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Faustus Eberle - ifpf.de, autotester24, reisen4free

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monxx77
User gebannt


Anmeldungsdatum: 06.05.2004
Beiträge: 1605

BeitragVerfasst am: 24.Sep 2004 9:21    Titel: Antworten mit Zitat

"side_man"? Nebenmann/ Stellvertreter/Mitarbeiter/Geschäfspartner - oder nur ein einfaches angekauftes Werbebildchen?

MfG monxx77
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Rudi Richter
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 24.Sep 2004 12:11    Titel: europe media AG Spammer Antworten mit Zitat

Eberles europe media AG ist ja auch schon als Spammer unangenehm aufgefallen:

http://www.google.de/search?q=cache:vDoNaojzQZQJ:www.blueslayah.de/index.php%3Frub%3Dspam%26kat%3D12+%22europe-+media+ag%22&hl=de&ie=UTF-8

@Bedey
Nur Mut! Wenn Ihre Informationen helfen, weitere Verbraucher vor diesen Machenschaften zu schützen, sollten Sie den Bericht nicht zurückhalten.
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Scullery
Newbie


Anmeldungsdatum: 19.09.2004
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 8:20    Titel: So fing' wohl alles an.... Antworten mit Zitat

Hier mal ein Zitat aus der Franfurter Rundschau vom 16.12.99:

"No Name" mit stolzen Renditen
Zwölftklässler der Klingerschule gewannen Börsenspiel


Sie hatten jedes Risiko ignoriert und fast ihr gesamtes Geld auf eine Karte gesetzt. Es war die richtige. Die Gruppe "No Name" von der Frankfurter Klingerschule kaufte beim Planspiel Börse der Frankfurter Sparkasse ausschließlich Aktien der Firma Nokia - und landete prompt auf dem ersten Platz. Aus einem fiktiven Einsatz von 43000 Euro machten die Zwölftklässler Faustus Eberle, Matthias Hoerschelmann, Felix Springer und Christian Langelüddeke an der Aktienbörse innerhalb von zweieinhalb Monaten fast das doppelte - eine stolze Rendite.
Damit ließen sie nicht nur bei der 17. Frankfurter Ausscheidung, sondern auch landesweit jegliche Konkurrenz hinter sich. Zur Belohnung gab es "echte" 1000 Mark von der Frankfurter Sparkasse sowie einen Reisegutschein über 10000 Mark vom Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen.


Auch die Zweitplatzierten hatten auf die Telekommuniaktionsbranche gesetzt: Die Gruppe "Mad Max" vom Frankfurter Heinrich-von-Gagern-Gymnasium schöpfte ihr Startkapital von 50000 Euro voll aus und investierte es in Aktien der spanischen Telefonica und der Portugal Telekom. Damit erwirtschafteten sie immerhin einen fiktiven Gewinn von 26700 Euro. Das Preisgeld: 800 Mark. Die weiteren Plätze belegten "Die dreckigen Fünf" der Oberurseler Feldbergschule, die "Millionäre" der Frankfurter Ernst-Reuter-Schule 1 und "BankersTrust", eine weitere Gruppe des Gagern-Gymnasiums. 2250 junge-Menschen aus 478 Gruppen beteiligten sich in diesem Jahr am Planspiel Börse der Frankfurter Sparkasse. Mehr als 80 Prozent schlossen den spielerischen Aktienhandel mit einem Uberschuss ab.

ram
Frankfurter Rundschau vom 16.12.99

Zitatende

Gruss zurück an Fimmi
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monxx77
User gebannt


Anmeldungsdatum: 06.05.2004
Beiträge: 1605

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 8:28    Titel: Antworten mit Zitat

@ Scullery

Was wollen sie mit dem Zitat bewirken? Was ist daran bemwerkenswert, das ein Zwölftklässler ein Börsenspiel gewinnt?

MfG monxx77
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Scullery
Newbie


Anmeldungsdatum: 19.09.2004
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

@ monxx77

Danke für die Frage. Ich dachte es würde den Insidern schon auffallen, dass in diesem Zeitungsbericht zu ersehen ist, daß Faustus Eberle und Christian Langelüddeke Schulkameraden waren.
Christian Langelüddeke schwamm/schwimmt ebenfalls auf der Probenwelle mit und hat z.B. vor ca. 1 Jahr mit probenplanet.de und mit einem Lottobetrug bei 6erteam.de die Menscheiheit gnadenlos abgezockt.
Darüber gab es letztes Jahr auch einen großen Bericht bei SAT1 Akte04 zu sehen. Sein neues "Ziehkind" soll anscheinend www.umfrago.de sein.

Gruss Scullery
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monxx77
User gebannt


Anmeldungsdatum: 06.05.2004
Beiträge: 1605

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Insider kennen natürlich das Namens- und Firmengeflecht - aber lassen sie uns immer an die vielen Leser denken, denen das alles (noch) fremd ist!

Es ist schon erstaunlich das Firmengeflecht der Herren Jungunternehmer!
Diese Kreativität, diese Schnelligkeit, diese "Branchen" in der sie sich die Ideen und Firmengründungen zuspielen.

Alles auf Kosten der Leichtgläubigen, der Träumer, der Naiven, der Dummen und der Blinden!

Aber wenn selbst bislang "unangreifbare" Dialeranwälte wie Bernhard Syndikus verhaftet werden können wegen Betruges, dann habe ich noch Hoffnung 9in unsere Justiz!

http://www.onlinekosten.de/news/artikel/15532

MfG monxx77
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Lillia
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 03.05.2004
Beiträge: 3308
Wohnort: Ortenau-Kreis

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 11:44    Titel: Noch ein "erfolgreicher" Jung-Unternehmer Antworten mit Zitat

Jaja, so sind sie, die Herren "Jungunternehmer", wenn sich zu ihren normalen geschäftlichen Aktivitäten kriminelle Energie in nicht unbeträchtlichem Ausmaß gesellt...

Spontan erinnert das an den 20jährigen Hannes Nordmann aus Oldenburg mit seiner "Werbeagentur" DTIS Media, über den damals berichtet wurde:

Zitat:


Tour mit Schnäppchen

Einen nagelneuen Smart für 3000 Euro. Einen Beetle für 6000 Euro statt 18 000 Euro. Gibt's nicht? Geht nicht? Im Internet schon
von Michael Schneider

Wann ist Geiz nicht mehr geil, sondern schon dumm? Etwa, wenn jemand einen Kaufvertrag für einen nagelneuen Smart unterzeichnet, der nur 3000 (in Worten: dreitausend) Euro kosten soll, weil das Fun-Car ein Jahr lang als fahrende Werbefläche dient? Für Hannes Nordmann, Chef der Oldenburger Werbeagentur Dtis Media, keine Frage: Seine Kunden seien einfach nur clever, und sein Angebot habe weder Haken noch Ösen.


Und das sieht so aus: Wer sich bereit erklärt, für zwölf oder - wahlweise - 18 Monate als rollende Litfaßsäule mindestens 15 000 Kilometer mit dem Auto zurückzulegen, dem finanziert ein Sponsor die Differenz zum tatsächlichen Preis (Smart City Coupé pure laut Liste: 8820 Euro). Nach dem Ende der Reklame-Tour nimmt Dtis Media die Folie kostenlos ab, und der Kunde kann mit dem Auto machen, was er will. Auch der VW Polo für 4000 Euro und der New Beetle für 6000 Euro sind im Angebot.


Bei derlei Ersparnis, meint Nordmann, fallen die Nebenbedingungen kaum ins Gewicht: fünf Prozent Anzahlung auf den Kaufpreis, also 150 Euro beim Smart, plus eine Bearbeitungsgebühr von ebenfalls fünf Prozent. Alles werde zurückerstattet, wenn sich innerhalb von drei Monaten kein Sponsor findet.


Dass der Deal deshalb platzen kann, damit müsse der Kunde schon rechnen. Nordmann: "Wer in einer Großstadt fährt, hat etwa bei einer bundesweiten Kampagne bessere Chancen als Fahrer mit Wohnsitz im Schwarzwald."


Das alles findet Gabriele Francke, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Berlin, ziemlich dubios: "Bei mir läuten bei der Lektüre der Geschäftsbedingungen sämtliche Alarmglocken." Zu vieles sei unklar: Warum etwa werde die Anzahlung nicht verzinst? Vor allem aber: Der Fahrer sei für zwölf oder 18 Monate geknebelt und gehe das Risiko einer Konventionalstrafe ein. Fragen. Vermutungen. Einen Beweis, dass die Oldenburger unseriös sind, gibt es derzeit nicht.


Wer, aus welchen Gründen auch immer, die 15 000 Kilometer nicht schafft, dem droht in der Tat ein drastischer Aderlass: Er muss jeweils 1000 Euro an Dtis Media und an den Sponsor bezahlen sowie die Differenz zum Neuwagenpreis berappen.


Den 21-jährigen Nordmann, der dieses Konzept werbefinanzierter Autos mit Hilfe seines Vaters, eines Werbefachmanns, seit rund drei Monaten betreibt, bringt das nicht aus der Ruhe. Dass alles seriös zugehe, dafür sprechen seiner Meinung nach nicht nur die 43 bisher geschlossenen Verträge und die Honorigkeit der jetzigen elf Werbepartner, darunter der börsennotierte Versicherungskonzern Aegon mit seinem Spar-Konzept "MoneyMaxx". Auch seien in den Geschäftsbedingungen die Auflagen klar ersichtlich, niemand werde über den Tisch gezogen. Und wer um seine Anzahlung und seine Zinsen bange, dem komme er entgegen. Der Kunde könne auch eine Bankbürgschaft bringen oder das Geld bei einem Anwalt treuhänderisch hinterlegen.


Zudem empfehle Dtis Media jedem Kunden den Abschluss einer Vollkaskoversicherung, so dass auch bei einem Totalschaden alle Risiken abgedeckt sind.


Das alles muss sich natürlich rechnen. "Wir sind nicht die Wohlfahrt", sagt der Jungunternehmer und räumt freimütig ein, dass die Feilscherei um satte Rabatte bei den jeweiligen Autohäusern, etwa dem Meppener Autohaus Gebrüder Schwarte, zentrale Bedeutung für seine Marge hat. Auch preiswerte EU-Fahrzeuge, deren Zahl jetzt über einen Münchner Importeur noch gesteigert werden soll, gehören zum Konzept. Nordmann: "Das geht alles nach dem neuen EU-Recht: Die Fahrzeuge haben die normale Werksgarantie, der Kunde steht als Erstbesitzer im Kfz-Brief."


Nach einem halben Jahr "Geschäftstätigkeit" verkündete die Website folgendes:

Zitat:
HINWEIS:
Das Insolvenzverfahren bezüglich der Dtis Media (HRA 3761 AG Oldenburg) wurde eröffnet unter dem Aktenzeichen: Az 61 IN 23/04
Als vorläufiger Insolvenzverwalter ist Dipl. Kfm. Dr. Bernd Sundermeier bestellt worden.
Tel.: 04451-91380


Ergebnis der "Geschäftstätigkeit" des Herrn Nordmann:

1.700 geprellte Kunden (etwa)
800.000 Euro Gesamtschaden (etwa)

Quellen:

http://www.wams.de/data/2003/08/17/154517.html
http://www.dtismedia.de/#
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Rudi Richter
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 12:00    Titel: Langelüddeke, Eberle, Boeder und Franke Antworten mit Zitat

Christian Langelüddeke und Faustus Eberle gingen also gemeinsam in Frankfurt zur Schule. Offensichtlich war es ihnen jedoch zu mühsam zu studieren, Karriere zu machen und so ihr Geld zu verdienen.

Mit dem Lotto-Betrug 6erteam.de und probenplanet.de fing dann alles an.
Nachdem die Staatsanwaltschaft ermittelte, setzte sich Langelüddeke in die USA ab. Er wird offensichtlich immer noch mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Hier ein Bericht:

http://www.google.de/search?q=cache:7xdeqRW_yXYJ:ciao-pcwelt-afp.2a.premium-link.net/ratgeber/extras/29504/+6erteam&hl=de&ie=UTF-8

Was aus den Herren Schlicker geworden ist, wäre auch interessant zu wissen.


Damit es beim Einzug der Lastschriften keine Probleme gibt, wurden von Eberle die zwei abgebrochenen Informatikstudenten Thomas Franke und Andre Boeder (beide Anfang 20) beauftragt, eine Firma zu gründen und ein Zahlungssystem zu programmieren, mit dem dann das Geld aus den diversen Abzock-Projekten eingezogen werden konnte. Das ist die easydebit epayment Gmbh, vormals euproctes GmbH und futora oHG.

Danach ging die große Abzocke richtig los: Nachdem der Probenplanet schnell erloschen war, 6erteam die Staatsanwaltschaft auf den Plan rief und Langelüddeke einen Abgang machte wurde mit Probenwelt.de eine der größten (wenn auch legalen) Abzockprojekte ins Leben gerufen.
Eberle taucht zwar hier im Impressum nicht auf, ist allerdings Prokurist der Firma ad2media, die dafür verantwortlich zeichnet. Thomas Franke von easydebit wollte natürlich auch ordentlich Reibach machen und stelle proben-online.de ins Netz.

Danach folgten einige reine Betrugsseiten, also keine legalen Eintragungsdienste: wieder eine Lottogeschichte (italian lottery?), autotester24, tvkandidat, gratisprojekt2003, reisen4free, hotelverlosung und noch einige andere Seiten. Und nun also ifpf, ein angebliches Marktforschungsinstitut.


Fast immer war angeblich eine ausländische Briefkastenfirma und virtuelle Pseudonyme (Pit Hudson: autotester24, Daniel Gordon: reisen4free, Goda limited: gratisprojekt2003) verantwortlich, Eberle und Tobias Spill mit der Trinion GmbH und der europe media sowie weiteren Firmen übernahmen offiziell immer das Hosting und Marketing, Boeder und Franke mit easydebit den Lastschrifteinzug.
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 12:03    Titel: Re: Noch ein "erfolgreicher" Jung-Unternehmer Antworten mit Zitat

Lillia hat folgendes geschrieben::

Ergebnis der "Geschäftstätigkeit" des Herrn Nordmann:

1.700 geprellte Kunden (etwa)
800.000 Euro Gesamtschaden (etwa)

Quellen:

http://www.wams.de/data/2003/08/17/154517.html
http://www.dtismedia.de/#


@

Das sind doch Zahlen, und schon fängt morgen sicher wieder ein neuer "Unternehmer" an, sich ein Konzept zu basteln, wie man schnell viel Geld vom Markt holt. Manchmal glaube ich auch schon, das die Erlichen auch die Dummen sind. Doch mit Erlichkeit kommt man am Ende immer weiter.

Grüße
Heinrich
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Rudi Richter
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 25.Sep 2004 12:17    Titel: Eberle und seine Bande Antworten mit Zitat

Über die dtismedia und andere Betrüger mit Autowerbung wurde an anderer Stelle schon viel geschrieben, die Firma hat ja auch Insolvenz angemeldet.

Konzentrieren wir uns in diesem Forum doch bitte auf Faustus Eberle.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende.

Rudi
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Rudi Richter
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 27.Sep 2004 11:10    Titel: ifpf-Abzocke Antworten mit Zitat

Hier findet sich ein interessanter Erfahrungsbericht:

http://www.ciao.de/Institut_fur_Produktforschung__Test_2855227


Grüße

Rudi
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jonasgo
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Anmeldungsdatum: 06.10.2004
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 6.Okt 2004 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

halli hallo,
wollte mich auch mal zu dem Thema äußern. Kann man sich das Geld nicht ganz einfach wiederholen? ich mein es ist doch für eine "firma" wie ifpf bzw. für das callcenter unmöglich nachzuweisen ob sie wirklich mit der betroffenen person gesprochen haben. und eine unterschriebene einzugsermächtigung wird in so einem fall wohl kaum vorhanden sein!
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Rudi Richter
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Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2004 11:31    Titel: ifpf, Probenwelt und autotester24 Antworten mit Zitat

Heißt das, die Anmeldedaten von autotester24 wurden an die ad2media AG geschickt?

Die machen ja auch Probenwelt und Faustus Eberle ist dort als Prokurist auch der Drahtzieher.


Damit könnten sich Eberle und Spill ja wohl nicht mehr herausreden, dass sie über die Trinion GmbH lediglich Hosting und Marketing gemacht hätten. Die Anmeldedaten wurden dann wohl von der ad2media an easydebit, damals noch euproctes geschickt, und von denen dann das Geld per Lastschrift eingezogen. Das machen sie ja auch für Probenwelt.

Wenn die Jungs um Eberle bei autotester also alles selber gemacht haben, dann bleibt ja kein Platz mehr für den geheimnissvollen Pit Hudson.




Auszug aus dem Handelregister:

TRINION Multimedia Design GmbH

--------------------------------------------------------------------------------

Strasse: Rothschildallee 3
Ort: Frankfurt am Main

--------------------------------------------------------------------------------

Unternehmens-Nr.: H3252142
Amtsgericht: 60313 Frankfurt am Main
Aktenzeichen: HRB 50 161 - 25. 07. 2003 (HRB50161)
Art der Eintragung: 19 Veränderung
Eintragungsdatum: 20030725
Eintragungsjahr: 2003
Text: HRB 50 161 -- 25. 07. 2003: TRINION Multimedia Design GmbH , Frankfurt am Main (Rothschildallee 3, 60385 Frankfurt). Geschäftsführer: Daniel Farrenkopf, geb. 08. 05. 1981, Frankfurt am Main. Daniel Farrenkopf ist zum Geschäftsführer bestellt. Er vertritt gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen. Solange er alleiniger Geschäftsführer ist, vertritt er allein. Er ist berechtigt, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte mit der Gesellschaft abzuschließen (§ 181 BGB). Faustus Eberle ist nicht mehr Geschäftsführer.

Ende Zitat
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Lillia
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 03.05.2004
Beiträge: 3308
Wohnort: Ortenau-Kreis

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2004 11:56    Titel: autotester24 Antworten mit Zitat

Zitat:
Heißt das, die Anmeldedaten von autotester24 wurden an die ad2media AG geschickt?


Genau!

Das Mail sah aus, wie man es von Autotester24 kannte. Hinter jedem Kästchen war ein Anmeldelink versteckt - und diese führten nicht, was man ja hätte vermuten können, zur Website von autotester24, sondern zu ad2media, was aus dem Quelltext der Mail eindeutig ersichtlich ist.
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Goodman
*** Consulter ***


Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5416

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2004 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Nicht fragen woher, nicht fragen warum! Einfach nur aufmerksam durchlesen. Aus Vaders "Trickkiste" folgender Beitrag:

Zitat:
6. Der Fall Langelüddeke

Wie A. und seine Leute deutsche Unternehmer und Geschäftsführer unter Druck setzen, erleben wir in diesem Fall.

Da kommt ein junger Mann namens Christian Langelüddeke und wünscht im April 2002 „Steuervermeidungsberatung“. Er meinte damit allerdings eher das Verdienen von Geld in Deutschland ohne Zahlung von Umsatzsteuern und Körperschaftsteuern.

Im September 2002 ein erneuter Anruf von Langelüddeke: Ob er nicht einen GmbH-Mantel verkaufen könnte? Ja, kein Problem. Ob wir Gesellschafter und Geschäftsführer stellen könnten, die Buchhaltung erledigen und die kaufmännischen Belange der GmbH betreuen könnten? Er hätte ein Internetprojekt, von dem er glaube, das es ein großer Erfolg werden könnte und er wolle sich ganz auf das Projekt konzentrieren (technisch gesehen).

Es wurde daraufhin eine älterer GmbH-Mantel verkauft, namens Mula Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft mbH mit vormaligem Sitz in Paderborn, der in Internet Interaktive GmbH umbenannt und der Sitz nach Leipzig verlegt wurde.

In Leipzig beauftragte Herr Langelüddeke ein Buchhaltungsbüro mit der kaufmännischen und buchhalterischen Betreuung der GmbH und seiner privaten Steuerangelegenheiten.

Erste Aufregung gab es am 18.03.2003. Da fiel in Leipzig ein aggressiv agierendes Kamerateam der Firma Redaktion AKTE03, Meta Productions Gesellschaft für Film- und Fernsehproduktion mbH, Berlin, ein.

Es stellte sich am gleichen Tage heraus, dass Langelüddeke den GmbH-Mantel nicht aus kaufmännischen oder steuerlichen Überlegungen angeschafft hatte, sondern hoffte, strafrechtliche Verantwortlichkeiten auf die GmbH abzuwälzen. Denn er betrieb schon länger die Internet Domaine www.6erteam.de und bot dort Systemlottospiele an. Lottogeschäfte unterliegen in Deutschland staatlicher Genehmigung und können nicht von jedermann angeboten oder durchgeführt werden. Als seine Bude schon am Qualmen war, versuchte Langelüddeke schnell das Dach zu wechseln, was, strafrechtlich gesehen, natürlich nicht klappt.

Aber seine Geschäftsidee www.probenplanet.de wurde finanziell ein Erfolg, der über seinen Partner Faustus Eberle, Frankfurt, mit der Domaine www.probenjagd.de noch erheblich gesteigert wurde.

probenplanet.de wie auch probenjagd.de versprechen, gegen Zahlung eines Pauschalbetrages den zahlenden Kunden innerhalb eines bestimmen Zeitraumes von 1 bis 4 Jahren bei 300 bis 1200 Warenproben- & Gutscheinangeboten automatisch einzutragen. Fast 10.000 Kunden gingen auf das Angebot ein und zahlten im Zeitraum November 2002 bis März 2003 um Rücklastschriften bereinigte rund €475.000,-- an die von Internet Interaktive beauftragte Firma futora oHG, Wiesloch, einem Internet Payment Provider.

Leider stieg der finanzielle Erfolg seiner Geschäftsidee Herrn Langelüddeke, einem immerhin erst 20jährigen, schnell zu Kopf. So bedrängte er das Büro Leipzig, ständig Barbeträge an ihn auszuzahlen, bis es den Leipzigern zuviel wurde. Einzig der Geschäftsführer der Internet Interaktive, Herr Sch., war bereit, gegen Zahlung einer Sonderprovision, ihm vom Konto der Gesellschaft in Hannover noch eine Barzahlung zu leisten. Dort befanden sich €150.000 Guthaben auf dem Konto. Bevor es aber zu einer Auszahlung kam, bedrohte Herr Langelüddeke Herrn Sch. mit dem Ihnen schon bekannten A.

„Wenn es irgendwie morgen zu einer Unregelmäßigkeit bei der Auszahlung kommt, das sage ich Ihnen schon jetzt“, so Langelüddeke am Telefon zu Sch., „dann lasse ich Ihnen alle Arme und Beine brechen“ und benannte A. als ausführendes Organ. Sch war völlig empört über diese Drohungen, hatte er doch nicht den geringsten Anlass zu diesen Verdächtigungen gegeben. Was dann am nächsten Tag passierte, entzieht sich leider unserer Kenntnis, denn bis heute ist Geschäftsführer W. Sch. für das Büro Leipzig nicht mehr erreichbar. Sein Sohn F Sch. wusste am Telefon nur zu berichten, sein Vater habe €35.000 an Apo zahlen müssen.

Wie Langelüddeke auf A. kam ? Er kannte, leider, auch Herrn K. in Olpe.

Es scheint so zu sein (aber das ist nur eine reine Vermutung) das Vater Sch. mit einem Teilbetrag vom Konto Hannover „verduftet“ ist, denn Langelüddeke veranlasste in den nächsten Tagen massiven Druck von 5 Kurden, die nun tagelang unterwegs waren, Sohn F. Sch. an die Kehle sprangen, wo sein Vater sei; dem Chef des EDR Vertriebszentrum und seiner Freundin ans Leder wollten (was kann der dafür – die Abteilung sitzt in Basel und in Lettland und was kann sie, die Freundin, dafür ?).

Mehrere EDR Kollegen wurden unter massiver Androhung von Schlägen bis hin zu Morddrohungen drangsaliert und Vergewaltigungen unserer weiblichen Mitarbeiter angedroht. Einfach unglaublich! Tagelang hat die Bande, angeführt von N. Y., dem Bruder des A., mit zwei Fahrzeugen Observierungen vorgenommen. Herr Langelüddeke scheute sich nicht, die Ergebnisse dieser Androhungen/Nötigungen/Morddrohungen nach Besuch seiner Schlägertruppe durch persönlichen Anruf bei den jeweils Betroffenen abzufragen und zu hinterfragen.

Allerdings ist die deutsche Polizei keine große Hilfe. Von der Polizei in H. wissen wir, dass einzelne Beamte Spitzeldienste für A. machen und sich entsprechend fürstlich dafür bezahlen lassen. Einen dieser Beamten kennen wir leider nur mit seinem Vornamen „Olaf“. Er soll auf dem Grundstück seiner Schwiegereltern „fürstlich“ gebaut haben. Aber da er für das A.'sche Netzwerk ständig am Polizeicomputer sitzt und Informationen zieht, sollte das Protokoll der vielen Einsichtnahmen seinen Namen irgendwo registriert haben, so dass wir hoffentlich später diesen Beamten ermitteln können.

Langelüddeke, dem wir telefonisch eine Strafanzeige wegen Anstiftung zum Auftragsmord vorwarfen, bereitete seine Flucht nach Amerika vor, nicht ohne zuvor bei Firma fXXX oHG vorbeizufahren. Dort trat er ohne jegliche Vollmacht im Namen der Internet Interaktive GmbH und im Namen von deren Geschäftsführer Werner Sch. auf und ließ sich von den beiden Inhabern der futora oHG den gesamten jeweils verfügbaren Guthabenbetrag der Internet Interaktive GmbH auszahlen; und zwar €30.468,26 am 13.02.2003 und €74.430,92 am 11.03.2003, ohne das die futora OHG auch nur einmal Rücksprache mit der Geschäftsleitung der Firma Internet Interaktive GmbH, wenigstens telefonisch, geführt hätte! Die wiederum wähnte das Geld noch bei der fXXX oHG. Langelüddeke hat damit nicht nur das Geld unterschlagen, sondern die Firma Internet Interaktive GmbH in eine bedrohliche Lage gebracht, weil sie jetzt nicht einmal mehr die Umsatzsteuern für die in 2003 vereinnahmten, aber nicht erhaltenen Beträge bezahlen kann !


Dies ist Teil eines umfassenden Beitrags aus dem Secret Bereich in Sachen EDR / kurdische Mafia. ... Namen und Orte wurden unkenntlich gemacht.
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monxx77
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Anmeldungsdatum: 06.05.2004
Beiträge: 1605

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2004 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Das ist der Unterschied zwischen den gomopa.net Foren und anderen "oeffentlichen" Foren die online angeboten werden! Dort werden die Opfer allein gelassen, ja ihre threads werden aus Angst ueber Nacht geloescht und hier wird weitergekaempft und die Sache wird vertieft und mitgetragen! Es ist einfach eine Freude da mitdabeizusein und mehr ueber Faustus Eberle und Co zu erfahren! Das ist erst der Anfang...DAS IST GOMOPA-NET!

Mit sonnigen Herbstgruessen aus dem "umkaempften" Wisconsin Monxx77
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Rudi Richter
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Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 11.Okt 2004 16:57    Titel: Eberle und Langelüddeke Antworten mit Zitat

@ monnx

Ja das Forum hier kann sich wirklich sehen lassen. Ein großes Lob.

@ maurischat

Der Beitrag von Ihnen ist ja schon der Hammer. Dass die Jungs so derb unterwegs sind, hätte ich ja nicht gedacht. Bin schon gespannt auf Ihren nächsten Bericht aus dem Bereich Secure. Bedey hat uns ja auch noch einen angekündigt.


Interessant ist ja auch, die Verbindung von dem Hotel Fürstenfelder Hof und Faustus Eberle:


1. Unter hotelverlosung.de sollte dieses Hotel verlost werden.

Hotelverlosung.de führt inzwischen auf die Homepage eben dieses Hotels Fürstenberger Hof, der Nameserver dieser Seite ist von der Trinion GmbH, dessen Geschäftsführer Eberle war, und hotelverlosung.com ist ausgerechnet auf Faustus Eberle selbst registriert. Den Zahlungseinzug machte laut AGB easydebit (Vormals futora oHG).

2. Beim letztjährigen Urlaubstester-Betrug mit reisen4free.com wurden auch wieder Gutscheine von diesem Hotel verteilt. (siehe http://www.onlinekosten.de/news/artikel/13488), Zahlungseinzug wieder easydebit.

Angeblich wusste der Besitzer aber nicht, wer dahinter steckte. Diesmal hieß das Pseudonym Daniel Gordon.

3. ifpf.de
Und nun verteilt auch ifpf (wertlose) Hotelgutscheine von eben diesem Hotel. Zahlungseinzug wieder easydebit, inzwischen "offiziell" eingestellt (s. easydebit.de)
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loooser
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Anmeldungsdatum: 07.10.2003
Beiträge: 2774

BeitragVerfasst am: 11.Okt 2004 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
Bedey hat uns ja auch noch einen angekündigt

..... das war der von Ihnen gelobte Beitrag von Herrn Maurischat. Nur er
hat die Befugnis im Secret Bereich abgelegte Postings der "brisanten" Art
in den öffentlichen Bereich zu verschieben.
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Rudi Richter
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Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2004 14:38    Titel: ifpf müllt Akte04-Forum zu wegen Link zu TV-Bericht Antworten mit Zitat

Seit etwa einer Stunde wird das Forum von Akte04 mit dümmlichen Beitragen zugemüllt.

http://www.sat1.de/meinsat1/foren/themen.php?kat_id=10&for_id=51

Offensichtlich soll verhindert werden, dass der Fernsehbericht über ifpf angesehen wird.

http://www.ndr.de/tv/markt/archiv/20041011_3.html
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jonasgo
Newbie


Anmeldungsdatum: 06.10.2004
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 13.Okt 2004 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

was denkt ihr wird ifpf jetzt machen nachdem sich easydebit von denen getrennt hat?



europe media AG | 17.09.2004
easyDebit trennt sich mit sofortiger Wirkung von der europe media AG (Institut für Produktforschung).

IFPF AG, Schweiz | 17.09.2004
easyDebit trennt sich mit sofortiger Wirkung von der IFPF Institut für Produktforschung AG, Schweiz.
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