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mehrens Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 16 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 13.Mai 2004 9:40 Titel: Was ist CMS.U?? |
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Hallo,
wer kennt die Hintergründe?
Wer ist CMS.U oder CMS.U Invest oder CMS.U Invest GmbH?
Ansonsten kann ich leider keine weiteren Informationen im Netz dazu finden. Daher kann ich auf diesem Wege hier vielleicht etwas Unterstützung finden?
In dieser Website kann man übrigens zu 95% nicht navigieren, ohne auf eine Login-Maske zu stossen. Sogar bei Impressum und Kontakt ...
Halte es für nicht korrekt. Was sagt Ihr dazu?
Würde mich freuen etwas zu erfahren. Vielen Dank.
Die Assel |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 13.Mai 2004 10:07 Titel: |
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| Wie ist die URL der CMS.U Invest GmbH ? |
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mehrens Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 16 Wohnort: Niedersachsen
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 13.Mai 2004 10:22 Titel: ........................... |
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Klickt man das Impressum dieses Unternehmens an, erscheint folgendes:
| Zitat: |
Authorization Required
This server could not verify that you are authorized to access the document requested. Either you supplied the wrong credentials (e.g., bad password), or your browser doesn't understand how to supply the credentials required.
--------------------------------------------------------------------------------
Apache/1.3.26 Server at www.cms-u.com Port 80 |
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mehrens Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 16 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 13.Mai 2004 10:45 Titel: |
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Eben. Und das nicht nur beim Impressum, sondern auch bei (fast) allen anderen Navigationspunkten.
Was soll man davon halten?
Denke, wenigstens Kontakt und Impressum sollten doch ohne Login erreichbar sein. Nicht wahr?
Aus diesen Günden scheint mir dieses Unternehmen recht zwielichtig ...
Vielleicht weiss jemand mehr darüber?
Die Assel |
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mehrens Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 16 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 13.Mai 2004 10:48 Titel: |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 13.Mai 2004 10:50 Titel: |
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goldständer Newbie
Anmeldungsdatum: 16.03.2004 Beiträge: 31
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Verfasst am: 13.Mai 2004 10:58 Titel: CMS.U Invest GmbH |
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Status der Unternehmung:
CMS.U Invest GmbH in Liquidation
Letzte Amtsblattpublikation:
SHAB-Nr.: 00136 / SHAB-Datum: 18.07.2003 (003/003)
SG
Mutationen CMS.U Invest GmbH, in Rapperswil SG, Handel mit Dienstleistungen auf dem Finanzsektor, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 171 vom 05. 09. 2002, S. 10, Publ. 629718). Firma neu: CMS.U Invest GmbH in Liquidation. Die Gesellschaft wird in Anwendung von Art. 813 Abs 2 OR und Art. 86 Abs 2 HRegV von Amtes wegen als aufgelöst erklärt, weil die ihr zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes in bezug auf die Geschäftsführung und Vertretung angesetzte Frist fruchtlos abgelaufen ist. Die Gesellschaft ist ohne Liquidator. Tagebuch Nr. 5113 vom 14.07.2003 01090050
Grüsse Goldständer |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 13.Mai 2004 11:07 Titel: |
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| Applaus - das ging ja mal wieder fix... |
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mehrens Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 16 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 13.Mai 2004 21:33 Titel: |
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Super-Recherche, alle Achtung.
Recht vielen Dank für diese Aufklärung.
Wie kann es dann sein, dass dieses Unternehmen dann auf sog. "privater Empfehlungsbasis" irgendwelche fadenscheinigen Geldgeschäfte anbietet?
Ich habe das Gefühl, hier sollen wieder gutgläubige Leute um einige Euros gebracht werden.
Nach Informationen, die mir zurzeit vorliegen, gibt es folgendes Angebot der CMS.U:
Zur Teilnahme an einem Programm sollen 451 Euro bezahlt werden. Dieser betrag setzt sich zusammen aus 300 Euro Gebühr, um überhaupt dort teilnehmen zu können und 151 Euro für den ersten Monat.
Es sollen dann jeden Monat 151 Euro eingezahlt werden. Auszahlungen sind wie folgt geplant. 1. Monat ca. 13 Euro, dann jeden Monat eine Verdoppelung der Auszahlung. Nach dem 8. Monat sollen monatlich dann immer 1600 Euro ausgezahlt werden.
Das hörte sich für mich sehr merkwürdig an.
Aus diesem Grund versuchte ich mit meinen bescheidenen Möglichkeiten zu recherchieren. Leider ohne besonderen Erfolg.
Jetzt, nach den hier bekannt gegebenen Informationen steht wohl eindeutig fest, dass hier durch CMS.U eine ganz miese Sache anlaufen wird ...
Vielen Dank noch einmal für Eure Mühe.
Ich werde die Sache mit CMS.U weiter beobachten und berichten, da einige Bekannte dort eingestigen sind. Mal sehen, wann denen ein Licht aufgeht ...
Die Assel |
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goldständer Newbie
Anmeldungsdatum: 16.03.2004 Beiträge: 31
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CliffBarnes Newbie
Anmeldungsdatum: 13.04.2004 Beiträge: 12
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Verfasst am: 19.Mai 2004 16:13 Titel: CMS.U Invest |
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Auch mir hat man dringend empfohlen noch heute einzusteigen.
Als Info mailte man mir die folgenden Erklärungen zum "Geschäft":
Kurzinformationen zur Investmentanlage
Warum ist diese Art der Anlage nahezu unbekannt?
Neben den bekannten Bankschaltergeschäften gibt es zur Zeit rund 18.000 Geldmarkt- und Finanzierungsinstrumente (lt. Aufstellung der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, BIZ in Basel), die jedoch dem herkömmlichen Bankkunden absolut unbekannt sind. Dies vor allem deswegen, weil die Geldinstitute kein Interesse daran haben, ihre Kunden an Investmentformen mit außergewöhnlich hohen Renditen teilnehmen zu lassen. Oft genug legen deshalb Finanzinstitute ihr Hauptaugenmerk darauf, das Wissen der von ihnen ausgebildeten Verkäufer auf das zu beschränken, was zum Verkauf der von ihnen angebotenen Produkte ausreicht. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Bankangestellte bei Produkten, welche außerhalb der üblichen Sphäre liegen, meist schlichtweg überfordert zeigen. Ihre Reaktionen sind daher oft von einem allgemeinen Abwehrverhalten geprägt und gipfeln nicht selten in der Behauptung, dass es auf dem Markt bestimmte Produkte gar nicht gibt. Aufgrund solchen Verhaltens der Bankverkäufer und durch die Ehrfurcht, vor der bei dieser Personengruppe vermutete Kompetenz , ist das einen logische Konsequenz, dass die Kunden bei Nachfragen nach Produkten mit außergewöhnlich hohen Renditen verunsichert und auf diese Weise meist wieder in die Standartprodukte der Geldinstitute zurück geführt werden.
Instrumente mit höheren Renditen entstehen jedoch aus den Bedürfnissen der Banken, wobei sie zu großen Teilen die Spielregeln des Geldgeschäftes selbst bestimmen. Und sofern sie auf die Mitwirkung privater Investoren verzichten können, tun sie es auch. Es gibt allerdings Geschäfte, bei denen sie aufgrund rechtlicher Bestimmungen gezwungen sind, sich natürlicher und juristischer Personen (Investoren) zu bedienen um diese Geldgeschäfte abwickeln zu können. Dabei handelt es sich nicht selten um Maßnahmen, die von Banken zur Geldbeschaffung am freien Kapitalmarkt vorgenommen werden.
Welche Vorteile bietet es diesen Geldinstituten?
Banken dürfen durch verschiedene Liquiditätsschöpfungsmaßnahmen ihr Eigenkapital um bis zu 10 % pro Jahr erhöhen. Da eine Bank nur das 8 – 18–fache ihres Eigenkapitals in Form von Kundenkrediten ausgeben darf, ist eine solche Kapital-Erhöhungsmaßname sehr gefragt.
So wird zum Beispiel eine Schuldverschreibung in Höhe von US$ 10 Millionen von einer Bank abgezinst an einen Käufer zum Preis von US$ 8 Millionen veräußert. Die ausstellende Bank kann den Kaufpreis in Höhe von US$ 8 Millionen sofort realisieren und als Aktivposten verbuchen. Da die Schuldverschreibungen eine Laufzeit von z.B. 1 Jahr und 1 Tag hat, steht bilanztechnisch dem Kaufpreis im laufenden Jahr lediglich ein Verbindlichkeitsvortrag von US$ 10 Millionen gegenüber, der sich als fällige Zahlung bilanztechnisch auch erst im Folgejahr auswirkt. Mit dem auf diese Art neu gewonnen „Eigenkapital“ kann die Bank ein Vielfaches davon (8-18-faches) als neue Kreditlinie gegen übliche Sicherheiten an den Endverbraucher vergeben. Dieses neue Kreditvolumen beträgt mit dem Faktor 12 gerechnet US$ 96 Millionen. Aus diesem Kapital erwirtschaftet das Geldinstitut bei einem angenommenen Zinsertrag von 8 % immerhin US$ 7,68 Millionen. Die Bank verfügt nun insgesamt über US$ 15,68 Millionen (Kaufpreis zuzüglich erwirtschafteter Zinsen). Nach einem Jahr und einem Tag wird die Schuldverschreibung in Höhe des Nominalwertes von US$ 10 Millionen fällig gestellt. Der Bank verbleibt somit ein Überschuss von US$ 5,68 Millionen.
Wie werden dabei die Renditen für den Investor erwirtschaftet?
Aufgrund internationaler Vorschriften und Gebräuche ist es den emittierenden Banken nicht gestattet, solche Papiere auszugeben, ohne dass diese im Voraus bezahlt werden. Auf der anderen Seite ist es wegen gesetzlicher Bestimmungen dem Käufer dieser Papiere (Pensionsfonds, Versicherungen, Industrieunternehmen etc.) untersagt, diese zu bezahlen, bevor sie sich nicht in seinem Eigentum befinden. Auf Grund dessen übernimmt das Kapital des privaten Investors als jeweils die Rolle der Zwischenfinanzierung, obgleich eine solche nicht tatsächlich durchgeführt wird. Es genügt lediglich der Nachweis, dass der Kaufpreis für das Papier hinterlegt ist. Das private Anlagekapital ist sozusagen das notwendige Bindeglied zwischen den Banken, die das Papier emittierende und den letztendlichen Käufern. In aller Regel dauert die Abwicklung eines solchen Geschäftes weniger als einen Tag, was bedeutet, dass das Investorenkapital sogar mehrmals täglich für den notwendigen Kapitalnachweis eingesetzt werden kann. Der jeweils erzielte Gewinn zwischen Kauf und Verkauf wird als so genannte
„Fall-Out“ (Ertrag) bezeichnet und wird unter den Beteiligten aufgeteilt und ausgeschüttet.
_____________________________
Was soll man dazu sagen? Was meint ihr?
Gruß Cliff Barnes |
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William Cooper Specialist
Anmeldungsdatum: 24.02.2004 Beiträge: 118
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Verfasst am: 19.Mai 2004 18:18 Titel: Fundiertes Halbwissen |
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Sehr geehrter User Cliff Barnes,
dieser Ihnen zugemailte Text taucht immer dann auf, wenn ein Dummenfänger Kunden an der Angel hat, sein Wissen aber nicht ausreicht, die Hintergründe solcher "Geschäfte" explizit zu erklären.
Wen wundert es, wissen selbst gestandene Vermittler mit performenden Zugängen oft nicht mehr, als das "es geht und ausgezahlt wird".
Gelegentlich werden auch gutgemeinte Veröffentlichungen eines Herrn Schönbohm zitiert, das Ergebnis bleibt sich jedoch stets gleich: Der Kundensucher hat keine Ahnung von der Materie und in der Regel auch keine Möglichkeit, solche Geschäfte umzusetzen.
Meistens ist er nur Frontmann einer Betrügergruppe und weiss selbst nicht genau, wozu er benutzt wird.
Jedem halbwegs intelligenten Menschen müsste mittlerweile geläufig sein, dass solche Geschäfte in Dimensionen abgewickelt werden, welche die Liquidität halbwegs betuchter Bürger bei weitem überfordern.
Anzunehmen, solche Geschäfte liessen sich mit Kleinbeträgen initiieren, wäre töricht. Trotzdem fallen immer wieder Anleger auf diesen Unsinn herein und füllen mit ihrem Wehklagen Foren wie dieses.
Solange allerdings noch Gier das Hirn frisst, wird sich daran auch nichts ändern.
Kleinanleger sollten besser auf die warnenden Worte des Users Caligula hören, auch wenn dieser - gemessen an seinen hier getätigten Aussagen - am allerwenigsten von solchen Investments versteht.
Mit vorzüglicher Hochachtung
W.C. |
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CliffBarnes Newbie
Anmeldungsdatum: 13.04.2004 Beiträge: 12
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Verfasst am: 19.Mai 2004 18:43 Titel: Kleinanleger |
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Bin mal gespannt, was caligula dazu sagt.
Regards Cliff Barnes |
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caligula Insider
Anmeldungsdatum: 06.12.2003 Beiträge: 884 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 19.Mai 2004 19:59 Titel: |
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Hi.
Gar nix sagt der Caligula dazu. Es handelt sich schließlich nicht um ein transparentes und nachvollziehbares Anlagemodell, sondern vermutlich um ein so genanntes "Programm". Dieses Thema hat sich überlebt. Wer an diese Anlage glaubt, soll einsteigen.
C. |
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mehrens Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 16 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 19.Mai 2004 20:55 Titel: |
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Hmmm, eine Aussage dieser Art hätte ich jetzt nicht erwartet bzw. finde diese jetzt etwas merkwürdig.
Was soll mir die Aussage vermitteln, wenn gesagt wird "Wer an diese Anlage glaubt, soll einsteigen." ...
Das kann doch nicht bedeuten, solange Du an etwas glaubst, funktioniert es auch ... ?
Grund zum Start dieses Threads war ursprünglich herauszufinden, was an der CMS.U Invest GmbH dran ist, was diese merkwürdige Gesellschaft, die ohne Impressum und Kontaktinformationen online ist im Schilde führt und ob jemand etwas darüber weiss ...
Die Assel |
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William Cooper Specialist
Anmeldungsdatum: 24.02.2004 Beiträge: 118
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Verfasst am: 19.Mai 2004 22:28 Titel: Was ist dran an CMS.U |
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Sehr geehrter User Mehrens,
um Ihre Frage klar und deutlich zu beantworten:
An diesem Angebot ist absolut nichts dran, jeder Anleger wird dort sein Geld verlieren und diese Firma ist - auch wenn nicht bekannt - mit 100%iger Sicherheit unseriös.
Mit vorzüglicher Hochachtung
W.C. |
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mehrens Newbie
Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 16 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 20.Mai 2004 9:19 Titel: |
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Lieber User William Cooper,
das ist doch einmal eine klare Aussage.
Vielen Dank und allen einen schönen Vatertag
Die Assel |
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ffbkdavid User gebannt
Anmeldungsdatum: 31.08.2003 Beiträge: 1467 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 20.Mai 2004 10:33 Titel: ... einen derart hahnebüchenen unsinn... |
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... kann man wirklich nur an einem sehr hohen feiertag ertragen
eigentlich sind die "ausführungen" dieses reputierten bank- und finanzfachmanns keinen kommentar wert... trotzdem:
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"... Banken dürfen durch verschiedene Liquiditätsschöpfungsmaßnahmen ihr Eigenkapital um bis zu 10 % pro Jahr erhöhen..."
_____ also von dieser beschränkung der eigenmittel habe ich noch nie 'was gehört
_____ im übrigen: die verstärkung der EIGENMITTEL ergibt sich durch nicht ausgeschüttete GEWINNE und nicht durch irgendwelce "liquiditätsschöpfungsmassnahmen"... allein schon der begriff ist derart konfus, dass er nicht weiter erwähnt zu werden braucht
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"... So wird zum Beispiel eine Schuldverschreibung in Höhe von US$ 10 Millionen von einer Bank abgezinst an einen Käufer zum Preis von US$ 8 Millionen veräußert. Die ausstellende Bank kann den Kaufpreis in Höhe von US$ 8 Millionen sofort realisieren und als Aktivposten verbuchen..."
_____ was soll des das nun wieder heissen? das beschriebene geschäft ergibt
a) liquide mittel in höhe von 8,000,000.-
b) eine erhöhung der FREMDMITTEL in höhe von 8,000,000.-
c) verpflichtungen zur zinszahlung innerhalb des vereinbarten zeitrahmens (zu diesem punkt siehe bemerkungen unten) in höhe von 2,000,000.-
_____ der kaufpreis MUSS als aktivposten (bei barzahlung beispielsweise als kasseneingang) verbucht werden... nix von "kann sofort realisieren"
_____ als GEGENPOSTEN muss allerdings auch die VERPFLICHTUNG GEGENÜBER DEM KUNDEN vebuch werden (der gute mann erhält ja die erwähnte schuldverschreibung als wertpapier im gegenwert für seine zahlung)
_____ absolute unverständliche formulierungen
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"... Da die Schuldverschreibungen eine Laufzeit von z.B. 1 Jahr und 1 Tag hat, steht bilanztechnisch dem Kaufpreis im laufenden Jahr lediglich ein Verbindlichkeitsvortrag von US$ 10 Millionen gegenüber, der sich als fällige Zahlung bilanztechnisch auch erst im Folgejahr auswirkt..."
____ wie bitte? - eine zinsverpflichtung in höhe von 2,000,000.- auf einem betrag von 10,000,000.- hat eine LAUFZEIT von 1 jahr und 1 tag
____ völlig wirre vermischung von bilanztechnik, verbindlichkeiten und fälligkeit der zahlung - buchungen wirken sich IMMER auf ZWEI SEITEN aus (enweder erhöhung/verminderung der aktiven gegen erhöhung/verminderung der passiven... stichwort: investitionen gegen kredit oder rückzahlung von verpflichtungen gegen abbau von liquidität - oder erhöhung von aufwendungen/erträgnissen gegen erhöhung/verminderung von liquidität)
_____ buchungen sind auch ZEITLICH exakt abzustimmen... die verbuchung von geschäftsvorfällen in einem jahr und die "übertragung" damit in zusammenhang stehender verpflichtungen/erträgnisse in eine andere abrechnungsperiode sind absolut inakzeptabel
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Mit dem auf diese Art neu gewonnen „Eigenkapital“ kann die Bank ein Vielfaches davon (8-18-faches) als neue Kreditlinie gegen übliche Sicherheiten an den Endverbraucher vergeben. Dieses neue Kreditvolumen beträgt mit dem Faktor 12 gerechnet US$ 96 Millionen. Aus diesem Kapital erwirtschaftet das Geldinstitut bei einem angenommenen Zinsertrag von 8 % immerhin US$ 7,68 Millionen. Die Bank verfügt nun insgesamt über US$ 15,68 Millionen (Kaufpreis zuzüglich erwirtschafteter Zinsen). Nach einem Jahr und einem Tag wird die Schuldverschreibung in Höhe des Nominalwertes von US$ 10 Millionen fällig gestellt. Der Bank verbleibt somit ein Überschuss von US$ 5,68 Millionen
_____ abgesehen vom unsinn an und für sich nur eine EINZIGE, BESCHEIDENE FRAGE:
_____ DIE 96,000,000.-, DIE DA "ZUSÄTZLICH" AUSGELIEHEN WERDEN KÖNNEN... STEHEN DIE K O S T E N L O S ZUR VERFÜGUNG (fällt die entsprechende liquidität vom himmel oder wird sie von der bank of salem in melchizedek zinslos zur verfügung gestellt!)
_____ die ganze "modellrechnung" ist absoluter quatsch und hirnrissig
_____ joker-broker-gesülze at it's best!
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Aufgrund internationaler Vorschriften und Gebräuche ist es den emittierenden Banken nicht gestattet, solche Papiere auszugeben, ohne dass diese im Voraus bezahlt werden. Auf der anderen Seite ist es wegen gesetzlicher Bestimmungen dem Käufer dieser Papiere (Pensionsfonds, Versicherungen, Industrieunternehmen etc.) untersagt, diese zu bezahlen, bevor sie sich nicht in seinem Eigentum befinden. Auf Grund dessen übernimmt das Kapital des privaten Investors als jeweils die Rolle der Zwischenfinanzierung, obgleich eine solche nicht tatsächlich durchgeführt wird. Es genügt lediglich der Nachweis, dass der Kaufpreis für das Papier hinterlegt ist. Das private Anlagekapital ist sozusagen das notwendige Bindeglied zwischen den Banken, die das Papier emittierende und den letztendlichen Käufern. In aller Regel dauert die Abwicklung eines solchen Geschäftes weniger als einen Tag, was bedeutet, dass das Investorenkapital sogar mehrmals täglich für den notwendigen Kapitalnachweis eingesetzt werden kann. Der jeweils erzielte Gewinn zwischen Kauf und Verkauf wird als so genannte
„Fall-Out“ (Ertrag) bezeichnet und wird unter den Beteiligten aufgeteilt und ausgeschüttet..."
_____ ich möchte schon gern wollen, ich trau' mich nur nicht dürfen
_____ während die einen wollen, aber nicht können, dürfen die anderen nicht, obwohl sie dies wünschen
_____ unsinn in höchster potenz!
_____ immerhin: eine neue variante als "erklärungsversuch" für die tatsache, dass da irgendwelches kapital auf ein konto einbezahlt werden soll, ohne dass es sich von diesem in irgendeine richtung "bewegt"... trotzdem aber horrende erträge abwirft... kompliment für das konstrukt, braucht ein recht krankes gehirn, um sich eine derartige struktur auch nur theoretisch einfallen zu lassen
caligula ist vollständig beizupflichten... es steht wirklich "jedem" frei, sich an derartigen geschäften zu beteiligen... nur bitte: NICHT IM NACHHINEIN JAMMERN, WENN DIE MONETEN AUF EINEM KONTEN GELANDET SIND, ZU DEM "MAN" KEINEN ZUGANG HAT
take care
ffbkdavid |
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caligula Insider
Anmeldungsdatum: 06.12.2003 Beiträge: 884 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 20.Mai 2004 14:39 Titel: |
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@ ffbkdavid
Natürlich handelt es sich um reinen Unsinn, grenzenlosen Stuss und puren Betrug. Aber mir geht dieser Medium-Term-Notes- und Tradingmist schon so auf die Nerven, dass ich das Ganze nicht mehr kommentieren will.
Jeder hat die Möglichkeit, hunderte Seiten in diesem Forum zu diesem Thema durchzulesen. Ich schreibe mir sicher nicht mehr die Finger wund.
"Was sind nun Wertpapiere, die absolute Sicherheit bieten? Fragen Sie einen pensionierten Bundesbankoberrat. Übrigens: es ist allgemein bekannt, dass es außerhalb der Bankschalter Bankgeschäfte gibt, ...."
Ich kann den Mist nicht mehr hören.
Trotzdem liebe Grüße Caligula |
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