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Eine Arbeitshypothese ... :)

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Jim Phelps
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 14.01.2002
Beiträge: 297

BeitragVerfasst am: 24.Jan 2002 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Stellen wir uns alle mal folgende Situation vor:

Wir haben:

1. ein cleveres Kerlchen als Verkäufer
2. einen gierigen Finanzbüttel
3. Ware
4. viele Käufer

In unserer Arbeitshypothese gehen wir davon aus, daß es sich um sogenannte "intangible goods" handelt, also Ware, die nicht verschickt und geliefert werden muß, wie z.B. Informationen oder eBooks.

Wir haben also unser cleveres Kerlchen ("CK"). CK hat ein eBook, einen Report oder was weiß ich geschrieben und will den - am besten international - vermarkten. CK kann auch eine Website mit einer Mitgliedschaft anbieten, die kostenpflichtig ist. Das Gemeinsame ist jedoch, es muß nichts per Post/Lieferdienst verschickt werden, was durch den Zoll muß. Alles ist online machbar.

Da die Gewinne in diesen Bereich recht hoch sind, wie z.B. 499 USD für eine Bankinformation, lauert der geldgierige Finanzbüttel ("GF"), um unserem CK mindestens 50% seiner sauer verdienten Moneten abzunehmen. Ein Fakt, mit dem CK natürlich in keinster Weise einverstanden ist. Dumm ist natürlich, wenn CK US-Staatsbürger ist, denn dann ist sein weltweit erzieltes Einkommen Opfer der IRS. Aber dem ist nicht so, CK ist ein ganz gemütlicher Mitteleuropäer.

CK wäre nicht CK, hätte er nicht vorgesorgt. Hierbei bedachte CK vier Dinge:

1. Eine Website bei einem unaufdringlichen Freehoster. Solange er sich nicht gegen die "Terms of Use" stellt, also z.B. Ferkeleien auf einem non-adult Hoster anbietet, interessiert keinen, ob die Daten echt sind oder nicht.

2. Ein paar freie Subdomains bei einem kostenlosen Anbieter. Wie bei 1. natürlich nicht in dem Land, in dem er lebt.

3. Einen Abrechnungsdienstleister, der CK die Annahme von Kreditkarten ermöglicht und nicht allzu teuer ist. Die Reichweite geht von 4% zzgl. 1 USD bis zu 30% der Summe, letzteres hauptsächlich im Erotikbereich. Nach Möglichkeit ohne monatliche Grundgebühr, usw., usw. Dieser Dienstleister sitzt eigentlich immer in den USA. Haken: Er muß die Einnahmen per Überweisung "wire transfer" an CK weiterleiten, da US-Schecks wieder eine wahnsinnige Papierspur hinterlassen, da keine Offshorebank sie annimmt. Und wenn doch, zu horrenden Gebühren. Und mal ehrlich, würdet ihr einer Post in Osteuropa Schecks anvertrauen?

4. Ein Offshorekonto in einem vertrauenswürdigen Staat, das auch nicht so viele Gebühren kostet und CK eine Debitcard gibt, die er zu geringen Kosten in seinem Heimatland zum Abheben von Bargeld, Bezahlen am POS (Tankstelle oder Supermarkt), usw. benutzen kann.

CK eröffnet ein Offshorekonto, richtet den Account bei seinem Abrechnungsdienstleister ein, stellt seine Website ins Netz und verdient Geld. Er bezahlt Einrichtungskosten von 100 USD und hat ungefähr 5 USD monatliche Fixkosten.

Seine Seite ist gut, die Kunden ordern fleißig und CK hat ein paar Euros mehr im Monat zum konsumieren.

GF schaute belämmert drein, wüßte er etwas davon. Da GF aber nichts weiß, wird er auch nicht tätig, oder?

Eine schöne Hypothese, findet ihr nicht auch?

Natürlich sind wir alle brav und versteuern unser Einkommen, so es Vater Staat will. Dies ist also kein Aufruf zur Steuerhinterziehung.
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Prepaid Kreditkarte ohne Schufa
Fesser
Specialist


Anmeldungsdatum: 14.01.2002
Beiträge: 89
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 24.Jan 2002 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, JP:

CK = DG?

SF
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Jim Phelps
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 14.01.2002
Beiträge: 297

BeitragVerfasst am: 24.Jan 2002 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Nö, kein Bezug zu realen Forumsmitgliedern.

Nur so eine Arbeitshypothese.

Alles weitere per Privatnachricht für registrierte Mitglieder.
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Goodman
*** Consulter ***


Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5415

BeitragVerfasst am: 9.Dez 2002 14:20    Titel: Diese ' Arbeitshypothese'... Antworten mit Zitat

sollte man sofort noch einmal durchlesen, sodann nochmals überlegen und dann artig sagen:

'VIELEN DANK JIM'
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Schwabenpower
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1372
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 5.Feb 2003 23:38    Titel: ein gigantisch guter Beitrag! Antworten mit Zitat

Lieber unbekannter Phelps, für diesen gigantisch guten Beitrag gebührt Ihnen eigentlich sowas wie der "Goldene Gomopa-Verdienstorden".
Donnerwetter! Werde das Spiel mal bei Gelegenheit ausprobieren. Melde mich dann die nächsten jahre mal wieder, um mich hoffentlich bedanken zu können!
_________________
Auf Regen folgt Sonne!
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Viventis Consulting AG
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.06.2003
Beiträge: 134
Wohnort: CH-6362 Stansstad

BeitragVerfasst am: 17.Sep 2003 8:38    Titel: Abwicklung¨über die Schweiz / Höchststeuersatz 10%-15% Antworten mit Zitat

Liebe Forumsmitglieder

Es gibt eine Möglichkeit ein solches oder ähnlich gelagertes Geschäft, bei welchem sämtliche Umsätze ausserhalb der Schweiz generiert werden, mit einem Höchststeuersatz von ca. 10%-15% abzuwickeln. Der effektive Satz ist noch abhängig von der jeweiligen Situation der Firmengestaltung. Diese Ausgestaltung des Schweizer Steuerrechtes ist völlig legal und hat die Unterstützung der hiesigen Steuerämter.

Die Vorteile liegen klar auf dem Tisch. Die erwirtschafteten Gelder liegen für einen EU-Bürger relativ nahe und sind daher kurzfristig verfügbar. Durch diverse Doppelbesteuerungsabkommen ist dieses Konstrukt völlig legal. Die Gesellschaft in der Schweiz kann ihre Aufwände steuerlich geltend machen. Spesen etc. können also ganz normal aktiviert werden. Eine solche Gesellschaft unterliegt keinerlei Restriktionen und sicher einen besseren Ruf als eine Firma aus den bekannten Steueroasen (Liechtenstein, Panama, B.V.I. etc.).

Gerne erteilen wir über diese Möglichkeiten nähere Informationen. Sie erreichen uns unter Email oder PM.

Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
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axko2
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.09.2003
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 17.Sep 2003 15:46    Titel: es bleibt steuerhinterziehung Antworten mit Zitat

Hallo,

ja klingt alles recht gut - in der Theorie.
Auch wenn ich hier jetzt vielleicht als Speilverderber gelten sollte, in der Praxis ist das ganze nicht so einfach.

Fangen wir mal an:
Also Webseite bei einem Freehoster unter falschen Namen.
Prima, kann man einrichten, ab ob falscher Name oder nicht, über die IP bin ich doch zu finden, da müsste man also schon etwas mehr Aufwand betreiben um auch die IP zu verstecken, ansonsten könnte es böse Überraschungen geben.

Subdomain, siehe oben, um eine funktionierende Subdomain einzurichten benötige ich übrigens noch eine email adresse, an die mir die Zugangsdaten gesendet werden, da empfiehlt es sich wiederum ein wenig auf die IP aufzupassen, sonst findet man mich darüber.

Und jetzt wird's lustig, einen Kreditkartenabrechner zu finden der 1. mich als nicht US Bürger als Kunden nimmt, nicht unmöglich, aber auch nicht leicht. Dann muss dieser Anbieter auch noch bereit sein, mein Geld auf ein Offhsorekonto zu überweisen, auch nicht so leicht. Drittens verlangen die Anbieter die genau das machen horrende Gebühren, also ganz so billig wird es nicht.
Ich arbeite seit Jahren mit solchen Anbietern und vermittle diese an unsere Klienten, glaubt mir, ich weiss wovon ich hier spreche, es kann zum Alptraum werden, also wie gesagt möglich, aber nicht leicht und nicht billig.

Jetzt kommen wir zum nächsten schönen Part, das Offshorekonto, richtet sich jeder mal rasch so ein?? Wenn es so schön einfach wäre, würden die vielen Offshore Vermittler keine 1000de an der Vermittlung verdienen.
Sicher kann jemand der sich gut auskennt, auch relativ schnell ein Offshorekonto einrichten, aber der gemütliche Europäer wird wohl eher etwas überfordert sein. Abgesehen davon gibt es nur sehr sehr sehr wenige Offshorebanken, die mir ein Konto eröffnen ohne das ich mindestens 1000$ einzahle. Die Mindestforderung reicht von 1000 bis 75.000$ Es gibt zwei nette Offshorebanken, die da schon mit 100 zufrienden sind, aber die muss unser gemütliche Europäer erst mal finden.
Aber auch hier, möglich, aber nicht leicht und eben auch nicht so billig.

Jetzt muss unser gemütlicher Europäer auch noch zum Internet Marketing Genie mutieren. Jeder der wirklich Erfahrung im Internet hat, weiss wie schwer es ist, im Internet seine Seite so bekannt zu machen und so viel Traffic zu bekommen, dass auch ein paar Käufer übrigbleiben. Nicht ohne Grund ist es eine Tatsache, dass 95% aller Webseiten kein Geld verdienen. Aber vielleicht ist unser gemütliche Europäer ja ein Genie und kennt den STein der Weisen für Internethandel. Ob sich aber für den durchschnittlichen Internetanbieter der ganze Aufwand lohnt und die Investition, bleibt zu bezweifeln, denn er wird wahrscheinlich so wenig verkaufen, dass er unterm Strich selbst in D steuerfrei bleibt oder nur sehr geringe Seuern zahlt. Wer schon mal versucht hat ein Produkt im Internet zu verkaufen, das über 50$ kostet, weiss auch hier wovon ich spreche. Es gibt Statistiken, die eindeutig belegen, die "Schmerzgrenze" für die meisten User liegt zwischen 50 und 70$. Alles was darüber liegt verkauft sich schwerer.

Und für ein paar hundert oder tausend Dollar, diesen Aufwand zu betreiben und sich obendrein auch noch strafbar zu machen, dass ist die Sache nicht wert.

Denn: Auch wenn ich fein meine IP versteckt habe, meine ID verheimlicht habe bei den Servern. Spätestens die Bank verlangt von mir eine ID. Das wäre soweit nicht schlimm, geben Offshorebanken ja kaum Auskunft, aber der Knackpunkt ist nicht die Bank sondern der Kreditkartenabrechner, und dieser sitz wie vom Verfasser beschrieben meist in den USA oder Kanada und der wird Auskunft geben, wenn es um Strafverfolgung geht. Damit ist meine ganze Geheimnistuerei vergebens.

Wenn schon, dann muss man das ganze über einen Trust oder eine anonyme Offshore Firma oder auch US Corporation aufziehen. Die US Firma erleichtert es auch einen Kreditkartenabrechner zu finden. Und dann alles im Namen des Trust oder der Firma, und diese Firma oder Trust muss so eingerichtet sein, dass es keine Verbindung zum wirklichen Eigentümer gibt.

Wenn schon, dann bitte richtig, sonst kommt am Ende doch GF und das böse Erwachen.

Abgesehen davon, wenn es richtig gemacht wird, ist es auch keine Steuerhinterziehung mehr, sondern ganz legal

Wie sagten die guten Leute zum Schummi (der auch eine nette Konstruktion hat), es ist leider legal, aber moralisch verwerflich. In diesem Punkt mag dann jeder selber entscheiden, wie weit seine Moral geht. Schummi hat sich damit etwa 20 Millionen gespart (falls die Artikel in der Zeitung stimmen) da pfeift er sicher auf die Moral, wo haben denn die Politiker ihre Moral, wenn sie selber genauso verfahren?? Beispiele gibt es genug.


Also Fazit: Die Idee ist gut, die Umsetzung noch etwas mangelhaft und nicht bis zu Ende durchdacht. Funktioniert nur wenn man es richtig macht und vor allem bereit ist, auch etwas zu investieren. Ich will hiermit übrigens niemanden kritisieren, wie gesagt die Grundidee ist richtig. Nur sehe ich es als meine Aufgabe an, meine Klienten vor Schaden zu bewahren, und auch hier auf eventuelle kleine Fallstricke hinzuweisen. Ihr wisst ja vorbeugen ist besser als sitzen
Warum mich strafbar machen, wenn es auch legal geht?

Es gibt gutes nunmal nicht ganz umsonst. deshalb lohnt sich dieser Aufwand eben nur wenn man auch wirklich wieder was reinholt. Aber das soll es ja geben.

Also liebe Leute, bevor ihr das nachmacht, alles gut durchdenken.



In diesem Sinne immer schön vorsichtig bleiben.


P.S. Richtig angestellt, kann man ganz legal steuerfrei werden, für immer!
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Wormhole
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.10.2003
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 25.Dez 2003 0:47    Titel: Re: es bleibt steuerhinterziehung Antworten mit Zitat

axko2 hat folgendes geschrieben::

Also Webseite bei einem Freehoster unter falschen Namen.
Prima, kann man einrichten, ab ob falscher Name oder nicht, über die IP bin ich doch zu finden, da müsste man also schon etwas mehr Aufwand betreiben um auch die IP zu verstecken, ansonsten könnte es böse Überraschungen geben.


Muss ja gar nicht ein falscher Name sein. Eine Maildrop Adresse in anderem Land
(ich habe eine in India falls Interesse) und ein Name des Geschaeftes. Der Name des
Gescchaeftes ist auch der Name der Firma. Die Firma muss ja gar nicht registriert sein.
Also Kontakt-Adresse der Whois Datenbank, kann ruhig z.B. "Secretary" eingetragen
werden. Soll man sich dann an Indien wenden.

Bei einem ADSL Computer in Makedonien die jede 24 Stunden seine IP Adresse
wechselt kann man einen Proxy einstellen und dadurch ueber Web seine Website
verwalten auch durch die sichere Verbindung mit SSL (werde gern bei jemand so
was installieren). Somit ist die IP Adresse vollstaendig eine andere, die aus nicht-EU
stammt.

Muss aber gar nicht sein: ein Server oder Website-Speicher vermietet in einem Land
wo Diskretions-Gesetze existieren wird niemals auf irgendwelche Fragen anderer
Laender IP Adressen weiter geben (Panama).

Hat man einen kostenlosen Shell Provider, wie z.B. http://www.freeshell.org dann
kann man sich bei dem Server einloggen und von dort aus (wenn man 10 USD
bezahlt hat dann auch fuer das ganze Leben) E-mail verschieken die
keine eigene IP enthalten und noch dazu keine eigene Daten (Infos ueber Person).
Auch ueber FTP kann man so durch die Shell die Daten weiter an eigene Website
hochladen. Werde es auch gern tun, schnell und nachweislich falls noetig uber 5
verschiedene IP Adressen weiterleiten und hochladen auf FTP. Oder dem Besitzer
das gleiche unter seiner Kontrolle einrichten.

Zitat:

Subdomain, siehe oben, um eine funktionierende Subdomain einzurichten benötige ich übrigens noch eine email adresse, an die mir die Zugangsdaten gesendet werden, da empfiehlt es sich wiederum ein wenig auf die IP aufzupassen, sonst findet man mich darüber.


Man kann ruhig eine richtige Domain auch kaufen und mit richtigen Whois Daten
eingetragen werden (mit der Maildrop Adresse). Alles andere eruebrigt sich durch
die Shell/FTP/Proxy Verwendung durch ein anderes Land.

Zitat:

Und jetzt wird's lustig, einen Kreditkartenabrechner zu finden der 1. mich als nicht US Bürger als Kunden nimmt, nicht unmöglich, aber auch nicht leicht.


Nichts leichter als das, bei 2Checkout: http://www.2checkout.com bekommt man ein
Kredit-Karten Akzeptant Konto. Konto kann ueber jemand anders in BAR bezahlt
werden oder ueber Post-Anweisung (von Indien z.B.) und dann auf einen anderen
Namen uebertragen werden. Nur die ID Nummer, Geburtstag wird gebraucht falls
man das Passwort vergisst. Aber auch das kann auf einen anderen Namen eingetragen
werden, aber Hauptpasswort bleibt ja beim Besitzer. 5.5% wird von der Einnahme
genommen was auch nicht viel ist bei tangible. Der Inder kann seine ID Nummer
abgeben und Ihnen das Konto samt Passwort Daten uebergeben. (Bei Interesse,
habe ich jemand der es macht fuer Sie). Die Konto kostet ja nur 60 USD, aber der
Inder mag es dreifach.

Zitat:

Dann muss dieser Anbieter auch noch bereit sein, mein Geld auf ein Offhsorekonto zu überweisen, auch nicht so leicht.


Wenn man schon in dem Konto bei 2Checkout ist, dann gibt es dort die Referenz-Bank
Eintragung, also muss kein US Konto sein, kann irgendein Konto sein mit USA Referenz
Konto (fast jede zweite Bank) und neben dem kann man auch die ATM Karte bekommen
und damit kommt man ohne Konto aus. Ich kann fuer eine geringe Gebuehr eine
Bank mit Bankgeheimniss staatlich verankert uebermitteln (Gebuehr bekomme ich
wenn es eingerichtet ist) in einem nahen Land im Ost-Block. Braucht man aber gar
nicht, weil bei http://www.freecashcards.com man eine ATM Karte ueber E-Gold
bestellen kann die auf die Bank in Texas lautet und die man ueber Internet
verwalten kann. Das Konto ist ein vollstaendiges Konto bei der Bank die aber
keine Kopie der ID braucht, einen Namen aber schon. Nichtdestotroz funktioniert
die Karte einwandfrei. Da sie ueber Netpay http://www.netpay.com und
E-Gold http://www.e-gold.com zu laden ist kann man dann ruhig von
2Checkout an Netpay Konto das Geld laden bzw. ueber E-Gold Provider das Geld
auf sein Konto schicken und ueber E-Gold auf diese eigene ATM Karte laden.

Zitat:

Drittens verlangen die Anbieter die genau das machen horrende Gebühren, also ganz so billig wird es nicht.


2Checkout hat keine monatlich Gebuehren und nur 5.5%
ATM Karte hat nur 36 USD jaehrlich Gebuehren.
Netpay und E-gold haben minimale Gebuehren, bzw. Laden auf E-Gold, aber mit
20-30 USD muss man immer rechnen und manchmal auch mit 1%.
Die Bank hat keine monatliche Gebuehren, 60 USD fuer die ATM Karte und
mag sein 100-300 USD fuer die Erroeffnung je nach dem ob man auch Visa/Mastercard
(das aber nur mit Deposti 1000 - 2000) will und was auch immer.

Zitat:

Ich arbeite seit Jahren mit solchen Anbietern und vermittle diese an unsere Klienten, glaubt mir, ich weiss wovon ich hier spreche, es kann zum Alptraum werden, also wie gesagt möglich, aber nicht leicht und nicht billig.


Fuer 2000 USD oder weniger wird alles ueber eine Panama Firma geregelt:
http://www.pos-inc.com

Zitat:

Jetzt kommen wir zum nächsten schönen Part, das Offshorekonto, richtet sich jeder mal rasch so ein??


Fuer 1000 EUR in Panama sicherlich zu finden (bei einem anderen Kollegen), vielleicht
auch 500 USD mit der obigen Firma. Fuer nur 100 USD bei Rietumu:
http://www.rietumu.lv und wenn man persoenlich kommt, wird
alles in 1 Stunde erledigt. Was sind das noch die 200 EUR Reise-Gebuehren.
Und kein Deposit wird verlangt. Aber wenn man nichts zu bewegen hat, dann
lohnt sich ja die Sache nicht.

Zitat:

das über 50$ kostet, weiss auch hier wovon ich spreche. Es gibt Statistiken, die eindeutig belegen, die "Schmerzgrenze" für die meisten User liegt zwischen 50 und 70$. Alles was darüber liegt verkauft sich schwerer.


Das geht und ich habe gerade kassiert. Man braucht keine Hoffnungen zu machen
in erstem Monat (obwohl es geht auch), aber nach einiger Zeit und gut
durchgedachten Arbeit - bekommt man Nachfragen und erledigt den Service und
verdient dabei, mehr als durchschnittlich. Natuerlich muss man sich auskennen.
Aber auch eine einfache Seite mit 2 Seiten nur: Info plus Order, verdient das Geld
falls man weiss wie man es presentiert. Und dazu braucht man gar nicht die Seite,
denn werben kann man auch ruhig an ganz bestimmte Kunden ueber e-mail und
fax.

Zitat:

Und für ein paar hundert oder tausend Dollar, diesen Aufwand zu betreiben und sich obendrein auch noch strafbar zu machen, dass ist die Sache nicht wert.


Und warum sollte man benachteiligt werden im Gegensatz zu einer Person aus
einem anderen Land? Warum sind die dann bessere Menschen? Und was wenn
jemand ANDERES das ganze Ding steuert und verkauft? Das E-buch wird nur
diskret verschickt wenn das Geld kassiert wurde mit einem Klick seitens des
Inhaber (Chef).

Zitat:

Verfasser beschrieben meist in den USA oder Kanada und der wird Auskunft geben, wenn es um Strafverfolgung geht. Damit ist meine ganze Geheimnistuerei vergebens.


Der 2Checkout Konto kann ruhig auf einen anderen Namen eingetragen werden und
von ihm bezahlt werden (Indien usw.) Man kann ruhig auch mehrere Konten
einrichten die dann weiter nur 19 USD kosten. Und ueber Proxy (also faktisch
aus Indien) das Konto verwalten und Passwoerter nur fuer sich behalten und somit
kontrollieren.

Zitat:

Wenn schon, dann muss man das ganze über einen Trust oder eine anonyme Offshore Firma oder auch US Corporation aufziehen. Die US Firma erleichtert es auch


JA. Falls man vom 2Checkout zu einem E-gold bzw. Netpay das Geld ueberweist,
dann ist die Anonymitaet klar und man braucht keine weitere Firmen. Aber bei
Bedarf kenne ich jemand der eine Vorrats-Firma, die absolut anonym ist und nur
einen Dir/Shareholder/Secr. braucht der auch eine Person/oder keine Person sein kann,
zu verkaufen hat. Man kann auch Nominee Dir. haben der die Vollmacht fuer die
Konto-Erreeffnung schreibt und mit Apostille in non-EU Land versieht. Er gibt es
her auch falls noetig mit einem eingerichtetem Konto den man noch umschreiben bzw.
unterschreiben muss und bei einem Notar in Skand. beglaubigen muss. Er kann die
Papiere morgen verschieken. Die Firma ist nur ein paar Tage alt und in Pazifik
eingerichtet. Der Inder kann natuerlich als Secretary fungieren und was auch
immer unterschreiben falls noetig. Um die 1500 EUR sind fuer ihn OK.

Zitat:

Und dann alles im Namen des Trust oder der Firma, und diese Firma oder Trust muss so eingerichtet sein, dass es keine Verbindung zum wirklichen Eigentümer gibt.


Zufaelliger weise sind bei dieser Firma keine Direktoren im Register eingetragen und
keine Shareholders mit Bearer Shares. Jegliche Anfragen sind zwecklos. Sogar Konto
kann total anonym eingerichtet werden und alle Passwoerter bzw. Mechanik fuer
Konto-Steuerung dem Inhaber uebergeben werden.

Aber auch wenn der Inhaber das Konto selbst unterschreiben will, kenne ich so
einen Notar in Skandinavien der jegliche Unterschriften notariziert ohne auf das
Dokument zu schauen. Machen es wahrscheinlich auch hier, aber ich kam da bei
einem und sagte ich moechte also eine Unterschriften-Beglaubigung und die
Puppen am Tisch haben mich schon im duett gefragt um was es da beim
Dokument genau geht, anderen Klienten die im Zimmer warteten waren sicherlich
auch interessiert um es zu hoeren. Wie laecherlich.

Der Notar in Sk. hat nicht mal Gebuehren, also kostet nichts ausser einer nette Reise,
fuer seine Beglaubigung und die Bank wird diese Beglaubigung natuerlich aktzeptieren.
Aber wenn man die Reise macht, dann kann man ja gleich zur Bank auch fahren und
sich alles das sparen und dort im Hotel fuer 20 EUR einen netten Aben verbringen.
Fuer etwa 200 USD jaehrlich wird die Bank auch jegliche Dokumente bei sich auf-
bewahren im Schliessfach.

Zitat:

Warum mich strafbar machen, wenn es auch legal geht?


Gute Treuhaender im Ausland werden die einfachste Sache so erledigen koennen
und jegliche Unterschriften an allen Dokumenten haben, dass absolut keine
Verbindung zum Inhaber kommt. Und die Treuhaender muessen selbst nicht mal
wissen wer die Kontrolle hat. Und der letzte Satz stimmt.
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axko2
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Anmeldungsdatum: 12.09.2003
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25.Dez 2003 16:40    Titel: es ändert nichts Antworten mit Zitat

Auch wenn man diese Schritte vollführt, wird man im Ernstfall zu finden sein.
IP Adressen werden gespeichert und lassen sich bis zum telefon des Benutzers zurückverfolgen wenn man nicht einen entsprechenden anonymiser verwendet.

Das mit der Bank in Latvia würde ich mir sehr überlegen, kenne einige Anbieter von Cash Cards (auch über egold zu laden) die mit solchen Banken gearbeitet haben, eines Tages waren alle Konten blockiert und niemand hat sein Geld bekommen, versuchen Sie mal in Russland da was einzuklagen.

Die angegebenen Cards funktionieren leider auch nicht so zuverlässig.
Wir haben alle getestet.
Einige liessen sich nach kurzer Zeit nicht mal mehr aufladen weil der Anbieter die Funktion nicht mehr hat oder die Kartengesellschaft verschwunden war.

Es gibt aber eine gute Offshore Bank mit entsprechender Karte die auch überweisungen von egold akzeptiert.

Und wie hier geschrieben eine menge rumreiserei, doch noch ziemlich viele Dollars, der Inder will auch was verdienen, lohnt sich also nur wirklich wenn man Internettechnisch so versiert ist das man auch die entsprechenden Besucher und Käufer hat.

Fazit es ist noch immer nichts für unseren gemütlichen Mitteleuropäer.

Trotzdem viel Erfolg

Axko
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Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1372
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 25.Dez 2003 17:27    Titel: @whormhole Antworten mit Zitat

prima Artikel, prima erläutert, jetzt habe ich als Laie sogar etwas mehr von der Thematik verstanden. Danke!
_________________
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Specialist


Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 20.Jan 2004 2:03    Titel: Antworten mit Zitat

Schön geschrieben und kann auf wahren Begebenheiten beruhen.

Wie bereits von Vorednern geschrieben - Ein gemütlichen Nebenjob für Faule und Dumme ist das aber sicher nicht, sondern erfordert viel harte Arbeit & eine Menge KnowHow in den unterschiedlichsten Fachbereichen.
Daß man bei so viel Kreativität und Einsatz von Expertenwissen letztlich keine Steuer mehr zahlt ist nur billig und recht...
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Horst2
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Anmeldungsdatum: 28.11.2003
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 20.Jan 2004 3:55    Titel: Noch ein Argument gegen den Aufwand... Antworten mit Zitat

Hallo,

Aufwand (Kosten, Reisen, Drittpersonen) und Nutzen (Steuer, geringe Umsätze) wurden in Relation gestellt.

Die Sache noch 'ne Runde weitergesponnen, also - ebenfalls - rein fiktiv:

Wie gesagt wurde, ist der inet-user bei Beträgen über e 50.- äußerst vorsichtig. Und die wird er nur anlegen wollen, wenn der "report" einen Inhalt verspricht, der tatsächlich "nützlich" ist. Kurz: ein solches Produkt wäre illegal, oder zumindest im Graubereich; sodaß man sich um strafrechtliche Verfolgung, RA-Abmahnungen wegen "unerlaubter REchtsberatung usw., oder Copyright-Streitereien mit entspr. Kosten kümmern müßte.
Beispiele:
1. da soll's mal jemanden gegeben haben, der aus der Karibik regelrechte Anleitungen zum Betrug verschickt hat. Die Interpol hat ihn gefunden.
2. Weniger spektakulär: die CD " der Krankheits-Simulant" war (obwohl Satire) innerhalb vier Wochen vom Markt.

Ein gewichtiges Gegenargument: wie erfolgt Absicherung gegen einfaches kopieren und Weiterverkauf von Jedermann im Sekundär- und Tertiärmarkt?

Alles Andere, nämlich legale - und somit meistens langweilige - "reports" werden ja in diversen newslettern, Börsen- und "insider"-Briefen verschickt. Angefangen vom uralten Norman RENTROP bis hin zum "Schuldenkönig" usw. von "Graf YX". Wobei letztere bei ebay vermarktet werden für Niedrigstbeträge, obwohl die Rechte bei einem Verlag liegen (?).

Resume:
Den Markt gäb' schon. Fragt sich nur, ob man sich aus ethischen und Gründen der Steßvermeidung auf sowas einlassen will. Außerdem GOMOPA is watching you!
Also wird's wohl bei Download-Beträgen von wenigen Euro bleiben müssen. Oder im persönlichen Gespräch ohne reproduzierbare Unterlagen. Was heutzutage auch nicht mehr leicht geht, auch wegen GOMOPA usw..

Bleibt aber trotzdem, daß die Idee alles Andere als schlecht ist. Die Tätigkeit des Informations-"Brokers" wird Zukunft haben.

Gruß, Horst
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cashinfo1
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Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beiträge: 37
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 20.Mai 2006 18:50    Titel: toll Antworten mit Zitat

will mehr wissen über die karte, wenn sie mit e- gold kooperiert
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vienna_calling
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Anmeldungsdatum: 13.11.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 14.Nov 2007 13:55    Titel: Re: Abwicklung¨über die Schweiz / Höchststeuersatz 10%-15% Antworten mit Zitat

Viventis Consulting AG hat folgendes geschrieben::
Liebe Forumsmitglieder


Kann ihnen leider kein PM schicken bezüglich dieses Beitrages, können sie mir bitte nähre Infos per PM schicken!
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2300

BeitragVerfasst am: 14.Nov 2007 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Was bitte wollen Sie genau wissen? Formulieren Sie bitte Ihre Fragen.
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topseller
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Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 29.Dez 2007 23:52    Titel: .. Antworten mit Zitat

hallo wormhole
ich würde gern den inder kennelernen
bitte kontaktierensie mich
danke
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