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Wendehals Insider
Anmeldungsdatum: 14.09.2005 Beiträge: 630
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Verfasst am: 27.Okt 2005 18:51 Titel: DF 1: Klimaschutz unter dem Meeresspiegel |
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Handelsblatt.com - Unternehmen / Industrie
Klimaschutz unter dem Meeresspiegel
Donnerstag 27. Oktober 2005, 14:00 Uhr
... DF 1. Dahinter verbirgt sich ein Kraftwerk der Zukunft. Es erzeugt mit fossilen Brennstoffen Strom, stößt aber keine Treibhausgase aus.
LONDON. Der britische Energiekonzern BP will es mit Partnern an der schottischen Küste nahe Aberdeen bauen. "Alle dafür nötigen Technologien sind vorhanden", sagt Iain Wright, Klimaschutz-Experte des Ölkonzerns, "wir müssen sie nur zusammenbringen."
Und das geht so: Erdgas aus Nordseefeldern strömt durch eine Anlage, in der es in Kohlendioxid (CO2) und Wasserstoff aufgespalten wird. Das angeschlossene Kraftwerk erzeugt mit dem Wasserstoff sauberen Strom für 250 000 Haushalte, und das CO2 wird durch eine Pipeline 240 Kilometer weit zum Miller-Ölfeld in der Nordsee gepumpt. Hier wird es tief unter die Erdoberfläche in das weitgehend ausgebeutete Öl-Reservoir gedrückt.
Das hat zwei Folgen: Zum einen verschwindet so viel CO2 in vier Kilometern Tiefe, als ob 300 000 Autos stillgelegt würden, und zum anderen schiebt das Treibhausgas 40 Millionen Barrel Öl aus dem Reservoir, die sonst unerreichbar gewesen wären. Das Endergebnis heißt "DF" oder "decarbonised fuel". Diese Energiequelle erzeugt Strom, aber mit 90 Prozent weniger CO2-Ausstoß.
20 Mill. Dollar investiert BP (London: BP.L - Nachrichten) zusammen mit Conoco Phillips (NYSE: COP - Nachrichten) , Shell und dem Stromversorger Scottish and Southern Energy in die Entwicklung, die Ende 2006 abgeschlossen sein soll. Der Bau der Anlage selbst wird 600 Mill. Dollar kosten und bis Ende des Jahrzehnts dauern.
... Allein in Großbritannien mit seinen unzähligen ausgebeuteten Öl- und Gasfeldern und stillgelegten Kohlebergwerken gebe es reichlich Möglichkeiten für ähnliche Kraftwerke. ... Auch die größten Energiekonsumenten USA und China hätten viele Lagerstätten zur Verfügung. CO2-Lagerung sei für jede Art (München: A0DKUE - Nachrichten) von Kraftwerk machbar, und der Effekt würde noch multipliziert, wenn ein großer Teil des Straßenverkehrs auf Stromantrieb umgestellt würde.
Auch die IPCC, eine internationale Expertengruppe der Vereinten Nationen zum Klimawandel, plädierte jetzt für die unterirdische Speicherung von CO2. Sie könne bis zu 55 Prozent der Reduzierung von Emissionen ausmachen, die nötig sei, um den Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre bis 2100 zu stabilisieren. Umweltschützer warnen jedoch, es sei besser, die schädlichen Emissionen gar nicht erst entstehen zu lassen.
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Der Konzern engagiert sich nicht nur durch CO2-Vermeidung für den Klimaschutz. Er forscht an alternativen Treibstoffen und schadstoffarmem Benzin, finanziert Programme zur Luftverbesserung, hat ein profitables Sonnenenergie-Geschäft aufgebaut. Das Engagement wird regelmäßig mit Spitzenplätzen in Ranglisten sozial verantwortlicher Unternehmen gewürdigt.
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Donnerstag 27. Oktober 2005
http://de.biz.yahoo.com/051027/299/4qpfi.html |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1058
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Verfasst am: 28.Okt 2005 10:52 Titel: |
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| Zitat: |
| Umweltschützer warnen jedoch, es sei besser, die schädlichen Emissionen gar nicht erst entstehen zu lassen. |
Typisch - für die Ökologisten ist eine technische Lösung immer des Teufels. Sie träumen gerne von der "Natur im Gleichgewicht".
Menschen stören dabei eigentlich nur.
Siehe: http://www.maxeiner-miersch.de/oekologismus.htm |
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