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AKZENTA AG

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vander
Specialist


Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 169
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2005 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein Bekannter von mir hat vor ungefähr drei Jahren eine sogenannte Duplex 2750,-- €, abgeschlossen. In jährlicher Folge, sollten Umsatz-Ausschüttungen daraufhin stattfinden. Einmal (nach einem Jahr), wurde bislang auch tatsächlich ein kleiner Betrag unter 100 € ausgezahlt.

Danach war STOPP!!

Bereits zweimal, fragte er inzwischen telefonisch dort an, warum nicht weiter ausbezahlt würde?!

Zur Antwort erhielt er von dort den Hinweis, daß plötzlich und unerwartet, höhere Steuerforderungen (Umsatzsteuer o. ä.) von der AKZENTA AG rückwirkend zu leisten waren und dadurch die Auszahlungszeiten sich um einiges nach vorne verschöben.

Was komisch bei dieser Sache ist, daß die Akzenta AG grundsätzlich solche Ereignisse nicht seinen Kunden mitteilt. Ich meine, ein kurzes Anschreiben würde in einem solchen Fall, sicherlich den Kunden etwas beruhigen.

Vielleicht weiß jemand der hier anwesenden Experten mehr über die Hintergründe?

Grüße
vander
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2005 15:32    Titel: AKZENTA- INFOS.. Antworten mit Zitat

Genau dieser prognostizierte Zeitraum stellt in der Gesamtkonzeption das „ Risiko „ dar !!
Fakt beim Autokauf derzeit ist.
Der Händler X räumt dem Kunden Y für ein bestimmtes Modell und eine bestimmte Marke einen Rabatt von – bis 15 % ein da er froh ist mit Hilfe dieses Rabattes eines seiner i.d Regel bankfinanzierten Haldenautos los, und damit wieder etwas liquider zu werden.. Als Vertragshändler werden ihm nämlich je nach Status von seinem Lieferanten bestimmte Pflichtabnahmekontingente aus der Modell- und Ausstattungspalette des Lieferanten in regelmäßigen Abständen kontinengiert vor die Tür gestellt.
Kunde Y streicht dann im Normalfall den Rabatt beim Kauf ein und beide sind es zufrieden.
Kunde Y kann sich aber auch ein Angebot oder mehrere Angebote bei verschiedenen Händlern für sein Traumauto machen lassen,und dann das beste Angebot über einen Aktivpartner oder direkt der AKZENTA AG dies übermitteln.
Diese versucht dann für sich eine Provision von 5 % bis xxx % für heraus zu holen, und verspricht dem Kunden dafür bei Erfolg eine von der erzielten Provision abhängige Kaufpreisrückerstattung (Umsatzubeteiligung ) bis zu 100 % des Kaufpreises in einem unbestimmten , bzw. prognostizierten Zeitraum ( von derzeit 10-12 Jahren ).
Da die Händler mit der o.g. Rabattgröße ohnehin schon die Schmerzgrenze erreicht oder überschritten haben, wird es darauf hinaus laufen , das der Kunde auf einen Teil seines Rabattes oder des ganzen Rabattes verzichten muss, um ggf. mit der AKZENTA AG einen Umsatzbeteiligungsvertrag abzuschließen. Je nach Höhe der vereinbarten USB verzichtet der Kunde dann teilweise oder ganz auf den vom Händler angebotenen Rabatt, um ggf. in ferner Zukunft über die USB der AKZENTA AG eine Anwartschaft auf eine Kaufpreisrückerstattung in einer vertraglich bestimmten Höhe oder bis zur vollen Kaufpreissumme zu erhalten.
Beispiel :PKW Marke soundso Kaufpreis 25 000 EURO Brutto, Rabatt 10 % = 2 500 Euro Endpreis 22 500 .00 Euro.
Kunde verzichtet auf den Sofortrabatt , bzw Händler als möglicher Aktivpartner der AKZENTA AG offeriert dem Kunden die Möglichkeit der KP- Rückerstattung bis zur vollen Höhe wenn er anstatt des Sofortrabattes die Option einer Umsatzbeteiligung in Form einer möglichen Kaufpreisrückerstattung bis zur vertraglich vereinbarten Summe ohne jegliche Gewähr übernimmt.
Die 2 500 Euro abzüglich der von AKZENTA AG an das zuständige Finanzamt abzuführenden Umsatzsteuer = 344.83 Euro = 2 155,17 Euro.
Davon behält die AKZENTA AG 28 % (20 % als Gewinn und 8 % als Verwaltungskosten) ein = 471.44 Euro. Verbleiben daraus 1 683,72 Euro alsAusschüttungsumsatz für laufende USB oder als Anlagebetrag um daraus in einem Zetraum X ( derzeit 10-12- Jahre prognostiziert, siehe Beispiele Hompage der AKZENTA AG ).

Dieser Betrag von 1 683,72 Euro soll dann durch „Geldgeschäfte und Gewinne aus Fremdbeteiligungen der AZENTA AG im prognostizierten Zeitraum die Erstattung von 25 000 Euro = Kaufpreisrückerstattung für den Kunden Y ermöglichen.
Außerdem ist daraus noch die Umsatzbeteiligung des Aktivpartners, i.d. Fall des Autohändlers zu erwirtschaften, die diesem ebenfalls in einem bestimmten Prozentsatz zu der abgeführten Summe ratierlich bezahlt wird. Denn sonst würde das Ganze für den Händler ja keinen Sinn machen.

Dasselbe Prinzip gilt naturgemäß für den direkten Einkauf zum Erwerb einer Anwartschaft auf eine Umsatzbeteiligung der AKZENTA AG, mit jährlicher oder gar monatlicher Ausschüttung wo dann der Einstandspreis mindestens 16 % zzgl der gesetzlichen Mehrwertsteuer beträgt.

Dies spült natürlich viel schneller Geld in die Kassen der AKZENTA AG, sichert die 28 % und somit den Gewinn und die Vertriebskosten für die AKZENTA vorneweg.
Die Umsätze der AKZENTA AG setzen sich somit aus den abgeführten Provisionen der Vertragshändler, den Erlösen aus dem Verkauf direkter USB und den möglichen Erlösen aus direkten Beteiligungen an anderen Firmen zusammen.
Wobei die AKZENTA im zuletzt genannten Geschäftsfeld z. B.. bei der Gonthardt- Metallbank in 2002 kräftig daneben gelangt hat ,und sich einige Milliönchen dabei in Rauch aufgelöst haben. Dies trotz eindringlicher Warnung und Hinweise auf den desolaten Zustand besagter Bank zum Zeitpunkt der dann doch noch vorgenommenen Beteiligung..
Betrachtet man die Geschäftsentwicklung und vergleicht sie mit den Rückzahlungsbeispielen auf der Homepage und dem Zeittraum ab wann sich diese Summen lt. selbst erstellter Rückzahlungsofferte zwangsläufig exorbitant erhöhen und somit entsprechende Umsätze und Erträge aus Kapitalanlagen erwirtschaftet sein müssen, dann sollte man, sofern einem die entsprechenden mathematischen Regeln geläufig sind, mal anfangen zu rechnen und danach, sofern vorhanden den Verstand zu gebrauchen ....
Wundersame Geldvermehrungen gibt es nur bei den Gebrüdern Grimm oder anderen Märchenerzählern.
Ansonsten ist es ein knallhartes, und in diesen Prozentsätzen hochspekulatives und risikobehaftetes Geschäft auf den internationalen Finanzmärkten.
Um eine außergewöhnliche Geschäftsidee durchzusetzen bedarf es außergewöhnlicher Handlungsweisen und überdurchschnittlicher Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation und keiner Dummschwätzer und Nachplapperer die, wie sich jetzt so nach und nach herausstellt, auch bei der AKZENTA AG in größerem Umfang vorhanden sind.
Das sagenumwitterte Geschäftsgeheimnis ist dann entweder eine einmalige Software wie i .d. Fall ,. oder eine Ansammlung sandalenbewehrter Geschäftsgenies, Finanzgurus und Heilsverkünder wie vormals bei Cash Back und jetzt bei Payfect.
Vorschlag:
Da die diese Firmen ja derzeit noch im schönen Bayern residieren, ( wofür die Bayern nix dafür können ***** ). der gute Papst Benedikt der wievielte würde sich als Landsmann sicher zu einer Audienz herablassen wenn ihm gezeigt wird, wie sich der desolate Zustand der kath. Kirche ändern ließe. 5 % aus dem Klingelbeutel für AKZENTA AG. und 5 % für Payfect, und, da als der höchste Glaubensvertreter Gottes auf Erden Berufsgläubiger.. was soll da noch schiefgehen ???
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2005 15:37    Titel: Nachtrag Antworten mit Zitat

Werter User Vander
Dies kann ich in Bezug für eine abgeschlossen DUPLEX in 2002 nachweislich bestätigen. Habe ich aber auch schn ma u.a. in einem anderen Zusammenhang auch mit einem ähnlichen System hier reingestellt
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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wolwot
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Anmeldungsdatum: 12.12.2004
Beiträge: 69
Wohnort: Weisswurstäquator

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2005 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

@vander

die Sache mit der Mehrwertsteuer ist vom Finanzamt geklärt worden als die Beteiligungen schon munter liefen.
Nachdem geklärt war dass auf die Umsätze der Akzenta MWSt zu entrichten ist, habe auch ich eine Erklärung und die Summe der MWSt zur Bezahlung von der Akzenta erhalten.
Den Betrag hatte ich nicht flüssig und so kam es zu der gleichen Verfahrensweise wie von Ihnen beschrieben.
Die Akzenta zieht nun einfach die Steuer von den Auszahlungen ab, und dies mit Recht denn das Finanzamt will ja auch sein Geld.
Ansonsten alles im grünen Bereich, mögen noch so viele Dummschwätzer und Neidhammel unterwegs sein.
Es hat alles sein FÜR und WIDER, jeder kann seinen Kopf so lange über seine Suppe hängen lassen bis endlich ein Haar in der Suppe zu finden ist.
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Lillia
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 03.05.2004
Beiträge: 3308
Wohnort: Ortenau-Kreis

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2005 16:54    Titel: Aufgepaßt, hier spricht der Fachmann... Antworten mit Zitat

@ wolwot

Zitat:
Ansonsten alles im grünen Bereich, mögen noch so viele Dummschwätzer und Neidhammel unterwegs sein.


Hallo wolwot,

wenn ich mir Ihre Beiträge ansehe und mit denen von Roderich Hopp vergleiche, frage ich mich ernsthaft, wer hier den Titel "Dummschwätzer" tatsächlich verdient hat...

Und wenn Sie über jene finanziellen Ressourcen verfügen würden, die Roderich Hopp zur Verfügung stehen, kehrt sich auch Ihr "Neidhammel"-Vorwurf sehr schnell ins Gegenteil.

Waren Sie nicht einer derjenigen, der den Primitivst-Abzockern von cars-4-free (Schneider/Rammo) auf den Leim gegangen ist?

Zitat:
Auch ich bin Rammo und Schneider auf den Leim gegangen, jedoch kann und will ich den Beiden keine Betrugsabsicht unterstellen.


Dazu fällt mir nur folgendes ein:

Damals haben Sie geglaubt, über eine wundersame Geldvermehrungsmaschine im Keller von Manja Rammo würden aus eingezahlten 333 Euro innerhalb weniger Wochen 1.600 Euro.

Wer solchen Unfug glaubt, glaubt natürlich auch an AKZENTA, CASHBACK, PAYFECT und deren Nachfolger...

Ich denke, jetzt können sich die Leser dieses Threads selbst ein Bild davon machen, wer hier "Dummschwätzer" ist.

Lillia
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vander
Specialist


Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 169
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2005 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

@Roderich Hopp

Hallo

sage Ihnen zunächst einmal im Namen meines Bekannten Dank, für Ihre nach heutiger Sicht der Sachlage nachvollziehbare persönliche Einschätzung. Klingt wirklich nicht gut was Sie da schreiben, jedoch stirbt die Hoffnung, bekanntlich zuletzt...

Freundliche Grüße
vander
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2005 18:30    Titel: Akzenta Antworten mit Zitat

Werter User Vander !
Trotz des Für und Wider solcher Geschäftsideen möchte ich fairerweise anmerken, dass ich in meinem Fall sehr wohl darauf hingewiesen wurde, dass die Akzenta aufgrund nachträglicher Forderungen des FA für alte Verträge Umsatzsteuer nachzuentrichten hatte.Da sollten Sie mal ihren Bekannten fragen ob er nicht zumindest eine Mail erhalten hat. Die AKZENTA AG hat auch für alle Verträge, zumindest die in 2002 abgeschlossenen die USt nachverlangt. Die vertraglichen ABwicklungen der AKZENTA AG sind übersichtlich und korrekt. ( take it easy ) Auf die Möglichkeiten einer Verscheibung nahc hinten wird man hingewiesen.Mich persönlich haben 2 Dinge gestört.

1. Die Überhblichkeit des damalkigen Aufsichtsratsvorsitzenden in Bezug
auf die beabsichtigte Beteiligung ( trotz entsprechender Hinweise ) bei
der Gontardt- Metallbank.

2. Der Vertrieb über MLM- artige Strukturen und die Einbindung von Leuten
die ich, wie ich hier schon sagte aufgrund ihres Intellekts einfach als
Dummschwätzer und Nachplapperer betrachte, und in deren Köpfen wegen fehlender Gehirnmasse Durchzug herrscht.
Derartige Systeme können sich auf Dauer volkswirtschaftlich nur etablieren wenn sie über Jahre mit 1. hochqualifizierten Menschen, 2. entsprechenden Marketingmethoden und 3. einem erheblichen finanziellen Background gepusht werden, und nicht versucht wird "Insellösungen " anzustreben oder diese zwangsläufig in Ermangelung
von Punkt 1.-3. akzeptiert werden müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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vander
Specialist


Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 169
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2005 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

"2. Der Vertrieb über MLM- artige Strukturen und die Einbindung von Leuten die ich, wie ich hier schon sagte aufgrund ihres Intellekts einfach als Dummschwätzer und Nachplapperer betrachte, und in deren Köpfen wegen fehlender Gehirnmasse Durchzug herrscht."

Ja, genau das ist daß Problem bei diesen Dingen. Sehe ich sehr genauso!!



Werter Roderich Hopp,

es gibt inzwischen sooo viele wirklich gute Dinge auf unserem Planeten, wenn nur die Menschen nicht wären für jene dies alles mühsam gedacht wird...

Es wird Gutes aufgebaut! Der oft genug schlichtere Erdenbürger, hat nichts besseres zu tun, als das mühsam Entstandene mit seinem fetten Hinterteil wieder in seine Einzelteile zu zerlegen.

Verstand kann man bekanntlich nicht kaufen und auch niemandem einbläuen leider, leider... Wenn der Mensch nicht mehr weiß, was beispielsweise das Wort "Kultur" überhaupt bedeutet sind wir wieder dort angelangt wo das Unheil beginnt und schleichend seinen bösen Lauf nimmt.

Grüße
vander
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matthes
Newbie


Anmeldungsdatum: 30.01.2003
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2005 22:01    Titel: Akzenta Antworten mit Zitat

ich denke auch, dass Akzenta ehrliches Spiel betreibt. Was will man noch mehr als ein Unternehmen, dass Seid 1998 erfolgreich ist. Es wird immer Besserwisser und Konkurrenz geben. Diese schaffen zwar oftmals die Vernichtung mancher Unternehmen, aber Bessung für die Wirtschaft haben Sie auch nicht anzubieten. Es wird alles nur noch schlimmer in Deutschland. Akzenta versucht da erfogreich etwas zu unternehmen, lasst Sie doch machen...
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 19.Mai 2005 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Werter @Matthes !
Zwischen Denken und Wissen liegen Welten. Mich persönlich beruhigt nur das Wissen.
Es ist sicher richtig das durch Konkurrenz manches Unternehmen auf der Strecke blieb, aber es mir nicht bekannt das solches durch Besserwisserei geschieht. Oder habe Sie sich da genau so ungeschickt ausgedrückt wie mit ihrer Feststellung, dass durch derartige Geschäftstätigkeit der AKZENTA AG der Patient Deutschland gesundet und man Sie deshalb machen lassen soll ???
Und da Sie so sicher sind sollten Sie mal dem Herrn Eichel eine Mail schic ken und ihm von der AKZENTA AG berichten. Dann kann er dann mit 7,5 -16 % in einem überschaubaren Zeitraum von sagen wir 12 Jahren, den maroden Staatshaushalt der Republik mittels Umsatzbeteiligung bei der AKZENTA AG retten.
Wenn Ihnen das gelingt , ist Ihnen z.B. der bescheidene Dank meiner Enkelkinder sicher, die sich dann um ihre Zukunft wegen absoluter Schuldenfreiheit keine Sorgen mehr zu machen brauchen. Ich würde Sie dafür auch sofort zum Bundesverdienstkreuz I. Klasse vorschlagen.
Mit kopfschüttelnden Grüßen
Roderich Hopp
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matthes
Newbie


Anmeldungsdatum: 30.01.2003
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2005 8:25    Titel: Eichel Antworten mit Zitat

Schuldenminister
Hans Eichel

Neuverschuldung deutlich
über 40 Milliarden Euro

Finanzminister Eichel ist zur Zeit nicht um seinen Job zu beneiden. Das Bundesfinanzministerium geht von einem Schuldenrekord für das laufende Jahr von 41,9 Milliarden Euro aus. Damit wäre der bisher von Theo Waigel gehaltene Minusrekord von umgerechnet rund 40 Milliarden Euro aus dem Jahre 1996 gebrochen.

Ich glaube auch, wenn man sein Glück nicht selbst in die Hand nimmt, geht es unseren Enkelkindern einmal sehr viel schlechter...

OK lache nur über mich... es wird hier sowieso fasst jede gute Sache von irgend einem runtergemacht.
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C-TEK
Specialist


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2005 13:37    Titel: matthes hat recht Antworten mit Zitat

Ich verstehe die Jammernden hier auch nicht.

Wer sich am Umsatz der Akzenta AG beteiligen will, soll investieren.

Wer es nicht will (kann?!) soll es lassen.

Auf die Sprüche der ganzen Schlaumeier kann ich verzichten.

Zum xten-mal, die größten Sprüche haben immer die, die nicht dabei sind. Die Prognosen der Akzenta AG wurden bis heute eingehalten.
Da es eine Umsatzbeteiligung ist, kommen die Zahlungen etwas früher oder auch später. Meine erste Auszahlun kam schon nach 9 Monaten. Die aktuelle Zahlung ist etwas verzögert (Gründe kenne ich ). Des Auszahlungsfenster hat ca. 10 Jahre.
Ich lasse mir hier von keinem Schreiberling meine Mündigkeit absprechen.

Akzenta ist ein geniales Konzept, der Vorstand hat klare Ziele.

Hut ab, vor dem was Akzenta in den letzen 6-7 Jahren aufgebaut hat.
Die kriminellen Gedanken die hier einige Akzenta zuschieben wollen,
zeugen vom dem miserablen Geist dieser Menschen. Was ich denke, das bin ich.

Deutschland hat den besten Plazt in der EU - leider den am Schluß.
Die Miesepeter bewegen leider nichts.

Trotzdem:
Akzenta ist ein neue Wirtschaftsmotor. Nutzen wir diese neue Chance.
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Zerti
Specialist


Anmeldungsdatum: 28.11.2003
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2005 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

es geht hier doch nicht um irgend welche unterstellungen.
aber die frage ob dieses konzept tatsächlich langfristig tragfähig ist, darf wohl gestellt werden.
wer 10 oder 20.000€ dort investiert in der hoffnung bald reich zu sein, sollte das pro und kontra des anlagekonzeptes schon verinnerlichen.
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Struckischreck
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.04.2005
Beiträge: 1975
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2005 20:15    Titel: Akzenta - die Revolution unserer Wirtschaft. Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Prognosen der Akzenta AG wurden bis heute eingehalten.


Das ist kein Verdienst von Akzenta, sondern typisch für jedes Schneeballsystem. Es werden traumhafte Prognosen erstellt, die die ersten Anleger oder Kunden dazu bringen, ihren gesunden Menschenverstand über Bord zu werfen. Siehe nachstehende Beispiele:

http://www.boerse-online.de/v4/service/graumarkt/101084.html
Rumänien 1992: Der damals 50-jährige Geschäftsmann Ion Stoica avanciert zum Helden des östlichen Reformlandes. Innerhalb weniger Wochen vermehrte er das Geld der Anleger auf das Achtfache. Sein Caritas-System schien das Modell für den Aufstieg zum Reichtum zu sein.

Zunächst herrschte Vorsicht bei den Investoren. Sie setzten kleine Beträge ein.

Wie bei der Akzenta UB.


Kurz darauf erhielten sie die versprochene Summe bar zurück. Nun, da das System funktionierte, entwickelte sich Caritas zum Volkssport. Ob Fabrikarbeiter, Angestellter oder Arbeitsloser - sie alle versuchten, ihr letztes Geld zusammenzukratzen und zu investieren.

Für diese Anleger gibt es bei Akzenta den Risiko-Renten-Plan oder Steuern-zahlen-und-Geld-verdienen.

Zu guter Letzt beliehen viele noch ihr eigenes Haus oder verkauften es gar. Schließlich würden sie kurze Zeit darauf das Achtfache zurückbekommen.

Im Frühjahr 1994 kam Caritas den Auszahlungswünschen nicht mehr nach. Kurz darauf brach das System zusammen. Die Anleger standen mit leeren Händen vor riesigen Schuldenbergen. Ein Volksaufstand drohte. Nach und nach wurde den Menschen klar, daß die Auszahlungen mit den neu eingezahlten Geldern finanziert worden waren.

Genau wie bei Akzenta

Die Investoren waren auf ein Schneeballsystem hereingefallen.

Caritas in Rumänien ist kein Einzelfall. Als Anfang 1997 in Albanien ein ähnliches System kollabierte, zündeten aufgebrachte Bürger Polizeiwachen und öffentliche Gebäude an. Dem Land drohte sogar ein Bürgerkrieg.

Auch Deutschland blieb von diesen Machenschaften nicht verschont. Das bekannteste Schnellballsystem war der European Kings Club (EKC). Der hatte seit 1991 von mehr als 94 000 gutgläubigen Mitgliedern sage und schreibe rund ein Milliarde Euro eingesammelt.

Die Initiatoren versprachen den Geldgebern rund 71 Prozent Ertrag pro Jahr.

Um die prognostizierten traumhaften Zahlungen erzielen zu können, müsste Akzenta je nach Rechnung zwischen 30% und 40% pro Jahr auf das Kapital erwirtschaften. Völlige Illusion.

"Bei so hohen Renditen müssen Anleger hellhörig werden. Alles, was unter einem vergleichbaren Anlagerisiko höher als der Zinssatz für Bundesanleihen liegt, birgt zusätzliche Risiken", warnt Christoph Öfele, der Gutachten für Schnellballsystem-Geschädigte erstellt.

Diese auch Pyramidensysteme genannten Modelle sind in ganz unterschiedliche Produkte gekleidet. Am bekanntesten sind die sogenannten Letters. So auch im Fall des EKC. Für einen Letter, der 1400 Mark kostete, erhielten die Anleger dann innerhalb eines Jahres 2400 Mark in zwölf Raten zurück.

Investoren, die nach einer Erklärung für die satten Renditen fragten, wurden auf die "nichtlineare Dynamik" oder andere pseudowissenschaftliche Begriffe verwiesen.

Bei Akzenta heißt dies "Betriebsgeheimnis" oder "Beschleunigung des Geldkreislaufes".

Geschickt geschulte Verkäufer versuchten so, Bedenken zu zerstreuen.

... indem sie die Ihnen von Akzenta vorgegebenen Sprüche immer und immer wieder wiederholten.

Spätestens wenn die erste Rate bei derartigen Letters tatsächlich auch ausgezahlt wurde, wich der Verstand der Gier. Denn die Ausschüttungen bewiesen ja, daß das System funktionierte.


Und genauso ist das bei Akzenta. Es wird teilweise ja noch nicht einmal bestritten, dass das Geld, das heute ein Anleger einzahlt, weg ist und an die "Dummen" ausgezahlt wird, die am Anfang eingezahlt haben.

Zitat:
Meine erste Auszahlun kam schon nach 9 Monaten. Die aktuelle Zahlung ist etwas verzögert (Gründe kenne ich ). Des Auszahlungsfenster hat ca. 10 Jahre.


Für Sie mag es noch Auszahlungen geben. Aber alle diejenigen, die sich heute auf diese flotten Sprüche von euch Akzenta-Vertrieblern verlassen, werden nur noch die Zahlungen erhalten, die in den ersten zwei, drei, vielleicht vier Jahren erfolgen. Und das ist garnix.

Alle Verträge, egal, ob UB, (z.B. 0,14%, 0,26%, 0,50%, 1,1%, 2%) Freikarte (z.B. 1%, 1%, 1%, 2%, 2%) oder die anderen Modelle, sind dadurch gekennzeichnet, dass in den ersten vier bis fünf Jahren nur ein geringer Teil tatsächlich ausgeschüttet werden, danach verdoppeln sich die Prognosen in etwa jedes Jahr. Das bedeutet zwangsläufig, dass unabhängig von der Anzahl und der Höhe der Verträge, die Gesamtauszahlungen, die Akzenta leisten muss, sich ebenfalls jedes Jahr verdoppeln müssen.

Zitat:
Akzenta ist ein geniales Konzept, der Vorstand hat klare Ziele.

Hut ab, vor dem was Akzenta in den letzen 6-7 Jahren aufgebaut hat.


Akzenta hat lediglich ein großes Rad gedreht. In den ersten Jahren waren die Neueinzahlungen höher als die Prognosen und wegen der anfangs nur geringen Ansprüche auf die prognostizierten Auszahlungen konnten die Verpflichtungen immer erfüllt werden. Wegen der vertragsimmanenten Systematik ist dies jedoch keinen Beleg für die dauernde Erfüllbarkeit.

Nur die ersten Kunden profitieren, alle anderen (und das sind 90% und mehr) werden ihr Geld verlieren.

Zitat:
Akzenta ist ein neue Wirtschaftsmotor. Nutzen wir diese neue Chance.


Eines muss man eurem Vorstand lassen: Er schafft es tatsächlich, euch glauben zu machen, dass Akzenta sämtliche wirtschaftswissenschaftlichen Realitäten über den Haufen werfen kann. Das grenzt schon ans sektenhafte (wir haben die Erleuchtung, alle anderen, insbesondere die Kritiker draußen und vor allem Struckischreck sind die Bösen).


Zitat:
Wer sich am Umsatz der Akzenta AG beteiligen will, soll investieren.

Wer es nicht will (kann?!) soll es lassen.



Gnade denjenigen, die sich heute auf eine Beteiligung an Akzenta einlassen, ob die jetzt Umsatzbeteiligung, Multiplex-UB, Risiko-Renten-Plan, Freikarte oder wie auch immer heißt.

Ihr vernichtet nur Geld und werdet verbrannte Erde zurücklassen.

Das Perpetuum mobile gibt es nicht, das ist bewiesen. Weder in der Energie- noch in der Finanzwirtschaft. Jeder, der etwas anderes behauptet und damit Geschäfte macht, ist im besten Fall ein Dummkopf. Wahrscheinlich aber ein Betrüger.
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Anmeldungsdatum: 28.11.2003
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2005 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

und keiner der vermittler will (kann) diese argumente verstehen.

ich konnte feststellen, dass es gerade unbelehrbare menschen sind, welche eine finanzielle pleite schon hinter sich haben und hier ihre chance sehen aus dem tiefen finanzloch wieder heraussteigen zu können.

das schlimme ist, dass diese menschen sich an diese "hoffnung" klammern und sich gegen kritische hinterfragungen massiv zur wehr setzen. weil sie ihren traum nicht zerreden lassen wollen.

auch dieses forum kann dieses verhalten sehr gut verdeutlichen.

die pro-leute werden hier im forum wohl meistens akzenta vermittler sein und zweckgebunden antworten.

die kontra-leute stellen ihre beiträge ohne eigennutzen hier ins forum. sie wollen helfen und eventuellen schaden abwenden.
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Struckischreck
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Anmeldungsdatum: 27.04.2005
Beiträge: 1975
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 21.Mai 2005 10:24    Titel: Akzenta oder wer trägt das Risiko Antworten mit Zitat

maleh hat folgendes geschrieben::
@Lillia
@Struckischreck

Ich habe eine Frage an Sie Beide, habe mit der Akzenta nix zu tun-aber deren Angebot würde mich schon interessieren:
Welches Risiko gehe ich als Kunde/Käufer ein, wenn ich mir das beste Angebot eines Autohändlers geben lasse und dann das Geschäft zu diesem Preis mit der Akzenta tätige?
Muß ich als Kunde vorweg Gebühren bezahlen?

Vielen Dank für eine kurze und präzise Antwort.

Maleh


Sie gehen zunächst einmal kein Kostenrisiko ein, weil nur der Händler etwas bezahlen muss. Aber ein Produkt besteht nicht nur aus dem Preis, sondern auch aus Service, Garantie, Kundendienst, also Leistungen, die sich nicht unmittelbar messen lassen.

Sehen Sie die Sache deshalb einmal von dieser Seite:

Der Automarkt ist wegen der bestehenden Überkapazitäten ein stark wettbewerbsfähiger Markt. Schlechte Marken müssen ihre Fahrzeuge mit hohen Rabatten anbieten, um sie überhaupt loszuwerden. So wird z.B. angeboten, Gebrauchtfahrzeuge mit einem Betrag von bis zu 5.000 EUR über der aktuellen Schwackeliste in Zahlung zu nehmen. Früher haben die Händler 20% von den Preisen auf dieser Liste abgezogen, wenn sie einen Gebrauchtwagen in Zahlung nahmen. Selbst BMW- und Mercedes-Händler können sich dem Trend nicht entziehen.

Das heißt, dass im Automarkt die Gewinnmargen der Händler unter starkem Druck stehen und kleiner werden. Wenn Sie jetzt die zwei besten Angebote, eines ohne und eines mit Akzenta UB haben, muss der Akzenta-Händler von seinem Umsatz noch eine Provision von meistens 7,5% zzgl. MWSt. an Akzenta zahlen.

Das heißt, seine Gewinnmarge wird noch kleiner als ohnehin schon. Er macht mit Ihnen ein Geschäft, das aber kein Geschäft mehr für ihn ist.

Ihr gesunder Menschenverstand sagt Ihnen vermutlich, dass die traumhaften Prognosen der Akzenta eigentlich gar nicht möglich sind, richtig? Sie würden wahrscheinlich auch keinen Akzenta Risiko-Renten-Plan abschließen, mit dem sie nach Meinung einiger User in diversen Foren Millionär werden könnten, oder?

Das bedeutet aber, dass Ihr Händler einem System Geld zuführt, das von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist. Er wird damit entweder in anderen Bereichen (Service, Garantie etc.) sparen müssen - damit bekommen Sie eben doch wieder ein schlechteres Produkt. Oder er geht pleite, weil er keinen Gewinn mehr macht. Da haben Sie auch nichts mehr davon.

Und von den versprochenen Prognosen erhalten Sie in den ersten vier Jahren ohnehin nur einen Bruchteil (bei 10.000 EUR sind dies 14 EUR, 26 EUR, 50 EUR, 110 EUR). Besser als nix, sagen Sie? Dann stützen Sie um ihres persönlichen Minivorteils ein System, das wie alle anderen Schneeballsysteme wenigen (nämlich den Initiatoren) einen Profit bringt und viele (bis 90%) um ihr Geld. Wollen Sie das?
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Struckischreck
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Anmeldungsdatum: 27.04.2005
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BeitragVerfasst am: 21.Mai 2005 13:22    Titel: Akzenta oder Weshalb Ausschüttungen ausbleiben Antworten mit Zitat

vander hat folgendes geschrieben::
Hallo,

ein Bekannter von mir hat vor ungefähr drei Jahren eine sogenannte Duplex 2750,-- €, abgeschlossen. In jährlicher Folge, sollten Umsatz-Ausschüttungen daraufhin stattfinden. Einmal (nach einem Jahr), wurde bislang auch tatsächlich ein kleiner Betrag unter 100 € ausgezahlt.

Danach war STOPP!!

Bereits zweimal, fragte er inzwischen telefonisch dort an, warum nicht weiter ausbezahlt würde?!

Zur Antwort erhielt er von dort den Hinweis, daß plötzlich und unerwartet, höhere Steuerforderungen (Umsatzsteuer o. ä.) von der AKZENTA AG rückwirkend zu leisten waren und dadurch die Auszahlungszeiten sich um einiges nach vorne verschöben.

Was komisch bei dieser Sache ist, daß die Akzenta AG grundsätzlich solche Ereignisse nicht seinen Kunden mitteilt. Ich meine, ein kurzes Anschreiben würde in einem solchen Fall, sicherlich den Kunden etwas beruhigen.

Vielleicht weiß jemand der hier anwesenden Experten mehr über die Hintergründe?

Grüße
vander


Es wundert mich nicht, dass es jetzt schon zu ersten Unregelmäßigkeiten bei den Ausschüttungen kommt, aus was für Gründen auch immer.

Ihr Bekannter hat 2002 eine Duplex-UB abgeschlossen. In diesem Jahr wurden laut Akzenta (sh. www.akzenta.org) Rechtsgeschäfte mit einem Volumen von 500 Mio. EUR abgeschlossen. Akzenta hatte damit einen Umsatz von 23,2 Mio. EUR erzielt (Zahlen lt. Akzenta).

Akzenta prognostiziert, dass man von seinem Händler, bei dem man ein Produkt kauft, im Rahmen seiner Werbemaßnahmen die Möglichkeit erhält, den gesamten Kaufpreis oder zumindest einen Teil davon innerhalb von ca. neun bis zehn Jahren wieder zurück zu bekommen. Der Händler selber zahlt dafür eine Provision an Akzenta, das sind wohl zwischen 5% und 9% der Kaufpreises, zzgl. MWSt. Durchschnittliche Provision im Jahr 2002 übrigens: 23,2 Mio. EUR zu 500 Mio. EUR, das sind nur 4,64% incl. MWSt.

Dazu stellt Akzenta folgende Tabelle auf: Die Gesamtsumme von 10.000 EUR wird wie folgt aufgeteilt: Im 1. Jahr 14 EUR, im 2. Jahr 26 EUR, dann 50 EUR, 110 EUR, 200 EUR, 440 EUR, 840 EUR, 1.520 EUR, 2.940 EUR und im letzten Jahr 3.860 EUR. (Quelle: Akzenta Umsatzbeteiligung) Dass diese Zahlungen aus der Provision des Händlers niemals zu verdienen sind, ist jedem klar.

Das heißt, die Aufteilung erfolgt prozentual auf die 10 Jahre wie folgt. 0,14%, 0,26%, 0,50%, 1,10%, 2,0%, 4,40%, 8,40%, 15,20%, 29,40%, 38,60%. Eine arithmetische Reihe, bei der sich von Jahr zu Jahr die Auszahlung in etwa verdoppelt.

Die Duplex-UB oder Multiplex-UB läuft im Prinzip nach dem gleichen Muster, mit kleinen Abweichungen.

Ausgeschüttet wurden im Jahr 2002 72% von 23,2 Mio. EUR gleich 16,9 Mio. EUR. Zu diesem Zeitpunkt waren Ansprüche laut Akzenta Prognosen in etwa wie folgt zu berechnen:

Volumen des jew. Jahres x Prozentsatz lt. Prognose in diesem Jahr = prognostizierte Auszahlung für alle Verträge dieses Jahres.

    1998: 5 Mio. EUR x 2,0% = 100.000 EUR
    1999: 45 Mio. EUR x 1,1% = 495.000 EUR
    2000: 150 Mio. EUR x 0,50% =750.000 EUR
    2001: 300 Mio. EUR x 0,26% = 780.000 EUR
    2002: 500 Mio. EUR x 0,14% = 700.000 EUR


Insgesamt war somit prognostiziert eine Summe von ca. 2,8 Mio. EUR. Die tatsächlichen Ausschüttung betrugen aber aufgrund der Neueinzahlungen im Jahr 2002 16,9 Mio. EUR. Das heißt, es wurde den bestehenden Verträgen sogar mehr ausgezahlt, als prognostiziert.

Daher hat ihr Bekannter auch mit 100 EUR (ca. 3,6% von 2.750 EUR) sogar mehr erhalten als prognostiziert.

Nach der gleichen Berechnungen waren 2003 ca. 6 Mio. EUR prognostiziert, ausgeschüttet wurden 18,5 Mio. EUR. Soweit alles bestens.

Aber betrachten wir das Jahr 2004 in derselben Weise:
    1998: 5 Mio. EUR x 8,4% = 420.000 EUR
    1999: 45 Mio. EUR x 4,4% = 1,98 Mio. EUR
    2000: 150 Mio. EUR x 2,0% =3 Mio. EUR
    2001: 300 Mio. EUR x 1,1% = 3,3 Mio. EUR
    2002: 500 Mio. EUR x 0,5% = 2,5 Mio. EUR
    2003: 300 Mio. EUR (*) x 0,26% = 780.000 EUR
    2004: 300 Mio. EUR (*) x 0,14% = 420.000 EUR


(*) Die Neuumsätze von 2003 und 2004 wurden entgegen den Vorjahrenvon Akzenta nicht mehr veröffentlicht. Es wird lediglich mitgeteilt, dass bislang über 1 Mrd. EUR an Rechtsgeschäften mit Akzenta UB hinterlegt wurden (Quelle: Unternehmensporträt April 2005). Die Umsätze der Jahre 1998 bis 2002 belaufen sich aber schon auf diesen Betrag. Ich denke, man kann sicher 300 Mio. EUR an neuen Volumen annehmen. Es spielt vom Betrag her aber auch keine Rolle.

Die Gesamtsumme an prognostizierten Ausschüttungen beläuft sich somit für 2004 auf etwa 12,4 Mio. EUR, tatsächliche Ausschüttungen 19,1 Mio. EUR.

Wie wir oben gesehen haben, verdoppeln sich die prognostizierten Auszahlungen je Vertrag jedes Jahr. Darüber hinaus sind die Anzahl der Verträge und die Summe der jedes Jahr neu abgeschlossenen Verträge von 1998 bis 2004 ebenfalls exponential angestiegen.

Das bedeutet zwangsläufig, dass sich die Gesamtauszahlungen, die Akzenta leisten muss, ebenfalls jedes Jahr verdoppeln müssen.

Das heißt aber nichts anderes, als dass sich auch die Neueinzahlungen jedes Jahr verdoppeln müssen. Ist das realistisch? Nein, das ist völlig unmöglich.

Die Neuumsätze von Akzenta der Jahre 2002 bis 2004 beliefen sich auf 23,2 Mio. EUR, 25,1 Mio. EUR und ca. 26,5 Mio. EUR. Verdoppelung?? Wohl kaum.

Selbst wenn man ein Wachstum von 20% für 2005 annimmt, dann steigt der Umsatz auf ca. 32 Mio. EUR, die Ausschüttungen auf ca. 23 Mio. EUR. Aber die prognostizierten Ausschüttungen verdoppeln sich auf ca. 25 Mio. EUR.

Was glauben Sie, passiert, wenn die ersten Anleger unsicher werden, weil sie ihr Geld nicht mehr wie prognostiziert bekommen? Wenn sich das herumspricht, dass es doch gar nicht so toll alles funktioniert wie in der Vergangenheit (weshalb das so war, siehe oben)?

Und wenn es 2005 gut geht, wie schaut es dann 2006 aus? Verdoppelung der Ansprüche von 25 Mio. EUR auf 50 Mio. EUR. Neugeschäftswachstum bei 20% erhöht Umsatz von 32 Mio. EUR auf 38 Mio. EUR. Davon 72% Ausschüttung äähm, selbst die 38 Mio. EUR reichen ja gar nicht mehr aus...

Wer wird zu diesem Zeitpunkt noch 1 Cent investieren, wenn die Lobeshymnen ausbleiben? Kein Mensch mehr. Das heißt, der Umsatz geht gegen NULL.

Und wie heißt es so schön bei Akzenta? Der Zeitraum, über den sich die Auszahlungen an den jeweiligen Kunden erstrecken, hängt von den künftigen Umsätzen der Akzenta AG ab...

Was das bedeutet, mag sich jeder selbst ausmalen. Deshalb Finger weg von allem, wo Akzenta draufsteht.
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C-TEK
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 21.Mai 2005 15:30    Titel: ..uns was ist wenn... Antworten mit Zitat

und was ist wenn Akzenta 2005 >> 100 Millione Euro Umsatz macht?
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C-TEK
Specialist


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 21.Mai 2005 15:40    Titel: Richtig.. Antworten mit Zitat

dann schüttet Akzenta mindestens 72 Millionen Euro an zuteilungsreife
Geschäftspartner aus.

Ganz einfach.
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Achternbrook
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Anmeldungsdatum: 05.01.2004
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BeitragVerfasst am: 21.Mai 2005 15:45    Titel: Re: ..uns was ist wenn... Antworten mit Zitat

C-TEK hat folgendes geschrieben::
und was ist wenn Akzenta 2005 >> 100 Millione Euro Umsatz macht?


@C-TEK

Der User Struckischreck hat doch klar und überaus deutlich dargestellt, in welche Richtung sich die ganze Angelegenheit bewegen wird, und dem ist wahrlich nichts mehr hinzu zu fügen. Etliche andere User, wie ich auch, kommen hier zu keinem anderem Ergebnis.
Zudem sind, in der Tat, die Zahlen 2003 und 2004 nirgends zu finden, aus denen man eventuelle Schlüsse ziehen kann.
Und dann kommen Sie her, und fragen, was wäre, wenn.....
Sie werden erst dann aufwachen, wenn alle Messen gesungen sind und die Jungs aus der sog. <Führungsriege> Ihre sauer verdiente Kohle verbraten.
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