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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7240
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Verfasst am: 26.Apr 2007 19:46 Titel: Medikamente per Klick |
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50 Prozent Sparpotenzial
Es ist immer wieder das gleiche Bild. Nach einem Besuch beim Hausarzt wird man zwar krank geschrieben, das Medikament muss der Patient aber selbst zahlen. Da lohnt sich ein Preisvergleich. In der nächstliegenden Apotheke ist das vom Arzt empfohlene Medikament Wobenzym N im Angebot. Eine mittlere Packung kostet statt 40,98 Euro zehn Prozent weniger: 36,88 Euro. "Unsere Strategie und Philosophie besteht aus zwei Komponenten: Einmal die fachliche Kompetenz und zum anderen die Preisschiene", erläutert Hasso März von der Niedertor-Apotheke in Neuss. Fachliche Kompetenz bedeutet für März: Patientenseminare, Fortbildung, Beratung und vieles mehr.
Service und Rabatte wie bei Apotheker Hasso März sind nicht die Regel. Das weiß auch Kai Vogel von der Verbraucherzentrale NRW: "Tests haben gezeigt, dass die Apotheker sich in über 90 Prozent der Fälle im vergangenen Jahr an der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller orientiert haben." Die Stiftung Warentest hat zudem auch die Beratungsqualität untersucht. Zwar haben dabei viele Apotheken gut beraten aber keinesfalls alle.
Billiger geht es im Internet. So genannte Online-Apotheken bieten Preisnachlässe von über 50 Prozent. Auf den Seiten Medizinfuchs.de, Medpreis.de oder Medipreis.de lässt sich schnell ein Überblick über deutsche Anbieter gewinnen.
Die mittlere Packung Wobenzym N kostet laut unverbindlicher Preisempfehlung 40,98 Euro. Beim günstigsten Online-Anbieter kostet sie mit 22,71 Euro fast nur halb so viel.
Auch andere Produkte sind in der virtuellen Apotheke günstiger. 50 Tabletten Aspirin kosten eigentlich 6,19 Euro, im Netz nur 3,80 Euro. Bepanthen Wund- und Heilsalbe kostet statt 8,00 Euro nur 3,65 Euro.
Gerade bei Medikamenten mit geringen Preisen müssen zum Vergleich immer noch die Versandkosten mit einbezogen werden. Versandkostenfrei liefern alle Apotheken nur ab einer bestimmten Bestellsumme. Diese geht bei einigen wenigen Versendern bei zehn Euro los, aber auch 80, 90 oder 100 Euro Bestellwert sind keine Seltenheit. Darüber hinaus rät Vogel, genau zu prüfen, wo man bestellt und wer hinter der Versandapotheke steckt. "Empfehlenswert sind deutsche Versandapotheken. Versender aus Übersee oder Fernost sind sehr kritisch zu sehen."
Einmal geordert wird das Medikament beim Anbieter versandfertig gemacht. Binnen von 48 Stunden muss es die Apotheke verlassen haben. Insgesamt dauert es drei bis vier Tage bis es beim Kunden ankommt.
Quelle: n-tv |
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