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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 25.Jun 2006 8:38 Titel: „Und mit wem habe jetzt ich die Ehre?“ |
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Eine junge Frau kommt zum Festessen. Und keiner ihrer Tischnachbarn stellt sich vor – die einfachsten Grundregeln sind wie weggepustet, es kommt zum Gau. Dabei ist das richtige Verhalten gar nicht schwer.
Eigentlich ist beides ganz einfach. Aber kaum ist es soweit, sind bei vielen die einfachsten Grundregeln wie weggepustet, und es kommt zum Gau: Da schweigen sich erwachsene Menschen betreten an, ganze Runden sitzen da und ringen nach Worten, andere stehen dicht beieinander und tun so, als sähen sie sich nicht einmal.
(...) Dabei ist es so einfach: Man braucht nur seinen Vor- und Nachnamen zu nennen. Ohne jeden akademischen Grad oder Titel. Anders, als wenn man selbst einen Dritten vorstellt, also zwei Menschen miteinander bekannt macht: Dabei wird sehr wohl der Titel erwähnt.
Doch bei den Namen alleine darf es nicht bleiben: Damit die beiden Vorgestellten auch einen Anknüpfungspunkt fürs Gespräch haben, ist es unabdingbar, eine kurze Erklärung zu liefern: Was die beiden machen, welche Position in welcher Firma sie haben.
Am besten ist es, man kennt ein Thema, das die zwei verbinden könnte. Das Ganze soll, bitte schön, professionell wie charmant wirken, so dass ein Lächeln und ein kurzer Blickkontakt sein müssen.
Sich nicht vorzustellen ist unhöflich und ein großer Fehler in puncto Netzwerkpflege.
Im internationalen Geschäft ist gerade diese unelegante Art ein Nachteil für deutsche Geschäftsleute im Vergleich – selbst wenn unsere Produkte immer noch besonders geschätzt werden.
Mehr: Handelsblatt |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6866
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Verfasst am: 25.Jun 2006 8:50 Titel: |
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„Alle doof – außer ich“
Missverständnisse und Streitigkeiten ließen sich vermeiden. Wenn man erst genau hinsehen oder zuerst nachfragen würde und danach erst handeln. Vor allem im Job gäbe es weniger gebrochene Motivation, weniger innere Kündigungen.
Aus, Sie sitzen plötzlich im Dunkeln. In der Toilette in Ihrem Unternehmen. Da hat ein ganz Schlauer im Vorraum des WCs Licht gesehen – und es kurzerhand ausgeknipst.
Wohlmeinend, um Strom zu sparen. Auf die Idee, dass hinter der nächsten Tür und ohne jedes Fenster jemand sein könnte, kommen offenbar etliche nicht.
Der Vorfall wiederholt sich immer wieder, berichten Kollegen.
So bleibt Ihnen nur übrig, sich vorsichtig herauszutasten – nachdem Sie sich im Dunklen wieder angezogen haben.
Der Übeltäter ist längst um die Ecke.
Dieser Vorfall zeigt aber vor allem, wie wenig Selbstzweifel viele Mitmenschen plagen. Wie unangefochten – und im Ergebnis rücksichtslos – sie durch die Welt gehen.
Die vier kleinen Worte „Ist hier noch jemand?“ hätten gereicht. Der Grundgedanke dahinter ist nämlich – bitte verzeihen Sie den Spruch – „alle doof, außer ich“.
Dabei wäre es so einfach, wenn jeder die Reihenfolge beherzigen würde: Erst genau hingucken oder zuerst nachfragen und danach erst handeln oder meckern oder was auch immer. Ein kleines bisschen Vertrauen, dass auch andere Leute sich etwas bei ihrem Tun denken, wäre angemessen. Die Folge wären weniger Missverständnisse und Streitigkeiten.
Vor allem im Job gäbe es weniger gebrochene Motivation, weniger innere Kündigungen.
Zu derselben Kategorie – mangelnde Distanz – gehören nämlich auch diese: Vorgesetzte oder Kollegen, die erst brüllen, erst schimpfen oder gleich abmahnen – ohne nur einmal nachzufragen, was sich der Mitarbeiter gedacht hat bei seinem – vermeintlichen – Fehlverhalten.
So rief einen befreundeter Werber seine Chefin am Vorabend eines Feiertags gegen 21.30 Uhr zu Hause an. Ohne Vorrede wurde sie lautstark: Was er sich einfallen ließe, sie mit einer so unfertigen Arbeit sitzen zu lassen und, und, und. Fünf lange Minuten lang.
Bis auch die Chefin mal Luft holte und er wenigstens die eine Frage loswerden konnte: Wie sie darauf käme, dass er am übernächsten Tag nicht seine Arbeit beenden wolle? Schweigen am anderen Ende der Leitung. Dann: „Wieso, ich denke, du hast Urlaub?“
Nein, falsch, hatte er nicht.
Sie entschuldigte sich zwei Tage später, aber die unnötige Verletzung tat weh. Nicht nur, dass die Chefin sich von ihrer eigenen Nervosität hatte hinreißen lassen. Sie hatte ihm gezeigt, was sie ihm zutraute: verantwortungsloses Handeln ohne Pflichtbewusstsein.
Statt einfach erst zu fragen, wie seine Planung aussähe, wo das Projekt jetzt noch nicht fertig sei. Führungskräfte brauchen Disziplin zu sachlicher Kritik – dann funktioniert’s auch mit dem Vorbildsein.
Autor:
Gabriele Schlegel ist Dozentin für Business Behaviour an der FH Bonn-Rhein-Sieg |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 25.Jun 2006 8:53 Titel: |
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| Zitat: |
| ist es unabdingbar, eine kurze Erklärung zu liefern: Was die beiden machen, welche Position in welcher Firma sie haben. |
Na klar, das stelle ich mir lustig vor.
Auf einer Party stellt man dann irgendwelche Leute untereinander vor,
was dann auch mal so aussehen könnte.
"Guten Abend, darf ich vorstellen?
Die Dame links ist Susanne Müller, ihreszeichens Prostituierte mit
Stammplatz am Dortmunder Hauptbahnhof. Und rechts, Peter Schulze,
derzeit arbeitslos, Hartz4-Empfänger, weil er ist gerade erst nach 9
Jahren Haft wegen Kindesmißbrauchs aus dem Gefängnis entlassen worden.
Und dies ist Dr. Andreas Meier, geschäftsführender Gesellschafter der
ABC-GmbH in Mülheim / Ruhr. Ich denke, sie werden sich nun nett amüsieren."
So oder ähnlich... |
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Oberschlumpf Newbie
Anmeldungsdatum: 22.06.2005 Beiträge: 37 Wohnort: Oberhausen
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Verfasst am: 25.Jun 2006 11:01 Titel: |
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Solange es "Cool" ist, sich in der Öffentlichkeit schlecht zu benehmen, werden alle diesbezüglichen Appelle verpuffen.
Viele unserer Mitmenschen, vor allem junge, begreifen nicht, dass schlechtes Benehmen der absolute "Job- und Karrierekiller" ist!!!
Weshalb haben wir diese hohe Jugendarbeitslosigkeit? Doch nicht nur weil unsere Jugend zu doof ist.
Ich bin noch so erzogen worden: "Behandele deine Mitmenschen so, wie du auch behandelt werden möchtest". Ist heute aber eine absolute Sackgasse!
Aber es scheint allmählich ein Umdenken stattzufinden. In meiner Heimatstadt gibt es mittlerweile Schulen die "Benimmkurse" für die Kiddies anbieten, die sogar gut angenommen werden.
Erziehung beginnt im Elternhaus!! Viele Eltern scheinen dass nicht zu wissen?!
Es kann eigentlich nur Besser werden.
Der optimistische Oberschlumpf |
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