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chony80 Newbie
Anmeldungsdatum: 09.02.2006 Beiträge: 15
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Verfasst am: 15.Feb 2006 15:50 Titel: |
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Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt: „Die Stromrechnungen der meisten Haushalte in Deutschland fallen immer höher aus. Wer 3000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht, zahlt dafür heute im Durchschnitt gut 600 Euro, etwa ein Viertel mehr als im Jahr 2000. Besonders teuer ist der Strom in Ostdeutschland geworden…“
Mein bisheriger Stromlieferant (Eon Thürigen) hat per 1.2.06 auch eine Preiserhöhung vorgenommen: 17, 88 C / KWh und 8,70 € mtl. Grundgebühr. Ich habe den Anbieter gewechselt und zahle jetzt 14,5 C / KWh und 6,50 € Grundgebühr mtl. Das geht aber nur als Paket (1200 KWh, 2400 KWh usw.) und mit Einmalzahlung. Dadurch aber wird mir nicht mtl. Strom abgebucht. |
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 653
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Verfasst am: 8.Jun 2006 14:49 Titel: |
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Dem Stromkonzern Vattenfall sind vom Regulierer die Netzgebühren gesenkt worden.
Das Unternehmen warnte daraufhin, das Übertragungsnetz könne unter diesen Bedingungen nur noch mit Verlust betrieben werden. Dadurch, dass die Bundesnetzagentur wesentliche Netzkosten nicht anerkannt habe, drohe ein Ertragsausfall von rund 116 Millionen Euro allein in diesem Jahr. Auch für die nächsten Jahre sei mit Einbußen in dieser Größenordnung zu rechnen.
Kürzungen um mindestens zehn Prozent
Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ wollte die Bundesnetzagentur die von Vattenfall beantragten Tarife zur Nutzung des Stromnetzes um durchschnittlich mindestens zehn Prozent kürzen. Das Vattenfall-Netz ist in der 100-prozentigen Tochter Vattenfall Europe Transmission GmbH zusammengefasst. Mit den neuen Tarifen wäre die Beteiligung alleine nicht überlebenfähig, betonte der Stromkonzern.
Die Diskussion um die Netzgebühren dauert schon seit Monaten an. Vattenfall-Chef Klaus Rauscher hatte bereits am Rande der Bilanzpressekonferenz Mitte Mai deutlich gemacht, dass das Unternehmen auch den Klageweg nicht scheuen werde, um sie durchzusetzen, schreibt die „Berliner Zeitung“. Die Bundesnetzagentur hält die Netzgebühren in vielen Fällen für überhöht und nimmt sie derzeit genau unter die Lupe. Die Netzentgelte machen ein Drittel bis die Hälfte des Verbraucherpreises aus.
Quelle: (wm/dpa)focus-online |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 8.Aug 2006 14:49 Titel: |
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Eon senkt in Thüringen die Preise
Die Kontrolle des Strommarktes durch die Bundesnetzagentur zeigt jetzt erstmals Wirkung für die Verbraucher. Der Energiekonzern Eon gab am Montag eine Preissenkung für seine 700 000 Privatkunden in Thüringen bekannt. Weitere Unternehmen dürften folgen, auch wenn das wegen des umfangreichen Prüfverfahrens und der großen Zahl von bundesweit etwa 900 Netzbetreibern noch einige Monate dauern könnte.
Die Kostenersparnis durch gesenkte Netznutzungsentgelte werde eins zu eins an die Verbraucher weitergegeben, sagte Eon-Sprecher Martin Schreiber. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden ergebe sich eine Ersparnis von monatlich drei bis vier Euro, teilte Eon mit. Thüringens Wirtschaftsministerium bezifferte die Preissenkung auf im Schnitt 0,78 Cent pro Kilowattstunde und forderte die Stadtwerke auf, bei niedrigeren Netzkosten ebenfalls mit Preissenkungen zu reagieren.
dpa/ap |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3686
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Verfasst am: 16.Aug 2006 6:08 Titel: |
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In einem aktuellen Fall, anhängig vor dem Landgericht Hamburg zum Az. 301 O 32/05, hat der Energiekonzern E.on zum Beweis für erhöhte Marktpreise Gutachten von Wirtschaftsprüfern vorgelegt anstelle der eigentlich vom Gericht geforderten Rechnungen der Vorlieferanten.
In Konsequenz hat das LG Hamburg die Gutachten der Wirtschaftsprüfer als untauglich zurückgewiesen und verlangt weiter die Vorlage von Originalrechnungen der Vorlieferanten. E.on Hanse hat nun wenige Wochen Zeit, die Rechnungen vorzulegen. |
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leuchte Specialist
Anmeldungsdatum: 22.01.2003 Beiträge: 137 Wohnort: umspannwerk
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Verfasst am: 20.Aug 2006 18:13 Titel: |
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Aus dem ZDF
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Über 500 Versorger für Strompreiserhöhung
Bis zu sieben Prozent mehr?
519 der 876 Stromversorger in Deutschland haben bislang offenbar beantragt, ihre Preise zum 1. Januar 2007 zu erhöhen. Die angestrebten Tarife lägen im Schnitt um sechs bis sieben Prozent über den alten, berichtet ein Magazin unter Berufung auf die Genehmigungsbehörden der Bundesländer. In Niedersachsen wolle ein Versorger gar 22 Prozent mehr verlangen. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 20.Aug 2006 18:27 Titel: |
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Länder attackieren die Stromkonzerne
Die Bundesländer gehen auf Konfrontationskurs zu den Stromkonzernen. Man werde die von den Unternehmen beantragten Preiserhöhungen äußerst kritisch prüfen und die Belange der Endverbraucher in den Mittelpunkt stellen, heißt es übereinstimmend bei zahlreichen Landesregierungen. Die Unternehmen müssen damit rechnen, dass Anträge abgelehnt oder nur zum Teil genehmigt werden.
„Höhere Energiekosten schaden dem Wachstum. Eine aktuelle Rechtfertigung für Preiserhöhungen besteht keineswegs. Es kann nicht sein, dass die deutschen Verbraucher europäisches Engagement der Unternehmen und damit eine Vermögensmehrung finanzieren sollen“, sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) dem Handelsblatt. Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) fährt noch schwereres Geschütz auf. Es sei „nicht einzusehen, dass die Unternehmen im Windschatten steigender Energiepreise ihre satten Gewinne noch weiter ausbauen und sich dessen noch öffentlich brüsten“, sagte er dem Handelsblatt. Eon etwa hatte erst vergangene Woche verkündet, dass der Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 4,8 Mrd. Euro gestiegen ist.
Die Energiebranche weist die Vorwürfe zurück. „Die Politiker, die lautstark niedrigere Strompreise fordern, verantworten auf der anderen Seite ständig steigende Staatslasten für die Stromkunden. Steuern und Abgaben sind heute mit 40 Prozent der größte Posten in der Stromrechnung eines Musterhaushaltes“, sagte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswerke. 2007 komme noch die Erhöhung der Mehrwertsteuer hinzu. „Wenn ein Minister emotional reagiert und die Genehmigungen ohne Prüfung pauschal ablehnt, ist das rechtlich nicht akzeptabel und opportunistisch“, sagte Meller.
Damit hat der Streit über die Strompreise eine neue Eskalationsstufe erreicht. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Unternehmen deutlich Gegenwind bekommen. Regional tätige Stromversorger müssen Tariferhöhungen, die zum Jahreswechsel greifen sollen, jeweils bis Mitte August bei den Landesbehörden beantragen. Schon bei der vergangenen Erhöhungsrunde hatte es Ärger gegeben. Am weitesten war damals Hessen gegangen. Wirtschaftsminister Rhiel lehnte alle Anträge auf Strompreiserhöhung zum 1. Januar 2006 ab. Die Konzerne wehrten sich vor Gericht. Es sind fünf Verfahren anhängig. Eine Eilentscheidung bestätigte die Haltung des Landes. Auch in anderen Bundesländern stutzten die Behörden Anträge zurück.
Konzerne wollen weiter an der Preisschraube drehen
Auch in diesem Jahr wollen viele Unternehmen Preiserhöhungen durchsetzen. So haben etwa in Thüringen 27 von insgesamt 29 Stromversorgern Anträge eingereicht. Sie beantragen laut Landeswirtschaftsministerium Erhöhungen zwischen drei und 15 Prozent. Das Hauptfeld der Anträge bewegt sich im Rahmen von neun bis elf Prozent. In Nordrhein-Westfalen, wo 100 von 119 Versorgern Anträge gestellt haben, beträgt der Wert nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im Schnitt acht Prozent. In der Branche heißt es, im Bundesdurchschnitt lägen die Werte bei „rund fünf bis sieben Prozent“.
Die Versorger begründen ihre Preiserhöhungen mit gestiegenen Beschaffungskosten. Tatsächlich kostete eine Megawattstunde Strom für Lieferungen im kommenden Jahr zu Jahresbeginn knapp 51 Euro, inzwischen liegt der Preis an der Leipziger Strombörse EEX bei über 57 Euro. Anfang 2005 hatte sie nur 35 Euro gekostet.
Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) zeigt sich dennoch entschlossen, die Preiserhöhungen kritisch zu begutachten: „Im vergangenen Jahr haben wir nur einen Bruchteil der beantragten Tariferhöhungen genehmigt. Auch diesmal werden wir sehr, sehr gründlich prüfen.“ So müssten die Unternehmen etwa erklären, zu welchen Zeiten sie zu welchen Preisen den Strom gekauft hätten, den sie ab 2007 weiterverkaufen. Ähnlich äußerte sich Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU): „Bayern versteht sich als Anwalt der Verbraucher.“ Man werde bei der Prüfung einen „harten Maßstab“ anlegen. Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) sagte, Strompreiserhöhungen wären den Verbrauchern „schon allein angesichts der kräftigen Gewinnsteigerungen der großen Stromversorger nicht zu vermitteln“. Auch die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) stellte klar: „Ein schlichtes Durchwinken wird es mit uns nicht geben.“
(Handelsblatt) |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 634
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Verfasst am: 21.Aug 2006 9:16 Titel: |
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Hallo,
es wird mit absoluter Sicherheit ein Erhöhung kommen. Gleichgültig ob die nötig ist oder nicht.
Grund: an fast allen Stromversorgern sind die gemeinden beteiligt. Das Spiel läuft nach altbewährter Masche: Man kündigt sagen wir mal 7 % Erhöhung an. Die Gemeinden tun furchtbar empört und verlangen eine Senkung. Also werden (genau wie vorher schon geplant) die 7 % um 2 % gesenkt und schon sind 90 % der Abnehmer zufrieden.
Stromerzeuger und Kommunen sind eine mafiöse Vereinigung.
Grüße
Brendle |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 23.Aug 2006 8:43 Titel: |
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Die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben verspricht, die beantragten Strompreis-Erhöhungen streng zu prüfen. Das tut sie wohl zum letzten Mal: Denn im Sommer 2007 endet die Tarifgenehmigungspflicht der Länder.
Die NRW-Wirtschaftsministerin macht sich Freunde unter den Bürgern: Ein schlichtes Durchwinken der von den Energieversorgern beantragten höheren Strompreise werde es mit ihr nicht geben, beteuert Christa Thoben (CDU). Der Anlass: 107 der 119 NRW-Versorger haben beim Wirtschaftsministerium - in seiner Funktion als Landeskartellbehörde - den Antrag gestellt, die Stromtarife für Haushaltskunden zum 1.Januar 2007 erhöhen zu dürfen.
Wie schon vor Jahresfrist verspricht die Ministerin, die beantragten Erhöhungen strengstens zu prüfen. Darin hat sie Übung: Thoben hatte bereits zum Jahresbeginn 2006 den Stromkonzernen kräftig auf die Finger geklopft und 60Prozent der Anträge zugunsten der Verbraucher gekappt.
Auch die NRW-FDP unterstützt die Wirtschaftsministerin. Es sei „nach außen hin nicht zu vermitteln“, dass die Energieunternehmen einerseits enorme Gewinne verbuchen könnten, aber andererseits die Strompreise heraufsetzen wollten, so der Fraktionsvorsitzende im Landtag, Gerhard Papke. Er sprach sich dafür aus, die von den Unternehmen vorgelegten Unterlagen und Zahlen auf ihre Plausibilität zu überprüfen. Gegebenenfalls müsse den Konzernen eine Absage erteilt werden. Mit dieser Forderung steht der FDP-Politiker nicht alleine.
Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel fordert, solange es auf dem Strommarkt keinen wirksamen Wettbewerb gebe, „müssen die Länder durch eine strenge Preiskontrolle verhindern, dass die regionalen Monopolisten die Stromkunden ausbeuten“.
Damit ist es aber im nächsten Jahr vorbei. Zumindest was die Vorab-Genehmigung der Haushaltstarife angeht. Im Sommer 2007 endet die „Tarifgenehmigungspflicht“; so sieht es eine neue Regelung im Energiewirtschaftsrecht vor. Die Berliner Regierung hatte sich dabei von zwei Aspekten leiten lassen: zum einen der Hoffnung, dass bis dahin der Wettbewerb am Strommarkt funktioniert; zum anderen soll die Bundesnetzagentur bis dahin alle Netznutzungsentgelte der Stromkonzerne geprüft und voraussichtlich auch gesenkt haben, so dass alternative Anbieter wechselwilligen Stromkunden auch über nicht ihnen gehörende Stromnetze gute Angebote machen können.
Das Ende der Tarifgenehmigungspflicht bedeutet allerdings keinen Freischein für die Stromversorger. Im Nachhinein, also wenn sich Verbraucher oder Konkurrenten über eine Erhöhung beklagen, greift die Kontrollmacht des Ministeriums weiter.
(RP Online) |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3686
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Verfasst am: 29.Aug 2006 18:44 Titel: |
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Nach Netzentgeltsenkung: E.ON senkt rückwirkend die Strompreise
Na also, es geht doch! Wie der Energiekonzern E.ON in Thüringen
mitteilte, senkt er rückwirkend zum 1. August die Strompreise. Um
durchschnittlich fünf Prozent werden die Preise zunächst bis Dezember
2007 reduziert. Das entspricht 50 Euro bei einem Verbrauch von rund
4500 Kilowattstunden im Jahr.
Lesen Sie die komplette Meldung hier |
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 653
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Verfasst am: 1.Sep 2006 18:33 Titel: |
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Der Bund der Energieverbraucher rät Verbrauchern, bei Preiserhöhungen die Zahlung der Stromrechnung zu verweigern.
Stromkunden stehe das Recht zu, die Stromrechnung zu kürzen, solange der Versorger nicht den Beweis erbracht habe, dass die Preise fair und angemessen seien, sagte der Vorsitzende des Bundes, Aribert Peters, am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Dies müssten die Kunden dem Energieversorger schriftlich erklären.
Peters forderte eine Senkung der Netzentgelte um 30 Prozent. Die im europäischen Vergleich viel zu hohen Netzdurchleitungsgebühren seien „ein Hinweis darauf, dass die Preise völlig willkürlich und nicht nach den Kosten kalkuliert werden“, sagte Peters. Die Bundesnetzagentur habe Preisunterschiede bis zum 15fachen festgestellt. Die deutschen Verbraucher zahlten 20 Milliarden Euro im Jahr für die Nutzung von Netzen, die es bereits gebe, aber nur 2 Milliarden Euro würden im Jahr in die Netze investiert.
Peters forderte erneut die Trennung von Netzbetreibern und Energieerzeugern. Die Eigentümer der Netze dürfen nicht auch Energie verkaufen. „Das ist die einzige Möglichkeit, die zu einem Wettbewerb und zu einem wirksamen Verbraucherschutz führt“, sagte der Energieexperte. Es sei „blamabel“ für Deutschland, dass es sich im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern sträube, diese Trennung durchzusetzen.
Quelle: Focus/ddp |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 2.Sep 2006 6:10 Titel: |
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"Angesichts des Würgegriffs, in dem die Politik von der Energiewirtschaft steht, wage ich zu prognostizieren, daß das noch lange der Zustand sein wird".
Aribert Peters, Chef des Bundes der Energieverbraucher, auf die Frage, wie lange deutsche Verbraucher noch doppelt so viel wie Österreicher für Strom und Gas zahlen müssen, am Freitag im Deutschlandfunk |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 18.Sep 2006 11:55 Titel: |
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"Wärme und Strom werden für viele unbezahlbar"
Die steigenden Energiepreise werden nach Einschätzung von Verbraucherschützern etliche Haushalte in Existenznot bringen.
„Wir befürchten, dass Heizkosten und Stromrechnungen in zwei bis drei Jahren für die ärmeren Teile der Bevölkerung unbezahlbar werden“, sagte der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters.
Es sei unglaublich, dass die Politik den Preisanstieg nicht stoppen könne - nicht einmal bei Strom und Gas, wo Marktmachtmissbräuche die Ursache für die Preisexplosion seien.
Zehn Prozent des Einkommens für Energie
Die Energiekosten stiegen rascher als alle übrigen Kosten, sagte Peters. „Sie werden deshalb viele Haushalte in die Insolvenz treiben.“
Betroffen seien vor allem jene 5,2 Millionen Haushalte, die laut Armutsbericht der Bundesregierung mit einem Nettoeinkommen zwischen 500 und 900 Euro monatlich unterhalb der Armutsgrenze liegen.
Diese Haushalte gäben heute mit 65 Euro schon etwa zehn Prozent ihres Monatseinkommens für Strom und Wärme aus.
Bis zum Jahr 2009 könnten sich die monatlichen Energiekosten sogar auf etwa 130 Euro verdoppeln. „Damit würden die Energiekosten nach der Miete zum zweitgrößten Ausgabeposten der armen Haushalte.“
(dpa) |
| Zitat: |
Strompreis-Explosion erwartet
EnBW-Chef Utz Claassen rechnet für den Fall des Atomausstiegs mit Strompreiserhöhungen „im zweistelligen Prozentbereich“.
Die Kostensteigerungen wären erheblich: Je nach dem gewählten Ersatz für die abzuschaltenden Atomkraftwerke, würden sich die Kosten um 20 bis 50 Prozent erhöhen, sagte der Chef der Karlsruher Energie Baden-Württemberg (EnBW) dem FOCUS. Beim Einsatz der Windenergie seien Kostensteigerungen um bis zu 200 Prozent zu erwarten.
Claassen forderte, den Atomausstieg aufzuschieben. „Sind wir als Land so reich, sind wir als Gesellschaft so arrogant und vermessen, dass wir 30 Milliarden Euro volkswirtschaftlichen Vermögens vorzeitig vernichten wollen? Wenn ich mir Pisa-Test und Rütli-Schule und Gesundheitsreform anschaue, habe ich da meine Zweifel.“
Das Atomkraftwerk Neckarwestheim, dessen Abschaltung 2009 ansteht, will der Konzern-Chef auf jeden Fall länger nutzen. Die EnBW werde im vierten Quartal 2006 den Antrag stellen, Reststrommengen anderer Kernkraftwerke auf Neckarwestheim I zu übertragen, sagte Claassen.
Der weltweite Energieverbrauch werde sich langfristig verdoppeln oder verdreifachen, prognostizierte Claassen. Dieser Bedarf lasse sich nicht allein mit mehr Effizienz und regenerativer Energie decken. „Wenn wir dann auf die fossilen Brennstoffe setzen, richten wir eine Klimakatastrophe an. In aller Welt entscheidet man sich dafür, die Kernkraft auszubauen.“
Auch den Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), die Suche nach einem Atommüll-Endlager neu zu beginnen, lehnte Claassen ab. Mit Gorleben sei ein geeignetes Endlager gefunden. Die ebenfalls von Gabriel angeregte Trennung von Stromnetz und -erzeugung lehnte er ab. „Das wäre wohl eine Teilenteignung. Durch Verstaatlichung zum Wettbewerb? Das verstehe ich nicht“, sagte er.
Der EnBW-Chef bot an, im Falle eines Verzichts auf den Atomausstieg die finanzielle Entlastung „zumindest teilweise an die Gesellschaft zurückgeben“ und in Forschungsförderung, regenerative Energie oder Speichermedien investieren zu wollen.
(hei/FOCUS) |
| Zitat: |
Energie für Illusionen
Strom wird in Zukunft teurer. Denn die Konzerne müssen künftig massiv in Netze und neue Kraftwerke investieren. Und die Energierohstoffe werden ebenfalls knapper
Sinkende Strompreise? Vergessen Sie's. Selbst wenn in den kommenden Monaten einzelne Stromanbieter ihre Preise tatsächlich ein wenig senken sollten, kann Strom in Deutschland nicht dauerhaft billiger werden. Im Gegenteil: Natur- und Marktgesetze in Kombination werden dafür sorgen, dass der Strompreis in den kommenden Jahren weiter steigen wird.
Daran wird auch nichts ändern, dass ständig die Spielräume der Bundesnetzagentur, des Kartellamts oder einiger Länderminister beschworen werden. Denn die Fakten machen einen weiteren Anstieg unvermeidbar. Im Moment bleibt der Strompreis nur deswegen im Rahmen, weil die Unternehmen von der Vergangenheit profitieren - von abgeschriebenen Kraftwerken, von längst finanzierten Stromnetzen, aber auch von zwar begrenzten, aber noch immer recht günstig erschließbaren Rohstoffen. Wer trotzdem den Eindruck erweckt, die Strompreise könnten dauerhaft sinken, spricht aus Unwissenheit oder ist befangen.
Befangenheit kann man es bei der Bundesnetzagentur nennen. Die nämlich hat die Aufgabe, die Netzgebühren zu kontrollieren - eine unverzichtbare Aufgabe in einem Markt, der auf einer monopolistisch geprägten Infrastruktur aufbaut. Doch die Agentur muss schon alleine zur Bekräftigung ihrer Autorität stets den Eindruck erwecken, sie werde die Netzentgelte weiter und weiter senken.
Nun ist der Start der noch jungen Netzagentur zwar gut gelungen; im ersten Anlauf brachte sie durch Kürzungen der Netzentgelte manchen Stromversorger zum Fluchen. Doch das Spiel wird rasch ein Ende finden, weil die Investitionen, die mittelfristig auf die Betreiber der Stromnetze zukommen, gigantisch sind. Die Aufsichtsbehörde wird daher künftig nicht umhinkommen, beachtliche Kosten anzuerkennen und auf die Stromkunden umzulegen. Dabei wird die die Agentur zwar durchaus noch den Anstieg der Netzgebühren bremsen können. Für eine Kürzung der Entgelte aber wird kein Spielraum bleiben.
Die Gründe für den künftigen Investitionsbedarf sind vielfältig. So hat zum Beispiel die Marktliberalisierung dazu geführt, dass die Lastflüsse im Netz deutlich angestiegen sind. Das heißt: es wird mehr Strom national und international über Ferntrassen transportiert als zu Monopolzeiten. Dadurch sind die Hochspannungsleitungen zum Teil bereits bis an ihre Grenze ausgelastet. Die notwendigen Neubauten werden zwangsläufig die Netzentgelte erhöhen.
Hinzu kommt der Ausbau der Windkraft, deren Integration ins Netz Kosten verursacht. Das werden zwar nur wenige Zehntel Cent je Kilowattstunde sein - aber die summieren sich eben auch. Schließlich wird der Aufwand für die Instandhaltung der Netze zunehmen; bislang bleibt dieser noch im Rahmen, weil das Netz zu Zeiten der Monopolwirtschaft gut gepflegt wurden.
Dass die Stromnetzbetreiber derzeit gigantische Gewinne einfahren, liegt daran, dass sie bereits Ersatzinvestitionen in ihren Kalkulationen berücksichtigen, die sie noch nicht tätigen. Doch in einigen Jahren, wenn die Investitionen tatsächlich notwendig werden, dürften die aktuellen Durchleitungsentgelte sehr schnell die tatsächliche Kostensituation widerspiegeln. Und vermutlich werden die aktuellen Entgelte nicht einmal reichen. Wo also sollen da Preisnachlässe herkommen?
Dieses Problem wird sich auch bei der Stromerzeugung ergeben. Bis vor sechs Jahren kostete die Kilowattstunde im Großhandel kaum zwei Cent, heute wird Strom aus denselben Kraftwerken für 5,5 bis 6 Cent gehandelt. Es ist nahe liegend, dass die Stromerzeuger erhebliche Gewinne machen. Denn sie setzen zwar die Kosten neuer Anlagen an, nutzen in der Praxis aber zumeist abgeschriebene Anlagen.
In einigen Jahren jedoch wird auch hier die Zeit kommen, in der man Anlagen aus den ersten Nachkriegsjahrzehnten altersbedingt ausmustern muss. Dann gilt es tatsächlich, in großem Stil neue Kraftwerke zu bauen. Und die Neubauten werden tatsächlich nur zu den Preisen Strom produzieren können, die heute am Markt gezahlt werden. Also ist hier kein Spielraum für Preissenkungen gegeben.
Ein weiterer Aspekt, der Preisrückgänge langfristig utopisch macht, sind die Kosten der Rohstoffe - denn die Energieträger werden weltweit immer knapper. Am deutlichsten wurde das beim Öl, dessen globales Fördermaximum nach Ansicht von Branchenkennern bereits erreicht ist. Nun wird zwar Erdöl in Deutschland kaum zur Stromerzeugung genutzt, doch da Öl und Gas weitgehend substituierbar sind, hängen ihre Preise aus Gründen ökonomischer Logik zusammen. Das kennt man auch von anderen Märkten: Ist die Weizenernte schlecht, steigt sofort auch der Preis für Roggen.
Es ist daher auch ein Irrglaube, man könnte die Preiskurven von Öl und Gas völlig entkoppeln, indem man die heute bestehende Preisbindung aufhebt. Denn es kann sich kein Rohstoff im Energiemarkt dem Preisdruck anderer Rohstoffe entziehen. Die Praxis zeigt es: Auch der Holzpreis stieg in jüngster Zeit - wenngleich langsamer - mit dem Ölpreis, und selbst das Uran, das vor sechs Jahren noch für sieben Dollar je Pfund zu haben war, kostet aktuell bereits 52 Dollar. Das entspricht einem jährlichen Preisanstieg von 40 Prozent. Und auch hier ist von weiterer Teuerung auszugehen.
All das scheinen viele Wortführer in der Öffentlichkeit nicht wahrhaben zu wollen. Und so versuchen - neben der Netzagentur - auch das Bundeskartellamt, Verbraucherschützer sowie einige Länderminister immer wieder den Eindruck zu erwecken, sinkende Strompreise seien möglich. Doch dieses Gehabe fällt bei nüchterner Betrachtung schlicht in die bekannten Kategorien: Präsenz zeigen (beim Kartellamt), Daseinsberechtigung unterstreichen (Verbraucherverbände) und Wähler umgarnen (beim Politiker). Den Verbrauchern hilft das kaum.
Es ist vielmehr schädlich. Denn tagtäglich treffen Menschen Entscheidungen, die über Jahre hinaus ihre privaten Energiekosten festschreiben. Wenn etwa ein Verbraucher beflügelt durch Preissenkungsprognostiker einen stromfressenden Kühlschrank statt eines Sparmodells kauft, zahlt er am Ende drauf.
Wer den Menschen wirklich Gutes tun will, redet also Tacheles, statt ständig vorzugaukeln, die Strompreise könnten in Zukunft niedriger liegen als heute. Denn je langfristiger sich die Menschen auf die Entwicklung einstellen können, umso besser werden sie mit den steigenden Preisen umgehen können.
Und ganz nebenbei bemerkt: Sinkende Strompreise sind - den dramatischen Klimawandel vor Augen - auch gar nicht wünschenswert. Eine verantwortungsvolle Politik wird also auch die staatlichen Abgaben auf Strom in Zukunft eher noch erhöhen als absenken. Und um den nahe liegenden Bedenken hinsichtlich der Sozialverträglichkeit vorzugreifen: Dafür muss dann natürlich an anderer Stelle ein staatlicher Ausgleich erfolgen, wie es bei der Ökosteuer mit der Entlastung bei der Rentenbeiträgen ohnehin stets der Fall war.
taz vom 18.9.2006 |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3686
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Verfasst am: 26.Sep 2006 8:23 Titel: |
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Bundeskartellamt:
Energieversorger dürfen Kunden nicht mit der Einstellung der Strom- oder Gaslieferung drohen, wenn diese die Rechtmäßigkeit von Preiserhöhungen anzweifeln und nicht bezahlen.
Pressemeldung des Bundeskartellamtes vom 25.09.2006
Sperrandrohung von Energieunternehmen gegenüber Verbrauchern unzulässig
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| Durch die Sperrandrohung besteht die Gefahr, dass sich ein marktbeherrschender Versorger die Erfüllung einer Geldforderung sichert, ohne die Billigkeit der Energiepreiserhöhung nachzuweisen. Neben der Einleitung des konkreten Verfahrens gegen ein Unternehmen hat das Bundeskartellamt deshalb alle Energieversorgungsunternehmen in seinem Zuständigkeitsgebiet aufgefordert, eine solche Androhung in Zukunft zu unterlassen. Das Amt hat dabei klargestellt, dass es anderenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten wird, das eine Geldbuße bis 1 Mio. € nach sich ziehen kann. " |
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Wittgendorf Newbie
Anmeldungsdatum: 13.01.2004 Beiträge: 2
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Verfasst am: 8.Okt 2006 13:02 Titel: Bundeskartellamt-Energieversorger dürfen Versorgung nicht ei |
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Alles gut und schön, was das Kartellamt festlegt, nur in der Praxis sieht es anders aus: Habe die letzte Gaspreiserhöhung der ENSO nicht mitgemacht. Ich habe auf den Nachweis der Billigkeit gedrungen und habe zur Antwort bekommen, ich solle nach Dresden kommen, dort könne ich alle Unterlagen einsehen. Nun haben in Sachsen tausende von Haushalten die Kündigung des alten Vertrage per 31.12.06 erhalten (ich auch) und man bietet 2 neue Verträge an. Das sind ENSO-Gas Vario und ENSO-Gas Fix. Wie die Namen schon andeuten, ist beim Vario ein veränderbarer Preis wie bisher und der Fix ein Festpreis für ein Jahr. Das tolle dabei ist, dass beide Verträge mit dem gleichen Verbrauchspreis von 5,25 Ct anfangen, während der gekündigte Vertrag eine Preiserhöhung auf 5,36 Ct erhält. Ist das nicht ein geschickter Schachzug? Einen anderen Gasanbieter gibt es nicht, da die Netznutzungsgebühren noch nicht feststehen, obwohl der Markt ab 01.10.06 für andere Anbieter frei sein soll.
Ich empfinde das als grosse Sauerei! Wer kann mir hier Hilfe anbieten? |
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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 653
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Verfasst am: 31.Okt 2006 15:42 Titel: |
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| Zitat: |
Steigen die Energiekosten in den nächsten 10 Jahren, nur um 6% jährlich, so erhöhen sich die Ausgaben für die Energieträger von 2006 bis 2016 um 79%. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass er 2006 Heizkosten in Höhe von 1500 Euro hat. Im Jahr 2016 würde dieser Verbraucher dann 2685 Euro an seinen Energieversorger zahlen müssen.
aus einer Pressemitteilung von: energieteufel |
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Oberschlumpf Newbie
Anmeldungsdatum: 22.06.2005 Beiträge: 37 Wohnort: Oberhausen
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Verfasst am: 2.Nov 2006 15:38 Titel: |
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Hallo und guten Tag,
ich habe vor einigen Tagen meine Heizkostenabrechnung (Fernheizung) vom Oktober 05 bis September 06 erhalten.
Sie beinhaltet eine Preissteigerung von sage und schreibe 12.5 % !!!
In welchen Wirtschaftsbereichen kann man sich das sonst noch erlauben, außer bei den Energielieferanten?
Gegen RWE, E.on und andere Abzocker traut sich keiner etwas zu unternehmen.
Gegen vermeintlichen "Sozialabzocker" wird permanent die Peitsche geschwungen, aber gegen die "gewerblichen Großabzocker" erhebt sich kaum eine Politikerstimme.
Geht ja auch, sitzen sie doch selber in deren Aufsichtsräte. Und keiner sägt sich den Ast ab, auf dem er sitzt.
So ist das eben in unseren ach so tollen "SOZIALSTAAT"?
Gruß
Oberschlumpf |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3686
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Verfasst am: 28.Nov 2006 20:12 Titel: |
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Sperrandrohung von Energieversorgern ist unzulässig
Das Bundeskartellamtes und die Landeskartellbehörden erklärten jetzt
Sperrandrohungen von Energieversorgern gegenüber Verbrauchern, die
die Rechtmäßigkeit von Preiserhöhungen anzweifeln und nicht bezahlen,
ebenso wie Änderungskündigungen als kartellrechtlich unzulässig.
Lesen Sie die komplette Meldung unter - klick |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3686
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Verfasst am: 20.Dez 2006 7:25 Titel: |
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| Zitat: |
630 Stromanbieter wollen Strompreise erhöhen
Laut Auskunft der zuständigen Wirtschafts- und Umweltministerien liegen bundesweit ca. 630 Anträge auf Erhöhung der Grundversorgungstarife für das Jahr 2007 vor. Bei 882 in Frage kommenden Stromversorgern bedeutet dies, dass etwa drei Viertel der Unternehmen die Strompreise um mehr als die neue Mehrwertsteuer erhöhen wollen.
Anträge sind in fast allen Bundesländern, außer in Schleswig-Holstein sowie Berlin und Hamburg eingegangen.
Die Situation in den einzelnen Bundesländern stellt sich folgendermaßen dar:
Im Saarland haben zwar alle siebzehn genehmigungspflichtigen EVU Anträge zum 1. Januar eingereicht, doch wurden laut Auskunft des zuständigen Referenten Erhöhungen nicht zum Jahresanfang, sondern zum 1. April 2007 bewilligt. Genehmigt wurden 0,46 Nettocent pro Kilowattstunde.
In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Anträge auf Strompreiserhöhung für das Jahr 2006 erst zum 1.12.2006 bewilligt, so dass sich der Netto- Arbeitspreis der Tarife im Jahr 2007 nicht erhöht. Hier wird "nur” die Mehrwertsteuererhöhung weitergegeben.
Von insgesamt 39 Energieunternehmen in Sachsen erhöhen 38 zum neuen Jahr ihre Strompreise in der Grundversorgung - im Durchschnitt um 8,7 Prozent. Allerdings dürfen 34 Unternehmen ihre Preise nicht in der beabsichtigten Höhe anheben.
Die Ministerien in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen, Bremen und Brandenburg sowie die Bezirksregierungen von Unterfranken und Niederbayern haben bisher noch keine Bescheide erlassen. Hier machen die Aufsichtsbehörden die Prüfung mehrheitlich von dem Vorliegen der genehmigten Netznutzungsentgelte abhängig.
Darüber hinaus gehend werden in Bayern Anträge von den Bezirksregierungen von Oberbayern, Schwaben, Mittelfranken, Oberfranken sowie der Oberpfalz bearbeitet. Die Regierung von Oberbayern gab an, dass 90 Prozent der Versorger eine Preiserhöhung beantragt hätten und diese aller Wahrscheinlichkeit nach auch zum 1. Januar 2007 bewilligt würden.
Die Regierung von Schwaben teilte mit, dass zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: 15. Dezember 2006) sechs Erhöhungen sowie vier Absenkungen der Grundversorgungstarife genehmigt worden sind. Bei sieben Anbietern bleibt der Preis stabil, weitere sieben Anträge sind in der Bearbeitung. In Mittelfranken (42 EVU) und Oberfranken (25 EVU) wurden mit den EVU aufgrund der gesenkten Netznutzungsentgelte Strompreis-Stabilitätslösungen bis Ende 2008 vereinbart. Zehn Versorger mussten jedoch in Mittelfranken eine Absenkung der beantragten Tarife akzeptieren. Die Regierung der Oberpfalz stimmte bei vier von fünfzehn Anbietern einer Erhöhung zu. Die Erhöhungen bewegen sich unter 0,4 Nettocent pro Kilowattstunde.
Eine besondere Situation ergibt sich in Baden-Württemberg: in diesem Bundesland haben die Versorger nur eine Anzeigepflicht gegenüber dem Ministerium. Bisher haben von den insgesamt 138 Unternehmen etwa 75 Prozent (ca. 100) eine Preiserhöhung angezeigt – 50 Anbieter geben dabei nicht nur die Mehrwertsteuererhöhung weiter, sondern erhöhen auch die Nettopreise.
Weit fortgeschritten mit der Genehmigung bzw. Ablehnung der Anträge ist das Wirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen. Von 117 Energieversorgern haben 114 eine Preiserhöhung beantragt, bisher wurden 94 davon positiv bewilligt.
Die Stromkunden in Rheinland-Pfalz müssen sich zum 1. Januar auf durchschnittlich fünfprozentige Preiserhöhungen einstellen. Das Wirtschaftsministerium in Mainz will den Stromversorgern im Schnitt Erhöhungen von 0,9 Cent pro Kilowattstunde genehmigen. Eine Erhöhung haben 64 der 65 Energieversorger beantragt.
In Niedersachsen haben von 68 genehmigungspflichtigen Versorgern 56 eine Erhöhung beantragt. Diese liegen bei durchschnittlich 11,2 Prozent. Bewilligt wurden sie bisher jedoch noch nicht.
Quelle: Auszug - Pressemeldung von www.verivox.de |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3686
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Verfasst am: 2.Jan 2007 18:03 Titel: |
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| Zitat: |
Thüringen: Stadtwerke dürfen Strompreise nicht erhöhen
Den Kunden von Stadtwerken in Thüringen droht vorerst keine
Strompreiserhöhung. Entsprechende Anträge von 23 kommunalen
Stromversorgern seien bislang nicht genehmigt worden, teilte das
Wirtschaftsministerium am Freitag in Erfurt mit. Fünf Stadtwerke
verfolgten dagegen eine Unternehmensstrategie im Kundeninteresse.
Lesen Sie die komplette Meldung unter -- klick |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 29.März 2007 15:02 Titel: |
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Strompreise vor Gericht
Grundsatzurteil steht weiter aus
Verbraucher müssen weiter auf ein Grundsatzurteil über die gerichtliche Anfechtungsmöglichkeit von Strompreiserhöhungen warten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat zwar am Mittwoch über einen Rechtsstreit zwischen einem Kunden und dem Stromkonzern Eon entschieden. In dem Urteil spielte die Preiserhöhung aber letztlich keine Rolle. Damit wird der BGH erst im Juni anlässlich einer Verbraucherklage gegen eine Gaspreiserhöhung über die gerichtliche Preisüberprüfung verhandeln.
In dem jetzt entschiedenen Fall hatte ein Verbraucher in Potsdam mit Eon einen so genannten Local-plus-Vertrag abgeschlossen. Der darin vereinbarte Strompreis war günstiger als der übliche. Einige Monate später avisierte Eon eine Tariferhöhung, wogegen der Kunde Widerspruch einlegte. Eon kündigte daraufhin den Local-plus-Vertrag und stieg auf den teureren Normaltarif um.
Der BGH entschied jetzt in letzter Instanz, dass das Kündigungsrecht von Eon fraglich war. Bis zur Aufhebung des Local-plus-Vertrags traf den Eon-Kunden aber laut BGH auf jeden Fall eine Zahlungspflicht. Denn die Erhöhung war noch nicht erfolgt. Eine Überprüfung des Local-plus-Strompreises schloss der BGH aus. Denn in diesem Fall habe Eon die Leistung nicht einseitig bestimmt. Vielmehr sei zwischen Lieferant und Kunden ein Vertrag mit einem konkreten Tarif vereinbart worden.
(Az: Bundesgerichtshof VIII ZR 144/06)
Quelle: FR |
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