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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 14.Mai 2005 8:48 Titel: Der wahre Zustand des deutschen Waldes |
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Fernsehtipp:
Nano auf 3sat ist stets sehenswert, besonders aber am Mittwoch, den 18.5.
Der wahre Zustand des deutschen Walds
Ende der 1970er Jahre wurde das Waldsterben von Wissenschaftlern publik
gemacht und rasch von den Medien zum Top-Thema hochstilisiert.
Kritische Wissenschaftler aber kamen jahrelang kaum zu Wort. Das großflächige
Absterben ganzer Wälder bleibt aus, doch dem Waldzustandsbericht 2004
zufolge ist der Wald so krank wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Nun verlangen Forscher, die wenig aussagekräftige Erhebung endlich einzustellen. |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 19.Mai 2005 14:58 Titel: |
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Ja, die Sendung war sehenswert.
Aber wie sagte der Moderator auch - die Bilder von 1980, 1990 gaben den Ausschlag Filteranlagen durchzusetzen.
Dadurch verbesserte sich die Luftqualität erheblich für uns Menschen und die Bäume.
Das heute fragwürdige Methoden ein Baumsterben hochreden , steht außer Zweifel. |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 19.Mai 2005 17:22 Titel: |
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Natürlich ist es gut, wenn durch Filteranlagen die Luft sauberer geworden ist, genauso wie durch Abwasserklärung die Flüsse.
Aber heiligt ein vermeintlich guter Zweck alle Mittel?
Dürfen diejenigen, die glauben, für die unmündigen und unwissenden (oder blöden) Mitbürger mitdenken zu müssen, lügen, übertreiben und Medienkampagnen mit falschen Argumenten starten?
Ich befürchte, daß dies für grüne Ideologen keine Frage ist – schließlich geht es in ihren Augen um die Rettung der Welt vor dem ökologischen Untergang, das höchste Ziel überhaupt, da ist jedes Mittel recht.
Und da man ja davon überzeugt ist, daß der Mensch auf jeden Fall das eingebildete "Gleichgewicht der Natur" stört (es sei denn, er entsagt der bösen Technik) wird man auch durch die Widerlegung von falschen Prognosen, z.B. derjenigen vom baldigen "Waldsterben" nicht irritiert.
Man sucht sich einfach neue Themen, die man nach dem bewährten Muster (der Zweck heiligt die Mittel) aufbauscht und dem umweltfrevlerischen Publikum um die Ohren haut, z.B. die Gefahren der Gentechnik, der Atomkraftwerke, des DDT, des Dioxins, die Klimakatastrophe, die Bevölkerungsexplosion, das Müllproblem, Energieverknappung, Ozonwerte usw.
Leider haben die diversen Verunsicherungs-Kampagnen Wirkung gezeigt und dazu geführt, daß deren Verursacher nun in der Regierung mitbestimmen dürfen.
Ihre rückwärtsgewandte Ideologie, die auf Bremsen, Verhindern und Regulieren setzt, ist ein wesentlicher Grund für die Misere in unserem Land. |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 19.Mai 2005 19:20 Titel: |
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| Zitat: |
| ...nun in der Regierung mitbestimmen dürfen |
Wie wäre es, wenn nur ausgewiesene Fachleute die jeweiligen Ministerien anführen und sich auch nur mit Fachberatern umgeben würden?
Keine Taxifahrer oder verkappte Lehrer.
Trittin freut sich wenn " Umweltaktivisten " Castortransporte aufhalten, ja, Unfälle provozieren.
Schily, in der gleichen Regierung, mobilisiert 1000-de Sicherheitskräfte um die " Umweltaktivisten " daran zu hindern.
Und friedlich sitzen sie auf der Regierungsbank nebeneinander.
Die Medien waren schon immer gut Themen an der Nase herbeizuziehen. Und wenn die B-Zeitung dann ihre Intelligenzbestien, Entschuldigung-ihre Leser die richtigen Großbuchstaben anbietet , läuft die Kiste wieder.
@ hdschulz,
ich stimme mit Ihnen überein.
Ronald |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 19.Mai 2005 20:59 Titel: |
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| Zitat: |
| Wie wäre es, wenn nur ausgewiesene Fachleute die jeweiligen Ministerien anführen und sich auch nur mit Fachberatern umgeben würden? |
Ist sicher erstrebenswert.
Viel gewonnen wäre schon, wenn in unseren Parlamenten die Quote von Lehrern, sonstigen Beamten, Gewerkschaftlern, Parteileuten etc. nicht so überproportional hoch wäre.
Dann stünde an der Spitze der Regierung vielleicht auch kein eloquenter Selbstdarsteller ohne Perspektiven und Prinzipien (ist die "ruhige Hand" ein Handlungsprinzip?) der in seiner Schar von hauptsächlich Parteikarrieristen auch mit verkrachten Existenzen vorlieb nimmt.
Übrigens finde ich es auch nicht besonders vertrauenerweckend, wenn jemand viermal verheiratet ist:
Entweder hat er mehrfach die falsche Auswahl getroffen (spricht nicht für sein Urteilsvermögen) oder er ändert mehrfach seine Ansicht (spricht nicht für Konsequenz).
Vielleicht bin ich ja auch nur unmodern und es ist heute akzeptabel, sich von vornherein nur für einen "Lebensabschnitt" festzulegen.
Das finde ich allerdings besonders perfide. |
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