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Polizei rät zur Flucht

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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 8.Mai 2006 6:21    Titel: Polizei rät zur Flucht Antworten mit Zitat

Stralsund vor Besuch des US-Präsidenten: Kommunalpolitiker und Tourismusbranche haben noch Hoffnung, aber keine Ahnung, was auf sie zukommt

Die Polizei der Hansestadt rät den Stralsundern, die Stadt während des für den 14. Juli geplanten Besuchs von US-Präsident George Bush möglichst zu meiden. »Wer intelligent ist, verläßt die Stadt«, sagte Polizeisprecher Uwe Werner gegenüber der Welt am Sonntag. »Die Amerikaner werden viel in ihre Hand nehmen. Auf deutsche Gesetze nehmen sie dabei unter Umständen keine Rücksicht.«

Auch auf der nahen Insel Rügen versuchen Hoteliers und Gastwirte, nicht die Nerven nicht zu verlieren. Der Besuch des US-Präsidenten fällt in die Hauptsaison, in der zwischen 60000 und 70000 Urlauber auf der Insel erwartet werden. Wenn die Insulaner Glück haben, werden die Zufahrtswege zum Rügendamm nicht abgesperrt, aber man weiß es noch nicht. Dank einer Fährverbindung wäre Rügen aber auch in diesem Fall nicht völlig vom Festland abgeschnitten.

Freuen kann sich das örtliche Handwerk, denn wo George Bush einfliegt, gibt es immer viel zu tun. Vor seinem Staatsbesuch im Februar 2005 in Mainz waren mehrere Unternehmen tagelang damit beschäftigt, rund 1300 Gullydeckel zuzuschweißen.

Am Besuchstag selbst herrschte Ausnahmezustand im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Mehr als 7000 Polizisten aus mehreren Bundesländern sorgten in Mainz und Umgebung für die Sicherheit des Präsidenten. Anwohner durften ihre Häuser nicht verlassen, Journalisten konnten sich nur in Begleitung von Sicherheitskräften bewegen, um nicht ins Visier der Scharfschützen auf den Dächern zu geraten. Auf dem Flughafen Frankfurt/Main lief nach der Landung der »Air Force One« erst einmal gar nichts mehr. An die 100 Flüge fielen aus, die Lufthansa beklagte einen Millionenschaden. Bei Opel Rüsselsheim standen alle Räder still, weil keiner wußte, ob die Arbeiter an diesem Tag überhaupt ins Werk kommen konnten oder durften.

Unklar ist bislang, wer das Bush-Spektakel am Strelasund bezahlen soll. Die SPD-Linkspartei-Landesregierung in Schwerin teilte am Freitag mit, sie gehe davon aus, daß sich der Bund beteilige. Immerhin habe ja die Bundeskanzlerin den Präsidenten eingeladen.

In Stralsund kursieren indessen Gerüchte, wonach Bush möglicherweise länger als nur einen Tag verweilen könnte. Stadtsprecher Peter Koslik weiß aber von nichts. Es seien weder Ankunftsflughafen und Aufenthaltsdauer, noch das mögliche Quartier bekannt, erklärte er gegenüber AP. Die Stadt biete jedoch Attraktionen genug für einen mehrtägigen Aufenthalt.
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Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 12.Mai 2006 7:38    Titel: Bush in Stralsund Antworten mit Zitat

Wieso regt sich denn hier einer auf?

Die BRD steht doch immer noch unter der Fuchtel der Amis, die Amis haben doch noch mit den anderen 3 Staaten den Krieg gegen Deutschland gewonnen.
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 30.Aug 2006 5:49    Titel: Antworten mit Zitat

Und wieder warnt die Polizei:

Wer nicht zum Papst will, sollte die Stadt zwischen dem 8. und 10.September meiden. Dies gab die Polizei den Münchnern zu Wochenbeginn unmißverständlich zu verstehen.


Aufgrund maximaler Sicherheitsvorkehrungen wird der Besuch des Oberhauptes aller Katholiken, Benedikt XVI., in Bayern nicht gerade billig.

Rund 25000 Polizisten, Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter stehen allein in München bereit. Schon ab kommenden Montag werden die Straßen und Plätze, die der Papst in der bayerischen Landeshauptstadt passieren soll, zur Hochsicherheitszone.
In diesen Bereichen dürfen dann keine Autos oder Fahrräder mehr stehen.

Die Fahrtstrecken des gepanzerten »Papamobils« werden während des Besuchs für den Autoverkehr völlig gesperrt, darunter kurzfristig auch die Autobahn A9. Dabei geht nicht einmal das Bundeskriminalamt (BKA) von einer tatsächlichen Gefährdung des Kirchenoberhaupts durch Terroristen aus. »Der Papst ist in Deutschland sicher«, zitiert Radio Vatikan BKA-Präsidenten Jörg Ziercke. »Aktionen von irrational handelnden Einzeltätern« will die Polizei allerdings nicht ausschließen.

Am Sonnabend, dem 9. September, wird das Staatsoberhaupt des Vatikan mit militärischen Ehren durch Bundespräsident Horst Köhler empfangen.

Nach einem Gebet auf dem Marienplatz folgen »persönliche Gespräche« mit der protestantischen Pfarrerstochter (und Sekretärin für Agitation und Propaganda der sozialistischen Organisation FDJ der DDR) Angela Merkel (CDU) und dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU).

Am Sonntag wird Benedikt XVI. vor rund einer Viertelmillion Gläubigen einen Gottesdienst auf dem Messegelände zelebrieren. Neben Kinderwagen und Hunden sind auch Plakate mit »Beleidigungen« des Papstes strikt untersagt. »Die Eingreifschwelle liegt sehr niedrig«, kündigte Münchens Polizeidirektor Jürgen Notka an. Dafür sollen Hunderttausende Tücher in den vatikanischen Farben Gelb-Weiß und dem bayerischen Weiß-Blau verteilt werden, um den Papstbesuch zum öffentlichen Event zu machen.
Am Montag, dem 11.September, geht die Tour weiter mit dem Hubschrauber nach Altötting und anschließend zum Geburtsort von Joseph Ratzinger, Marktl am Inn. Am Dienstag und Mittwoch steht Regensburg auf dem Programm, letzte Station ist am 14. September Freising.

Doch vor allem die Pilger zur Heiligen Messe am Sonntag sollten sich, so die Polizei, gut vorbereiten: Wertgegenstände sollten ausschließlich in Innentaschen der Kleidung verstaut werden. Rucksäcke oder dergleichen seien ungeeignet. Genügend Trinkwasser sei unbedint selbst mitzubringen: Der lange Weg zur Papswiese sei anstrengend, eine Gefahr dabei: Austrocknung, die schnell zu Kreislaufproblemen führe.

Erlaubt sind allerdings nur Plastikflaschen. Polizeidirektor Jürgen Notka bittet um Verständnis dafür, "Argwohn erregende Gegenstände nicht mitzuführen" - dazu gehöre alles, was geworfen werden könne, aber auch Plakate mit beleidigenden Äußerungen.

Start um drei Uhr morgens

Die Messebesucher sollten sich auf einen langen Tag einstellen: Frank Hole von der Deutschen Bahn appelliert an alle Anreisenden, sich möglichst schon um drei Uhr morgens auf den Weg zu machen. Dafür werden 35 zusätzliche Züge und 480 S-Bahnen bereit gestellt.

Auf dem Messegelände schließlich heißt es Durchhalten: Es gibt weder Schattenspender noch Unterschlupfe: Sonnenschützende oder, gegebenenfalls, wasserfeste Kleidung sei unbedingt notwendig, raten die Sanitäter, außerdem zu festem, bequemem Schuhwerk.

Ans Autofahren sollte man gar nicht erst denken: Es wird keine Parkplätze auf dem Messegelände geben. Da es keine Sitzmöglichkeiten gibt, sollte man auch eine geeignete Sitzunterlage einpacken. Klappstühle allerdings seien verboten, ebenso wie übrigens Kinderwägen und Tiere.

Wegen des gewaltigen erwarteten Ansturms verlangt der Papstbesuch nach ähnlichen Sicherheitsvorkehrungen wie die vergangene Fußball-Weltmeisterschaft. Wolfgang Schäuble, Branddirektor der Berufsfeuerwehr, spricht von "WM-Modulen", die sich bewährt hätten, und nun teilweise übernommen oder angepasst wurden.

So sollen Gefahrenquellen mit Zugangskontrollen heraus gefiltert werden. Am Marienplatz wird das bei allen Straßen, die in den Platz einmünden geschehen. Auf dem Messegelände werden die Eingänge kontrolliert. Entlang der Papamobil-Route wird es dagegen nur "Stichproben" geben.

Vor allem als Schutz für fotografierende Bürger dienen die Gitter-Absperrungen entlang der Papamobil-Route. Ab einem bestimmten Punkt werden hier auch die Fußgänger-Durchlässe geschlossen, und der "Korridor" ist dicht. Nachdem der Papst am Samstag im geschlossenen Konvoi vom Flughafen gekommen ist, wird er am Georgianum, beim Professor-Huber-Platz, in das Papamobil umsteigen.

Dort beginnt der Sicherheitsbereich:
In den bereits ausgeschilderten Bereichen dürfen dann keine Autos und Fahrräder mehr stehen. Kanaldeckel werden versiegelt. Auch Pflanzkübel, Papierkörbe und die großen Plastik-Löwen der "Löwenparade" müssen aus Sicherheitsgründen weichen.

Auch im Umland und auf dessen Verkehrswegen werden die Münchner ein wenig Bewegungsfreiheit einbüßen.

Für den Raum Regensburg sind bereits chaotische Verkehrsverhältnisse für den Tag des Papstbesuches unter dem Titel „Nichts geht mehr in ganz Regensburg“ vorhergesagt.
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purplepeopleeater
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 483
Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü

BeitragVerfasst am: 31.Aug 2006 19:04    Titel: nun hab ich ernsthaft einen grund........ Antworten mit Zitat

.....aus dem verein auszutreten!
ohnmacht ist.... wenn selbst leute wie ali agca einen solchen grössenwahn nicht aufhalten können.
und alles auf kosten der steuerzahler!
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 23.Sep 2006 6:55    Titel: Antworten mit Zitat

Heiligendamm wird eingezäunt
Zum G-8-Gipfel: Kilometerlanger Zaun rund um den Ort


Ein 13 Kilometer langer Zaun rund um Heiligendamm soll im Juni kommenden Jahres die Teilnehmer des neoliberalen G-8-Gipfels vor der Neugierde und den Unmutsbekundungen der Bevölkerung schützen. Das 2,50 Meter hohe und mit soliden Betonfundamenten im Boden verankerte Bauwerk werde zwischen Januar und Mai errichtet, teilte der für die Sicherheit des Gipfeltreffens verantwortliche Polizeidirektor Knut Abramowski am Donnerstag abend bei einer Einwohnerversammlung in Heiligendamm mit.

Die schwerbewachte Sperranlage soll für die 280 Einwohner des Ortes sowie für das dort arbeitende Hotelpersonal über zwei Kontrollschleusen passierbar sein – nur einer dieser Durchlässe wird nach Polizeiangaben für Autos geöffnet. Der Zaun soll nach dem Gipfel wieder abgebaut werden. Für die Absicherung des Treffens, auf dem sich die führenden Industrieländer über die weitere neoliberale Formierung der Weltwirtschaft verständigen wollen, ist der Einsatz von etwa 15000 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern vorgesehen. Die Region um Heiligendamm wird dann nicht nur am Boden, sondern auch aus der Luft und von See her überwacht.

Das gesamte Gipfeltreffen wird etwa 40 Millionen Euro kosten, alleine der Zaun dürfte mit zehn bis 14 Millionen Euro zu Buche schlagen. Den Landespolitikern Mecklenburg-Vorpommerns stehen wahrscheinlich jetzt schon die Haare zu Berge: Sie befürchten, daß das arme Bundesland auf Kosten von etwa 30 Millionen Euro für das Spektakel von Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzenbleibt.

Nicht ganz so aufwendig wie der G-8-Gipfel war der Besuch des US-Präsidenten George Bush im Juli abgesichert. Während seines 36stündigen Aufenthalts, bei dem er seine Gespräche vorwiegend in Stralsund führte, hatte er ebenfalls in einem Hotel in Heiligendamm gewohnt. Landes- und Bundesregierung haben sich bis heute nicht geeinigt, wer die auf 14,3 Millionen Euro bezifferten Kosten dieses Besuchs übernimmt.

Heiligendamm solle zu einer »demokratie- und rechtsfreien Zone« gemacht werden, erklärte dazu die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke. »Im Namen der Sicherheit der ›freien Welt‹ ausgerechnet in der ehemaligen DDR ein solches Sperrwerk zu errichten, ist entlarvend. Die angebliche Sicherheit hat im Kampf mit der Freiheit längst gewonnen. Nun erhält sie ein aus Beton gegossenes Denkmal für diesen Sieg.«
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