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Elders Newbie
Anmeldungsdatum: 24.02.2004 Beiträge: 35
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Verfasst am: 17.Dez 2004 15:16 Titel: |
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| eunet183 hat folgendes geschrieben:: |
Ergo: Der gute Herr Elders (er ist immerhin einziger Gesellschafter und Geschäftsführer laut Handelsregister) befolgt noch nicht einmal bei seiner eigenen Gesellschaft die spanischen Rechtsvorschriften.
Das nenne ich eine Visitenkarte für einen Steuerberater!!! |
Was versprühen Sie da für Weisheiten und ungerechtigte Beleidigungen? Es besteht zunächst einmal überhaupt kein Grund, mich für Ihre Behauptungen zu rechtfertigen. Wenn ich dennoch tue, dann nur für das Forum zur Richtigstellung und zur Information.
Ich gründe Vorratsgesellschaften, schon seit vielen Jahren und kann hinzufügen, dass es bisher keine einzige Beanstandung wegen Unkorrekheit gegeben hat. Vorratsgründungen (nach deutschem Recht sicherlich mal wieder ein krimineller Akt), sind nach spanischen und sonstigem internationalen Recht ein normaler Vorgang. Deshalb besitze ich de jure keine einzige spanische Gesellschaft mehr.
Bei einer Gründung werden Geschäftsführer und Gesellschafter ins Registro (nicht vergleichbar mit dem deutschen Handelsregister)eingetragen. Alle Vorratsgesellschaften werden aber auch wieder verkauft, das ist der Sinn des normalen Geschäfts.
Ihre Behauptungen sind falsch, dass ich noch Geschäftsführer und Gesellschafter dieser Gesellschaften bin. Woher holen Sie Ihr Wissen? Und mit welchem Recht machen Sie mich da ungerechtfertigt nieder?
Die Gesellschaften wurden allesamt weiter verkauft. Der Verkauf ist ein konstitutiver Notarakt. Die Eintragung im Registro ist rein deklaratorisch, wobei der Verkauf der Gesellschaftsanteile nicht eintragungsfähig ist. Es wird also weiterhin der Anteileigner für alle Zeiten der Gründer sein, der im Registro steht.
Wenn nun der neue Erwerber die erforderlichen Jahreserklärungen (declaraciones anuales, das sind keine "Bilanzen") nicht beim Registro einreicht, kann eine Umtragung im Registro nicht vorgenommen werden und der Gründer bleibt im Registro stehen, woraus aber nur deutsche Hobbyjuristen deutsche Schlüsse ziehen, weil sie überhaupt keine Ahnung haben oder für sie deutsches Recht auch in anderen Ländern gilt.
Es kommt bei Käufern öfter vor, weil sie sich, aus welchen Gründen auch immer, es mal wieder anders überlegt haben oder die Kosten für die Jahresabschlüsse (wie im vorliegenden Fall) noch nicht bezahlt haben, obwohl diese fertig vorliegen.
Nur deshalb stehe ich noch im Registro Kapiert?
Wenn Sie schon deutsche Massstäbe, die hier völlig fehl am Platze sind, weil hier nicht Deutschland, sondern Spanien ist, zugrunde legen, dann versehen Sie das ganze bitte auch mit dem Vermerk, " Ich habe von spanischem Recht überhaupt keine Ahnung und beurteile die Wertigkeit einer Eintragung im spanischen Handelsregister nach deutschen Massstäben.
Zu weiteren Information für das Forum: Man hat keine Möglichkeit nach spanischem Recht, diesen Zustand zu ändern, aber auch kein Interesse daran, weil informierte Aussenstehende die declaratorischen Eintragungen im Registro hinterfragen (müssen) und sich nicht einfach nach deutschen Maßstäben und nach deutscher Rechtsordnung anmaßen, die Eintragungen im spanischen Registro deutsch zu beurteilen.
In der gleichen Weise haben auch deutsche Journalisten mich an den Pranger gestellt, ich wäre Inhaber von 49 spanischen Firmen. Zunächst einmal ist selbst die Inhaberschaft von 49 Firmen keine kriminelle Handlung, zumindest nicht für den Rest der Welt mit Ausnahme von Deutschland vielleicht. Aber mit solchen Behauptungen kann man viel Wind machen, wenn man sie dann noch richtig verpackt, denn dann ist das ja vielleicht schon eine Sensation, auch wenn es keine ist.
Elders |
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timo-mueller Newbie
Anmeldungsdatum: 26.11.2004 Beiträge: 15
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Verfasst am: 20.Dez 2004 13:32 Titel: |
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| Elders hat folgendes geschrieben:: |
| eunet183 hat folgendes geschrieben:: |
Ergo: Der gute Herr Elders (er ist immerhin einziger Gesellschafter und Geschäftsführer laut Handelsregister) befolgt noch nicht einmal bei seiner eigenen Gesellschaft die spanischen Rechtsvorschriften.
Das nenne ich eine Visitenkarte für einen Steuerberater!!! |
Was versprühen Sie da für Weisheiten und ungerechtigte Beleidigungen? Es besteht zunächst einmal überhaupt kein Grund, mich für Ihre Behauptungen zu rechtfertigen. Wenn ich dennoch tue, dann nur für das Forum zur Richtigstellung und zur Information.
Ich gründe Vorratsgesellschaften, schon seit vielen Jahren und kann hinzufügen, dass es bisher keine einzige Beanstandung wegen Unkorrekheit gegeben hat. Vorratsgründungen (nach deutschem Recht sicherlich mal wieder ein krimineller Akt), sind nach spanischen und sonstigem internationalen Recht ein normaler Vorgang. Deshalb besitze ich de jure keine einzige spanische Gesellschaft mehr.
Bei einer Gründung werden Geschäftsführer und Gesellschafter ins Registro (nicht vergleichbar mit dem deutschen Handelsregister)eingetragen. Alle Vorratsgesellschaften werden aber auch wieder verkauft, das ist der Sinn des normalen Geschäfts.
Ihre Behauptungen sind falsch, dass ich noch Geschäftsführer und Gesellschafter dieser Gesellschaften bin. Woher holen Sie Ihr Wissen? Und mit welchem Recht machen Sie mich da ungerechtfertigt nieder?
Die Gesellschaften wurden allesamt weiter verkauft. Der Verkauf ist ein konstitutiver Notarakt. Die Eintragung im Registro ist rein deklaratorisch, wobei der Verkauf der Gesellschaftsanteile nicht eintragungsfähig ist. Es wird also weiterhin der Anteileigner für alle Zeiten der Gründer sein, der im Registro steht.
Wenn nun der neue Erwerber die erforderlichen Jahreserklärungen (declaraciones anuales, das sind keine "Bilanzen") nicht beim Registro einreicht, kann eine Umtragung im Registro nicht vorgenommen werden und der Gründer bleibt im Registro stehen, woraus aber nur deutsche Hobbyjuristen deutsche Schlüsse ziehen, weil sie überhaupt keine Ahnung haben oder für sie deutsches Recht auch in anderen Ländern gilt.
Es kommt bei Käufern öfter vor, weil sie sich, aus welchen Gründen auch immer, es mal wieder anders überlegt haben oder die Kosten für die Jahresabschlüsse (wie im vorliegenden Fall) noch nicht bezahlt haben, obwohl diese fertig vorliegen.
Nur deshalb stehe ich noch im Registro Kapiert?
Wenn Sie schon deutsche Massstäbe, die hier völlig fehl am Platze sind, weil hier nicht Deutschland, sondern Spanien ist, zugrunde legen, dann versehen Sie das ganze bitte auch mit dem Vermerk, " Ich habe von spanischem Recht überhaupt keine Ahnung und beurteile die Wertigkeit einer Eintragung im spanischen Handelsregister nach deutschen Massstäben.
Zu weiteren Information für das Forum: Man hat keine Möglichkeit nach spanischem Recht, diesen Zustand zu ändern, aber auch kein Interesse daran, weil informierte Aussenstehende die declaratorischen Eintragungen im Registro hinterfragen (müssen) und sich nicht einfach nach deutschen Maßstäben und nach deutscher Rechtsordnung anmaßen, die Eintragungen im spanischen Registro deutsch zu beurteilen.
In der gleichen Weise haben auch deutsche Journalisten mich an den Pranger gestellt, ich wäre Inhaber von 49 spanischen Firmen. Zunächst einmal ist selbst die Inhaberschaft von 49 Firmen keine kriminelle Handlung, zumindest nicht für den Rest der Welt mit Ausnahme von Deutschland vielleicht. Aber mit solchen Behauptungen kann man viel Wind machen, wenn man sie dann noch richtig verpackt, denn dann ist das ja vielleicht schon eine Sensation, auch wenn es keine ist.
Elders |
Ein ganz hervorragender, sachlicher und kompetenter Beitrag. Dem ist nichts hinzu zu fügen, außer, dass sich der Vorredner eunet nicht einmal entschuldigt hat. Das ist also die Visitenkarte von eunet.
Timo |
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novacell Specialist
Anmeldungsdatum: 18.06.2003 Beiträge: 65
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Verfasst am: 20.Dez 2004 15:23 Titel: |
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| Auch ich kann Herrn Elders nur meine besten Glückwünsche für diesen gelungenen Beitrag aussprechen und auf diesem Wege frohe Festtage wünschen. |
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Klever Newbie
Anmeldungsdatum: 05.05.2005 Beiträge: 39
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Verfasst am: 5.Mai 2005 22:40 Titel: |
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Auch wenn Herr Elders natürlich spanische SLs auf Vorrat gründen darf, wird auch er damit leben müssen, dass die meisten Firmenbestattungen mit deutschen Strafgesetzen kollildieren: Insolvenzverschleppung, Bankrott durch unterlassene Buchführung, Beiseiteschaffen der Buchführung und Unterlassen der Bilanzierung. Wenn man dann noch den Alt-Geschäftsführern dabei hilft, noch vorhandene Vermögenswerte beiseite zu schaffen und z.B. mithilfe fingierter Darlehensverträge auf extra eingerichtete Spanische S.L.s zu übertragen, wird es richtig kriminell, mal ganz zu schweigen von Bestattern mit falschen Identitäten (z.B. der Nigerianer, der vor etwa einem Jahr verurteilt wurde).
Und wenn die Firma einen Sitz in Deutschland hat, dann ist Tatort immer (auch) in Deutschland, selbst wenn man in Spanien wohnt und arbeitet wie Herr Elders. Darüber kann er nun dem Vernehmen nach zunächst in einem Gefängnis in Madrid nachdenken, bevor er wahrscheinlich nach Deutschland ausgeliefert wird.
Sein Kompagnon, "Rechtsanwalt C. Krause" (deutsche RA-Zulassung schon 2001 entzogen), ist schon da und in Untersuchungshaft in Gera.
Ob es um die "Rechtsanwaltskanzlei Marbella" jetzt ruhiger wird?
Klever |
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Profimmo Newbie
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 14
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Verfasst am: 6.Mai 2005 8:00 Titel: Rechtsanwaltskanzlei Marbella |
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Er hat doch nicht alles gewußt der schlaue Herr Elders.
Manchmal hilft die Zeit , ein wenig Gerechtigkeit zu schaffen.
Adios, Senor Elders.
recuerdos a profimmo |
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autor Specialist
Anmeldungsdatum: 22.04.2005 Beiträge: 168
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Verfasst am: 6.Mai 2005 12:28 Titel: Elders und Lang die letzten großen GmbH Entsorger |
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Wie Herr Elders was fehlt Ihnen denn?
Solchen Typen fehlen zudem jede Steuer- und Rechtskenntnisse. Das wird lapidar damit
abgetan „wofür braucht man solche Kenntnisse nicht, man kauft ja nur eine GmbH, wie ein
Auto eben„. Ihre gesamten Unterlagen (und damit die Rekonstruktion aller sachlichen und
zeitlichen Abläufe) ist später jederzeit für die deutsche Staatsanwaltschaft uneingeschränkt
nachvollziehbar und prüfbar (Hausdurchsuchungen sind an der Tagesordnung). Hoffentlich
haben Sie die Sendungen von KONTRAST vom 9.12.98 über Schuhmacher-König, Berlin
und Michael Pufal (Plus-Minus, ARD) und Dr. Klein Hamburg (Spiegel-Artikel) (Presseartikel
können bei uns angefordert werden) und vom 6.12.2000 in KENNZEICHEN
Was sind den Sie für ein Typ Herr Elders,ich werde mir größter Freude an Ihrem Prozess, als Beobachter teilnehmen. |
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Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
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Verfasst am: 10.Mai 2005 8:23 Titel: |
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Und wieder fällt mir da ein gewisser Herr Dietmar KURSCHEL samt seinem Junior Kurschel ein, der sich dieses Umfeldes bedient, bzw. bedient hatte....
Gleich und gleich gesellt sich gern! |
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Klever Newbie
Anmeldungsdatum: 05.05.2005 Beiträge: 39
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Verfasst am: 16.Mai 2005 7:38 Titel: Elders ausgeliefert? |
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| Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen dringt die Information, H. Elders, Chef der "Rechtsanwaltskanzlei Marbella"/Ascania sei unter Mitnahme seiner Gehhilfen, die ein Indiz für relativ geringe Fluchtfähigkeit darstellen könnten, von Madrid nach Deutschland ausgeliefert worden, auf dem Weg nach GEra oder schon da. |
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Klever Newbie
Anmeldungsdatum: 05.05.2005 Beiträge: 39
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Verfasst am: 20.Mai 2005 5:26 Titel: Gerichtsverhandlung gegen "Marbella-Connection" |
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In einer Pressemitteilung heißt es, vom 25. bis 27. Mai sei beim Amtsgericht Gera Hauptverhandlung gegen 3 Beteiligte der sog. "Marbella-Connection", einen 69-jährigen Rechtsanwalt, dessen Frau und die Frau eines angeblichen Steuerberaters, des Chefs der Organisation (siehe www.thueringen.de/olg ).
Es geht um gewerbsmäßige Firmenbestattungen bei 350 Firmen.
Am ersten Verhandlungstag soll nur die 314 Seiten lange Anklage verlesen werden. |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 25.Mai 2005 17:45 Titel: |
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Ein langer Tag heute beim Amtsgericht in Gera. Die Staatsanwälte (die übrigens das Gomopa Forum sehr gut kennen) haben die mehr als 300 Seiten lange Anklageschrift verlesen. Die Angeklagten Klaus Heinrich Wilhelm Krause (ehemaliger RA aus Kleve, der früher auch als RA. Dr. Klein auftrat) wurde aus der JVA zum Gericht gebracht (mit Handschellen und Führungskette, ein wenig überzogen für einen 69-jährigen) und hat einen Anwalt zur Seite. Die 52 jährige Frau Christine Maria Elders (lebt seit längerem von ihrem Mann getrennt) wird von 2 Anwälten begleitet. Und schließlich die dritte im Bunde, die 34 jährige Karin Anneliese Eißing - die von einer Anwältin betreut wird.
Es wurden interessante Details vorgetragen von den Staatsanwälten, dazu später hier im Forum mehr. Mit Frau Elders konnte ich ein Gespräch führen (in einer der Prozeßpausen) auch dazu später mehr - hier im Forum.
Die anwesende Presse kennt auch das Forum, Gomopa ist auch durch diesen Fall gut bekannt, als Info-Forum - das schonungslos berichtet.
Bleiben Sie drann, es wird spannend und interessant zugleich. |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 25.Mai 2005 19:52 Titel: |
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Presse
OSTTHÜRINGER Zeitung
| Zitat: |
Professionelle "Firmenbestatter" vor Gericht
Heute beginnt in Gera Prozess gegen drei führende Mitglieder der "Marbella -Connection"
Marbella ist ein Mekka der Schönen und Reichen. Doch das Image des Nobelbadeortes an der Costa del Sol ist schwer angekratzt: Das Zentrum des Jet-Set und Show-Business an der "Sonnenküste" verkommt seit Jahren immer mehr zu einem Eldorado der Organisierten Kriminalität.
Ihren "Geschäftssitz" hielt in der südspanischen Stadt auch eine Organisation gewerbsmäßiger Firmenbestatter - die so genannte Marbella-Connection. Drei ihrer führenden Köpfe müssen sich ab heute vor dem Amtsgericht Gera verantworten.
Die Anklagebank teilen sich der 69-jährige Ex-Rechtsanwalt Klaus C. vom Niederrhein und dessen 34-jährige Ehefrau Karin Anneliese E. Dritte im Bunde ist Christina Maria E. Die 52-Jährige ist die Ehefrau des sich als Steuerberater ausgebenden Chefs der Organisation, Herbert E. Das Paar lebt getrennt.
Staatsanwalt Frank Erdt legt ihnen Bankrott, Betrug und Untreue jeweils in besonders schwerem Fall, Insolvenzverschleppung, Urkundenfälschung, mittelbare Falschbeurkundung, Steuerhinterziehung und weitere Delikte zur Last. 314 Seiten umfasst die Anklageschrift. Ihre Verlesung dauert nach Gerichtsangaben den ganzen ersten der drei anberaumten Verhandlungstage.
Der Ex-Anwalt und die beiden Frauen sollen zwischen 1999 und 2004 daran beteiligt gewesen sein, etwa 350 insolvenzreife Gesellschaften aus dem gesamten Bundesgebiet mit neu eingesetzten Geschäftsführern von der Bildfläche verschwinden zu lassen, ohne den vorgeschriebenen Insolvenzantrag zu stellen. Buchhaltungsunterlagen sollen ebenfalls verschwunden und nicht weitergeführt worden sein. In zahlreichen Fällen soll auch eine Übertragung des Vermögens der Gesellschaften auf deren alte Gesellschafter oder Geschäftsführer eingefädelt worden sein, um die Gläubiger durch die Vorenthaltung letzter Vermögenswerte ins Leere laufen zu lassen. Mittels Vollmachten konnten die alten Chefs so noch in den Firmen verbliebene Gegenstände verhökern. Potentielle Kunden der Firmenbestatter wurden durch Anzeigen in Tageszeitungen angelockt.
Um aus dem Blickfeld der deutschen Behörden zu verschwinden, hatte das "Firmenbestattungsunternehmen" von Herbert E. seinen Sitz nach Marbella verlegt. - Unerreichbar für Gläubiger und Justiz. Die neu eingesetzten Geschäftsführer gaben regelmäßig Anschriften in Spanien an, hinter denen sich nur Postfächer verbargen. Wirksame Zustellungen wurden so weitgehend unmöglich gemacht. Zudem traten die neuen Geschäftsführer in mehr als 200 Fällen unter falschen Namen auf. Bei der Übertragung der Firmen auf diese "Phantome" soll in etwa 80 Fällen auch ein Notar aus Jena beteiligt sein.
Die Angeklagten - einer sitzt in Untersuchungshaft - sind weitgehend geständig. Weitere Tatbeteiligte wurden aus Spanien ausgeliefert. Darunter auch Herbert E., der am morgigen zweiten Verhandlungstag als Zeuge aussagen soll. Mit den Urteilen wird für Freitag gerechnet. |
Quelle: Professionelle "Firmenbestatter" vor Gericht |
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autor Specialist
Anmeldungsdatum: 22.04.2005 Beiträge: 168
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Verfasst am: 25.Mai 2005 21:43 Titel: Marbella |
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Der Aufkäufer von Lang Juricon,welcher schon 177 Firmen direkt übernommen hat ist in Spanien Wohnhaft:
Jürgen Neininger,geb.am 26.12.1957,Port Allegre 17,E-17487 Ampuriabrava. |
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autor Specialist
Anmeldungsdatum: 22.04.2005 Beiträge: 168
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Verfasst am: 25.Mai 2005 21:51 Titel: Marbella Lang und Co |
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| Bei der Anschrift von Neininger und der 177 GmbH handelt es sich um ein Ferienhaus an der Costa Brava. |
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autor Specialist
Anmeldungsdatum: 22.04.2005 Beiträge: 168
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Verfasst am: 25.Mai 2005 21:53 Titel: Marbella Lang und Co |
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Freue mich schon auf die Berichte von Herrn Henneberg!  |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 26.Mai 2005 20:09 Titel: |
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2.ter Verhandlungstag (Vorab-Kurzbericht)
Heute war der 2.te Verhandlungstag. Zu Wort kamen auch die Zeugen:
Jutta Sandau, eine 61-jährige Hausfrau
http://www.gomopa.net/foren/htopic/2042/sandau/jutta-sandau-plattmacher-ohne-skrupel.htm
die als Repräsentant bei der Ascania anfing und später selbst Übernehmer wurde. Vor der Zeugenvernehmung der Frau Jutta Sandau, sagte Frau Karin Eißing, das Sie Kenntnis hatte, das Frau Sandau früher verhaftet wurden wäre. Woher sie das wisse, wollte der Vorsitzende Richter wissen, sie hätte es gelesen - sagte sie, darauf der Vorsitzende Richter, gelesen haben sie die Information - dann doch sicher im Forum von Gomopa.
Herr Chavier, ein 70-jähriger ehemaliger Kfz-Mechaniker, der auch unter den Alias-Namen Willi Neven bzw. Rolf Mummert auftrat. Als Rolf Mummert hat er auch einen gefälschten Ausweis der Stadt Düsseldorf im Besitz gehabt. Nach seiner Aussage stammt die Idee der Alias Namen von Elders selbst. Er besorgte auch die Pässe.
Schliesslich kam Herr Elders auch als Zeuge. Herr Elders wurde am 17.03.2005 in Spanien verhaftet und vor 11 Tagen nach Deutschland überstellt. (Gera ist wirklich eine schreckliche JVA). Zum Gerichtstermin erschien Herr Elders mit 2 Gehhilfen. Er verweigerte zu allen Punkten die Aussage, er würde nur im Beisein seines RA Dr. Wilhelm aus Dresden antworten. Dieser war heute nicht dabei. Der Abgang von Elders war spektakulär. Er verschwand - wie vom Erdboden verschluckt. Die Anwesende Presse stand vor einem leeren Fahrstuhl. Wo ist Elders abgeblieben? Wurde er vor der Presse geschützt und in Sicherheit gebracht?
Zum Schluss des wieder langen Verhandlungstages erklärte der Vorsitzende Richter der Frau Elders, das es möglicherweise zu einem Ausreiseverbot für Frau Elders kommen könnte, sie dürfte dann nicht wieder zurück nach Spanien - wo sie seit 7 Jahre lebt.
Übrigens:
Herr Klaus Krause (ehemaliger RA aus Kleve) der auch als Dr. Klein auftrat, hat im Gomopa Forum nie geschrieben, alle Beiträge stammen von Elders selbst. |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 26.Mai 2005 20:35 Titel: |
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Presse:
In der heutigen Bildzeitung (Ausgabe Thürigen, Seite 3) ein großer Artikel.
(wir werden versuchen als PDF diesen Beitrag einzustellen)
OSTTHÜRINGER Zeitung
| Zitat: |
Insolvenzbetrug: »Marbella-Connection«-Mitglieder gestehen
Gera (dpa/th) - Drei mutmaßliche Insolvenzbetrüger der so genannten Marbella-Connection haben am Donnerstag vor dem Amtsgericht Gera umfassende Geständnisse abgelegt. Ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Kleve am Niederrhein und seine Frau sowie die Frau des mutmaßlichen Chefs der Organisation räumten ein, von Marbella aus insolvenzreife deutsche Firmen trickreich übernommen zu haben. Beschäftigte und Gläubiger in Deutschland konnten ihre Forderungen nach diesen »Firmenbestattungen« nicht mehr durchsetzen. |
| Zitat: |
Plädoyers im Prozess um »Marbella-Connection« erwartet
Gera (dpa/th) - Im Insolvenzbetrugsprozess gegen drei Mitglieder der so genannten Marbella-Connection werden heute (Freitag) am Amtsgericht Gera die Plädoyers erwartet. Die Angeklagten hatten umfassende Geständnisse abgelegt. Ein ehemaliger Rechtsanwalt vom Niederrhein und seine Frau sowie die Frau des mutmaßlichen Chefs der Organisation räumten ein, von Marbella aus insolvenzreife deutsche Firmen trickreich übernommen zu haben. Gläubiger in Deutschland konnten ihre Forderungen danach nicht mehr durchsetzen. |
http://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/1967481.html#absatz5
| Zitat: |
Insolvenzbetrüger gestehen
Drei mutmaßliche Insolvenz-Betrüger haben vor dem Amtsgericht Gera umfassende Geständnisse abgelegt. Sie räumten ein, von Marbella aus insolvenzreife deutsche Firmen so übernommen zu haben, so dass Gläubiger in Deutschland ihre Forderungen nicht mehr durchsetzen konnten. Die drei Angeklagten bezeichneten sich als Mitläufer. Ihnen sei zur Tatzeit nicht bewusst gewesen, dass sie gegen Gesetze verstoßen. Die Staatsanwaltschaft legt ihnen unter anderem Insolvenzverschleppung und Steuerhinterziehung zur Last. |
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Klever Newbie
Anmeldungsdatum: 05.05.2005 Beiträge: 39
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Verfasst am: 26.Mai 2005 22:36 Titel: Verhandlung in Gera |
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A. Henneberg hat die Verhandlung ja recht gut beobachtet. Aber das Pseudonym des Firmenbestatters Chavier war "Willi Leven", nicht "Willi Neven". Interessanterweise sollen alle Beurkundungen des Namens "Leven" bei demselben Notar vorgenommen worden sein.
Die Aufmachung des Artikels in der Bild-Zeitung Thüringen war schon etwas überzogen. So groß braucht man einen mutmaßlichen Straftäter nicht abzubilden.
Wurde eigentlich schon irgendetwas bekannt, was als Strafmaß zu erwarten sein könnte? |
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autor Specialist
Anmeldungsdatum: 22.04.2005 Beiträge: 168
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Verfasst am: 27.Mai 2005 9:19 Titel: Marbella |
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| Bingo! Herr Chavier und Herr Neininger alte Freunde! |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 27.Mai 2005 9:24 Titel: Re: Marbella |
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| autor hat folgendes geschrieben:: |
| Bingo! Herr Chavier und Herr Neininger alte Freunde! |
und hier
| autor hat folgendes geschrieben:: |
Ist doch ganz einfach in der Zeit des IT. Man nehme die Namen welche sich im Zentralenhandelsregister oft wiederholen,in verschiedensten Brachen auftauchen und verfolgt diese dann zurück. Wo landet man ?... bei J U R I C O N
s.zb. Geschäftsführer, Jürgen Neininger: Salida GmbH Treuhand-Consulting Wirtschaftsdienste und in weiteren 180 GmbH. |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 27.Mai 2005 10:00 Titel: Re: Verhandlung in Gera |
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| Klever hat folgendes geschrieben:: |
| Die Aufmachung des Artikels in der Bild-Zeitung Thüringen war schon etwas überzogen. So groß braucht man einen mutmaßlichen Straftäter nicht abzubilden. |
Ganz meine Meinung, da werden "schwere Verbrecher" mit ganz kleinen Fotos abgebildet, und hier füllt das Foto von Herrn Krause eine viertel Seite.
Aber mal zum Beitrag von Bild - (wo haben die nur immer die falschen Meldungen her?) (Anm. Bild-Artikel jeweils im Zitat / meine Anmerkungen darunter.)
| Zitat: |
| Zitat: |
| Überschrift: Eine Heuschrecke in Handschellen. |
Der Begriff ist vollkommen falsch gewählt, nur weil dieser Begriff jetzt durch die Medien geistert, ein Begriff den der SPD Parteichef benutzte für:
| Zitat: |
| Dazu zählen vor allem die Private-Equity-Firmen - Investitionshäuser meist amerikanischer Herkunft, die auch in Deutschland zunehmend Unternehmen aufkaufen, sie zerlegen, um Teile anschließend mit hohem Gewinn weiterzuverkaufen. |
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| Zitat: |
Viele marode Firmen soll er in Thüringen geschluckt und skrupellos ausgeschlachtet haben. Das Geld verschwand in Marbella. Klaus Krause mit Handschellen ins Gericht. Muß er bald für 10 Jahre in Gefängnis?
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Soviele waren es in Thüringen nicht, ganze 5 - 7 Fälle aus dem Gerichtsbezirk Gera. Der Rest der fast 1.000 Fälle (so der Staatsanwalt) ist über die ganze Republik verteilt.
Auch muss Herr Krause nicht für 10 Jahre ins Gefängnis. Aber so hören wohl die Berichterstatter hin, der Richter führte aus: "das es für hier angeklagte Einzelfälle ein Strafmaß bis zu 10 Jahren geben kann. Das Gericht wird die Strafen zusammen fassen und möglicherweise 2 Einzelstrafen bilden - die nicht mehr als 2 x 4 Jahre betragen werden. Von einer Strafe - von 10 Jahren war keine Rede, ist auch am Amtsgericht nicht möglich. Vermutlich wird die Gesamtstarfe bei 4 - 6 Jahren liegen.
| Zitat: |
| Verstecken nützt nix! Christine Elders soll ebenfalls Firmen ausgeplündert haben |
Übereinstimmend haben die Zeugen, und die Angeklagten ausgesagt: "das Frau Elders Büroarbeiten durchgeführt hat, Post abgeholt und versendet hat, sowie auf Anweisung von dem herrschenden und dominanten Herrn Elders - Buchungen ausgeführt hat, sowie Konten eröffnet hat. Die Kontrolle und die Bestimmung hatte allein Herr Elders, der Frauen in der Führungsetage nicht duldete.
| Zitat: |
Ihnen waren die Arbeiter völlig egal. Es ging ihnen nur ums Geld. Gestern (Anm. Mittwoch den 25.05.2005) 7.30 Uhr Amtsgericht Gera.
Gleich drei Heuschrecken mussten vor ihrem Richter erscheinen.
Christine Elders (52)
Klaus Krause (69) und seine Ehefrau
Karin Eißing (34)
Angeklagt weil sie Firmen wie Heuschrecken überfallen, ausgesaugt und die betroffenen Arbeiter ihrem Schicksal überlassen haben.
"Es ist ein eingespieltes Team zur Bestattung von Kapitalgesellschaften. Sie agieren seit 1999 von Spanien aus" sagt Staatsanwalt Frank Erdt (43)
Und so trickreich arbeitete die Marbella-Connection laut Kripo: In Anzeigen suchten die Betrüger insolvente Firmen in Deutschland - von der Baubude über Maschinenhersteller bis zu Architekturbüros. |
Die Anzeigen wurden durch Herrn Elders veranlasst. Im Jahr 2001 als Dr. Gregowski das Unternehmen verließ, wurde auf Mailing Aktionen umgestellt. Dazu wurden Adressen gekauft.
| Zitat: |
| Sie schluckten kostenlos die Pleite-Betriebe, |
Nach Zeugenaussagen haben die Alt-GF bis von 4.000 bis 15.000 DM in Bar - direkt nach Notartermin gezahlt.
| Zitat: |
| setzten Geschäftsführer mit gefälschten Pässen ein, |
Herr Chavier, als Mummert und Niven (er war derjenige mit falschen Identitäten)
| Zitat: |
verlegten den Firmensitz nach Spanien und machten alles, was noch von der Firma übrig war, zu Geld.
"Sie haben bis zu 500 Betriebe in ganz Deutschland übernommen" sagt der Staatsanwalt. Mindestens 10 Mio Euro hat die Bande abkassiert.
Deutsche Gläubiger und auch die um ihrem Lohn betrogenen Angestellten standen jedesmal mit leeren Händen da - die spanische Adresse war gefälscht. |
Es gab keine Spanische Büroanschrift, das Büro befand sich im Haus von Herrn Elders. Verwendet wurden nur Postfachadressen. Unliebsame Post stempelte Herr Elders als "unbekannt verzogen" und lies diese in Deutschland in Postkästen werfen.
| Zitat: |
Mehrere tausend Arbeiter verloren so ihr Konkursgeld. Der Gesamtschaden, den die Marbella Connection angerichtet haben soll, liegt mind. bei 100 Mio Euro.
Die Verlesung der 272 Seiten der Anklage dauerte knappe 8 Stunden,
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Prozeßbeginn - 7.30 Uhr - Verhandlungsende - 18.15 Uhr
| Zitat: |
| mehr als 2.500 Aktenordner füllen einen Nebenraum. |
Die Akten befanden sich im Raum 316 - in dem auch die Verhandlung geführt wurde (sehr klein). Die Regale (4 Teile mit 5 Etagen) waren randvoll. In zwei weiteren Regalen und Kisten waren weitere Akten. Der Vorsitzende und der Staatsanwalt hatten zu jeder Zeit Zugriff zu de Akten und haben insgesamt einen sehr guten Überblick gehabt.
| Zitat: |
| Für die 3 Angeklagten (die laut Staatsanwaltschaft die Chefetage gebildet hatten) drohen bis zu 10 Jahre Haft. |
Für die 2 Frauen wird es bei einer Bewährungsstrafe enden, Frau Elders muss damit rechnen, nicht wieder nach Spanien zurück zu dürfen. Das Gericht überlegt ob es ein Reiseverbot verhängt.
Herr Krause wird wohl zwischen 4 - 6 Jahren bekommen. Im Moment läuft der 3.te Verhandlungstag mit Plädoyers der Verteidiger und er Staatsanwaltschaft, im Anschluss soll heute das Urteil gesprochen werden.
Weitere Prozesse gegen Chavier, Herrn Elders und weiter werden folgen. |
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