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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 23.Okt 2007 22:01 Titel: Mobiler Internetzugang - Günstige Tarife wählen |
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Man muss nicht internetsüchtig sein, um auch einmal von unterwegs einen Blick auf seine E-Mails werfen zu wollen. Doch mit dem Handy ins Netz der Netze zu gehen, das war bislang wegen hoher Preise eher etwas für Geschäftsleute.
Günstigere Tarife und zuverlässige Technik lassen die mobilen Wege ins Internet inzwischen aber auch für den privaten Gebrauch interessant werden.
Entscheidend ist dabei die Wahl des richtigen Tarifs. Wer hier nicht genau hinschaut, der muss immer noch tief in die Tasche greifen. Gerade bei Altverträgen oder auch bei Prepaidkarten ist es so, dass nach Daten-Blöcken abgerechnet wird. Die heruntergeladene Datenmenge entscheidet über den Preis.
Diese Tarife sind eigentlich für Dienste gedacht, die nur kleine Datenmengen abrufen. Beim richtigen Surfen kommen aber schnell mehrere Megabyte zusammen, und das geht dann ordentlich ins Geld. Eine günstigere Alternative ist die Abrechnung nach Zeit. Das ist bei Neuverträgen mittlerweile auch Standard.
Surfen kann man bereits mit dem allgemein verwendeten Übertragungsprotokoll UMTS schon ganz flott. Noch schneller geht es mit HSDPA, High Speed Downlink Packet Access, eine Technik, die bereits von den großen Netzbetreibern T-Mobile und Vodafone angeboten wird. O2 baut sein Netz derzeit aus. Mit dieser Technik ist das Surfen in einer Geschwindigkeit möglich, die an den Breitbandanschluss von zu Hause erinnert. Das ist nicht teurer als mit UMTS, geht aber deutlich schneller. Kunden, die im Urlaub mal schnell das Postfach leeren wollen, sollten allerdings vorsichtig sein.
Das Surfen im Ausland ist meistens sehr teuer, da zusätzlich zu den normalen Preisen und Tarifen auch noch sehr hohe Roamingkosten dazukommen. Zwei, drei Webseiten aufgerufen und sofort ist man 40 Euro los. Es gibt eine Ausnahme, und das bietet der Netzbetreiber Vodafone an, das sind die so genannten Web-Sessions.
Hierbei wählt sich der Nutzer für einen vorher festgelegten Zeitraum ins Netz ein. Das Angebot gibt es inzwischen für 33 Länder, die Kosten für einen ganzen Tag liegen bei 15 Euro. Wer also einmal die Woche online gehen will, belastet die Urlaubskasse nur gering.
Für das Inland gilt: Wer sehr oft mobil surfen möchte, der sollte entsprechende Datenoptionen zu seinem gewöhnlichen Telefonvertrag bei seinem Netzbetreiber dazubuchen. Gelegentliche Nutzer sollten die voreingestellten Datentarife mit einer Abrechnung nach Minuten wählen.
Für Vielsurfer sind Flatrate-Tarife zu empfehlen, die mit etwa 40 Euro im Monat zu Buche schlagen. Dabei ist es allerdings nicht möglich, mit dem mobilen Anschluss über das Internet zu telefonieren. Bei einigen Tarifen ist jeden Monat eine bestimmte Stundenzahl für den kostenlosen Zugang über einen Hotspot enthalten. Das sind drahtlose Zugänge in Hotels, Cafés oder auf Flughäfen.
Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn die Verbindung ist unverschlüsselt und deshalb kann der Datenverkehr leicht mitgelesen werden.
Quelle: Michael Voregger |
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