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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 14.Aug 2007 22:32 Titel: Dieselstinker werden ausgesperrt |
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Viele Städte planen im Kampf gegen den Feinstaub und andere gesundheitsschädliche Luftschadstoffe Umweltzonen. In diese kontrollierten Gebiete dürfen Fahrzeuge, die besonders viel Feinstaub emittieren, künftig nicht mehr fahren. Aber welche Kommunen planen solche Umweltzonen – und wann fällt der Startschuss? Antwort darauf gibt eine neue Website.
Unter diesem Link informiert das Umweltbundesamt (UBA) über aktuell geplante Umweltzonen in Deutschland. Und bietet damit eine Hilfestellung für alle, die mit dem Auto in fremden Städten unterwegs sind. Der rechtzeitige Blick in die Karten der Umweltzonen kann so schon bei der Routenplanung Klarheit bringen.
Nach Informationen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) stehen in 69 deutschen Städten Fahrverbote für ungefilterte Diesel-Pkw und Nutzfahrzeuge unmittelbar bevor. Praktisch in allen deutschen Ballungsgebieten drohen spätestens ab dem 1. Januar 2008 zumindest temporäre Fahrverbote. 21 dieser Kommunen haben bereits die Details ihrer geplanten Umweltzonen veröffentlicht, fast wöchentlich folgen nun die Nachzügler.
Laut DUH rechnet aber bisher nur eine Minderheit der Diesel-Pkw-Halter mit Fahrverboten. Die vor allem in diesem Frühjahr losgetretene Debatte über Ausnahmen für praktisch alle Altfahrzeuge habe offensichtlich dazu geführt, dass viele irrtümlich glauben, um Fahrverbote herumkommen zu können, erklärte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.
Vom derzeitigen Altbestand an ca. neun Millionen ungefilterten Diesel-Pkw haben nach einer Recherche der DUH von Januar bis Juli 2007 nur knapp drei Prozent (ca. 250 000 Pkw) ihr Fahrzeug mit einem Diesel-Partikelfilter nachgerüstet. Als Grund für die viel zu geringe Nachrüstquote macht die DUH auch die Unsicherheit über die Qualität der verschiedenen Nachrüstsysteme aus, die leider weder bei der Zulassung noch im Betrieb staatlicherseits überprüft werde.
In einem Test des Tüv Süd in Garching von jeweils fünf unterschiedlichen Nachrüstsystemen für den Audi A6 2.5 TDI sowie den VW Golf TDI zeigten sich laut DUH dramatische Qualitätsunterschiede: Während die drei Marken-Nachrüstsysteme (HJS, Twintec sowie Audi- bzw. VW-Original-Nachrüstfilter) die vom Gesetzgeber vorgeschriebene 30-Prozent-Minderungsquote mit Werten zwischen 48 bis 70 Prozent deutlich übererfüllten, scheiterte das Bosal-System mit einer Partikelminderung von nur 21 Prozent (Audi) bzw. 29 Prozent (VW) sowie der GAT Eurokat mit nur 18 Prozent (Audi) bzw. 20 Prozent (VW) Partikelminderung.
In der Bewertung des Tüv Süd schreiben die Prüfer: "Die Systeme von Bosal und GAT Eurokat erfüllen nicht die gesetzlich festgelegten Partikelgrenzwerte, die zum Erreichen der Partikelminderungsstufe PM 2 vorgeschrieben sind. Die Partikelgrenzwerte werden überschritten und die vorgeschriebene Partikelminderung von mind. 30% wird nicht erreicht."
Quelle: HB
Unter diesem Link gibt es die
Liste der in Deutschland bekannt gewordenen LuftreinhalteplanLinks |
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