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solarkritik Specialist
Anmeldungsdatum: 09.11.2005 Beiträge: 59
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Verfasst am: 23.Mai 2007 14:03 Titel: Wer lesen kann... |
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Richtig, wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Die 56 Cent (Einspeisevergütung gemäß EEG) haben nix mit Solarthermie zu tun...
Und der Schwindel mit der solaren Werbeaussage setzte sich in einem 4-fachen Prozessbetrug fort.
Am xxxx editiert, Ihr seit Jahren geführter privater Krieg gegen Gerichte usw. hat hier keine Plattform. /Mod.
, 12uhr, Raum 25 wird der gesamte "solare Schwindel" beim Amtsgericht Recklinghausen aufgedeckt werden... |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 24.Mai 2007 8:49 Titel: |
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Na dann schaun wir mal , was da alles aufgedeckt wird . Ich denke Sie werden uns auf dem Laufenden halten.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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Goold Newbie
Anmeldungsdatum: 08.05.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 24.Mai 2007 9:46 Titel: |
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| Roderich Hopp hat folgendes geschrieben:: |
...
Mein Hinweis auf die Verschwendung von 118 000 000 000 ,00 Euro Volksvermögen ( 2003 ) durch unzureichende Wärmedämmung in Deutschlands derzeit bestehender Bausubstanz ... |
Ist die Zahl seriös belegt? Sie erscheint mir doch recht hoch. Das würde bedeuten, dass jeder Bundesbürger 2003 durchschnittlich jährlich über 1.400 Euro an Heizkosten aufgrund unzureichender Dämmung verschwendet hat. Meine dreiköpfige Familie hätte somit 4.200 Euro verschwendet. Wir zahlten aber für unser ungedämmten Haus im Jahr 2003 aber lediglich Heizkosten von ca. 600 Euro. In diesen Heizkosten sind auch die Kosten für die Warmwasseraufbereitung enthalten, die auch bei einer perfekten Dämmung anfallen würden. Auch wenn man zusätzlich noch diverse öffentlichen Flächen (Büros, Fabriken, Geschäfte und dergleichen) hinzurechnet, erscheint mir die Größenordnung von 118 Mrd. Euro nicht plausibel.
Viele Grüße
Goold |
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WeserStrom Newbie
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 33 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 24.Mai 2007 11:35 Titel: Amtsgericht ? |
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| Ach so - na dann ist der "Schaden" ja wohl doch nicht so groß. Landgericht wäre schon besser ... |
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WeserStrom Newbie
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 33 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 24.Mai 2007 11:52 Titel: |
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| Goold hat folgendes geschrieben:: |
... Wir zahlten aber für unser ungedämmten Haus im Jahr 2003 aber lediglich Heizkosten von ca. 600 Euro. ..
Goold |
So ist das auch mit Zahlen - einfach in den Raum geworfen, sagen sie nichts.
Womit heizen Sie? Mit Gas, Öl, Strom oder? Haben Sie einen Kamin für die Übergangszeit - dann müssen Sie auch das verfeuerte Holz in die Rechnung einfließen lassen. Haben Sie große Fenster zur Südseite und nutzen so die Sonnenwärme?
Mein erster Gedanke bei 600 Euro war: Die Rechnung kann nicht stimmen bei 3 Personen! Die Kosten wären 50 Euro im Monat! Und die Abrechnung möchte ich mal sehen.
Außerdem schreiben wir jetzt das Jahr 2007 ! Die Energiepreise werden weiter steigen auf lange Sicht, weil die Rohstoffe zur Neige gehen. Aber das war schon vor 35 Jahren bekannt. |
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Goold Newbie
Anmeldungsdatum: 08.05.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 24.Mai 2007 11:59 Titel: |
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@ WeserStrom
Ich heize mit Gas und habe keinen Kamin. Die 118 Mrd. bezogen sich auf 2003 und die 600 Euro bezogen sich wegen der Vergleichbarkeit ebenfalls auf 2003 (ich will ja keine Äpfel mit Birnen vergleichen). 2006 musste ich schon über 900 Euro zahlen bei annähernd gleichem Verbrauch. |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 24.Mai 2007 13:19 Titel: |
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Werter @ Goold
Ich schreibe hier nicht um mich zu profilieren und nicht Blöd- Zeitung Manier!
Meine Angaben kann ich immer belegen.
Denn diese von mir genannte Zahl können Sie jederzeit beim zum zuständigen Ministerium für LUV einsehen.
Die habe ich mir ganz bestimmt nicht aus den Fingern gesogen.
Diese Zahl basiert auf den Berechnungsgrundlagen der ENEVo 2002 und zeigt u.a. auch das Einsparpotential auf, wenn alle Wohnhäuser /Gebäude entsprechend gedämmt wären.
Dies käme den Steuerzahler weitaus billiger als z.B. die zu hohen Subventionen für PV-Anlagen.
Würde die Baubranche erheblich beleben und für die nächsten 10 Jahre mindestens 50- 60 000 zusätzliche Dauerarbeitsplätze schaffen. Außerdem macht eine derartige Maßnahme auch ökonomisch und volkswirtschaftlich Sinn weil sie auch enorme Steuergelder in die Staatskasse schwemmt.
Weiter zweifle ich ihre Angaben bezügliich Ihrer Heizkosten bei Ihrem ungedämmten Haus und der Aufbereitung von Warmwasser an, denn das wären Werter die bei einem sog. Niedrigenergiehaus mit der entsprechenden Dämmung erreicht werden.
Haus ist auch nicht gleich Haus. Einzelhaus, Doppelhaus, Reihenhaus und dann wo, Eckhaus oder in der Mitte, das müssten Sie dann schon präzisieren.
Dazu kämen dann noch ihre persönlichen Heizgewohnheiten. Viel Menschen frieren noch bei einer Raumtemperatur v0n 23 Grad, mir z.B. reichen 18 Grad vollauf.
Das sollten sie bitte schön schon präziser darstellen denn sonst sind derartige Zahlen Schall und Rauch.
Mir sind aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit auch " Hausbesitzer " bekannt die im Jahr für 120 m² WFL bis zu 8000 Liter Heizöl verbrauchen.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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Goold Newbie
Anmeldungsdatum: 08.05.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 24.Mai 2007 14:13 Titel: |
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@ Roderich Hopp
Leider ist es mir nicht gelungen, Einblick in Ihre Quelle zu nehmen. Mir geht es auch nicht darum, Ihnen zu unterstellen, Sie würden sich irgend welche Zahlen aus den Fingern saugen. Allein die Größenordnung, wer auch immer sie ermittelt haben mag, erscheint in meinen Augen nicht plausibel. Dass auch offizielle Prognosen mitunter dramatisch daneben liegen, dürfte ja hinlänglich bekannt sein.
Meine persönlichen Heizerfahrungen mal zur Seite gestellt, habe ich eine weitere Verplausibilisierung vorgenommen. Bei einer Einwohnerzahl von 83 Mio., einer durchschnittlichen Wohnfläche von 40 m² pro Einwohner, einem durchschnittlichen Heizölverbrauch von 20 Liter pro m² und Jahr und einem durchschnittlichen Heizölpreis in 2003 von 0,35 Euro pro Liter kommt man zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2003 ca. 29 Mrd. Euro für die Heizung sämtlicher Wohnungen in Deutschland ausgegeben wurden. Keine Prognose kann ich für die Heizkosten der Nichtwohngebäude abgeben. Es fällt mir dennoch schwer zu glauben, dass allein im Jahr 2003 118 Mrd. Euro an Heizkosten durch mangelnde Dämmung verschwendet worden sein sollen, wenn die Beheizung sämtlicher Wohnungen in Deutschland nur Heizkosten von 29 Mrd. verursacht hat.
Ich möchte hier auf keinen Fall die Wärmedämmung verteufeln. Ich halte die Dämmung in vielen Fällen für alternativlos. Allerdings sollte man mit nachvollziehbaren Zahlen operieren.
Goold |
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WeserStrom Newbie
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 33 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 24.Mai 2007 18:51 Titel: |
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| Goold hat folgendes geschrieben:: |
@ WeserStrom
Ich heize mit Gas und habe keinen Kamin. 2006 musste ich schon über 900 Euro zahlen bei annähernd gleichem Verbrauch. |
Warum wurde meine Frage nach der Ausrichtung des Hauses nicht beantwortet? Wie groß ist die Wohnfläche? Das sind doch eigentlich selbstverständliche Informationen, die für eine Vergleichbarkeit notwendig sind.
Immerhin stimmt die Preissteigerung bei Gas um 50% (nämlich von 600 € auf 900 €) mit den allgemeinen Erfahrungen überein.
Was die Bausubstanz in Deutschland anbelangt, möchte ich nur auf die öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Schwimmbäder, Sporthallen usw. hinweisen, wo im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster hinaus geheizt wird. Bei dem anhaltenden Trend zur Dienstleistungsgesellschaft sitzen nicht nur Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung, sondern auch Bürokräfte in der freien Wirtschaft zunehmend in Räumen, die geheizt werden müssen. Bei sitzenden Tätigkeiten ist die gewünschte Raumtemperatur höher - das ist allgemein bekannt. Und der Anspruch des Arbeitnehmers, morgens ein geheiztes Büro vorzufinden, lässt sich nicht verleugnen. Daneben gibt es in Deutschland viele Klima-Anlagen, die völlig veraltet sind und unwirtschaftlich arbeiten.
Es dürfte auch nicht unbekannt sein, dass einige Bürger mehrmals in der Woche die Dusche beim Sportverein nutzen, um daheim Geld zu sparen. Das wird zwar niemand öffentlich zugeben, doch hat das in der Vergangenheit schon zu merkwürdigen Kostensteigerungen geführt. Leider ist es nicht immer ganz einfach, dem einzelnen Verein nachzuweisen, dass seine Mitglieder mehr als nötig Warmwasser verbrauchen. Das gilt ähnlich für Schulen, Schwimmbäder usw ...
Jedenfalls hat manche Familie nur deshalb so niedrige Energiekosten, weil beide Elternteile ganztags arbeiten, die Kinder eine Ganztagsschule bzw. einen Hort besuchen und daher selten jemand daheim ist.
Man vergleiche einmal die Energiekosten der einzelnen Wohnungen in einem Mietshaus oder einer Eigentumswohnanlage - da gibt es erhebliche Unterschiede wegen der individuellen Verbrauchsgewohnheiten. Einige kochen sich niemals ein Essen in der eigenen Küche, brauchen kaum Warmwasser zum Abwaschen usw. usf. - die Reihe der Beispiele ließe sich fortsetzen.
Nun ja - die Zeiten sind vorbei, als Schüler und Lehrer Heizmaterial mitbringen mussten, damit der Unterricht in geheizten Räumen stattfinden kann. |
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Goold Newbie
Anmeldungsdatum: 08.05.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 24.Mai 2007 20:39 Titel: |
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@ WeserStrom
Für Sie noch einmal der ausdrückliche Hinweis: Es geht hier nicht um meine persönliche Heizsituation, sondern um eine Aussage zum Umfang der Verschwendung aufgrund unzureichender Dämmung, die sich ersten nicht mit meiner persönlichen Erfahrung und zweiten auch nicht mit einer Gesamtbetrachtung ein Einklang bringen lässt.
Goold |
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WeserStrom Newbie
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 33 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 25.Mai 2007 18:15 Titel: Heizkosten ? |
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und ihre Angaben aus ihrer persönlichen Erfahrung lassen sich leider auch nicht in Einklang mit allgemeinen Berechnungen bringen.
Sie können doch nicht Zahlen aus Ihrem Haushalt zum Maßstab für ganz Deutschland machen und daran eine volkswirtschaftliche Gesamtrechnung prüfen. Heizkosten einschließlich Warmwasser auf Preisbasis von 2003 mit 50 Euro im Monat für ein Haus mit 3 Personen weichen einfach stark vom Durchschnitt der Gesamtbevölkerung ab. Es würde für einen 1-Personen-Haushalt schon eher passen.
Ich habe die Energiekosten der letzten 20 Jahre ebenfalls für eine 3köpfige Familie und die weichen kaum von allgemeinen Erfahrungswerten ab. Es gibt Schwankungen, ob für das Warmwasser ein Speicher bereitgehalten wird, wie gut der isoliert ist usw. usf.
Es wird viel Energie verschwendet, das ist wohl unstrittig. Aber vielleicht gehören Sie ja zu den sehr sparsamen Zeitgenossen. Dann könnten Sie stolz darauf sein. Wenn alle so sparsam wären ... |
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Goold Newbie
Anmeldungsdatum: 08.05.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 26.Mai 2007 6:28 Titel: Re: Heizkosten ? |
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[quote="WeserStrom"]
...
Sie können doch nicht Zahlen aus Ihrem Haushalt zum Maßstab für ganz Deutschland machen und daran eine volkswirtschaftliche Gesamtrechnung prüfen. ...[/quote]
Wenn Sie gewillt wären, meine Beiträge genau zu lesen, wüssten Sie, dass ich bei meiner zweiten Berechnung ausanhmlos von Durchschnittswerten in Deutschland ausgegangen bin, die sich jederzeit auch mit Quellen belegen lassen.
Da Sie beharrlich von meinem Anliegen der Plausibilierung in die Welt gesetzter Zahlen ablenken und ein erstaunliches Interesse an meiner ganz persönlichen Situation an den Tag legen, schlage ich vor, dass Sie im nichtöffentlichen Bereich Kontakt mit mir aufnehmen und Sie dürfen mich dann gerne besuchen, damit wir bei einer Tasse Kaffee alles ausführlich besprechen können.
Goold |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 26.Mai 2007 9:09 Titel: |
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Werter @ Goold
Solange wir uns aber in Deutschland den ökonomischen Schwachsinn leisten 118 MRD = 118 000 000 000 Euro jährlich wegen ungenügender Dämmung unserer Behausungen buchstäblich durch den Schornstein zu jagen, wird Ihre Kampagne verpuffen, um es mal drastisch zu sagen, wie ein Fxxxz im Wind.
Dies war meine Aussage am 05.12.2005 zu dem Posting von User Solarkritik und die Zahlen stammen von den dafür zuständigen Ministerien und dem DIW. Meine Aussage bezog sich auf den Gesamtenergieverbrauch in Deutschland und die 118 MRD Einsparpotential beziehen sich auf die Gesamtgebäudesubstanz mit Ihren Heizsystemen und der Warmwassererzeugung die wegen veralteter Technik und ungenügender Dämmung der Gebäudesubstanzen einschließlich der Versorgungsleitungen zu unnötiger Energieverschwendung im Terra-Watt – Bereich führen,und wie angeführt z.B. in 2003 die genannten Kosten unnötig verursacht haben.
Diese lagen 2006 trotz Verbrauchsrückgang beim Heizöl noch um 23,5 % höher da sich die Bezugspreise für Rohöl und Gas seit 2003 nahezu verdoppelt haben. Und sie werden weiter steigen!!
Die Berechungen beziehen sich auch exakt auf das Einsparpotential nach der EnVO 2002, und das es volkswirtschaftlich sinnvoller wäre als die teure Subventionierung von PV- Strom, da mit derartigen Maßnahmen langfristig Dauerarbeitsplätze in der Bauindustrie und im Handwerk geschaffen werden.
Und für jeden der mit der Materie vertraut ist sind die Zahlen nachvollziehbar. Sie beziehen sich auf den Gesamtenergieverbrauch in Deutschland und nicht nur auf Wohnungen, EFH, RH und DHH.
Wie der User Weserstrom treffend bemerkt hat sind die öffentlichen Gebäude und Einrichtungen mit die größten Energieverschwender, ebenso wie die Vielzahl von Produktionsanlagen und Bürogebäude die mit energiefressenden Klimaanlagen und Glasfassaden ausgestattet sind.
Mit meiner damaligen Aussage wollte ich nur deutlich machen, das Energie- und damit Kostensparen auch die Verbesserung älterer Bausubstanz und deren Heizungssysteme sowie die Systeme zur Warmwasseraufbereitung beinhaltet und dies der erste Schritt ist bevor man sich eine teure PV- oder solarthermische Anlage auf das Dacht montiert.
Energiesparleuchten, Haushaltsgeräte mit A Klassen- Verbrauchszertifizierung und Weglassen von Standby bei Unterhaltungsgeräten würden nochmals problemlos und ohne großen Aufwand zu weiteren Einsparungen im Gigawatt- Bereich führen.
In den Jahren nach dem II. Weltkrieg lag der Focus im Wohnungsbau bei der Masse und nicht bei der Klasse, sprich energiesparender Bausubstanz.
Wenn ich in meiner Heimatstadt zu Besuch bin gehe ich immer an dem Haus vorbei in dem ich vom 4. bis zum 11. Lebensjahr gewohnt habe.
Ich muss dann immer an den Winter 1957 denken wo ich, unter meiner Daunendecke liegend, das Eis von den Außenwänden kratzen konnte. Der kleine Ofen kam gegen die Kälte nicht an. Da Die Kälte lang andauerte wurde mein Kinderzimmer bei unseren Hausschlachtungen die im Februar stattfanden kurzerhand als Kühlraum für die Schweinehälften umfunktioniert. Und dies in einem Mietshaus das 1952 neu gebaut wurde.
Diese gemachte Erfahrung und auch die kalten Winter in Russland während des Krieges haben meinen Vater beim Bau unseres Elternhauses 1959 dazu bewogen, alle damals bekannten dämmenden Materialien für den Hausbau zu verwenden und anstatt Ziegel rheinischen Bims für die Außenwände zu verwenden und das Haus dreilagig von Hand zu verputzen. Unsere fast 50 Jahre alten Holzfenster wurden damals als Doppelfenster ( Kastenfenster ) in Fensterlaibungen eingebunden und die Ritzen zu den Wänden mit Hanfschnüren abgedämmt. Die Rolladenkästen wurden vor dem Einbau der Rollläden gedämmt, ebenso die Fensterbänke. Ein Novum für die damalige Zeit war die Isolierung der Zwischenräume bei den Dachsparren, eine Außendachverschalung mit 20 mm Rauspund, und 45 er Heraklitplatten ( mineralisierte Holzwolle ) und Strohmatten als Putzuntergrund für den Innenputz.
Deshalb liegt der Verbrauch dieses fast 50 Jahre alten Hauses nur unwesentlich über den Forderungen der Energieeinsparverordung 2002, und der geforderte Wärmepass in 2008 für Häuser bis Baujahr 64 bereitet daher kein Kopfzerbrechen.
Der neueste Stand ist der, ( NZ von heute 26.05.2007 ) dass die große Koalition beabsichtigt, die Einspeisevergütungen für Solarstrom zu überdenken und drastisch zu reduzieren. Z. B. in Süddeutschland ab 2010 auf 15 Cent /KW/h.
Die Absicht , mit den hohen Einspeisevergütungen die Solarindustrie zu unterstützen hat sich erfüllt und bei Gewinnen von bis zu 150 % ist eine derartige Subvention die wir als Steuerzahler alle tragen auch nicht mehr gerechtfertigt.
Zumal die Solarindustrie ihre Produkte zum doppelten der Herstellungskosten verkauft und den Großteil der Produkte in Billiglohnländern produzieren lässt, und damit noch nicht einmal eine Wertschöpfung stattfindet die derartige Vergütungen rechtfertigen.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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Goold Newbie
Anmeldungsdatum: 08.05.2007 Beiträge: 24
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Verfasst am: 29.Mai 2007 14:34 Titel: |
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@Roderich Hopp
Ich denke, dass ich mit der Sache vertraut bin und kann dennoch Ihre genannte Zahl von 118 Mrd. Euro jährlicher Verschwendung nicht nachvollziehen. Eine Aussage wird nicht dadurch belegt, dass sie ständig wiederholt wird, auch wenn anscheinend nachgewiesen ist, dass die Wiederholung einer Meinung Einfluss auf die Meinung der Zuhörer hat (vgl. www.wissenschaft.de).
In Deutschland wurden 2003 knapp 10.000 Petajoule (PJ) an Endenergie verbraucht. Davon wurde voraussichtlich ein Drittel für Raumwärme verwendet (2000 waren es 31 %). Der Rest wird benötigt für Antriebsenergie Verkehr, Prozesswärme, Sonstige Antriebe, Beleuchtung, Kommunikation. Damit wurden in ganz Deutschland nach meinen Quellen ca. 3.300 PJ Endenergie für Raumwärme verbraucht. Bei einem Preis von 3,6 Cent je KWh kostet ein PJ genau 10 Mio. Euro. 3.300 PJ kosten damit 33 Mrd. Euro. Diese Zahl ist nicht weit entfernt von meiner ersten Hochrechnung.
Der Gesamtprimärenergieverbrauch in Deutschland von gut 14.000 PJ verursacht bei dem genannten Preis nur Kosten von 140 Mrd. Euro, wobei ein Großteil der Primärenergie durch Umwandlungsverluste für die Erzeugung elektischer Energie nicht als Endenergie nutzbar ist und diese elektrische Energie aber i.d.R nicht für die Raumwärme genutzt wird.
Wie bei Gesamtkosten von allenfalls 140 Mrd. Euro für sämtliche in Deutschland verbrauchte Primärenergie allein durch unzureichende Dämmung 118 Mrd. Euro (84 %) verschwendet sein sollen, bleibt für mich ein mathematisch nicht lösbares Rätsel.
In einem Artiekl aus "Die Zeit" Nr. 07/2003 wurde das Einsparpotenzial in Industrie, Verkehr, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen mit 20 % und in den Haushalten mit 35 % eingeschätzt. Absolut wären das 2.318 PJ, also ca. 23 Mrd. Euro. Dieses Potenzial bezog sich indes nicht allein auf Gebäudedämmung.
Erst kürzlich hat Herr Tiefensee bekannt gegeben, dass durch Gebäudesanierungen bis 2020 bis zu 40 Mrd. Euro Heizkosten eingespart werden könnten. Gemeint sind dabei die kumulierten Einsparungen bis einschließlich 2020 und nicht die Einsparungen im Jahr 2020. Vermutlich bezogen sich die von Ihnen genannten 118 Mrd. Euro ebenfalls auf einen mehrjährigen Zeitraum, was jedoch ohne Quellenangabe nicht nachprüfbar ist.
Goold |
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