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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7645
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Verfasst am: 18.Jun 2006 20:29 Titel: Pflanzliche Potenzmittel ...... |
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.....beeinflussen Durchblutung und Psyche
Potenzschwäche ist weit verbreitet. In einer repräsentativen Studie deutscher und schweizerischer Forscher gaben zehn Prozent der 40- bis 49jährigen und über 15 Prozent in der Altersgruppe von 50 bis 59 an, keine Erektion mehr aufbauen zu können.
Ob diese Zahlen damit höher oder niedriger ausfallen als früher, ist allerdings kaum nachprüfbar.
Denn seit der Einführung von Viagra Ende der 1990er wird das Thema Impotenz von den Betroffenen in einer Offenheit eingestanden, die noch vor zehn Jahren unvorstellbar war.
Überhaupt hat Viagra in der Therapie von Potenzschwäche eine Art Hoheitsstellung eingenommen.
Dadurch ging zwangsläufig der Blick auf natürliche Potenzmittel verloren - dabei existieren für einige von ihnen durchaus wissenschaftliche Hinweise auf Wirksamkeit.
Wie etwa für die Bischofsmütze, eine Pflanze der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ihre Alkaloide wirken psychisch anregend, während ihre Glykoside zu hormonellen Veränderungen führen. Labortiere, denen man Extrakte der Bischofsmütze verabreichte, zeigten nicht nur eine deutlich erhöhte Samenproduktion, sondern auch eine verstärkte Libido: Sie hatten unter dem Einfluß des Extrakts deutlich öfter Sexkontakte als die Tiere einer unbehandelten Kontrollgruppe.
Ebenfalls aus China stammt die Pflanze Wu-Wei-Zi, mittlerweile bekommt man sie in Kapselform auch in unseren Apotheken.
(...) Doch nicht nur in China, auch in Deutschland existieren natürliche Potenzmittel. "Ihn sticht der Hafer", so heißt es im Volksmund, und daran ist möglicherweise etwas Wahres. Laut Studien des Institute for Advanced Study of Human Sexuality in San Francisco erhöht die beliebte Getreidepflanze nämlich die Ausschüttung von männlichen Sexualhormonen.
Insgesamt führten täglich 300 Milligramm Haferextrakt bei etwa zwei Dritteln der untersuchten Männer zu einer Linderung der Potenzprobleme....
(...) Ein Klassiker unter den natürlichen Potenzmitteln ist der Yohimbe-Baum. Seine Alkaloide erweitern die Blutgefäße in den äußeren (peripheren) Gewebeschichten, dadurch steigt zwangsläufig auch der Blutfluß in Richtung Geschlechtsorgan. Darüber hinaus sensibilisiert Yohimbe bestimmte Schaltstellen im Nervensystem, so daß bereits geringe Reize ausreichen, um deutliche Lustgefühle auszulösen.
Unproblematischer ist da schon, wenn der betroffene Mann seinen Beckenboden trainiert. Das erfordert natürlich Aktivität, doch dafür sind die Erfolgsaussichten - ohne Risiko - beeindruckend hoch. Urologe Frank Sommer von der Universität Köln führte in einer Studie mit 120 Männern ein Beckenbodentraining durch: 80 Prozent von ihnen berichteten danach von einer deutlichen Besserung. Solche Quoten werden selbst von Viagra nicht übertroffen.
Quelle: Welt.de |
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