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Kishon Newbie
Anmeldungsdatum: 01.03.2005 Beiträge: 11 Wohnort: 86169 Augsburg
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Verfasst am: 1.März 2005 7:41 Titel: Benachrichtigung im Todesfall |
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Gibt es eine Möglichkeit, wie ich über den Tod meiner Mutter benachrichtigt werde?
Nur soviel, ohne mich hätte es gar kein Haus und nichts zum Erben gegeben! Ich habe meinen Eltern das Haus gerettet und wurde zum Dank übergangen!
Auf meinen Pflichtteil möchte ich aber nicht verzichten!
Was kann ich tun?
Mit freundlichen Grüßen
kishon |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 363 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 1.März 2005 10:04 Titel: Re: Benachrichtigung im Todesfall |
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| Kishon hat folgendes geschrieben:: |
| ... Auf meinen Pflichtteil möchte ich aber nicht verzichten! ... kishon |
@Kishon
Vorausgesetzt, Sie sind im juristischen Sinne erbberechtigt, steht Ihnen immer als Erbe 1. Grades zumindestens der Pflichteil zu. - Hinterlassen Sie Ihre Anschrift beim Meldeamt des Wohnortes Ihrer Mutter bzw. beim zuständigen Nachlassgericht.
Warum fühlen Sie sich denn übergangen? Oder war Ihre Mutter nur testamentarisch bestimmter Vorerbe resp. Alleinerbe nach dem Tod Ihres Vaters? - Dann üben Sie Geduld! Wenn nichts anderes testamentarisch vereinbart ist/war, dann sind Sie mit eventuellen weiteren Erben 1. Grades paritätisch gleichberechtigt. Ihre Mutter als Alleinerbin kann Ihr Pflichteil ohne triftigen Grund nicht ohneweiteres "verschenken".
Beachten Sie bitte, dass meine Hinweise keine Rechtsgültigkeit haben können, sondern nur auf Lebenserfahrung beruhen.
Fragen Sie einen Juristen in diesem Forum. Der wird Ihnen auch die eventuellen Ausnahmen erläutern können, wann Sie eines Pflichteils verlustig werden können.
Vielleicht kann auch der User @Taeaen ein paar Tipps geben. Die sind zur "Selbsthilfe"oft sehr nützlich.
Übrigens: Mutter bleibt immer Mutter! |
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Kishon Newbie
Anmeldungsdatum: 01.03.2005 Beiträge: 11 Wohnort: 86169 Augsburg
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Verfasst am: 1.März 2005 12:38 Titel: |
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Lieber Unbekannter!
Danke für die Auskunft! Sie hat mich zwar keinen Schritt weiter gebracht, aber Sie haben sich zumindestens bemüht.
Zu Ihrem Zusatz, Mutter bleibt immer Mutter. Genau danach habe ich mein Leben lang gelebt! Mein Vater hat sich verspekuliert und ich habe ihm nicht nur das Haus gerettet, sondern ihn und meine Mutter bei mir, in meiner Fa. angestellt. Dafür haben Sie mich um mein gesamtes Vermögen gebracht! Nebenbei habe ich meinem jüngeren Bruder das Studium finanziert! Aber damit nicht genug, trotz des Betrugs, alle, einschließlich meines Steuerberaters, schrieen, sofort klagen,habe ich es nicht getan! Nein ich habe den geliebten Eltern noch einen kompletten Anbau, am Haus, ausgeführt und bezahlt!
Ich war im wahrsten Sinne des Wortes das, was man einen guten Sohn nennt! Heute bin ich nur noch ein blöder Sohn und ich kann mir nachsagen lassen:"Gutmütigkeit ist ein Teil der Liederlichkeit!" Die ganze Geschichte ist nur ein kleiner Ausschnitt, an Gemeinheiten und Verbrechen, die an mir begangen wurden, aber ich wollte mir das sparen und nur wissen, ob man irgendwo beantragen kann, das man im Todesfall, benachrichtigt wird!
Und jetzt noch ein guter Rat von mir:"Es gibt Dinge, die muß man selbst durchlebt haben, um sie wirklich zu verstehen und erst dann, kann man darüber reden oder gar urteilen!" |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 363 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 1.März 2005 13:29 Titel: Re: Benachrichtigung im Todesfall |
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| Kishon hat folgendes geschrieben:: |
| ... Und jetzt noch ein guter Rat von mir:"Es gibt Dinge, die muß man selbst durchlebt haben, um sie wirklich zu verstehen und erst dann, kann man darüber reden oder gar urteilen!" |
@Kichon
Schlimme Geschichte, ... wenn sie Realität ist.
Nur damit wir uns richtig verstehen: Ihren Rat meinten Sie doch wohl "ganz allgemein", denn ich werde in Ihren Fall nicht "urteilen".
Vielleicht sprechen Sie über Ihren "Fall" einmal mit einem wirklichen Topanwalt, der Familien- und Gesellschaftsrecht beherrscht. Ich könnte Ihnen einen in Süddeutschland nennen.
Dennoch macht mich Ihre Geschichte etwas stutzig.
Sie schrieben, Sie hätten Ihre Eltern in Ihrer Firma angestellt, und weiter: Dafür haben Sie mich um mein gesamtes Vermögen gebracht!
Wie konnte das denn passieren?
Nun interessiert mich der Fall. - Ich gehe davon aus, Sie arbeiten als Architekt. Handeln Sie
1. als selbständiger Architekt oder gar als GbR-Partner oder
2. als GF einer GmbH oder einer anderen juristischen Person?
Hatten Ihren Eltern bei Ihnen Anstellungsverträge, so wie es unter Fremden üblich ist?
Hatten Sie Ihre Eltern Vollmachten für geschäftliche Handlungen gemäß § 181 BGB eingeräumt? - (generell oder nur fallweise / schriftlich oder mündlich?)
Wie konnten Ihre Eltern Sie aus ihrer Position denn um Ihr Vermögen bringen?
Haften Sie für schadensersatzpflichtige Handlungen Ihrer Eltern als Angestellte in Ihrem Unternehmen, insbesondere weil ggf. eine Architektenversicherung die Deckung für einen Schadensfall/Regress widerrief?
Wenn dieses Fragenpaket relevant sein sollte, kann ich Ihnen nur raten, einen sehr erfahrenen Anwalt zu konsultieren. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, würde ich an Ihrer Stelle den Fall prüfen und bewerten lassen.
Kontakt zu mir via [E-Mail anzeigen]
Gruss, WC.Hofmann |
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Kishon Newbie
Anmeldungsdatum: 01.03.2005 Beiträge: 11 Wohnort: 86169 Augsburg
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Verfasst am: 2.März 2005 7:19 Titel: |
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Sehr geehrter Herrr Hoffmann,
danke für Ihr Interesse! Mein Fall ist grausame Realität! Allerdings noch viel krimineller, als Sie es sich in Ihrer schlimmsten Phantasie vorstellen können!
Da ich aber nur die eine Frage beantwortet haben wollte und die ganze Geschichte, immer wieder Wunden aufreißt, die dann sehr, sehr langsam verheilen und für außenstehende, ohnehin kaum nachzuvollziehen ist, möchte ich nicht weiter einsteigen.
Nur soviel, ich hatte ein eigenes Architekturbüro und ein Baugeschäft. Als mein Vater, mit seinem eigenen Geschäft pleite ging, stellte ich Ihn und meine Mutter bei mir an.
Meinen Vater als Bauleiter und meine Mutter, als Buchhalterin. Nebenbei finanzierte ich auch noch das Studium meines 14 Jahre jüngeren Bruders. Bei mir, obwohl ich mal zu den hochbegabten Kindern gehörte, hieß es lakonisch:"Wenn Du studieren willst, dann arbeite beim Papa, am Bau!"
Ich war wirklich im Dauerstreß, denn ich hatte mein Firma, wirklich mit nichts aufgebaut und zu einem Betrieb, mit Millionenumsatz, hochgepowert!
Um meine Blauäugigkeit, meinen Eltern gegenüber zu verstehen, müßten Sie wissen, wie ich aufgewachsen bin.
Ich bin bis zu meinem 7. Lebensjahr in Heimen gewesen! Dorthin hatte man mich abgeschoben! Ich bekam, als Kleinkind, mehr Prügel als zu fressen! ( Verzeihen Sie den Ausdruck! )
Als ich dann endlich, wieder daheim leben konnte, waren meine Eltern, obwohl die Prügel weiter gingen, meine Götter!
Diese Zeilen sind nur ein ganz kleiner Ausschnitt, meines Lebens, denn die Realität war noch tausendmal schlimmer! Aber vielleicht, verstehen Sie jetzt teilweise.
Mittlerweile, sitze ich nach einer mißglückten Bandscheibenoperation im Rollstuhl und mußte daher meine Firma verkaufen.
Finanziell bin ich, Gott sei Dank, abgesichert, aber ich bin ein Krüppel, an Leib und Seele!
Mir geht es bei meinem Pflichteil auch nicht ums Geld, sondern, ich will diesen Bestien beweisen, daß ich sehr wohl in der Lage bin, mich auch gegen sie zu wehren!
Ach ja, mein Bruder hat das von mir so geliebte Elternhaus, an dem ich als Kind geschuftet habe und das ich durch den Verkauf, meiner ersten Eigentumswohnung, vor der Versteigerung bewahrt habe, bereits verkauft und meine Mutter ins Altersheim abgeschoben!
Ist das nicht eine Ironie des Schicksals?
Das, sehr geehrter Herr Hoffman, sind die Geschichten, die das Leben schreibt! Der Eine lechzt ein Leben lang nach Liebe, bringt sich für die Familie um und wird bestraft, der andere kassiert bis zu seinem 30. Lebensjahr und wird belohnt!
Weiter Fragen werde ich nicht mehr beantworten! Allerdings habe ich alles schwarz auf weiß und wenn mein Schmerz zu groß wird, schaue ich einfach in die Akten und weiß dann, das ich diesen Verbrechern, einschließlich meines Bruders, keine Träne nachtrauern muß!
Das zum Thema Vater und Mutter!
Mit freundlichen Grüßen
Kishon! |
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