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Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken

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kupconsulting
.


Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 92
Wohnort: Krefeld

BeitragVerfasst am: 12.März 2007 13:44    Titel: Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken Antworten mit Zitat

Blockheizkraftwerke gelten als effektiv und umweltfreundlich, insbesondere dann, wenn sie mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden. In diesem Fall erhalten sie auch Zuschüsse nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Allerdings sind diese Subventionen alles andere als ökologisch sinnvoll.

Von Mike Lingenfelser und Frank Brendel

Blockheizkraftwerk oft nicht so unweltfreundlich wie geplant.
Während in Deutschland die Nachfrage nach Palmöl wächst, muss in Südostasien immer mehr Urwaldfläche neuen Palmölplantagen weichen. Nach Recherchen des ARD-Politmagazins Report München sind nahezu alle deutschen Betreiber größerer Blockheizkraftwerke mittlerweile vom heimischen Raps auf billigeres Palmöl aus Übersee umgestiegen. Die an sich klimafreundlichen Blockheizkraftwerke zur Erzeugung erneuerbarer Energie geraten dadurch ins Zwielicht, weil die nachhaltige Herstellung von Palmöl in Ländern wie Indonesien völlig ungesichert ist. Der Staat subventioniert den Brennstoff aus der Ölpalme auch noch über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - mit Geld, das auf die Stromrechnung der Verbraucher umgelegt wird.
Gesetzeslücke ausgenutzt

Die Stromerzeugung deutscher Blockheizkraftwerke mittels Palmölerzeugen mindestens 1,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Das entspricht beispielsweise der gesamten Stromerzeugung aus Solarenergie des Jahres 2005. Die Betreiber von Blockheizkraftwerken nützen eine Gesetzeslücke: Unabhängig von der fragwürdigen Herkunft des verwendeten Palmöls bekommen sie allein in 2007 mindestens 200 Millionen Euro aus der im Strompreis enthaltenen EEG-Umlage vergütet. Denn formal betrachtet, ist Palmöl genau wie Raps ein nachwachsender Rohstoff aus landwirtschaftlicher Produktion - unabhängig davon, wo er hergestellt wird.
Gabriel sieht Handlungsbedarf

Sigmar Gabriel in der Bundestagsdebatte

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sieht angesichts der paradoxen Entwicklung sogar die Wende zu mehr erneuerbaren Energien in Gefahr. Gabriel gegenüber Report München: "Das ist schon besorgniserregend: Jeder, der EEG-Strom benutzt, denkt er tut etwas Gutes, und wenn das zum Teil durch die Zerstörung des Regenwaldes geschieht, dann sind wir kurz davor, den Sinn dieses Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu diskreditieren."
Palmölbedarf zerstört Urwald

Die Kraftwerksbetreiber rechtfertigen den Einsatz von preiswertem Palmöl damit, dass sich Rapsöl als Brennstoff wegen des gestiegenen Marktpreises nicht mehr lohne. Außerdem verweisen einige darauf, das von ihnen verwendete Palmöl komme aus Altplantagen und erfülle Kriterien für nachhaltige Produktion, wie sie etwa von der Arbeitsgemeinschaft RSPO (Round table on Sustainable Palmoil) entwickelt werden. Doch solche Rechtfertigungen lässt Axel Friedrich vom Bundesumweltamt zum jetzigen Zeitpunkt nicht gelten: "Wenn hier jemand behauptet, er hat Palmöl von alten, bestehenden Plantagen gekauft, nimmt er aus dem System Palmöl heraus und erhöht den Druck, neue Palmölplantagen anzulegen zu Lasten des Urwaldes. Wer so etwas macht, macht Urwald kaputt. Jede zusätzliche Nachfrage nach Palmöl führt zu neuen Abholzungen."
Klima wird ebenfalls geschädigt

Obwohl die Ölpalme grundsätzlich ein nachhaltiger und sehr ertragreicher Rohstoff ist, fällt wegen der aggressiven Flächennutzung in den tropischen Anbauländern die Klimabilanz von Palmölplantagen oftmals vernichtend aus - besonders dann, wenn Plantagen auf Torfböden angelegt werden. Denn in den Urwäldern und Torfsümpfen ist besonders viel Kohlenstoff gespeichert. "Durch unkontrollierte Brände im Vorfeld der Errichtung von Palmölplantagen entweicht um ein Vielfaches mehr CO2 aus den Torfböden und Urwäldern als durch Palmölplantagen später überhaupt wieder gebunden werde kann", warnt Professor Florian Siegert von der Uni München.

Zertifizierung schwierig

Der Druck auf den Bundesumweltminister wächst. Er prüfe derzeit sogar ein Importverbot. Dies habe aber wenig Aussicht auf Erfolg. Aus Gabriels Umfeld verlautet, dass eine geplante Novellierung des EEG darauf abziele, nur noch "nachweislich nachhaltiges Palmöl" zur Stromerzeugung zuzulassen. Doch dafür braucht es ein Zertifizierungssystem, mit dem die Nachhaltigkeit kontrolliert werden kann - ein System, das nur im Verbund mit der EU und Palmölerzeugerländern wie Indonesien oder Malaysia und den Plantagenbetreibern funktionieren kann. Dieses Vorhaben bezeichnet Axel Friedrich vom Bundesumweltamt als "eine der schwierigsten Aufgaben, die das Amt hier in den letzten Jahrzehnten begonnen hat, weil viele Interessen und sehr viel Geld damit verbunden sind". Erste Vorschläge waren eigentlich für Juni dieses Jahres angekündigt. Doch bereits dieses Ziel wird nicht erreicht werden, so Friedrich.

Quelle Tagesschau vom 12.03.07
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moneym
Specialist


Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 18.März 2007 23:37    Titel: Applaus für den Artikel Antworten mit Zitat

Danke - sehr guter Artikel! Denn :

PALM ÖL Plantagen vernichten den Regenwald... die örtliche Bevölkerung wird in den Ruin getrieben.

Arbeiterinnen müssen zu Dumpinglöhnen und ohne Schutzkleidung hochkonzentrierte Pflanzengifte in die Umwelt bringen.

Nach 2-3 Jahren ist der Boden weggeschwämmt oder abgewirtschaftet - neue massive Brandrodungen folgen.

Eine Wüste und kastatrophale Umwelt/CO²-Bilanz bleiben.

PALM ÖL ist eine riesen Umweltsauerei.
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 19.März 2007 9:02    Titel: Re: Geschäfte mit Blockheizkraftwerken Antworten mit Zitat

kupconsulting hat folgendes geschrieben::
Blockheizkraftwerke gelten als effektiv und umweltfreundlich, insbesondere dann, wenn sie mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden. In diesem Fall erhalten sie auch Zuschüsse nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Allerdings sind diese Subventionen alles andere als ökologisch sinnvoll.


Dieses Eingangsstatment gefällt mir so nicht; dies ist zu allgemein und weist nicht auf die Problematik hin, die Mike Lingenfelser und Frank Brendel im zitierten Beitrag beschrieben haben.

Die Überschrift "Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken" ist zwar krass, aber mit Hinweis auf den Rohstoff-Input gerade noch akzeptabel. Dennoch finde auch ich die von den beiden Usern aufgezeigte Problematik sehr bedenklich. Hier ist Handlungsbedarf notwendig.

Vielleicht hilft ein Beispiel aus der Praxis, das angesprochene Thema zusätzlich zu beleuchten, aber auch darauf hinzuweisen, dass sich Betreiber von BHKWs Gedanken machen, welche nachwachsenden Rohstoffe z.B. im konkreten Fall zum Einsatz kommen sollen und welche nicht. Hierzu möchte ich auf die folgende Quelle verweisen:

http://www.stadtwerke-hall.de/fileadmin/dateien/Download-Center/1Stadtwerke/Pressemitteilung.pdf
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 20.März 2007 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Werter @ User W.C. Hofmann

Dazu gab es auch einen Beitrag in der letzten Report -Sendung


Report-Bericht über Palmöl-BHKW

Am Montag wurde in der Sendung "Report" unter dem Titel "Klima-Killer
Palmöl –Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken" ein Beitrag zur Problematik einer Palmölnutzung in BHKW-Anlagen gesendet.

Hierzu anbei ein Kommentar von Markus Gailfuß:

Es zeigt sich nun, dass die teilweise von beiden Seiten in schwarz-weiß Schemengeführte Diskussion über den Sinn und Unsinn einer Palmölnutzung in BHKW-Anlagen auch den bisher sehr guten Ruf der gesamten BHKW-Branche in Misskredit bringen könnte.

Bei einem Beitragstitel wie "Das schmutzige Geschäft mit
Blockheizkraftwerken" kann nicht erwartet werden, dass der unbedarfte Zuschauer oder Leser zwischen Palmöl-Blockheizkraftwerken und anderen BHKW-Anlagen unterscheiden kann. Dies stellt eine nicht zu verharmlosende Gefahr dar.

Meiner Meinung nach ist eine Nachhaltigkeitsforderung in Bezug auf den
Palmölbezug bei BHKW-Anlagen genauso verständlich wie die Forderung nach einem hohen Anteil der Wärmenutzung in KWK-Prozessen. Beides ist bei etlichen Palmöl-BHKW-Projekten in Deutschland derzeit nicht gegeben.

Andererseits wurden in dem Beitrag auch Entwicklungen wie die zahlreichen Brandrodungen zwischen 1990 und 2001 aufgezeigt, die nahezu ausschließlich auf eine Palmöl-Plantagenausbau aufgrund des gestiegen Nahrungsmittelkonsums von Palmöl zurück zu führen sind.

Bei einer jährlichen Stromerzeugung von rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden aus Palmöl-BHKW pro Jahr werden in Deutschland ca. 300.000 Tonnen Palmöl für energetische Zwecke verwendet.

Dies entspricht weniger als 1% der in asiatischen
Plantagen erzeugten Palmölmenge und rund 6% der in die gesamte EU eingeführten Palmölmenge.

Leider wurde bei den vielen plakativen Zahlen die Signifikanz der
energetisch genutzten Palmölmenge in Bezug auf die Gesamtmenge durch das Politmagazin Report nicht aufgezeigt.


Dies ändert indessen nichts an der Tatsache, dass sich die BHKW-Szene der ökologischen Problematik des Palmölanbaus aber auch der Nichtnutzung von Wärme bei etlichen Palmöl-BHKW-Projekten stellen muss.

Dabei ist es wenig hilfreich,
dass man sich als BHKW- Betreiber darauf beruft, dass der Gesetzgeber (bis dato) keine Einschränkungen in Bezug auf den Pflanzenölbezug erlassen hat.
Das bewusste Ausblenden von Problemen und Konflikten hat noch nie zu einer Problemlösung geführt.

Andererseits ist es aber auch falsch, einer Branche, die nur einen Bruchteil des Palmölbedarfs zu verantworten hat, die Hauptverantwortung an einer ökologischen Fehlentwicklung aufzubürden, nur weil es in einer multimedialen und bunten Medienwelt einfacher erscheint, Sachverhalte in schwarz-weiß darzustellen.
Markus Gailfuß (ViSdP)

Dem ist so denke ich nichts hinzuzufügen.

Nachzutragen wäre noch dass sich die Regierungen von Indonesien und Malaysia das Ziel gesetzt haben, weltweit die größten Palmölproduzenten zu werden. Und das schon vor der Zeit des Inkrafttretens des EEG.

Da in besagten Staaten für diese ehrgeizigen Ziele keine anderen Flächen zur Verfügung stehen wird halt der Regenwald abgeholzt.

Und dies obwohl dieser für den Anbau der Palmölpflanze eigentlich völlig ungeeignet, da der nasse Boden erstmal mit großem Aufwand trocken gelegt und aufbereitet werden muss.
Dies geschieht im Interesse einiger dort herrschenden Familien und Konzerne als Abnehmer (auch bekannte deutsche Unternehmen) mit Hilfe billiger Arbeitssklaven und macht die Reichen dort noch reicher und die soziale Kluft noch größer.

Wie im obigen Kommentar zu der Report -Sendung bereits erwähnt, macht es keinen Sinn, thermische Wärme zu verschwenden nur um über die elektrische Leistung eines BHKW eine garantierte Einspeisevergütung nach dem EEG zu kassieren.

Eine langfristige Alternative für pflanzenölhungrige BHKWS wäre z.B. die Bepflanzung mit Jatropha in Regionen wo sonst so gut wie gar nichts wächst.
Diese Pflanze steht in keiner Konkurrenz zu anderen, und es bedarf keiner Zerstörung wertvoller Ökosysteme wie Regenwälder oder der Verwendung von fruchtbarem Ackerland dass dann für die Nutzung
der dort hungernden Menschen (Afrika /Indien u.a.) zur Verfügung steht.
Mit freundlichen Grüßen


Roderich Hopp
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 20.März 2007 16:57    Titel: Rohstoff-Input für BHKWs Antworten mit Zitat

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
... Dazu gab es auch einen Beitrag in der letzten Report -Sendung
Report-Bericht über Palmöl-BHKW

Am Montag wurde in der Sendung "Report" unter dem Titel "Klima-Killer
Palmöl –Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken" ein Beitrag zur Problematik einer Palmölnutzung in BHKW-Anlagen gesendet. ...


@Roderich Hopp, ich hatte die o.a. Sendung verpasst, sonst hätte ich gewusst, woher @kupconsulting seine Überschrift abgeleitet hatte. Auch Ihr Bericht trifft das weiter oben beschriebene Ärgernis. Ihre Zahlen (ich gehe bei Ihnen stets davon aus, dass Sie gute Quellen studiert haben) belegen einducksvoll, dass man hier in der Bewertung sehr selektieren muss und die BHKW-Betreiber nicht mit einem Rundumschlag an den Pranger stellen darf.

Sie erwähnten:
Zitat:
Eine langfristige Alternative für pflanzenölhungrige BHKWS wäre z.B. die Bepflanzung mit Jatropha in Regionen wo sonst so gut wie gar nichts wächst. ... (Afrika /Indien u.a.) ...


Auf diese Pflanze hat @beih14 schon unter dem Thema "Biomasse, Biogas, Biodiesel, ..." hingewiesen. @beiha14 meinte damals bestimmt den Hinweis aus daimlerchrysler.com

Zur Jatropha-Familie findet man in Wikipedia oder direkt unter http://www.jatropha.de/ eine Menge an Informationen.

Zum Abschluss noch ein Hinweis auf die heute erschienene Mitteilung im DGS-Newsletter:
dgs.de
(Der Link-Test funktioniert bei mir nicht wegen fehlender News-id, daher hier ausnahmsweise der komplette Beitrag!)

20.03.07 - Von: Redaktion DGS [ www.dgs.de ]
Zitat:
Biokraftstoff: Anleger können nicht mehr in Palmöl investieren

Palmöl wird in Margarine oder in Süssigkeiten verwendet oder zur Herstellung von Biodiesel. Doch für die Palmfrucht-Plantagen werden weltweit Regenwälder gerodet. Foto: WWF SchweizDer Anlageausschuss des Umwelt Aktiendepot Welt hat die Aktien des Biokraftstoffherstellers Biopetrol Industries AG aus seinem Portfolio ausgeschlossen. Die Entscheidung begründet der Ausschuss mit anhaltenden Zweifeln über die Umweltverträglichkeit von Palmöl beim Einsatz in der Biodieselproduktion.

Umweltschutzorganisationen würden über verstärkte Brandrodungen des Regenwaldes berichten, um Platz für Palmölpflanzen zu schaffen. „Unter diesen Umständen fällt die Ökobilanz katastrophal aus. Das Tragische daran ist, dass Palmöl zunehmend Raps ersetzt und der Verbraucher davon ausgeht, er schütte Ökodiesel in seinen Tank“, sagt Thomas Hoffmann, Mitglied des Anlageausschusses.

Erneuerbare-Energien-Verbände fordern deshalb den Schutz des Regenwaldes vor dem zerstörerischen Anbau von Palmfrüchten. „Wir brauchen unverzüglich ein Zertifizierungssystem für den Import von Palmöl sowie eine Überprüfung dieses Systems vor Ort durch unabhängige nicht staatliche Umweltorganisationen“, fordert Johannes Lackmann vom Bundesverband für Erneuerbare Energien. Nicht zertifizierte Biomasse müsse von allen Fördermaßnahmen ausgeschlossen werden. Nur so könne der Raubbau im Regenwald verhindert werden.


Offensichtlich wird die o.a. Problematik nicht vergessen!
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Heinrich Dreier
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Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 21.März 2007 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wenn man die BHKWs mit Wassermotore betreiben würde, hätten wir schon sehr viele Probleme weniger.

Liebe Grüsse
Heinrich
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vander
Specialist


Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 169
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 22.März 2007 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

@Heinrich Dreier

"wenn man die BHKWs mit Wassermotore betreiben würde, hätten wir schon sehr viele Probleme weniger."



Hallo!

Und ganz sicher, wäre es im Interesse von V. Schauberger, der würde uns allen ganz bestimmt sehr freudig von "oben," zuwinken.

Liebe Grüße
vander
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Heinrich Dreier
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Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 23.März 2007 7:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vander

Viktor Schauberger und Nikola Täsler sind zwei unwarscheinlich gute, begnadete Entwickler und Entdecker gewesen. Wenn heute nur genug Basteler und Entwickler, nicht gegeneinander arbeiten würden, sondern sich zusammmenfinden würden, könnten die Maschinen schon auf dem Markt sein. Doch leider ist auch in dem Bereich die Gier einfach noch zu groß. Aber ich habe auch schon Entwickler getroffen, welche nicht das Geld im Vordergrund sehen, und nicht die Machte als Ziel erkennen, sondern , dass die Maschinen auf den Markt müssen, aber zu vernünftigen Konditionen, weil solche Entwicklungen für uns alle von Vorteil sind.

Liebe Grüsse
Heinrich
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vander
Specialist


Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 169
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 23.März 2007 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

@Heinrich Dreier




Hallo,

es werden, und da bin ich mir absolut sicher, in Zukunft sehr wichtige Dinge (Umwälzungen), hier auf Erden geschehen, die diese Dinge ganz gewiss von selber zulassen werden. Ich freue mich bereits jetzt mit Ihnen darauf!

Liebe Grüße
vander
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 23.März 2007 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo vander

auch ich bin mir ganz sicher, dass es soweit ist, und sich sehr viel tun wird in der nächsten Zeit. Darum freue ich mich mit Ihnen

Liebe Grüsse
Heinrich
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beih14
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Anmeldungsdatum: 07.04.2004
Beiträge: 145
Wohnort: im deutschsprachigen Raum

BeitragVerfasst am: 25.März 2007 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Grundsätzlich möchte ich mich den Aussagen von WC.Hofmann und Roderich Hopp anschließen keine Verfälschung von Größenverhältnissen zuzulassen und das Kind mit dem Bad auszuschüten.

Regenerative Energie aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugen ist gut, auch wenn Grenzbereiche angestoßen werden.
Die Sache ist aber viel akzeptabler auch für Gegner wenn es Limits gibt.
wie z.B.
eine Leistung von max 500 kWel bei BHKW,s
Was ist aber dann bei den "Biodiesel" Produzenten aus Palmöl, Palmfett ?

Wo sind die Grenzen was wer verdienen darf?
Der Palmölkrieg in Südostasien ist schon entfacht mit oder ohne einiger BHKW in Deutschland.
Der Hunger von Fettmethylester auf die Plantagen ist das gravierende Problem (Biodieselproduktion weltweit).

Zur Umweltsituation sei auch der Staatspräsident von Brasilien "Luca Inacio Lula da Silva" zitiert zur steigenden Äthanolproduktion :
Bis 2030 sind wir der größte Treibstofflieferant der Welt.

Wo werden die wohl die Zuckerrohrplantagen errichten ?!

Ich vertrete immer noch die Meinung Kräfte zu sammeln um dem globalen Wassermangel und der Versteppung und Wüstenbildung in gefärdenden Regionen entgegenzuwirken mit Pflanzen deren Früchte unsere hungrigen Motore brauchen.
Wie z.B. Jatropha und Jojoba

Es ist besser den Menschen in diesen Regionen Arbeit zu geben als mit kontraproduktiven Diskussionen den guten Anteil an der Alternativenergie tot zu schlagen.

Alles muss irgendwie bezahlt werden, ein Engagement in der Sahelzohne oder auch in Indien.
Ein guter Schritt ist solche Interessensgemeinschaften zu realisieren bevor es die Ölmultis machen.

Sonnige Grüße
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Heinrich Dreier
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Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 25.März 2007 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo beih14


Wenn sich die Multis besser über unsern Planeten ihre Gedanken machen würden, und sich dann mit den richtigen, oder meinetwegen auch "falschen" Denkern an einen Tisch setzen würden, und wenn jeder Mensch begreift, dass wir alle gemeinsam daran arbeiten müssen, dass unser Planet Erde überleben wird, dann würde es auch was werden.

Leider beginnt alles mit dem " Wenn"

Liebe Grüße aus dem schweizer Schnee

Heinrich
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beih14
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Anmeldungsdatum: 07.04.2004
Beiträge: 145
Wohnort: im deutschsprachigen Raum

BeitragVerfasst am: 26.März 2007 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinrich Dreier,

leider ist deren vorherrschende Devise, "Profit auf Teufel komm raus".

Als Zangsoptimist hoffe ich aber doch auf den Erfolg der kleinen Schritte.

Übrigens in Gegend des "schweizer Schnees" sollte es einige Energie autarke Gruppen geben.
Ein Besuch bei denen ist sicher nett.

S.G.
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beih14
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Anmeldungsdatum: 07.04.2004
Beiträge: 145
Wohnort: im deutschsprachigen Raum

BeitragVerfasst am: 26.März 2007 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Noch eine Idee an das Forum

Wer hat schon vom GEET und Pantone Prinzip gehört oder gesehen.

Diese Idealisten führen auch eine Homepage, aber französisch hat mich nie gestreift jetzt habe ich meine Probleme bei der Bewertung.

Wenn jemand der französischen Sprache mächtig ist und auch dafür Interesse hat würde ich gerne einen gemeinsamen Besuch vorschlagen.

Innovative Grüße
beih 14
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Heinrich Dreier
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Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 26.März 2007 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo beih14


Wenn es für Dich interessant ist, was sich auf dem Sektor Energie und Umwelt noch so tut, schau mal auf meiner Webseite, da geht es zu einem Bord, und da gibt es reichlich Informationen. Aber man muss für sich selbst herausfinden, welche Dinge alle interessant sind. Aber es gibt auch noch den Zauberspiegel, von der Gabi Müller, dort treffen sich auch sehr interesante Menschen, aus dem Bereich Energie- und Umweltverbesserung

Liebe Grüsse
Heinrich
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Roderich Hopp
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 26.März 2007 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nichts für ungut, aber es wäre schön wenn wir wieder zum eigentlichen Thema BHKW - Palmöl oder zerstören BHKWs angeblich den Regenwald zurückkehren würden.
Über andere Energieerzeugungsmaschinen könnte man sicher einen neuen Thread eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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Heinrich Dreier
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Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 26.März 2007 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr
Roderich Hopp

Sie haben recht, denn die BHKWs sind doch schon ein guter Anfang, und für die anderen Energiemaschinen, wurde schon an anderer Stelle genug geschrieben.
Aber wie ich schon mal geschrieben haben, was würde es wohl bedeuten, wenn z.B. der Dingel mit seinem Wassermotor recht hat, und auf der Basis dann auch noch BHKWs betrieben werden.
Ich kenne in Deutschland einen Vertrieb von BHKWs, die erlauben nicht, das die Geräte mit Palmöl betrieben werden, und die Herren sind so drauf, dass Angebote für Palmölanlagen nicht erstellt werden.

Grüsse
Heinrich
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Roderich Hopp
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 27.März 2007 9:39    Titel: Antworten mit Zitat

Werter @ Dreier !

Wenn man denn "Wasser " als nachwachsenden Rohstoff definieren kann und besagter Dingel- Motor über Jahre bei ca 8 000 Betriebsstunden p. A. hält wäre dies mit Sicherheit einer der größten technischen Fortschritte des 21. Jahrhunderts.
Meinten Sie mit Vertrieb ein Unternehmen das komplette BHKW- Lösungen vertreibt und dabei die Nutzung von Palmöl als Brennstoff, aus welchen Gründen auch immer verneint, oder meinten Sie eine Fondgesellschaft die Fonds von Firmen die Palmöl ab BHKw- Betreiber verkauft herausgenommen hat ?
Mit freundlichen Grüßen

Roderich Hopp
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Heinrich Dreier
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Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 27.März 2007 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo werter Herr
Roderich Hopp,

ich meinte,ein Unternehmen das komplette BHKW- Lösungen vertreibt und dabei die Nutzung von Palmöl als Brennstoff, aus welchen Gründen auch immer verneint.

Grüsse
Heinrich
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Roderich Hopp
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 27.März 2007 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Werter Herr Dreier !
Genau das machen wir bei der Projektierung von PBHKW- Kraftwerksanlagen für Investoren /Anleger von Anfang an.
Wir garantieren den Olpreis für derartige Großanlagen mit einem Verbrauch bis zu 700 Tonnen p.a. ( zur Zeit Rapsöl ) mit 52 - 57 Cent /Kg auf den gesamten Finanzierungszeitraum von 5-7- Jahren.
Würde mich freuen darüber mal ein Gespräch mit Ihnen führen zu können.
Meine Kontaktdaten müssten Sie ja haben. Werner hat Ihnen ja in den letzten Tagen was von mir zugeschickt.

Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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