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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 23.Sep 2005 19:01 Titel: Spam-Beschwerdestelle - für unerwünschten Werbemüll |
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Verbraucherschützer richten Spam-Beschwerdestelle ein
Das Müllaufkommen im E-Mail-Postfach mag abgenommen haben, noch immer aber ist es viel zu üppig: Dagegen will der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vubv) etwas unternehmen. Zur neuen Beschwerdestelle brauche es dann noch härtere Gesetze, fordert der vzbv - um Spammer mit Haft oder Geldstrafen abzuschrecken.
Verbraucherschützer in Deutschland wollen den Kampf gegen unerwünschte Werbemails, sogenannten Spam, verstärken. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) startete dazu eine Spam-Beschwerdestelle, wie der Verband am Donnerstag in Berlin mitteilte. Private Internetnutzer können unerwünschte Mails an die Adresse [E-Mail anzeigen] übermitteln.
Der vzbv will dann diese Fälle überprüfen und gegebenenfalls juristisch gegen die Versender und deren Auftraggeber vorgehen. Durch die Rechtsverfolgung solle eine abschreckende Wirkung erzielt werden, erklärte vzbv-Experte Patrick von Braunmühl. Neben Unterlassungserklärungen werde man auch versuchen, Spammern ihre Gewinne abzunehmen.
Die Beschwerdestelle ist Teil einer Anti-Spam-Initiative des Bundesverbraucherschutzministeriums, um der Werbeflut im Internet Herr zu werden. Der vzbv forderte von einer künftigen Bundesregierung schärfere Gesetze gegen Spammer. Das in der noch laufenden Legislaturperiode liegen gebliebene Anti-Spam-Gesetz müsse schnell wieder auf die Tagesordnung und ergänzt werden.
Dazu gehöre die Verfolgung sämtlicher unerwünschter Werbemails als Ordnungswidrigkeit sowie die Einführung eines Straftatbestandes für Spam-Mails, die den Empfänger bewusst täuschten und Vermögensschäden nach ziehen könnten, wie sogenannte Phishing-Mails, die Kontodaten ausspähen sollen.
Darüber hinaus forderten die Verbraucherschützer, die Bundesnetzagentur zur zentralen Kontrollinstanz für die Sanktionierung von Spam zu machen. In der EU gibt es bereits mit dem Behördennetzwerk zum Austausch von Spam-Beschwerden CNSA einen zentralen Ansprechpartner, an dem sich Deutschland aber bislang nicht beteiligt hat.
Die Bundesrepublik sei im Vergleich zu Staaten wie Österreich, Italien oder Dänemark, wo Spammer mit Geld- und sogar Gefängnisstrafen sanktioniert werden, Entwicklungsland bei der Spam-Bekämpfung, kritisierte von Braunmühl. Allein in Deutschland besteht den Angaben zufolge mittlerweile bis zu 80 Prozent des E-Mail-Verkehrs aus Spam. Die meisten Spam-Mails werden von Computern aus dem nichteuropäischen Ausland verschickt. Der vzbv versprach, dass die Beschwerdestelle Spammer aus dem Ausland an die Verfolgungsstellen im Herkunftsland melden werde, damit effektive Maßnahmen vor Ort ergriffen werden könnten.
Voraussetzung für die Beschwerde sei jedoch, dass der sogenannte Header einer Mail mit übermittelt werde.
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Anleitung: So findet man die Header-Informationen in Spam-Mails
Headerzeilen anzeigen lassen
Bei vielen Mailclients werden standardmäßig gar keine oder zumindest nicht alle Headerzeilen angezeigt. Wie man dennoch an den vollständigen Header einer E-Mail kommt, läßt sich normalerweise der Dokumentation des Programms oder der Online-Hilfe entnehmen. Hier finden sich dementsprechend nur kurze Hinweise für die gebräuchlichsten Programme (in alphabetischer Reihenfolge).
http://th-h.de/faq/headerfaq.php3#headerzeigen |
Der vzbv verweist auf seiner Pressemitteilung im Internet auf Tipps zur Sicherung der Header-Zeilen auf der privaten Homepage von Thomas.
Der vzbv ist lediglich befugt, die Interessen privater Verbraucher zu vertreten. Unternehmern, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit von Spam belästigt wurden, rät der vzbv, sich an die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs ( www,wettbewerbszentrale.de ) zu wenden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,376052,00.html |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3321
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Verfasst am: 31.Mai 2007 11:28 Titel: |
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27-Jähriger verschickte jahrelang Millionen von unerlaubten Werbe-Mails, die Internetseiten seiner Firma bewarben. Er nutzte einfach fremde Firmendaten, um nicht belangt zu werden
Wegen jahrelanger massenhafter Verbreitung unerlaubter Werbe-Mails im Internet droht einem Unternehmer aus Seattle eine langjährige Haftstrafe. Der von den US-Ermittlern als "König des Spam" bezeichnete Besitzer einer Marketingfirma werde wegen Betrugs, Geldwäsche und Annahme falscher Identitäten angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Washington mit.
Quelle der Plage. Dem Angeklagten drohen bis zu 65 Jahre Gefängnis und eine Geldbuße von bis zu 250.000 Dollar (rund 185.000 Euro). Zudem will die Justiz versuchen, Schadenersatz geltend zu machen. Spams seien eine "Plage des Internets" und der 27-Jährige einer ihrer schlimmsten Quellen, sagte Staatsanwalt Jeffrey Sullivan.
Quelle: Kleine Zeitung |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6451
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Verfasst am: 14.Mai 2008 17:12 Titel: |
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Ein Bezirksgericht in Los Angeles verurteilte Sanford Wallace und Walter Rines am Montag in Abwesenheit zur Zahlung der Rekordsumme von umgerechnet 149 Mio. Euro.
Myspace reagierte erfreut auf den Spruch. Das Unternehmen habe "null Toleranz gegenüber denjenigen, die versuchen, auf unserer Seite illegal zu handeln", sagte Sicherheitschef Hemanshu Nigam. Das Online-Netzwerk, das zur News Corp. von Rupert Murdoch gehört, bezeichnete das Urteil als "Meilenstein".
Wallace und Rines hatten sich eigene Myspace-Profile eingerichtet und darüber Mails an Nutzer versendet, die unter einem Vorwand zum Besuch bestimmter Seiten aufriefen.
Dort versuchten die Spammer, Klingeltöne zu verkaufen oder Gewinn aus dem Datenaufkommen zu schlagen. Zudem erbeuteten die Verurteilten über so genannte Phishingmails Daten anderer Myspace-Nutzer. Anschließend versendeten sie Werbemails über die fremden Profile.
Myspace teilte mit, insgesamt hätten Wallace und Rines mehr als 730.000 Spams verschickt und so die Seite bisweilen lahm gelegt. Wallace zählt zu den prominentesten Spammern in den USA, er trägt den Spitznamen "Spam King".
Für Myspace könnte es schwierig werden, die Rekordsumme einzutreiben: Die Verurteilten sind offenbar flüchtig. Dennoch setzt der Konzern auf die abschreckende Wirkung des Urteils.
Wallace war bereits in den Neunzigerjahren von der Time-Warner-Tochter AOL verklagt worden. 2006 verhängte ein Gericht eine Strafe über 4 Mio. $ gegen den Spam-König wegen der Verbreitung von Spyware. So werden Programme genannt, die über das Internet auf fremde Rechner gelangen und dort die Gewohnheiten des Nutzers ausspähen.
In den USA regelt das Anti-Spam-Gesetz "Can-Spam" das Strafmaß für die Versendung unerwünschter Werbung. Für jede Spam-Mail sieht es eine Geldbuße von 100 $ vor. Auch in Deutschland gab es bereits Gerichtsurteile gegen Spammer - allerdings mit geringeren Strafen.
Das Telemediengesetz stuft das Versenden von Werbemails als Ordnungswidrigkeit ein, die mit Geldstrafen bis zu 50.000 Euro belegt werden kann. Allerdings hapert es an der Umsetzung, da viele Spams aus dem Ausland kommen. Um die abschreckende Wirkung zu erhöhen, fordert der Bundesverband der Verbraucherzentralen eine Heraufsetzung des Strafmaßes auf das Zehnfache.
Quelle: FTD/AP |
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