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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6272
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Verfasst am: 29.Jul 2007 9:57 Titel: Versteigerungsplattform für Hacker |
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Wenn Computer-Freaks Schwachstellen in Programmen finden, können sie die Funde für viel Geld an Kriminelle verkaufen. Ein legaler Markt für Lücken könnte diesen Schwarzmarkt austrocknen, glauben Experten. Denn die wenigsten Hacker würden ihr Wissen Gangstern verkaufen wollen.
Wenn Software-Experten einen Fehler in einem der führenden Programme finden, dann begnügen sich einige von ihnen nicht länger mit einem netten Dankeschön des Herstellers - sie wollen Geld. Informationen über Sicherheitslücken können hunderttausende Dollar wert sein, je nach Bedeutung der Schwachstelle. Eine Website in der Schweiz bietet jetzt sogar in einer Auktion Informationen zu Fehlern in Computersystemen an.
Ein Schwarzmarkt für Informationen über Lücken in den Programmen von großen Hersteller wie Microsoft, Cisco Systems oder anderen existiert schon länger. Wer die Lücken kennt, kann in Rechner einbrechen, Informationen stehlen oder die Computer auf andere Weise für seine Zwecke nutzen.
Charlie Miller, Sicherheitsanalyst bei Independent Security Evaluators, erklärt, die Forderungen nach Geld kämen daher, dass die Experten in den Softwarefirma viel Geld mit der Suche nach Fehlern verdienten, außen stehende Experten bekämen aber nichts, wenn sie etwas fänden.
Hier setzt die Schweizer Website WabiSabiLabi an.
Die Auktionen seien eine Möglichkeit, damit Forscher das bekämen, was ihre Arbeit auch wirklich wert sei. Kriminelle bräuchten seine Website nicht, sie agierten anonym auf dem Schwarzmarkt.
Die Sicherheitsauktion stößt aber auf einige Skepsis. "Man weiß unter Umständen nicht, wer die Information zu einer Sicherheitslücke kauft", sagte Mark Miller von Microsoft. "Das Risiko für die Kunden steigt dadurch möglicherweise noch." Ein richtiges Geschäft mit dem Verkauf von Sicherheitslücken zu machen, ist aber schwierig. Denn auch die Website WabiSabiLabi steht vor dem Problem, dass derjenige, der eine Lücke entdeckt, genügend verraten muss, um Interessenten zu finden, andererseits darf er nicht zu viel preisgeben, damit andere diese Lücke nicht auch finden und deren Wert schmälern.
Autor: Anick Jesdanun, AP |
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