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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6412
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Verfasst am: 6.Apr 2007 18:43 Titel: So gelingt das perfekte Osterei |
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Jetzt ist es wissenschaftlich erforscht: Gekochte Eier muss man nicht abschrecken, andere Faktoren beeinflussen die Pellbarkeit der Eierschale.
aaaaaaaaaaaaa
Forscher haben das aus ihrer Sicht „ideale Osterei“ gefunden. Wie die Universität Hohenheim am Mittwoch mitteilte, wollten die Experten mit vielen „Mythen“ rund um das Eierkochen aufräumen und hätten dafür rund 700 Hühnereier „hart gekocht, geschält und geköpft“. Entgegen der landläufigen Meinung ist danach ein Abschrecken der Eier für ein schnelles Pellen gar nicht erforderlich. Bei der Schälzeit bringe der Kälteschock keinen wesentlichen Vorteil, fand die Forscherin Saskia Simonovic heraus.
Dagegen ist die Lagerung entscheidend – und zwar vor und nach dem Kochen. Direkt von der Henne weg lassen sich demnach die ganz frischen Eier deutlich schlechter schälen als die, die drei Wochen gelagert wurden. Noch leichter geht es, wenn die Ostereier nach dem Kochen noch einmal ein paar Tage gelegen haben. Das Alter der Hühner spielt hingegen keine Rolle.
Beim Kochen empfehlen die Forscher, das Ei ins kalte Wasser zu legen und mit diesem zusammen zu erhitzen. Allerdings nicht zu lange, denn bei langen Kochzeiten wird „das Dotter bröselig und bekommt einen grünlich bis bläulichen Rand“. Das passiert, weil durch die längere Hitzeeinwirkung das freigesetzte Eisen aus dem Dotter mit dem freigesetzten Schwefel aus den Aminosäuren des Eiklars reagiert und zu Eisensulfid wird. Das ist zwar nicht schädlich, sieht aber nicht schön aus.
Mit einem einfachen Test kann man prüfen, wie frisch ein Ei ist. Dazu ein Glas mit kaltem Wasser füllen und das rohe Ei hineinfallen lassen. Sehr frische Eier bleiben am Boden liegen. Stellt sich das Ei etwas schräg mit der Spitze nach unten, ist es schon einige Tage alt – man kann es aber noch beruhigt essen. Ältere Eier stehen senkrecht im Wasser. Alte Eier können schwimmen. Oft passiert das mit Eiern, die eine Henne schon vor etwa einem Monat gelegt hat.
Erklärung: Eischalen haben winzige Löcher. Durch diese zwängt sich Luft in die Eier. Der Prozess beginnt, sobald die Henne sie gelegt hat. Je älter das Ei ist, desto mehr Luft sammelt sich darin. Nach vielen Tagen an der Luft kann es schwimmen.
Quelle: Welt |
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