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GoMo&Pa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2182
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Verfasst am: 11.Feb 2007 15:53 Titel: Vorsicht, neue Falle: Scheckzahlungen an das Finanzamt |
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Das Jahressteuergesetz 2007 enthält eine besondere Tücke: Seit Jahresbeginn gilt eine Zahlung an das Finanzamt bei Hingabe oder Übersendung von Schecks erst drei Tage nach dem Tag des Eingangs als erfolgt. Bis einschließlich 2006 war sie bereits mit Hinreichung des Schecks bewirkt.
Wer zu spät dran ist, dem droht für jeden angefangenen Monat der Säumnis die Feststellung von Säumniszuschlägen durch das Finanzamt (1 Prozent des auf volle 50 Euro abgerundeten rückständigen Steuerbetrags).
Laut einer Verfügung der OFD Münster allerdings soll es für eine Übergangszeit bis Ende März 2007 eine Kulanzregelung gibt. Auf Antrag werden demnach solchermaßen festgesetzte Säumniszuschläge erlassen. Auch Steuerpflichtige, deren Finanzamt nicht zur Direktion Münster gehört, sollten sich auf diese Verfügung berufen. |
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Hope Newbie
Anmeldungsdatum: 15.04.2005 Beiträge: 8 Wohnort: Eifel
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Verfasst am: 12.Feb 2007 10:53 Titel: ...Scheckeinzahlungen an das Finanzamt |
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.... wieso Schecks?? Ich verstehe nicht, hier in Deutschland gibt es doch gar keine Schecks mehr - so dachte ich zumindest bis vor 5 Minuten.
Könnte ich da bitte mal Aufklärung erhalten?
Vielen Dank |
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tomas_hh Specialist
Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 187 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 13.Feb 2007 0:05 Titel: |
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Schecks sind in Deutschland doch ein aussterbendes System.
Besonders beim Finanzamt macht eine Einzugsermächtigung viel mehr Sinn.
Die buchen nämlich nie pünktlich, sondern immer erst am Ende der Schonfrist ab, manchmal sogar noch später.
Wenn ich das regelmäßig mit Überweisungen oder Schecks ausreizen würde, hätte ich sicher schon einiges an Säumniszuschlägen bezahlt.
Einer meiner Lieferanten hat mir gerade mitgeteilt, daß er künftig bei Scheckzahlungen eine Bearbeitungesgebühr von 20 Euro pro Scheck berechnet.
Insofern kann ich die Regelung des FA nachvollziehen - unnötiger Mehraufwand soll von den Leuten bezahlt werden, die ihn verursachen. |
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tomas_hh Specialist
Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 187 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 13.Feb 2007 0:20 Titel: Re: ...Scheckeinzahlungen an das Finanzamt |
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| Hope hat folgendes geschrieben:: |
| ...hier in Deutschland gibt es doch gar keine Schecks mehr... |
Das System Euroscheck mit Scheckkarte und Zahlungsgarantie bis DM 400 oder Gegenwert in anderer Währung eines Teilnehmerlandes ist bei Einführung des Euros weggefallen.
Ich habe für alle Fälle immer noch 2-3 Schecks in der Brieftasche. Man kann einen Scheck in beliebiger Höhe und Währung ausstellen, sollte aber sicher sein, daß er auch eingelöst werden kann (sonst gibts Ärger mit allen möglichen Stellen). Wenn der Gegenüber den Scheck akzeptiert, ist das immer noch ein mögliches Zahlungsmittel.
Meinen Audi habe ich mit Scheck bezahlt, weil ich ungern mit 5-stelligen Euro Bargeldbeträgen in der Tasche herumlaufe. Dafür durfte ich das Auto gleich mitnehmen, nur den Kfz-Brief habe ich erst nach erfolgter Einlösung des Schecks erhalten.
Eine Übersicht über Zahlungssysteme in Deutschland gibt es bei www.zahlungsverkehrsfragen.de |
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Hope Newbie
Anmeldungsdatum: 15.04.2005 Beiträge: 8 Wohnort: Eifel
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Verfasst am: 16.Feb 2007 9:25 Titel: Danke |
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Vielen Dank für die Antwort,
aber verstehen kann ich noch immer nicht.
Warum werden von Banken keine Schecks mehr ausgestellt resp. ausgeteilt, wenn sie doch noch immer als Zahlungsmittel anerkannt sind?
Gibt es eine einheitliche Regelung - oder nicht?
Vielen Dank und fröhliche Karnevalstage wünscht
Hope |
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tomas_hh Specialist
Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 187 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 16.Feb 2007 10:29 Titel: Re: Danke |
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Wenn Sie bei Ihrer Bank nach Schecks fragen, werden Sie normalerweise auch welche bekommen. Nur eben keine Euroschecks (mit Einlösegarantie bis 400,- DM) , sondern ganz einfache Bar- oder Verrechnungsschecks, oder auf besonderen Wunsch auch Orderchecks (alle ohne Einlösegarantie).
Allerdings ist die Akzeptanz von Schecks nach Abschaffung der 400,- DM Zahlungsgarantie (in Verbindung mit der EC-Karte) praktisch nicht mehr vorhanden. Man kann mit Schecks eigentlich nur noch Rechnungen bezahlen, die man aber sinnvollerweise per Überweisung begleicht (Porto gespart). Als Bargeldersatz funktioniert ein Scheck nicht mehr, bzw. nur noch sehr selten.
Eigentlich werden Schecks nur noch dann benutzt, wenn man wirklich "klamm" ist und einem mit einer um 2-3 Tage späteren Abbuchung vom Konto geholfen ist (Postweg, Einreichung bei der Bank des Empfängers, Buchung). |
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