Das von ihnen angesprochene Stammkapital das ist vermutlich das Nominalkapital bzw. eingetragenes Kapital.
In der Firmensatzung (Memorandum) ist das Nominal Share Capital der Limited Company anzugeben. Jeder Gesellschafter (Shareholder) muss mindestens ein Aktienanteil übernehmen. Die Ausgabe der Aktien kann neben britischen Pfund (GBP) auch in Euro oder Doller erfolgen.
Wenn Sie dies entsprechend hoch ansetzen hat dies den Vorteil das Sie in dieser Höhe Aktien oder Anteile ausgeben können.
Bei den britischen Limited Companies bedarf es keinen Kapitalnachweis oder eine Einlage eines Mindestkapital. Der Nennwert der beträgt üblicherweise mindestens 1 Pfund oder Euro. Bei der Limited Company können die Aktien auch mit einen Preisaufschlag (Premium Shares) ausgeben werden, also lieg der Nennwert der Aktien in diesen Fall unter den Ausgabewert. Übersteigt der Marktwert den Nennbetrag, so ergibt sich aus der Differenz dieser beiden Werte eine Kapitalreserve. Die Geschäftsführung darf jedoch nur in Ausnahmefälle auf die Kapitalreserve zurückgreifen.
Das Haftungskapital errechnet sich durch die ausgeben Aktien zum Nennwert. Die Haftungsbeschränkung ist nicht gesetzlich verankert und deshalb ist dies ausdrücklich zu vereinbart und ins Gesellschaftsregister eingetragen.
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