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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 6.Feb 2006 0:35 Titel: Biomasse, Biogas, Biodiesel, Bio... |
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Erfreulich wäre es, wenn die in den u.a. Beiträgen prognostizierten neuen Arbeitsplätze entstehen würden, ohne dass in den sog. alten Branchen zu viele verloren gehen. Die Entwicklungen auf dem Biosektor sind dennoch sehr willkommen und reizvoll zugleich. Nicht nur die Frage nach der Effektivität im allgemeinen, sondern insbesondere nach der Nachhaltigkeit ist zukunftsorientiert.
:: 10 :: EU-Minister für Energie aus Biomasse
+ 02.02.2006 + Zur Zeit werden innerhalb der EU vier Prozent des
+ gesamten Energieverbrauchs aus Biomasse gewonnen. Bis 2010 sollen
es acht Prozent sein.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4518
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:: 11 :: Biogas: Eine Branche blüht auf
+ 02.02.2006 + Für die Biogasbranche beginnt das neue Jahr wie das alte endete – mit Rekordzahlen.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4511 |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 9.Feb 2006 10:20 Titel: Beispiel für Einsatz nachwachsender Rohstoffe |
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Bananenfasern und Ölsamen als Hoffnungsträger?
Vorstellung innovativer Umweltschutz-Projekte
[Dieser Hinweis passt zur Thematik "Bio-...", daher zur Konzentration möglicher Ergänzungen hier eingestellt!]
Zwei Tage lang haben Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsfachleute in Magdeburg umweltpolitischen Themen gewälzt, die nicht nur für die internationale Verkehrsbranche von entscheidender Bedeutung sind. Zu diesem vierten Umweltforum hatten DaimlerChrysler und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) geladen.
Hier der Link:
http://www.welt.de/data/2006/01/21/834026.html
Für weitere Informationen bitte "googln". |
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beih14 Specialist
Anmeldungsdatum: 07.04.2004 Beiträge: 145 Wohnort: im deutschsprachigen Raum
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Verfasst am: 11.Feb 2006 0:19 Titel: |
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Hallo WC.Hofmann,
bei dem Mercedes Projekt ist auch Jatropha angeführt.
Hier kommt zum energetischen auch noch ein sozialpolitischer positiver Aspekt dazu.
Einfach nur "Jatropha" googeln.
L.G. |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 17.März 2006 20:44 Titel: BTL- oder Designer-Kraftstoffe |
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Aus der FAZ von heute ein lesenswerter Beitrag, der auch einige Hintergrundinfos bietet.
Holzabfälle statt Pflanzensamen
Raps kann den Bedarf an Biotreibstoffen langfristig nicht decken - Neue Verfahren können jede Grünpflanze verwerten - von Susanne Donner
http://www.welt.de/data/2006/03/17/860854.html
Ein Auszug:
...
BTL- oder Designer-Kraftstoffe können im Unterschied zu Biodiesel aus jeder Art von Biomasse hergestellt werden, seien es Holz- oder Pflanzenreste oder auch Stroh. Beim Erhitzen auf 1400 Grad Celsius unter Luftausschluß wird die Biomasse zunächst in Koks und ein wasserstoffhaltiges Gas umgewandelt. Dieses sogenannte Synthesegas wird abgetrennt und unter hohem Druck zu Kohlenwasserstoffen verflüssigt. Sie sind der eigentliche Kraftstoff.
...
Hoffentlich rechnet sich das Prozedere, denn die wichtigen Prozessparameter Temperatur und Druck gehen mächtig ins Geld.
Ich bitte die Experten um die geschätzte Meinung. |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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hadimarosa Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 211 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 18.Jun 2006 10:06 Titel: Biokraftstoffe.org |
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nur so am Rande
derzeit werden schon sehr viele Biogasanlagen gebaut.
Hier bleibt die Wertschöpfung in der Region.
Es weiteren Holz, Pellets, und Getreide Heizanlagen
Ethanol- Fabriken, PV- Anlagen. Pflanzenöl- BHKW´s usw.
Es schafft Arbeitsplätze
Deutschland wird etwas unabhängiger von den Ölmultis
Deutschland, weiter so.
und in diesem Bereichen sind Erträge von 7 % bis 35 % Jährlich machbar.
Grüße
Brand Otto
wirmachenwas |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 22.Jun 2006 12:04 Titel: Bioethanol-Verkauf kommt nur mühsam auf Touren |
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Steuerbefreiung bringt der Benzin-Alternative einen deutlichen Preisvorteil / Aber erst wenige Tankstellen und umgerüstete Autos
Der Absatz von Bioethanol als Alternative zum Benzin kommt in Deutschland trotz der Preisvorteile aus der Steuerbefreiung nur allmählich in Schwung. Die klassische Mineralölindustrie zeigt kaum Interesse am Alkohol für den Tank.
Industrie: Derzeit gibt es in Deutschland Bioethanolanlagen mit einer Kapazität von mehr als 450 Millionen Liter. Importmengen kommen zum Beispiel aus Schweden und Spanien.
Tanken: Bioethanol kann entweder als Additiv oder direkt beigemischt werden. Beimischungen von zehn Prozent sind nach Aussage der Automobilindustrie kein Problem. Im Markt gibt es aktuell Mischungen von 50 Prozent (E50) und 85 Prozent (E85).
Bioethanol ist an Deutschlands Tankstellen wenig verbreitet. Seitdem Anfang des Jahres die ersten Tankstellen mit dem Biobenzin Premiere feierten, ist ihre Zahl deutschlandweit nach Auskunft des auf Bioethanol spezialisierten Internetportals "e85.biz" bis Mitte Juni 2006 auf gut 30 gestiegen. "Das Interesse, Bioethanol zu tanken ist riesig", sagt Stephan Diehn, Juniorchef des e85.biz-Initiators Autodrom aus Henstedt-Ulzburg bei Hamburg - zugleich ein Kraftfahrzeug- und Bioethanolhandelsunternehmen. Noch verfügten allerdings sehr wenige Fahrzeuge über nachgerüstete Motoren, um Bioalkohol auch tanken zu können.
Der Preisvorteil des von der Mineralölsteuer befreiten Kraftstoffs gegenüber herkömmlichem Benzin liegt derzeit in einer Größenordnung von mehr als 20 Cent je Liter.
So will Autodrom in Zukunft den Biosprit als so genanntes E85 für 85 Cent je Liter anbieten. Die Sorte besteht zu 85 Prozent aus Bioethanol und 15 Prozent aus Superbenzin. Wegen des geringeren Energiegehaltes liege der Verbrauch allerdings bis um 30 Prozent über dem bei reinem Superbenzin. "Umgerechnet kostet E85 damit zwischen 1,05 bis 1,10 Cent je Liter", erläutert Diehn.
Um den Absatz des zumeist aus Getreide gewonnenen Kraftstoffs anzukurbeln, verkauft Autodrom Umrüstsets und mobile Ethanoltankstellen etwa für Autohäuser, die Fahrzeuge auch mit Ethanolbetrieb anbieten wollen. Die Kosten für die Umrüstung eines normalen Benziners liegen bei gut 700 Euro. "In einem Jahr haben sich die Mehrkosten amortisiert", verspricht Diehn.
Noch bieten in Deutschland lediglich Ford und Saab serienmäßig Fahrzeuge an, die mit Ethanol betankt werden können. Von solchen Flexible-Fuel-Autos hat Ford in diesem Jahr rund 600 Stück verkauft. Von einem Boom wollen die Kölner deshalb auch nicht sprechen. "Wir sind optimistisch, dass die Autos ihren Absatzmarkt finden werden", sagt ein Ford-Sprecher. Voraussetzung sei aber, dass Bioethanol auch zukünftig von der Mineralölsteuer befreit bleibt.
Nach derzeitiger Gesetzeslage ist Bioethanol bis 2009 steuerbefreit. "Es sieht so aus, als solle dies auch so bleiben", schätzt Karin Retzlaff aus der Geschäftsführung des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) aus Berlin. "Die Politik scheint Gefallen an Ethanol zu finden."
Das wird in der klassischen Mineralölindustrie anders gesehen. "Wir werden Bioethanol nicht zum Benzin dazumischen", sagt ein Sprecher der Deutschen Shell. Auch die anderen führenden deutschen Tankstellenbetreiber wie Aral und Esso winken ab. Zwar mischt die Mineralölindustrie seit mehr als einem Jahr dem Benzin ein aus Bioethanol gewonnenes Additiv bei, das einen klassischen Zusatzstoff ersetzt. Doch Shell etwa setzt auf die eigene Entwicklung von zukünftigen Designerkraftstoffen, die günstiger und klimafreundlicher als Bioethanol seien. Bis diese am Markt verfügbar sind, werden aber Jahre vergehen.
Oliver Ristau FRonline |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 29.Jun 2006 6:12 Titel: |
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Einigung bei Biokraftstoff.
Nach monatelangem Hin und Her hat sich die große Koalition auf die Besteuerung von Biokraftstoffen geeinigt. Biodiesel werde ab August mit neun Cent pro Liter besteuert, teilte die Bundesregierung am Mittwoch in Berlin mit. Die Abgaben sollen in den kommenden sechs Jahren stufenweise auf 45 Cent pro Liter steigen. Reines Pflanzenöl soll im kommenden Jahr noch steuerfrei bleiben. Danach soll die Steuer ebenfalls in Stufen auf 45 Cent pro Liter im Jahre 2012 klettern.
(AFP/jW) |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 26.März 2007 16:08 Titel: |
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Müllermilch baut Fabrik für Käse-Sprit
Der Molkerei-Konzern will in die Produktion von alternativem Auto-Treibstoff einsteigen. Im sächsischen Leppersdorf soll aus Käseresten Bio-Ethanol hergestellt werden.
In Sachsen kommt der Auto-Treibstoff bald aus der Molkerei. Der bayerische Nahrungsmittelkonzern Müllermilch will im sächsischen Leppersdorf für rund 20 Mio. Euro eine Anlage bauen, die aus Produktionsresten der Käseherstellung Bio-Ethanol macht. Ende des Jahres soll das Werk fertig sein.
Der Brennstoff wird dem klassischen Benzin und Diesel beigemischt. Nach Angaben des Unternehmens ist der Neubau die erste Fabrik weltweit, die Ethanol aus Melasse herstellt. Übliche Rohstoffe sind bisher Gerste oder Zuckerrüben.
„Pro Jahr wollen wir zehn Millionen Liter Ethanol gewinnen. Damit sind wir zukunftsweisend in ganz Deutschland“, sagte Geschäftsführer Stefan Müller. Die Idee zu der ungewöhnlichen Diversifikation hatte sein Vater, Firmenpatriarch Theo Müller. Er suchte nach einer Möglichkeit, die Reste aus der Käseproduktion sinnvoll zu nutzen. Aus rund 1,6 Mrd. Litern Roh-Milch pro Jahr stellt das Werk Milch, Joghurt und Käse für den Handel sowie Lactose für die Pharmaindustrie her. Ein Jahr lang untersuchte ein Expertenteam, was mit der anfallenden Melasse, die bisher entsorgt wird, sinnvolles zu tun sei.
Durch Zugabe von Hefe wird der Stoff bald zu Alkohol vergoren und anschließend destilliert. Die Benzinfabrik direkt neben der Molkerei soll dann zu 99,8 Prozent reines Bio-Ethanol produzieren, das ohne weitere Bearbeitung als Kraftstoff eingesetzt werden könne. Müller bestätigte, dass das Unternehmen bereits Gespräche mit Großhändlern führt, die den Milch-Sprit vertreiben wollen.
Welche Einnahmen kalkuliert werden und was an Entsorgungskosten gespart werden kann, wollte das verschlossene Unternehmen aus Aretsied nicht verraten. „Für uns ist das praktisch ein kostenloser Rohstoff. Wir sind dadurch besonders wettbewerbsfähig und von der Preisentwicklung beim Getreide unabhängig“, sagte Stefan Müller. Leppersdorf ist mit 1500 Mitarbeitern der größte der drei Müller-Standorte in Deutschland.
Müllers Idee passt in die aktuelle CO*-Diskussion. Nach den neuesten gesetzlichen Vorschriften müssen dem Benzin in diesem Jahr 1,2 Prozent, Diesel sogar 4,4 Prozent Bio-Sprit beigemischt werden. Der Wert steigt jährlich an und soll bis zum Jahr 2020 in der Europäischen Union auf zehn Prozent kommen.
Müllermilch hatte sich unterdessen vor wenigen Tagen erstmals vorsichtig zum Gewinn geäußert. Die Umsatzrendite liege bei fünf Prozent, was bei einem Umsatz von 2,1 Mrd. Euro einem Gewinn von etwa 100 Mio. Euro entspricht.
Quelle: welt |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 5.Apr 2007 11:33 Titel: |
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Experten fordern Rapsöl-Verbot für Lkw
Reines Rapsöl als ungemischter Lkw-Kraftstoff birgt erhebliche Gesundheitsgefahren. Das Krebspotential liegt hier bis zu 30 mal höher als bei herkömmlichen Diesel. Das berichtet das ARD- Wirtschaftsmagazin Plusminus in seiner aktuellen Ausgabe. Der Redaktion liegen Messergebnisse der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig vor, die das belegen.
Der Toxikologe und Arbeitsmediziner Dr. Jürgen Bünger stuft den reinen Rapsöl-Kraftstoff als "extrem schädlich" ein. Sein Fazit: "Man sollte ihn so nicht mehr verwenden." Dem schließt sich auch Dr. Axel
Friedrich, Verkehrsexperte des Umweltbundesamtes, an. Er fordert, "Maßnahmen zu treffen, dass Lkw nicht weiter mit reinem Rapsöl betrieben werden." Aus der Sicht des Bundesumweltamtes müssten die mit Rapsöl betriebenen Lkw stillgelegt werden, weil von ihnen nicht nur eine Krebsgefahr ausgeht, sondern sie zudem auch die gesetzlichen Stickoxidgrenzwerte überschreiten. Friedrich könne sich nicht vorstellen, dass bei so besorgniserregenden Ergebnissen keine Maßnahmen getroffen würden. Auch führende Lkw-Hersteller wie DaimlerChrysler, MAN, Scania und Renault äußern in Anbetracht der neuen Messergebnisse ihre Besorgnis und geben für ihre Motoren derzeit keine Freigabe für die Verwendung von Rapsöl.
Trotz dieser alarmierenden Messergebnisse setzt die Bundesregierung in der aktuellen Klimadebatte weiter auf einen verstärkten Einsatz auch von Rapsöl. Das für die Bundesforschungsanstalt zuständige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sieht trotz der Erkenntnisse der eigenen Behörde keinen Grund zur Besorgnis. Staatssekretär Gert Lindemann erklärte in Plusminus, dass das Ministerium keine akute Gesundheitsgefahr erkennen könne. Somit gebe es keinen Grund, Rapsöl als Treibstoff vom Markt zu nehmen. Dennoch wolle sein Ministerium weitere Forschungen in Auftrag geben. Auch die Bundesministerien für Verkehr und Umwelt wollen nach eigenen Angaben weitere Forschungen abwarten und sehen derzeit keinen Handlungsbedarf. Der Einsatz von Rapsöl als Lebensmittel in der Küche ist nach Auskunft der beteiligten Wissenschafter weiter völlig unbedenklich.
Quelle: businessportal |
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beih14 Specialist
Anmeldungsdatum: 07.04.2004 Beiträge: 145 Wohnort: im deutschsprachigen Raum
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Verfasst am: 5.Apr 2007 11:51 Titel: |
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Wer ist der Auftraggeber, bzw. wer bezahlte diese Studie.
Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst ! |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 5.Apr 2007 12:05 Titel: |
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Der Original-Beitrag kann auch als Video abgerufen werden:
plusminus |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 23.Apr 2007 12:39 Titel: |
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Auf einer Rekordfläche von über 1,5 Millionen Hektar blüht derzeit Raps in ganz Deutschland. Das entspricht etwa 12 Prozent der gesamten Ackerfläche und macht deutlich, wie bedeutend der Rapsanbau für die heimische Landwirtschaft ist. Die Ausweitung um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auch ein Zeichen dafür, wie erfolgreich sich die Märkte für Rapsöl entwickelt haben.
Neben dem wachsenden Absatz von Rapsöl in der Ernährung, wo immer mehr Anbieter deklariertes Rapsöl und Verarbeitungsprodukte anbieten, ist es insbesondere der Kraftstoffmarkt, in dem sich Rapsöl eine feste Position erobert hat. Biodieselproduzenten und Anbieter von Rapsölkraftstoff sehen die aktuelle Entwicklung auf dem Biokraftstoffmarkt jedoch zwiespältig.
Einerseits ist es sehr befriedigend, dass dem konventionellen Diesel per Gesetz heute 5 Prozent Biodiesel beigemischt werden müssen, was vor 20 Jahren noch als Utopie gegolten hätte.
Andererseits sorgt die deutsche Steuergesetzgebung aber auch dafür, dass der über viele Jahre aufgebaute Markt für reinen Biodiesel in seiner Entwicklung gestoppt wird. Besonders Betreiber von Nutzfahrzeugen haben in den letzten Jahren verstärkt auf den Diesel vom Feld gesetzt. Nicht zuletzt deshalb, weil dessen steuerliche Begünstigung zu einem wettbewerbsfähigen Preis beigetragen hat. Mit diesen Vorteilen hat eine im Jahr 2006 eingeführte Besteuerung von reinem Biodiesel jedoch Schluss gemacht.
Und nicht nur das: Aus einem Vorteil wird spätestens Anfang 2008 ein echter Nachteil, wenn die nächste Stufe der Biodieselbesteuerung greift. Gleiches gilt dann auch für den Einsatz von reinem Pflanzenöl als Kraftstoff, für den ab 2008 ebenfalls ansteigende Steuersätze gelten. Nur ein Einlenken der Politik bei der Besteuerung und weiter steigende Dieselpreise könnten dazu führen, dass dies nicht geschieht.
Pressemitteilung UFOP e.V.
Quelle: ots |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 10.Mai 2007 15:36 Titel: |
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| Zitat: |
Wärtsilä liefert sechs BioPower-Kraftwerke nach Deutschland
Helsinki, Finnland (ots/PRNewswire) - Wärtsilä erhielt im April 2007 einen Auftrag über sechs schlüsselfertige Biomasse-Kraftwerke.
Der Gesamtwert beläuft sich auf etwa EUR 100 Millionen. Kunde ist das deutsche Unternehmen Bayernfonds BestEnergy 1 GmbH & Co. KG.
Mit dem Bau soll - abhängig von den Bau- und Betriebsgenehmigungen der zuständigen lokalen Behörden - im Juli 2007 begonnen werden. Man geht davon aus, dass bis Dezember 2008 alle sechs Anlagen fertig gestellt sein werden.
"Wärtsiläs BioPower-Lösungen eignen sich hervorragend für den europäischen Markt, wo man sich sehr für den Einsatz erneuerbarer Energien engagiert", kommentiert Banmali Agrawala, Vice President des Geschäftsbereichs Biomasse von Wärtsilä.
"Die Biomassekraftanlagen von Wärtsilä sind sauber und effizient. Sie sind eine praktische Lösung zur Deckung der Nachfrage nach erneuerbarer Energie mit minimaler Belastung für die Umwelt", freut sich Andreas Heibrock, Mitglied der Geschäftsleitung der Real I.S.AG.
Alle sechs Kraftwerke werden eine Leistung von jeweils 5,6 MWe haben. Die Anlagen werden Holzreste aus örtlichen Wäldern verbrennen und der erzeugte Strom wird in das allgemeine Netz eingespeist. Die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen wird durch das EEG gestützt, das speziell zu dem Zweck erlassen wurde, Investitionen in erneuerbare Energien zu fördern.
Bayernfonds BestEnergy 1 GmbH & Co. KG ist ein offener Investmentfonds der Real I.S. AG, einer der grössten Initiatoren für banknahe Investmentfonds in Deutschland, und ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Bayerischen Landesbank.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Eeva Kainulainen,
Vice President,
Corporate Communications,
Tel. +358-40-5-68-05-91
www.wartsila.com |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 10.Jun 2007 11:05 Titel: Empa - eine Forschungsinstitut im ETH-Bereich schreibt ... |
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Empa-Studie nimmt die Ökobilanzen verschiedener Biotreibstoffe aus der Schweizer Sicht unter die Lupe - 22. Mai 2007
«Biotreibstoff» bedeutet noch lange nicht umweltfreundlich !
http://www.empa.ch/plugin/template/empa/3/60112/---/l=1
Der komplette Schlussbericht
"Ökobilanz von Energieprodukten: Ökologische Bewertung von Biotreibstoffen" liegt auf der o.a. Seite vor unter (PDF 2.0 MB). |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 951
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beih14 Specialist
Anmeldungsdatum: 07.04.2004 Beiträge: 145 Wohnort: im deutschsprachigen Raum
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Verfasst am: 17.Jun 2007 11:24 Titel: Regenwald Zuckerrohr und Biotreibstoffe |
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Es ist auch angesagt nicht nur die negativen Seiten zu belabern und zu schimpfen, sondern was steht an, dass die ökologische und ökonomische Situation nicht ganz aus den Gleisen fällt.
Es ist ein Faktum, wo die Sonne am intensivsten ist, ist ihre Arbeit zur Bildung zu Kohlenwasserstoffen am wirksamsten.
Es geht um den Umgang der gerechten Verteilung der Resourcen.
Brasilien hat die niedrigsten Kosten für die Erzeugung von Biosprit
27 Cent pro Liter Äthanol
oder die Zuckerproduktion
180 Dollar die Tonne (bei grosser Abnahme)
Doch was bleibt für eine Wertschöpfung für die Menschen.
Was ist mit deren Nahrungsmittelgrundlage die exportiert wird ?
Unsere Tiere in Europa fressen brasilianischen Soja, weil es uns ja wichtig ist, dass unsere Lebensmittel schön billig sind, um noch einen 3. Farbfernseher oder ein Zweitauto anzuschaffen.
Schließlich musss man es sich leisten können.
Was man isst, sieht der Nachbar nicht, aaaaber das Auto vor der Garage !
Und der Treibstoff wird bei relativ geringen Kosten in die USA und Europa geschippert.
Ich will hier aufzeigen, dass bei diesen globalen Zusammenhängen jeder von uns mit Schuld behaftet ist, doch dieses Wissen hilft noch nicht weiter.
Energie ist und bleibt das zentrale Thema.
Es geht immer um die Umwandlung von vorhandener Energie in sogenannte intelligente Energieformen mechanischer oder elektrischer Grundlage.
Leider wird solchen, die hier an Lösungen arbeiten, bürokratische Hürden in den Weg gelegt oder die finanzielle Grundlage entzogen, da die Ergebnisse einer Lobby entgegenstehen. (Besteuerung und Shareholder) |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 7.Jul 2007 7:35 Titel: |
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Hartmut Michel, Nobelpreisträger für Chemie, bezeichnet den Einsatz von Biosprit als „extrem negativ": Die in der EU bestehende Pflicht zur Beimischung in herkömmliche Kraftstoffe sollte wegen ihrer verheerenden Auswirkungen auf die Regenwälder sofort abgeschafft werden.
Die bestehende Pflicht zur Beimischung von Biosprit in herkömmliche Kraftstoffe sei unter Umweltgesichtspunkten „extrem negativ“ und rechne sich überhaupt nicht, sagte Chemie-Nobelpreisträger Hartmut Michel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Vor allem wegen der „verheerenden Auswirkungen“ auf die Regenwälder sollte diese Beimischungspflicht sofort abgeschafft werden.
Die Herstellungskosten von Biosprit in Europa seien mit denen in der Dritten Welt nicht vergleichbar, sagte Michel der Zeitung weiter. Deshalb sei die EU gezwungen, etwa Palmöl aus Indonesien einzuführen. Gerade die Palmölproduktion dort führe aber dazu, dass Regenwälder abgeholzt oder niedergebrannt würden. Dann würden dort Ölpalmplantagen angelegt, und das Palmöl werde in Biodiesel umgewandelt. Bei der Brandrodung werde soviel Kohlendioxid freigesetzt, dass es mehr als hundert Jahre brauche, um dieses Kohlendioxid wieder zu binden. Das gleiche gelte für Importe von Biodiesel auf Basis von Sojabohnen aus Brasilien.
Die Bundesregierung hat dieses Problem erkannt: Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) plant ein Zertifizierungssystem für Palmöl-Anlagen. Damit solle vermieden werden, dass ganze Landstriche in Entwicklungsländern abgeholzt werden, um den Rohstoff für Biogas-Anlagen zu liefern, hatte er am Donnerstag erklärt.
Michel nannte die Unterstützung der EU und der Bundesregierung für den Anbau von Pflanzen zur Herstellung von Biosprit aus ökologischer Sicht völlig sinnlos. Die Subventionen dafür führten lediglich zu Einkommenserhöhungen in der Landwirtschaft, und dies sei „der Hauptgrund, warum das passiert“, sagte der Wissenschaftler der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Als Alternative schlug Michel vor, zum Heizen Holz zu verwenden, etwa von der schnell wachsenden Pappel, und mit dem so eingesparten Erdöl oder Erdgas Autos zu betreiben. |
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