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Witwenrente aus USA

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Pilot
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 17.Mai 2006 10:09    Titel: Witwenrente aus USA Antworten mit Zitat

Hallo und guten Tag,

nachdem die Besteuerung für Renten nun neu geregelt wurde, bin ich mir unsicher, wie die USA-Rente meiner Mutter in der EKSt-Erklärung zu berücksichtigen ist?

Sie erhält aus den USA, wo sie auch eine Weile gelebt hat, eine Witwenrente. In der Vergangenheit wurde diese, gemäß Alter bei Rentenbeginn, mit einem Ertragsanteil von 27% berücksichtigt. Nach neuem Recht ist aber zu unterscheiden, ob die Beiträge für diese Rente aus versteuertem oder unversteuertem Einkommen, angespart wurde. Es handelt sich um eine Staatliche Rente und ich frage mich nun, wie das in diese neue Gesetzgebung paßt? Ist diese Rente nun mit 50% oder mit dem Ertragsanteil (neu 18%) in das zVE einzubeziehen?

Wäre schön, wenn mir da Jemand weiterhelfen könnte! Habe alle Forumseinträge bis Mitte 2005 zurückverfolgt und hoffe, daß ich nichts übersehen habe und hier die Frage nicht zum 2.mal stelle!

Einen Gruß aus DA
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Cob
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 310
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Pilot,

wie wär´s denn mit einem kurzen Anruf beim Sachbearbeiter des Finanzamts von Ihrer Mutter?
Da die Rente dort bekannt ist, kann man damit nix falsch machen.
Und es geht am schnellsten, ohne dass einer Bücher wälzen muss. Was man immer noch machen kann, wenn einem das Ergebnis des FA nicht passt.

Gruß

Cob
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Pilot
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cob,
erst mal schönen Dank für die Antwort. Aber so rein vom Gefühl, habe ich immer den Eindruck, daß die Antwort vom Sachbearbeiter FA nicht neutral sein wird. Kann falsch sein, aber ich befürchte, bei einem "Obrigkeitshörigen" Mitarbeiter zu landen, der glaubt er bekommt "Fleißpunkte", wenn er bei auslegungsfähigen Angelegenheiten mit seiner Auskunft dafür sorgt, daß der Staat dringend benötigte Kohle bekommt, welche von "Unfähigen" dann wieder verschludert werden kann. Übrigens ähnliches Mißtrauen hege ich bei Steuerberatern. Da ist mir so ein Rat hier im Forum, von wirklich unabhängigen und neutralen Teilnehmern viel mehr wert. Vielleicht komen ja noch Antworten die auf Erfahrung oder auf von mir übersehenen Vorschriften beruhen.

Mit Gruß aus DA
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Cob
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 310
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm,


und wenn der Sachbearbeiter nun bestätigt, dass die Rente nach Ertragswert zu besteuern ist?
Immer noch Mißtrauen???


Übrigens ähnliches Mißtrauen hege ich bei Steuerberatern. Da ist mir so ein Rat hier im Forum, von wirklich unabhängigen und neutralen Teilnehmern viel mehr wert.


Tja, dann bin ich wohl wirklich falsch hier - als Steuerberater.
Aber vielleicht weiss ja noch ein wirklich unabhängiger neutraler Nichtsteuerberater was genaues.

Gruß

cob
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

@cob

Das haben Sie aber vollkommen falsch verstanden, dass Fragende hier im Forum der Antwort von Nicht-Steuerberatern mehr vertrauen. Wie kommen Sie nur darauf? Nein, ich bin sicher man hofft auf die Beratung eines kompententen Fachmannes. Aber Sie ja hier im Forum nicht beraten zu wollen. Das bestätigt wieder ein altes Vorteil bei mir vollens: Steuerberater wollen mit Ihrer Tätigkeit Geld verdienen - skandalös!

Gruß
Siggi
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, ein Wort vergessen:
Aber Sie scheinen ja hier im Forum nicht kostenfrei beraten zu wollen.
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dls-24
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 582
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

siggi_siggi_siggi hat folgendes geschrieben::
@cob

Nein, ich bin sicher man hofft auf die Beratung eines kompententen Fachmannes. Aber Sie ja hier im Forum nicht beraten zu wollen. Das bestätigt wieder ein altes Vorteil bei mir vollens: Steuerberater wollen mit Ihrer Tätigkeit Geld verdienen - skandalös!

Gruß
Siggi


siggi, sie sind mir ja einer
Ich weis zwar nicht in welchem Beruf sie tätig sind, aber stellen sie sich mal vor: "ihr AG verlagt von ihnen, dass sie kostenlose Überstunden machen"!
Werden sie diese freiwillig machen?

"Skandalös", dass sie diese Bezeichnung benutzen ist eine Frechheit und unverschämt obendrein.

Nur so als gegenfrage
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

@dls-24
Zitat:
ihr AG verlagt von ihnen, dass sie kostenlose Überstunden machen"!

Das verlangt er dauernd! Mein AG ist ein ganz schlimmer Blutsauger. Das darf ich wirklich behaupten, denn ich sehe meinen AG jeden morgen im Spiegel, wenn ich mich rasiere.

Zitat:
"Skandalös", dass sie diese Bezeichnung benutzen ist eine Frechheit und unverschämt obendrein.

Nein, skandalös ist doch nett formuliert! Wenn ich nun gesagt hätte, es sei impertinent für eine Dienstleistung Geld zu verlangen, was würden Sie dann sagen?

Ich bin ein Menschenfreund und alle meine Dienstleistungen erbringe ich grundsätzlich immer umsonst! Tun Sie das etwa nicht? Brauchen Sie etwa Geld zum Leben? Oh nein, schrecklich, wie gewöhnlich!

Gruß
Siggi

P.S: Sarkasmus mögen Sie nicht oder?
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Cob
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Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 310
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2006 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nu is ja bald die WM - und da sollten wir doch den Ball flach halten.

Ich glaube, ich habe Siggi ganz gut verstanden.


Bei dieser eindeutigen Fallgestaltung halte ich es einfach für überflüssig, meinen Grips anzustrengen geschweige denn auch noch Bücher zu wälzen. Die Frage kann man auch klären ohne die Zeit anderer Leute in Anspruch zu nehmen.


Ich zweifle übrigens auch stets, ob meine Geschäftspartner es ehrlich mit mir meinen oder nur leicht an meine Kohle ranwollen. Deshalb habe ich nun auch keine mehr und kann daher meine Zeit damit verbringen, mein Wissen im Internet kostenlos zu verbreiten. So, Ironieschalter wird wieder umgelegt.

Pilot, vielleicht sollten Sie Ihre Einstellung mal überdenken!


Gruß

Cob
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2006 5:40    Titel: Antworten mit Zitat

Na gut, dann mal ein ersthafter Beitrag.

Wahrscheinlich weiß Pilot einfach gar nicht, dass seine Frage eine ganz andere Qualität hat. Wenn ich hier so etwas frage wie "Kann ich meinen PC von der Steuer absetzen", nun gut, da bekommt man wohl vernünftige Anworten von Nicht-Fachleuten. Aber Ihre Situation ist viel ungewöhnlicher. Folglich werden Sie kaum jemanden finden, der eine Mutter in gleicher Situation hat und die Details kennt. Also bekommen Sie bestenfalls keine Antworten und schlimmstenfalls wilde Spekulationen. Es gibt in einem Forum nämlich viele Personen, die nichts wissen, aber sich dadurch nicht gehindert sehen, Beiträge zu schreiben. Die Information, die Sie in einem Forum finden, ist letztlich nur gut wenn Sie an so etwas wie dem Rechtsempfinden des Volkes Interesse haben oder wenn Sie sich erstmalig mit einem neuen Thema auseinandersetzen. Aber verlässliche Rechts- und Steuerinformationen, dafür würde ich ein Forum nicht als Quelle benutzen.

Gruß
Siggi
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dls-24
Insider


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 582
Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2006 6:02    Titel: Antworten mit Zitat

siggi_siggi_siggi hat folgendes geschrieben::
@dls-24
Mein AG ist ein ganz schlimmer Blutsauger. Das darf ich wirklich behaupten, denn ich sehe meinen AG jeden morgen im Spiegel, wenn ich mich rasiere.


Ich bin ein Menschenfreund und alle meine Dienstleistungen erbringe ich grundsätzlich immer umsonst! Tun Sie das etwa nicht? Brauchen Sie etwa Geld zum Leben? Oh nein, schrecklich, wie gewöhnlich!

Gruß
Siggi

P.S: Sarkasmus mögen Sie nicht oder?


Also gut Siggi,
da wir ja nun die höfliche Form weiter beibehalten wollen, frage ich mal in witziger Form:

Was ist denn der Unterschied zwischen unseren schulischen Ausbildungen?

Bei mir war die Schule kostenlos!
Bei ihnen Umsonst

So, nun wieder Ernst:
Umsonst ist der Tod und der kostet das Leben!

Letzten Sonntag hatte ich Besuch von typischen "Kunden" in Not.
Wir hatten vorab vereinbart, dass meine Beratung Pro Stunde € .. kostet, die Beiden kamen auch zum verabredeten Lokal.
Ich hatte dort einen Tisch in einer dezenten Ecke reservieren lassen und nach 4 Stunden brach ich unser Gespräch ab, weil ich schon zu Beginn merkte, dass die Beiden sich kostenlos schlau machen wollten.

Unsere Rechnungen bezahlten wir getrennt, denn ich hatte auch keine Lust die Beiden einzuladen und von einer vorab vereinbarten Beratungsgebühr, die ich am Gesprächsende noch anbot zu halbieren, , habe ich auch nichts gesehen.
Weil ich mir ungern in die Karten schauen lasse war unser Gespräch sehr allgemein gehalten

Also habe ich 4 Stunden bei einem Kaffee und 3 Bierchen verbracht und das Ganze unter "erneute Erfahrungen" abgehackt.
Das Peinliche war allerdings dabei, dass sich die Probanten von der Kellnerin ihr Wechselgeld auf den Cent herausgeben ließen und sich wunderten dass ich plötzlich keine Lust mehr hatte, meine Zeit weiter zu vergeuden.
Ich lasse mich auch nicht zu strafbaren Handlungen benutzen oder gebe Tip's dazu !
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Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2006 7:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
nach 4 Stunden brach ich unser Gespräch ab, weil ich schon zu Beginn merkte, dass die Beiden sich kostenlos schlau machen wollten

Ich glaube, so etwas kennt jeder Berater. Am Anfang meiner Selbständigkeit hatte ich noch ein viel schlimmeres Erlebnis: Eine Person bestellte bei uns 20 PCs für Schulungszwecke (war für unsere damaligen Verhältnisse ein riesengroßer Auftrag). Wir sind glücklich, liefern, er bezahlt. Dann nach 2 Monaten 25 PCs mit Schulungssoftware. Nur diesmal konnte er nicht bezahlen, er wollte die Dinger leasen, aber die Leasing Gesellschaft lehnte ab. Letztendlich nach vielen Monaten habe ich eine Rückkaufgarantie abgegeben, damit die Leasing Gesellschaft den Vertrag gemacht hatte. (Hintergrund: Die PCs hätte man nur mit großem Verlust weiter veräußern können, wir hatten 95TDM im Auftrag stecken. Am Anfang der Selbständigkeit ist das viel Geld. Ein Zahlungsausfall wäre unser Ruin gewesen). Somit hatten wir 4 Jahre ein Zitterpartie, ob der Käufer nun seine Leasing Raten bezahlt obwohl bei ihm der Gerichtsvollzieher Stammgast war. So etwas läßt sich natürlich alles vermeiden, aber der Mensch war ein Bekannter meines Geschäftspartners, die Abschlüße wurden am Biertisch gemacht, wer holt da noch eine Bankauskunft ein? Daher bin ich froh heute nur noch für Großunternehmen arbeiten zu dürfen. Zahlungsausfälle gibt es somit nicht und wenn man sich nicht verkalkuliert, dann arbeitet man vielleicht umsonst, aber zumindest nicht kostenlos! Was ich aber heute noch haße sind Anfragen wie "Schreiben Sie mir mal ein Angebot über ..." und ich denke mir: "Beschäftigungstherapie, die bestellen das doch eh nie"!

Gruß
Siggi
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Pilot
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2006 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
also die Beiträge sind ja inhaltlich wohl ein wenig aus dem Ruder gelaufen und haben nun auch rein gar nichts mehr mit meiner ursprünglichen Frage zu tun. Scheinbar habe ich da auch etwas falsch verstanden, wenn ich mich mit einer Frage an die Forumsteilnehmer wende.
Cob schrieb:
Zitat:
Bei dieser eindeutigen Fallgestaltung halte ich es einfach für überflüssig, meinen Grips anzustrengen geschweige denn auch noch Bücher zu wälzen. Die Frage kann man auch klären ohne die Zeit anderer Leute in Anspruch zu nehmen.
Um diese unqulifizierte Antwort zu lesen, wurde auch die Zeit Dritter in Anspruch genommen!! Aus meiner Sicht ziemlich von oben herab und so einfach ist die Sachlage wohl auch nicht! Der Gesetzgeber unterscheidet hier nur zwischen versteuerter und unversteuerter Anspar-Leistung. Aber wie ist das nun mit einer in Amerika gezahlten Witwen-Rente. Waren die geleisteten Beiträge in die Versicherung versteuert oder nicht? Was geht eigentlich den deutschen Fiskus eine Witwenrente aus USA an oder gilt hier auch das Prinzip Welteinkommen?
Zu meinen Bedenken gegen die Zunft der Steuerberater:

1) Mich hat ein Steuerberater ganz übel ausgetrickst und meinem damaligen Geschäftspartner, mit dem er befreundet war, durch vorsätzliche Handlung, zu meinen Lasten ca. 200.000 Euronen zugeschoben!

2) Der ehemalige Steuerberater meiner Frau hat es fertig gebracht, die gestellten Rechnungen, ein zweites Mal als Einkommen zu berücksichtigen und damit ca. das doppelte zVE zu ermitteln und zu melden.

Meine Beispielliste zur Schlechtleistung von Steuerberatern und Rechtsanwälten könnte ich hier um etliche weitere Beispiele fortführen.

Unser Problem in Deutschland ist m.E. nach die Gebührenordnung. Hier wird selbst den größten Pfeifen ein Einkommen garantiert, egal wie unfähig sie eigentlich in Ihrem Beruf sind. So ist es also mehr oder minder Zufallsabhängig ob ich einen guten oder einen weniger guten Berater erwische. Die Deppen werden eben nicht durch automatische wirtschaftliche Erfolglosigkeit aussortiert! So hatte ich naiver Weise also gehofft, hier insofern Hilfe zu bekommen, als da eventuell einer sich meldet, der z.B. auf einen bestimmten Pragraphen hinweist. Im Übrigen geht es mir nicht darum für gescheite Beratung nicht zahlen zu wollen, aber daß ich z.B. nach den oben erläuterten Beispielen die Steuerangelegenheiten lieber soweit als möglich selbst erledige, ist vielleicht nachvollziehbar!

Sollte meine Vorstellung, in einem solchen Forum, welches ich eigentlich unheimlich toll finde, auch mal eine, vielleicht für eingeweihte, sehr einfache Frage stellen zu dürfen, falsch sein, so bitte ich doch um Hinweis und würde mich dann für die Zukunft zurückhalten.

Ansonsten einen Gruß und ein schönes Wochenende
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2006 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Unser Problem in Deutschland ist m.E. nach die Gebührenordnung. Hier wird selbst den größten Pfeifen ein Einkommen garantiert, egal wie unfähig sie eigentlich in Ihrem Beruf sind.

Wenn jemand nach Stundensatz abrechnet, kostet er genauso Geld, auch wenn kein vernünftiges Ergebnis heraus kommt. Diese Aussage ist sicher so nicht richtig. Außerdem werden Beratungen (zumindest bei meinem Steuerberater) immer nach Aufwand abgerechnet.

Zitat:
So ist es also mehr oder minder Zufallsabhängig ob ich einen guten oder einen weniger guten Berater erwische

Aber das ist bei jedem Berufsstand so. Wenn man einen Handwerker in den gelben Seiten sucht, kann man auch enttäuscht werden. Darum sind Empfehlungen bei Dienstleistern sehr wichtig.

Zitat:
Die Deppen werden eben nicht durch automatische wirtschaftliche Erfolglosigkeit aussortiert

Warum nicht? Wenn ein Berater dauernd Mist baut, ist seine Reputation im Eimer. Dann hat er bald keine Stammkunden mehr. Und nur mit diesen kann man richtig Geld verdienen. Und die Steuerberater, die nur noch die Trivialfälle bekommen und nur noch "Belege sortieren", ich denke nicht, dass man davon gut leben kann.

Zitat:
nach den oben erläuterten Beispielen die Steuerangelegenheiten lieber soweit als möglich selbst erledige, ist vielleicht nachvollziehbar!

Man sollte niemals einem Berater blind vertrauen. Beim komplexen Fragestellungen habe ich bis zu drei verschiedene Berater konsultiert. Kontrolle ist immer gut. Funktioniert aber nur, wenn man selbst als Kunde auch über gewisse Sachkenntnisse verfügt. Meine Steuern könnte ich ohne Berater nur suboptimal selber machen. Für mich rechnet sich der Berater. Er kostet die Stunde ungefähr genauso viel, wie ich auch für meine Leistungen berechne und hat die Aufgaben viel schneller erledigt als ich. Ganz abgesehen davon, dass er in vielen Fällen eben doch bessere Ergebnisse produziert, als ich dies mit beliebigen Zeitaufwand könnte.
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Cob
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 310
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2006 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Pilot,

Pilot hat folgendes geschrieben::

Um diese unqulifizierte Antwort zu lesen, wurde auch die Zeit Dritter in Anspruch genommen!! Aus meiner Sicht ziemlich von oben herab und so einfach ist die Sachlage wohl auch nicht!


an anderer Stelle würde ich Ihnen ja vielleicht Recht geben, nur dass meine unqualifizierte Aussage in Zusammenhang steht mit meinem ersten Posting, in dem ich darauf verwies, dass der Sachbearbeiter auf dem FA die erste Ansprechstelle bietet.

EIN Anruf auf dem Finanzamt und vielleicht ist schon alles zu Ihrer Zufriedenheit geklärt! Ist das zu viel verlangt??
Ist das ein Problem, mit einem Menschen zu SPRECHEN, brauchen Sie die Anonymität des Internets?


Gruß

Cob
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cash-flow
Specialist


Anmeldungsdatum: 29.06.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 22.Mai 2006 9:28    Titel: Antworten mit Zitat

Sollte sich jemand wundern, warum ich kaum noch Antworten/Tips/Hinweise gebe... solche Threads und Posts sind es, die einem hier die Laune verderben, KOSTENLOS Auskünfte zu erteilen.

^ö^
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Pilot
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 22.Mai 2006 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cob,

also ich benötige weder die Anonymität des Internets, noch habe ich ein Problem mit Menschen zu reden, im Gegenteil ich habe sehr gerne Kontakt mit Anderen. Wäre ja sonst auch eine Katastrophe, als Verkäufer Menschenscheu, nein das geht nicht! Allerdings habe ich ein Problem mit allem was Beamter heißt, gebe zu, werde dann schnell unsachlich. Um die Ursachen zu erklären, würde das aber hier im Forum viel zu weit führen, nur noch soviel dazu, habe diesem Berufsstand selber eine Weile angehört.
Wie ich bereits erklärt habe, geht es mir auch nicht darum, sparen zu wollen, obwohl ich das auch nicht schlimm fände.
cash-flow, vielleicht haben Sie ja eine qualifizierte KOSTENPFLICHTIGE Antwort? Dann teilen Sie mir doch mal die Bedingungen mit. Oder wie soll man Ihren Beitrag verstehen?
Vielleicht war ich in meinem Verständnis von einem/diesem Forum doch zu naiv.

All denen, die sich ehrlich mit der Sache beschäftigt haben, also auch Ihnen Cob, danke ich für Ihre Mühe, auch wenn es mich nicht wirklich weiter gebracht hat.

Mit Gruß aus DA
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