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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 23.Jun 2006 14:54 Titel: Wer in der Fremde arbeitet, muss mit höheren Ausgaben rechne |
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New York, Tokio und Paris – wer in den Metropolen der Industrienationen arbeitet, kommt noch billig weg.
Zumindest im Vergleich zu Luanda. Die angolanische Hauptstadt ist weltweit die teuerste Stadt für Ausländer.
Will man ein ähnliches Leben führen wie zuhause, muss man meist mehr bezahlen als in der Heimat.
Ausgeglichen wird das üblicherweise durch Gehaltszuschüsse. Auf die Dauer kann das für Unternehmen mit zahlreichen Auslandsmitarbeitern ein kostspieliges Unterfangen werden.
Das Beratungsunternehmen ECA International verglich deshalb über 250 Standorte weltweit und fand heraus: Am kostspieligsten wird das Leben für die so genannten Expatriates in Afrika – in Luanda.
„Angola war schon immer ein ziemlich teures Pflaster für Ausländer“, so Sonja Helfenstein von ECA International. „Es ist schwierig, die Waren und Services zu bekommen, die zum Beispiel Europäer und Amerikaner von zuhause gewohnt sind.
Zudem ist die angolanische Währung im Zuge des Ölpreisanstiegs aufgewertet und damit für Ausländer teurer geworden. Angola ist immerhin der zweitgrößte Ölförderer südlich der Sahara.“
Kongo gleich nach Angola
Luanda ist allerdings nicht die einzige afrikanische Stadt mit hohen Lebenshaltungskosten für Ausländer. In Angolas Nachbarstaat, der Demokratischen Republik Kongo, liegt die zweitplatzierte Metropole der Studie – Kinshasa.
In der 8-Millionen-Einwohner-Region wird Fremden das Geld nur so aus der Tasche gezogen. Auch Abuja in Nigeria liegt in der weltweiten Rangliste weit vorn.
Die weltweit teuersten Städte für Expatriates
Teuer kann es für Auslandsmitarbeiter auch in Europa werden, zum Beispiel in Oslo. Die norwegische Hauptstadt liegt in Sachen Lebenshaltungskosten europaweit an der Spitze und weltweit an Platz drei. Wobei Skandinavien insgesamt ein teures Pflaster ist: Nur knapp hinter Oslo liegen die norwegische Stadt Stavanger (Rang 8) und die dänische Hauptstadt Kopenhagen (Rang 9). Helsinki (Finnland) folgt auf Platz 17 des weltweiten Rankings.
Beliebt bei Mitarbeitern, die im Ausland arbeiten wollen ist weiterhin die Schweiz. Mit gleich vier Städten unter den teuersten zehn in Europa - Genf, Zürich, Basel, Bern - ist sie für die Unternehmen aber sicher nicht die erste Wahl. Attraktiver erscheinen da Barcelona und Madrid (europaweit 45. bzw. 49. Rang) oder Lissabon und Porto (51. bzw. 53. Platz).
Die teuersten Städte für Expatriates in Europa
Weltweit am günstigsten leben Expatriates in Buenos Aires. Die Metropole in Argentinien punktet mit zivilen Preisen für Lebensmittel, Dienstleistungen und Kleidung. In Europa ist Bratislava die günstigste Stadt für Auslandsmitarbeiter.
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