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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2319
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Verfasst am: 7.Nov 2006 8:24 Titel: Mobilfunker sind Abzocker?! |
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Immer wieder gibt es Menschen mit tollen Ideen, so auch Martin Varsavsky, der hat auch Geld und ist ein in Argentinien geborener Unternehmer. In Spanien hatt er bei zahlreichen Unternehmen die Finger im Spiel. Sein neues Baby heißt "Fon". Die Firma will ein weltweites Netzwerk von "Foneros" etablieren. Das sind Menschen, die ihren eigenen Internetzugang mit anderen Foneros teilen wollen. Dafür bekommen sie von Varsavsky einen WLAN-Router mit spezieller Software. Gegen das Versprechen, ihren Anschluss zu teilen, gibt es den Router ganz umsonst. Denn Varsavsky geht es nicht nur ums Geld.
Gerne gibt sich der Unternehmer auch als Philanthrop. "Als wir Ende 2005 starteten, dachte ich, wir könnten Fon wie eine gemeinnützige Organisation aufbauen", sagte Varsavsky der Berliner Zeitung. Angesichts der Kosten für hunderttausende verschenkte Router war ihm aber schnell klar, das er ein Geschäftsmodell brauchte. Das sieht so aus: Foneros, die selbst ihren Anschluss teilen, können innerhalb der Familie das WLAN aller anderen gratis nutzen. Auch anderen Teilnehmern stehen die Netze offen, sie zahlen für die Nutzung drei Euro oder US-Dollar am Tag. Wer als Fonero auf die Gratisnutzung anderer Zugänge verzichtet, wird mit 50 Prozent an den über seinen Zugang erwirtschafteten Umsätzen beteiligt.
Doch offenbar ließ sich das Unternehmen von der in Deutschland besonders starken Nachfrage überraschen. Wegen akuter Nachschubprobleme sollte es den "La Fonera" getauften Router nur noch bis vergangenen Freitag gratis geben, danach sollte er 29 Euro kosten. Jetzt wurde die Aktion nochmals bis Mittwoch, 8. November, verlängert.
Das kostet. Über das Risiko, dass die Besteller des Routers ihren Anschluss dann doch nicht teilen wollen, ist sich der Fon-Boss bewusst. Doch langfristig will Varsavsky die Investition mit einem großen Netzwerk und seine Nutzern auch wieder reinholen. 125.000 Foneros soll es weltweit geben, 30.000 davon teilen bereits ihren Anschluss. "Bis 2008 sind eine Million dieser so genannten Hotspots weltweit realistisch", findet der Unternehmer. "Ab 500.000 Sendern erreichen wir übrigens die Gewinnschwelle". In Deutschland gibt es 21.000 Mitglieder. Bald will Varsavsky über 14.000 Hotspots in Deutschland betreiben und damit mehr als die Telekom, wie er sagt.
Er glaubt an sein Geschäftsmodell: "Das ist immer noch preiswert im Vergleich zu der Abzocke, die bei den Mobilfunkfirmen stattfindet". Das Tagesentgelt von drei Euro ist tatsächlich deutlich günstiger als die hohen Gebühren, die große Betreiber wie die Telekom für Hotspot-Zugänge berechnen. Für drei Euro gibt es am Telekom-Hotspot gerade mal 25 Minuten. Eine Tagespass kostet hier 18 Euro, für 9,99 Euro monatlich gibt es eine Tarifoption für 180 Minuten mobilen Surfspaß. Die hohen Gebühren dienen auch dem Schutz des Kerngeschäfts. Die Telekom-Hotspots werden unter der Schirmherrschaft von T-Mobile betrieben. Zu billige mobile Datenzugänge sind nicht im Interesse des Mobilfunkers.
Auch hier sieht Varsavsky seine Chance. Billige Telefonate über VoIP sind mit zunehmender Verbreitung von WLAN-Zugängen und mehr WLAN-fähigen Mobilgeräte auch unterwegs möglich. Er setzt auf die zunehmende Verbreitung funkfähiger Endgeräte. "Die Kombination aus vielen Endgeräten und Fon-Hotspots – das wird die mobile Kommunikation verändern." Ganz verdrängen wird Fon den Mobilfunk nicht, das weiß auch Varsavsky. Aber er möchte die Anbieter zur Mäßigung drängen. "Die Mobilfunkfirmen nehmen die Kunden aus", findet der Fon-Chef, "damit wollen wir Schluss machen". Das, so findet der philanthropische Chef, sei "so etwas wie eine Revolution". |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 20.Sep 2007 20:43 Titel: |
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Große Versprechen: Für 14,92 Cent je Minute in deutsche Mobilfunknetze telefonieren - weltweit. Solche Tarife will ein irisches Telekom-Start-Up von Oktober an bieten.
Als erste "wirklich globale" Mobiltelefone bezeichnet die irische Cubic Telecom zwei Handys, die in San Fransisco vorgestellt wurden. Bei den Geräten selbst handelt es sich um recht simple Apparate. Ein Unterschied zu Standard-Handys: Die Cubic-Telecom-Modelle können sowohl über GSM als auch über W-Lan funken.
Die echte Neuheit ist eine programmierbare SIM-Karte, die sogenannte Maxroam-Card, die mit den Handys ausgeliefert wird. Sie soll weltweit kostengünstige Mobilfunkgespräche ermöglichen. Für den Besitzer, indem seine Anrufe zu fixen Tarifen über das Netz des jeweiligen Partners von Cubic geleitet werden. Und für Anrufer, indem die Karte bis zu 50 lokale Nummern speichern kann, die man bei Cubic für 40 Länder bestellen kann. Hier spart der Angerufene auch - die Roaming-Gebühren.
Einer nicht sonderlich erhellenden Preisliste auf der Webseite der Firma zufolge kostet ein Gespräch ins deutsche Festnetz mit der Maxroam Card gerade 1,1 Cent pro Minute. Anrufe in deutsche Mobilnetze sollen mit 14,92 Cent pro Minute abgerechnet werden - egal von wo in der Welt man anruft. Vollkommen kostenlos sind Gespräche, die man per Voice over IP innerhalb des Cubic-Netzes führt. Mit dem Verkauf der beiden Handys will Cubic Telecom am 1. Oktober beginnen. Das Standard-Modell soll 99,95 Euro kosten während die Windows-Mobile-basierte Business-Variante mit 149,95 Euro zu Buche schlägt.
Quelle: Spiegel |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 2.Okt 2007 12:55 Titel: |
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Jetzt starten die Discounter eine Flatrate-Offensive. Simyo, Aldi Talk und Blau.de bieten ab sofort unbegrenztes Telefonieren vom Handy ins Festnetz zum Pauschalpreis. Und im Unterschied zu den Flatrates der Großen sind die neuen Tarife jeden Monat kündbar.
Mit einer Flatrate-Offensive wollen die Mobilfunk-Discounter in Deutschland den Druck auf die Festnetz-Anbieter verstärken. Sowohl Aldi Talk als auch Blau.de und Simyo lassen ihre Nutzer ab sofort für 15 Euro unbegrenzt vom Handy ins Festnetz und zu den eigenen Kunden telefonieren. „Wir wollen uns ein ordentliches Stück aus dem Festnetz-Kuchen sichern“, sagte Simyo-Chef Rolf Hansen im Gespräch mit WELT ONLINE.
Bislang gab es Pauschaltarife aus dem Mobilfunk ins Festnetz hauptsächlich bei den Netzbetreibern und nur vereinzelt über andere Kanäle wie den Kaffeeröster Tchibo. Simyo ist eine E-Plus-Tochter und Marktführer unter den Discountern, deren Tarife nur im Internet buchbar sind. Da die Netzbetreiber dem Antidiskriminierungsgebot unterliegen, muss E-Plus die Konditionen der eigenen Tochter allerdings auch allen Discountern anbieten, die das E-Plus-Netz nutzen.
Im Unterschied zu den Flatrates der Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile, O2 und E-Plus mit Vertragslaufzeiten von zwei Jahren sind die Discounter-Pauschaltarife jeden Monat kündbar. Die Flatrates müssen zudem im Voraus bezahlt werden, wie es bei anderen Tarifen der Prepaid-Anbieter üblich ist. Nur E-Plus mit Base und T-Mobile bieten reine Pauschaltarife für 15 Euro ins deutsche Festnetz an. O2 und Vodafone verlangen 25 Euro, erlauben dafür aber auch unbegrenzte Gespräche ins eigene Netz.
Die Discounter versuchen mit den neuen Tarifen, aus dem Abwärtstrend bei Minutenpreisen auszubrechen, der ihre Gewinnmargen schmelzen lässt. Zuletzt hatte der O2-Discounter Fonic einen Minutenpreis von 9,9 Cent auf den Markt gebracht. „Mit solchen Preisen kaufen sich Anbieter offenbar Marktanteile, wobei die Deckung der Kosten bei dieser Art von Angeboten derzeit fraglich ist“, sagt Simyo-Chef Hansen.
Aktuell gibt es in Deutschland etwa 50 Discount-Mobilfunkanbieter mit etwa sechs Millionen Nutzern. Experten gehen davon aus, dass viele von ihnen ihr Geschäft in den kommenden Jahren aufgeben werden oder mit Konkurrenten verschmelzen. „Von denen, die nur im Internet ihre Tarife anbieten, werden maximal drei übrig bleiben“, sagt Rolf Hansen. Trotzdem geht der Simyo-Chef davon aus, dass die Discounter noch weitere sieben bis zehn Millionen Handy-Nutzer von den Netzbetreibern abwerben können.
Rein statistisch gesehen hat in Deutschland jeder Einwohner ein Handy. Die Mobilfunkanbieter haben daher nur zwei Möglichkeiten zu wachsen. Entweder sie lassen sich auf einen Verdrängungswettbewerb ein, der allerdings hauptsächlich über den Preis und damit die Marge ausgetragen wird, oder sie ziehen Minuten aus dem Festnetz ab. Derzeit werden etwa vier von fünf Telefonminuten im Festnetz geführt. In anderen Ländern ist der Anteil der Handy-Gespräche deutlich höher. Experten führen dies jedoch auf die hohen Handy-Tarife in Deutschland zurück. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 3.Okt 2007 17:52 Titel: |
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„Wenn Angela Merkel diesen Monat Indien besucht, werde ich sie um eine Mobilfunklizenz für Deutschland bitten“, kündigte Sunil Mittal, Gründer und Chef von Bharti Airtel, im Gespräch mit dem Handelsblatt an.
Margendruck und Marktsättigung in Deutschland schrecken Mittal nicht. „Wir könnten deutschen Anbietern zeigen, wie man auch in gesättigten Märkten profitabel wachsen kann“, beteuert der 50-Jährige.
Asiens „Unternehmer des Jahres 2007“ glaubt, dass Europa nur niedrigere Preise brauche. Dann würde viel mehr telefoniert, die Netze wären besser ausgelastet und die Gewinne der Betreiber stiegen. „In unserem Geschäft geht es doch vor allem um Masse und Skaleneffekte“, lautet Mittals Erfahrung.
Um trotz Kampfpreisen profitabel zu sein, senkt Mittal in Indien die eigenen Kosten durch ein radikales Outsourcing. Dieses Modell sei nun „so weit entwickelt, dass es auch anderswo eingesetzt werden sollte“, sagt er mit Blick auf Deutschland. In Indien hat Mittal Aufbau und Wartung seines Netzes komplett an Dritte abgegeben. „Ich zahle für die Nutzung meines Netzes“, erklärt er. „Aber nur für die Kapazitäten, die meine Kunden tatsächlich in Anspruch nehmen.“ |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 29.Mai 2008 18:44 Titel: |
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Was für eine Wohltat sind diese Preise.
Mit dem Handy für zehn Cent oder weniger ins deutsche Festnetz und alle Mobilfunknetze zu telefonieren.
Und keine Angst zu haben, dass einem selbst oder dem Sprössling die Kosten aus dem Ruder laufen.
Den Prepaid-Tarifen von Tchibo, Aldi oder auch Simyo sei Dank.
Und der zuletzt genannte Anbieter, eine Tochter von E-Plus, ist oft der Vorreiter für die nächste Preissenkungsrunde. ... Prepaid-Tarife: Geht noch billiger |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 10.Jul 2008 20:03 Titel: |
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Wer im österreichischen Grenzgebiet unabsichtlich über ein ausländisches Handy-Netz telefoniert, muss keine Auslandskosten zahlen. Das hat jetzt ein Wiener Gericht in einem Urteil entschieden, das für ähnliche Fälle als Präzedenzfall dienen könnte.
Das Bezirksgericht Wien-Donaustadt hat eine entsprechende Klage des Telekom-Anbieters One abgewiesen. One hatte eine Wienerin geklagt, die sich weigerte, Roaming-Gebühren über 320 Euro zu bezahlen. Die Gebühren waren angefallen, nachdem ihr Sohn aus dem Burgenland Inlands-Gespräche über ein Mobiltelefon geführt hatte, die wegen der Grenznähe über ein ungarisches Netz geleitet worden waren.
"Ein redlicher Nutzer eines Mobiltelefons muss damit rechnen, im Ausland zu einem erhöhten Tarif zu telefonieren, nicht jedoch damit, im Inland zum Auslandstarif zu telefonieren", heißt es in der Urteilsbegründung. Ein Vertrag mit einem Handy-Betreiber beinhalte nicht die Willenserklärung, im Inland einen Vertrag mit einem Roamingpartner im Ausland abschließen zu wollen. Abgewiesen wurde die Klage wohl auch deshalb, weil es keine Informations-SMS gegeben hat, dass man sich in einem ausländischen Netz befinde, heißt es im Bericht.
Es kommt immer wieder vor, dass man in Österreich Opfer von "Inlands-Roaming" wird. Nicht immer wagen die Kunden bzw. ein Betreiber auch den Gang zu Gericht.
Quelle: ots |
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