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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4940 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 3.Jul 2004 7:24 Titel: Grob sittenwidrige Beratungen (Provisions-Interesse) |
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Scheuen Sie nicht den Gang zum Gericht. - Gute Erfolgschancen bei Falschberatung
| Zitat: |
DVAG muss Schadenersatz zahlen
Landgericht Mannheim spricht Anlegern knapp 150 000 Euro zu
Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) legt größten Wert auf eine konsequente Kunden- und Allfinanzorientierung. So heißt es in der Selbstdarstellung des nach eigenen Angaben weltweit größten eigenständigen Finanzvertriebs. Das Landgericht Mannheim sah das in einem jetzt veröffentlichten Urteil (9 O 257/03) anders: Es verurteilte die DVAG zu Schadenersatz an Mandanten der Anlegerkanzlei Bornemann-von Loeben, Witt, Nittel in Höhe von rund 150 000 Euro, da die Beratung durch einen DVAG-Vermögensberater nicht den Interessen der Kunden entsprochen habe.
Jahrelang hatten die aus Italien stammenden Eheleute B. in Deutschland gearbeitet und gespart. Sie als Putzfrau, er als Arbeiter in einer Großbäckerei. Endlich mietfrei wohnen zu können, war ihr Traum, die richtige Eigentumswohnung war gefunden. Zusätzlich zu ihren Ersparnissen und einer Erbschaft brauchten sie noch rund 60 000 DM. Hierfür wollte ihnen ein Bekannter, Mitarbeiter der DVAG, einen Kredit vermitteln.
Mit der DVAG begann für die Eheleute B. der Albtraum. Denn der DVAG-Vermögensberater drängte sie in riskante Kredite und Anlagegeschäfte mit Vertragspartnern der DVAG, die ihm selbst und der DVAG gute Provisionen einbrachten.
Statt 60 000 DM Kredit aufzunehmen, wurde der Wohnungskauf bei der Dresdner Bank mit einem Darlehen über 262 000 DM voll finanziert. Zur Sicherung der Finanzierung wurden bei der Aachener und Münchner, die an der DVAG beteiligt ist, eine fondsgebundene Lebensversicherung sowie eine Risikolebensversicherung abgeschlossen, mit monatlichen Beiträgen von 1200 DM. Dazu ein Bausparvertrag bei der Badenia Bausparkasse (Aachener und Münchner Gruppe) über 262 000 DM.
Die Ersparnisse von 190 000 DM wurden in verschiedene DIT-Aktienfonds der Dresdner-Bank-Tochter Deutscher-Investment-Trust investiert. Die sichere Rendite aus diesen Fonds würde über den zu zahlenden Kreditzinsen liegen, so dass damit ein Gewinn erzielt würde, lautete die Begründung des DVAG-Vermögensberaters.
Doch dann kam alles anders.
Die Aktienkurse sanken, die Zahlungen der Fonds blieben aus. Nur die Zinsen an die Dresdner Bank und die Beiträge für Bausparvertrag und Lebensversicherungen wollten weiter gezahlt werden. Die Eheleute B. standen vor dem Ruin. Dieser dürfte durch das Urteil des Landgerichts Mannheim abgewendet sein.
Für den Heidelberger Rechtsanwalt Kai Spirgath, der die Entscheidung erstritten hat, ist die Falschberatung durch Vermögens- oder Anlageberatungen, so genannte Allfinanzdienstleister, ein alltägliches Problem: "Grob sittenwidrige Beratungen und eine Rundumversorgung mit provisionsintensiven Finanzprodukten, die kein Mensch braucht, sind offensichtlich an der Tagesordnung."
Der vom Landgericht Mannheim entschiedene Fall zeige, dass auch die "Großen" der Anlagebranche, in ihrer Beratung ihrem Provisionsinteresse und nicht dem Kundeninteresse folgten. Das Urteil setze ein Signal für die Rechte falsch beratener Kunden.
Die Kanzlei Bornemann-von Loeben, Witt, Nittel hat bereits in mehreren Fällen, Anlegerrechte gegen Banken durchgesetzt. So im Dezember 2002 mit einem Urteil gegen die Deutsche Bank, die einer Anlegerin Verluste bei der Anlage in DWS-Fonds in Höhe von 150 000 Euro ersetzen musste, weil sich herausstellte, dass diese Produkte nicht ihrer Risikobereitschaft entsprachen. Im März dieses Jahres verpflichtete sich die Deutsche Bank zu Schadenersatzzahlungen von 34 000 Euro an einen Anleger, dem sie ihr Vermögensbildungsprogramm TopInvest empfohlen hatte, ohne auf die Risiken hinzuweisen.
Quelle: http://www.welt.de/data/2004/06/29/297956.html |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 3.Jul 2004 10:35 Titel: ................ |
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Viel zu wenig wird die DVAG, deren Vertreter, mit Wissen der Untenehmensleitung, keine umfassenden fachlichen und persönlichen Qualifikationen (gerichtlich bestätigt) aufweisen, von falsch beratenen Kunden verklagt und zur Rechenschaft gezogen.
Die wenigen Ausnahmen haben bislang zumindest noch nicht ausgereicht, der DVAG und den Struktur-Vermittlern die Grenzen aufzuzeigen.
Das betrifft allerdings nichtt allein die DVAG, sonern auch andere Vertriebe im Finanzbereich.
Aber da hat die DVAG ja vorgesorgt, in dem sie ehemalige Politiker in ihren Vorstand aufgenommen hat, diese entsprechend besoldet und diese höchstwahrscheinlich, sonst würde eine derartige Vorgehensweise ja keinen Sinn machen, ihre Verbindungen spielen lassen, um den größten Druck abzuhalten.
Mich würde ja nur interessieren, ob und welche gewaltigen Anlagen ein Werbeträger der DVAG, Michael Schuhmacher nämlich, über dieses Unternehmen getätigt hat. Er wird aber wohl anders verfahren. Das Geld, das er von der DVAG erhält (nicht umgekehrt), wird er ganz sicher anders anlegen, als es die DVAG ihren etwas vermögenderen Kunden empfiehlt. Da hat er mit Sicherheit weitaus bessere und kompetentere Berater.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 3.Jul 2004 11:27 Titel: Schumi |
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@ Browser
Michael Schumacher ist als konservativer, sicherheitsorientierter Anleger bekannt. Der lässt sich weder auf dubiose Anlagegeschäfte mit hohen Renditen, noch auf windige Fondspapiere ein. Und Steuersparmodelle ? Wer so wenig Steuern zahlt, hat auch das nicht nötig !
Freundliche Grüsse
Taeaen |
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1951 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.10.2003 Beiträge: 372
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Verfasst am: 3.Jul 2004 12:04 Titel: |
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In den letzten Wochen sind diverse Urteile wg. Falschberatung veröffentlicht worden.
U.a. gegen Deutsche Bank und Allianz!
Aber diese "Kolosse" haben die Journaille so in der Hand, das ist lediglich ein laues Lüftchen.
Quellen: Finanztest und Verbraucherschutzzentralen.
The show must go on!
Gruss
1951 |
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Achternbrook Insider
Anmeldungsdatum: 05.01.2004 Beiträge: 623 Wohnort: OHZ + Wandlitz
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Verfasst am: 6.Jul 2004 7:10 Titel: Re: ................ |
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| Browser hat folgendes geschrieben:: |
Viel zu wenig wird die DVAG, deren Vertreter, mit Wissen der Untenehmensleitung, keine umfassenden fachlichen und persönlichen Qualifikationen (gerichtlich bestätigt) aufweisen, von falsch beratenen Kunden verklagt und zur Rechenschaft gezogen.
Die wenigen Ausnahmen haben bislang zumindest noch nicht ausgereicht, der DVAG und den Struktur-Vermittlern die Grenzen aufzuzeigen.
Das betrifft allerdings nichtt allein die DVAG, sonern auch andere Vertriebe im Finanzbereich.
Aber da hat die DVAG ja vorgesorgt, in dem sie ehemalige Politiker in ihren Vorstand aufgenommen hat, diese entsprechend besoldet und diese höchstwahrscheinlich, sonst würde eine derartige Vorgehensweise ja keinen Sinn machen, ihre Verbindungen spielen lassen, um den größten Druck abzuhalten.
Mich würde ja nur interessieren, ob und welche gewaltigen Anlagen ein Werbeträger der DVAG, Michael Schuhmacher nämlich, über dieses Unternehmen getätigt hat. Er wird aber wohl anders verfahren. Das Geld, das er von der DVAG erhält (nicht umgekehrt), wird er ganz sicher anders anlegen, als es die DVAG ihren etwas vermögenderen Kunden empfiehlt. Da hat er mit Sicherheit weitaus bessere und kompetentere Berater.
Mit den besten Wünschen, Browser |
@ Browser
Ich bin, aus welchen Gründen auch immer, für den sogenannten
PN-Verkehr gesperrt.
Ich würde Sie gern einmal aufklären.
Wenn möglich, bitte Email per PN.
ck |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 6.Jul 2004 9:44 Titel: .......................... |
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Hallo Taeaen
DANKE für die Möglichkeit, Ihnen so einigermaßen auch mal widersprechen zu können.
Michael Schumacher kann so konservativ und sicherheitsorientiert sein, wie er will. Schon sein Berater wird von vornherein auf die Dienste einer DVAG oder irgendeines Finanzvertriebes verzichten, wenn er die gleichen Geschäfte direkt besser und günstiger erreichen kann und selbstverständlich mit einer höheren Provision.
Möglich ist allerdings, daß er aus dem Pott von Anlagen seitens der DVAG ein ordentliches Paket bekommen hat, ohne selbst in die Tasche greifen zu müssen.
Aber selbst das bezweifle ich.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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