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HINTERGRÜNDE ÜBER DEUTSCHE VERMÖGENSBERATUNG

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Klingebiel
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 12
Wohnort: Baunatal

BeitragVerfasst am: 25.Jul 2005 14:24    Titel: HINTERGRÜNDE ÜBER DEUTSCHE VERMÖGENSBERATUNG Antworten mit Zitat

Liebe Freunde,

gemeinsam mit dem Verein der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V. suchen wir Kunden und ehemalige Mitarbeiter der Firmen DVAG, MLP, AWD, OVB etc.

Bitte informieren Sie uns über Ihre Geschichte. Was ist passiert. Wie wurden Sie behandelt und mit welchen Gefühlen denken Sie heute an die Zeit als Berater oder Kunde?

Ich selbst habe meine Erfahrungen in einem Buch verarbeitet. Viele große Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtenmagazine werden in den nächsten Wochen darüber berichten.

Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie die Strukturvertriebe mit ihren Kunden und Mitarbeitern umgehen!

Bitte schreiben Sie mir an [E-Mail anzeigen]

Nähere Informationen finden Sie auch unter: http://www.haurein.eshop4free.de
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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 25.Jul 2005 16:46    Titel: na na ! Antworten mit Zitat

Ihre Methoden scheinen ja auch nicht besser zu sein: Ein Probekapital mit 0,00 EUR ankündigen und dann gleich den Faxabruf über die 0190-Nummer dabei !

Guckst Du hier:

PROBEKAPITEL per Faxabruf unter 0190735079 0,00 EUR
Kaufen Sie nicht die Katze im Sack. Unter der Rufnummer 0190735079 können Sie mehrere Probekapitel aus dem Buch Hau rein oder hau ab unverbindlich per Faxabruf jetzt sofort anfordern.

Kostenfreie Rufnummern beginnen in D immer noch mit 0800 ......

Kopfschüttelnde Grüße
Taeaen
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M. Joppe
Insider


Anmeldungsdatum: 10.11.2004
Beiträge: 788

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 0:15    Titel: Antworten mit Zitat

Kostenfrei ist es angeblich dann,wenn man das Buch kauft...

http://www.haurein.eshop4free.de/1-2005.esa
Zitat:
Unter der Rufnummer 0190735079 können Sie mehrere Probekapitel aus dem Buch Hau rein oder hau ab unverbindlich per Faxabruf jetzt sofort anfordern. Die Telefongebühren in Höhe von 0,855 Euro pro Minute werden beim Kauf des Buchs mit einer Gutschrift in Höhe von 3Euro verrechnet


http://www.haurein.eshop4free.de/agb.es
Zitat:
Das Buch kann ab sofort bestellt werden. Es gibt die Möglichkeit über die Rubrik Probeexemplar per Faxabruf eine Kapitel direkt abzurufen. Bei der späteren Bestellung des Buchs werden die Kosten dafür gutgeschrieben.


Wie kommen Sie auf "Telefon"-Gebühren von 0,855 € pro Minute?

http://bo2005.regtp.de/prg/srvcno/srvcno.asp?USessionID=0&sStartDS=1&sScriptID=56&TxtRufnummer=735079
Zitat:
Dienstekennzahl 190
Rufnummer 735079
Betreiber IN-telegence GmbH & Co. KG

Adresse:
IN-telegence GmbH & Co. KG
Oskar-Jäger-Str. 125
50825 Köln


http://www.in-telegence.net/pdf/pb/Produktblatt_0190_PremiumRate.pdf
Zitat:
Brutto Endkundenpreise

0190 - 4 und 6 0,41 € / min
0190 - 1, 2, 3, 5 0,62 € / min
0190 - 7 und 9 1,24 € / min
0190 - 8 1,86 € / min

_________________
"Wir lehren nicht bloß durch Worte, wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel."(Johann Gottlieb Fichte)
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Klingebiel
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 12
Wohnort: Baunatal

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 7:51    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, dass ich mich jetzt erst melden kann.
Ich habe momentan etwas viel um die Ohren.

Die 0190er Nummer hatte ich vorab eingerichtet um eine Probeexemplar anzubieten. Dieses Angebot wird jedoch aus dem Shop entfernt, da das Buch als Probeexemplar inzwischen kostenlos auf verschiedenen Internetseiten zu finden ist.

http://f25.parsimony.net/forum62233/messages/5744.htm
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Klingebiel
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 12
Wohnort: Baunatal

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 8:55    Titel: Antworten mit Zitat

Folgende Leserkritiken haben mich in den letzten Tagen erreicht:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Hallo Herr Klingebiel,
in einem Stück habe ich Ihre Ausführungen zur DVAG gelesen.
Ich bewundere Ihren Mut so ein Buch zu schreiben.
Ich hatte das Gefühl über meine Vergangenheit bei der DVAG zu lesen.
Ich war über 12 Jahre bei der DVAG und kam auch nur unter Schwierigkeiten,Verlust der der Folgeprovisionen und Altersversorgung, 1999 aus meinem Vertrag.
Ich kann Ihren Ausführungen nur zustimmen.
Werde das Buch an weitere ehemalige DVAG-Kollegen weiterempfehlen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gesundheit und eine Erfolgreiche Zukunft.

Viele Grüße aus dem Schwabenland

Josef Gnannt

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Hallo, Herr Klingebiel,
mit großem Amüsement und Interesse haben wir die im Internet bereitgestellten Auszüge aus Ihrem Buch gelesen und konnten jeden einzelnen Punkt aus eigener Erfahrung bestätigen.
Als "Ossis" denen man häufig nicht ausreichende intellektuelle Kompetenz nachsagt, die wir, mit Verlaub wohl eher mit zu viel
Gutgläubigkeit und vernachlässigtem Demokratieverständnis bezeichnen möchten, gingen wir bereits Anfang der 90 er Jahre in die Fänge der DVAG. Zunächst beeindruckt und im naiven Glauben daran, dass man wirklich Gutes bewirken kann, nahmen wir den Faden auf und bemühten uns nach bestem Wissen und Gewissen darum, unseren Mitmenschen die "Segnungen" der neuen demokratischen Marktwirtschaft nahezubringen, ihnen Gutes zu tun und ihnen bei der Erfüllung ihrer Ziele und Wünsche im neuen noch unbekannten System behilflich zu sein. Dass man dabei auch recht gut und anfangs sogar stressfrei Geld verdienen kann, war ein angenehmer und zunächst für uns tatsächlich nicht vordergründiger positiver Nebeneffekt. Als gelernte und in jeder Beziehung derb gebeutelte "Ossis" waren wir zunächst in erster Linie Philantropen, was wir auch von unseren jeweiligen Gegenübern annahmen.
Schon bald jedoch erwiesen sich unsere Gedanken als Irrsinn, denn sehr schnell merkten wir, dass nicht unser Wissen, unsere
Kompetenz gefragt waren, sondern das Potential an noch unberatenen Mitmenschen, bzw. potentiellen künftigen Mitarbeitern in unserem Umfeld. Druck erzeugte Gegendruck und so kam es bereits 1992 zu Auseinandersetzungen, die dazu führten, dass sich enge Mitarbeiter des "Doktors" aus Frankfurt direkt mit uns in Verbindung setzten und die Wogen geglättet wurden. Aus Gründen, die Sie selbst angeführt haben, lenkten wir unsere Hauptaktivität nicht in den Strukturaufbau, sondern auf eine umfassende, serviceorientierte Kundenbetreuung, die eine langjährige Geschäftsbeziehung nach sich zog.
Da wir, wie auch unsere Kunden, wie vielleicht manchmal vorausgesetzt wurde, geistig nicht völlig beschränkt sind, wurde mit jedem
Kundenkontakt, jeder Analyse immer offensichtlicher, dass die NR. 1 im Preis-Leistungsverhältnis längst nicht die Nr. 1 war und ist,
orientierten wir uns 1997 um. Das Prozedere und die Repressalien, die wir mit unserem Ausstieg durchmachten ließen uns über Monate hin zwischen Depression und Aggression schwanken, natürlich auch mit sofortigem Stop der Provisions- und Folgezahlungen.
Wenn man eine vierköpfige Familie durchzubringen hat, bedarf es diesbezüglich wohl auch keiner großen Erklärungen.
Pikant in diesem Zusammenhang ist wohl auch die Erwähnung der Tatsache, dass wir in Folge unserer Kündigung von unseren ehemaligen Vermögensberaterkollegen und unserem Betreuer bei den Kunden diffamiert und sogar kriminalisiert wurden. Hier kam uns glücklicherweise zu Gute, dass die Mehrheit unserer Kunden Fairniß und Ehrlichkeit an uns kannte und zu uns hielt.
Obwohl weitestgehend immer Einzelkämpfer (P1), haben wir auch den größten Teil der von Ihnen erwähnten Firmenurlaube mit hoher
Selbstbeteiligung "erarbeitet". Im Nachhinein relativiert sich die Betrachtungsweise schon sehr, obwohl uns auch damals, gerade
in Pannonia und bei so vielen anderen Veranstaltungen, wie Direktionstreffen usw. spätestens beim Entzünden der Wunderkerzen und den allgemeinen Huldgesängen immer das Gefühl beschlich, im falschen Film gelandet zu sein. Wir empfanden es einfach als peinlich...!
Schlußendlich möchten wir noch erwähnen, dass wir vermutlich ganz in Ihrer Nähe zu vermögensberaterlichen Weihen gelangt sind,
nämlich zunächst in der Direktion Reiner Dölle in Kassel, später Direktion Willy Köster und unser Ober-Guru und Betreuer,
Heinz Paar stammte sogar aus Baunatal.
Wir wünschen Ihnen beim Absatz Ihres Buches viel Erfolg und viel Glück auf Ihrem weiteren Weg. Seit 1997 haben wir als freie
Makler die "Reparaturpraxis für Finanzen" gegründet (ein "Ehemaliger" braucht dafür keine nähere Erläuterung) und arbeiten seither
endlich so, wie wir es uns seit Anfang der 90er vorgestellt haben.

Alles Gute für Sie!

Bernd & Silvia Sandhöfer

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bin momentan in ähnlich problematischer Situation.
Habe mich vor 7 Jahren von meinem doch eher langweiligen "Sparkassenjob" abwerben lassen, und an die "angebliche" Spitze der Verwaltung eines FinanzProduktvertriebes stellen lassen. Und leider erst zu spät erkannt, dass man mit "Vertrieblern" keine Geschäfte machen sollte, dass sie sich heute schon nicht mehr an gestern erinnern können und dass ich nur als Werkzeug des Vertriebes missbraucht wurde um hohe Provisionszahlungen zu generieren....
Nur muss ich, wenn ich das Handtuch schmeisse, gleich ein paar Firmen mit draufgehen lassen und da ich dafür z.T. persönlich hafte, bin ich ruiniert.
Das bin ich so zwar auch, aber eben noch nicht jetzt, und da schiebt man die Probleme eben auf... "Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Herzliche Grüsse und alles Gute

Carsten Bock
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Hallo alle miteinander!

DVAG-Aussteiger hat mir auf meine Bitte sein Buch zukommen lassen. Heute Nachmittag habe ich mich damit an den Baggersee zurückgezogen und habe es nicht nur angefangen zu lesen, sondern in einem Zug durchgelesen und ich muss sagen: Auch wenn es kein Roman mit Happy-End war - ich habe es genossen! Denn vieles in diesem Buch kenne ich aus eigener Erfahrung oder aus hunderten von Berichten von AWD-Aussteigern.
Herzlichen Glückwunsch, DVAG-Aussteiger zu diesem Werk! Ich wünschte, jeder AWD-Aussteiger würde sich dranmachen und seine Geschichte in dieser oder ähnlicher Weise schreiben.
Auf 113 Seiten verarbeitet DVAG-Aussteiger seine 3 ½ jährige Geschichte im Strukturvertrieb der FDL-Branche und das meiste davon könnte auch die Geschichte eines AWD-Aussteigers sein. Er nimmt kein Blatt vor den Mund: "Wer nicht bereit ist, seine Prinzipien über Bord zu werfen, wird keinen Erfolg haben." - "Die Jagd nach Umsatz und nach den sogenannten Karriere-Einheiten lässt wenig Platz für moralische Prinzipien."
"Der neue Mitarbeiter hat nur die Aufgabe, seinen Bekanntenkreis als Kunden zur Verfügung zu stellen und den ersten Kontakt herzustellen."
Dabei hält er auch nicht mit Selbstkritik zurück: "Ich habe meine eigenen Werte verraten, um leben zu können." - "Ich kann mich bei den vielen Kunden, die ich zur Deutschen Vermögensberatung und zur Aachener-Münchener-Versicherung vermittelt habe nur in aller Form entschuldigen."
Natürlich ist dieser Bericht auch emotional geprägt. Wer diese Erfahrungen gemacht hat, wer finanziell, sozial und gesundheitlich ruiniert ist, kann darüber nicht sachlich distanziert berichten. Das würde auch unglaubwürdig sein. Wenn ich hier im Forum die Berichte der AWD-Aussteiger lese, kommt darin auch viel Emotionales vor.
Man müsste dieses Buch zur Pflichtlektüre für alle DVAG- und AWD-Einsteiger machen, sozusagen als Gesprächsnotiz oder Beratungsprotokoll zum Handelsvertretervertrag. Dann kann hinterher nicht mehr der Vorwurf erhoben werden, der neue Mitarbeiter hätte nicht gewußt, worauf er sich einläßt.
Wer immer DVAG-Aussteiger für sein Buch kritisieren will, sollte vorher selbst seine Geschichte aufschreiben, mit möglichst vielen Namen, Daten, Fakten und die Beweise gleich beifügen. Ein Vertreter einer Staatsanwaltschaft hat mir einmal gesagt:
200 solcher Berichte sind eine optimale Grundlage für eine erfolgreiche staatsanwaltschaftliche Ermittlung.
Also Leute ran an die Arbeit! Es lohnt sich! Der Verein der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V. hat eine Anleitung und Hilfestellung dafür zusammengestellt. Die kann angefordert werden unter [E-Mail anzeigen].
Der Verein der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V. sammelt diese Berichte und stellt sie zu gegebener Zeit den Behörden zu.

Verein der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V.
Michael Bose
_________________
Vorsitzender des Vereins der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V.
[E-Mail anzeigen]
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M. Joppe
Insider


Anmeldungsdatum: 10.11.2004
Beiträge: 788

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 9:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Sie an Werbung interressiert sind dann benutzen Sie bitte folgenden Link:



http://www.gomopa.net/o35/Forenwerbung.html
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 9:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nach Durchlesen der Leseproben stelle ich folgendes fest:

Herr Klingebiel hat mit der eingehenden Schilderung seiner Erfahrungen als Vermögensberater der DVAG nicht überzogen. Seine Erlebnisse sind äußerst realistisch dargestellt und vor allem deshalb glaubhaft, weil er nicht darauf verzichtete, in besonderer Weise seine Gefühle und Gedanken in die Geschehensabläufe mit einzubringen.
Herr Klingebiel scheint eine gewisse Sensibilität und eine Beobachtungsgabe zu besitzen, die es ihm in einer aus dem Rahmen fallenden Eindringlichkeit erst ermöglichte, den Lesern dieses Buches seine eigene gelebte Erfahrung in aller Deutlichkeit, in aller Offenheit, ausdrucksvoll und nachdrücklich zu veranschaulichen.

Was für die DVAG gilt, gilt auch für den AWD sowie für die meisten anderen Strukturvertriebe im Bereich Finanzdienstleistung. Es ist ein erbärmliches Geschäft mit dem Sicherheitsbedürfnis und der leider immer noch vorhandenen Unkenntnis der Kunden; es ist aber auch eine kraftvolle Einwirkung auf den Berater seitens des Unternehmens und seiner Führungskräfte, die alle Möglichkeiten psychischer Einflußnahme in allen Variationen durchspielt, um den Berater zu Kundenkontakt und Abschlüssen zu nötigen.
Der familiäre Ton und das freundschaftliche Verhalten ist nur Schau und dient der Einlullung des Beraters, damit er sich im Kreis dieser "hochanständigen" Menschen wohl und sicher, aber vor allem am richtigen Ort fühlt. Wehe aber, er bringt nicht die von ihm erwartete Leistung, weil er Bedenken hat oder Gewissensnöte. Er muß dieses System verlassen, da der Schein aufrecht erhalten werden muß und die Neurekrutierten nicht erschreckt werden dürfen. Wen interessiert in einem derartigen Konstrukt noch ein Kunde, geschweige den ein Geschäftspartner.

Das Buch ist lesenswert und sollte besonders denjenigen als Geschenk überreicht werden, die mit dem Gedanken spielen, sich in einen Finanzstrukturvertrieb zu begeben oder sich noch nicht allzu lange darin befinden.

Mit den besten Wünschen, Browser
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don2711
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.10.2004
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Klingebiel

ich habe mir dieses buch bei dir bestellt und nun vorab schon das e-book bekommen , finde das buch sehr gut geschrieben und zu 70% kann ich auch aus eignen erfahrungen den beiträgen nur zustimmen .


mfg
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Klingebiel
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 12
Wohnort: Baunatal

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank dafür.

Wenn Sie möchten, schicken Sie mir bitte einige Ihrer Erlebnisse zu. Gemeinsam mit dem Verein für ehemalige AWD-Mitarbeiter sammeln wir momentan die Geschichten ausgeschiedener Vermögensberater.

Die Firmen DVAG, AWD, OVB etc. gehen über Leichen um ihre Ziel durchzusetzen. Wenn wir alle zusammenhalten, können wir die Öffentlichkeit über die Zustände in diesen Firmen umfassend informieren.
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Telicon
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 44
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

[@ Klingenbiel

Finde Ich mutig so etwas zu tun
Ich selber habe erst eine Vertriebsfirma erfolgreich wegen Betrugs verklagt die nach Struktur gearbeitet hat es war ein Wespennest in das Ich gestochen habe
Es ist auch Schade das sogar große Bekannte Firmen vor allem die die mit eine großartigem Produkt mit dem Namen Alice-dsl wirbt einen Strukturvertrieb als Partner sucht der das Produkt exclusiv vertreibt.
Und wer als Untervertrieb kein Alice mehr verkauft, vertreibt jetzt dann halt arcor
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Klingebiel
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 12
Wohnort: Baunatal

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 17:16    Titel: Artikel in der WELT vom 22.05.2005 - BITTE LESERBRIEFE!!! Antworten mit Zitat

Liebe Freunde,

den folgenden Artikel habe ich in der Welt gefunden. Unten findet Ihr einen Brief von mir an die beiden Verfasser.
Ich möchte ich bitten, unbedingt auch Leserbriefe an diese Verfasser zu schicken. Es kann nicht sein, dass die Welt den Strukturvertrieben eine Plattform bietet um ihre falschen Aussagen zu verbreiten.

Bitte schreibt Eure Leserbriefe an: 'hamburg@welt.de'; 'hamburg@wams.de'
zu dem Artikel "Die Mitarbeiter wissen: Hier sind wir sicher" vom 22.07.05

++++++++++++++++++++++++++++
"Die Mitarbeiter wissen: Hier sind wir sicher"
Der Chef des Finanzdienstleisters DVAG sagt, warum er einen Börsengang für Unsinn hält und erklärt, warum auch im Geldgeschäft weniger mehr sein kann
DIE WELT: Herr Pohl, nach MLP und AWD will im kommenden Jahr die kleine OVB an die Börse. Wann ziehen Sie nach?

Reinfried Pohl: Wir werden nicht an die Börse gehen - nicht zu meinen Lebzeiten, und für die Zeit danach gibt es Testamente. Die Entwicklung der Deutschen Vermögensberatung wäre überhaupt nicht möglich, wenn ich unter den Zwängen einer Börsennotiz stünde.

DIE WELT: Warum nicht?

Pohl: Ohne die Börse bin ich unabhängig. Meine Mitarbeiter müssen sich nicht ständig fragen: Handelt "der Doktor", wie meine Mitarbeiter mich nennen, im Interesse der Aktionäre oder in unserem Interesse? Wird die DVAG verkauft, übernommen, feindlich, friedlich? Solche Themen spielen bei uns keine Rolle. Das bringt Sicherheit bei jedem einzelnen Berater.

DIE WELT: Dafür gibt es bei der DVAG, wie bei vielen Familienunternehmen, Unsicherheit darüber, wer das Ruder übernimmt, wenn der Gründer abtritt?

Pohl: Diese Unsicherheit gibt es bei uns nicht. Meine beiden Söhne stecken voll im Unternehmen drin. Sie sind im Vorstand der übergeordneten Holding. Sie sitzen in allen Aufsichtsräten der Partnergesellschaften. Gerade das ist doch unser großes Plus: Die Mitarbeiter wissen, hier sind wir sicher, das ist und bleibt ein Familienunternehmen.

DIE WELT: Wenn Ihre Nachfolge kein Problem ist, warum halten Sie dann mit 77 Jahren immer noch alle Fäden fest in der Hand?

Pohl: Daß ich noch in dem Alter aktiv bin, bedeutet doch nicht, daß ich meinen beruflich erfolgreichen Söhnen nichts zutraue - im Gegenteil. Es hängt einfach damit zusammen, daß ich meine Unabhängigkeit genieße. Mir macht meine Aufgabe Spaß, ich stehe nicht mehr unter dem Druck wie viele andere Konzernchefs. Ich brauche keine Angst zu haben, von der Börse für meine Entscheidungen abgewatscht zu werden.

DIE WELT: Könnten Sie denn nicht das Geld der Börse für weiteres Wachstum gebrauchen?

Pohl: Auf das Geld bin ich nicht angewiesen. Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Eigenkapitalbasis kontinuierlich gestärkt. Wir können weiter wachsen und machen dies auch. Jetzt bauen wir neben Deutschland und Österreich das Geschäft in der Schweiz auf. Dafür haben wir mehr als genug Kapital.

DIE WELT: Andere Häuser expandieren längst ins fremdsprachige Ausland - unter anderem nach Osteuropa.

Pohl: Wir gehen einen Schritt nach dem anderen. Jetzt stärken wir zunächst einmal unsere Marktposition im deutschsprachigen Raum.

DIE WELT: Wie groß kann die DVAG werden?

Pohl: Es gibt keine Grenze. Sicherlich können wir nicht den ganzen deutschen Markt beherrschen, aber wir werden weiter wachsen, wir müssen weiter wachsen. Die DVAG hat sich schon immer auf die Grundnahrungsmittel konzentriert: Lieber Brot und Butter auf Lebenszeit als Kaviar und Champagner für ein paar Wochen. Da wir nicht anfangen werden, jedem Kunden auch noch ein Steuersparmodell anzudrehen, müssen wir immer wieder neue Kunden gewinnen.

DIE WELT: Wo ist das Ende des Beraterwachstums?

Pohl: Wir können sicherlich nicht von heute auf morgen die Beraterzahl auf 60 000 verdoppeln. Denn dann würde das für uns so wichtige Wir-Gefühl innerhalb der DVAG auf der Strecke bleiben. Es braucht Zeit, dieses Gefühl auf so viele Menschen zu übertragen. Daher bauen wir unsere Vertriebsorganisation auch in Zukunft langsam aus.

DIE WELT: Werden Sie in diesem Jahr das Vorjahresergebnis wieder erreichen?

Pohl: Das wird sich erst in den nächsten Quartalen zeigen. Wir liegen jetzt bei Lebensversicherungen rund zehn Prozent zurück. Ob wir dies durch das andere Geschäft ganz aufholen können, bleibt abzuwarten.

DIE WELT: Sie bieten seit diesem Jahr die Wunschpolice. Ein Produkt, das gleich mehrere Versicherungen und Sparmöglichkeiten enthält - keine besonders transparente Konstruktion.

Pohl: Mit der Wunschpolice reagieren wir auf die Bedürfnisse des Kunden. Die Menschen wollen nicht mehr fünf, sechs verschiedene Versicherungsverträge. Sie wollen einen. Und sie wollen vor allem frei sein. In den USA gibt es solche Verträge schon lange. Die Devise ist: Zahl ein, wenn du kannst, wenn du Geld brauchst, kannst du zwischenzeitlich auch wieder etwas abheben. Das war bislang in Deutschland nicht möglich.

DIE WELT: Klingt eigentlich simpel, aber zahlt der Kunde nicht mehr, als wenn er jedes Produkt einzeln kaufen würde?

Pohl: Das sagen unsere Konkurrenten und lenken damit von ihren eigenen Fehlern ab. Die Attraktivität unserer Produktinnovation spricht für sich. Das Problem der Lebensversicherungsbranche ist doch, daß sie die neuen Chancen der privaten Vorsorge lange nicht erkannt hat, weil sie bei der Produktgestaltung nie den Abnehmer nach seinen Wünschen gefragt hat. Wir handeln nach der Devise: der Wurm muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

DIE WELT: Die Lebensversicherer hatten ihren Schlußverkauf im vergangenen Jahr. Was kommt jetzt, nachdem es keine steuerliche Vergünstigung mehr gibt?

Pohl: Das ist ein Vorwurf, den ich der Branche mache. Sie hat mit ihrer Werbung den Eindruck erweckt, mit dem Wegfall des Steuerprivilegs Ende Dezember ginge die Welt unter. Dieser Fehler ist so schnell nicht mehr gut zu machen. Welcher Vermittler wagt sich denn heute noch, dem Kunden eine Lebensversicherung zu verkaufen.

DIE WELT: Warum sollte ein Kunde das noch tun, nachdem der Steuervorteil weggefallen ist?

Pohl: Das Motiv Steuern zu sparen übersteigt bei vielen Deutschen den Sexualtrieb. Das ist unglaublich. Dabei hat sich am Bedarf der Kunden doch nichts geändert. Die Menschen brauchen auch künftig einen Risikoschutz verbunden mit einem Sparprodukt.

DIE WELT: Brauchen sie das wirklich? Was hat Risikoabsicherung mit Sparen zu tun?

Pohl: Ich bin davon überzeugt, daß die Menschen weiterhin möglichst eine Rundum-Versorgung wollen: eine monatliche Auszahlung für das Alter und ein Schutz für sich oder die Familie im Fall von Berufsunfähigkeit oder Tod.

DIE WELT: Sie verkaufen in erster Linie Versicherungen von AMB Generali und Fondsprodukte der Deutsche-Bank-Tochter DWS. Wo bleibt da die unabhängige, nur von den Wünschen der Kunden bestimmte Beratung?

Pohl: Anders als Mitbewerber habe ich mich von Anfang an auf wenige Anbieter konzentriert. Der Erfolg gibt mir recht. Ich habe bei AML, der Aachen Münchener Leben, mittlerweile einen Anteil am Neugeschäft von 80 Prozent. Der Deutschen Bank haben wir bereits mehr als 350 000 Neukunden beschert. Dadurch kann ich maßgeblich auf die Produktgestaltung Einfluß nehmen. Nehmen Sie den neuen Sparplan der DWS. Den hätten die ohne unsere Anregung niemals auf den Markt gebracht.

DIE WELT: Sie sprechen den Fondssparplan mit fester Laufzeit an. Dabei wird der Berater ähnlich großzügig bedacht wie bei einer Lebensversicherung. Der Kunde aber kommt, anders als bei klassischen Sparplänen, nicht mehr jederzeit an sein Geld. Klingt nach einer schlechten Anlage.

Pohl: Das kommt auf die Interessenlage an. Das Produkt rentiert sich in der Tat für Kunden nur, wenn sie die Laufzeit durchhalten. Sie dürfen aber nicht vergessen, wird ein Vertrag vorzeitig gekündigt, ist dies auch schlecht für den Berater. Dann muß er einen Teil der bereits erhaltenen Provision wieder zurückgeben. Für einen Berater gibt es nichts Schlimmeres. Deshalb ist es nicht im Interesse unserer Berater, dem Kunden einen solchen Sparplan einfach so anzudrehen.

DIE WELT: Kritiker allerdings bezeichnen die 32 000 DVAG-Berater mitunter auch als Drückerkolonne oder Kloppertruppe.

Pohl: Glauben Sie als Drücker oder Klopper wäre ich in der Lage gewesen, 3,8 Mio. Kunden zu gewinnen? Glauben Sie, daß sich dann große Finanzkonzerne wie AMB Generali und die Deutsche Bank um unserer Vertriebskraft bemüht hätten?

DIE WELT: Das sagt wenig über die Qualität der Beratung aus. Wie können sie die gewährleisten?

Pohl: Indem wir jährlich 38 Mio. Euro in die Ausbildung stecken. Ganz wichtig ist auch unser System. Von jedem Abschluß profitieren auch die Gruppenleiter. Wenn der unterste Abschlußvermittler Unsinn macht, bekommen alle weniger und keiner wird befördert.

DIE WELT: Ein hierarchisch aufgebautes System - das nennt man auch Strukturvertrieb.

Pohl: Strukturvertrieb ist der größte Unsinn, sie können keine Strukturen vertreiben, sondern nur Produkte.

DIE WELT: ... innerhalb eines Systems mit klaren Strukturen. Manche sehen bei der DVAG sektenartiges Verhalten: die Beratertreffen gleichen Familienfesten, wer gut verkauft, darf unter südlicher Sonne in den konzerneigenen Hotels Urlaub machen.

Pohl: Der Sektenvorwurf ist mir fremd. Richtig ist: Bei mir steht der Mensch im Mittelpunkt. Nur mit einer positiven Grundeinstellung jedes einzelnen Beraters, lassen sich Finanzprodukte verkaufen. Sie brauchen das schon angesprochene Wir-Gefühl, ein Gefühl, daß keiner einen Nachteil erleidet, wenn der andere erfolgreicher ist. Das habe ich in den vergangenen 30 Jahren erreicht. Das macht uns einzigartig.

DIE WELT: Auch Sparkassen und Banken wollen ihre Berater künftig vermehrt direkt ins Wohnzimmer des Kunden schicken. Fürchten Sie die Konkurrenz?

Pohl: Nein, zwischen kapieren und kopieren ist ein großer Unterschied. Ich prophezeie, daß wir für eine Deutsche Bank in den nächsten Jahren noch erheblich an Bedeutung gewinnen werden. Wir sind ja auch in den ländlichen Gebieten tätig, dort wo mit den Volksbanken und Sparkassen die Hauptkonkurrenten der großen Privatbanken sitzen.

DIE WELT: Welches Ziel wollen Sie mit der DVAG noch erreichen?

Pohl: Daß ich mich eines Tages in Gesprächen nicht mehr mit den Worten Drücker und Kloppertruppe beschäftigen muß. Ich habe nie verstanden, daß die Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat der Allianz eine größere Bedeutung hat als die Zugehörigkeit zu dem der Deutschen Bank, daß aber gleichzeitig die zigtausend Versicherungsvertreter der Allianz am tiefsten Punkt des gesellschaftlichen Ansehens stehen. Das muß sich ändern.



Das Gespräch führten Jörg Eigendorf und Karsten Seibel


Artikel erschienen am Fr, 22. Juli 2005


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sehr geehrter Herren Jörg Eigendorf und Karsten Seibel,

ich habe heute Ihren Bericht „Die Mitarbeiter wissen: Hier sind wir sicher“ gelesen. Als Autor des Buches „Hau rein oder hau ab“ bin ich nach etwa 3,5 Jahren als aktiver Vermögensberater zu einer anderen Ansicht gekommen.
Sicherlich hat sich Dr. Pohl inzwischen einen sehr seriösen Namen allein dadurch erkauft, dass er viele namhafte Politiker auf seiner Gehaltsliste führt. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Organisation der Deutschen Vermögensberatung, Mitarbeiter und Kunden zu tausenden finanziell und in wie in meinem Fall auch in den gesundheitlichen Ruin treibt. Ich bin übrigens kein Einzelfall, wie mir berichtet wird.
Mit den angesprochenen Stornoregelungen und dem Provisionsmodell der DVAG bleibt den Beratern nichts anderes übrig, als in erster Linie darauf zu achten, wie die Provisionen der einzelnen Produkte aussehen. In der Praxis ist es so, dass der Berater nahezu dazu gezwungen wird, Lebensversicherungen oder den neuen DWS Sparplan abzuschließen. Dabei kann er überhaupt keine Rücksicht darauf nehmen, ob diese Verträge im Sinne des Kunden sind. Würde er sie nicht abschließen, würde die nächste Provisionsabrechnung extrem gering ausfallen.
Die gesamte Provisionsregelung ist so geschaffen, dass Berater keine andere Wahl haben, als beim Kunden in erster Linie auf die Möglichkeit von Lebensversicherungs- und DWS-Sparplan-Abschlüssen zu achten. Es ist dem Berater in diesem Moment durchaus bewusst, dass viele dieser Verträge in 2-3 Jahren nicht mehr bespart werden. Um monatlich den benötigten Umsatz generieren zu können, muss der Berater dieses Risiko aber in Kauf nehmen.
Es ist auch keine Schwierigkeit, 3,8 Millionen Kunden zu gewinnen, wenn man ausreichend Mitarbeiter mit hochtrabenden Zielen lockt, mit zahlreichen Motivationsveranstaltungen auf seine Seite zieht und dann zum Großteil, ungeschult auf Kunden loslässt. Die neuen Mitarbeiter bringen den Umsatz. Sie werden skrupellos dafür ausgenutzt, den Kontakt zu guten Freunden, Verwandten und Bekannten herzustellen. Bis sie merken, dass sie eigentlich keine Chance haben, ist es schon zu spät. Der „Betreuer“, also derjenige, der den neuen Mitarbeiter angeworben hat, hat 5-6 neue Kunden und der hoffungsvolle neue Mitarbeiter wahrscheinlich ein paar Freunde weniger.
Was den Sektenvorwurf angeht, kann ich leider nicht nachvollziehen, warum Dr. Pohl sich nicht mehr an das Buch „Beraten und verkauft“ von Wolfgang Dahm erinnern kann. Soweit ich die Prozesse nachvollziehen kann, hat Dr. Pohl sehr engagiert dafür gekämpft, dass diverse Passagen in dem Buch nicht veröffentlicht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Klingebiel
Dipl.Ökonom
Im Bruchhof 3
34225 Baunatal
0172-5652917
Fax: 01212-5-129-86-907
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

@
Klingebiel

Das Buch im Netz habe ich gelesen, und kann sagen, das sich jeder, der in einem Struckturvertrieb beginnen möchte, das Buch erst mal lesen sollte. In meinen jüngeren Jahren gab es noch Firmen wie Ibis, und Agitas, die auch nicht sauber arbeiten wollten, und vom Markt dafür abgestraft wurden.
Sie haben sicher noch ein ganzes stück Arbeit vor sich, und ich wünsche Ihnen viel Erfolg, denn sicher wird man versuchen, sie zu stoppen.

Grüße
Heinrich
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annova
Specialist


Anmeldungsdatum: 10.02.2005
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 27.Jul 2005 8:42    Titel: DVAG und andere Sündikate Antworten mit Zitat

Hallo @ Klingebiel,

bei Ihrem begonnnen Kampf gegen solche Syndikate wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
Was sagt uns übrignes der Duden zu Syn/di/kat:
Verkaufskartell; Verbrecherorganisation- der Duden hat doch immer Recht, oder?


unterstützende Grüße

annova
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Klingebiel
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 12
Wohnort: Baunatal

BeitragVerfasst am: 27.Jul 2005 8:50    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Zuschrift.

Dieser "Kampf" wird sicherlich nicht ganz unproblematisch. Allerdings habe ich soviel Medienunterstützung hinter mir, dass die nächsten Wochen sogar für die DVAG sehr außergewöhnlich werden könnten.
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 27.Jul 2005 9:43    Titel: Antworten mit Zitat

@
Klingebiel

Auch wenn Sie die Medienunterstützung haben, so sollten Sie nicht vergessen, das die Medien auch schnell mal Jemanden verheizen, nur um die Auflagen zu erhöhen.
Grüße
Heinrich
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 27.Jul 2005 9:44    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Klingebiel,

ich habe Ihr Buch nicht gelesen, sondern mich erst einmal durch diesen
Thread 'gekämpft'.

Was mir, außer Hintergründe aufzudecken, nicht so ganz einleuchten will,
ist das eigentliche Motiv Ihres Ansinnens. Was wollen Sie letztendlich da-
durch erreichen? Dass man die Dienstleistung der DVAG fürderhin nicht
mehr beanspruchen sollte? Dass M. Schumacher einen anderen Werbe-
partner für seine Kopfbedeckung erhält...?

Auch meine Wenigkeit hat vor ca. 15 Jahren Erfahrungen in einer, wenn
auch erheblich kleineren, Struktur machen dürfen, welche im Schwäbi-
schen angesiedelt ist und weiter nicht benannt werden muss. Herr Ziegler
wird mir die unterschlagene Werbung nachsehen...

Nach einem knappen Jahr erkannte ich dann jedoch, darin keine weitere
Zukunft für mich sehen zu wollen, warum ich mich anderweitig orientierte.

Kriminelle Machenschaften? So hoch würde ich es nicht ansiedeln. Desin-
teressierte Verkaufspraktiken, welche die wirklichen Belange des Kunden
nicht als Ziel hatten, könnte man schon anführen. 'Verkauf auf Deibel komm
raus', hieße der Titel...

Aber all das ist lange her und die Erfahrungen sind es nicht wert, in Worte,
geschweige in einem Buch niedergeschrieben zu werden. So trägt wohl je-
der sein Packerl. Viel Erfolg wünsche ich Ihnen dennoch, oder gerade des-
halb.
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Guenter
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.10.2004
Beiträge: 7
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 31.Jul 2005 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Herr Klingebiel!

Die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen waren sicher schmerzhaft.

Für mich stellt sich die Frage nach Lösungen für Kunden. Sollte ein Kunde also von Maklern beraten werden, oder von Banken und Versicherungen direkt?

Oder ist es besser, wenn er selbst über Internet seine Produkte aussucht?

Wenn Sie in der Ruprik VORSICHT stöbern so werden Sie feststellen, dass ziemlich jeder Anbieter Fehler gemacht hat! Es wird also viellfach gewarnt.

Es wird von den Kritikern aber nirgends ein Vorschlag darüber gemacht, was nun empfehlenswert ist?

Interessant zu lesen ist ausserdem, dass viele Berater mit schlechten Erfahrungen sich später selbständig gemacht haben. Was soviel bedeutet wie: die Branche an und für sich ist interessant.

Stellt sich die Frage, ob es dann nicht egal ist, unter welchem Namen (Firma) man arbeitet, solange man seriöse Vorschlage und Produkte anbietet.

Es liegt doch an dem Berater - dem Menschen - selbst, ob die angebotene Sache zu Problemen mit den Kunden oder zu langfristigen Partnerschaften führt.

Bin gespannt, was zu dieser - meiner- Meinung gepostet wird!

Auf bald,
Günter
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 31.Jul 2005 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Guenter hat folgendes geschrieben::

Es wird von den Kritikern aber nirgends ein Vorschlag darüber gemacht, was nun empfehlenswert ist?

Es liegt doch an dem Berater - dem Menschen - selbst, ob die angebotene Sache zu Problemen mit den Kunden oder zu langfristigen Partnerschaften führt.



@
Günter
Egal wie viele Fachleute man fragt, man bekommt immer ganz verschiedenen Ansichten mitgeteilt. 5 Fachleute -6 Meinungen , ist oft der Fall.
Die Grundvorraussetzung für eine langfristige Partnerschaft ist nun mal Vertrauen, und so sollten auch alle Vertiebsleute erst mal zu selbständigen vertrauesvollen Beratern ausgebildet werden. Doch solange noch immer in den Vertrieben nur die Mutivation geschult wird, aber zu wenig der Inhalt, und das Für und Wieder, werden sich die Branchen nicht verbessern, sondern eher weiter mit einem schlechten Image behaften sein.

Grüße
Heinrich
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 31.Jul 2005 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Guenter,

Zitat:
Oder ist es besser, wenn er selbst über Internet seine Produkte aussucht?

Wenn Sie in der Ruprik VORSICHT stöbern so werden Sie feststellen, dass ziemlich jeder Anbieter Fehler gemacht hat! Es wird also viellfach gewarnt.


Die Frage stellt sich sicher nicht, denn:

Heinrich Dreier hat folgendes geschrieben::
Egal wie viele Fachleute man fragt, man bekommt immer ganz verschiedenen Ansichten mitgeteilt. 5 Fachleute -6 Meinungen , ist oft der Fall.


Das zum einen. Zum anderen wäre der Verbraucher in jeder Hinsicht über-
fordert. Analog dazu müsste er sich auch im Gesundheitswesen schlau ma-
chen, denn das Wort 'Ärztepfusch' wurde nicht erst gestern getauft. Auch
in Sachen KFZ und den anderen Dingen des täglichen Lebens wäre er in
Zugzwang, sein Informationsdefizit aufzuholen, bloß wann und wie.

Also greift man doch auf Berater zurück. Die sollten es ja wissen. Wer al-
lerdings auf eine 'faule Nuss' stößt hat gelitten und dagegen ist man selbst
beim Obsteinkauf nicht gefeit, denn in jedem Apfel kann ein Wurm stecken.
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mattie
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.06.2005
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 1.Aug 2005 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

eine Frage hätte ich zur Firma Tecis:

Gehört diese auch zur genannten Gruppe? Habe zwei Kommilitonen, die dort angefangen haben und mich jetzt ebenfalls "anwerben" wollen.

Gruß mattie
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