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Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 24.Nov 2005 12:31 Titel: |
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Es wäre mit Sicherheit interessant, an einem optimalen Modell-Haus die unterschiedlichen Konzepte zu berechnen und vorzustellen.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 24.Nov 2005 12:44 Titel: Re: Viele Behauptungen ohne saubere Beweisführung |
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| mohodeh hat folgendes geschrieben:: |
Zuallererst:
wie in jedem Gewerbe gibt es eine Anzahl schwarzer Schafe, die das Blaue vom Himmel versprechen. Was die Brauchwassererwärmung (Trinkwasser im Sinne des Wasserversorgers) angeht gebe ich Ihnen vollkommen Recht: das rechnet sich überhaupt nicht! Ich kenne sogar Rechenbeispiele mit nur 8% Heizwärmeanteil der Brauchwasserversorgung.
Wo ich Ihnen energisch widersprechen muss ist das Thema Heizungsunterstützung. Ich will Ihnen das gerne erläutern:
1. Energiebedarf: wenn ich annehmen darf, dass das Haus in Ihrem Beispiel der EnEV entspricht (179kWh/m²a), dann kommt das Ihre auf 173m². Sollte es mehr verbrauchen, dann sollten Sie lieber dämmen, bevor Sie an eine Solaranlage denken. Ist billiger!
Schon bei einem Mauerwerk von 23cm + 14cm Vollwärmeschutz, entsprechenden Fenstern, Vermeidung von Wärmebrücken ist zum gleichen Preis wie ein Massivbauwerk mit 36cm Ziegelmauerwerk ein Energiebedarf von 37kWh/m²a zu erreichen. Das entspräche bei Ihrem Haus 6401kWh/a. Sieht schon etwas anders aus oder ? Das sind gerade mal 40%. Dann können wir anfangen, über eine Solaranlage nachzudenken.
2. heizungsunterstützende Solaranlage: viele Anbieter bieten einfach nur unzureichende Anlagen an. Bei einer Kollektorfläche, die vom Energieertrag her auf die Wassermenge im Pufferspeicher abgestimmt ist (mindestens 45l/m² Fläche bei Flachkollektoren, z.B. 1000l bei 22m²) und anständiger Regeltechnik, kann durchaus eine Ersparnis von 60% erreicht werden. Wie gesagt: das gilt für das entsprechend gedämmte Haus. In Ihrem Fall sollten es 1500l und 33m² sein. Klar ist auch, dass die Ausrichtung dann eine größe Rolle spielt, eine Anlage, die nach Norden blickt ist schließlich blanker Unsinn.
Noch zum Thema Anlagentechnik: Man darf auch nicht vergessen, dass viele Anbieter konventioneller Heizungen Solaranlagen ebenfalls im Programm haben, damit die eben im Programm sind: das sind häufig nicht gerade Effizienzwunder. Gerade im Bereich der Regeltechnik und Pufferspeicher ist die Effizienz in den letzten Jahren gestiegen, wohingegen die Kollektoren selbst effizienztechnisch ziemlich ausgereizt sind.
3. Information: leider bekommt man bei einer Suche im Internet zu Solarwärme haupsächlich Brauchwasseranlagen, selbst die meisten öffentlichen Broschüren, Anträge sind nur damit "geschmückt"; andererseits stößt man auf Seiten wie die Ihre, die halbe Wahrheiten verbreiten und die sind m.E. schlimmer als Unwahrheiten, da schwerer zu erkennen.
Die Behauptung, dass die Öffentlichkeit getäuscht wird, ist ja wohl ziemlich lächerlich! Jeder muss sich gut über das Thema informieren, da das Energiethema nur so voller Falschinformation überläuft: und die wird viel häufiger von großen Energiekonzernen (Öl, Strom) verbreitet als von meist mittelständischen Unternehmen im Bereich der regenerativen Energien, denn die haben keine so finanzkräftige und mächtige Lobby!
Denn wer denkt, wir könnten mit Öl/Gas so weiterwurschteln wie bisher, der irrt gewaltig. Schon in wenigen Jahren wird uns der Energiepreis so davonlaufen, dass einfach kein Geld mehr da ist, um den Regenerativen mit Ihren hohen Investitionskosten einen "Anschub" zu geben - das zum Thema Einspeisevergütung von PV-Anlagen, von wegen volkswirtschaftlicher Betrug.
Was das Verhältnis Investitionen/Energieertag angeht: zugegeben, ein großes Manko der meisten regenerativen Energiequellen, vor allem Sonne und Wind ist die niedrige Energiedichte und damit der Zwang große und effiziente Anlagen zu bauen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese Anlagen auch heute noch größtenteils in Kleinserien, wenn nicht als Einzelexemplare gebaut werden. So benutzt z.B. die PV Industrie Abfallsilizium aus der Chipproduktion. Würden Autos heute dergestalt gebaut, könnte sich kaum jemand ein so teures Gefährt leisten!!
Kleine Anregungen zum Nachdenken. Vielleicht ist der halben Wahrheit jetzt noch ein gutes Stück hinzugefügt.... |
Es wurde alles bereits in meinem Vorgänger Mail erwähnt und Sie machen wieder die gleichen Fehler:
zu Ihrem Punkt 1:
Sie gaukeln hier wieder den Lesern vor, die Effizienz der Solaranlage würde sich steigern, wenn ich nur noch einen gewissen niedrigen Heizbedarf habe. Das ist falsch und das sollten Sie wissen. Egal wie niedrig oder hoch mein Heizwärmebedarf ist, FAKT IST: Die Effizienz in Kilowattstunden der Solaranlage verändert sich um keine einzige Kilowattstunden. Ich erwirtschafte mit der Solaranlage genauso viele bzw. wenige Kilowattstunden an Heizenergie, egal wie gut oder schlecht mein Haus gedämmt ist. Die Effizienz verbessert sich dadurch nicht. Es verschieben sich dadurch nur die prozentualen Verhältnisse untereinander. Die wenige Effizienz der Solaranlage wird prozentual dadurch besser dargestellt, weil der Gesamt-Heizenergiebedarf heruntergeschraubt wurde, z.B. durch Dämmung. Das kann aber nicht bedeuten, dass sich die Effizienz der Solaranlage verbessert hat. Diese Suggestion der "Solarbranche" die auch in den Medien verbreitet wird, grenzt an Betrug....
zu Ihrem Punkt 2:
Dann werden Sie hoffentlich verstehen, dass ich auf die Barrikaden gehe, weil mir eine 6,5qm-Solaranlage mit "60%er solaer Heizenergieeffizienz" verkauft worden ist..., incl. Solarer Raumheizungsunterstützung für ein 200qm-2Fam-Wohnhaus. Ich betone: MIT SOLARER Raumheizungsunterstützung, d.h. sowohl "angeboten", "verkauft" und auch "installiert"....und von einem gerichtlich bestellten Gutachter für "funktionionsfähig gerichtlich bestätigt"....
zu Punkt 3:
Wenn Sie mir sagen, was auf meiner Webseite für angebliche Halbweiten stehen, dann präzisiere ich meine Angaben. In der Vergangenheit ist an dieser Stelle dann nur Schweigen gekommen.
Ansonsten kann ich Ihnen Ordnerweise Belege vorlegen, wie die Bürger in den Medien mit der Solartechnik belogen werden und auch zahlreiche CDs mit Fernsehsendungen. Ich habe meinen Vortrag zum Thema am 21.10.2005 vor sprachlosen Mitarbeitern beim NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf gehalten...insofern bin ich sehr gut ausgestattet und halte jeder Argumentation stand...denn: es gibt nichts klareres als die Wahrheit...
Rainer Hoffmann
www.solarkritik.de |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 24.Nov 2005 13:00 Titel: Re: Viele Behauptungen ohne saubere Beweisführung |
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| Zitat: |
[quote="solarkritik"][quote="mohodeh"]Zuallererst:
1. Energiebedarf: wenn ich annehmen darf, dass das Haus in Ihrem Beispiel der EnEV entspricht (179kWh/m²a), dann kommt das Ihre auf 173m². Sollte es mehr verbrauchen, dann sollten Sie lieber dämmen, bevor Sie an eine Solaranlage denken. Ist billiger!
Schon bei einem Mauerwerk von 23cm + 14cm Vollwärmeschutz, entsprechenden Fenstern, Vermeidung von Wärmebrücken ist zum gleichen Preis wie ein Massivbauwerk mit 36cm Ziegelmauerwerk ein Energiebedarf von 37kWh/m²a zu erreichen. Das entspräche bei Ihrem Haus 6401kWh/a. Sieht schon etwas anders aus oder ? Das sind gerade mal 40%. Dann können wir anfangen, über eine Solaranlage nachzudenken.
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Noch eine Erläuterung anhand einer Schulklasse, was deutlich macht, nach welchem Prinzip Sie argumentieren:
Beispiel: Eine Schulklasse besteht aus guten Schülern und schlechten Schülern. Bespielsweise zu 90% aus guten Schülern und zu 10% aus schlechten Schülern. Wenn man nun das Leistungsniveau in der gesamten Klasse senkt, sorgt man dafür, dass sich die Anzahl der schlechten Schüler verringert. Diese Verbesserung der schlechten Schüler ist nur dadurch erreicht worden, weil man das gesamte Leistungsniveau in der Klasse verschlechtert hat, aber nicht dadurch, dass sich die schlechten Schüler verbessert haben. Das gleiche Prinzip wird auch bei thermischen Solaranlagen angewendet: Man verringert das gesamte Heizbedarf-niveau, damit die Solaranlagen mit der miserablen Effizienz plötzlich prozentual besser darstehen. Aber die absolute Effizienz der Solaranlage hat sich nicht verbessert...diese Effizienz bleibt bei miserablen 400 KWH pro qm und Jahr... dieses Prinzip ist eine Variante des "solaren Schwindels"
Dieses Prinzip haben die GRÜNEN in vielen Dingen angewendet und ist auch ein Prinzip der ALT68er, die ihr eigenes miserables Bildungsniveau auf diese Art und Weise besser darstellen wollten...Nach diesem Prinzip wurde in den letzten Jahren Politik gemacht...
Rainer Hoffmann
www.solarkritik.de |
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 24.Nov 2005 13:10 Titel: |
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| Zitat: |
Dieses Prinzip haben die GRÜNEN in vielen Dingen angewendet und ist auch ein Prinzip der ALT68er, die ihr eigenes miserables Bildungsniveau auf diese Art und Weise besser darstellen wollten...Nach diesem Prinzip wurde in den letzten Jahren Politik gemacht...
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Hallo Solarkritik
Nach diesem Statement können sie zukünftig schreiben was Sie wollen. Ich werde Ihnen glauben!
Im Ernst: Ich freue mich, daß Sie in aller Klarheit die Problematik dieser stark beworbenen Technik aufzeigen.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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mohodeh Newbie
Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 24.Nov 2005 13:17 Titel: |
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| Zitat: |
zu Ihrem Punkt 1:
Sie gaukeln hier wieder den Lesern vor, die Effizienz der Solaranlage würde sich steigern, wenn ich nur noch einen gewissen niedrigen Heizbedarf habe. Das ist falsch und das sollten Sie wissen. Egal wie niedrig oder hoch mein Heizwärmebedarf ist, FAKT IST: Die Effizienz in Kilowattstunden der Solaranlage verändert sich um keine einzige Kilowattstunden. Ich erwirtschafte mit der Solaranlage genauso viele bzw. wenige Kilowattstunden an Heizenergie, egal wie gut oder schlecht mein Haus gedämmt ist. Die Effizienz verbessert sich dadurch nicht. Es verschieben sich dadurch nur die prozentualen Verhältnisse untereinander. Die wenige Effizienz der Solaranlage wird prozentual dadurch besser dargestellt, weil der Gesamt-Heizenergiebedarf heruntergeschraubt wurde, z.B. durch Dämmung. Das kann aber nicht bedeuten, dass sich die Effizienz der Solaranlage verbessert hat. Diese Suggestion der "Solarbranche" die auch in den Medien verbreitet wird, grenzt an Betrug....
zu Ihrem Punkt 2:
Dann werden Sie hoffentlich verstehen, dass ich auf die Barrikaden gehe, weil mir eine 6,5qm-Solaranlage mit "60%er solaer Heizenergieeffizienz" verkauft worden ist..., incl. Solarer Raumheizungsunterstützung für ein 200qm-2Fam-Wohnhaus. Ich betone: MIT SOLARER Raumheizungsunterstützung, d.h. sowohl "angeboten", "verkauft" und auch "installiert"....und von einem gerichtlich bestellten Gutachter für "funktionionsfähig gerichtlich bestätigt"....
zu Punkt 3:
Wenn Sie mir sagen, was auf meiner Webseite für angebliche Halbweiten stehen, dann präzisiere ich meine Angaben. In der Vergangenheit ist an dieser Stelle dann nur Schweigen gekommen.
Ansonsten kann ich Ihnen Ordnerweise Belege vorlegen, wie die Bürger in den Medien mit der Solartechnik belogen werden und auch zahlreiche CDs mit Fernsehsendungen. Ich habe meinen Vortrag zum Thema am 21.10.2005 vor sprachlosen Mitarbeitern beim NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf gehalten...insofern bin ich sehr gut ausgestattet und halte jeder Argumentation stand...denn: es gibt nichts klareres als die Wahrheit...
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zu 1.: Sorry, aber lesen Sie bitte erst mal richtig: ich habe nicht gesagt, dass die Effizienz verbessert wird durch Dämmung. Natürlich bleibt die gleich; aber wenn meine Anlage z.B. 3500kWh/a bringt, dann ist das bei 22000kWh/a Wärmebedarf nur ein Tropfen auf den heißen Stein, nämlich 15%, aber bei gedämmtem Haus mit 6500kWh/a sind es 53%, das ist wohl ein Unterschied! Und es sagt nichts über die Effizienz der Anlage aus. Vielmehr, unter welchen Umständen sich die Investition in diese Anlage rechnet! Bitte nicht die Tatsachen verdrehen!
Natürlich bleibt auch die Menge an Primärenergie gleich die durch die Solaranlage ersetzt wird, das ist ja vollkommen klar.
Je weniger Heizleistung mein zusätzliches System bringen muss, desto wirtschaftlicher werden dann alternative Methoden wie Erdwärme oder Holzheizungen. Bedenken Sie z.B. für Gas Anschusskosten, bzw. Grundgebühr!
Insgesamt muss das in einem Gesamtkontext gesehen werden. Die Solaranlage isoliert zu betrachten, ist nur bedingt aussagekräftig!
zu 2.: da kann man jedem nur sagen: informieren, informieren, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, auf solche Marktschreier hereinzufallen. Mir dreht sich der Magen um, wenn ich an Firmen denke, die in unseren Breiten wasserbetriebene Anlagen verkaufen.....keine Werbung für die Solarbranche, solche Firmen...
zu 3.: werde ich mit Sicherheit noch genauer tun...fehlte mir nur die Zeit bis jetzt. Jedenfalls beim Überfliegen bekam ich den geschilderten Eindruck!
In jeder Branche gibt es auch Lug und Trug - und je populärer und hype-behafteter es gerade zugeht, desto schlimmer, das gilt nicht nur für die Solarbranche.
Klar ist die Wahrheit natürlich. Umso kürzer, desto klarer. Nur dumm, dass beim Kürzen so leicht etwas unter den Tisch fällt...jedoch ist die ganze Wahrheit doch erheblich komplizierter als die Kurzversion... |
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mohodeh Newbie
Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 24.Nov 2005 13:30 Titel: |
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| Zitat: |
Noch eine Erläuterung anhand einer Schulklasse, was deutlich macht, nach welchem Prinzip Sie argumentieren:
Beispiel: Eine Schulklasse besteht aus guten Schülern und schlechten Schülern. Bespielsweise zu 90% aus guten Schülern und zu 10% aus schlechten Schülern. Wenn man nun das Leistungsniveau in der gesamten Klasse senkt, sorgt man dafür, dass sich die Anzahl der schlechten Schüler verringert. Diese Verbesserung der schlechten Schüler ist nur dadurch erreicht worden, weil man das gesamte Leistungsniveau in der Klasse verschlechtert hat, aber nicht dadurch, dass sich die schlechten Schüler verbessert haben. Das gleiche Prinzip wird auch bei thermischen Solaranlagen angewendet: Man verringert das gesamte Heizbedarf-niveau, damit die Solaranlagen mit der miserablen Effizienz plötzlich prozentual besser darstehen. Aber die absolute Effizienz der Solaranlage hat sich nicht verbessert...diese Effizienz bleibt bei miserablen 400 KWH pro qm und Jahr... dieses Prinzip ist eine Variante des "solaren Schwindels"
Dieses Prinzip haben die GRÜNEN in vielen Dingen angewendet und ist auch ein Prinzip der ALT68er, die ihr eigenes miserables Bildungsniveau auf diese Art und Weise besser darstellen wollten...Nach diesem Prinzip wurde in den letzten Jahren Politik gemacht...
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Das ist genau die Argumentation aus der Weiter-so-wir-haben-ja-genug-Öl-Fraktion (oder ich verdiene damit mein Geld?!?!-Fraktion). Wir lassen mal etwas weg, dichten nochmal was dazu und schon haben wir eine Aussage gründlich verfälscht:
Es ging in dem Punkt nicht um die Effizienz der Anlage selbst; das ist wie man so schön sagt, eine Anlagengröße; sondern um den Anteil des Gesamtenergiebedarfs und den Grundsatz: zuerst dämmen und dann sehen wir weiter: wenn durch Dämmung mit vertretbaren Kosten kaum noch Verbesserung zu erzielen ist, dann kann man weiter Primärenergie sparen durch eine Solaranlage. Punkt. Dann ist es auch wirtschaftlich.
Bei steigendem Öl/Gaspreis steigt natürlich auch die Höhe der für die gesparte Primärenergie erforderlichen Kosten.
Sie wollen ja wohl niemendem vormachen, dass der Öl/Gaspreis auf mittlere Sicht (und lange Sicht sowieso) nicht steigen wird ?!?! |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 24.Nov 2005 13:41 Titel: |
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| mohodeh hat folgendes geschrieben:: |
| Zitat: |
zu Ihrem Punkt 1:
Sie gaukeln hier wieder den Lesern vor, die Effizienz der Solaranlage würde sich steigern, wenn ich nur noch einen gewissen niedrigen Heizbedarf habe. Das ist falsch und das sollten Sie wissen. Egal wie niedrig oder hoch mein Heizwärmebedarf ist, FAKT IST: Die Effizienz in Kilowattstunden der Solaranlage verändert sich um keine einzige Kilowattstunden. Ich erwirtschafte mit der Solaranlage genauso viele bzw. wenige Kilowattstunden an Heizenergie, egal wie gut oder schlecht mein Haus gedämmt ist. Die Effizienz verbessert sich dadurch nicht. Es verschieben sich dadurch nur die prozentualen Verhältnisse untereinander. Die wenige Effizienz der Solaranlage wird prozentual dadurch besser dargestellt, weil der Gesamt-Heizenergiebedarf heruntergeschraubt wurde, z.B. durch Dämmung. Das kann aber nicht bedeuten, dass sich die Effizienz der Solaranlage verbessert hat. Diese Suggestion der "Solarbranche" die auch in den Medien verbreitet wird, grenzt an Betrug....
zu Ihrem Punkt 2:
Dann werden Sie hoffentlich verstehen, dass ich auf die Barrikaden gehe, weil mir eine 6,5qm-Solaranlage mit "60%er solaer Heizenergieeffizienz" verkauft worden ist..., incl. Solarer Raumheizungsunterstützung für ein 200qm-2Fam-Wohnhaus. Ich betone: MIT SOLARER Raumheizungsunterstützung, d.h. sowohl "angeboten", "verkauft" und auch "installiert"....und von einem gerichtlich bestellten Gutachter für "funktionionsfähig gerichtlich bestätigt"....
zu Punkt 3:
Wenn Sie mir sagen, was auf meiner Webseite für angebliche Halbweiten stehen, dann präzisiere ich meine Angaben. In der Vergangenheit ist an dieser Stelle dann nur Schweigen gekommen.
Ansonsten kann ich Ihnen Ordnerweise Belege vorlegen, wie die Bürger in den Medien mit der Solartechnik belogen werden und auch zahlreiche CDs mit Fernsehsendungen. Ich habe meinen Vortrag zum Thema am 21.10.2005 vor sprachlosen Mitarbeitern beim NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf gehalten...insofern bin ich sehr gut ausgestattet und halte jeder Argumentation stand...denn: es gibt nichts klareres als die Wahrheit...
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zu 1.: Sorry, aber lesen Sie bitte erst mal richtig: ich habe nicht gesagt, dass die Effizienz verbessert wird durch Dämmung. Natürlich bleibt die gleich; aber wenn meine Anlage z.B. 3500kWh/a bringt, dann ist das bei 22000kWh/a Wärmebedarf nur ein Tropfen auf den heißen Stein, nämlich 15%, aber bei gedämmtem Haus mit 6500kWh/a sind es 53%, das ist wohl ein Unterschied! Und es sagt nichts über die Effizienz der Anlage aus. Vielmehr, unter welchen Umständen sich die Investition in diese Anlage rechnet! Bitte nicht die Tatsachen verdrehen!
Natürlich bleibt auch die Menge an Primärenergie gleich die durch die Solaranlage ersetzt wird, das ist ja vollkommen klar.
Je weniger Heizleistung mein zusätzliches System bringen muss, desto wirtschaftlicher werden dann alternative Methoden wie Erdwärme oder Holzheizungen. Bedenken Sie z.B. für Gas Anschusskosten, bzw. Grundgebühr!
Insgesamt muss das in einem Gesamtkontext gesehen werden. Die Solaranlage isoliert zu betrachten, ist nur bedingt aussagekräftig!
zu 2.: da kann man jedem nur sagen: informieren, informieren, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, auf solche Marktschreier hereinzufallen. Mir dreht sich der Magen um, wenn ich an Firmen denke, die in unseren Breiten wasserbetriebene Anlagen verkaufen.....keine Werbung für die Solarbranche, solche Firmen...
zu 3.: werde ich mit Sicherheit noch genauer tun...fehlte mir nur die Zeit bis jetzt. Jedenfalls beim Überfliegen bekam ich den geschilderten Eindruck!
In jeder Branche gibt es auch Lug und Trug - und je populärer und hype-behafteter es gerade zugeht, desto schlimmer, das gilt nicht nur für die Solarbranche.
Klar ist die Wahrheit natürlich. Umso kürzer, desto klarer. Nur dumm, dass beim Kürzen so leicht etwas unter den Tisch fällt...jedoch ist die ganze Wahrheit doch erheblich komplizierter als die Kurzversion... |
Nochmal zu 1:
Auch bei einem gut gedämmten Haus ändert sich die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage an sich nicht. Bezogen auf die Investitionskosten, die ich tätigen muss, ist die Effizienz der Solaranlage einfach hundsmiserabel. Sie jonglieren nur mit Prozentzahlen, ohne die absoluten Werte von 400 KWH pro qm und Jahr zur Kenntnis zu nehmen. Und nur die absoluten KW-Ertrags-werte sind interessant und keine Prozentsätze.
Nochmal zu 2:
Ich hatte sogar im Jahre 1996 einen Architekten dabei und habe bei der Verbraucherzentrale NRW im Jahre 1996 angerufen...leider nur angerufen und nicht schriftlich bestätigen lassen...
Nochmal zu 3:
wie ich schon sagte...die Antwort, wie auch Ihre, kenne ich...seit einigen Jahren...
Und wenn Sie mit "Lug und Betrug" auch in anderen Branchen argumentieren, dann darf ich Sie auch demnächst umbringen, weil ja gestern in Bad Salzdetfurth auch jemand jemanden umgebracht hat...o.k. ich weiss Bescheid...gut zu wissen...
Dieses Argument mit "den anderen Branchen" kenne ich auch bereits zur genüge und es kotzt mich ehrlich gesagt an...sorry...denn dieses Argument kommt immer dann, wenn die Argumente ausgehen...und man eigentlich zugeben muss, dass die Solarbranche beschei... |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 24.Nov 2005 13:54 Titel: |
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[quote="mohodeh"]
| Zitat: |
Noch eine Erläuterung anhand einer Schulklasse, was deutlich macht, nach welchem Prinzip Sie argumentieren:
Das ist genau die Argumentation aus der Weiter-so-wir-haben-ja-genug-Öl-Fraktion (oder ich verdiene damit mein Geld?!?!-Fraktion). Wir lassen mal etwas weg, dichten nochmal was dazu und schon haben wir eine Aussage gründlich verfälscht:
Es ging in dem Punkt nicht um die Effizienz der Anlage selbst; das ist wie man so schön sagt, eine Anlagengröße; sondern um den Anteil des Gesamtenergiebedarfs und den Grundsatz: zuerst dämmen und dann sehen wir weiter: wenn durch Dämmung mit vertretbaren Kosten kaum noch Verbesserung zu erzielen ist, dann kann man weiter Primärenergie sparen durch eine Solaranlage. Punkt. Dann ist es auch wirtschaftlich.
Bei steigendem Öl/Gaspreis steigt natürlich auch die Höhe der für die gesparte Primärenergie erforderlichen Kosten.
Sie wollen ja wohl niemendem vormachen, dass der Öl/Gaspreis auf mittlere Sicht (und lange Sicht sowieso) nicht steigen wird ?!?! |
Wie ebenfalls bereits erwähnt:
Das Video von www.fuchsmedia.de beschreibt sehr anschaulich die Reihenfolge der notwendigen Investitionen zur Energieeinsparung: Die Solaranlage kommt demnach erst an 5. Stelle. Und bei dieser Betrachtung spielt einzig und Allein die Effizienz in eingesparten Kilowattstunden eine Rolle, was auch richtig ist. Und nicht steigende Energiepreise, denn die steigenden Energiepreise wirken sich bei den Einsparpotentialen am stärksten aus, wo ich auch am meisten Energie einspare...und dort steht eine Solaranlage erst an 5. Stelle...und nicht an 1. Stelle, wie die politisch gesteuerte und finanzierte Solarbranche ganz Deutschland seit 7 Jahren vorgaukeln will....und in diesem Zusammenhang muss ein Umdenken in Deutschland stattfinden, damit die Abzocke mit ineffizienten Solaranlagen endlich aufhört... |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2922
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Verfasst am: 24.Nov 2005 19:40 Titel: |
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| solarkritik hat folgendes geschrieben:: |
....und in diesem Zusammenhang muss ein Umdenken in Deutschland stattfinden, damit die Abzocke mit ineffizienten Solaranlagen endlich aufhört... |
Leider wird das Umdenken wie immer einige Jahre dauern, oder aber es wird ein Produkt auf den Markt gebracht, was alles bisher gewesene in den Schatten stellt. Dann müssen nur noch die richtigen "Berater" gebildet und an die Front gebracht werden.
Grüße
Heinrich |
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Walter Specialist
Anmeldungsdatum: 02.10.2003 Beiträge: 230
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Verfasst am: 24.Nov 2005 20:18 Titel: Die Praxis lehrt uns.................... |
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Hallo @ alle
Ich wusste gar nicht das man über ein Sach und Fachthema derat
schlecht und emotional * diskutieren * kann !
Wenn anonyme Schreiberlinge hier im Forum was schlecht machen
wollen, was in der Praxis seit langem bewährt ist und immer wieder erstaunliches hervorbringt und in die tat umsetzt, ist das zu bedauern.
Denn z.B. Die Firma www.jenni.ch leistet im Solartechnik Bereich
seit Jahren * unvorstellbares * !
Aber nicht mit reden sondern mit taten.
Gerade jetzt realisiert Herr Jenni mit seiner Firma wieder ein einzig-
artiges Projekt.( Wie schon viele vorher)
Was ich bemängle ist eben gerade das Fachwissen das einige User
immer wieder so gekonnt einsetzen ( anonym natürlich ) !
Vor allem diese pauschale verallgemeinerung ist schrecklich.
Ich hoffe die Info's auf www.jenni.ch zur Solartechnik, etc. sind für
einige interessant.
Vielen Dank.
Grüsse
Walter Winkler |
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Bierschlucker Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.11.2004 Beiträge: 346
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Verfasst am: 24.Nov 2005 23:56 Titel: einfach lesen... |
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Hi Walter,
Leider gibt es immer wieder Leute die alles pauschalieren. Ich kenne jetzt nicht den Film der Fuchs - Media, dass die Solarenergie als Einsparpotential an fünfter Stelle liegt hat auch seine Gründe. So rechnet es sich normalerweise nicht ein älteres Haus auf Solarenergie ümzurüsten, da die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Und je weniger nutzbare Fläche für Solarenergie nutzbar gemacht werden können (z.B. mehrstöckige Stadthäuser, zusammengebaut) umso schlechter wird der Kosten - Nutzen Effekt. Wärmedämmung der Fassade bzw. der Fenster oder des Dachstuhls, Modernisierung der Heizungsanlage, ein Deckenventilator (der bringt wirklich was ) Wärmetauscher etc. sind praktisch in jedem Projekt realisierbar. So gesehen sind wirklich nur in wenigen Fällen Solarenergie wirklich sinnvoll nutzbar. Deshalb eine Branche aber an den Pranger zu stellen halte ich für ungerechtfertigt. Gerade bei Neubauten (Ein- oder Zweifamillienhäuser) ist es auch heute schon bei professioneller Planung möglich ein Nullenergiehaus auch in unseren Breiten zu erstellen, dessen Mehrkosten bei gleichbleibenden Energiekosten in ca. 15 Jahren (incl. Wartung) amortisiert sind. Und da rechnet sich die Solarenergie allemal. Das es auf diesem Gebiet schwarze Schafe gibt, die mit utopischen Versprechen nur abzocken wollen ist unbestritten, somit kann ich jedem Häuslebesitzer nur raten die Mehrkosten eines Architekten in Anspruch zu nehmen und nicht gleich zu einer x-beliebigen Firma zu rennen.
Ein Beispiel:
Es werden bereits etliche Freibäder (auch schon seit den achziger Jahren) mit Solarenergie beheizt, hier ist die Kosten- Nutzeneffizienz enorm...
So jetzt noch was:
Ausschlaggebend für die Effizienz sind Anschaffungspreis, Wartung und Haltbarkeit. Solarpanels sind nahezu wartungsfrei, deren Haltbarkeit ist gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen weit überlegen. Ich hatte vor ca. 17 Jahren in mein Haus eine Gasheizungsanlage einbauen lassen. Vor zwei Jahren war diese defekt. Zu einem entsprach diese nicht mehr der neuen Abgasnorm, zum anderen wäre der Umbau dieser Anlage teurer gewesen als eine Neue. Hab da logischerweise ne neue von ner anderen Firma installiert, der Heizungsbauer der alten Anlage spricht heute nicht mehr mit mir (Heizkostenersparnis war ca. 50%, man möchts net glauben, jetzt habn's aber beim Gas wieder krass zughaut die Anlage kann nix dafür)...
Klar hab ich mir überlegt ne Solarheizung unterstützend einzubauen, bei der Dachkonstruktion (Hutdach), der nutzbaren Fläche, der Optik und der Kosten/Nutzen - Bilanz hats sichs einfach nicht gerechnet (2 Stockwerke, ca. 230 qm Wohnfläche).
Fazit:
Ein Kamel in die Arktis zu verfrachten, oder einen Eisbären in der Wüste auszusetzen ist zwar möglich, beide Spezies werden das aber nicht überleben. Daraus aber zu schliessen beide wären nicht überlebensfähig ist genau so unsinnig wie die bisher geführte Diskussion. Thermische Solaranlagen funktionieren in Hammerfest höchstwarscheinlich nicht so gut wie auf Santorini, deren Einwohner zu 70% ihr Warmwasser mit thermischen Solaranlagen erzeugen. In Hammerfest hab nicht eine einzige gesehen...
MfG Bierschlucker |
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Bierschlucker Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.11.2004 Beiträge: 346
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Verfasst am: 24.Nov 2005 23:57 Titel: einfach lesen... |
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Hi Walter,
Leider gibt es immer wieder Leute die alles pauschalieren. Ich kenne jetzt nicht den Film der Fuchs - Media, dass die Solarenergie als Einsparpotential an fünfter Stelle liegt hat auch seine Gründe. So rechnet es sich normalerweise nicht ein älteres Haus auf Solarenergie ümzurüsten, da die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Und je weniger nutzbare Fläche für Solarenergie nutzbar gemacht werden können (z.B. mehrstöckige Stadthäuser, zusammengebaut) umso schlechter wird der Kosten - Nutzen Effekt. Wärmedämmung der Fassade bzw. der Fenster oder des Dachstuhls, Modernisierung der Heizungsanlage, ein Deckenventilator (der bringt wirklich was ) Wärmetauscher etc. sind praktisch in jedem Projekt realisierbar. So gesehen sind wirklich nur in wenigen Fällen Solarenergie wirklich sinnvoll nutzbar. Deshalb eine Branche aber an den Pranger zu stellen halte ich für ungerechtfertigt. Gerade bei Neubauten (Ein- oder Zweifamillienhäuser) ist es auch heute schon bei professioneller Planung möglich ein Nullenergiehaus auch in unseren Breiten zu erstellen, dessen Mehrkosten bei gleichbleibenden Energiekosten in ca. 15 Jahren (incl. Wartung) amortisiert sind. Und da rechnet sich die Solarenergie allemal. Das es auf diesem Gebiet schwarze Schafe gibt, die mit utopischen Versprechen nur abzocken wollen ist unbestritten, somit kann ich jedem Häuslebesitzer nur raten die Mehrkosten eines Architekten in Anspruch zu nehmen und nicht gleich zu einer x-beliebigen Firma zu rennen.
Ein Beispiel:
Es werden bereits etliche Freibäder (auch schon seit den achziger Jahren) mit Solarenergie beheizt, hier ist die Kosten- Nutzeneffizienz enorm...
So jetzt noch was:
Ausschlaggebend für die Effizienz sind Anschaffungspreis, Wartung und Haltbarkeit. Solarpanels sind nahezu wartungsfrei, deren Haltbarkeit ist gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen weit überlegen. Ich hatte vor ca. 17 Jahren in mein Haus eine Gasheizungsanlage einbauen lassen. Vor zwei Jahren war diese defekt. Zu einem entsprach diese nicht mehr der neuen Abgasnorm, zum anderen wäre der Umbau dieser Anlage teurer gewesen als eine Neue. Hab da logischerweise ne neue von ner anderen Firma installiert, der Heizungsbauer der alten Anlage spricht heute nicht mehr mit mir (Heizkostenersparnis war ca. 50%, man möchts net glauben, jetzt habn's aber beim Gas wieder krass zughaut die Anlage kann nix dafür)...
Klar hab ich mir überlegt ne Solarheizung unterstützend einzubauen, bei der Dachkonstruktion (Hutdach), der nutzbaren Fläche, der Optik und der Kosten/Nutzen - Bilanz hats sichs einfach nicht gerechnet (2 Stockwerke, ca. 230 qm Wohnfläche).
Fazit:
Ein Kamel in die Arktis zu verfrachten, oder einen Eisbären in der Wüste auszusetzen ist zwar möglich, beide Spezies werden das aber nicht überleben. Daraus aber zu schliessen beide wären nicht überlebensfähig ist genau so unsinnig wie die bisher geführte Diskussion. Thermische Solaranlagen funktionieren in Hammerfest höchstwarscheinlich nicht so gut wie auf Santorini, deren Einwohner zu 70% ihr Warmwasser mit thermischen Solaranlagen erzeugen. In Hammerfest hab nicht eine einzige gesehen...
MfG Bierschlucker |
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Bierschlucker Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.11.2004 Beiträge: 346
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Verfasst am: 25.Nov 2005 0:00 Titel: |
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Tschuldigung war doppelt, kam ne Fehlermeldung, Mod. bitte einen Beitrag löschen, danke...
MfG Bierschlucker |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 25.Nov 2005 7:00 Titel: Re: einfach lesen... |
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| Bierschlucker hat folgendes geschrieben:: |
Hi Walter,
Leider gibt es immer wieder Leute die alles pauschalieren. Ich kenne jetzt nicht den Film der Fuchs - Media, dass die Solarenergie als Einsparpotential an fünfter Stelle liegt hat auch seine Gründe. So rechnet es sich normalerweise nicht ein älteres Haus auf Solarenergie ümzurüsten, da die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Und je weniger nutzbare Fläche für Solarenergie nutzbar gemacht werden können (z.B. mehrstöckige Stadthäuser, zusammengebaut) umso schlechter wird der Kosten - Nutzen Effekt. Wärmedämmung der Fassade bzw. der Fenster oder des Dachstuhls, Modernisierung der Heizungsanlage, ein Deckenventilator (der bringt wirklich was ) Wärmetauscher etc. sind praktisch in jedem Projekt realisierbar. So gesehen sind wirklich nur in wenigen Fällen Solarenergie wirklich sinnvoll nutzbar. Deshalb eine Branche aber an den Pranger zu stellen halte ich für ungerechtfertigt. Gerade bei Neubauten (Ein- oder Zweifamillienhäuser) ist es auch heute schon bei professioneller Planung möglich ein Nullenergiehaus auch in unseren Breiten zu erstellen, dessen Mehrkosten bei gleichbleibenden Energiekosten in ca. 15 Jahren (incl. Wartung) amortisiert sind. Und da rechnet sich die Solarenergie allemal. Das es auf diesem Gebiet schwarze Schafe gibt, die mit utopischen Versprechen nur abzocken wollen ist unbestritten, somit kann ich jedem Häuslebesitzer nur raten die Mehrkosten eines Architekten in Anspruch zu nehmen und nicht gleich zu einer x-beliebigen Firma zu rennen.
Ein Beispiel:
Es werden bereits etliche Freibäder (auch schon seit den achziger Jahren) mit Solarenergie beheizt, hier ist die Kosten- Nutzeneffizienz enorm...
So jetzt noch was:
Ausschlaggebend für die Effizienz sind Anschaffungspreis, Wartung und Haltbarkeit. Solarpanels sind nahezu wartungsfrei, deren Haltbarkeit ist gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen weit überlegen. Ich hatte vor ca. 17 Jahren in mein Haus eine Gasheizungsanlage einbauen lassen. Vor zwei Jahren war diese defekt. Zu einem entsprach diese nicht mehr der neuen Abgasnorm, zum anderen wäre der Umbau dieser Anlage teurer gewesen als eine Neue. Hab da logischerweise ne neue von ner anderen Firma installiert, der Heizungsbauer der alten Anlage spricht heute nicht mehr mit mir (Heizkostenersparnis war ca. 50%, man möchts net glauben, jetzt habn's aber beim Gas wieder krass zughaut die Anlage kann nix dafür)...
Klar hab ich mir überlegt ne Solarheizung unterstützend einzubauen, bei der Dachkonstruktion (Hutdach), der nutzbaren Fläche, der Optik und der Kosten/Nutzen - Bilanz hats sichs einfach nicht gerechnet (2 Stockwerke, ca. 230 qm Wohnfläche).
Fazit:
Ein Kamel in die Arktis zu verfrachten, oder einen Eisbären in der Wüste auszusetzen ist zwar möglich, beide Spezies werden das aber nicht überleben. Daraus aber zu schliessen beide wären nicht überlebensfähig ist genau so unsinnig wie die bisher geführte Diskussion. Thermische Solaranlagen funktionieren in Hammerfest höchstwarscheinlich nicht so gut wie auf Santorini, deren Einwohner zu 70% ihr Warmwasser mit thermischen Solaranlagen erzeugen. In Hammerfest hab nicht eine einzige gesehen...
MfG Bierschlucker |
...und genau DAS was Sie hier beschreiben, macht die Solarbranche und wird dabei "Hemmunglos" von GRÜNEN IDEOLOGEN wie Trittin unterstützt, der nachweislich vorsätzlich mit seiner Pressemeldung vom 04.04.2005 gelogen hat. Ich betone: Vorsätzlich gelogen hat...
Anderes Beispiel:
Die Grüne Politik hat uns 7 Jahre lang einen Trabbi verkauft und hat behauptet, der Trabbi sei konkurrenzfähig, ohne allerdings den Bürgern mitzuteilen, dass diese "Konkurrenzfähigkeit" nur gegenüber Fahrrädern existiert....
So wurde Solartechnik in Deutschland 7 Jahrelang schöngeredet, in dem bewusst entscheidende und relevante Fakten verschwiegen worden sind...
Und auch ein Bewusstes Verschweigen muss politisch als LÜGE abqualifiziert werden, sonst wird sich an der verlogenden Politik (das geht durch alle Parteien) nie etwas ändern...
Und ich weise daraufhin, dass ich hier von Anfang an nicht anonym diskutiert habe...
Rainer Hoffmann
www.solarkritik.de |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 25.Nov 2005 7:12 Titel: www.solarbibel.de |
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und...:
Ich verweise auch nochmal auf meine WEbseite
www.solarbibel.de
Dort wird alle das angegeben, was in dem Forum kritisiert worden ist. Dort wird von mir z.B. gesagt, dass Solartechnik in Schwimmbäder sehrwohl Sinn macht...
Ich wehre mich dadegen, dass dem "dummen Volk" für den Privathaushalt als "effizient" und "ausgereift" und "wirtschaftlich" verkauft wird...das ist BETRUG...um es nochmal auf den Punkt zu bringen... |
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Bierschlucker Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.11.2004 Beiträge: 346
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Verfasst am: 25.Nov 2005 8:53 Titel: |
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Hi Reiner,
Ich bin nicht bereit in diesem Forum parteipolitisch Stellung zu nehmen, denn da wäre auch Windkraft, Braunnkohle und auch Atomkraft zu kritisieren...
Die Preispolitik der Bindung von Gas zu Öl, Kohlepfennig, Nullraps und deren Auswirkung etc.
Halten wir also fest:
Solarenergie (thermisch oder Voltaisch) ist nur dann sinnvoll, wenn genügend Sonnenenergie (Sonnenscheindauer pro Tag, kumuliert aufs Jahr) vorhanden ist. Ein Wasserkraftwerk in der Norddeutschen Tiefebene zu bauen ist genau so sinnvoll wie eine Thermische Solaranlage in Hammerfest! Ich wohne in München, da gibt's nördlich von München (links der A9) doch glatt ein Windkraftwerk. Konstanten Wind gibts bei uns net, wenn da der Wind weht, dann so, dass der Betrieb des Windkraftwerks eingestellt werden muss...
Also nochmal:
Der beste Wärmeenergiespeicher ist Wasser. Die Sonnenenergie reicht aber leider nicht aus unsere Seeen (neue Rechtschreibung, wie bös) eisfrei zu halten. Es kann in unseren Breitengraden nicht davon ausgegangen werden auch nur annähernd kostendeckend unsere Bevölkerung mit Solarenegie zu versorgen. Selbst Wasserkraft, dass in Österreich und Bayern erheblich zur Stromerzeugung beiträgt, ist ökologisch umstritten.
Jetzt definitiv:
Wie schauts denn aus mit der Energiebilanz?
Wieviel Energie kostet es ein Auto herzustellen, die Lebensdauer des Fahrzeugs und der Verbrauch?
Eine Stunde Stau mit laufendem Motor in nem 3er BMW verbraucht etwa so viel Energie wie ein vier Personenhaushalt im Winter am Tag mit Heizung! Selbst der hellste Sonnenschein könnte diesen BMW auch unter Ausnutzung sämtlich vorhandener beschienenen und mit Solarzellen bestückten Oberflächen bestenfalls den Anlasser in Wallung bringen, vorausgesetzt die Musikanlage ist nicht voll aufgedreht. Fahren kann man damit freilich nicht und 250 kmh erreicht man mit den zu bewegenden 1,5 Tonnen selbst mit moderaster Beschleunigung nicht mal perifär...
Solarenergie ist Spielzeug, mag sein das diese Energie in absehbarer Zeit effektiv nutzbar gemacht werden kann, in Einzelfällen ist das sogar heute schon eindrucksvoll gelungen...
Es ist sogar angedacht die Wüste Saharah mit Solarzellen zu bestücken, die Energie mittels elektrolytisch erzeugtem Wasserstoff nach Europa zu verfrachten, ökonomisch sind bisher arktische Bohrinseln erheblich günstiger...
Ökologisch ist das bösartig, ich weiss das, Sonnenenergie ist leider auch nicht kostenlos und auch nur bedingt umweltfreundlich, da die Energiebilanz der Herstellung der Zellen (thermisch oder voltaisch) ja erst mal ausgeglichen werden muss. Bei Freibadheizungen rechnet sich das, in Einzelfällen auch bei Privathäusern, Sollartechnik hat zweifellos eine Zukunft, man sollte diese aber dennoch nicht überbewerten...
Jemanden der Solartechnik vertreibt sollte man dennoch nicht als Betrüger bezeichnen, es sei denn er betrügt wirklich. Und da hat's dann nix mehr mit der Technik zu tun...
MfG Bierschlucker |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 25.Nov 2005 9:35 Titel: |
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Wie ich bereits gesagt habe:
"Wer wichtige und relevante Fakten zur Effizienz der thermischen Solartechnik verschweigt, ist ein Betrüger !!"
Und dieses "Verschweigen" wird/wurde von Trittin von allerhöchster Stelle vorgemacht, wie es funktioniert. Und weil Trittin verschweigt/betrügt, legitimieren sich alle anderen auch für diesen Schwindel. Wenn der "Chef" lügt und verschweigt, dürfen die Mitarbeiter auch lügen...so läuft das "Spiel"...
Deshalb auch meine Forderung:
Wir brauchen keine AGENDA2010 "von unten nach oben"...sondern "VON OBEN NACH UNTEN"...
Rainer Hoffmann
www.solarkritik.de
und
www.solarbibel.de |
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maennlein Newbie
Anmeldungsdatum: 13.09.2005 Beiträge: 29
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Verfasst am: 25.Nov 2005 13:37 Titel: |
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Huch ist das lustig, wenn Ideologen über andere Ideologen herziehen.
Jenseits dessen kann man sich auch ganz pragmatisch dem Thema nähern. Richtig ist, dass für ein normales Einfamilienhaus, vielleicht noch bei einem Zwei- Personen- Haushalt eine solare Brauchwassererwärmung (ja, so wird das nunmal genannt, auch wenn das "Brauchwasser" in Wirklichkeit Trinkwasser ist) nicht viel abwirft. Die solare Heizungsunterstützung will ich jetzt mal außen vor lassen.
Wenn ich aber bei einem Mehrfamilienhaus Energiekosten von kanpp 1000 Euro pro Jahr allein zur "Brauchwasser"- Erwärmung habe, wenn der regionale Energieversorger die Gaspreise demnächst erhöht, wenn ich vorsorglich bei der letzten Heizungs-Sanierung einen Warmwassserspeicher mit der Möglichkeit zum Solaranschluss installiert habe, dann wird mir beim Nachrechner sehr wahrscheinlich vor Augen treten: Die Anschaffung von Solarlkollektoren rechnet sich. Die erhältlichen Fördermittel sind dabei gewiss ein angenehmer Effekt, aber keinesfalls für die Effizienz entscheidend.
Entgegen andere Meinung sind es gerade die städtischen Mietshäuser, für die sich eine Solaranlage rechnet. Wenn wir z.B. von 10 Haushalten in einem Objekt ausgehen, dann gibt es eigentlich rund um die Uhr jemanden, der duscht, die Waschmaschine oder den Geschirrspüler laufen hat oder was weiß ich was. Es sind auch nie alle gleichzeitig im Urlaub.
Also kann sich Solartherme sehr wohl rechnen, es kommt nur immer auf den einzelnen Fall an. |
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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 25.Nov 2005 14:16 Titel: |
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| maennlein hat folgendes geschrieben:: |
Huch ist das lustig, wenn Ideologen über andere Ideologen herziehen.
Jenseits dessen kann man sich auch ganz pragmatisch dem Thema nähern. Richtig ist, dass für ein normales Einfamilienhaus, vielleicht noch bei einem Zwei- Personen- Haushalt eine solare Brauchwassererwärmung (ja, so wird das nunmal genannt, auch wenn das "Brauchwasser" in Wirklichkeit Trinkwasser ist) nicht viel abwirft. Die solare Heizungsunterstützung will ich jetzt mal außen vor lassen.
Wenn ich aber bei einem Mehrfamilienhaus Energiekosten von kanpp 1000 Euro pro Jahr allein zur "Brauchwasser"- Erwärmung habe, wenn der regionale Energieversorger die Gaspreise demnächst erhöht, wenn ich vorsorglich bei der letzten Heizungs-Sanierung einen Warmwassserspeicher mit der Möglichkeit zum Solaranschluss installiert habe, dann wird mir beim Nachrechner sehr wahrscheinlich vor Augen treten: Die Anschaffung von Solarlkollektoren rechnet sich. Die erhältlichen Fördermittel sind dabei gewiss ein angenehmer Effekt, aber keinesfalls für die Effizienz entscheidend.
Entgegen andere Meinung sind es gerade die städtischen Mietshäuser, für die sich eine Solaranlage rechnet. Wenn wir z.B. von 10 Haushalten in einem Objekt ausgehen, dann gibt es eigentlich rund um die Uhr jemanden, der duscht, die Waschmaschine oder den Geschirrspüler laufen hat oder was weiß ich was. Es sind auch nie alle gleichzeitig im Urlaub.
Also kann sich Solartherme sehr wohl rechnen, es kommt nur immer auf den einzelnen Fall an. |
Richtig...Sie werden es kaum glauben...aber ich stimme Ihnen voll zu...Bei solchen Konstellationen macht thermische Solartechnik in Deutschland durchaus sinn...bei auch einer bestimmten Kollektorgröße...weil bei solchen Konstallationen auch ein relevanter Bedarf an Wärme zur (Trink)-Wassererwärmung auch im Sommer gedeckt werden muss, der durch den Solarkollektor entsprechend "befriedigt" werden kann...
Wie gesagt: Volle Zustimmung...
Aber Trittin "verkauft" Solaranlagen an private Häuslebauer und Einfamilienhäuser mit maximal 4-Personen und bei dieser Konstallation sind "Solaranlagen" (sorry) BETRUG...und es wird eine Effizienz schöngeredet und "schöngerechnet", die gar nicht vorhanden ist. Es werden die Bürger mit bewusster politischer Desinformation dummgehalten. Ich weiss wovon ich rede, denn mich hat man bereits in Ordnungshaft gesteckt, weil ich die Bürger "aufkläre"...was natürlich politisch nicht gewollt und nicht gewünscht ist...
Wie kommen sonst solche Aussagen wie im WDR-Fernsehen vom 18.11.2003 zustande ??
http://people.freenet.de/solarkritik/WDR20031118.mp3
Rainer Hoffmann
www.solarkritik.de |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 25.Nov 2005 14:45 Titel: |
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Lieber solarkritik,
wie oft muß ich noch dieses lesen:
| Zitat: |
Aber Trittin "verkauft" ....... BETRUG...und es wird eine Effizienz ....... politischer Desinformation dummgehalten................ in Ordnungshaft gesteckt, weil ich die Bürger "aufkläre"...was natürlich politisch nicht gewollt und nicht gewünscht ist...
Wie kommen sonst solche Aussagen wie im WDR-Fernsehen vom 18.11.2003 zustande |
Ich bin dafür es sachlich anzugehen, verschiedene Betrachtungsweisen aufzunehmen, einige User haben dies versucht.
Von Ihnen kommt im Endeffekt nur immer der Inhalt meines gestückelten Zitates.
Ich, für meinen Teil, werde dieses Thema hier nicht weiter verfolgen. Es gibt andere Links ohne ständige unsinnige Textpassagen wie diese:
| Zitat: |
| Wer wichtige und relevante Fakten zur Effizienz der thermischen Solartechnik verschweigt, ist ein Betrüger !!" |
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