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James Denverson Corp.

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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2369

BeitragVerfasst am: 30.Jun 2008 10:52    Titel: James Denverson Corp. Antworten mit Zitat

Damit eventuelle Zusammenhänge aufgezeigt werden!
_________________
„Es ist produktiver, einen Tag lang über sein Geld
nachzudenken, als einen Monat dafür zu arbeiten.“


- Heinz Breselt -

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Anmeldungsdatum: 29.08.2002
Beiträge: 34
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 30.Jun 2008 14:46    Titel: Immer die gleiche Masche... Antworten mit Zitat

Zitat:
13.06.2008 16:59
DGAP-News: James Denverson Corp. (deutsch)
James Denverson Corp.: James Denverson schließt erste private Platzierung erfolgreich ab

James Denverson Corp. / Kapitalerhöhung

13.06.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

James Denverson schließt erste private Platzierung erfolgreich ab.

Farmington, (USA) / Frankfurt (Deutschland), 13. Juni 2008 - James Denverson Corp. ('James Denverson' oder die 'Gesellschaft') hat die erste öffentliche Kapitalemission mit 650.000 Namensaktien im Gesamtwert von 975.000 US-Dollar vollständig platziert. Beim Investor handelt es sich um eine amerikanische Private Equity Gesellschaft, die sich überwiegend in aussichtsreiche Start-up Unternehmen engagiert und diese auch beratend begleitet. 50% der ersten Tranche sind bereits getilgt, die zweite Tranche wird bis zum 31. Juni 2008 nach Budgetdarstellung fällig. Damit wurde die erste Finanzierungsrunde der Gesellschaft in der Pre -IPO- Phase erfolgreich abgeschlossen. James Denverson wird nun mit den nächsten Schritten zur Vorbereitung des geplanten Börsengangs beginnen. Die Gesellschaft rechnet mit dem Handelsstart der Aktie im zweiten Halbjahr

2008. Bezüglich des Standes der Entwicklung wird die Gesellschaft in Kürze einen wissenschaftlichen Arbeitsaufsatz veröffentlichen.


Contact +49 - (0) 171 - 486 31 75 Dr. Rolf-Rainer Krapf James Denverson Corp. Westhafenplatz 1 60327 Frankfurt am Main Email [E-Mail anzeigen]

Alle Informationen in dieser Pressemeldung in Bezug auf die Begriffe Investments, Aktien, Wertpapiere sind als reine Information und nicht als Investmentvorschlag zu verstehen. Die Gesellschaft rät allen Lesern, sich mit registrierten und qualifizierten Wertpapierberatern zu beraten, bevor sie sich entscheiden, Aktien, die in dieser Pressemeldung genannt sind, zu handeln, Kein Bereich in dieser Meldung ist in irgend einer Weise ein Investmenthinweis. 13.06.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

Quelle


So, So, in der Welt der rauchlosen Abzocher gibt es also einen 31. Juni... "Rauchlos-Abzocke" scheint das Hirn ernsthaft zu schädigen!

Die Marketingmaschinerie kommt in Gang und nun werden die üblichen Meldungen generiert um die Anleger bei Laune zu halten und auch ich in die Irre zu führen damit Geld eingesammelt werden kann.

Oder glaubt hier tatsächlich jemand dass, ein "Börsengang" im 2. Halbjahr folgen wird...

Wer das Muster der Initiatoren kennt, weiss ganz genau, dass es weder noch geben wird!
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Anmeldungsdatum: 29.08.2002
Beiträge: 34
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 30.Jun 2008 15:41    Titel: Aktien verkaufen? Die Firma gibt es gar nicht? Antworten mit Zitat

Wie kommt denn angeblich eine amerikanische Private Equity Gesellschaft wohl dazu, Aktien im Gesamtwert von USD 975'000 zu kaufen von einer Gesellschaft die es laut Handelsregisterauszug per 30.06.2008 offiziell gar nie gegeben hat:


Zitat:
Business Entity Information

Status: Expired on 6/28/2008
File Date: 3/27/2008 8:09:30 AM
Type: Reserved Name
Corp Number: E0198202008-3
Qualifying State:
List of Officers Due:
Managed By:
Expiration Date: 6/27/2008


Reservation Holder

Name: HARALD FRANK
Address1: 291 SOUTH 200 WEST
Address 2:
City: FARMINGTON
State: UT Zip Code: 84025

Resident Agent Information

No Resident Agent associated with this company

Financial Information

No Par Share Count: 0
Capital Amount: $ 0
No stock records found for this company



Officers

No active officers found for this company


Actions\Amendments

Action Type: Name Reservation
Document Number: 20080209852-06 # of Pages: 1
File Date: 03/27/2008
Effective Date:
(No notes for this action)


Man kann nur jedem Anleger empfehlen, sich vom Aktienverkäufer die "Corporation Nummer" der Firma James Denverson" geben zu lassen. Dann kann man wenigsten überprüfen ob die Firma wenigsten exisitert und ob die Aktien ebenfalls existieren.

Denn wenn keine Nummer dann: Keine Registrierung - Keine Firma - Wertlose Aktien! Und erst recht keinen "Börsengang" sondern nur ausgenommene Anleger...

Allerdings würde dann meiner Meinung nach der Aktienverkäufer seine Sorgfaltspflicht auf das Gröbste verletzen und müsste sich auf was gefasst machen.
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1213
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 1.Jul 2008 7:45    Titel: Antworten mit Zitat

Als Kontakt wird benannt:
Dr. Rolf-Rainer Krapf

James Denverson Corp.
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt am Main
+49 – (0) 171 - 486 31 75
Email [E-Mail anzeigen]

Davon abgesehen, dass eine Handynummer nun wahrlich nicht die Spitze der Seriosität sein kann stellt sich die Frage: Welcher promovierte Mensch stellt seinen Namen solch einer Unternehmung zur Verfügung, die anscheinend nur eins im Sinn hat ...
_________________
Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.

(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

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Schwabenpower
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Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1405
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 1.Jul 2008 7:49    Titel: Nun denn Antworten mit Zitat

Geld macht schwach, auch promovierte Menschen!!!!!!

Anders ist es nicht zu erklären...oder aber der gute Dr. Kapf ist ein vergeitigter Physiker oder Chemiker und hat von wirtschaftlichen Zusammenhängen keinerlei Ahnung.....
_________________
Auf Regen folgt Sonne!
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Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1213
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 1.Jul 2008 8:03    Titel: Antworten mit Zitat

Das findet man im Internet über Herrn Doktor Krapf:

Zitat:
Herrlich! Die Nasen hinter diesem Jackpot-Poker-Club sind die selben Einsteins, die auch mit dieser Lauge Geld verdienen wollen.

Dr. Rolf Rainer Krapf ist der Geschäftsführer des lustigen Jackpot-Poker-Clubs und zufällig auch der Arzt, der diesem Wunderwasser seine Wirkung attestiert hat. Also, zugreifen, denn die H²O Swiss AG verkauft noch Aktien. Mit der Sunway Water for Life AG ist es dann wohl vorbei. Schade

Der Dr. Krapf taucht auch im Zusammenhang mit der “Poker Olympiade AG” auf. Das allein riecht doch schon nach einer Klage.
Quelle


Und auch dieser Ausschnitt aus einem bereits seit langer Zeit bestehenden GoMoPa Artikel scheint interessant zu sein:
Zitat:

Mit diesem Schlusssatz endet das Schreiben des Schweizerischen Heilmittelinstituts
„Swissmedic“ vom 27. Juni 2005 mit dem sich das Inverkehr bringen der NicStic in der
Schweiz problemlos gestalten wird. Aber auch für die Beurteilung des Produktes in
anderen Ländern dürfte diese Bescheinigung von großer Bedeutung sein. Mit dem Ziel,
die EU-Nichtzulassungspflicht zu erlangen, durchläuft die NicStic z.Zt. eine Reihe von
wissenschaftlichen Testreihen wie Kondensatprüfung, Unbedenklichkeitsprüfung und
Resorbtionsprüfung. Diese Untersuchungsreihen werden von dem Wissenschaftlichen
Beirat der NicStic AG, Dr. Krapf überwacht.
Auszug über das Wirkungsspektrum des Nicotin von Dr. med. Krapf
Wissenschaftlicher Beirat NicStic AG


Nun Ja, NicStic lief ja bekannterweise nicht "ganz so gut" - vielleicht sollte man Herrn Dr. Krapf einmal anrufen und nach seiner geschätzten Meinung fragen: 06131- 629490? Jedenfalls wurde er von der angeblichen Denverson Corp zum Director berufen:

Zitat:
James Denverson Corp. / Personalie/Strategische Unternehmensentscheidung

Farmington, (USA) / Frankfurt (Deutschland), 10. Juni 2008 - Das Board
of Directors der James Denverson Corp. hat auf der Sitzung am 3. Juni
2008 Herrn Dr. Rolf-Rainer Krapf zum neuen President und CEO der
Gesellschaft berufen. Dr. Krapf ist ausgebildeter Diplom-Kaufmann und
Facharzt für Allgemeinmedizin. Seit Mitte der neunziger Jahre arbeitet
Dr. Krapf als Unternehmensberater und ist seit dem Jahr 2004 Dozent an
der FH Salzburg. Neben Herrn Dr. Krapf wurde Frau Sylvie Ben Messaoud
ins Board berufen. Sie übernimmt die Positionen des Secretary und
Treasurer der Gesellschaft. Damit ist das Board of Directors wieder
vollständig besetzt und die zentralen Arbeitsfelder der Gesellschaft
werden von erfahrenen und qualifizierten Fachleuten geleitet.

Herr Dr. Krapf vereint mit seiner langjährigen Erfahrung als Mediziner
und Unternehmensberater in nahezu idealer Weise genau die beiden
Bereiche, die in besonderem Maße für eine weitere Produktoptimierung
sowie die erfolg versprechende Markteinführung der rauchfreien Zigarette
von James Denverson erforderlich sind. Hinzu kommen noch die
erstklassigen Kontakte von Dr. Krapf zu wissenschaftlichen Instituten
aus den Bereichen Nikotinforschung und Lebensmittelindustrie, die für
die Gesellschaft von enormer Bedeutung sind und nun aktiv genutzt werden können. Quelle

_________________
Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.

(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

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Anmeldungsdatum: 02.09.2005
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 1.Jul 2008 10:53    Titel: James Denverson - haben die einen ................. ????? Antworten mit Zitat

SWAN Group of companies (früher Metropolitan Worldwide) verkauft bis zu 20 Millionen Aktien der James Denverson Corp. zu Preisen um USD 2.

Mit der nachfolgenden Information soll wohl etwas Bewegung in den Kurs gebracht werden. Zum Wohle der leeren Hosentaschen von Berresheim, Müller & Co.?


Merkwürdig:
Die Verkäuferin hat bei einem aktuellen Aktienkurs von USD 0.06 eine Kapitalisierung von deutlich weniger als USD 300'000.
Stellen Sie sich vor, sie kaufen die ganze Swan Group of companies für USD 300'000.
Dann kriegen Sie unmittelbar Zugriff auf 20 Mio. Aktien James Denverson im Werte von USD 2 Mio. mit einem anvisierten Wert von USD 120 Mio.

Habe ich mich verrechnet ?

Wahnsinn, was „Rechen- und Zauberkünstler“ Berresheim mit Hilfe seiner Mannschaft auf die Reihe kriegt !!!


==============================================


Aktionärsinformation der James Denverson

Sehr geehrter Aktionär,

zur Feststellung der Interessen unserer Aktionäre bezüglich der bevorstehenden
Börsenlistung, haben wir Ihnen in der Anlage ein „Interessenfeststellungsformular
und Verkaufauftrag“ beigefügt.
Bitte füllen Sie dieses Formular aus und senden dieses unterschrieben an uns per
Fax oder auch gerne per E-Mail an die auf dem Formular angegeben Kontaktdaten
zurück.

Mit freundlichen Grüßen
Harald Frank
Investor Relations
James Denverson Corp.


Frankfurt am Main, 26. Juni 2008
geht an alle
Aktionäre der
James Denverson Corp.

==============================================

Interessenfeststellungsformular und Verkaufsauftrag



von ___________________________________________

___________________________________________

___________________________________________



an Makler / Broker für James Denverson Corp.




_____________________________________________________________

Anlässlich der bevorstehenden Börsenlistung der James Denverson Corp. möchte ich eine folgende Anzahl von Aktien registrieren lassen und somit 'verkaufsfähig / handelbar' gemacht haben.


Stück zum Preis von mindestens .. 6 US $ .. 7 US $ .. 8 US $
Oder .. ……US $

_____________________________
Datum Unterschrift


_______________________________

Für den Fall einer Firmenübernahme bin ich bereit, alle in meinem Besitz befindlichen Aktien der James Denverson Corp. (...................................Stück) mit zu verkaufen. Mein Mindestverkaufspreis von US $ ................ soll dabei nicht unterschritten werden.




________ __________
Datum Unterschrift




___________________________________________________________

Kontaktdaten für die Rückantwort:

Fax: 0049 – 6131 – 629 49 01 Fon: 0049 - 6131 – 629 49 00
E-mail: <a href="/Finanzforum/Spamschutz.php?id=27605" target"_blank">[E-Mail anzeigen]</a>
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white turf
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 244

BeitragVerfasst am: 1.Jul 2008 11:28    Titel: Jetzt gehts los! Antworten mit Zitat

Aha, das kommt mir doch auch gleich wieder bekannt vor:

Zitat:
Für den Fall einer Firmenübernahme...


Firmenübernahme... Wie originell! Da hat man noch überhaupt kein Produkt. Es wird höchstwahrscheinlich auch nie eins geben, es gibt bis zum jetzigen Zeitpunkt ja auch keine rechtmässig eingetragene Firma dazu bloss die bereits an den Angleger vertickten Aktien... und die sollen im Falle einer Firmenübernahme... Ach tatsächlich?!?

Demnächst werden uns Meldungen von "vorbereitenden Gesprächen mit Geschäftspartnern mit dem Ziel der Unterzeichnung einer Absichtserklärung noch vor Beendigung des 3. Quartals" etc. um die Ohren fliegen und ähnlicher Unsinn. Alles doch schon gehabt oder etwa nicht?!?

Und man redet nicht von "Börsengang" sondern nur noch von "Börsenlisting"! Zumindest in solchen Unterlagen wo der Kunde eine Unterschrift drunter setzt. Interessant, interessant!

Feiner aber kleiner Unterschied... Freiverkehre der Welt wir kommen... Falls es irgendwann auch mal noch eine Firma zu den bereits existierenden Aktien gibt. Die braucht man hier zu schon noch. Obwohl. Wer braucht denn noch eine Firma, wenn die Anleger die Aktien auch so kaufen...geschweige denn ein Listing!

Ja, ja, sie lässt sich immer wieder etwas einfallen, die Rauchlos-Lifestyle-Abzock-Crew...

Gruss
white turf
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Anmeldungsdatum: 30.03.2004
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 1.Jul 2008 12:01    Titel: James Denverson - Michael Berresheim Heinz Knoepfel Antworten mit Zitat

Zum 20 Jahres-Jubiläum der "Abzocker" hier wieder zur Erinnerung.
Es hat sich nicht viel verändert.
Ausser die Rolex-Uhren sind etwas teurer geworden.
Und die Sportwagen etwas schneller.
Und der "Dicke" etwas dicker.
Und die Hängepartien in Mickys Gesicht einiges grösser.
Und bei Gerhard Fischer (alias Knoepfel) schneit es oefters, als in früheren Zeiten.
Und bei Micky hat sich die drittklassige Rechtsverdreherin Beate Christine Müller ins Team geschl_eppt.

==============================================
Schaut in den Spiegel - Jungs:
Zitat:


"Guck mal, haste wieder Geld verdient"

SPIEGEL-Report über die Tricks und Gaunereien auf dem grauen Kapitalmarkt

Immer wieder haben sich Anleger, auf schnellen Reichtum hoffend, an den grauen Kapitalmarkt gewagt. Sie haben ihr Geld in Abschreibungsobjekte gesteckt, in Warenterminkontrakte, in Firmenanteile - und zumeist verloren. Betrüger beherrschen weite Teile des Marktes. Mit ausgeklügelten Tricks finden sie immer wieder Opfer.
Er rufe aus London an, sagte der junge Mann, vom Brokerhaus Nettleville Investment. Eine fabelhafte Geldanlage könne er empfehlen, 20 Prozent Zinsen seien garantiert. Der sparsame Schlossermeister Kurt Scheib schickte einen Scheck über 5000 Dollar. Sein Geld ist weg.

Ganz heiße Tips versprach ein netter Herr von der Effekten- und Edelmetallberatungsgesellschaft (EFB) in München. Riesige Renditen würden mit Aktien-Indices gemacht. Ex-Fußballer Paul Breitner überwies 50 000 Mark auf das Konto 30 347. Das ist inzwischen geräumt.

Gute Gewinnchancen, so ein telephonischer Ratgeber von der Chelsea Securities aus Rotterdam, steckten in Pfennig-Aktien. Gut 33 Prozent wären in einer Woche zu machen. Der pensionierte Bauunternehmer Kurt Dombrowski stieg mit mehr als 500 000 Mark ein. Seine Aktien sind wertlos.

Der Schlosser, der Kicker außer Diensten und der Rentier sind nicht die einzigen, die erschrocken feststellten, wie schnell das Ersparte verschwinden kann. Sie sind drei unter vielen Tausenden, die sich ahnungslos an ein Spiel gewagt haben, bei dem sie nicht gewinnen können. Sie haben ihr Geld auf dem grauen Kapitalmarkt angelegt und wurden, wie es in der Branche heißt, "plattgefahren".

Die Firmen mit den klangvollen Namen gibt es nicht mehr. Staatsanwälte und Konkursrichter brüten über den Akten. Vermögen ist nicht vorhanden. Nur die tüchtigen jungen Leute, die Verkäufer am Telephon, sind alle noch da. Das Spiel geht weiter, mit neuen Firmen und den alten Tricks.

Das Geschäft blüht, es lohnt noch immer, den Leuten etwas von schnellem Reichtum vorzuflunkern. Acht bis zehn Milliarden Mark werden in diesem Jahr auf den grauen Kapitalmarkt fließen. Die meisten Anleger werden von ihrem Geld kaum etwas wiedersehen.

Der Markt ist ergiebig. In den nächsten zwei Jahrzehnten, das wissen nicht nur die Banker, werden Bundesbürger mehr als 500 Milliarden Mark aus ererbtem Vermögen neu anlegen. Internationale Betrügerringe werden es zudem noch leichter haben, wenn die Grenzen in Europa fallen.

Die Milliarden versickern längst nicht nur im Inland. Zunehmend bieten Betrüger auch angeblich lukrative Anlagen im Ausland an. Die seien jetzt, so die Werber am Telephon, besonders interessant, ganz diskret und "absolut quellensteuerfrei".

Alle dürfen mitmachen, Einlagen werden ab 500 Mark angenommen, angebliche Traumrenditen locken. Bevorzugte Kundschaft auf dem grauen Markt waren schon immer Berufsgruppen wie Mediziner, Juristen oder Handwerksmeister, die einerseits ordentlich verdienen, andererseits weder Zeit noch Lust haben, sich mit den Finessen der Vermögensverwaltung vertraut zu machen. Doch mehr und mehr werden auch Durchschnittsverdiener umgarnt.

"Die Methoden sind raffinierter geworden", sagt der Frankfurter Oberstaatsanwalt Reinhard Rochus (siehe Interview Seite 74).

Der vielschichtige, schillernde Markt für Geldanlagen, abseits der üblichen Wege, hat schon seit Jahrzehnten all jene gelockt, die ihr Einkommen nicht mit dem Finanzamt und ihre Erträge nicht mit den Banken teilen mochten. Die Initiatoren und Verkäufer auf diesem Markt hatten immer Neues zu bieten. Es sei erstaunlich, meint der Frankfurter Unternehmensberater Wolfgang Spannagel, "wie die immer wieder neue Ideen entwickeln, um den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen".

Vieles war legal, fast alles umstritten und so manches schon immer dubios. Der graue Kapitalmarkt - also jener Bereich, wo Geld abseits kontrollierter Institutionen wie Banken und Versicherungen angelegt wird - lockte seine Kunden mit steuersparenden Anlagen in Abschreibungsbauten der Berliner City und klotzigen Hotels an Spaniens Mittelmeerküste, in Bordellen und Bohrlöchern, in Schiffbauten und Schrott-Immobilien.

Nichts war zu abenteuerlich und zu riskant - wer sein Geld in einer Abschreibungsruine verloren hatte, wollte es sich möglichst rasch mit Warentermingeschäften wiederholen. Die schnelle Mark aber verspricht nur ein spekulativer Handel, der genausogut danebengehen kann.

Die Anbieter von Warenterminkontrakten hatten da schon immer leichtes Spiel: kleiner Einsatz, große Gewinnchance. Das Spiel geht nur nicht auf, wenn der Partner den Einsatz gleich auf sein eigenes Konto bucht, anstatt es an den Terminbörsen zu plazieren.

Da kam auch der große Geldsammler Bernie Cornfeld vielen Deutschen sehr recht. Seine Investors Overseas Services (IOS) versprachen sicheren Reichtum. Als das IOS-Imperium 1970 spektakulär unterging, erregten sich Tausende von Anlegern über die unseriösen Praktiken der Cornfeld-Truppe. Dazugelernt hatten sie nichts.

Die Erkenntnis, daß niemand über ein Sparbuch reich werden kann, ist ja richtig. Doch was treibt die Menschen immer wieder in Geldanlagen, die sie nicht begreifen? Warum lassen sie sich immer wieder Zigtausende von Leuten abluchsen, --- S.71 denen sie ein gebrauchtes Auto sicher nicht abkaufen würden?

Vielen Anlegern fehlt es ganz einfach an Verstandeskraft, um richtig zu erfassen, wofür sie ihr Geld hergeben. Andere lassen sich von ihrem Spieltrieb und der Lust am Ungewöhnlichen leiten - wer nichts riskiert, kann auch nicht gewinnen. Und manche haben offenbar aus ihrer Kindheit den Glauben herübergerettet, daß Märchen auch wahr werden könnten - warum soll sich nicht plötzlich das Geld verdoppeln, wenn es nur in das richtige Loch gestopft wird?

Den Tätern auf dem grauen Kapitalmarkt, den großen Abstaubern und den kleinen Kassierern, sind sie alle recht, die naiven Opfer und die abenteuerlustigen. Gemeinsam ist Tätern wie Opfern die Gier nach Geld - aber nur bei wenigen bleibt etwas hängen.

Das häßliche Ende von Cornfelds IOS war zugleich ein böser Anfang. Die Verkäufer hatten alle bei Bernie gelernt, der Berufsstand des freien Anlageberaters entstand aus den Trümmern der IOS. Ihre alten Tricks setzten die Verkäufer nun bei anderen Geschäften ein, neue Tricks kamen hinzu - vor allem beim Vertrieb über das Telephon.

Viele Vertriebsfirmen haben Dutzende von schwatzhaften jungen Leuten beschäftigt, die täglich ein paar Stunden am Telephon auf potentielle Kunden einreden. Der Verkauf über Telephon ist verboten, aber die Aufnahme des Kontaktes ist erlaubt, die erste Verabredung, der erste Versuch, den anderen mit Worten zu überrollen.

Die Namen werden aus Adreß- oder Telephon-Büchern genommen. Beliebt sind die Adressen von Leuten, die schon mal dabei waren. "Es ist bekannt", sagt ein ehemaliger Telephon-Verkäufer, "daß diese Leute besonders gern frühere Verluste ausbügeln möchten" (siehe Interview Seite 79).

Inzwischen haben Betrüger den grauen Kapitalmarkt in weiten Bereichen besetzt. Die gewieften Ganoven kommen immer wieder mit neuen Firmen und neuen Angeboten, ständig stoßen zudem neue Gauner dazu.

Regelmäßig warnt das Bundeskriminalamt (BKA) vor "kriminellen Coups" und vor "neuen Tricks" der Betrüger. Besonders oft würden immer noch hohe Gewinne mit Termingeschäften versprochen, mit außerbörslich gehandelten Aktien sowie mit Festgeldanlagen im Ausland. Eigens dafür, so das BKA, erwerben die Ganoven immer wieder Firmen oder gründen neue.

Das Angebot ist unerschöpflich. Eine Firma Vega Holding Limited, Postfach auf den Grand Cayman Islands, suchte deutsche Anleger, die beim "Abbau von Waschgold an der Elfenbeinküste" reich werden wollten. Das Gold sollte den "Einheimischen" abgekauft werden.

Waghalsige Abenteurer konnten ihre Ersparnisse auch in die Finanzierungsgesellschaft der Lima-Schatz-Costa-Rica-Expedition stecken. Die wollte die versunkene Beute des englischen Seehelden Sir Francis Drake heben.

Viel Phantasie bewies Ingfried Harbsmeier mit seiner Firma ASW. Das Kürzel steht für "Außersinnliche Wahrnehmungen". Der "Seher" von Vlotho suchte Zaster zum Zocken. Mit dem Geld seiner Anleger wollte er dicke Gewinne bei Spielbanken machen. Kunden sollten Monatsrenditen zwischen 25 und 45 Prozent erhalten.

Mehr als 200 solcher Fälle werden beim Bundeskriminalamt jährlich bekannt, die meisten jedoch bleiben im dunkeln. Bisweilen werden die Gaunernester von der Polizei ausgeräumt. In den letzten Monaten mußten einige große Büroketten schließen: die EFC European Fonds Company (Werbespruch: "Die Spezialisten auf dem Finanz- und Anlagesektor"), die EFB Effekten- und Edelmetallberatungsgesellschaft ("Die Adresse der erfolgreichen Strategien") sowie die UES Gesellschaft für Anlagenbetreuung und die C.A. Management Consultants.

Im Juli dieses Jahres gelang der Polizei sogar ein großer Fang. Thomas Quinn, ein einschlägig vorbestrafter Altmeister der grauen Zunft, wurde in Cannes verhaftet. Einige seiner Freunde wurden ebenfalls eingelocht, mehr als zwei Dutzend Firmen dichtgemacht.

Das Geschäft mit der Dummheit, der Habgier und oft genug dem Schwarzgeld der Anleger geht gleichwohl munter weiter. Wird ein Büro geschlossen, dann machen sogleich zwei andere auf, weiß der Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Johannes Pütz: "Neue Firmen schießen wie Pilze aus dem Boden."

Arbeitslos nämlich möchten die Telephon-Verkäufer nicht sein. Finden sie keinen Unterschlupf bei einer anderen Firma, dann machen sie flugs einen eigenen --- S.74 Laden auf, notfalls in der Wohnstube. Das Gewerbe der Geldgauner, stellte die Auskunftei Schimmelpfeng in einer Studie fest, vermehrt sich "in einer Art Zellteilung".

Das geht zunächst einfach. Ein blendender Firmenname wird ausgeguckt, der sich möglichst leicht kürzeln läßt. Dann wird ein blankgeputztes Schild mit zumeist drei großen Buchstaben auf den Briefkasten geklebt - die Firma steht.

Der Ideenreichtum ist beeindruckend. Selbst Kurznamen, die auf den Internationalen Währungsfonds, die amerikanische Börsenaufsicht oder gar die US-Kripo schließen lassen, wurden schon entdeckt: IMF, SEC und FBI.

Heinz Knöpfel aus Frankfurt beispielsweise ist solch ein Künstler, dessen gedankliche Kraft sich vor allem auf den Firmennamen richtet. Zusammen mit Michael Berresheim erfand er die FTC und die DFV. Später gab es die Firmen Agentur Capitol, eine TWC, CRB und etliche EFB-Büros in Frankfurt, Düsseldorf, München und Campione.

Als Obergesellschaft wurde die EFB International AG Liechtenstein gegründet. Darüber kamen dann noch die EFB Panama SA sowie die EFB Overseas Incorporated auf den British Virgin Islands.

Knöpfel liebt das Namensspiel so sehr, daß er sich sogar selbst mehrfach umtaufte. Nach einer Verurteilung wegen Betrugs 1980 tauchte er unter dem Nachnamen seiner Frau als Heinz H. Hensley wieder auf. Eine zweite Ehe brachte ihm den Doppelnamen Hensley-Piroth ein.

Wie die meisten seiner Kollegen hat Knöpfel nie etwas Rechtes gelernt. Seine Karriere begann er als Abschlepphai, der den Polizeifunk abhörte. Dann entdeckte er die Terminspekulation mit Optionen. Schnell schmückte er sich mit den Insignien der Szene, mit goldener Rolex, Porsche Turbo und geklammerten Geldbündeln in der Hemdtasche.

Hensley machte sich in schöner Übertreibung zum "Marktführer in Deutschland". Zeitweilig waren rund 180 Telephon-Verkäufer für ihn tätig, die den Kunden ungeahnten Reichtum versprachen.

Wie wichtig der Trick mit den vielen internationalen Firmen ist, stellte sich im Januar heraus. Geprellte Kunden liefen zum Münchner Rechtsanwalt Michael-Christian Rössner, etliche Konten kamen unter Arrest. Die deutschen EFB-Firmen gingen pleite, Hensley kam in Haft. Er selbst sah das als "amtliche Zerstörungsaktion".

Der Staatsanwalt hielt Knöpfel alias Hensley so unschöne Dinge wie Untreue --- S.76 und Betrug vor. Über einen Freund beim Brokerhaus Dean Witter Reynolds habe er Kundenkonten geplündert, verdeckte Provisionen eingesteckt und Gelder über seine Firmen in Liechtenstein verschoben. Für Hensley waren solche Anschuldigungen "reine Phantasieprodukte".

Im Februar war Hensley wieder draußen, gegen eine Kaution von 100 000 Mark. Seine Briefkastenfirmen in Übersee hatten die Affäre blendend überlebt. Eilig zog Hensley weitere Gesellschaften aus der Schublade: Orion, Taurus, Wega sowie die Sternen-Mutterfirma Ifos (International Futures Options Services) mit Sitz auf den British Virgin Islands.

Die braucht er auch. Mit rund 60 Telephon-Verkäufern sowie einer weiteren Firma namens Cosmos macht Hensley nun das große Geld. Er verkauft Aktienemissionen "mit einer pfiffigen Geschäftsidee", so ein Ifos-Rundschreiben.

Schon im vergangenen Jahr hatte Hensley festgestellt, daß der Aktienvertrieb am Telephon viel einträglicher ist als alles, was er zuvor gemacht hatte. Rund 7,8 Millionen Mark hat er mit der Ausgabe von EFB-Pfennig-Aktien eingesammelt, von Papieren also, die in sehr kleiner Stückelung - eben für Pfennige - zu haben sind.

Jetzt vertreiben Hensleys fleißige Fern-Versprecher ein sogenanntes Garfield-Aktienangebot. Für nur einen Dollar kann der Kunde eine Aktie erwerben. Eine Million Mark setzt die Telephon-Truppe aus München, Frankfurt und Brüssel wöchentlich um. An wen die Kundschaft das Geld abliefert, erfährt sie freilich nicht.

Geschäftsführer der Ifos ist Gerhard Fischer. Wer ahnt schon, daß er Hensleys Bruder ist, der auch den Namen seiner Gattin angenommen hat. Geschäftsführer bei der Cosmos ist ein Michael Heling, früher Verkaufschef der Münchner EFB-Filiale.

Das Copyright für die Garfield-Broschüre, das ja der Anleger auch mitbezahlt, besitzt eine CRB GmbH. Diese Firma hieß vorher Heinz H. Hensley GmbH. Als Anschrift der Garfield Services Gesellschaft mbH wird Frankfurt, Waldecker Straße 19 angegeben. Dort steht ein großes Apartmenthaus, in dem Alfred Seck wohnt, ein alter Weggefährte von Hensleys Partner "Micky" Berresheim.

Tatsächlich gibt es überhaupt keine Firma Garfield in Frankfurt; sie wurde bisher jedenfalls nicht in das Handelsregister eingetragen. Es gibt dort lediglich eine Akte; in der steckt ein Vertrag, den Berresheim, ganz gegen seine Art, sogar unterschrieben hat.

Dem Vertrag ist zu entnehmen, daß es womöglich einen Briefkasten mit der Aufschrift Garfield auf der Isle of Man gibt. Firmen von der Stange, Briten sagen "off the shelf" (vom Regal), sind auf der Insel für wenige Pfund Sterling zu haben.

Hensley und sein Kumpan Berresheim schwatzen ihren Kunden wertlose Penny-Aktien für einen Dollar plus Provision auf. Insgesamt 9,5 Millionen Papiere "im Nennwert von einem Cent" möchten die beiden absetzen, also 9,5 Millionen Dollar wegstecken - die Anleger bekommen dafür ein Stück Papier.

Im Prospekt steht ganz listig, die eingenommenen Gelder dienten dazu, um etwa den Absatz ebendieser Aktien zu fördern oder um Geschäftsbeziehungen mit anderen Firmen "auf dem Spekulationssektor" anzuknüpfen. Er wäre nun mal, sagt Berresheim, "ein überzeugter Risikokapitalist".

Doch eine Rendite darf der Anleger nicht erwarten. Mit Pfennig-Aktien machen Anlagebetrüger derzeit die besten Geschäfte. Auch Berresheim sind die Stärken und Schwächen seines Gewerbes nicht verborgen geblieben. "Das sind doch alles Ganoven", sagt er.

Unter denen ist Thomas Quinn einer der größten. Schon in den sechziger Jahren erhielt der New Yorker Jurist ein Berufsverbot als Broker, später dann als Anwalt.

Quinn hatte in erster Ehe in eine Mafia-Familie eingeheiratet. Auch später blieb er nach Ansicht der amerikanischen Bundespolizei der ehrenwerten Gesellschaft treu. Für Heinz Gerlach, der den grauen Kapitalmarkt seit Jahren kritisch beobachtet, ist er der "Pate".

Quinn sollte 1983 in den USA schließlich wegen Betrugs angeklagt werden. Aber da war er mit seiner Lebensgefährtin Rochelle Rothfleisch schon nach Europa entschwunden.

Im Sommer 1988 durchsuchten Gendarmen die prachtvolle Quinn-Residenz "Le mas des roses" oberhalb von Cannes. Gleichzeitig wurden Quinn-Firmen mit so vertrauenerweckenden Namen wie Kettler Investment, Stockwell Financial, Falcontrust Financial, Equity Management Systems oder Chelsea Financial gefilzt. Alle diese Firmen hatten ihre Zentrale in der Schweiz - und viele Filialen im Ausland.

Zwar waren bei der internationalen Polizeiaktion die wichtigsten Drahtzieher entwischt. Der Amerikaner Arnold L. Kimmes, genannt "Charly", und der Eidgenosse Kurt E. Meier hatten das Weite gesucht. Aber die Polizei entdeckte noch mehr Firmennamen und riesige --- S.79 Berge der Schwindlerware: wertlose Pfennig-Aktien made in USA.

Mitte Oktober trafen sich Kriminalbeamte aus elf Ländern mit Kollegen von Interpol in Washington zum Erfahrungsaustausch. Sie puzzelten einen weltweiten Schwindlerring der Quinn-Truppe zusammen, mit einem riesigen Netz von Stützpunkten in Europa wie in Amerika, in Asien und Australien.

Die organisatorischen Stränge liefen über die Firmen Maringa Partners sowie Maringa Hoogewerf & Partners in Chur und Büros in Genf, Luxemburg und Monte Carlo zur Holding Investment Capital Associates mit Sitz in Genf. Diese Firma wiederum ist eine 100prozentige Tochter der gleichnamigen Gesellschaft in Pennsylvania (USA).

Das komplizierte Geflecht der vielen Gesellschaften machte die Quinn-Geschäfte schwer nachvollziehbar. Es erleichterte zudem den branchenüblichen Trick, neue Büros rasch zu eröffnen und - bei Gefahr - ebenso schnell wieder zu schließen.

Zu Quinns Truppe gehören nicht nur Amerikaner. Auch Schweizer, Holländer und Deutsche verdienten kräftig mit. Schon bei der Firma Chartwell, die 1985 von der Polizei geschlossen wurde, waren etwa die Schweizer Kurt Meier als Chairman und Jürg Ratkovic als "Executive vice president" dabei. Dietmar Teubner aus Düsseldorf war "Branch manager", Helmut Esken "Senior sales manager" und Karl-Heinz Meierhofer ein "Sales manager".

Als Chartwell zumachen mußte, hatten die Herren schnell neue Telephone bei anderen Quinn-Firmen. Teubner etwa telephonierte bald für Kettler in Düsseldorf, Meierhofer bei Intravest in Nürnberg und Intereffekta in München.

Etliche Quinn-Nester entdeckten die Polizisten in Hamburg, Düsseldorf, Lörrach, Nürnberg und in Dortmund bei der Firma Supercorp (Slogan: "Kapitalanlage ist Vertrauenssache"). Verkauft wurde stets dieselbe Ware, amerikanische Pfennig-Aktien, auch OTC-Werte genannt. Solche Papiere werden außerbörslich "over the counter" gehandelt, daher die Abkürzung OTC, also über den Ladentisch.

Diese sogenannten Aktien sind oft keinen Penny wert, nicht einmal einen Bruchteil davon. Die Kurse können leicht manipuliert werden. Zumeist sind von einer Firma nur wenige Aktien im freien Verkehr. Den größten Teil halten die Gründer und ihre Freunde.

Der enge Markt ist leicht manipulierbar. Mit scheinbaren Kauforders wird eine künstliche Nachfrage geschaffen. Das treibt die Kurse. Wollen Kunden --- S.82 Geld sehen, bricht das Scheingebäude zusammen.

Die Aktien, die Quinns Helfer so erfolgreich absetzten, hatten prachtvolle Namen: "Pilgrim Venture", "Chatsworth Enterprises", "Transworld Network", "Vanguard Financial", "Hillside Gold & Minerals", "Columbia Electronic Systems" oder "Max Talent Agency".

Nur wenige Papiere wurden tatsächlich auf dem OTC-Markt gehandelt. Die meisten waren kunstvoll aufgebaute Luftgebäude. In der deftigen Sprache der Telephon-Verkäufer heißen solche Werte "Seuchenpapiere".

Quinns Leute haben die Aktienkurse schlichtweg am Schreibtisch erfunden. Die Firma Messidor beispielsweise wurde kurz vor Weihnachten 1985 gegründet. In einem ersten Prospekt hieß es, ein Buchwert von 375 Dollar sei vorhanden, aber es gebe keinerlei Geschäftspläne.

Als Direktoren wurden der Reifenhändler Michael McIntosh, der Computer-Verkäufer Kent Blatter, die Kellnerin Arlene Blatter sowie der Anwalt Gary Blatter eingetragen. Alle hatten angeblich jeweils 1000 Dollar in die Firmengründung eingebracht - ein zehntel Cent pro Aktie.

Die Aktien wurden dann für zehn Cent an Neukunden verkauft, also mit einem Aufschlag von 10 000 Prozent. Die Firma habe Schürfrechte für Gold in Nevada erworben, erfuhren die Kunden. Der US-Aufsichtsbehörde SEC allerdings wurde wahrheitsgemäß mitgeteilt, daß Messidor "weder das Personal noch das Fachwissen" habe, um auf dem Gebiet der Ausbeutung von Bodenschätzen tätig zu sein.

In Europa kümmerte sich niemand um derartige Bekenntnisse. Quinns Telephon-Verkäufer flunkerten von einem bevorstehenden Goldrausch, von einem ganz geheimen Tip aus Insider-Kreisen, die Messidor-Aktie wurde schon für 3,25 Dollar gehandelt - der Aufschlag erreichte mehr als eine viertel Million Prozent.

Einige Kunden steckten bis zu 500 000 Mark in Messidor-Papiere. Sie haben den Firmenprospekt nie gelesen, ihn auch nie erhalten. Darin steht ganz wahrheitsgemäß geschrieben, daß Messidor keiner Tätigkeit nachgehe und daß auch keine Vorstellungen darüber bestünden, was sie überhaupt tun könne. "Die Gesellschaft besitzt einzig und allein eine Adresse, und zwar mietfrei" - also nichts.

Die Betrüger haben auch in dieser Hinsicht dazugelernt: Prospektbetrug kann den Messidor-Leuten wirklich niemand anhängen.

Quinn hat mit solchen "Seuchenpapieren" mindestens 500 Millionen Dollar vereinnahmt, womöglich sogar eine Milliarde. Da bleibt auch für die kleinen Freuden des Lebens einiges über: Quinns Mitarbeiter "Charly" nahm öfter ein paar Hunderttausend am Abend zum Zocken nach Monte Carlo mit.

So schamlos und in so großem Stil wie Hensley oder Quinn haben andere Geldjäger den grauen Kapitalmarkt noch nicht bearbeitet. Viele bleiben auch mit ihren Angeboten wenigstens so dicht an der Wirklichkeit, daß sie sich immer noch Geschäftsleute nennen dürfen.

Manfred Ommer etwa ist so ein erfindungsreicher Geschäftsmann, der beinahe alles verkaufen kann. "Der verkloppt", sagt einer seiner Verkäufer, "sogar Höhensonnen an Neger." Branchenexperte Gerlach schätzt ihn "als eiskalten Profi ein, der genau weiß, was er will - nämlich das Geld anderer Leute".

Der Kölner Finanzjongleur wurde reich mit Erwerber- und Bauherrenmodellen, Container-Schiffen und Denkmalschutzobjekten. Sogar im "Sklavenhandel" (ZDF-Kommentar) mit Fußballspielern hat er verdient. "Ich gelte ja", so Ommer, "als ein gewisses Verkaufstalent."

Bisweilen verkaufte Ommer gar keine Ware, sondern lediglich das Versprechen, mehr Geld an die Anleger auszuschütten, als sie eingezahlt hatten. Sein Beteiligungsfonds Dritte Gesellschaft bürgerlichen Rechts beispielsweise hat laut Prospekt nur den einen Zweck, der Firma M.O. Unternehmensberatung ein Darlehen zu gewähren.

"Es ist wahnsinnig viel Geld unter den Leuten", erkannte auch Ommer. Mit insgesamt 17 Firmen fängt er manches davon auf. Sie heißen Detag, Wesag, Gebab, Gavor, IHV oder DUV. In Spitzenjahren machte dieser Konzern angeblich 400 Millionen Mark Umsatz.

In die Schlagzeilen geriet Ommer zum ersten Mal Mitte der siebziger Jahre als Wettläufer, der in zehn Sekunden über die 100-Meter-Strecke rannte. Finanztricks lernte er beim Abschreibungsprofi Jürgen Amann, der inzwischen längst ins Ausland geflüchtet ist.

Das Jura-Studium brach Ommer nach sieben Semestern ab. Er beschäftigt nun Juristen in seinen Aufsichtsräten: "Das --- S.85 ist für mich preiswerter, als wenn ich mein Studium durchgezogen hätte."

Neuen Wirbel machte Ommer zu Beginn der achtziger Jahre. Damals drehte eine provisionshungrige Klopper-Gruppe der Detag, vom Chef scharf auf Umsatz gedrillt, vorwiegend kleinen Leuten am Telephon abgewohnte Billigbauten im sogenannten Erwerbermodell an. Sein Werbe-Slogan: "Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, hat auch das Recht, Steuern zu sparen."

Viel zu spät merkten die Anleger, daß sie Schrott-Immobilien zu überhöhten Preisen erstanden hatten, die sie aus ihren Einkommen überhaupt nicht bezahlen konnten. Weil sie ein paar Steuergroschen sparen wollten, verloren viele ihre ganze Habe, manche haben sich heillos verschuldet. Die Detag sei eine "Vermögensvernichtungsfirma", so Gerlach, die "ein Blutbad" unter den Erwerbern angerichtet habe.

Einige hundert gebeutelte Anleger schlossen sich bundesweit zu Schutzgemeinschaften zusammen. Sie nennen den Millionär einen "Betrüger" und klagen jetzt vor Gericht. Der Beklagte kontert grinsend: "Wer 18 Jahre ist, muß wissen, was er unterschreibt."

Richtig "Furore" (Ommer) machte der Kölner schließlich mit drei "Fußballspielerbeteiligungsfonds", die er selbst "Ommer-Modell" taufte. Knapp sechs Millionen Mark sammelten seine Verkäufer bei Anlegern für den Erwerb von 18 Lizenzspielern ein. Einige wurden dann gegen eine Leihgebühr zunächst an den FC Homburg - dort war der Geldmann zum Präsidenten gewählt worden -, später auch an andere Klubs weitergereicht.

An die Investoren sollten 18,5 Prozent Rendite ausgeschüttet werden, Ommer selbst wollte gar nichts behalten. Das seien ausnahmsweise "keine Fonds zum Abräumen", trichterte er seinen Verkäufern ein, "wir können ja nicht alles behalten". Das Ommer-Modell stünde zu sehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Das sah er wohl richtig. Der ehemalige Kicker Günter Netzer sprach von einem "Sklavenhandel in moderner Form". Der Deutsche Fußball-Bund drohte, er würde das alles mal "rechtlich prüfen". Eine "bedenkliche Vertragsgestaltung" monierte der Kölner Anwalt Georg Jennißen, Ommer würde zudem in einigen Fällen "eindeutig gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz verstoßen".

Tatsächlich mauschelte der Finanzexperte wie gewohnt mit dem Geld seiner Kundschaft: In seinem ersten Fonds steckte der Mittelfeldspieler Andrzei Buncol, den er in Polen "nach vielen Flaschen Wodka" (Ommer) für 800 000 --- S.88 Mark eingekauft, später für 1,3 Millionen an Bayer Leverkusen verkauft hatte. Die Hälfte des Gewinns wurde freilich nicht ausgeschüttet wie im Prospekt versprochen, sondern in weitere Kicker "reinvestiert".

In dem zweiten Fonds gab es nur zwei Spieler. Dirk Heitkamp wurde für 850 000 Mark an Eintracht Frankfurt, Matthias Baranowski für 325 000 Mark an den 1. FC Köln verschoben. Der Fonds machte in fünf Wochen einen Gewinn von 167 500 Mark. Seltsamerweise gab es nur drei Anleger. Ommer mochte nicht dementieren, daß er einer davon ist.

Im dritten Fonds ging es fast nur noch um drittklassige Spieler. Einen wunderlichen Handel gab es um den Kicker Oliver Westerbeck. Der Präsident des FC Homburg (Ommer) konnte ihn in seine Mannschaft einreihen, weil der Detag-Chef (Ommer) den Spieler für nur 36 500 Mark beim Präsidenten der SSG 09 Bergisch Gladbach losgeeist hatte - bei Manfred Ommer.

Statt starker Gewinne, wie verheißen, dürften die Anleger abermals herbe Verluste machen. Ob die anfänglichen Ausschüttungen seiner Fonds nun Zinsen oder Tilgungen seien, sagt der schlaue Geschäftsmann, wolle er mal "offenhalten".

Soll heißen: Wer 10 000 Mark in einen solchen Fonds gesteckt hat und nach etlichen Jahren in Raten tatsächlich 10 000 Mark zurückerhalten würde, wäre aus Ommers Sicht keineswegs betrogen worden. Er hätte lediglich keine Rendite erzielt.

Insofern belegt auch der Fall Ommer, wie windig der graue Kapitalmarkt ist. Aber sicher: "Bißchen was" gibt Ommer schon weiter - "dann freut sich der Kunde: Guck mal, haste wieder Geld verdient".

Was wirklich geschieht, wenn der Anleger erst einmal seine Tausender einem Viel-Versprecher anvertraut hat, durchschauen manche erst, wenn es zu spät ist, die meisten aber gar nicht. Das liegt nicht nur an der Geldgier, die den Blick trübt, sondern auch an den ausgebufften Methoden, mit denen die Verkäufer vorgehen.

Da stellt sich eine Firma mit bunten Hochglanzbroschüren als seriöse Brokerfirma vor. Die Verbindung zu Konten bei der Deutschen Bank oder der Barclays Bank wird groß herausgeputzt.

Doch in Wahrheit handelt es sich um einen "Scheinbroker", der für zwei englische Pfund eine Firma "von der Stange" gekauft hat. Computer und Möbel in luxuriösen Büros, die in den Prospekten so beeindrucken, waren lediglich für den Phototermin ausgeliehen.

Die Firmen des Betrügers Quinn verschickten gern seriös anmutende Börsenbriefe wie "Invest News", "Kettler on Credit" oder einen "Trafalgar Capital Report" völlig "kostenlos und ohne weitere Verpflichtungen". Wenn der Kunde die angebotenen nüchternen Marktanalysen las, stieß er ganz nebenbei auf "heiße Tips", die in den Text eingestreut waren.

Die Gauner der Firma Nettleville Investment Limited blendeten ihre Kundschaft sogar mit einem hübschen Videofilm über die Geldmetropole London. Ein Schauspieler schwindelte, das "zugelassene Brokerhaus" habe weltweit Agenturen. Nettleville sei "der Rolls-Royce unter den Anlageberatern", das Geld der Kunden werde "ertragreich und solide" angelegt.

Den Nettleville-Chef freilich stellte der Film nicht vor: den gelernten Maurer Volker Scharmann alias Dr. Marlowe alias Dr. Brinkmann. Als der Film gedreht wurde, hatte Scharmann bereits 16 Vorstrafen weggesteckt, wegen Betrugs, Urkundenfälschung, Unfallflucht und mehrfach wegen vorsätzlicher Körperverletzung.

Ganz schwer fällt es potentiellen Opfern, sich gegen die Überredungskünste der Verkäufer zu wehren, wenn sie sich erst einmal auf ein Gespräch eingelassen haben. Insbesondere die Telephon-Verkäufer sind systematisch auf eine psychologisch ausgefeilte Überrumpelungstaktik gedrillt worden.

Anfänger lesen noch vorgefertigte Texte vom Blatt ab: "Guten Tag, Herr Doktor, haben Sie unsere Broschüre erhalten? Wie Sie sehen, garantieren wir Ihnen 20 Prozent auf zwölf Monate. Ich bedanke mich für Ihren ersten Auftrag, und ich hoffe, Sie bedanken sich auch ein kleines bißchen bei mir, da ich mir doch etwas Mühe gegeben habe."

Mögliche Bedenken werden nach einem Ja-Nein-Muster abgetan: "Ihre --- S.90 Frau wollen Sie fragen? Ihre Frau in allen Ehren, aber was versteht sie von Kapitalanlagen? Und Ihr Bankberater, der weiß doch zu genau, daß Sie keinen Pfennig mehr bei ihm anlegen würden, nachdem Sie in unserem Haus 20 Prozent Rendite erzielt haben. Banker und Steuerberater, im übrigen, sind unsere besten Kunden."

Kommt ein erster Abschluß zustande, "Opening" genannt, dann erfahren die Opfer zunächst Erbauliches von ihrem "Berater". Die Geldanlage verzeichne schon nach kurzer Zeit, das belegen Konto-Ausdrucke wie Ferngespräche, phantastische Kursgewinne. Die Konto-Auszüge sind nicht echt, mit einem Computer und einem Drucker lassen sich die schönsten Belege anfertigen.

So wird der Kunde durch vermeintliche erste Erfolge zum "Loading" animiert, das heißt, er soll weiteres Geld nachschießen. Bisweilen werfen die Ganoven sogar kleine Anfangsgewinne aus, um ihre Opfer ganz sicher zu machen.

Richtige Profis lesen natürlich keine vorgedruckten Texte ab. Detlef Hardtke, geborener Mohnhaupt, früher mal Gärtnerlehrling, ist so ein "Loader", der alles kann. Einen seiner Kunden, Gerhard Fröschlin, hat Hardtke, wie der Staatsanwalt nachrechnete, um 394 200 Mark gebracht.

Hardtkes Trick: Er kann zwar nicht englisch sprechen, aber prächtig Stimmen imitieren. So rief er sein Opfer zunächst als ein Mr. Dangerfield an, angeblich aus London. Er hätte einen tollen Geheimtip, zwei Banken in Amerika würden fusionieren. Das brächte gewaltige Kursgewinne, Mr. Harrison aus New York könne das bestätigen.

Wenige Minuten später klingelte Hardtke wieder an, nun mit amerikanischem Akzent, als Mr. Harrison aus New York. Der bestätigte, wie zu erwarten, das prächtige Geschäft. Schließlich rief Mr. Dangerfield nochmals an, weil die Anlage so dringlich sei, würde er seinen Boten vorbeischicken, einen Herrn Müller, um das Geld abzuholen.

Dann setzte sich Hardtke ins Auto, fuhr von Wiesbaden nach Stuttgart und zückte am vereinbarten Treffpunkt, im Hotel "Graf Zeppelin", einen gefälschten Ausweis auf den Namen Müller. Opfer Fröschlin übergab dem Kurier 175 000 Mark in bar.

Selbst ganz vorsichtige Anleger werden bisweilen listenreich ausgenommen. So war der Anwalt Max von Clanner-Engelshofen vor fünf Jahren von einem Verkäufer hereingelegt worden, der - wie das Gericht später feststellte - eine "schauspielreife" Leistung bot.

Der mißtrauische Anwalt war mehrfach von einem Dr. Paulus aus London angerufen worden. Der bot lukrative Spekulationen in Gold und Unternehmensbeteiligungen an. Um ganz sicher zu gehen, flog der Jurist nach London. Der ihm unbekannte Betrüger, ein Elektriker namens Wolfgang Kern, flog mit.

Am Flughafen wartete ein angemieteter Fahrer, um den Kunden abzuholen. Wie zufällig stand auch Kern vor dem Mietwagen, stellte sich als Dr. Schumacher aus Bad Homburg vor, der gerade riesige Gewinne im Brokerhaus des Dr. Paulus abholen wollte. Während der gemeinsamen Fahrt plauderte Schumacher alias Kern von fabelhaften Erfahrungen. Im angemieteten Büro übergab der Rechtsanwalt, nun endgültig von der Seriosität des Angebots überzeugt, einem Kern-Kumpan 107 000 Mark in bar.

Selbst gewiefte Strafverfolger haben einige Mühe, derartige Tricks aufzudecken. Für seine Anklageschrift gegen die Firma IMF (International Money Fund) mit Sitz in Panama brauchte der Frankfurter Staatsanwalt Klaus-Dieter Benner 1111 Schreibmaschinenseiten.

Der IMF-Chef Thomas Haas war längst geflüchtet. Vor dem Frankfurter Gericht saß nur eine Haas-Truppe, bekannt unter dem Namen "Nizza-Bande". Sie arbeitete "unter Falschnamen und unter der Angabe falscher Aufenthaltsorte", so die Anklage, "von vornherein aus dem Untergrund heraus", eben aus Nizza.

"Zu keiner Zeit wurde auch nur ansatzweise versucht, eine seriöse Kapitalanlage zu betreiben", steht in der Klageschrift. "Das System der Beuteteilung, das von den Angeschuldigten immer mit dem seriösen Wort ,Provision' verschleiert wurde", war so aufgebaut, daß die Kunden gar keine Chancen hatten, ihren Einsatz wiederzuerlangen.

Die Täter der "Nizza-Bande", allesamt einschlägig vorbestraft, wurden im September dieses Jahres zu Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren verurteilt - und auf Bewährung freigelassen. Sie werden sicherlich, sie haben nichts anderes gelernt, einen neuen Job am Telephon finden.

Arbeitsplätze sind reichlich vorhanden. Vor Strafverfolgung wollen die Betrüger sich künftig durch "Risikohinweise" in den Prospekten schützen. In der Garfield-Broschüre beispielsweise warnen Hensley und Berresheim vor allen möglichen Gefahren.

In den Firmen seien, so steht es im Prospekt, einige Personen beschäftigt, "die bereits mit Freiheitsstrafen belegt worden sind". Auch gebe es welche, "gegen die strafrechtliche Ermittlungsverfahren laufen". --- S.91

Interessenten, die lesen können und wollen, dürfen seit einiger Zeit den Prospekten entnehmen, daß ihr Geld wohl mit Sicherheit verlorengeht. Der Gesetzgeber habe Termingeschäfte "wie Spiel oder Wette eingestuft", so steht völlig korrekt in etlichen Prospekten. Der Kunde spiele also "letztlich Lotto oder Roulett".

Die Warnung ist deutlich: "Wer Geld bei Termingeschäften einsetzt, sollte es abschreiben. Die Wahrscheinlichkeit, daß er es nicht mehr sieht, ist sehr groß." Das ist wahr.

Erfahrene Richter werden sich durch derartige Bekenntnisse allerdings kaum täuschen lassen. "Auch Spieler", so ein Urteil, "haben Anspruch darauf, daß die Spielregeln eingehalten werden."

Das Geld der Anleger können die Richter freilich nur selten sicherstellen. Zwar gelingt es Anwälten bisweilen, Arreste zu erwirken. Aber auch das werde "zunehmend schwieriger", weiß der Münchner Rechtsanwalt Michael-Christian Rössner: "Das große Geld ist fast immer weg."

Findige und zupackende Spezialisten haben sich jetzt dieser Sache angenommen - die Wiederbeschaffer. Sie versprechen den Geprellten, das verlorene Geld beim Täter abzuholen. Das tun sie dann auch, wenn sie Glück haben und wenn sie einen Dreh finden, den Schuldner ordentlich unter Druck zu setzen. Das übliche Honorar liegt bei 35 Prozent der Schadenssumme plus Mehrwertsteuer, macht 39,9 Prozent.

Oft müssen sie dafür weite Reisen machen. Wie die Quinn-Freunde Kimmes und Meier haben sich einige Geldbosse ins Ausland abgesetzt, nach Neuseeland oder in die Karibik.

Für viele von ihnen hat sich das Abenteuer Geldanlage gelohnt. Schnell reich werden? Aber ja - Betrüger können oft genug den Traum verwirklichen, ihre verträumten Kunden nie.

Denen bleibt dann nur noch die rachsüchtige Hoffnung, daß Leute, die ihnen ihr Geld abgeschwatzt haben, vielleicht doch einmal hinter Gitter kommen. Und nicht einmal diese Hoffnung ist viel wert.

Der Mainzer Geldexperte Heribert Rödel beispielsweise hatte seinen Anlegern schöne Renditen beim Landkauf in Paraguay versprochen. Über 1200 Investoren verloren mehr als 130 Millionen Mark.

Rödel ging zur Genugtuung der Geprellten für sechs Jahre ins Gefängnis. Nach vier Jahren wurde die Reststrafe erlassen. Rödel packte sofort die Koffer und flog nach Paraguay - zu seinen Millionen.

Quelle: www.spiegel.de 49/1988 vom 05.12.1988
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fredy
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Anmeldungsdatum: 06.10.2003
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BeitragVerfasst am: 2.Jul 2008 9:26    Titel: JAMES DENVERSON / NICSTIC / MICKY BERRESHEIM Antworten mit Zitat

Zitat:
James Denverson schließt erste private Platzierung erfolgreich ab

Farmington/Frankfurt (pts/13.06.2008/17:10) - James Denverson Corp. ('James Denverson' oder die 'Gesellschaft') hat die erste öffentliche Kapitalemission mit 650.000 Namensaktien im Gesamtwert von 975.000 US-Dollar vollständig platziert. Beim Investor handelt es sich um eine amerikanische Private Equity Gesellschaft, die sich überwiegend in aussichtsreiche Start-up Unternehmen engagiert und diese auch beratend begleitet. 50% der ersten Tranche sind bereits getilgt, die zweite Tranche wird bis zum 31. Juni 2008 nach Budgetdarstellung fällig. Damit wurde die erste Finanzierungsrunde der Gesellschaft in der Pre -IPO- Phase erfolgreich abgeschlossen. James Denverson wird nun mit den nächsten Schritten zur Vorbereitung des geplanten Börsengangs beginnen. Die Gesellschaft rechnet mit dem Handelsstart der Aktie im zweiten Halbjahr 2008. Bezüglich des Standes der Entwicklung wird die Gesellschaft in Kürze einen wissenschaftlichen Arbeitsaufsatz veröffentlichen.

Contact: +49 - (0) 171 - 486 31 75, Dr. Rolf-Rainer Krapf James Denverson Corp., Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt am Main
Aussender: James Denverson Corp.
Ansprechpartner: Michael L. Berresheim


Dazu ein paar Feststellungen und Fragen:

Micky Berresheim hat seine Fingerchen mit im Spiel. Da kann das Christinchen Beate Müller mit ihren Fingerchen auch nicht allzu weit entfernt sein, oder doch?

Der „Auftrags-Wissenschaftler“ Dr. Rolf-Rainer Krapf, der auch schon bei NicStic sein immenses Wissen zur Verfügung gestellt hat, ist auch wieder dabei. Diesmal nicht als Wissenschaftler, sondern als CEO. Vielleicht kann er da mehr bewirken, oder nicht?

James Denverson hat nicht Aktien verkauft; sondern Aktien im Gesamtwert von USD 975'000 platziert. Das ist ein kleiner, feiner Unterschied. Berresheim hat schon früher Millionen-Verträge schliessen lassen (2004: Metropolitan => NicStic im Gesamtwert > 22 Mio. USD), die sich letztendlich als praktisch wertlos entpuppten. Deshalb die Fragen: Was war die Gegenleistung für diese 650'000 Namensaktien?

Wurde tatsächlich in bar getilgt? Wer ist diese Gesellschaft?

Kann ausgeschlossen werden, dass diese Gesellschaft irgendetwas mit den Gesellschaften rund um Micky Berresheim zu tun hat?

Kann sonst etwas lasch sein? Micky war doch dummerweise immer wieder betroffen, wenn es um irgendwelche „Mauscheleien“ ging. Auch bei Cobracrest & Co. KG a.A. wurde er völlig ahnungslos Opfer der Machenschaften bei der Uebernahme durch Cobracrest International resp. durch Carlyle. Auch sonst wird Micky immer wieder von seinen Geschäftspartnern über den Tisch gezogen. Notabene: Micky ist unter der Telefon-Nummer 069 489 876 33 zu erreichen. Seine Anwältin unter der Telefon-Nummer 069 489 876 32. Die Swan Asset Management unter der Nummer 069 489 876 0. Die gemeinsame Fax-Nummer lautet 069 489 876 99. Alle sind in den gleichen Räumlichkeiten: Hanauer Landstr. 187 – 189 in Frankfurt.

Was ist heute mit den Produkten von James Denverson? Diese sollten aus der Pipeline von Bel Air International kommen. Allerdings sind mittlerweile offensichtlich alle Entwickler bei Bel Air ausgestiegen. Weder Trescher, noch Kieslich noch Dr. Wang sind mit an Bord. Was läuft denn bezüglich eines Produktes resp. bezüglich der Serienfertigung? Wird allenfalls das NicStic-Produkt weiterentwickelt? Produkt kommt vor dem Börsengang. Respektive, der Eindruck entsteht, mit den hektischen Börsenaktivitäten wird vertuscht, dass gar kein Produkt verfügbar ist. Irre ich mich da?

Fredy
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Anmeldungsdatum: 30.03.2004
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 2.Jul 2008 10:08    Titel: James Denverson resp. NicStic reloaded Antworten mit Zitat

Wer ist dabei?

Michael Lothar Berresheim - SWAN Group
Dipl. Ing. Dirk Lappessen - SWAN Group
Anwalt Christoph Martin - stellt Konti zur Verfügung
Anwältin Beate Müller -
Jörg Vogl
Alexandra Vogl
Dr. Rolf-Rainer Krapf
Heinz Piroth alias HP
R. Gordon Jones
Anwalt Dan Dinur
Anwalt Wolfgang Bohnen
Alfred Lud - SWAN

Und die Show geht weiter ......... willkommen
Viel Phantasie ersetzt möglicherweise ein Produkt ....
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fredy
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Anmeldungsdatum: 06.10.2003
Beiträge: 16
Wohnort: Niebüll

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2008 12:23    Titel: James Denverson Antworten mit Zitat

NEWS von der "Anleger"-front"

Das akademisch-wissenschaftliche-kaufmännische Multitalent Dr. Rolf Rainer Krapf hat es auf sich. In den Diensten von Heinz Piroth, Lothar Michael Berresheim (www.lothar-michael-berresheim.com) resp. Beate Christina Müller ist er seit 10.6.2008 President und CEO der James Denverson Corp.
Vorher hat er sich als Geschäftsführer der Jackpot Logistik GmbH sowie als Berater bei der gescheiterten Sunway Water is Life betätigt. Ebenso als Berater bei der NicStic AG. Alles Flops rund um den berühmt-berüchtigten Heinz Piroth. Vorsicht: Wo Krapf drauf steht ist möglicherweise Piroth, Berresheim oder Müller drin. Von der IG der NicStic-Aktionäre zur Pokergemeinde und wieder zurück zum Thema rauchlose Zigarette mit James Denverson. Eine weitere Firma ohne Asset. Dazu ein kleiner Ausblick in die Pokerszene:

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Quelle:
www.pokerolymp.de/articles/show/news/3700/PokerOlymp+Undercover

Täglich erreichen uns zahlreiche Mails von unseren geschätzten Lesern. Diesem einen haben wir besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Denn Erfahrungen, die einer macht, können so anderen erspart bleiben.
Die Redaktion
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Im Herbst letzten Jahres tauchten immer öfter zwei fremde Männer bei unseren Pokerturnieren auf und diskutierten lang und heftig mit dem Veranstalter. Auf Nachfrage beim Veranstalter, um wen es sich handelt, wurde folgendes erklärt: In Kürze würde die ganze Pokergemeinde revolutioniert und in ein paar Wochen erfahren wir mehr.
Ein paar Wochen später war es dann soweit. Uns wurde erklärt, dass diese Firma ein System entwickelt hat, bei dem man ganz legal in Turnieren um Preise im Wert von mehreren Hunderttausend Euro spielen kann.
Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in ihrem Club bei einer Jahresmitgliedschaft von 99 Euro inkl. eines Gutscheinhefts in dem u.a. sogar eine Reise in die Türkei enthalten ist. In 14 Tagen würde das komplette System vorgestellt werden. Zusätzlich könnte man zum Einstieg direkt ins Halbfinale der ersten Turnierreihe einsteigen.
Wer sich hier qualifiziert, kommt ins Finale (1 Platz je Tisch) und spielt um eine Rolex im Wert von 8.000 Euro, eine Breitling 7.000 Euro, eine Breitling von 5.000 Euro, Flachbildschirm 3.000 Euro und weitere höher dotierte Sachpreise.
Die Verträge wurden ausgehändigt und man erwartete eigentlich das sofortige Ausfüllen des Antrages. Nebenbei wurde erklärt, dass die Satzung noch nicht fertig gedruckt sei, da diese Bestandteil des Mitgliedsantrages ist. Allerdings fehlte auch die Angabe des Geschäftsführer Dr. Rolf Rainer Krapf. Hier ist googeln ganz interessant.
Die Konzeptvorstellung offenbarte dann ein Schneeballsystem. Begonnen wird im Sechzehntelfinale (Freezeout. Buy-In 15 Euro). Der Sieger des Tisches kommt ins Achtelfinale. Das Achtelfinale hätte wiederum Buy-In 15 Euro und hier kommt wieder nur der Tischsieger ins Viertelfinale. Alternativ kann man sich für 50 Euro dirket ins Achtelfinale einkaufen. Beim Viertelfinale wird kein Buy-In mehr erhoben. Im Viertelfinale kommen die beiden ersten ins Halbfinale. Im Halbfinale spielen dann 100 Leute an 10 Tischen um den Einzug ins Finale. Ins Finale kommt wiederum der Sieger des jeweiligen Tisches. Der Finaltable besteht dann aus 10 Spielern, wobei der 10. Platz schon Preise erhält im Wert von mehreren Hundert Euro.
Aber schon das gesamte Umfeld und Gespräche erweckten nicht das Vertrauen. Von den angepriesenen 100 Spielern für das erste Halbfinale waren nur wir mit knapp 20 Leuten anwesend. Damit wir ohne vorher gespielt zu haben und als besonderes Bonbon zum Start des Pokerclub-System, wurde ein “Gutschein” von dem Bonusheft verwendet und man konnte spielen???!!! Fleißig wurden an jeden Spieler Blaue Armbändchen verteilt, welche als Eintrittskarte in den Spielsaal dienen sollten.
Im ersten Teil wurde zur Einleitung darauf hingewiesen, dass in diesem Teil „all“ unsere Fragen beantwortet würden, wenn nicht hatte man Pech. Es wurden dann wie auf einer Kaffeefahrt den Spielern erklärt, wie verrückt die Leute aufs Glücksspiel und Pokern sind. Welche Umsätze gemacht werden und was man verdienen kann. Alle Preise werden gesponsert! Zitat: “Viele Autohäuser haben die schönsten Fahrzeuge in ihren Verkaufshallen stehen, können diese aber nicht verkaufen. Daher sind sie „froh“, wenn diese Fahrzeuge als Preise ausgegeben werden.” (Jeder Autohändler, dem das ein oder andere Fahrzeug zu “lästig” ist kann sich mit uns in Verbindung setzen).
Als Spieler fragt man sich, warum offeriert ein Veranstalter seine Gewinn- und Verdienstmöglichkeiten? Das wirkt doch eigentlich eher abschreckend. Nach gut einer Stunde wurde der erste Teil beendet und wir wurden in eine Pause bei belegten Brötchen und Getränke entlassen.
Diese waren übrigens kostenlos. Natürlich hatte man noch Fragen, da das System an sich noch nicht vorgestellt wurde. Es war bis dahin eine reine Firmenvorstellung mit viel: Man könnte, man müsste.
Nach der Pause wurden alle Dealer und Pokerveranstalter wieder in den Sitzungsraum gebeten, da nun der zweite Teil beginnen sollte. In diesem Teil wurden Pokerveranstalter und Dealer informiert wie sie als eigener Veranstalter nun Geld mit dem Jackpot-Pokerclub verdienen könnten. Daher war klar, woher der Wind wehte. Es ging nicht um uns Spieler und das System, sondern hier wurde mit Schlagwörtern und Slogans, versucht die Poker-Veranstalter und Dealer als eigenständige Veranstalter zu gewinnen. Natürlich um auch das Einstiegspaket zu kaufen…..
Um noch einige offenen Fragen zu klären, baten wir um ein Gespräch, welches in einem anderen Raum stattfand. Ruckzuck wurde das o.a. System erklärt. Leider erhielt man kein Diagramm oder sonstiges an Hand und konnte in Ruhe sich das System ansehen. Einige Rechenkünstler errechneten jedoch, dass bei diesem System ca. 10.000 Spieler mitspielen müssen, damit die Rechnung der Veranstalter aufgeht. Angeblich würde von allen Bundesländern die Genehmigung vorliegen, um diese Art von Turnieren zu veranstalten. Es sei sogar möglich, dass man sich mehr als einmal für ein Sechzehntel- und Achtelfinale einkaufen könne. Auf die heftigen Bemerkungen, dass niemand 50 Euro bezahlt, um an einem 9- oder 10er Tisch evtl. als Gewinner zu glänzen, um dann in zwei weiteren Turnieren auf gut Glück zu spielen. Er muss ja zumindest noch das Viertelfinale als Sieger bestreiten und das Halbfinale. Auf einmal wurde uns “versprochen”, dies noch einmal zu überarbeiten und man könnte dann 3x für 50 Euro spielen.
Dann sollte das Turnier gegen 15.00 Uhr starten, verzögerte sich aber bis um 17.30 Uhr. Warum konnte keiner sagen. Auf die Preise angesprochen, wurde nur erklärt, dass wenn wir in den Saal kommen uns die Augen aus dem Kopf fallen würden.
So war es dann auch. Von den Preisen war nichts zu sehen. Auf Nachfrage wurden eiligst ein paar Uhren ausgestellt. Darunter eine Rolex, aber keine Breitling, geschweige denn ein Breitbildfernseher. Ob die Rolex wirklich dem Preis von 8.000 Euro entsprach, sei mal dahingestellt.
Von den angepriesenen 100 Spielen waren dann insgesamt ca. 40 Spieler inkl. uns anwesend.
Es wurden dann 6er Tische gespielt. Nach einigen Gesprächen an den Tischen war auch klar warum sich der Start so verzögerte. Alle “fremden” Spieler waren Nachbarn, Freunde, Geschwister und Bekannte der Initiatoren. Diese wurden wahrscheinlich aus Verzweiflung angerufen und mussten zum Spielen antanzen.
Ohne Wertung: Von unseren 20 Spielern kam nur einer an den Finaltable. Als Draufgabe bekam er dann auch noch die Uhr für den falschen Platz überreicht. Diese war einfach ausgetauscht worden. Zum Glück wurde dies jedoch frühzeitig bemerkt und der richtige Preis wurde nach einigen Diskussionen ausgehändigt.
Noch während des Finaltables war klar, dass wir alle unsere Mitgliedschaft wieder kündigen.
Apropos Mitgliedschaft: An dem Veranstaltungstag lagen dann einige Satzungen rum. In der Satzung fällt auf, dass es sich um einen nicht eingetragenen Verein handelt. Das bedeutet, dass jedes Mitglied mit seinem persönlichen Vermögen im Club haftet! Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Bei Abstimmungen des Vorstandes zählt die Stimme des Vorsitzenden. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, entscheidet der restliche Vorstand über den Nachfolger und nicht die Mitgliederversammlung.
Auf der Internetseite www.jackpot-poker-club.de wird jedoch weiterhin mit Turnieren geworben und scheinbar tingeln diese Leute nun von Pokerveranstalter zu Veranstalter um die Mitgliedsbeiträge und Franchise-Verträge zu kassieren.
Alles in allem widersprechen sich mittlerweile die am Veranstaltungstag gemachten Versprechen und Spielregeln gegenüber der nun auf der Internetseite abrufbaren Texte.
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Apropos: Wer dabei sein möchte, James Denverson-Aktien kauft man am besten im "Fachgeschäft": Swan Asset Management GmbH, Frankfurt. Herr Markus Gahlmann (Ex Leiter der Commerzbank Gross-Gerau) berät sie gerne unter der Telefon-Nr. 069 489 876 45. Und verkauft Ihnen die Aktien - jetzt noch - für 2 USD das STück. Nach der "Börsenregistrierung" dürfte dieser Preis wesentlich höher liegen - so bei 6 - 8 USD. Dies gemäss Herrn Harald Frank, Investor Relations der James Denverson.
Allenfalls gibt Ihnen auch Herr Berresheim unter der Telefon Nr. 069 489 876 33 für James Denverson gerne weitere Auskünfte.

Alles spricht von Boerse und stark steigenden Kursen. Niemand vom Produkt. Gibt es eigentlich auch ein Produkt. Wann kommt das auf den Markt und produziert Erträge??

Alles klar ?!? Fredy
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freton
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Erfurt

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2008 13:41    Titel: James Denverson -Dr. Rolf Rainer Krapf Antworten mit Zitat

Bei Sunway Water is Life waren auch dabei Jörg Vogl und Alexandra Barakov Vogl
Ebenso bei Jackpot Poker und früher bei Nicstic

Weiss jemand, wo sich die beiden aufhalten?
Haben die beiden auch mit James Denverson was zu tun?

Vogl war ja auch bei Topcap für den Verkauf von NicStic-Lizenzen. Vogls sind deshalb auch mit aller Vorsicht zu behandeln.

siehe auch:
Domain: jackpot-poker-club.de
Nserver: ns1.pc-hilfe.com
Nserver: ns2.pc-hilfe.com
Status: connect
Changed: 2007-10-26T11:47:38+02:00
[Holder]
Type: PERSON
Name: Joerg Vogl
Organisation: Byrd Solutions AG
Address: Blegistr. 1
Pcode: 6343
City: Rotkreuz
Country: DE
Changed: 2006-09-13T12:28:30+02:00

domain: nicstic.com
status: ACTIVE
owner-c: LULU-842025
admin-c: LULU-842025
tech-c: LULU-160334
zone-c: LULU-160334
nserver: ns.hostpoint.ch
nserver: ns2.hostpoint.ch
created: 2005-07-09 15:19:10
expire: 2009-02-02 00:00:00 (registry time)
changed: 2008-06-11 17:21:13

[owner-c] handle: 842025
[owner-c] type: PERSON
[owner-c] title:
[owner-c] fname: Joerg
[owner-c] lname: Vogl
[owner-c] org: NicStic AG
[owner-c] address: Boesch 80a
[owner-c] city: Huenenberg
[owner-c] pcode: 6331
[owner-c] country: CH
[owner-c] state: CH
[owner-c] phone: +41-41-7990130
[owner-c] email: [E-Mail anzeigen]
[owner-c] protection: B
[owner-c] updated: 2007-04-24 12:47:45
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buffett
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Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 66
Wohnort: Mallorca

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2008 16:29    Titel: James Denverson Antworten mit Zitat

Heinz Heinrich Hensley - Piroth wieder vereint und versöhnt mit Michael L. Berresheim. Gemeinsam ziehen sie wieder die Anlager über den Tisch. Das schlimme dabei ist, dass Berresheim mit der von ihm beherrschten Swan Asset Managment GmbH, vormals Contor Capital GmbH und zuvor Topcap Marketing GmbH mittels der Bafin Zulassung als Finanzdienstleister die betrügerischen Geschäfte mit wertlosen Aktien scheinbar legalisiert. Die Personen, die in Mainz und sonstwo die Anleger hereinlegen, werden pro Forma mit kleinem Betrag als Mitarbeiter der SWAN Asset Management GmbH geführt. Der für diese Gesellschaft zuständige Geschäftsführer Lud, Alfred, Idstein, *02.07.1950, einzelvertretungsberechtigt, ist sich offenbar nicht bewusst, auf welches gefährliche Spiel er sich damit einlässt. Das ist eindeutig Beihilfe zum Betrug in unzähligen Fällen. Die Bafin hat schon entsprechende Unterlagen erhalten. Mal sehen wie lange es dauert, bis man dort reagiert. 118962 SWAN Asset Management GmbH 60314 Frankfurt am Main Hanauer Landstr. 187-189
Die Zeugen, die bereits wieder als Aktiendealer ausgeschieden sind, stehen zur Aussage zur Verfügung. Berresheim und Piroth sind in dieser Beziehung gnadenlos. Doch der Krug geht so lange zum Brunnen, bis........................................................