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voxel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 3
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Verfasst am: 19.Jul 2005 9:39 Titel: |
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Hallo zusammen,
ich danke Struckischreck ebenfalls für seine Mühe.
Seine Ausführungen sprechen für sich.
Zur Präzisierung der Berechnung möchte ich aus folgender Quelle noch Zahlen liefern:
http://nowinski.gmxhome.de/
http://nowinski.gmxhome.de/Multiplex.PDF
Laut den Angaben gab es 2004 25,4 Mio. Eur Umsatz und 19,5 Mio. Eur Auszahlungen.
Mit den Eckdaten kann man die Berechnung noch etwas adjustieren.
Grüße voxel |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2068 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 19.Jul 2005 23:04 Titel: |
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| voxel hat folgendes geschrieben:: |
Hallo zusammen,
ich danke Struckischreck ebenfalls für seine Mühe.
Seine Ausführungen sprechen für sich.
Zur Präzisierung der Berechnung möchte ich aus folgender Quelle noch Zahlen liefern:
http://nowinski.gmxhome.de/
http://nowinski.gmxhome.de/Multiplex.PDF
Laut den Angaben gab es 2004 25,4 Mio. Eur Umsatz und 19,5 Mio. Eur Auszahlungen.
Mit den Eckdaten kann man die Berechnung noch etwas adjustieren.
Grüße voxel |
@voxel,
die geänderten Daten wurden in die Tabellen eingearbeitet. Es ändert sich - wie zu erwarten - praktisch garnichts. |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2068 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 20.Jul 2005 12:33 Titel: Akzenta oder Die Europaweite Expansion |
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| Zitat: |
AUSBLICK
Auch für das Geschäftsjahr 2003, das sechste Jahr seit Einführung der Akzenta-Umsatzbeteiligung, blicken wir auf ein fortgesetztes Wachstum des Umsatzes sowie der Zahl der Aktivpartner und Kunden zurück. Mit neuen Partnerschaften, Unternehmensbeteiligungen und Anwendungsvarianten sind wesentliche Voraussetzungen für eine weitere Verbreitung unserer Angebote in den verschiedensten Märkten geschaffen, über Branchen- und Ländergrenzen hinweg.
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Quelle: http://www.akzenta.org/de/company/index.php
| Zitat: |
F.I.P. Finanzmarketing GmbH & Co. KG und Akzenta AG:
Börsenaufsichtsbehörde Consob verbietet Ausübung der Tätigkeiten
Die italienische Börsenaufsichtsbehörde Consob hat den zwei genannten Investmentfirmen das Ausüben der Tätigkeiten untersagt.
Der F.I.P. GmbH & Co. KG wurde mit Beschluss n. 15094 vom 04.07.2005 jegliche Tätigkeit der Anbahnung von Investmentgeschäften mit Finanzprodukten derselben F.I.P. untersagt, nachdem selbe Tätigkeiten bereits mit einem Sicherstellungsbeschluss für 90 Tage untersagt worden waren.
Der Akzenta AG wurde mit Beschluss n. 14863 vom 04.01.2005 untersagt, jegliche Tätigkeit der Anbahnung von Investmentgeschäften bezüglich Umsatzbeteiligungen nach den Formeln „Classica“ und „Impuls“ gegenüber in Italien wohnhaften Bürgern auszuüben. Auch hier war vorab bereits ein Sicherstellungsbeschluss mit einem Verbot für 90 Tage erlassen worden.
Im Klartext: beide Firmen dürfen in Italien keine der genannten Investmentgeschäfte mehr anbieten.
Nähere Informationen erhalten Sie beim Europäischen Verbraucherzentrum, Tel. 0471-980939.
Bozen, 12.07.2005
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Quelle: http://www.euroconsumatori.org/16842v16915d24228.html |
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eco100 Newbie
Anmeldungsdatum: 26.10.2004 Beiträge: 18
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Verfasst am: 20.Jul 2005 22:40 Titel: akzenta |
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so, lieber struckischreck - jetzt kühlen wir mal unser akzenta-mütchen-
sie (und die meinsten anderen coautoren) haben drei Probleme:
1. Sie sind deutsch - das wäre ja nicht schlimm, aber sie denken deutsch!
und das ist verhängnisvoll....
2. sie sind offensichtlich nicht in der Lage, über den Tellerrand hinaus zu
schauen.
3. sie sind offenbar von etablierten Kräften dieser Gesellschaft wie Presse,
Fersehen, Banken, Fonds und nicht zuletzt dem Staat und den Politikern
dermaßen verdummballert, dass Ihnen jeglicher wirtschaftliche Bezug
zu der wirklichen Not in diesem Lande zur Gänze fehlt.
zu 1) abwarten bis jemand eine innovative oder auch visionäre Idee hat,
zuwarten, bis er damit hoffentlich auf die Schnauze fällt,
erwarten, ihn mit dem Knüppel in den Sack zu hauen...
und dann die Hände reiben - "siehste", ich hab doch recht gehabt!
zu 2) Allen Respekt zu Ihrer und Herrn Wilhelms Recherche und den Pro-
jektionen für die Zukunft.
Wie Sie ja wissen, verbleiben der Akzenta nach Abzug Ihrer Kosten
(nach Geschäftsbericht etwa 5%) gut 20 % als Gewinn.
Natürlich liegt dieses Geld nicht bei den Vorständen unterm Kopf-
kissen, sondern damit wird doch wohl gearbeitet.
Unterstellt, damit wird getradet, kann ohne irgendeine Not, monatlich
eine durchschnittliche Rendite von 10-20% erwirtschaftet werden.
Vielleicht macht sich Herr Wilhelm nochmal die Mühe, ein weiteres
Excel-sheet zu erstellen, in dem diese Gewinne thessauriert angelegt
werden - und zwar seit Bestehen der Akzenta und für einen längeren
Zeitraum als die kommenden 2 Jahre.
Wenn man jetzt noch ein gewisses Wachstum unterstellt - nur mal
rechnerisch -, ich bin in Mathematik nicht so gut, ich glaube, da sind
wir vom "Funktionieren" dieses Systems nicht mehr sooo weit entfernt...
Im übrigen: womit haben Sie überhaupt ein Problem....? Die 7 oder
8% Prämie, die die Kunden bezahlen, werden sie allemal zurückbe-
kommen. Wer hat hier überhaupt etwas zu verlieren?
Ich hielte es für eine großartige Idee - und glauben Sie mir,
es ist die allereinzige und alleralleinige Möglichkeit, unsere besch...
Wirtschaft mit ihrer besch... Binnennachfrage unter dieser politischen
Klasse je wieder in Gang zu bringen!!!!!
Sie müssen einfach mal wahrhaben, dass die meisten Menschen
spätestens am 20. eines jeden Monats kein Geld mehr zum
Binnennachfragen haben, weil es ihnen der Staat, die
Ölbarone und viele andere Banditen aus der Tasche gezogen
haben.
Und diese Chance sollten wir nutzen - piepegal, ob die Rückflüsse
etwas schneller oder langsamer kommen!
ABER KLAR, FUNKTIONIEREN MUSS ES - was wir hoffentlich in
Kürze wissen.
zu 3) Wenn die Akzenta so arbeiten würde wie der Staat mit seinen
Millionen von Beamten - oder sind es mehr Pensionisten?-
die Rentenversicherung, die Krankenversicherung, die Berufs-
genossenschaften -
dann könnten sich die Vorstände der Akzenta schon morgen in
der Karibik die Sonne auf den Bauch brennen lassen ....
sie wären immer mindestens doppelt so gut!
Warum schreien Sie eigentlich nicht über die Hunderte von
Milliarden, die den Menschen vor geraumer Zeit von Börsen-
spekulanten aus der Tasche gezogen wurden....oder meinen Sie,
es war der liebe Gott?
oder über die Zehntausende von Euros, die den Menschen im Laufe
eines Arbeitslebens durch Rentenbeiträge u.a. auf Nimmerwieder-
sehen abgenommen werden.
Zugegeben, das eine hat mit dem anderen wenig zu tun....
aber mehr als 2,7% p.a. darf es pro Jahr nicht geben - sagt meine
Bank und meine Fondsgesellschaft und meine Versicherung auch..
Um Mißverständnissen vorzubeugen - ich bin kein Akzenta Kunde.
Take it easy! |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 21.Jul 2005 6:38 Titel: Re: akzenta |
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User 'tein'...
auch für Sie zur Kenntnisnahme:
| tein hat folgendes geschrieben:: |
[.....]
Allen Respekt zu Ihrer und Herrn Wilhelms Recherche und den Pro-
jektionen für die Zukunft.
[.....]
Vielleicht macht sich Herr Wilhelm nochmal die Mühe, ein weiteres
Excel-sheet zu erstellen, in dem diese Gewinne thessauriert angelegt
werden - und zwar seit Bestehen der Akzenta und für einen längeren
Zeitraum als die kommenden 2 Jahre. |
Mein Part beschränkte sich auf die PDF-Konvertierung und Einstellung der Dateien, die ausschließlich durch den User Struckischreck erarbeitet wurden!
Halten Sie mich also bitte da heraus! Der Respekt gebührt dem vorgenannten User allein...!
So schwer kann es doch nicht sein...
Freundliche Grüße
Peter Wilhelm |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 21.Jul 2005 7:00 Titel: Re: akzenta |
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| Peter Wilhelm hat folgendes geschrieben:: |
Halten Sie mich also bitte da heraus! Der Respekt gebührt dem vorgenannten User allein...!
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@
Siehste mein lieber Peter Wilhelm, so kann es gehen, wenn man einem Kollegen User helfen möchte. Nur weil man einen Gefallen getan hat, sitzt man schon mit drin. Auch möchte ich mich dafür bedanken, das Du die Datei, die User Strukischreck nicht Konvertieren konnte, hier eingestellt hast.
@
all
Ist es eigendlich so schwer, sich erst mal alles durchzulesen, um dann seine Meinung zu äußern?
Da es ja Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht erklären können, werden wir auch sehen, was mit Akzenta noch so alles geschieht.
Grüße
Heinrich |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 21.Jul 2005 8:09 Titel: |
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| Zitat: |
Unterstellt, damit wird getradet, kann ohne irgendeine Not,
monatlich eine durchschnittliche Rendite von 10-20% erwirtschaftet
werden. |
... wenn das so einfach wäre @tein, hätten wir keine Not mehr auf dieser
Welt. Und wenn dann auch noch jeder Bauer traden würde, wovon könnten
wir dann (so Hand in den Mund mässig) leben?
Ihre pro - Einstellung in Ehren und Sie werden einen guten Grund dafür
haben. Die Crux aus dem ganzen Treath: Auch Akzenta wird nicht in der
Lage sein, mathematische Grundregeln zu durchbrechen. Dennoch wird
es immer wieder Menschen geben, die solchen Modellen der Geldvermehrung
der Dritten Art Glauben schenken.
Hand aufs Herz @tein: Würden Sie mit allen Erspanisse aus 20 Jahren
Arbeitsleben Akzenta Umsatzbeiteiligungen zeichnen, die ja bekanntermassen
nicht rückzahlbar sind, wenn irgendwann mal keine Umsätze mehr getätigt
werden? |
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vander Specialist
Anmeldungsdatum: 18.08.2004 Beiträge: 169 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 21.Jul 2005 11:13 Titel: |
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@all Akzenta-Freunde
Ich erinnere in diesem Zusammenhang noch einmal an meine vor einigen Wochen hier eingestellte Anfrage die bislang niemand der hier anwesenden Pro-Akzenta Streiter in irgendeiner Form beantwortet hat:
Hallo,
ein Bekannter von mir hat vor ungefähr drei Jahren eine sogenannte Duplex 2750,-- €, abgeschlossen. In jährlicher Folge, sollten Umsatz-Ausschüttungen daraufhin stattfinden. Einmal (nach einem Jahr), wurde bislang auch tatsächlich ein kleiner Betrag unter 100 € ausgezahlt.
Danach war STOPP!!
Bereits zweimal, fragte er inzwischen telefonisch dort an, warum nicht weiter ausbezahlt würde?!
Zur Antwort erhielt er von dort den Hinweis, daß plötzlich und unerwartet, höhere Steuerforderungen (Umsatzsteuer o. ä.) von der AKZENTA AG rückwirkend zu leisten waren und dadurch die Auszahlungszeiten sich um einiges nach vorne verschöben.
Was komisch bei dieser Sache ist, daß die Akzenta AG grundsätzlich solche Ereignisse nicht seinen Kunden mitteilt. Ich meine, ein kurzes Anschreiben würde in einem solchen Fall, sicherlich den Kunden etwas beruhigen.
Vielleicht weiß jemand der hier anwesenden Experten mehr über die Hintergründe?
Grüße
vander
Frage: "wo eigentlich soll hier noch Vertrauen aufkommen und sei die Gesellschaft auch noch so zukunftsorientiert und innovativ? |
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Ewald Mittelstädt Newbie
Anmeldungsdatum: 10.06.2005 Beiträge: 2 Wohnort: 79227 Schallstadt
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Verfasst am: 21.Jul 2005 11:22 Titel: |
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Liebe Leute,
habt Ihr Euch eigentlich schon mal richtig mit dem Konzept der Akzenta auseinander gesetzt. Wenn ich Eure Kommentare lese, scheint mir das nicht so.
Die Akzenta AG ist ein Marketingunternehmen, und eines Ihrer Produkte ist eben diese Umsatzbeteiligung. Sie kann in vielfältigerweise genutzt werden. Z.B.
1. Ich nutze die Akzenta als Vermittler bei Geschäften ab 10.000,-- Euro. Die erhaltene Vermittlerprovision entscheidet ob der Käufer einen Teil oder die ganze Kaufsumme als Anwartschaft am Akzenta-Umsatz ( Umsatzbeteiligung) erhält. Dies ist für den Kunden ohne Kosten und somit ohne Risiko. Hier bekommt der Kunde mit jeder Zahlung ein Geschenk. Entweder ich nehme diese Chance war oder nicht. Das bleibt doch jedem selbst überlassen.
2. Unternehmer nutzen dies Marktingkonzept (Werbung) für sich oder lassen es bleiben. Nutzen sie es, dann fallen natürlich Werbungskosten an wie bei jeder Werbemaßnahme auch.
3. Ebenso haben Unternehmer die Möglichkeiten dieser Umsatzbeteiligung erkannt und nutzen sie entsprechend in vielfältiger Weise.
Was die Ausschüttungen angeht, ist es egal ob Akzenta jährlich mehr oder weniger oder gleichviel Umsatz macht, Hauptsache ist doch, dass sie Umsatz macht. Denn macht sie Umsatz (und zwar egal aus welcher ihrer Geschäftsfelder) verpflichtet sie sich 72 % Ihres Umsatzes (Produktkosten) an die Anspruchsberechtigten auszuschütten. Die einzige Variable ist die Zeit, je nach Umsatz länger oder kürzer als die Prognose.
Also ich kann Euch nur empfehlen Euch selber mal genau zu informieren, als sich auf veröffentliche Halbwahrheiten und Fantasiegebilde zu verlassen. Oder laßt Ihr Euch immer vorschreiben was Ihr zu denken habt. Das könnt Ihr selber. Lest mal den DFI-Gerlach-Report 36/2003 oder "Mein Geld" 03/2004 und geht vor allem auf ein Info der Akzenta AG. Termine in Eurer Nähe erfahrt Ihr bei der Akzenta AG, oder unter 07664-7028. |
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voxel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 3
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Verfasst am: 21.Jul 2005 11:24 Titel: |
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Gestern wurde die HV einberufen.
Wie man sieht, wird mit dem Gewinn eine Kapitalerhöhung gemacht.
Außerdem soll eine Niederlassung in Dubai eröffnet werden. Wie ich hörte fanden Gespräch mit Investoren aus Dubai statt.
Akzenta initiiert zur Zeit viele Aktivitäten, die den unausweichlichen Kollaps Stück für Stück verschieben. Es würde mich nicht wundern, wenn bald ein Börsengang kommt, wo noch ein paar Millionen eingenommen werden.
Interessanterweise müssen alle Kunden und Vetriebspartner eine Art Risikobelehrung unterschreiben, in der sie explizit darauf hingewiesen werden, dass die Rückzahlung des eingezahlten Geldes nicht garantiert ist.
Auch wird gesagt, dass es sich nicht um eine Kapitalanlage handelt. Unter diesen Umständen ist Staatsanwaltschaft und Bafin natürlich machtlos.
Auch fallen sie nicht unter ein Schneebalsystem, weil die im UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) § 6c definierten Kriterien, so nicht ganz gegeben sind.
So scheint mir die Akzenta formaljuristisch nicht angreifbar zu sein.
Auf der Hand liegt trotzdem, dass das System langfristig nicht funktioniert, ich denke darüber braucht man nicht zu diskutieren. Neu eingenommenes Geld wird für alte Veträge umverteilt.
Wenn die Steigerungsraten bei Neukunden nicht mehr gegeben sind, dann implodiert die Geschichte. Ich bin gespannt, wie in Zeiten des gestärkten Anlegerschutzes die dann folgenden Streitereien ausgehen.
Vielleicht sagen die Richter dann auch:
Selbst Schuld wer sich auf so einen Schmarn einlässt
20.07.2005 17:02
AKZENTA AG: Einberufung der Hauptversammlung
AKZENTA AG
Neubeuern
ISIN DE 0005257505
Einberufung der Hauptversammlung
Hiermit lädt der Vorstand der AKZENTA AG die Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung unserer Gesellschaft am Mittwoch, 24. August 2005 um 9 Uhr in den Räumlichkeiten der AKZENTA AG, Anschrift: Georg-Wiesböck-Ring 9, 83115 Neubeuern, ein.
Tagesordnung
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004 mit dem Lagebericht und dem Bericht des Aufsichtsrates.
2. Verwendung des Bilanzgewinns
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EURO 3.574.440,68 einen Teilbetrag in Höhe von 2.020.000,- € in andere Gewinnrücklagen einzustellen und in Höhe des restlichen Betrages auf neue Rechnung vorzutragen.
3. Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2004 Entlastung zu erteilen.
4. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2004 Entlastung zu erteilen.
5. Wahlen zum Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzt sich nach §§ 96 Abs.1, 101 Abs. 1 AktG nur aus Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre zusammen. Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.
Die derzeitigen Mitglieder des Aufsichtsrats sind bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2004 beschließt.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, Herrn Dr. Uwe-Jens Rössel, Doktor der Wirtschaftswissenschaften Dr. oec, Diplomwirtschaftler,
Industriekaufmann, 12623 Berlin,
Herrn Nikolaus Steindlmüller, Rechtsanwalt, Prien
Herrn Karl Prinz von Thurn und Taxis, Kaufmann, München
in den Aufsichtsrat zu wählen.
Ferner schlägt der Aufsichtsrat die Wahl folgender Ersatzmitglieder vor: Für Herrn Dr. Uwe-Jens-Rössl: Herrn Alexander Pohle, Präsident des AfW, Berlin
Für Herrn Nikolaus Steindlmüller: Frau Babette Klaer, Rechtsanwältin, München
Für Herrn Karl Prinz von Thurn und Taxis: Herrn Mathias Otto, Steuerberater, Rosenheim.
Die Bestellung der Aufsichtsratsmitglieder erfolgt bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet.
6. Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2005
Der Aufsichtsrat schlägt vor, Herrn Wirtschaftsprüfer Christian Kus, Rosenheim, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2005 zu wählen, ersatzweise die Eger, Färber&Kollegen Wirtschaftsprüfungs und Beratungs GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Rosenheim, sofern Herr Kus dieser Gesellschaft beitritt.
7. Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (Ausgabe neuer Aktien)
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
Das Grundkapital der Gesellschaft wird von EUR 8.080.000,- um EUR 2.020.000,- auf EUR 10.100.000,- erhöht durch Umwandlung eines Betrages von EUR 2.020.000,- in Grundkapital, welcher gemäß Beschluss der heutigen Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinnes den (anderen) Gewinnrücklagen zugeführt wurde. Die Kapitalerhöhung wird durch Ausgabe von 2.020.000 Namensaktien im Nennbetrag von je EUR 1,- ausgeführt. Diese nehmen erstmals am Gewinn des laufenden Geschäftsjahres teil. Die neuen Aktien stehen den Aktionären im Verhältnis 4:1 zu.
Der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln wird die vom Vorstand und Aufsichtsrat festgestellte Jahresbilanz der Gesellschaft zum 31.12.2004 zugrunde gelegt. Die Bilanz wurde von den Wirtschaftsprüfern Schuster und Kus geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Entsprechend der Kapitalerhöhung wird § 4 Abs.1 der Satzung geändert und wie folgt neu gefasst:
„1. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 10.100.000,- (in Worten Euro zehn Millionen einhunderttausend) und ist eingeteilt in 10.100.000 Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,-.“
8. Errichtung einer selbständigen Niederlassung:
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, eine selbständige Niederlassung in Dubai zu errichten.
Teilnahme- und stimmberechtigt in der Hauptversammlung sind alle Aktionäre, die im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind.
Neubeuern, 18. Juli 2005
Ulrich Chmiel
Vorstandsvorsitzender
Oliver Braun
Vorstand
Alexander Chmiel
Vorstand
UWG §6c
- Progressive Kunden-werbung: „Wer es im geschäftlichen Verkehr selbst oder durch andere unternimmt, Nicht-kaufleute zur Abnahme von Waren, gewerblichen Leistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, ihnen besondere Vorteile für den Fall zu gewähren, daß sie andere zum Abschluß gleichartiger Geschäfte veranlassen, denen ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer gewährt werden ...“ macht sich strafbar. |
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voxel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 3
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Verfasst am: 21.Jul 2005 11:30 Titel: |
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übrigens nehmen die Franzosen genau wie die italienieschen Behörden die Aktivitäten der Akzenta nicht so locker.
Schon komisch für ein Marketingunternehmen...
AMF warns public on an unauthorised and
potentially deceptive investment proposition (AKZENTA SA)
Paris, 10 December 2004
The French securities regulator, the Autorité des marchés financiers (AMF), is warning the public about
an investment offer from the Akzenta company. An advertisement by the company in the national press
suggests that with a minimum investment of 200,000 euros, investors can earn a return of “at least 500
percent, credited monthly” by virtue of a “participation in the turnover of Akzenta SA”.
The AMF advises the public to treat this offer with the utmost circumspection. The advertisement does
not specify what kind of financial instruments the Akzenta company is offering, nor does it provide any
other details that could support an informed investment decision.
The AMF has received no request from Akzenta for authorisation to offer securities to the public in
France.
______________________
Source: AMF Communication Department - Tel. +33 (0)1 53 45 60 31 or +33 (0)1 53 45 60 28 |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2068 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 21.Jul 2005 11:53 Titel: Akzenta oder Die Umsatzsteuerpflicht des Kaufmanns |
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| vander hat folgendes geschrieben:: |
@all Akzenta-Freunde
Ich erinnere in diesem Zusammenhang noch einmal an meine vor einigen Wochen hier eingestellte Anfrage die bislang niemand der hier anwesenden Pro-Akzenta Streiter in irgendeiner Form beantwortet hat:
Hallo,
ein Bekannter von mir hat vor ungefähr drei Jahren eine sogenannte Duplex 2750,-- €, abgeschlossen. In jährlicher Folge, sollten Umsatz-Ausschüttungen daraufhin stattfinden. Einmal (nach einem Jahr), wurde bislang auch tatsächlich ein kleiner Betrag unter 100 € ausgezahlt.
Danach war STOPP!!
Bereits zweimal, fragte er inzwischen telefonisch dort an, warum nicht weiter ausbezahlt würde?!
Zur Antwort erhielt er von dort den Hinweis, daß plötzlich und unerwartet, höhere Steuerforderungen (Umsatzsteuer o. ä.) von der AKZENTA AG rückwirkend zu leisten waren und dadurch die Auszahlungszeiten sich um einiges nach vorne verschöben.
Was komisch bei dieser Sache ist, daß die Akzenta AG grundsätzlich solche Ereignisse nicht seinen Kunden mitteilt. Ich meine, ein kurzes Anschreiben würde in einem solchen Fall, sicherlich den Kunden etwas beruhigen.
Vielleicht weiß jemand der hier anwesenden Experten mehr über die Hintergründe?
Grüße
vander
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Das verhält sich wohl folgendermaßen:
Bis zum Jahr 2002 hat die Akzenta die Einzahlungen (Provisionen, Einmalzahlungen) nicht als umsatzsteuerpflichtig deklariert. Laut Akzenta hatten die Finanzbehörden in den Jahren zuvor ursprünglich eine Umsatzsteuerpflicht verneint, was je nach Darstellung des Sachverhaltes durch die Akzenta durchaus möglich ist. Ihr Freund hatte deshalb in diesem Jahr eine Auszahlung bekommen, die sogar höher war als die ursprüngliche Duplex-Prognose.
Allerdings hatte das Finanzamt im Jahr 2003 dann rückwirkend ab 1998 eine Umsatzsteuerpflicht für sämtliche eingegangenen Beträge festgestellt, die auch durch Verhandlungen der Akzenta nicht verhindert werden konnte.
Dadurch wurde die Akzenta mit einer Umsatzsteuernachforderung in Höhe mehrerer Millionen EUR belastet. Diese Beträge behält die Akzenta jetzt offensichtlich von den anfangs ohnehin noch geringen Auszahlungsansprüchen ein, bei einer Duplex mit 2.750 EUR sind das insgesamt 440 EUR, solange, bis diese Umsatzsteuer bezahlt ist.
Das ist trotzdem aus zwei Gründen falsch:
1. Jeder Kaufmann ist alleine für die Abführung von Steuern und Abgaben erforderlich, auch für die Umsatzsteuer. Ob er sie von seinen Kunden einbehalten hat, oder nicht, spielt keine Rolle. Er haftet gegenüber dem Finanzamt alleine dafür. Wenn er vergessen hat, bei einem Kauf die USt. seinem Kunden zu berechnen, ist das sein Problem, er kann diese nicht nachträglich von seinem Kunden verlangen. Er darf auch nicht seinem Kunden sagen, dass dieser möglicherweise später noch die Umsatzsteuer bezahlen muss, wenn das Finanzamt es von dem Unternehmer fordert.
2. Es kommt häufig vor, dass ein Kaufmann mit dem Finanzamt oder mit anderen Behörden wegen der Abführung von Steuern oder Abgaben verschiedener Meinung ist, das kann jeder Selbstständige bestätigen. Ab diesem Zeitpunkt ist der sog. ordentliche Kaufmann, insbesondere eine Kapitalgesellschaft, verpflichtet, Rückstellungen (das sind Forderungen, die dem Grunde nach bekannt, in der Höhe und dem Zeitpunkt der Fälligkeit jedoch unbekannt sind) in der Höhe der möglichen Forderungen zu bilden. Diese mindern zu dem Zeitpunkt seinen Gewinn. Es spielt keine Rolle, ob diese eventuell erst in ein paar Jahren, möglicherweise nach einer gerichtlichen Klärung, bezahlt werden müssen. Wenn er sie dann nicht oder nur teilweise bezahlen muss, weden diese Rückstellungen gewinnerhöhend aufgelöst.
Ich würde die Akzenta an Stelle Ihres Freundes per Einschreiben-Rückschein um eine schriftliche Abrechnung auffordern, in der detailliert die Abzüge wegen eventueller Umsatzsteuer-Nachzahlungen aufgeführt sind.
| Zitat: |
Frage: "wo eigentlich soll hier noch Vertrauen aufkommen und sei die Gesellschaft auch noch so zukunftsorientiert und innovativ?
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Das ist eine ganz wichtige Frage! Die möge jeder für sich selber beantworten. |
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stingrayno1 Specialist
Anmeldungsdatum: 13.10.2004 Beiträge: 53 Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am: 21.Jul 2005 11:56 Titel: |
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@Vander:
| Zitat: |
ein Bekannter von mir hat vor ungefähr drei Jahren eine sogenannte Duplex 2750,-- €, abgeschlossen. In jährlicher Folge, sollten Umsatz-Ausschüttungen daraufhin stattfinden. Einmal (nach einem Jahr), wurde bislang auch tatsächlich ein kleiner Betrag unter 100 € ausgezahlt.
Danach war STOPP!!
Bereits zweimal, fragte er inzwischen telefonisch dort an, warum nicht weiter ausbezahlt würde?!
Zur Antwort erhielt er von dort den Hinweis, daß plötzlich und unerwartet, höhere Steuerforderungen (Umsatzsteuer o. ä.) von der AKZENTA AG rückwirkend zu leisten waren und dadurch die Auszahlungszeiten sich um einiges nach vorne verschöben.
Was komisch bei dieser Sache ist, daß die Akzenta AG grundsätzlich solche Ereignisse nicht seinen Kunden mitteilt. Ich meine, ein kurzes Anschreiben würde in einem solchen Fall, sicherlich den Kunden etwas beruhigen.
Vielleicht weiß jemand der hier anwesenden Experten mehr über die Hintergründe?
Grüße
vander
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Hierzu ist aus eigener Erfahrung zu sagen:
Die Akzenta wurde vom ZFA nachträglich und rückwirkend der UST von 16% "unterworfen".
Dies hat Akzenta allen Kunden schriftlich mitgeeilt und die Kunden wurden gebeten, die UST an Akzenta nachzuzuahlen (wobei Akzenta diesen Steuerbetrag sofort an das FA zahlen musste).
Weiter wurde den Kunden mitgeteilt, dass die fällige UST notfalls auch mit den künftigen Umsatzbeteiligungen verrechnet werden könne.......Wenn also ein Kunde die zu Recht nachgeforderte UST nicht an Akzenta bezahlt hat, dann wird diese mit seinen anfallenden künftigen Umsätzen so lange verrechnet, bis die UST- Schuld beglichen ist. Hierüber erfolgt allerdings keine gesonderte Abrechnung im Sinne von : das hättest Du bekommen wenn....
Dies sehe ich als absolut plausiblen Grund an, warum jemand tatsächlich über 2-3 Jahre keine Ausschüttung erhalten hat.
Gruss- Stingrayno1 |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 22.Jul 2005 7:23 Titel: Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln... |
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Guten Morgen, die Damen und Herren...
Kapitalerhöhung ist nicht gleich Kapitalerhöhung...
| voxel hat folgendes geschrieben:: |
Gestern wurde die HV einberufen.
Wie man sieht, wird mit dem Gewinn eine Kapitalerhöhung gemacht. |
Lassen Sie uns zunächst einen Blick in das Bilanzschema gem. § 266 HGB werfen...
http://www.wilhelm-data.de/INFO/Bilanzgliederung.pdf
Die relevanten §§ des Aktiengesetzes für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln finden wir in den §§ 207-220, u.a. hier...
http://www.aktiengesetz.de/
| Zitat: |
20.07.2005 17:02
AKZENTA AG: Einberufung der Hauptversammlung
Tagesordnung
2. Verwendung des Bilanzgewinns
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EURO 3.574.440,68 einen Teilbetrag in Höhe von 2.020.000,- € in andere Gewinnrücklagen einzustellen und in Höhe des restlichen Betrages auf neue Rechnung vorzutragen.
7. Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (Ausgabe neuer Aktien)
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
Das Grundkapital der Gesellschaft wird von EUR 8.080.000,- um EUR 2.020.000,- auf EUR 10.100.000,- erhöht durch Umwandlung eines Betrages von EUR 2.020.000,- in Grundkapital, welcher gemäß Beschluss der heutigen Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinnes den (anderen) Gewinnrücklagen zugeführt wurde.
Die Kapitalerhöhung wird durch Ausgabe von 2.020.000 Namensaktien im Nennbetrag von je EUR 1,- ausgeführt. Diese nehmen erstmals am Gewinn des laufenden Geschäftsjahres teil. Die neuen Aktien stehen den Aktionären im Verhältnis 4:1 zu.
Der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln wird die vom Vorstand und Aufsichtsrat festgestellte Jahresbilanz der Gesellschaft zum 31.12.2004 zugrunde gelegt. Die Bilanz wurde von den Wirtschaftsprüfern Schuster und Kus geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Entsprechend der Kapitalerhöhung wird § 4 Abs.1 der Satzung geändert und wie folgt neu gefasst:
„1. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 10.100.000,- (in Worten Euro zehn Millionen einhunderttausend) und ist eingeteilt in 10.100.000 Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,-.“ |
Was heißt das denn nun im Klartext...?
Das Eigenkapital einer AG setzt sich, gem. der oben bezeichneten PDF-Datei, wie folgt zusammen:
A: Eigenkapital
-----I. Gezeichnetes Kapital
----II. Kapitalrücklage
---III: Gewinnrücklagen
--------1. gesezliche Rücklagen
--------2. Rücklagen für eigene Anteile
--------3. satzungsmäßige Rücklagen
--------4. ander Gewinnrücklagen
----IV: Gewinnvortrag/Verlustvortrag
-----V: Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag
Wie vernommen, soll also das Grundkapital erhöht werden.
Das Grundkapital ist dann deckungsgleich mit dem gezeichneten Kapital, wenn es auch eingezahlt ist.
Das ist jedoch nicht zwingend, z. B. bei einer lfd. Emmission. In diesem Fall wäre das Grundkapital eine Teilmenge des gezeichneten Kapitals.
Welche zwei grundsätzlichen Möglichkeiten zu einer Kapitalerhöhung sieht das AktG vor...?
- Kapitalerhöhung aufgrund von Aktienausgaben an den Kapitalmarkt.
Ergebnis wäre, daß tatsächlich auch freshmoney in die Kasse gespült würde. Wir hätten es in diesem Falle auch mit einer Bilanzverlängerung zu tun, da sich sowohl die Aktiv- (Finanzmittel!) als auch die Passivseite (Summe des Eigenkapitals) erhöhen würde.
- Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (der hier relevante Fall)
Gemäß den o.g. §§ 207 - 220 des AktG ist dazu nötig, den Jahresüberschuß oder einen Teil davon, ggbflls. in Verbindung mit dem Gewinnvortrag, in einem ersten Schritt umzuschichten in die Position 'andere Gewinnrücklagen'. Das ist die Beschlussfassung zu 2.)...
Anschließend werden entsprechende Aktien ausgegeben, die von den Aktionären übernommen werden müssen. Ich gehe davon aus, daß es sich um eine sog. Familien-AG? handelt und die Herren Chmiel die Aktionäre sind...?
Dann erfolgt im zweiten Schritt die Umschichtung aus der Position 'andere Gewinnrücklagen' in die Position 'Grundkapital' = 'Gezeichnetes Kapital'. Das ist die Beschussfassung zu 7.)...
Die Beschlussfassungen sind zum Handelsregister anzumelden.
Diese Umschichtungen stellen in der Praxis insoweit reine Buchungsvorgänge dar.
Ergebnis:
- Aufgrund dieser Erhöhung des Grundkapitals erhöht sich in der Tat das Haftkapital!
- Aufgrund dessen, daß es sich dabei nur um eine Umschichtung von Teilen des Jahresüberschusses handelt, führt dieser Vorgang zu keinem Liquiditätszufluss!
Die Ausführungen sollen aufzeigen, daß Kapitalerhöhung nicht gleich Kapitalerhöhung ist...
Freundliche Grüße
Peter Wilhelm
PS: Mich würde interessieren, ob es veröffentlichte Jahresabschlüsse gibt. Bei Familien-AG's ja nicht zwingend vorgeschrieben... |
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Ewald Mittelstädt Newbie
Anmeldungsdatum: 10.06.2005 Beiträge: 2 Wohnort: 79227 Schallstadt
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Verfasst am: 22.Jul 2005 8:11 Titel: |
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Antwort an Peter Wilhelm
Zur Frage nach veröffentlichen Jahresabschlüssen.
Ja es gibt Geschäftsberichte mit den entsprechenden Anlagen, Bilanz, G+V, usw. welche bei Akzenta oder bei den Aktivpartnern erhältlich sind.
Außerdem sind ca. 2% der Aktien in Streubesitz, das ist nicht viel, aber halt doch nicht alles in der Familie. Aber das steht ja alles im Geschäftsbericht.
Falls Sie einen wünschen, bitte melden unter 07664-7028 |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 22.Jul 2005 18:43 Titel: Vielen Dank... |
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Sehr geehrter Herr Mittelstädt...
| Ewald Mittelstädt hat folgendes geschrieben:: |
Antwort an Peter Wilhelm
Zur Frage nach veröffentlichen Jahresabschlüssen.
Ja es gibt Geschäftsberichte mit den entsprechenden Anlagen, Bilanz, G+V, usw. welche bei Akzenta oder bei den Aktivpartnern erhältlich sind.
Außerdem sind ca. 2% der Aktien in Streubesitz, das ist nicht viel, aber halt doch nicht alles in der Familie. Aber das steht ja alles im Geschäftsbericht.
Falls Sie einen wünschen, bitte melden unter 07664-7028 |
Ich bedanke mich bei Ihnen für die offene Antwort.
Aber... ich benötige keinen Geschäftsbericht der Akzenta AG. Ich bin nicht darin involviert. Ihre Aussage bestätigte lediglich insoweit meine Vermutung, daß es sich, zumindest zu 98 % , um eine Familien-AG handelt...
Das ist nichts Ungewöhnliches und vollkommen in Ordnung.
Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort!
Ich wünsche dem Unternehmen, trotz aller widersprüchlichen Aussagen, selbstverständlich Erfolg und Bestand. Insolvenzen haben wir in Deutschland z. Zt. leider genug...
Freundliche Grüße
Peter Wilhelm |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2068 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 22.Jul 2005 20:32 Titel: Akzenta oder Vertriebsschulungen sind schön |
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| Ewald Mittelstädt hat folgendes geschrieben:: |
Liebe Leute,
habt Ihr Euch eigentlich schon mal richtig mit dem Konzept der Akzenta auseinander gesetzt. Wenn ich Eure Kommentare lese, scheint mir das nicht so.
Die Akzenta AG ist ein Marketingunternehmen, und eines Ihrer Produkte ist eben diese Umsatzbeteiligung. Sie kann in vielfältigerweise genutzt werden. Z.B.
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@Ewald Mittelstädt,
Sie sind mal wieder ein neuer, motivierter Akzenta-Vertriebspartner. Was Sie auf Ihren Vertriebsschulungen gelernt haben, geben Sie brav wieder.
| Zitat: |
1. Ich nutze die Akzenta als Vermittler bei Geschäften ab 10.000,-- Euro. Die erhaltene Vermittlerprovision entscheidet ob der Käufer einen Teil oder die ganze Kaufsumme als Anwartschaft am Akzenta-Umsatz ( Umsatzbeteiligung) erhält. Dies ist für den Kunden ohne Kosten und somit ohne Risiko. Hier bekommt der Kunde mit jeder Zahlung ein Geschenk. Entweder ich nehme diese Chance war oder nicht. Das bleibt doch jedem selbst überlassen.
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Ich gehe stark davon aus, dass Sie die Provision an Akzenta in den Kaufpreis für Ihren Kunden einkalkuliert haben. Das ist insbesondere bei Produkten möglich, bei denen mehr als nur der Preis entscheidend ist.
Das heißt, entweder haben Sie die Provision auf den Kaufpreis aufgeschlagen, oder Sie sparen an der Beratung oder am Service oder an anderer Stelle. Die Kunden können das garnicht merken, da die Produkte sehr schwer zu vergleichen sind. Da Ihre Kunden mit dem Versprechen der Akzenta-UB angelockt werden, kalkulieren Sie diesen in ihre Kaufentscheidung mit ein. Wenn der (zu hohe) Kaufpreis abzüglich der (prognostizierten) Akzenta-UB geringer ist als der (schwer vergleichbare) Marktpreis, werden sich uninformierte Kunden zu einem Kauf bei Ihnen bewegen lassen. Beispiel ist eine Firma in Norddeutschland, die offensichtlich überteuerte Wintergärten mit diesem System anbietet.
| Zitat: |
2. Unternehmer nutzen dies Marktingkonzept (Werbung) für sich oder lassen es bleiben. Nutzen sie es, dann fallen natürlich Werbungskosten an wie bei jeder Werbemaßnahme auch.
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Das funktioniert nur solange, wie immer mehr immer höhere Neueinzahlungen von Kunden und Händlern erfolgen. Sobald das System an seine Grenzen gerät, dann werden Kunden, die mit diesem vorgeblichen Marketingkonzept geworben wurden, nicht mehr wieder kommen.
| Zitat: |
3. Ebenso haben Unternehmer die Möglichkeiten dieser Umsatzbeteiligung erkannt und nutzen sie entsprechend in vielfältiger Weise.
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Die Anzahl ist nach wie vor für dieses angeblich so tolle Konzept sehr gering und besteht zu großen Teilen aus Internetanbietern.
| Zitat: |
Was die Ausschüttungen angeht, ist es egal ob Akzenta jährlich mehr oder weniger oder gleichviel Umsatz macht, Hauptsache ist doch, dass sie Umsatz macht. Denn macht sie Umsatz (und zwar egal aus welcher ihrer Geschäftsfelder) verpflichtet sie sich 72 % Ihres Umsatzes (Produktkosten) an die Anspruchsberechtigten auszuschütten. Die einzige Variable ist die Zeit, je nach Umsatz länger oder kürzer als die Prognose.
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Ein System, bei dem die Erfüllung der Ansprüche der Altanleger von jährlich sich verdoppelnden Neueinzahlungen abhängig ist, stößt zwangsläufig über kurz oder lang an seine Grenzen. Die Frage ist daher nicht, ob, sondern nur wann das System kollabiert. Sobald jedoch die Einzahlungen nicht mehr ausreichen, um die Ansprüche der Altanleger zu befriedigen, werden die Neueinzahlungen nicht mehr steigen, sondern zurückgehen. Das spricht sich sehr schnell herum. Damit sinkt der Umsatz sehr schnell gegen Null. Und 72% von Null sind Null. Damit ist die Variable nicht die Zeit.
| Zitat: |
Also ich kann Euch nur empfehlen Euch selber mal genau zu informieren, als sich auf veröffentliche Halbwahrheiten und Fantasiegebilde zu verlassen. Oder laßt Ihr Euch immer vorschreiben was Ihr zu denken habt. Das könnt Ihr selber. Lest mal den DFI-Gerlach-Report 36/2003 oder "Mein Geld" 03/2004 und geht vor allem auf ein Info der Akzenta AG. Termine in Eurer Nähe erfahrt Ihr bei der Akzenta AG, oder unter 07664-7028.
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Ich habe den Gerlach-Report gelesen. Ein Teil des Berichtes ist Originalton Presseabteilung Manfred Northoff. Weil ein Verlustpotenzial bei der UB für den Endkunden nicht erkennbar ist, wird nichts gegen die Akzenta-Geschäfte eingewendet, unter der Voraussetzung, dass die Impulsbeteiligung vom Markt genommen wurde. Dafür werden aber jetzt die Multiplex-Beteiligung und ein Risiko-Renten-Plan sowie Steuern-zahlen-und-Geld-verdienen angeboten. Diese sind vom Prinzip her genau das Gleiche wie die Impulbeteiligung.
Struckischreck |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2068 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 22.Jul 2005 21:36 Titel: Akzenta oder Finanzmathematik für Anfänger |
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| tein hat folgendes geschrieben:: |
so, lieber struckischreck - jetzt kühlen wir mal unser akzenta-mütchen-
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Das würde heißen, Sie kühlen Ihr Mütchen an Akzenta, d.h. reagieren sich an Akzenta ab. Ich bezweifle, dass Sie das meinen.
| Zitat: |
sie (und die meinsten anderen coautoren) haben drei Probleme:
1. Sie sind deutsch - das wäre ja nicht schlimm, aber sie denken deutsch!
und das ist verhängnisvoll....
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Nein, ich denke vor allem nach.
| Zitat: |
2. sie sind offensichtlich nicht in der Lage, über den Tellerrand hinaus zu
schauen.
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Im Gegenteil. Ich schaue mir die Suppe ganz genau an und analysiere darüber hinaus die Zutaten. Und wenn ich ein Haar in der Suppe finde, dann sage ich das ganz laut. Bei Akzenta finde ich übrigens ein ganzes Toupet.
| Zitat: |
3. sie sind offenbar von etablierten Kräften dieser Gesellschaft wie Presse,
Fersehen, Banken, Fonds und nicht zuletzt dem Staat und den Politikern
dermaßen verdummballert, dass Ihnen jeglicher wirtschaftliche Bezug
zu der wirklichen Not in diesem Lande zur Gänze fehlt.
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Das ist eine der ganz typischen Pseudoargumente jeglicher Doppler-, Hyip-, MLM- und Was-weiß-ich-noch-Anbieter: Alle Kritiker sind böse, von der Großfinanz gesteuert und verhindern, dass die armen Kleinen mitspielen dürfen. Fällt Ihnen denn garnichts anderes mehr ein?
Und von wegen Bezug zur Not in diesem Lande. Das ist so ziemlich das mieseste an Ihrer Argumentation. Gerade diese selbsternannten Heilsbringer wie die Akzenta-Dummenfänger nutzen diese wirtschaftliche Not der Menschen aus, versprechen ihnen goldene Berge, ziehen ihnen das letzte Geld aus der Tasche und lassen sie auf dem Scherbenhaufen sitzen, wenn die Blase wieder einmal geplatzt ist. Das ist mies, mieser geht es nicht mehr.
| Zitat: |
zu 1) abwarten bis jemand eine innovative oder auch visionäre Idee hat,
zuwarten, bis er damit hoffentlich auf die Schnauze fällt,
erwarten, ihn mit dem Knüppel in den Sack zu hauen...
und dann die Hände reiben - "siehste", ich hab doch recht gehabt!
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Das ist eine Unterstellung. Auch ich war vom ersten Augenblick an, als ich auf Akzenta gestoßen bin, sehr mißtrauisch. Kaufpreis zurück nach 10 Jahren, wundersame Geldvermehrung? Der gesunde Menschenverstand sagt, das gibt es nicht. Seien Sie ehrlich - das wird Ihnen nicht anders gegangen sein.
Andererseits klangen die Argumente von Akzenta auf den ersten Blick sehr wohl überzeugend. Was steckt also dahinter? Ich habe mich also hingesetzt und mir sämtliche Informationen, die Akzenta auf www.akzenta.org zur Verfügung stellt und Informationen aus dem Internet allgemein, gesammelt und habe angefangen, zu rechnen.
Die Berechnungen, die ich angestellt habe, sind hinlänglich bekannt, habe ich oft genug gepostet. Ich habe diese Berechnungen auch immer wieder korrigiert, nach teilweise berechtigten Kritiken. Ich habe sie mit anderen, u.a. Diplom-Mathematikern, überprüft. Das Ergebnis war immer das gleiche: Akzenta benötigt langfristig eine jährliche Verdoppelung des Umsatzes, um die sich jährlich verdoppelnden Auszahlungsansprüche befriedigen zu können.
Ich habe anschließend jedes Argument der Akzenta, aus Vertriebsveranstaltungen, aus den Foren, aus Websites der Akzenta Vertriebspartner analysiert und jedes Argument auf seine Stichhaltigkeit überprüft. Auch hier war das Ergebnis immer dasselbe: Kein Argument ist geeignet, die dauerhafte Funktionstüchtigkeit dieses Systems mathematisch zu belegen.
| Zitat: |
zu 2) Allen Respekt zu Ihrer und Herrn Wilhelms Recherche und den Pro-
jektionen für die Zukunft.
Wie Sie ja wissen, verbleiben der Akzenta nach Abzug Ihrer Kosten
(nach Geschäftsbericht etwa 5%) gut 20 % als Gewinn.
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Das ist an und für sich schon dreist. Gute Investmentfonds kommen mit 1 - 1,5 % aus. Die machen letztenendes auch nichts anderes als Akzenta, nämlich Geld zu bewegen.
| Zitat: |
Natürlich liegt dieses Geld nicht bei den Vorständen unterm Kopf-
kissen, sondern damit wird doch wohl gearbeitet.
Unterstellt, damit wird getradet, kann ohne irgendeine Not, monatlich
eine durchschnittliche Rendite von 10-20% erwirtschaftet werden
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Ich wundere mich immer wieder, wie Menschen, die schon von Zinseszinsrechnung keine Ahnung, geschweige denn ein betriebswirtschaftliches Studium absolviert haben, sich angeblich in der Börsenwelt perfekt auskennen. Können Verzinsung nicht von Rendite unterscheiden, aber wollen wissen, wie Kapitalmärkte funktionieren. Kennen weder Keyenes noch Markowitz, aber erzählen, wie man durch Trading reich wird.
Preisfrage an Sie, den Spezialisten: Auf das Wievielfache ist ein Kapital am Ende eines Jahres a) bei einer monatlichen Rendite von 10 % und b) bei einer monatlichen Rendite von 20 % angewachsen?
Vermutlich sind Sie schon mit einigen dieser Trading-Systeme reich geworden. Es gibt ja mehr als genügend Angebote im Internet.
Trösten Sie sich, Akzenta müsste die eingehenden Gelder "nur" mit 30 - 40 % Rendite p.a. anlegen. Das dumme ist nur: Selbst wenn das möglich wäre, hat die Akzenta es nicht gemacht.
| Zitat: |
Vielleicht macht sich Herr Wilhelm nochmal die Mühe, ein weiteres
Excel-sheet zu erstellen, in dem diese Gewinne thessauriert angelegt
werden - und zwar seit Bestehen der Akzenta und für einen längeren
Zeitraum als die kommenden 2 Jahre.
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Gewinne werden entweder thesauriert oder thesaurierend angelegt. Aber woher sollten ausgerechnet Sie die richtige Ausdrucksweise kennen? Sie wollen wissen, wie die Entwicklung bei einer jährlichen Rendite von 313 %oder 891 % ausschaut?
Angenommen, die Akzenta hätte am Ende des ersten Geschäftsjahres 1998 durch Trading ihren Gewinn im darauffolgenden Jahr, also 1999 mit einer monatlichen Rendite von 10%, das sind nämlich im Jahr 313 %, vermehrt. Dazu in 2000 den neuen Gewinn des zweiten Jahres und so weiter, immer das Kapital durch Trading weiter vermehrt. Dann hätte die Akzenta am Ende des Geschäftsjahres 2004 ein Kapital aus ihrem Gewinn von 1998 bis 2003 von etwa 2,3 Mrd. EUR. Das geht aber aus keinem Geschäftsbericht hervor. Merken Sie etwas?
| Zitat: |
Wenn man jetzt noch ein gewisses Wachstum unterstellt - nur mal
rechnerisch -, ich bin in Mathematik nicht so gut,
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Das ist die einzige richtige Aussage in Ihrem Text.
| Zitat: |
ich glaube, da sind
wir vom "Funktionieren" dieses Systems nicht mehr sooo weit entfernt...
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Wenn die Akzenta als einziges Unternehmen bundesweit tatsächlich in der Lage wäre, diese Traumrenditen zu erzielen, dann würde Hans Eichel in Zukunft allein mit den Steuern auf die Gewinne den Bundeshaushalt sanieren. Sie sind ein Träumer.
| Zitat: |
Im übrigen: womit haben Sie überhaupt ein Problem....? Die 7 oder
8% Prämie, die die Kunden bezahlen, werden sie allemal zurückbe-
kommen. Wer hat hier überhaupt etwas zu verlieren?
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Die Verträge sehen vor, dass in den ersten Jahren nur ein sehr geringer Prozentsatz tatsächlich vertragsgamäß ausgeschüttet wird. Dadurch reichten die gezahlten Provisionen aus. Aber da die Verträge eine jährliche Verdoppelung der Auszahlungen vorsehen und jetzt die ersten größeren Anzahlen an Verträgen mit höheren Auszahlungsansprüchen anfallen, benötigt die Akzenta dafür schon richtig viel Geld. Diese Verträge bekommen noch die eingesetzten Provisionen und Einzahlungen zurück. Aber das gilt nicht für Verträge aus 2003 und später, weil dafür die Neueinzahlungen nicht mehr in dem erforderlichen Maße steigen.
| Zitat: |
Ich hielte es für eine großartige Idee - und glauben Sie mir,
es ist die allereinzige und alleralleinige Möglichkeit, unsere besch...
Wirtschaft mit ihrer besch... Binnennachfrage unter dieser politischen
Klasse je wieder in Gang zu bringen!!!!!
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Die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands sind traurige Realität. Aber diese mit dem Akzenta-Aus-Stroh-mach-Gold-System lösen zu können, ist Illusion.
| Zitat: |
Sie müssen einfach mal wahrhaben, dass die meisten Menschen
spätestens am 20. eines jeden Monats kein Geld mehr zum
Binnennachfragen haben, weil es ihnen der Staat,
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Das ist leider richtig. Nur die Ursachen sind sehr, sehr komplex.
Das ist populistisches Blabla
| Zitat: |
und viele andere Banditen aus der Tasche gezogen
haben.
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Zu denen die liebe, gute Akzenta keinesfalls gehört, nneeiiin, niemals. Denn die Akzenta ist der Robin Hood der Finanzwelt. Umverteilung der Gelder vieler auf die Konten weniger.
| Zitat: |
Und diese Chance sollten wir nutzen - piepegal, ob die Rückflüsse
etwas schneller oder langsamer kommen!
ABER KLAR, FUNKTIONIEREN MUSS ES - was wir hoffentlich in
Kürze wissen.
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Leider wird es bei der Hoffnung auf die wundersame Geldvermehrung bleiben. Denn dieses System funktioniert nicht auf Dauer. Neue Gelder werden nur fließen, solange keinerlei Zweifel an der Erfüllung der Verträge bestehen. Und jeder Neukunde muß die zweifelsfreie Gewißheit haben, dass es immer wieder genügend Neueinzahler geben wird, um auch seine Ansprüche zu erfüllen. Sobald und solange daran Zweifel bestehen, werden die Neueinzahlungen nicht mehr im erforderlichen Maße steigen, wie das bereits seit 2003 zu beobachten war. Damit werden die Ansprüche der bestehenden Verträge über kurz oder lang nicht mehr ausreichend durch die Neueinzahlungen bedient werden. Und dann werden erst recht keine Neueinzahlungen mehr erfolgen. Und die Entwicklung geht dann plötzlich ganz, ganz schnell.
| Zitat: |
zu 3) Wenn die Akzenta so arbeiten würde wie der Staat mit seinen
Millionen von Beamten - oder sind es mehr Pensionisten?-
die Rentenversicherung, die Krankenversicherung, die Berufs-
genossenschaften -
dann könnten sich die Vorstände der Akzenta schon morgen in
der Karibik die Sonne auf den Bauch brennen lassen ....
sie wären immer mindestens doppelt so gut!
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Ich bitte um Entschuldigung, dass ich dieses nicht verstehe.
| Zitat: |
Warum schreien Sie eigentlich nicht über die Hunderte von
Milliarden, die den Menschen vor geraumer Zeit von Börsen-
spekulanten aus der Tasche gezogen wurden....oder meinen Sie,
es war der liebe Gott?
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Sie widersprechen sich, merken Sie das nicht? Oben sprachen Sie noch von Renditen im dreistelligen Bereich pro Jahr, die angeblich problemlos möglich sind. Wie passt das zusammen?
Auch hier haben die Menschen vom schnellen Reichtum ohne Arbeit geträumt. Und dabei übersehen, dass an der Börse Chancen und Risiken immer zusammen gehören. Diese Menschen haben natürlich nicht an der Börse spekuliert, nein, nein. Trading ist auch keine Spekulation, i wo, was völlig anderes.
Ich kann Ihnen real existierende Musterdepots zeigen, die seit 01.10.1999, also dem schlechtest möglichen Zeitpunkt für eine Aktienanlage, zum 01.10.2004 schon wieder mit 16% im Plus sind.
| Zitat: |
oder über die Zehntausende von Euros, die den Menschen im Laufe
eines Arbeitslebens durch Rentenbeiträge u.a. auf Nimmerwieder-
sehen abgenommen werden.
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Sie wollen über die GRV diskutieren? Das ist so, wie ein Blinder über die Farben redet. Schön. Die GRV ist als Umlageverfahren eine Abart eines Schneeballsystems. Es gilt folgende Formel:
Anzahl der sozialvers.pflichtigen Erwerbstätigen (1) x durchschnittlicher Beitrag (2) + Bundeszuschuß aus Steuergeldern (3) = Anzahl der Rentner (4) x durchschnittliche Rente (5).
(1) sinkt beständig, durch Arbeitslosigkeit, späteren Eintritt ins Berufsleben, Wechsel in nicht soz.vers.pflichtige Beschäftigungen,
(2) steigt seit Jahren nur noch gering, durch hohe Arbeitslosenquote, geringe Lohnzuwächse
(4) steigt seit Jahren an, durch längere Lebenserwartung, Vorruhestandsregelungen
(5) steigt seit 10 Jahren kaum an
Bedeutet: Immer weniger Beitragszahler müssen mit immer höheren Beiträgen immer mehr Rentner finanzieren. Da keine Rücklagenbildung stattfindet, müssen die heutigen Beitragszahler hoffen, dass auch in Zukunft genügend neue Einzahlungen erfolgen, um ihre späteren Rentenansprüche zu erfüllen. Diese Entwicklung hat sich über die vergangenen 40 Jahre hingezogen, in kleinen Schritten, das haben schon die Experten von Konrad Adenauer vorausgesagt (der war übrigens nicht linker Verteidiger in der Weltmeister-Elf von 1954, falls Sie das meinen).
Akzenta-Formel: Summe der Einzahlungen in einem Jahr (1) + Erträge aus sonstigen Beteiligungen (2) x 0,72 = Summe der Ausschüttungen (3).
(2) spielt im Verhältnis laut Geschäftsbericht 2003 zu (1) keine große Rolle
(3) verdoppelt sich durch die Vertragsgestaltung jedes Jahr.
Daraus folgt schlüssig, dass sich (1) auch jedes Jahr verdoppeln muss. Aber anders als in der GRV wird das Schlag auf Schlag gehen.
| Zitat: |
Zugegeben, das eine hat mit dem anderen wenig zu tun....
aber mehr als 2,7% p.a. darf es pro Jahr nicht geben - sagt meine
Bank und meine Fondsgesellschaft und meine Versicherung auch..
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