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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 3.Okt 2006 9:25 Titel: Alles klar: Globale Abkühlung bedeutet globale Erwärmung.... |
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von Dirk Maxeiner
Alles klar: Globale Abkühlung bedeutet globale Erwärmung....
In der richtigen Welt geschehen im Moment eine Menge Dinge, die in den virtuellen Welten der Klimacomputer nicht vorgesehen sind.
So haben die oberen Wasserschichten der Ozeane im Durchschnitt allein in den Jahren 2003 bis 2005 ein Fünftel der Hitze verloren, die sie in den 50 Jahren zuvor aufgebaut hatten. Keiner weiß so recht warum, aber die Abkühlung ist enorm.
Erwartungsgemäß war diese Meldung fast nirgendwo zu lesen, von rühmlichen Ausnahmen wie Uli Kulke bei DIE WELT mal abgesehen:
http://www.welt.de/data/2006/09/25/1049013.html
Man stelle sich umgekehrt mal vor, die Ozeane hätten sich in den letzten zwei Jahren derart erwärmt.
Jetzt ist die vollständige Studie im Internet zu finden. Mit einem einordnenden Kommentar unter anderem hier:
http://climatesci.atmos.colostate.edu/2006/09/29/the-lyman-et-al-paper-recent-cooling-in-the-upper-ocean-has-been-published/
Wie nicht anders zu erwarten, greifen Katastrophenschreiber indes auf grenzdebile Überschriften zurück.
Sehr schön zum Beispiel: „Short-Term Ocean Cooling Suggests Global Warming“.
Siehe: http://www.thesop.org/index.php?id=2206
Der Klimaforscher Roger Pielke Senior, der eine von „Nature“ zu den 50 populärsten Wissenschaftsblogs gezählten Klimasite betreut (siehe oben) erwidert darauf mit der schlanken aber offensichtlich nicht mehr selbstverständlichen Bemerkung: „Ocean cooling indicates “global cooling”!“
Ja und da in diesem Jahr auch die todsicher prophezeihten Hurricans bislang glücklicherweise ausbleiben, hier noch einmal mein letzter Deutschland-Radio-Kommentar dazu. Einmal zum Lesen:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/540438/
und zum runterladen und Hören:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2006/09/09/dkultur_200609090720.mp3 |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 14.Okt 2006 7:18 Titel: |
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| Zitat: |
Längste Warmperiode der Nordsee
Die längste Warmperiode der Nordsee seit Beginn der Temperaturmessungen im Jahr 1873 dauert weiter an. Mit 10,8 Grad Celsius Oberflächentemperatur im Jahresmittel hatte die Nordsee 2004 nur 0,2 Grad weniger als im Rekordjahr 2002, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Dienstag im Bericht «Nordseezustand 2004» mit.
Es sei nicht mehr von der Hand zu weisen, dass die gegenwärtige - seit 1988 dauernde, längste und wärmste - Warmperiode auf den Beginn des Klimawandels auch für die Nordsee hindeute, sagte BSH-Präsident Prof. Peter Ehlers. In der Statistik seit 1969 war 2004 das viertwärmste Jahr.
Während der Warmphase seit 1988 war die Oberflächentemperatur dem BSH-Bericht zufolge in 78 Prozent aller Monate wärmer als normal. 70 Prozent der Winter waren eisfrei. Im Herbst 1987 hatte eine Warmphase eine zehnjährige Periode mit kaltem Wasser abgelöst. Als normal gelten Wechsel im Temperaturregime alle 5 bis 15 Jahre. Wenn im Winter gehäuft maritime westliche Winde auftreten und im Sommer kontinentale östliche Winde, kommt es zum Warmregime der Nordsee. Bei umgekehrt überwiegend westlicher Luftströmung im Sommer und östlichen Winden im Winter tritt das Kaltregime in Kraft.
Bei der regelmäßigen Überprüfung der Nordsee auf Schadstoffbelastungen im Bereich der deutschen Küste habe sich 2004 je nach untersuchtem Stoff eine Verbesserung oder zumindest Stagnation ergeben. Haupteintragsquelle für organische Schadstoffe wie chlorierte Kohlenwasserstoffe und anorganische Schadstoffe wie Cadmium bleiben die Flüsse - mit der Elbe an erster Stelle. Im Sommer 2004 war die Sättigung des Bodenwassers mit Sauerstoff im Gegensatz zum Vorjahr recht ausgeglichen. Nur in der östlichen Nordsee sei der Wert örtlich in den Bereich der lediglich mäßigen Sättigung (75 Prozent) gefallen.
THB online/ 11.10.2006 |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 14.Okt 2006 12:52 Titel: |
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| Zitat: |
| Es sei nicht mehr von der Hand zu weisen, dass die gegenwärtige - seit 1988 dauernde, längste und wärmste - Warmperiode auf den Beginn des Klimawandels auch für die Nordsee hindeute, sagte BSH-Präsident Prof. Peter Ehlers. |
Ein schönes Beispiel für die selektive Wahrnehmung von Fakten, wenn es um den Klimawandel geht:
Die Nordsee durchläuft z.Zt. eine Warmperiode, die statt als normal angesehenen 15 Jahren nun schon 18 Jahre andauert, und schon haben wir den Beweis für den Klimawandel. Und natürlich wird dabei stillschweigend vorausgesetzt, dass der menschengemacht ist.
Zwar wird später noch erwähnt, dass Kalt- und Warmperioden in der Nordsee auf die jeweils vorherrschenden Windrichtungen zurückzuführen sind - aber das wird wohl in diesem Fall und bei der jetzigen Warmperiode irrelevant sein, es scheint 18 Jahre Windstille geherrscht zu haben!
Auch die Tatsache, dass die Ozeane sich insgesamt in den letzten Jahren abgekühlt haben, (siehe oben) scheint nicht zu interessieren - Hauptsache die Nordsee hält sich an die Katastrophenvorgabe. |
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