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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 29.März 2005 20:17 Titel: steuerfreundlich(-er) wohnen - im elsaß |
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Steuerfreundlich wohnen
Um dem deutschen Fiskus zu entkommen, ziehen immer mehr Menschen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in das Elsaß
Straßburg - Spätestens der erste Einkommenssteuerbescheid bestätigte Maren Lambrecht, daß sie die richtige Entscheidung getroffen hatte. Die Projektmanagerin ist vor sieben Jahren dorthin gezogen, wo auch ihr Arbeitsplatz liegt - auf die westliche Seite des Rheins. Zwölf Prozent ihres Gehalts muß die Angestellte der Agence de Developpement de l'Asace (ADA), der Agentur für Wirtschaftsförderung im Elsaß, seither an das französische Finanzamt abführen.
Die junge Frau ist nicht die einzige, die dem deutschen Fiskus eine Nase dreht. Seit Jahren verlegen immer mehr Menschen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ihren Hauptwohnsitz in das Elsaß. Nicht nur der Steuer wegen: Immobilien sind zwischen Rhein und Vogesen in der Regel deutlich preiswerter als am deutschen Flußufer, nennt Thomas Lipp vom deutschen Generalkonsulat in Straßburg einen weiteren Grund. Einzige Ausnahme: Straßburg selbst. Dort tagt das Europa-Parlament und ein Heer an Beamten und Lobbyisten will behaust sein - das treibt Mieten und Kaufpreis ein die Höhe.
Hingegen sind im Süden des Elsaß und in den ländlichen Regionen gegenüber von Karlsruhe und Saarbrücken Baugrundstücke, Einfamilienhäuser und Resthöfe zu Preisen zu finden, die das deutsche Käuferherz höher schlagen lassen. Zwei Beispiele: Ein Chalet mit 260 qm Wohnfläche, im Jahr 2000 auf einem 700 Quadratmeter großen Grundstück im nördlichen Elsaß errichtet, wird derzeit für 295 000 Euro angeboten. Nahe der Schweizer Grenze ist ein nobles Eigenheim mit 160 qm Wohnfläche samt Marmorbädern und Kamin für 330 000 Euro zu haben. Auch die Finanzierung ist kein Problem: Alle deutschen Bausparkassen bieten Hypotheken für den Erwerb französischer Immobilien an.
Deutlich niedriger fallen im Elsaß auch die Nebenkosten aus: Elektrischer Strom ist Dank der zahlreichen französischen Kernkraftwerke nur halb so teuer wie in Deutschland. Selbst Nahrungsmittel und Konsumgüter sind trotz der mit 19,6 Prozent deutlich höheren Mehrwertsteuer in Frankreich teilweise erheblich billiger als in der Bundesrepublik, wie Untersuchungen des Institut National de la Statistique zeigen.
Inzwischen lockt das Elsaß die Bundesbürger aber nicht nur mit niedrigen Immobilienpreisen. Auch an Arbeitsplätzen mangelt es nicht in der Region. "Rund 900 deutsche Unternehmen haben im Elsaß Niederlassungen oder Produktionsstätten", weiß Wirtschaftsförderin Maren Lambrecht. Von der Daimler Chrysler-Tochter Smart bis hin zu kleinen IT-Firmen reicht die Palette. Darüber hinaus suchen auch zahlreiche französische Firmen deutsche Mitarbeiter - um mit deren Hilfe auf der östlichen Rheinseite zu expandieren.
Perfekte Sprachbeherrschung ist für den Anfang nicht erforderlich, meint Maren Lambrecht. Seit 1993 ist neben Französisch auch Deutsch Unterrichts- und Amtssprache. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner beherrscht beide Sprachen - kein Wunder, gehörten doch die Départements Bas-Rhin (Niederrhein) und Haut-Rhin (Oberrhein) über die Jahrhunderte hinweg mal zum einen, mal zum anderen Land. Auch sie sei am Anfang nur mit ihrem Schul-Französisch angetreten, erzählt Lambrecht. "Mit wurde Zeit gegeben, meine Sprachkenntnisse zu entwickeln." Allerdings: Das Sprachvermögen sollte ausreichen, um ein Bewerbungsgespräch wenigstens zum Teil in Französisch führen zu können. Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung haben Neubürger darüber hinaus kaum, meint die Projektmanagerin.
http://www.welt.de/data/2005/03/26/615431.html |
_________________ die meisten "der großen fische" im haifischbecken sind größenwahsinnige heringe die sich für piranhas halten |
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Finatan Specialist
Anmeldungsdatum: 28.04.2004 Beiträge: 62
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Verfasst am: 1.Apr 2005 15:46 Titel: |
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Wer richtig nachdenkt, der kann sich hier alle möglichen Fluchtgedanken in den Offshore Himmel sparen und vor allem ruhig und unbesorgt leben.
Ich denke ebenfalls gerade über ein ähnliches Konstrukt nach. Wir betreiben seit vielen Jahren Firmen in Irland nicht als Briefkastenfirma sondern so richtig wie es sich gehört.
Da ich viel reisen muss laufe ich immer Gefahr in den Bereich der DBAs zu kommen und da blickt nun wirklich keiner mehr durch.
Vor allem als kleiner Gehaltsempfänger ist das auch nicht so wirklich witzig.
Da meine Reiseziele aber Deutschland, Frankreich Niederlande und auch UK sind ist es nicht so ungeschickt sich in der Mitte und unter steuerlich günstigeren Umständen einen kleinen Wohnsitz zu nehmen also in FR.
Man kann nach D rüberpissen und ist trotzdem zentral. Und isch kann eusch saggen, die Lebbensmietell in Fr. sind sehr attraktiv.
Es gibt hierzu einen Link von Ernest und Young der recht interessant ist.
Auf dem Wege fällt nur in etwa die Hälfte der Eksteuer an wie auf anderem Wege und das ganz legal.
Gruß
Finatan |
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