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räudiger Kater Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2005 Beiträge: 81
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Verfasst am: 14.Dez 2006 11:25 Titel: |
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da der Link leider gelöscht werden mußte, hier der gesamte Text:
** beachten Sie bitte die Mail an Sie, danke. Mod. |
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Arndt 1 Newbie
Anmeldungsdatum: 20.12.2005 Beiträge: 1 Wohnort: München
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Verfasst am: 28.Dez 2006 22:51 Titel: Force Worldwide Investment Corp. Marcus Langanke |
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Als Ergänzung zu dem Schreiben von "leinard" liegt mir auf meine Anfrage an die Staatsanwaltschaft München II in obiger Rechtssache die Ablichtung des Beschlusses des Amtsgerichts Rosenheim vom 23.08.06 vor, mit der Information, dass sämtliche Vermögenswerte des Beschuldigten Langanke an den vorläufigen Insolvenzverwalter herausgegeben wurden. Zivilrechtliche Ansprüche der Geschädigten sind daher bei diesem geltend zu machen.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde bestellt:
Rechtsanwalt Dr. Michael Miersch, Kufsteiner Straße 14/II, 83022 Rosenheim
Ich hoffe, allen anderen Usern mit der hier gegebenen Info ein wenig weiter geholfen zu haben und wünsche ihnen und mir, daß im Jahr 2007 diese leidvolle Angelegenheit einen für uns alle glimpflichen Ausgang finden möge.
Arndt 1 |
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MichellesDream Insider
Anmeldungsdatum: 29.01.2006 Beiträge: 619 Wohnort: Mülheim an derRuhr
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Verfasst am: 15.Jan 2007 19:20 Titel: |
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>Ähhhm,seit wann ist das ein gutes Zeichen wenn ein Insolvenzverwalter eingeschaltet wird?
Wenn ich einen Insolvenzverwalter beauftrage,dann ist so gut wie nix mehr an Geldern da oder wie in diesem Fall sichergestellt worden.
Aber mal abwarten  |
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Lord Newbie
Anmeldungsdatum: 07.11.2005 Beiträge: 13
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Verfasst am: 31.Jan 2007 22:16 Titel: |
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Auf Konten des Herrn Langanke bzw. der Firma Force Worldwide Inve[b]stment Corp. wurden seitens der Ermittlungsbehörden größere Geldbeträge gepfändet.
Zwischenzeitlich haben sich interessante Neuigkeiten ergeben, die für Clocklock-Anleger von großem Interesse sein dürften und deren Erfolgschancen, vom investierten Kapital noch Gelder zurück zu erhalten, erheblich steigern.
Die Kanzlei *********** konnte inzwischen in Erfahrung bringen, dass über das Vermögen des Herrn Langanke - des Hintermanns und Initiators der Firma Clocklock am 23.08.2006 ein Privatinsolvenzverfahren eröffnet wurde. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde uns mitgeteilt, dass sämtliche in der Schweiz sichergestellten Gelder, d. h. ein Betrag in Höhe von € 7,5 Mio. nach Deutschland transferiert wurden und diese Beträge im Rahmen des Privatinsolvenzverfahrens des Herrn Langanke an die Gläubiger verteilt werden, die ihre Forderungen im Rahmen des Privatinsolvenzverfahrens anmelden und belegen können. Voraussetzung für eine Auszahlung von Geldern an die Anleger ist, dass der Insolvenzverwalter die entsprechenden Forderungen anerkennt und nicht bestreitet.
Wir können geschädigten Anlegern im vorliegenden Fall deshalb nur dringend empfehlen, dass sie sich im Privatinsolvenzverfahren des Herrn Langanke anwaltlich vertreten lassen und dort ihre Forderungen anmelden, da dargelegt werden muss, welche Schadensersatzansprüche darstellbar sind und warum diese Ansprüche gegeben sind.
Wir gehen davon aus, dass im Rahmen des Insolvenzverfahrens eine erhebliche Quote auf die Anleger entfallen dürfte, da insgesamt ca. € 8 Millionen an Vermögenswerten des Herrn Langanke sichergestellt werden konnten und der Gesamtschaden in der Angelegenheit Clocklock nach den bisherigen Erkenntnissen nicht sehr viel höher liegen dürfte.
Darüber hinaus teilte uns der Staatsanwalt mit, dass die Anklage gegen Herrn Langanke Ende November bei Gericht eingereicht werden wird und die Hauptverhandlung vor dem Strafgericht wohl im Frühjahr 2007 beginnen wird.
Ein Vorgehen gegen Herrn Langanke ist nicht mehr möglich, da über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Gegen die Firma Force Worldwide Management vorzugehen, macht ebenfalls keinen Sinn, da diese über keine Vermögenswerte mehr verfügt, nachdem die im Wege eines dinglichen Arrestes durch die Staatsanwaltschaft sichergestellten € 7,5 Mio. in das Privatinsolvenzverfahren Langanke geflossen sind. |
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räudiger Kater Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2005 Beiträge: 81
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Verfasst am: 2.Feb 2007 8:13 Titel: |
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interessant.
Den Hinweis ein wenig umgeschrieben und schon wurde dieser Beitrag nicht gelöscht. Ist übrigens das gleiche was ich am 14.12. 2006 den Geschädigten mitteilen wollte.
Leider entsprach meine Formulierung nicht dem Wohlwollen bzw. den Regeln des Forums. Selbst auf Nachfrage habe ich keine Antwort erhalten, wie ich den Hinweis dementsprechend umformulieren könnte.
Anm. Mod.) Richtigstellung
| Zitat: |
----- Original Message -----
From: GM&P Mod. Team
To: [E-Mail anzeigen]
Sent: Thursday, December 14, 2006 2:29 PM
Subject: Re: Nochmals Gomopa - bitte um Tipp bez. Forum
Wir sehen uns die Info, die uns bereits länger bekannt ist - der Kanzlei nochmals an.
Wie eine Verwertung der Info erfolgen kann,
bespricht unser Service gerade mit der Kanzlei.
Gomopa.net |
Nichtsdestotrotz, jetzt wissen einige Geschädigte wieder mehr. Hoffentlich nicht zu spät!
Grüße |
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daffy Newbie
Anmeldungsdatum: 06.11.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 6.Feb 2007 23:19 Titel: Telefonische Auskunft des Insolvenzverwalters |
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auf die telefonische Anfrage gab der Insolvenzverwalter in Rosenheim an, dass man als Geschädigter - sofern man von der Polizei als solcher in der Liste der Geschädigten erfasst ist - keine besonderen Ansprüche geltend machen müsste, um bei einer Rückzahlung berücksichtigt zu werden. Lediglich diejenigen, die nicht in der Liste der Polizei enthalten sind, müssten sich direkt an den Insolvenzverwalter - entweder selbst oder über einen RA - wenden und die Forderungen geltend machen.
Tja, weiß auch nicht, was man davon halten soll. Solange jedenfalls die Gerichtsverhandlung nicht stattgefunden hat und Langanke rechtskräftig verurteilt ist, wird's wohl ohnehin nix werden mit irgendeiner Auszahlung.
Hope for the best - prepare for the worst...
In diesem Sinne - die Hoffnung stirbt zuletzt. |
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leinad Newbie
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 32
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Verfasst am: 13.Feb 2007 13:47 Titel: |
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Aha, so laaangsam aber kommt der Staat und der Rest wieder zum Tema, frag mich was, und warum alles so lange gedauert hat.
ich denke mal jeder geschädigter hier hat sich bei der Polizei/Anwalt wegen dieser Sache gemeldet, besonders wenn er viel Geld Verlohren hat.
Was mich dennoch interresieren würde., giebt es eine Telefonnummer, wo man den Insolventsverwalter Anrufen kann, und Besonders wichtig.....BESTÄTIGEN kann das man in dieser geheimnissvollen Liste der Auszahlungen mit dabei ist.
Denn nach sovielen Monaten will man sich ja sicher sein, ob nicht alles umsonst ist.
Deshalb meine Frage an euch, hat jemand die nummer vom insolvenz Verwalter
MFG |
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Jan1000 Newbie
Anmeldungsdatum: 14.10.2005 Beiträge: 11
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Verfasst am: 14.Feb 2007 2:23 Titel: Re: was macht Ihr denn da? |
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| GOLDPOOL hat folgendes geschrieben:: |
| Nehmt Ihr mit einem Tretauto am Formel 1 Grand Prix teil? ....... |
Nur mal als kleiner Hinweis - Professoren sitzen an Unis weil Sie damit eben KEIN Geld verdienen können. In eigener Praxis hatte ich mal einen Managementansatz bei einem neuen Fonds gesehen, der angeblich sehr guet Erträge bringen sollte bei reduziertem Risiko (nach Professoralöer Analyse und Forschung). Publikumsfonds in Luxemburg aufgelegt und dann gings los - nur in die falsche Richtung. Funktioniert hats folgendermassen, dass der Fonds bei Aufwärtsbewegeungen der Börse nicht mitkam und dafür bei Rücksetzern stärker gefallen ist  |
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peter_paris Newbie
Anmeldungsdatum: 15.07.2005 Beiträge: 36 Wohnort: Raum Osnabrück
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Verfasst am: 20.Apr 2007 22:42 Titel: Re: Force Worldwide Investment Corp. Marcus Langanke |
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Mein Gott, was ist aus GOMOPA geworden! Früher wurde jedes Komma beim Thema Clocklock begackert, heute interessiert sich niemand mehr, dass lt. Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 19.04.2007 (Überschrift: "Priener prellt Kleinanleger") Marcus Langanke zu 5 Jahren verurteilt wurde. Wohl wurden einige Millionen sichergestellt, aber so um die 1,3 Mio. sollen verschwunden sein (verbraucht, versteckt, was auch immer). Lt. Zeitungsbericht soll ML nur eine Demoversion einer Software gehabt haben, die zum Trading geeignet war. Wirklich getradet wurde wohl nie.
Nicht aus dem Zeitungsbericht: zu erwähnen wäre hier auch die intelligent PRODUCT ® Limited (inzwischen offenbar Dubai, ansonsten weiterhin Kundl in Tirol) des Christian Spari, der es als einziger der früheren VIP-Führungsriege aus Wörgl trotz aktivster Vertriebsarbeit geschafft hat, nicht verhaftet und angeklagt zu werden, der dann mit seiner neuen Firma eine Zusammenarbeit mit Clocklock eingegangen war und demzufolge dort zum zweiten Mal (nach VIP) für die Versenkung vieler Kundengelder gesorgt hat. Dem Vernehmen nach hat er nach dem Zusammenbruch von Clocklock eine weitere Tradingschiene geöffnet (diesmal klugerweise nur ganz intern), über deren Prosperieren aber wohl nur Mitglieder berichten könnten. |
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 654
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Verfasst am: 21.Apr 2007 7:28 Titel: Re: Force Worldwide Investment Corp. Marcus Langanke |
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@peter_paris - vielen Dank für die Info
| Zitat: |
| Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 19.04.2007 (Überschrift: "Priener prellt Kleinanleger") Marcus Langanke zu 5 Jahren verurteilt wurde. |
| Zitat: |
Priener prellt Kleinanleger
München - Die Versprechungen waren verlockend:
Egal ob die Kurse steigen oder fallen würden, wer bei Force Worldwide Investments sein Geld anlege, könne mit einer monatlichen Rendite zwischen fünf und zehn Prozent rechnen. mehr ... |
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Achternbrook Insider
Anmeldungsdatum: 05.01.2004 Beiträge: 623 Wohnort: OHZ + Wandlitz
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Verfasst am: 21.Apr 2007 15:29 Titel: |
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@bigmike1, Räudiger Kater, Dantes, Alles wird gut, dateman, leinad, CRA
und so weiter
Grämen Sie sich nicht, in ein paar Jahren können Sie Ihr Glück mit dem guten Langanke ja noch einmal versuchen.
Schließlich müssen Sie ja Ihre Verluste wieder reinholen. |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1971 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 21.Apr 2007 22:29 Titel: |
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| Achternbrook hat folgendes geschrieben:: |
Grämen Sie sich nicht, in ein paar Jahren können Sie Ihr Glück mit dem guten Langanke ja noch einmal versuchen.
Schließlich müssen Sie ja Ihre Verluste wieder reinholen. |
@Achternbrook,
so lange brauchen die Herrschaften gar nicht zu warten. Es stehen schon wieder Dutzende willige Reich-Macher bereit, die z.B. die Bezeichung xy-invest tragen und mindestens genauso seriös arbeiten wie Markus Langanke. Oder bei denen irgendwelche Lotterien oder Casinospiele angeboten werden, mit denen die Verluste von M.L. problemlos innerhalb weniger Monate aufgefangen werden könnten.
Die Hosiannah-Sänger stehen jedenfalls schon wieder parat.
Struckischreck |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1971 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 23.Apr 2007 20:32 Titel: |
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@all,
hier der Bericht aus der SZ:
| Zitat: |
Donnerstag, 19. April 2007
Priener prellt Kleinanleger
München - Die Versprechungen waren verlockend: Egal. ob die Kurse steigen oder fallen würden, wer bei Force Worldwide Investments sein Geld anlege, könne mit einer monatlichen Rendite zwischen fünf und zehn Prozent rechnen. Knapp '3000 Kleinanleger aus ganz Deutschland glaubten dem Schwindel des Marcus L. (27) aus Prien am Chiemsee und überwiesen an seine angeblich global tätige Investmentfirma zwischen April 2004 und Oktober 2005 gut elf Millionen Euro. Doch nicht ein Cent wurde investiert, geschweige denn vermehrt. Alles was Marcus L. tat, war, sich beim Geld seiner Kunden zu bedienen. Bis zu seiner Verhaftung im November 2005 verpulverte er 1,3 Millionen Euro. Gestern erhielt er am Landgericht München II die Quittung: Die Wirtschaftskammer unter Vorsitz von Richter Ralph Alt verurteilte ihn wegen 2925 Fällen gewerbsmäßigen Betrugs und zwei Verstößen gegen das Gesetz über das Kreditwesen - eine Erlaubnis für Bankgeschäfte hatte er nicht - zu fünf Jahren Gefängnis.
Marcus L. hatte vor seinen Anlagebetrügereien als Programmierer und EDVBerater gearbeitet. Vom Frühjahr 2004 an pries er Kleinanlegern auf Werbeveranstaltungen ein angeblich von ihm entwickeltes neuartiges, vollautomatisches Börsenhandelssystem für den Devisenterminhandel an: Seine Börsen-Software sei nach dem Muster neuronaler Netzwerke programmiert, könne gleichsam einem Gehirn ständig dazu lernen, optimiere sich so laufend selbst und ermögliche dadurch überdurchschnittliche Ergebnisse. Zudem gaukelte er seinen Anlegern vor, er verfüge über eigene Server bei Börsenmaklern in Großbritannien und den USA, wodurch. der schnellst mögliche Handel mit Devisenkontrakten gewährt sei. Von allem dem stimmte nichts. Marcus L. besaß lediglich eine Demoversion einer prinzipiell zum Börsenhandel geeigneten Software.
Da er auf seinen Werbeveranstaltungen nur 41 Anleger fand, konzipierte er einen Internetauftritt, mit dem er schließlich. weitaus mehr Menschen erreichte und gab mit Briefkastenadressen in New York, Miami und Panama seinem betrügerischen Unternehmen einen internationalen Anstrich. Als er im Februar 2005 ein Onlineportal der Force Worldwide Investments freischaltete, ging es dann richtig los. In nur neun Monaten flossen über zehn Millionen Euro auf ein von ihm in der Schweiz angelegtes Konto. Da bei seiner Verhaftung dieses Konto noch mit acht Millionen'Euro im Plus war, erhielten die von ihm betrogen Internetanleger zumindest einen Teil ihres Geldes zurück.
Florian Tempel |
Was hatte ich schon im September 2005 geschrieben, kurz nachdem clocklock hier im Forum diskutiert wurde?
| Zitat: |
Selbst wenn es sich hierbei um ein so geniales Computersystem handelt (was ich nicht glaube): Ist Ihnen klar, dass für den Gewinn von Ihnen oder Ihren Kollegen jemand anderes oder mehrere den gleichen Betrag durch Fehlspekulation verloren haben? Woher wollen Sie sicher sein, dass das nicht plötzlich auch für Sie gilt?
Gewonnen haben bei solchen Systemen von jeher nur die Initiatoren, die aber richtig. Die Mitglieder, die als erstes eingestiegen sind, haben zumindest ihren Einsatz wiederbekommen und teilweise vervielfacht. Die große Masse aber, und das sind 90%, haben noch immer ihr Geld verloren.
Bedenken Sie so etwas auch, wenn Sie dieses System hier und vermutlich auch in Ihrem Bekannten-, Verwandten- und Kollegenkreis weiterempfehlen und Mitglieder werben? Der Katzenjammer kann plötzlich groß sein. |
| Zitat: |
die "Macher" dieses Portals verdienen damit ihr Geld, dass lange genug viele neue Mitglieder geworben werden von denjenigen, die in den Anfängen des Systems eingestiegen sind und die die jubelnd verbreiten, dass alles so toll läuft und dass sie ihre Auszahlungen stets pünktlich bekommen haben. Man nennt das auch Schneeballsystem.
Die Auszahlungen der ersten Mitglieder (ein paar Hundert) werden von den Einzahlungen der später einsteigenden (etliche Tausend) gespeist. Ob das 3%, 5%, 10% oder 20% auf irgendwelche Summen in irgendeiner Zeit sind, ist völlig egal.
Am Ende des Systems bleibt für die Initiatoren abzüglich der Kosten und der Auszahlungen noch stets ein erkleckliches Sümmchen hängen, das meist in den sechs- bis siebenstelligen Bereich geht.
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Struckischreck |
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Mojo Newbie
Anmeldungsdatum: 04.11.2005 Beiträge: 7
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Verfasst am: 24.Apr 2007 8:06 Titel: Geld zurück erhalten ? |
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Hallo
in dem Zeitungsbericht wird geschrieben " dass die Anleger teilweise ihr Geld zurück erhalten haben "
Hat schon jemand etwas bekommen ?
Stimmt das ? , ich dachte da läuft jetzt ein Insolvenzverfahren und erst dann kann man damit rechnen etwas anteilig zurück zu bekommen.
mfg |
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räudiger Kater Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2005 Beiträge: 81
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Verfasst am: 25.Apr 2007 9:01 Titel: |
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@Mojo
ich glaube nicht, dass schon jemand schon was zurück bekommen hat.
Momentan sind einige der "Anleger" mit Ihren Forderungen beim Insolvenzverwalter gemeldet.
Wird sicher noch einige Monate dauern ...
@struckischreck
@achtenbrook
war mir schon klar, dass außer noch einmal einen drauflegen und Häme nichts Besseres von euch beiden kommen kann.
Aber ich nehme es nicht krumm.
Immerhin hat auch Eure Arbeit dazu beigetragen, dass man sich mal intensiver mit diesen Geschäften beschäftigt.
Man kann tatsächlich mittels Software, Marktbeobachtung uns evtl auch Intuition und natürlich viel Lernen Geld mit dem Devisenhandel verdienen.
Man sollte selbiges auf jeden Fall übrig haben, weil Verluste an der Tagesordnung sind.
Eigentlich müsste ich mich ja bei Markus L. bedanken. Denn ohne sein Zutun hätte ich mich nie mit dieser interessanten Materie beschäftigt.
Ich denke jeder von uns hat sich schon mal in anderen getäuscht und hoffentlich dadurch seinen Erfahrungsschatz erweitert und daraus gelernt.
Grüße an alle Spekulanten  |
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Achternbrook Insider
Anmeldungsdatum: 05.01.2004 Beiträge: 623 Wohnort: OHZ + Wandlitz
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Verfasst am: 5.Mai 2007 19:02 Titel: |
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@räudiger Kater
Sie sollten meinen letzten Kommentar nicht als Häme auffassen.
Dies war lediglich als mittlerer Wink mit der Zaunlatte zu verstehen, verbunden mit der <Auflage>, ähnlich gut <strukturierten> Angeboten ein wenig kritischer gegenüber zu stehen.
Man muss also kein Hellseher sein, um seine <Schweine> am Gang zu erkennen. |
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Notbremse Newbie
Anmeldungsdatum: 20.10.2005 Beiträge: 30 Wohnort: Freyung
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Verfasst am: 17.Mai 2007 17:29 Titel: |
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Fünf Jahre sind doch ein Witz!
Davon hat er ja schon eineinhalb Jahre in U-Haft abgesessen. Den werden wir wohl früher sehen als uns lieb ist. |
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MACHTNIX Specialist
Anmeldungsdatum: 28.04.2005 Beiträge: 111 Wohnort: Hinter den 7 Bergen
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Verfasst am: 17.Mai 2007 17:41 Titel: |
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60 monate gesamtstrafe, nach 2/3 der zeit (bei guter fuehrung) raus aus dem knast = 40 monate ./. 18 monate u-haft = in einem jahr haben wir marcus wieder. ist ein berechenbares risiko.
| Zitat: |
| Davon hat er ja schon eineinhalb Jahre in U-Haft abgesessen. Den werden wir wohl früher sehen als uns lieb ist. |
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Martin Schmidt Specialist

Anmeldungsdatum: 05.11.2003 Beiträge: 163 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 17.Mai 2007 19:46 Titel: |
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| MACHTNIX hat folgendes geschrieben:: |
60 monate gesamtstrafe, nach 2/3 der zeit (bei guter fuehrung) raus aus dem knast = 40 monate ./. 18 monate u-haft = in einem jahr haben wir marcus wieder. ist ein berechenbares risiko.
| Zitat: |
| Davon hat er ja schon eineinhalb Jahre in U-Haft abgesessen. Den werden wir wohl früher sehen als uns lieb ist. |
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Es gibt noch eine andere Berechnung:
Wenn er sich der STA und dem Gericht gegenüber kooperativ gezeigt hat, nicht vorbestraft war und sich gut führt, besteht eine realistische Chance das er auf Halbstrafe, also nach 30 Monaten, entlassen wird. Hängt aber auch von der Beurteilung der JVA ab. Aufgrund der überfüllten Justizvollzugsanstalten in Deutschland, ist das jedenfalls eine Empfehlung des Justizministeriums. Soweit mir bekannt ist, gilt das aber nur für Wirtschaftsstraftaten. |
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HalloBayern Newbie
Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 17
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Verfasst am: 9.Sep 2007 23:03 Titel: Clocklock Dr. Driendl |
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| Hallo wer moechte wissen wo sie Dr. Dr. Driendl auf haelt. |
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