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drollo Specialist

Anmeldungsdatum: 01.02.2004 Beiträge: 103
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Verfasst am: 24.Feb 2004 9:49 Titel: Das war mit gomopa.net geschehen |
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Hallo liebe gomopa-Leser,
für die Interessierten hier einmal die "kleine (todernste) Leidensgeschichte", die uns bei unserem letzten Hoster widerfuhr und so zu der langen Nichterreichbarkeit der Domain gomopa.net führte.
Der Ausfall der Forumsdatenbank im Januar dieses Jahres bescherte uns nach dem Umzug auf einen neuen Server einen Besucherzuwachs, mit dem wir nicht und auch der neue Serverbetreiber nicht unmittelbar gerechnet hatten. Dies führte dazu, dass wir vom ersten Tag an ca. 1 GB (das sind 1.000 MB) Traffic hatten. Traffic steht für jedes übertragene Byte vom Server über das WWW auf den Monitor des Lesers. Es wurden demnach täglich über 1.000.000 Byte Texte gepostet und gelesen. Dies war wohl zuviel und man riet uns, vielleicht doch lieber ein anderes Unternehmen zu suchen oder einen eigenen Server einzurichten. Wir entschieden uns für Letzteres und bezahlten brav den verlangten Betrag.
So what! Keiner weiß, was in den Köpfen unseres neuen "Hinterzimmer-Hosters" vorging. Plötzlich entschied man sich dafür, doch lieber nicht unser Forum zu hosten, da der Traffic von Tag zu Tag mehr wurde. Wo könnte das evtl. hinführen?
Dieser Entschluss wurde uns in der Ihnen allen bekannten Nachricht "Bandwidth Limit Exceeded. The server is temporarily unable to service your request due to the site owner reaching his/her bandwidth limit. Please try again later." überbracht.
Na Klasse!
Warum eigentlich nicht mal wieder umziehen?
Neuen Hoster suchen, Daten installieren, Domaintransfer starten, Domaintransfer per Mail zustimmen, fertig! *händereib*
Stop. Moment mal. Domaintransfer per Mail zustimmen? Da haben "die" doch glatt zwei Tage später auch noch den Mailserver abgeschaltet. Keine E-Mail geht mehr raus oder rein. Sie sind einfach weg. Was nun?
Ein Anfrage klärt rasch "If you have any further questions or concerns, please do not hesitate to contact us.". Hä?
Die Nachfrage was denn nun sei ,wird höflichst auf diese Art beantwortet: "You're welcome".
Jetzt drohen wir mit einem Rechtsanwalt. Das wirkt! Hier die Antwort: "Let me know, if you have any further problem".
Wir sind fassungslos. Wir kommunizieren mit einen Geschäftsbetrieb aus dem Musterland der Service-Dienstleistung? Wir beraten uns, wir sind noch immer fassungslos.
Der Tag der "Auferstehung": Die Domain ist umgezogen. Haha. Leider wurde bei dem Vorgang vergessen, dass die Seiten auf einem neuen Webspace liegen. Nach weiteren 48 Stunden sind wir dann irgendwie doch wieder ans Netz gelangt und Sie, liebe Leser, können nun diese Zeilen lesen.
In diesem und Hans Meisers Sinne: "Und denken Sie daran, alles was sie jetzt lesen hat sich tatsächlich sooo und nicht anders abgespielt."
d.rollo _________________ Technischer Administrator |
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Recognizer Specialist
Anmeldungsdatum: 06.04.2004 Beiträge: 161 Wohnort: München
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Verfasst am: 7.Apr 2004 13:46 Titel: TECHNISCHER ADMINISTRATOR??? |
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Hallo drollo,
Sie sind doch technischer Administrator, oder???
Ein Domainumzug funktioniert normalerweise immer OHNE jeglichen Verlust von Mails etc.
Des weiteren ist die Meldung "Bandwith Limit Exceedes" eine Fehleinstellung auf dem jeweiligen Providerserver (wir arbeiten für den grössten deutschen Internetprovider) - welcher Internetprovider würde sich also die Blamage geben und nicht genügend Bandbreite zur Verfügung stellen.
Na ja - nicht jeder Techniker ist ein Administrator (Bezogen auf den Provider)
Gruss
RECOGNIZER |
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drollo Specialist

Anmeldungsdatum: 01.02.2004 Beiträge: 103
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Verfasst am: 7.Apr 2004 14:05 Titel: |
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Hallo Recognizer,
| Zitat: |
| Ein Domainumzug funktioniert normalerweise immer OHNE jeglichen Verlust von Mails etc. |
Das kenne ich auch nur so.
| Zitat: |
| Des weiteren ist die Meldung "Bandwith Limit Exceedes" eine Fehleinstellung auf dem jeweiligen Providerserver ... welcher Internetprovider würde sich also die Blamage geben und nicht genügend Bandbreite zur Verfügung stellen. |
Bei dem ehemaligen Hoster (nicht Provider) handelte es sich offensichtlich um einen amerikanischen Wonhzimmer-Hoster. Sein Rechenzentrum lag an der anderen Küste und hatte sich das Recht herausgenommen einfach abzuschalten, da der vertraglich vereinbarte Traffic überschritten wurde. Er lehnte sogar das Upgrade ab! Er wollte das Forum schlichtweg nicht hosten und kannte den Begriff "Loadbalance" nicht. Deshalb kam es zu Konflikten mit anderen Präsenzen.
Wenn Sie wirklich zum größten deutschen Anbieter gehören, dann kann ich Sie nur loben, denn der Großteil meiner Kunden sind dort untergebracht, da der Service und die Performance optimal sind.
Das Problem ist das phpBB-Forum. Es benötigt einen perfomanten mySQL-Server. Den können leider nicht Viele Hoster anbieten.
Sie haben doch inzwischen auch Standorte außerhalb Deutschlands. Ist dort der gleiche Service wie hier? (pls mail me)
| Zitat: |
| Na ja - nicht jeder Techniker ist ein Administrator (Bezogen auf den Provider) |
Keine Ahnung, wie Sie das meinen. Ich jedenfalls administriere nicht die Server, sondern lediglich die Anwendungen.
Liebe Grüße
d.rollo _________________ Technischer Administrator |
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Recognizer Specialist
Anmeldungsdatum: 06.04.2004 Beiträge: 161 Wohnort: München
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Verfasst am: 7.Apr 2004 14:31 Titel: Provider |
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@ drollo
Sehr geehter Administrator,
da ich keine PN's versenden kann, sende ich Ihnen auf diesem Wege eine erneute Nachricht.
Also defacto ist es doch so dass man in IHrem Fall am besten einen Server beim Provider mietet oder zumindest über Server-Housing einen Server beim Provider unterstellt. Das würde vielleicht auch die Antwortzeiten auf der Seite weit verkürzen.
Was denken Sie darüber?
Gruss RECOGNIZER |
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drollo Specialist

Anmeldungsdatum: 01.02.2004 Beiträge: 103
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Verfasst am: 7.Apr 2004 14:47 Titel: |
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Hallo,
| Zitat: |
| Also defacto ist es doch so dass man in IHrem Fall am besten einen Server beim Provider mietet oder zumindest über Server-Housing einen Server beim Provider unterstellt. |
Sorry, aber das ist nicht unbedingt die richtige Lösung! Leider denken Viele in diese falsche Richtung.
Wir sind derzeit schon auf einem dezidierten Server. Auf diesem Server (wie auch auf allen anderen) laufen jedoch nur die PHP-Applikationen. Er fungiert lediglich als Fileserver.
Der Knackpunkt der Foren ist die Datenbank. Bei allen (großen) deutschen Hostern und ISP werden die Datenbanken auf eigenen, separaten Servern betrieben. Dies sind i.d.R. Server der Enterprise-Klasse. Würde gomopa einen eigenen Server housen, müsste dieser so dimensioniert sein, dass die Kosten in keinem Verhältnis stehen würden. Dazu käme noch ein kleinerer Backup-Server.
Im Moment laufen im Rechenzentrum einige DOS. Deshalb "hustet" das Forum die letzten 24 Stunden. Mit DOS haben übrigens alle ISPs zu kämpfen ...
Sie dürfen mir auch eine Mail schreiben. Ich schreibe Ihnen eine ...
Liebe Grüße
d.rollo _________________ Technischer Administrator |
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resi123 Newbie
Anmeldungsdatum: 27.10.2004 Beiträge: 1
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Verfasst am: 17.Dez 2004 5:49 Titel: äääh wo ist das Problem? |
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Also ich versteh nicht das Problem: Hosten auf einem eigenen Server kostet EUR 120,- / Monat bei einem Anschluss von 1 GBit / sec.
Da kann man dann schon mal locker seine 100GByte / Tag Transfervolumen haben und hat noch 99% der Resourcen frei.
Backup auf einen Provider-Server kostet EUR xx,- / Monat dazu.
Das scheinen mir keine unfinanzierbaren Beträge zu sein... |
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