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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 235 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 17.Okt 2007 8:30 Titel: |
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@MONEYPENNY
Wenn ich Ihnen auch in Sachen "Berresheim" und "Müller" Recht gebe, stellt sich mir dennoch die Frage:
Warum sitzen die beiden nicht im Knast?
Teilen Sie Ihre gesamten Erkenntnisse eigentlich auch den Ermittlungsbehörden mit?
Können Sie einige aktuelle Ermittlungsverfahren (Aktenzeichen) hier benennen, die gegen Berresheim und Müller anhängig sind?
Insbesondere würden mich Beschwerdeverfahren gegen Müller bei den Rechtsanwaltskammern interessieren. _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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GoMo&Pa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2174
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Verfasst am: 26.Okt 2007 9:16 Titel: |
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Der Spuk ist vorbei
Die Bankenkommission schickt eine ganze Firmengruppe in den Konkurs. Diese köderte Anleger mit einer rauchfreien Zigarette.
Schluss mit der angeblich bahnbrechenden rauchfreien Zigarette: Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) verfügt über die Firma Nicstic wegen illega-len Aktienhandels die Liquidation. Das haben entsprechende Recherchen ergeben. Letzte Woche wurde der Konkurs über Nicstic eröffnet. Das dubiose Unternehmen hatte in den letzten Jahren mehrmals schweizweit für Schlagzeilen gesorgt. Es hatte Anleger mit dem Versprechen geködert, die erste rauchfreie Zigarette auf den Weltmarkt zu bringen. Die wahre Dimension der Nicstic-Firmengruppe wird erst jetzt sichtbar: Im Zusammenhang mit dieser Firma schickt die EBK nämlich acht weitere Unternehmen aus Zürich und der Innerschweiz in die Zwangsliquidation.
Sie alle waren am Aktienhandel beteiligt, Tausende von Anlegern und Investoren verlieren insgesamt rund 300 Millionen Franken. In der Folge gerät nun eine weitere Firma in ein schiefes Licht: die Swiss Chillmi AG. Sie ist bereits an der Frankfurter Börse notiert. Sie verspricht Anlegern ebenfalls, ein neues bahnbrechendes Produkt auf den Markt zu bringen – ein Kultgetränk. Zwischen Chillmi und Nicstic bestanden nachweislich Verbindungen. Die Firma beteuert, nichts mehr mit Nicstic am Hut zu haben. |
Quelle: ESPACE |
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MONEYPENNY GELBE KARTE!
Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 102
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Verfasst am: 26.Okt 2007 21:53 Titel: NicStic und Seite 3 der Berner Zeitung NicStic => Chillm |
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SEITE 3
Neues Kultgetränk oder Aktienfalle?
Der Spuk um die rauchfreie Zigarette ist vorbei. Die Bankenkommission hat die dubiose Nicstic- Firmengruppe liquidiert. Anleger verlieren Millionen. In der Folge gerät die Schweizer Getränkefirma Chillmi ins schiefe Licht.
Auf den ersten Blick sieht es nach einem Bilderbuchstart einer jungen Schweizer Firma aus: Im November letzten Jahres hatte ein halbes Dutzend Männer deutscher und kroatischer Herkunft in der Gemeinde Rotkreuz im Kanton Zug eine Firma mit dem wohlklingenden Namen Swiss Chillmi AG gegründet. Das angebliche Ziel war, ein sagenhaft erfolgreiches Erfrischungsgetränk aus Chili und Minze namens «Swiss Chillmi» als Antwort auf Redbull auf dem Weltmarkt zu lancieren. Aktien für 2 Millionen Franken wurden gezeichnet. Nur neun Monate später, seit dem 5.September dieses Jahres, war die Firma bereits an der Frankfurter Börse notiert. Der Kurs der Aktien schnellte in Schwindel erregende Höhen: Sie werden an der Börse schon zum 250-fachen Preis gehandelt. Der Börsenkurs, hochgerechnet auf die Anzahl Aktien, ergibt eine halbe Milliarde Franken.
Ein Schwindel?
Recherchen ergaben nun aber, dass Swiss Chillmi ein Schwindel sein könnte. Denn die junge Geschichte der Firma hat verblüffende Parallelen zur etwas älteren Historie der Firma Nicstic. Diese hatte schweizweit für Schlagzeilen gesorgt (siehe Text unten). Nicstic wurde letzte Woche von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) zusammen mit acht zur Nicstic-Gruppe gehörenden Firmen wegen illegalen Aktienhandels kurzerhand zwangsliquidiert. Die Firmen hatten Tausende von Anlegern um Millionen von Franken gebracht. Drahtzieher hinter Nicstic waren international bekannte Wirtschaftskriminelle: unter anderem Heinz Piroth und Michael Lothar Berresheim. Sie sassen wegen Wirtschaftsdelikten im Gefängnis. Jetzt ist Swiss Chillmi wie Nicstic ins Visier der EBK geraten: «Wir wurden auf die Firma Swiss Chillmi aufmerksam gemacht», sagt Tobias Lux von der EBK. Die Firma habe keine Bewilligung, gewerbsmässigen Aktienhandel zu betreiben. Ob eine solche Bewilligung auf Grund ihrer Tätigkeit nötig ist, sei Gegenstand von Vorabklärungen, so Lux.
Identische Adresse
Die diversen Parallelen zwischen Nicstic und Swiss Chillmi: Erstens gehörten zur zwangsliquidierten Nicstic-Gruppe auch die Firmen Quiver United AG und Elvestus Marketing AG. Deren Adressen stimmen laut Handelsregister mit der Gründungsadresse der Swiss Chillmi AG überein: Blegistrasse 1 in Rotkreuz. Die Chillmi-Verantwortlichen beteuern in einer Stellungnahme (siehe Kasten), dies sei nur deshalb, weil man bei der Gründung keine eigenen Büroräume zur Verfügung gehabt habe.
Die gleichen Personen
Eine zweite Parallele: Es gibt personelle Gemeinsamkeiten zischen den beiden Firmen. Der Deutsche J.W. war in der Geschäftsleitung von Nicstic. Laut Handelsregister ist er auch Gründungsmitglied der Chillmi. Ähnlich der kroatische Staatsangehörige C.H. Er war Aktienhändler bei Nicstic. Gemäss Handelsregister gehört auch er zu den Gründungsmitgliedern der Swiss Chillmi AG. Zumindest offiziell nicht mit von der Partie bei Chillmi sind die vorbestraften Drahtzieher von Nicstic: Piroth und Berresheim. Das ist nicht verwunderlich: Die EBK hat ihnen nämlich auf Grund der Nicstic-Affäre unter Strafandrohung ein Berufsverbot auferlegt. Zudem läuft gemäss zuverlässigen Quellen gegen die beiden ein Strafverfahren im Zusammenhang mit Nicstic. Allerdings: Piroths Schwager U.C. war bis vor kurzem laut Handelsregister Direktor der Swiss Chillmi AG.
Das nicht lancierte Produkt
Eine dritte Parallele: Sowohl Nicstic – wie bisher auch Chillmi – haben nicht gehalten, was sie den Investoren versprochen haben. Beide Firmen wurden gegründet, um ein angeblich bahnbrechendes Produkt auf dem Weltmarkt zu lancieren. Bei Nicstic war es die wundersame rauchfreie Zigarette. Sie sollte alle Raucher von den gesundheitsschädigenden Übeln gewöhnlicher Zigaretten befreien. Die Firma Swiss Chillmi andererseits hat den Anlegern versprochen, ein revolutionäres Getränk zu lancieren, das alle Voraussetzungen erfülle, «ein internationales Kultgetränk zu werden». Beide Firmen haben ihr Produkt zwar in einer Miniserie hergestellt, aber nie annähernd im versprochenen Mass produziert.
Bei Nicstic ist die Eidgenössische Bankenkommission nun klar zum Schluss gekommen, dass Nicstic «nur ein Projekt war, mit dem Anleger zum Kauf von Nicstic-Aktien geködert wurden». Die Untersuchungen der EBK ergaben zudem, dass die Firma, anders als den Anlegern versprochen, «gar nie operativ tätig war». Auch Chillmi hat den gross angekündigten Termin zum grossen Markteintritt verschoben und tritt bis jetzt nur mit Minivariante auf.
Deal mit Miss Germany
Eine vierte Parallele: Bereits bei Nicstic sind Anleger schon früh skeptisch geworden, weil die Firma laut die Werbetrommel rührte, obwohl weit und breit kein marktreifes Produkt in Sicht war. Schon im Jahr 2005 hatte die Firma eine illustre Werbeträgerin eingespannt: Miss Germany. Ähnlich wirbt nun Swiss Chillmi vor allem in Deutschland. (Mischa Aebi)
So funktionierte der Goldesel
Der Trick: Nicstic verkaufte (wertlose) Aktien via Partnerfirmen an gutgläubige Anleger und strich den Gewinn ein.
Die Nicstic betrieb ihre Millionengeschäfte über Partnerfirmen mit schillernden Namen wie Quiver United AG, Elvestus Marketing AG, Vencon AG, Tacitus Media AG, Bel Air Management AG oder Hematec Holding AG. Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) ist zum Schluss gekommen, dass die insgesamt neun Firmen um Nicstic als Firmengruppe zu betrachten seien, weil immer wieder dieselben Personen auftauchten. Die EBK liess alle liquidieren, weil sie illegalen Aktienhandel betrieben.
Die Partnerfirmen von Nicstic verkauften im grossen Stil Nicstic-Aktien. Der Handel mit Aktien von Drittfirmen muss aber von Gesetzes wegen nach genauen Richtlinien betrieben werden. Und: Es braucht eine staatliche Bewilligung für Effektenhandel. Eine solche besass keine dieser Firmen. Auch die Werbung zum Verkauf der Aktien war laut EBK illegal.
Doppelwerbung
Die Werbung war offensichtlich Teil des Tricks, mit welchem die dubiosen Geschäftsleute Geld verdienten. Sie machten im grossen Stil Werbung für die rauchfreie Zigarette, die noch gar nicht auf dem Markt war. Das ist an sich noch nicht illegal. Gleichzeitig warben sie aber auch für die Nicstic-Aktie, die, wie sich jetzt endgültig zeigt, wertlos ist. Den Gewinn aus den wertlosen Wertpapieren zweigten die Firmeninhaber ins eigene Portemonnaie ab.
Mit der Doppelwerbung konnten die Effektenhändler zahlreiche Anleger überzeugen, die angeblich sehr viel versprechenden Nicstic-Aktien zu kaufen. Für den Vertrieb der Aktien hatten die Nicstic-Leute ein ganzes Netz von Unterhändlern und kleinen Firmen aufgebaut. Die Anleger wurden offenbar auch via Telefonmarketing geködert. Insgesamt wurden Aktien für über 300 Millionen Franken verkauft. Laut einem Insider gab es mindestens drei Grossanleger, die mehrere Millionen Franken in die Aktien investiert hatten.
Geschäftet Chillmi ähnlich?
Dieser Zeitung liegen mehrere Hinweise vor, dass auch Chillmi-Aktien im grossen Stil von Drittfirmen aktiv verkauft werden – vor allem in Deutschland. Ob dies in einem legalen Rahmen geschah, ist nicht geklärt. Deshalb ist nun die EBK aktiv. Die Chillmi-Verantwortlichen beteuern, dass sie keine Partnerfirmen haben, die Aktien anbieten.
Stellungnahme von Chillmi
Die Chillmi AG listet auf der Homepage ein Dutzend Lokale in ganz Deutschland auf, in welchen ihr Erfrischungsgetränk erhältlich sei. In der Stellungnahme beteuert die AG, dass das Produkt in 200 weiteren Lokalen gekauft werden könne. Die Firma will aber nicht, dass diese Liste mit den 200 Namen öffentlich gemacht wird. Auf die Frage, wann der längst versprochene grosse Markteintritt erfolge, antwortet die Chillmi AG: «Derzeit wird über Promotionsaktionen die Marke Chillmi aufgebaut und das Getränk in kleinen exklusiven Kreisen präsentiert.» Sobald die Verkaufshilfen für die Gastronomie (Kühlschränke usw.) zur Verfügung stünden, werde das Produkt beworben. Bis jetzt seien 250000 Dosen produziert worden. Die Chillmi-Verantwortlichen distanzieren sich ausdrücklich von der Firma Nicstic und deren Geschäftspraxis. Man habe bei der Gründung keine eigenen Büroräume gehabt. Deshalb habe man sich bei einer Nicstic-Firma eingemietet. Von den ehemaligen Nicstic-Mitgliedern habe man sich getrennt, als es gegen diese Anschuldigungen gegeben habe.(ma) |
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Martin Schmidt Specialist

Anmeldungsdatum: 05.11.2003 Beiträge: 163 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 27.Okt 2007 8:45 Titel: Gefahr im Verzug - lat. periculum in mora / Art. 13 Abs. 2GG |
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| Berresheim und seine Müllerin wären gut beraten, so schnell als möglich das Weite zu suchen. Und die Anleger? Ich würde als Betroffener, auch in diesem Fall, gleich am Montag die Staatsanwaltschaft (Deutschland + Schweiz) aufsuchen. (Gefahr im Verzug / lat. periculum in mora / in Art. 13 Abs. 2 GG). ... zensiert ... |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1123 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 28.Okt 2007 10:33 Titel: |
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Keine rauchfreie Zigarette -
Nicstic konkurs
BERN - Mit der angeblichen Erfindung einer rauchfreien Zigarette hat die Zuger Firma NicStic die Anleger geködert. Wegen illegalen Aktienhandels hat die Eidg. Bankenkommission (EBK) die Firma nun in Konkurs geschickt.
Die EBK habe die Zwangsliquidation verhängt, weil NicStic illegal gewerbsmässigen Effektenhandel betrieb, der bewilligten Instituten vorbehalten ist, bestätigte Tobias Lux von der EBK einen Bericht der «Berner Zeitung». Liquidiert werden auch weitere Unternehmen der Gruppe rund um NicStic.
Zum Schadensausmass wollte sich Lux nicht äussern. Nach Angaben der «Berner Zeitung» verlieren Tausende von Anlegern und Investoren rund 300 Mio. Franken. Wie Lux weiter bestätigte, führt die EBK auch Vorabklärungen gegen die Firma Chillmi, die ein Erfrischungsgetränk entwickeln will.
Auf der Internetseite von NicStic ist der Schuldenaufruf publiziert. Die Anmeldefrist für die Forderungen läuft bis zum 16. November. Die Gläubiger müssen ihre Forderungen schriftlich und mit Belegen anmelden. Aktionäre sind gemäss den Angaben aber keine Gläubiger. Auf der gleichen Seite findet sich aber weiterhin die Angabe, das Produkt NicStic werde «ständig» weiterentwickelt.
Im Mai 2006 hatten Untersuchungsrichteramt und Polizei bei NicStic und zwei weiteren Firmen Hausdurchsuchungen durchgeführt und Akten sichergestellt. Daraufhin gingen Strafanzeigen gegen Verantwortliche der Firmen NicStic in Hünenberg, Elvestus Marketing & Vertrieb AG sowie TopCap Marketing AG in Rotkreuz ein.
Damals hatte die NicStic-Geschäftsführer Michael Spönlein erklärt, sie sei Opfer eines Komplottes. Der Angriff werde aus den eigenen Reihen von Aktionären und ehemaligen Mitarbeitern geführt.
Quelle: Sonntags Blick |
_________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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MONEYPENNY GELBE KARTE!
Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 102
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Verfasst am: 29.Okt 2007 6:14 Titel: NicStic => Swiss Chillmi |
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Siehe Beitrag HIER
moneypenny |
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Martin Schmidt Specialist

Anmeldungsdatum: 05.11.2003 Beiträge: 163 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 29.Okt 2007 8:31 Titel: |
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Wenn jemand Berresheim und Mueller in die Schweiz lotsen, mir den Tag und den Aufenthaltsort mitteilen wuerde, koennte ich ein medienwirksames Spektakel arrangieren. Polizei und Staatsanwalt in der Hauptrolle.
Ein noch nicht namentlich hier zu nennender und renommierter Frankfurter Strafverteidiger empfiehlt Geschaedigten, gegen die Hauptinitiatoren Berresheim und Mueller, umgehend Strafanzeige in Deutschland und natuerlich in der Schweiz zu erstatten. Ab heute wird es lustig.
PS
Von Carnap, Sie sollten jetzt vorsorglich bei Ihrem Anwalt in die Schublade greifen, Ihren Emergency Passport zuecken und sich dann fuer einige Zeit vom Acker machen. Wenn Sie verstehen was ich meine... |
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MACHTNIX Specialist
Anmeldungsdatum: 28.04.2005 Beiträge: 111 Wohnort: Hinter den 7 Bergen
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Verfasst am: 29.Okt 2007 9:20 Titel: |
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Hallo Herr Schmidt,
habe Ihnen ein kleines Geschenk mitgebracht ...  |
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Martin Schmidt Specialist

Anmeldungsdatum: 05.11.2003 Beiträge: 163 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 17.Nov 2007 12:59 Titel: |
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Schwarz auf Weiss:
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Neues Kultgetränk oder Aktienfalle?
Der Spuk um die rauchfreie Zigarette ist vorbei. Die Bankenkommission hat die dubiose Nicstic- Firmengruppe liquidiert. Anleger verlieren Millionen. In der Folge gerät die Schweizer Getränkefirma Chillmi ins schiefe Licht.
Auf den ersten Blick sieht es nach einem Bilderbuchstart einer jungen Schweizer Firma aus: Im November letzten Jahres hatte ein halbes Dutzend Männer deutscher und kroatischer Herkunft in der Gemeinde Rotkreuz im Kanton Zug eine Firma mit dem wohlklingenden Namen Swiss Chillmi AG gegründet. Das angebliche Ziel war, ein sagenhaft erfolgreiches Erfrischungsgetränk aus Chili und Minze namens «Swiss Chillmi» als Antwort auf Redbull auf dem Weltmarkt zu lancieren. Aktien für 2 Millionen Franken wurden gezeichnet. Nur neun Monate später, seit dem 5.September dieses Jahres, war die Firma bereits an der Frankfurter Börse notiert. Der Kurs der Aktien schnellte in Schwindel erregende Höhen: Sie werden an der Börse schon zum 250-fachen Preis gehandelt. Der Börsenkurs, hochgerechnet auf die Anzahl Aktien, ergibt eine halbe Milliarde Franken.
Ein Schwindel?
Recherchen ergaben nun aber, dass Swiss Chillmi ein Schwindel sein könnte. Denn die junge Geschichte der Firma hat verblüffende Parallelen zur etwas älteren Historie der Firma Nicstic. Diese hatte schweizweit für Schlagzeilen gesorgt (siehe Text unten). Nicstic wurde letzte Woche von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) zusammen mit acht zur Nicstic-Gruppe gehörenden Firmen wegen illegalen Aktienhandels kurzerhand zwangsliquidiert. Die Firmen hatten Tausende von Anlegern um Millionen von Franken gebracht. Drahtzieher hinter Nicstic waren international bekannte Wirtschaftskriminelle: unter anderem Heinz Piroth und Michael Lothar Berresheim. Sie sassen wegen Wirtschaftsdelikten im Gefängnis. Jetzt ist Swiss Chillmi wie Nicstic ins Visier der EBK geraten: «Wir wurden auf die Firma Swiss Chillmi aufmerksam gemacht», sagt Tobias Lux von der EBK. Die Firma habe keine Bewilligung, gewerbsmässigen Aktienhandel zu betreiben. Ob eine solche Bewilligung auf Grund ihrer Tätigkeit nötig ist, sei Gegenstand von Vorabklärungen, so Lux.
Identische Adresse
Die diversen Parallelen zwischen Nicstic und Swiss Chillmi: Erstens gehörten zur zwangsliquidierten Nicstic-Gruppe auch die Firmen Quiver United AG und Elvestus Marketing AG. Deren Adressen stimmen laut Handelsregister mit der Gründungsadresse der Swiss Chillmi AG überein: Blegistrasse 1 in Rotkreuz. Die Chillmi-Verantwortlichen beteuern in einer Stellungnahme (siehe Kasten), dies sei nur deshalb, weil man bei der Gründung keine eigenen Büroräume zur Verfügung gehabt habe.
Die gleichen Personen
Eine zweite Parallele: Es gibt personelle Gemeinsamkeiten zischen den beiden Firmen. Der Deutsche J.W. war in der Geschäftsleitung von Nicstic. Laut Handelsregister ist er auch Gründungsmitglied der Chillmi. Ähnlich der kroatische Staatsangehörige C.H. Er war Aktienhändler bei Nicstic. Gemäss Handelsregister gehört auch er zu den Gründungsmitgliedern der Swiss Chillmi AG. Zumindest offiziell nicht mit von der Partie bei Chillmi sind die vorbestraften Drahtzieher von Nicstic: Piroth und Berresheim. Das ist nicht verwunderlich: Die EBK hat ihnen nämlich auf Grund der Nicstic-Affäre unter Strafandrohung ein Berufsverbot auferlegt. Zudem läuft gemäss zuverlässigen Quellen gegen die beiden ein Strafverfahren im Zusammenhang mit Nicstic. Allerdings: Piroths Schwager U.C. war bis vor kurzem laut Handelsregister Direktor der Swiss Chillmi AG.
Das nicht lancierte Produkt
Eine dritte Parallele: Sowohl Nicstic – wie bisher auch Chillmi – haben nicht gehalten, was sie den Investoren versprochen haben. Beide Firmen wurden gegründet, um ein angeblich bahnbrechendes Produkt auf dem Weltmarkt zu lancieren. Bei Nicstic war es die wundersame rauchfreie Zigarette. Sie sollte alle Raucher von den gesundheitsschädigenden Übeln gewöhnlicher Zigaretten befreien. Die Firma Swiss Chillmi andererseits hat den Anlegern versprochen, ein revolutionäres Getränk zu lancieren, das alle Voraussetzungen erfülle, «ein internationales Kultgetränk zu werden». Beide Firmen haben ihr Produkt zwar in einer Miniserie hergestellt, aber nie annähernd im versprochenen Mass produziert.
Bei Nicstic ist die Eidgenössische Bankenkommission nun klar zum Schluss gekommen, dass Nicstic «nur ein Projekt war, mit dem Anleger zum Kauf von Nicstic-Aktien geködert wurden». Die Untersuchungen der EBK ergaben zudem, dass die Firma, anders als den Anlegern versprochen, «gar nie operativ tätig war». Auch Chillmi hat den gross angekündigten Termin zum grossen Markteintritt verschoben und tritt bis jetzt nur mit Minivariante auf.
Deal mit Miss Germany
Eine vierte Parallele: Bereits bei Nicstic sind Anleger schon früh skeptisch geworden, weil die Firma laut die Werbetrommel rührte, obwohl weit und breit kein marktreifes Produkt in Sicht war. Schon im Jahr 2005 hatte die Firma eine illustre Werbeträgerin eingespannt: Miss Germany. Ähnlich wirbt nun Swiss Chillmi vor allem in Deutschland.
Quelle: Espace - Mischa Aebi |
Nach den Angaben von espace.ch, ist 'Michael Lothar Berresheim', ein international bekannter Wirtschaftskrimineller! |
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Peter Wilhelm .

Anmeldungsdatum: 16.10.2007 Beiträge: 300 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 17.Nov 2007 17:44 Titel: |
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Hallo zusammen,
ob NicStic, Chillmi, MPE, Akzenta, First Finance und wie sie alle heißen und geheißen haben...
Die Konzeption ist allemal ähnlich gestrickt (geht ja auch nicht anders... ) und gleichermaßen durchsichtig...
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Bescheren und bescherten diese Themen doch den Foren allemal reichlich Traffic...
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Was ich nicht verstehe:
Was sind das für Typen von Menschen, die auf diese Züge - immer wieder - aufspringen und dort ihr finanziellles Glück suchen?
- Der Schlosser (ein ehrbarer Beruf!) von nebenan wird es kaum sein, da er seine Zeit u.a. damit verbringt, seinen Beruf auszuüben und darüberhinaus für seine Familie da zu sein...
- Der leitende Angestellte von nebenan wird es ebenfalls kaum sein, da er noch mehr in seinem Beruf aufgeht...
Also:
Kann mir jemand helfen...?
Was sind es für Menschen, die sich dermaßen belabern lassen und einer Abzocke nach der anderen aufsitzen...?
Mit ratlosen Grüßen |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1123 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 18.Nov 2007 7:00 Titel: |
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| Was sind es für Menschen, die sich dermaßen belabern lassen und einer Abzocke nach der anderen aufsitzen...? |
Vielleicht gehören diese Leute zu der immer kleiner werdenden Minderheit, die noch nicht GoMoPa lesen (kennen) ... ?  _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1123 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 24.Nov 2007 9:17 Titel: |
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Auch sehr interessant ist diese Pressemeldung der hiesigen Hausherrn:
Nicstic – auch ohne Rauch qualmt’s gewaltig
Nun denn ...  _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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Real Deal GELBE KARTE!
Anmeldungsdatum: 14.11.2007 Beiträge: 52
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Verfasst am: 26.Nov 2007 4:26 Titel: |
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| Zitat: |
Verfasst am: Mi Okt 17, 2007 5:42 am Titel: WWW.IGDNICSTIC.COM
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Auf dieser Homepage, die er von Michael Lothar Berresheim übernommen hat, stellt Heinz Piroth auch die nichtöffentliche Verfügung der Eidg. Bankenkommission (36 Seiten) vom 30. August 2007 ins Netz.
www.igdnicstic.com
moneypenny |
Nicht das es noch so wichtig wäre, aber der Richtigkeit halber sei hier ausgeführt, dass ein Herr Sandro Bianchi, jetzte von der Firma Rauchless AG, einen Friedens-Vertrag mit der Elvestus unterschrieben hat, in dem er als President aus der Interessengemeinschaft NicStic austritt und die www.igdnicstic.com domaine an die Fa. Elvestus überträgt, der Vertrag liegt mir per e mail Kopie vor. Was sollen also die falschen Behauptungen und die Stimmungsmache?
Moneypenny/ Bütler arbeitet mal wieder als Dreckschleuder, das liegt auf der Hand, denn Bianchi ist oder war zumindest -sein Dokumenten Lieferant in Sachen NicStic et al (siehe Spitze Feder Bericht).
Bianchi war oder ist sogar noch President der Interessengemeinschaft. Das sollte mal mal prüfen, wen dem so wäre, dann bitte eine Runde Applaus für beide.
"Anscheinend geht das hier so : Sandro sag mir mal was, damit ich es bei Gomopa und Wallstreet Online in das Forum setzten kann."
Schämt Euch!
Ihr schreibt nicht nur Schmutz, Ihr macht es auch noch schlecht!
The Real Deal
Nur was Du schwarz auf weis hast, kannst Du getrost nach Hause tragen. |
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white turf Specialist
Anmeldungsdatum: 21.02.2007 Beiträge: 234
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Verfasst am: 5.Dez 2007 9:42 Titel: Das war's dann wohl und tschüsssss... |
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Handelsregister Registre du commerce Registro di commercio
No 236 Mittwoch, 05.12.2007 125. Jahrgang
_________________________________________________
■ Nachtrag zum im SHAB Nr. 180 vom 18. 09. 2007, S. 23, publizierten
TB-Eintrag Nr. 25549 vom 12. 09. 2007. NicStic AG in
Liquidation, in Zür i ch, CH-170.3.014.312-3, Erwerb, Verwaltung
von Patenten, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 180 vom
18. 09. 2007, S. 23, Publ. 4115126). Die Verfügung der Eidg. Bankenkommission
vom 30.08.2007 ist in Rechtskraft erwachsen.
Tagebuch Nr. 33154 vom 29.11.2007
(04232140 / CH-170.3.014.312-3)
Quelle
Damit ist das unrühmliche Ende von NicStic definitiv besiegelt. Die Firma wurde zu Grabe getragen und der Trauerzug der geprellten Aktionäre dürfte endlos sein.
Doch wie üblich in solchen Fällen, werden einige wenige sich die Hände reiben und sich über das in ihre Taschen umgeleitete Kapital freuen. Und bestimmt haben sie bereits wieder neue Ideen wie sie dasselbe Spiel mit einem neuen Namen lancieren können. (Oder haben es bereits wieder getan...)
Denn wie heisst es doch so schön:
Die Katze lässt das Mausen nicht!
Grüsse
white turf |
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GoMo&Pa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2174
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McPanther Newbie
Anmeldungsdatum: 10.02.2006 Beiträge: 12 Wohnort: Klagenfurt
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Verfasst am: 28.Apr 2008 20:12 Titel: |
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Ehemalige Nicstic Aktionäre haben in der Zwischenzeit ein Schreiben von Herrn Heinz Piroth bekommen.
Darin wird zu einer Interessensgemeinschaft aufgerufen, um Musterprozesse gegen die EBK und den Nicstic Verwaltungsrat zu führen. Natürlich wird eine entsprechende Kostenbeteiligung vorausgesetzt.
Gleichzeitig wird eine neue Gesellschaft angekündigt und jeder Nicstic Aktionär soll die gleiche Anzahl Aktien von der neuen Gesellschaft erhalten.
Weiss jemand noch mehr darüber? Was meint ihr dazu? |
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white turf Specialist
Anmeldungsdatum: 21.02.2007 Beiträge: 234
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Verfasst am: 28.Apr 2008 22:09 Titel: |
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| McPanther hat folgendes geschrieben:: |
| ...Musterprozesse gegen die EBK ...zu führen. |
Einen Musterprozess gegen die EBK zu führen erachte ich als ziemlich aussichtslos. Ich kann mir kaum vorstellen, dass genügende Mittel zusammengebracht werden um die Kosten hierfür zu tragen.
Wer zudem die Verfügung der EBK gelesen hat in der die verschiedenen Verstrickungen der involvierten Firmen aufgeführt sind erkennt auch andere Gründe für die Sinnlosigkeit eines solchen Unterfangens.
Es wäre allerdings interessant zu erfahren um was für eine neue Gesellschaft es sich handeln sollte...
Gruss
white turf
[quote] |
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