Verfasst am: 1.Feb 2006 17:55 Titel: Re: Die Limited in Deutschland
Die Fragen und Antworten sind einmal wieder Musterhaft für das katastrophale Denken in Deutschland, dass diesen Staat zugrunde richtet:
Während man in England überlegt wie man das recht NOCH unternehmensfreundlicher mach (vgl. www.companieshouse.gov.uk), werden hier Phrasen gedroschen wie "Scheingesellschaften", "Kammerzugehörigkeit", "Durchgriffshaftung","Folgekosten" ... LIEBES LAND MIT SO EINER EINSTELLUNG WIRD ES NIX - DA KÖNNT IHR GLEICH EINPACKEN !
Die Wortwahl ist doch schon symptomathisch für das Denken.
Ich fordere:
1. Weg mit der Handelskammerpflicht für Gesellschaften und andere (wer braucht eine Organisation,in der sich die Prälaten die Taschen füllen - wenn sie so "toll" ist könnte das ganze ja auch freiwillig sein) - Warum hat die HK Zugriff auf meine Steuerdaten --> das hat ja Nationalsozialistische Maße
(in der Tat wurden die ersten Pflichtkammern in der heutigen Form meines Wissens nach im NS-Regime eingeführt - möge man mich verbessern)
2. Weg mit den immer noch überteuerten Handelsregistern und VÖ-Kosten (übrigens die Annual Returns in England kosten glatte 15 Pfund im Jahr) für einen deutschen geschäftführerwechsel werden also mit einem Schlag mal eben die "furchtbaren Folgekosten in England" für die nächsten hundert Jahre wett gemacht (wg. der Notare))
3. Weg mit den zu hohen Kosten für einen HR Auszug her mit einem kostenlosen Online-Service
(die HR-Auszüge kostet im "ach so teuren" England übrigens
glatt 1 Pfund, und nichts für die Daten, die man online einsehen
kann.)
4. Weg mit den Halbgöttern in schwarz - den Notariatsguilden,
die ihre Vormachtstellung schon im Mittelalter bezogen haben.
[zu hohe Gebühren, Sonderrecht usw.)
5. Weg mit der "drei Wochen Frist"
Was soll das ? Wozu ist es gut ?
Eine fraudulent trading Regel ist da wesentlich sinnvoller.
6. Weg mit dem Zwangskapital von 25.000 Euro - 1 Euo reicht
--> Wie soll ein wirklich kleiner Unternehmer 25k€ aufbringen ?
Wenn ein Arbeitmnehmer 2000 Euro im Jahr verdient und es
schaft mit eiserner Disziplin 500€ im Monat wegzupacken
müsste er also 50 Monate - also über 4 Jahre
eisern sparen, damit er nicht voll und unbeschränkt haftet,
wenn er loslegen will - so ein Unsinn!
jedoch die Notare, Register usw. bieten den Jungunternehmer
fleissig zum Aderlass - so dass diesem grün und Blau wird ...
(Die Mentalität dahinter ist doch, dass man die kleinen möglichst
gleich ganz in den boden stampft, damit die Großen schön an
ihre Kohlen kommen...)
--> Das System der GMBH stammt von ca. 1880 also aus dem PREUSSISCH-FEUDALEN System, dass wie folgt war:
Die Reichen (adeligen) begünstigen - die sich ja auch die Stimmmehrheit im preussischen Parlament verschafft hatten (Wählerstimmenwert nach Steuerabgaben) - die Kleinen sollte man knechten bis zum umfallen (vgl. z.B. das nette Schauspiel der Hauptmann v. Köpenik)
Und das soll es heute auch noch sein: Die Megacorps haben Ihren Schutz und den kleinen Mann will man ökonomisch anketten und fertigmachen.
Aber nicht so im english-amerikanischen systems!
Ich kann nur hoffen, dass das miserable und überholte System der GmbHs endlich abgeschaft wird oder ansonsten von der Ltd so eingestampft wird, das es dort hingelangt wo es hingehört:
Auf die Sondermülldeponie der Geschichte als ausgedientes Model.
Wo bleibt die kreativität das dieses Land einst "groß" gemacht ...?
(die meisten Patente weltweit, die niedrigste Analphabetenrate, die größte Anzahl gedruckter Bücher pro Kopf? (letztes trifft heute nur noch auf Steuer- und Verwaltungsgesetze zu) Führend in den Wissenschaften (Heisenberg, Einstein, Schrödinger(Ö) usw.) ).
wir hatten doch schonmal die GbR mit beschränkter Haftung. Da haben wir nur unten drauf geschrieben "Die Haftng ist auf die Einlage beschränkt" Klar und deutlich. Tja, irgendwann haben dann die Banken etc. soviel Druck auf die Regierung ausgeüt, das es wieder abgeschafft wurde.
Es wird nur funtionieren, wenn man diese Land nit englischen Gesellschaften zuballert. Das schlimme sind die Gerüchte. Wie zb. Mit ner Ltd macht keiner Geschäfte, nur Verbrecher, der will keine Steuern zahlen und sow weiter.
Es wird wiedermal gesteuert gegen Kleinunternehmer vorgegangen.
tja man weiss auch nicht, was richtig ist. Mit Haftung, ohne Haftung , mit 25tsd. Einlage. Selbst wenn ich ne deutsche GmbH habe, bekomme ich doch keinen Kontokorrent ohne alles persönlich zu verpfänden. Keinen Mietvertrag, kein Autoleasing nichts, ohne mich persönlich zu verpfänden. Das ist ne richtige Schade von den Banken.........Da ist man doch gleichgestellt wie ne Einzelfirma. Da verzichte ich auf ne GmbH und bei 25tsd bleibt es ja auch nicht. notr kostet nen tausenden, Eintragung beim Amt. Etc. Etc Also ca. 28tsd. Ohnen ne Mark verdient zu haben.
Da geh ich doch lieber zum"BERATER" und klink mich in nen Co KG ein, dann bin ich morgen vormittag handlungsfähig. Und kostet nur 2tsd.
Mit Ltd. is auch mau. Was spar ich denn, wenn ich hier versteuern muß, weil ich ne Niederlassung habe....Und wenn ich mich selber anstelle als Inhaber, dann kommen die villeicht mit Doppelbesteuerung......
So genau drückt sich ja hier niemand aus. Was ist. Wenn ich hier 100tsd Umsatz mache, was zahl ich als Ltd in Deuschland und England. Los Ihr finanzprofis und LTD-Eröffner und Gründer. Was kostet und wo ist die Haftung . Nennt mal ein paar Zahlen......
Zunächst stelle ich fest das keiner der Herren Politiker für den permanenten Bruch des Eides, mit Gottes Hilfe, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben, geschweige denn für Verschwendung von Steuergeldern haftbar gemacht wird.
Ebenso stelle ich fest, das es den Ämtern viel leichter fällt, kleine
Existenzen wg. kleiner Steuerverfehlungen zu vernichten, als den
grossen Betrügern das Handwerk zu legen.
Ist ja auch leichter!
Insofern kann ich nur zu massiver Gegenwehr aufrufen und "moneym"
zustimmen.
Es ist eben nicht in Ordnung, wenn jemand mit 1 Pfund vollkommen aus der Haftung heraus kommt. Wo wäre hier bitte der Gläubigerschutz?
Bei 5 Mio. Arbeitslosen ist Glaeubigerschutz natuerlich ein so wichtiges Ziel, dass man ein modernes Gesellschaftsrecht glatt vernachlaessigen muss, weches jedem Buerger die Haftungsbeschraenkung ermoeglicht u. damit die Attraktivitaet von Selbststaendigkeit erhoeht. (Ironie off)
Aber es ist ja dann in Ordnung mit 10.000/25.000 Euro aus der Haftung rauszukommen? Wo ist da der Glaeubigerschutz, mein Herr, wenn die Taschen der GmbH leer sind u. nix mehr zu verteilen?
Die Herrn von der FDP sollte man an Ihre eigenen liberalen Sichtweisen erinnern: Der Markt regelt sich selbst, niemand muss mit einer Ltd Geschaefte machen, jeder KANN. Pre-Globalisierungs-Sichtweise mit typisch deutscher Kontrollwut.
Mein Tip: Evoltionaeren Bedingungen sollte man sich anpassen, bevor man von Ihnen ueberrollt wird. Denn ansonsten endet man als Fossil im Museum. Ob man das gut findet oder nicht steht auf einer ganz anderen Karte. Aber die Nahrungskette kennt leider nur fressen oder gefressen werden, 0 oder 1. Entscheiden Sie sich (u. alle anderen Deutschen auch)! Die fetten Jahre sind vorueber, traurig aber wahr...
ich sehs genauso.......
Habt Ihr eigentlich mal gehört, wie die Engländer mit der Ltd. klarkommen und was da so eigentlich passiert ?
Ich bin ein Freigeist. Und ein Staat hat überhaupt kein Geld. Er hat nur das Geld der Steuerzahler. Und wenn er dieses Geld veruntreut, durch Verblödung, Aroganz oder Unfähigkeit.....Wenn sich die Herren Politiker mit Strohmännern und Freunden dran vergreifen und mit linken Geschichten sich die Tschen vollstopfen.......Dann werden Sie abgestraft.
Also dann sollte man eine Anonymus AG gründen oder vorgehen wie die Jungs in den USA, die dagegen kämofen.....
Hier wird der Pöbel mit billigen Schnapspreisen und abgewichsen Talk und Gerichtsshows betäubt.
DEUTSCHE WEHRT EUCH ! WÄHLT NICHT BEIM POLITIKER !
Holt eue Stütze ab........Arbeitet schwarz und stopft euch die Taschen voll. Jeder abgehalfterte Schweinepolitiker macht es Euch vor.Es wird gelogen, betrogen, beschissen und angeschissen. Und Euch wollse was von Moral erzählen..........
Wenn Du 1000 netto hast.
Hab ich 2000 netto. Weil ih mir auch die Taschen vollstopfe.
Aber Du mein Freund hast mit 65 nichts mehr....Ich hab aber die Hälfte weggepackt in nen Fond,den keiner rauskriegt..........
Es gibt kein gutes oder schlechtes Geld. Es gibt nur Geld. Geld hat keine Moral......
Danke erstmal für die Zustimmung. Ich liebe dieses Forum, ein Treffen der Freigeister dieses Landes, Menschen die noch selber ihr Gehirn gebrauchen anstelle nur stumpf abzunicken und mit der Meute zu schreien.
---> Thema 1 Pfund
Natürlich ist es vollkommen OK, jeder kann im englischen HR nachgucken, wieviel Geld in der Ltd ist und (fast) niemand ist gezwungen mit der Ltd Geschäfte zu machen.
ZUDEM ist es die Frage ob man eine Firma PERSONENbezogen oder PROJEKTbezogen sieht.
Kleingeister und Leute die keine Ahnung haben sehen eher erstes, Leute die viele Geschäfte machen eher zweites, weil ein Geschäft mit dem anderen nicht zu tuen hat, d.h. das heißt der Kreis der Gläubiger bezieht sich dann auf ein Projekt und nicht auf eine Person.
Das ist viel vernünftiger - weil sonst z.B. auch die Gläubiger anderen Projekte "dran" sind für eine Sache die sie gar nicht einschätzen konnten.
Ausserdem davon kann man ja auch immer noch Vorkasse verlangen, Anzahlungen usw.
Abgesehen davon. Wenn sie bei z.B. Electrolux arbeiten und Electrolux pleite geht, haften Sie ja auch nicht für den konzern, selbst wenn sie Aktien haben. Warum soll dann jeder Jungunternehmer immer gleich ungespitz in den Boden gerammt werden...
Wie sollen so aus den kleinen Pflanzen einmal die Bäume werden, die die Leistungsträger der Gesellschaft sind. Die Innovatoren, die die schon persönlich genug Opfer bringen durch entbehrungen von zeit, geld, nerven usw. während andere einfach sich einen faulen lenz machen und Harz 4 kassieren...
Personenbezogen sollte eine Strafe/ Haftung dann sein, wenn jemand den Schutz/die begrenzung auf das Projekt boswillig aushebelt. Und so ist es im englischen Recht ja auch gedacht.
Aber warum im deutschen recht der GmbH-Geschäftführer für alles mögliche selber haftet ist ja nun wirklich ein Unding - insbesondere bei den Steuern und Sozialabgaben stellt sich der Staateinfach selber vorne an .... Mit welcher begründung ????? Hat er sein Geld mehr verdient als der Handwerksmeister der geliefert hat ?
So ein Unsinn. Weg mit dem alten GmbHG!
PS: Übrigens : sehr nette Anregung mit der "Gbr mbH" - da kann man wieder einmal sehen, was Banken, Anwalts und Notariatskammern für eine Macht ausüben.
Holt eue Stütze ab........Arbeitet schwarz und stopft euch die Taschen voll. Jeder abgehalfterte Schweinepolitiker macht es Euch vor.Es wird gelogen, betrogen, beschissen und angeschissen. Und Euch wollse was von Moral erzählen..........
Du hast unzweifelhaft recht mit den Politikern und mit vielen Beamten steht es leider nicht besser:
DENNOCH ist es nicht richtig, weil Du die "armen" Lohnsklaven triffst, die in den Farbiken stecken und denen das Konto immer fleissig geplündert wird - ohne das sie Ihr Geld überhaupt jemals zu Gesicht bekommen. Außerdem tut der Staat auch was für Dich - er baut Strassen und sorgt für eine Grundsicherheit - wenn Du krank bist läßt er Dich nicht verhungern!
Das ist ein großartiges System, das von Schma-rotzern (wie Dir) kaputt gemacht wird und es in den bankrot treibt.
Ich habe kein Problem hier im angemessenen Rahmen steuern zu zahlen.
Nur nicht für
- Überregulierungen
- Geldverschwendungen
- Schma-rotzer
- ein vollkomme Überholungbedürftiges System.
Und einhergehend
- korrupte Notare
- miese Anwälte
- ein katastrophales Rechtssytem (obwohl es sicherlich noch besser ist als 95% deranderen, aber ich sehe eine absoluten und keinen relativen Massstab!)
Steuern legal reduzieren ist eine Sache - Stütze schmarotzen ist eine andere.
so böse war das auch nicht gemeint.
3 Mrd Menschen würden gern unsere Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Und mit Recht denke ich. Weil menschenwürdig leben ist ein Menschenrecht. Man hat in jeder Gesellschaft einen Grundsockel an Menschen, die teilweise seit der dritten Generation in Sozialhilfe leben. Aber eine Demokratie muß dies aushalten können.....Das ist ne ganz wichtige Sache. Natürlich kann man unter Alkohol mit den wiedrigsten Lebensumständen klarkommen. Und nicht jeder kann selbstständig sein und viel Geld verdienen.
Was jedoch nicht ok ist, ist das seit 20 Jahren den Leuten die Wahrheit nicht gesagt wird. In den nordischen wurde dies seit 15 Jahren getan. Man hat den Leuten erklärt was nicht mehr bezahlbar. Ist. Komischerweise haben die es geschafft und stellen nun Deutsche Facharbeiter ein. Fakt ist, wir stehen da am Anfang. Das heißt bis wir soweit sind, vergehen bei uns noch 20 Jahre. Für die meisten bedeudet das geregelte Armut bis zum Tod..........
Zur Zeit hat man nichts weiter als ein K.O. System.........
Hallo,
sind ja ein ganz interessante Beiträge zur Ltd. dabei, aber leider vermisse ich etwas Sachlichkeit.
Vielleicht sollt auch mal in Hinsicht Betrüger jeder darüber nachdenken, das die zahlungsmoral in England top ist. Sollte mal eine Ltd. nicht zahlen wollen , dann wird sie vom Registeroffice kalt gemacht - d.h. nicht der Gläubiger muß das Zeit und kostenintensive und häufig erfolglose Klagelabyrinth durchlaufen, sondern es erfolgt von Amts wegen !!
Richtig kann man wohl behaupten , das das deutsche Recht seine Betrüger hervorragend schützt !
Ich mache jedenfalls lieber Geschäfte in England als in Deutschland.
Und die vorhandenen Arbeitsplätze nehme ich auch mit.
Und wer eine Ltd. gründet und hier eine Niederlassung anmeldet, naja selbst Schuld.....
Wenn diese Ltd. in Deutschland eine Zweigniederlassung hat und die Verträge mit dieser Zweigniederlassung geschlossen wurden, können Sie das getrost vergessen, denn dann gilt IMHO deutsches Privatrecht, oder sollte ich mich da täuschen?
jetz kommen wir der Sache schon naher......
Ich glaube auch dass die Niederlassungen in Deutschland dem deutschen Recht unterliegen. Ich habe mal gehört man spart nur eine Steuer im Gegensatz zur GmbH. Aber als deutscher GF einer Ltd bin ich doch hier in Deutschland genauso haftbar wie bei einer GmbH oder?
jetz kommen wir der Sache schon naher......
Ich glaube auch dass die Niederlassungen in Deutschland dem deutschen Recht unterliegen. Ich habe mal gehört man spart nur eine Steuer im Gegensatz zur GmbH. Aber als deutscher GF einer Ltd bin ich doch hier in Deutschland genauso haftbar wie bei einer GmbH oder?
Das ist nicht richtig so. Die Ltd unteliegt zwar dem deutschen Insolvenzrecht und der GF auch dem deutschen Strafrecht - wenn er M*st baut - in diesem Punkten haftet er wie ein GF jeder anderen Kapitalgesellschaft.
Aber er haftet nicht für die Haftungsfälle die explizit im GmbHG für den GF stehen, sondern dann nach englischem Ltd-Gesetz, welches wesentlich besser ist.
Beispiele wären z.B. die berühmte "3-Wochen" Frist, die nicht greift oder auch der Begriff des kapitalersetzenden Darlehens ist im englischen Recht nicht vorgesehen.
hoppla Sportsfreunde, so einfach ist das auch nicht mit der "eleganteren" Haftungsfreistellung des Gf. Haben Sie sich eigentlich schon einmal überlegt, daß es neben der "Insolvenzverschleppung" noch andere mögliche Straftatbestände gibt.
Und gerade hier wird mittlerweile sehr genau geprüft! Und auch verurteilt!
Und das ist richtig so!
Was ich hier, in diesem thred lese, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Wer mich kennt, weiß, daß ich mit solchen Kraftausdrücken normalerweise sparsam umgehe.
Sie, genau Sie alle meine ich, leben in diesem Land und profitieren, seit sie auf der Welt sind von diesem System. Und scheinbar muß ein System verdammt gut sein, wenn es solche Äußerungen wie oben zulässt. Vesuchen Sie so etwas mal in anderen Ländern oder Kulturkreisen.....
Für Sie scheint die ltd. einzig und allein nur dafür da zu sein, den deutschen Staat, und damit das deutsche Volk, zu bescheißen. Bravo nur weiter so! Dann müssen sie aber auch akzeptieren, daß sich dieser Staat, und auch dessen Bürger, dagegen wehrt.
Aber wahrscheinlich reicht das Bescheißen des Staates noch nicht aus, nein, es wird sich noch darüber lustig gemacht, daß Gläubiger auch dumm aus der Wäsche gucken, wenn man mal gerade die 70ste Pleite mit einer ltd. hinlegt.
Wo sind wir mit unserem Staat und unserer Ethik im Geschäftsleben nur hingekommen, wenn das, was oben gesagt wird, mittlerweile gängige Praxis ist.....
Und deshalb ist es richtig so, daß Betrügern, Gaunern und linken Vögeln, welche sich hinter ausländischen Konstruktionen verstecken, mal richtig anständig auf die Finger geklopft wird.
Und nur am Rande zu den hier verbreiteten Halbwahrheiten. Man scheint der Meinung zu sein, daß Politiker unglaublich viel Geld verdienen. Erkundigen Sie sich besser mal, bevor Sie sich blamieren. Selbst der Bundeskanzler verdient nicht viel mehr, als ein mittlerer Sparkassendirektor.....
Ansonsten wenn es Ihnen hier nicht passt... Verschwinden Sie aus Deutschland oder werden Sie doch selbst Bundeskanzler!
zugegeben es wird es viel Müll geschrieben, dies haben Sie ja auch deutlich Angesprochen...
...aber nicht jeder der eine Limited oder eine Limited & Co KG gründet und damit in Deutschland arbeitet ist ein Betrüger !
Ich denke mal das die meisten doch ehrliche Zeitgenossen sind und die anderen sorgen aber ganz schnell für eine schlechten Ruf.
Die Limited als Rechtsform hat sich weltweit bewährt und wenn jemand meint mit der Limited könne Ihn nichts passieren der/die liegt ohnehin ganz gewaltig daneben!
Zunächst einmal - ich bin neu hier in diesem Forum.
Wenn ich allerdings solche Äusserungen wie in diesem Thread lese, gehe ich davon aus hier nicht alt zu werden.
Alleine der Aufruf "Deutsche holt eure Stütze und geht schwarz arbeiten" treibt mir die Wut in den Kopf!
Oder inhaltlich falsche Aussagen bezüglich der Haftung eines Geschäftsführers einer Ltd und auch der Besteuerung dieser ausländischen Gesellschaft.
Hier wird entweder aus Unwissenheit Falsches als Richtig dargestellt oder bewußt das Falsche erzählt.
"Aufstand der Freigeister" - ich wer mich weg!
Leute, geht arbeiten, führt Euer Unternehmen und verdient Euer Geld.
Ob jemand eine Limited, Ltd & Co KG oder eine GmbH bzw.
GmbH & Co Kg führt ist doch für den Kunden Wurst.
Jede einigermassen geführte Gesellschaft kann mit einem Euro als Startguthaben nicht arbeiten.
Jedes gekaufte oder mitgebrachte Werkzeug, Fahrzeug, PC oder sonstiges geht doch in die Firma rein.
Über Kurz oder Lang sind in jeder Firma mehr als die 25.000 € der GmbH-Stammeinlage enthalten.
Jede in Deutschland mit einer selbstständigen Zweigstelle ansässige Unternehmen muss auch hier sein erwirtschaftetes Geld versteuern.
Wo bitte ist, mit Ausnahme der ewig Negativseher und Schwätzer, für das deutsche System ein Nachteil?
@MEC
Nur zur Vollständigkeit möchte ich klarstellen, daß ich zwar eher ein Vertreter des "konservativen" Flügels bin, aber keinenfalls negativ auf ausländische Gesellschaften zu sprechen bin. Im Gegenteil! Nur das was mittlerweile passiert, wie mittlerweile mit dieser "relativ" einfach zu "kaufenden" Gesellschaftsform im Geschäftsleben umgegangen wird, das ist schändlich und schädigt die ehrlichen Betreiber von ltd.'s und vor allem deren Geschäftspartner und Lieferanten.
Mittlerweile ist es gängige Praxis geworden, nach einer gescheiterten Selbständigkeit, sich nicht den Problemen zu stellen und die Chance zu nutzen, es jetzt vielleicht mal richtig zu machen, nein, es wird darüber nachgedacht sofort mit einer ltd. genau auf die gleiche Art weiterzuwurschteln und wieder Lieferanten nicht zu bezahlen, Kunden und Gläubiger zu bescheißen, das Finanzamt zu betrügen etc....
Und aus diesem Grund ist es richtig, daß diesen Gestalten das Handwerk gelegt wird. Die können sich dann meinetwegen ihre "Stütze" abholen und über die böse und unfähige Politik nölen. Es ist ja auch so einfach, die Schuld nicht bei sich selbst, sondern bei anderen zu suchen. Ist übrigens eine weit verbreitete Praxis in Deutschland. Schuld an einer Pleite sind ja immer die anderen und nie man selbst....
@holzenergie
bleiben Sie ruhig hier, es gibt auch durchaus genung vernünftige User....hoff' ich zumindest.
Nach meiner Rechtskenntnis ist es zwar möglich eine Ltd mit einem Pfund zu gründen und setzen damit die Haftungsgrenze für abgeschlossene Geschäfte auf ein Pfund. Werden dann Geschäfte abgeschossen, die über das Gründun gskapital hinaus gehen und die Ltd gerät in eine Insolvenz haftet der GF persönlich. Außerdem werden damit nach brit. Recht strafrechtlich verifizierbare Tatbestände gesetzt.
Natürlich können sie eine Ltd gründen und lustig Geschäfte im Ausland machen. Sie brauchen Ihre Lieferanten/Gläubiger nicht befriedigen, sollen die sich doch bei der Ltd mit einem Pfund Gründungskapital schadlos halten. Sie werden auch nicht ausgeliefert, da derartige Straftatbestände nach brit. Recht nicht auf andere Länder übergreifen, aber fahren sie danach einmal nach London - Viel Spass.
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