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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 8.Apr 2006 12:12 Titel: Last-Minute-Angebote - Vorsicht, Schnäppchen! |
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Viele Deutsche wollen zu Ostern kurz entschlossen in den Urlaub starten und hoffen auf Schnäppchenpreise. Vergleiche und der Blick ins Kleingedruckte sind jedoch auch bei Last-Minute-Angeboten unerlässlich, warnen Verbraucherschützer.
LAST-MINUTE-DEFINITION: Reiseanbieter dürfen ihre Offerten nur als Last Minute bewerben, wenn der Trip maximal zwei Wochen vor Reisebeginn gebucht werden kann und das Angebot tatsächlich reduziert ist.
Mindestens zehn bis 15 Prozent sollte der Preis nach Ansicht der Verbraucherschützer je nach Saison und Ziel unter vergleichbaren Katalogangeboten liegen.Alles andere sei Etikettenschwindel.
Ansonsten genießen Kurzentschlossene die gleichen Rechte wie alle anderen. Das schließt Reklamationen ein, wenn etwa statt des bezahlten Doppelzimmers nur ein Einzelzimmer vorhanden ist oder sich der beheizte Pool als Baugrube erweist. Bei höherer Gewalt - wie Naturkatastrophen oder Unruhen in der Urlaubsregion - kann der Reisevertrag gekündigt werden.
PREISVERGLEICH: Selbst wer kurzfristig abheben will, sollte dies nicht ohne vorherigen Preis- und Konditionenvergleich tun. Angebote gibt es in Reisebüros, im Internet und an Last-Minute-Schaltern der Flughäfen.
Doch Vorsicht: Im Internet oder am Flughafen sind vermeintliche Billigangebote manchmal keine Schnäppchen. Manche Angebote sind nur preiswerter, weil bestimmte Leistungen wie Halbpension oder Transfer gestrichen wurden.
DETAILS: Verbraucher sollten Angebote mit ausführlicher Beschreibung bevorzugen. Je mehr Einzelheiten bekannt sind, desto leichter lässt sich am Urlaubsort beurteilen, ob die versprochene Leistung auch erbracht wird.
So sagt etwa die Bezeichnung Vier-Sterne-Hotel nichts über Größe und Lage der Zimmer, Sportmöglichkeiten oder einen beheizten Swimmingpool aus. Persönliche Wünsche sollten daher bei der Buchung angesprochen und im Reisevertrag festgehalten werden.
SICHERUNGSSCHEIN: Auch zu einer Last-Minute-Reise gehört der Sicherungsschein, der Touristen vor Veranstalterpleiten schützt. Bezahlt werden sollte nur, wenn der Schein ausgehändigt wird. Er findet sich auf der Rückseite der Reisebestätigung.
Sicherungsscheine sind nur im Original gültig. Urlauber sollten sofort prüfen, ob der Name des Veranstalters mit dem auf dem Sicherungsschein übereinstimmt und der Versicherungszeitraum die Reise einschließt. Im Zweifel genügt ein Anruf bei dem angegebenen Versicherer, ob der Veranstalter tatsächlich bei ihm abgesichert ist.
REISEBESTÄTIGUNG: Bei Reisen, die weniger als sieben Werktage im Voraus gebucht werden, muss der Veranstalter vorab weder eine Reisebestätigung ausstellen noch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen übermitteln. Er kann die Unterlagen erst direkt vor der Abreise aushändigen, etwa am Flughafen.
Vorher sollte der Urlaub aber auch nicht bezahlt werden, raten Verbraucherschützer. Auf jeden Fall müssten die Reisenden informiert werden, an wen sie sich bei Beschwerden wenden können.
Süddeutsche Zeitung |
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Interessent Specialist
Anmeldungsdatum: 13.03.2004 Beiträge: 63
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Verfasst am: 14.Apr 2006 17:38 Titel: |
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Ein interessanter Beitrag. In der Tat ist der Reisemarkt sehr undurchsichtig. Da werden Reisen mit Frühbucherrabtt angepriesen, obwohl spät buchen erheblich billiger sein kann und häufig ist. Preisunterschiede von bis zu 500 Euro pro Person im selben Hotel sind an der Tagesordnung. Ohne Preisvergleich geht es nicht mehr.
Ein veranstalterunabhängiges Reiseportal ist unter xxxx zu finden. Von der klassischen Pauschalreise über Ferienhäuser, Kreuzfahrten, Tickets bis hin zu Flügen kann man alles suchen. |
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ladyblues Newbie
Anmeldungsdatum: 29.05.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 17.Apr 2006 20:12 Titel: Sehr interessant... |
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| finde ich persönlich, da wir uns gerade selbst mit einer Last-Minute-Reise beschäftigt haben, dass wenn wir regulär buchen würden es oft um ein vielfaches günstiger ist als die angeblichen Last-Minute-Reisen. Wenn man die Möglichkeit hat, mit dem Datum ein wenig zu spielen, ist es fast immer preislich attraktiver regulär zu buchen. |
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