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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7265
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Verfasst am: 15.Jul 2006 18:08 Titel: Neustart: Kunstauktionen via Internet |
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Auktionshäuser setzen auf untere Preisklasse
Das renommierte Auktionshaus Christie's wagt, nachdem es im Jahr 2000 mit Online-Auktionen gescheitert war, erneut den Schritt in Richtung Online-Versteigerungen.
Live-Auktionen von 678 Objekten, antiken Möbelstücken und Antiquitäten, die sich in einer unteren Preisklasse von 400 und 3.000 Dollar bewegen, werden mittels Streaming-Videos ins Netz gestellt. Laut Andrew Foster, Geschäftsführer von Christie's, wird das Unternehmen sein Online-Angebot noch ausweiten.
"Wenn die Online-Auktionen erfolgreich sind, werden wir am Jahresende zusätzlich um die 100 Verkaufsobjekte ins Angebot nehmen", so Andrew Foster. Laut seinen Angaben setzt Christie's auf die kundenfreundliche Online Ringman Software, die bereits von anderen Aktionshäusern im Internet verwendet wird.
Auch das österreichische Auktionshaus Dorotheum hat mit OneTwoSold eine starke Online-Schiene. Laut Pressesprecherin Ingeborg Fiegl liegen die Produkte der Online-Auktionen in den unteren Preissegmenten bei einem Durchschnittskaufpreis von etwa 200 Euro.
"Der Verkauf eines Biedermeier-Gemäldes von Ferdinand Waldmüller wird sicherlich nicht über eine Online-Auktion stattfinden. Dabei setzen wir auf die traditionellen Live-Auktionen.
Es hat aber auch schon Online-Verkäufe von 10.000 Euro gegeben", so Ingeborg Fiegl im Gespräch mit pressetext. Die Produktpalette der Online-Auktionen reiche von Antiquitäten über antike Münzen, Möbelstücke, moderne Kunst und Briefmarken, die mit präzisen Beschreibungen und Fotos über die Plattform von "OneTwoSold" ins Netz gestellt würden. "Zu Rufpreisen und in einem begrenzten Zeitraum werden die Objekte verkauft", so Fiegl im pressetext-Interview.
Laut Franz Karner, Geschäftsführer vom österreichischen Online-Auktionshaus OneTwoSold, seien Online-Auktionen der größte Wachstumsmarkt im Internet und würden sich auch in Österreich entsprechend weiterentwickeln. "Auf unserer Plattform sind über 350.000 User registriert, täglich werden rund 180.000 Besuche verzeichnet.
Für uns ist die Sicherheit und Servicefreundlichkeit der Plattform besonders wichtig.
Unser Supportcenter steht rund um die Uhr sieben Tage die Woche kostenlos zur Verfügung", so Karner im Gespräch mit pressetext. Die Anzahl der Produkte steige jeden Tag. Bislang seien es rund 150.000 Produkte, wobei der Durchschnittspreis circa 45 Euro beträgt.
Auktionsanalysten behaupten, dass 39 Millionen amerikanische Haushalte Online-Shopping Services nutzen. Demnach könnten in Online-Auktionen noch größere Verkaufspotenziale stecken. Online-Verkäufe im Einzelhandel beliefen sich letztes Jahr laut Forrester Research auf 110 Mrd. Dollar und dies könne sich bis zum Jahr 2010 noch verdoppeln. Davon seien lediglich 2,8 Mrd. Dollar dem Verkauf von Kunstobjekten zuzurechnen. |
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