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schneebär Newbie
Anmeldungsdatum: 25.11.2005 Beiträge: 6
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Verfasst am: 25.Nov 2005 20:00 Titel: |
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Noch ein kleiner Nachtrag zumThema Alphakat:
Die neuen Pumpen der Firma Alphakat sind so effektiv, dass man nur 1% Kathalysator, bezogen auf den Input, verbraucht!
Dadurch werden die Erzeugerkosten stark reduziert. |
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kael Newbie
Anmeldungsdatum: 14.03.2005 Beiträge: 12 Wohnort: S/A
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Verfasst am: 28.Nov 2005 11:35 Titel: |
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Hallo!
Da viele nachgefragt haben:
Eine Versuchsanlage in Sachsen, Nähe Chemnitz, kann nach Absprache besichtigt werden.Dort stehen für alle Fragen kompetentes Fachpersonal zur Verfügung.
Termine für eine Besichtigung vereinbaren Sie bitte mit:
Jens Gülde
Tel. 035872-43907
0171-4524492
[E-Mail anzeigen]
Anmerkung: diese Kontaktdaten habe ich der Kent-Depesche (....für Zustandsverbesserer) Ausgabe 32 entnommen
www.kent-depesche.com |
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preusse Specialist
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 166
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Verfasst am: 28.Nov 2005 17:03 Titel: |
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| Zitat: |
| Dadurch werden die Erzeugerkosten stark reduziert. |
Jeder Erfolg ist positiv und zu begrüßen. Aber bitte richtig einordnen. Bisher wurde mit 1,1% kalkuliert (Kunststoffe) und mit 0,8% pro Tonne Diesel gerechnet. Da reduziert sich noch nichts.
Gruss
Preusse |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 2.Dez 2005 10:35 Titel: Some News |
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Einige neue Entwicklungen gibt es bei Alphakat. Dort wurde eine italienische Gesellschaft gegründet die jetzt auch den Vatikan betreut.
Auf der Webseite von www.alphakat.de findet man auch die verantwortlichen Personen. Googlet einfach mal nach den Namen.
Die Adresse von eldorado geht jetzt www.ngr700.de dort wird mächtig gelästert aber auch entwickelt.
Die Aussage bezgl. der Turbinen betrachte ich als voreilig, da es noch keine funktionierende Turbine gibt und man erstmal die Standzeiten beobachten muss. Die aussage, daß nur 1% Katalysator benötigt wird hlte ich für stark untertrieben, da im Reaktor immer mit hoher Katalysatorkonzentration bearbeitet wird (10-15%) und erst bei einer genauen Analyse des Restmaterials festgestellt werden kann, wieviel Katalysator dort noch drinnen ist und wie stark die Kristallstruktur zerstört ist. Einen Weg den Katalysator aus der Restmasse abzutrennen gibt es im übrigen nicht.
Mal schaun.
Eagle |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 2.Dez 2005 10:39 Titel: |
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Sorry das war ein Tippfehler
die richtige Adresse lautet www.nrg700.de |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 13.Dez 2005 9:10 Titel: |
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zum Thema Katalysatorverbrauch:
Der Katalysatorverbrauch ist ein wichtiger Kostenfaktor in der ganzen Rentabilitätsrechnung. Bis dato geistert immer die Menge von 1% bezogen auf das Eingangsmaterial durch die Welt.
Diese Menge ist rechnerisch möglich, sofern man die Zersetzung des Katalysators in den Griff bekommt.
Typischerweise wird der reaktor mit einer deutlich höheren Konzentration gefahren, da man ja möglichst schnell das Material cracken will. Erst bei einem kontinuierlichen Prozeß wird es möglich den genauen Katalysatorverbrauch zu bestimmen.
Bei einem Versuch haben wir eine Zerstörung der Kristallstruktur von 20% festgestellt und damit ergäbe sich rechnerisch (bei Tierabfällen) ein Verbrauch von 3,2% also etwas mehr als vermutet.
Genaues wird die Erfahrung zeigen und die ist erst möglich wenn eine Anlage über meherere Tage kontinuierlich läuft.
Wichtig sind auch die Stillstandzeiten, da man, z.B. bei der Plastikverarbeitung die Reaktionsmasse ablassen muss und damit eine Neufüllung mit erheblich mehr Katalysator notwendig wird.
Aufgrund der Tatsache, daß der Katalysator als mehliges Pulver vorliegt ist eine Reaktivierung nicht möglich, da es unmöglich ist den Katalysator von der Restmasse zu trennen. |
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Rolf Neuendorf Specialist
Anmeldungsdatum: 08.03.2003 Beiträge: 77 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 13.Dez 2005 10:27 Titel: Alphakat |
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Nun denn doch ein kleiner Nachtrag:
1.
Die Patente des Herrn Dr. Koch bezogen auf das KDV-Verfahren sind wegen Nichtzahlung der Patentgebühren bis auf ein einziges verfallen. Es handelt sich sämtlichst um deutsche Patente, bis auf eines, welches europäisch ist. Eine weltweite Patentierung gibt es nicht und dürfte schwierig werden, weil massgebliche Dinge bereits nach US-Recht gesichert sind.
2.
Es ist richtig, dass viele Leute die angebliche Versuchsanlage in Eppendorf/Sachsen besichtigen, jedenfalls diejenigen, die nicht richtig informiert sind und bereit sind, dafür auch noch Geld zu zahlen. Die dortige "Versuchsanlage" entspricht weder vom Aufbau her, noch von der Technologie auch nur annähernd dem, was Dr. Koch als KDV500 anbietet. Zudem sollte man beachten, dass bei Neuentwicklungen eine Skalierung einer bestehenden Anlage von 1:2, also die Verdoppelung der vorhandenen Dimension gerade noch geht, eine Skalierung auf 1:3 birgt das hohe Risiko, dass die Ergebnisse der Versuchsanlage auf die dreimal grössere Anlage nicht mehr übertragbar sind - hier aber reden wir von einer Skalierung von mindestens 1:10
3.
Auch uns sowie etlichen Geschäftspartnern wurden niemals solche Analysen seitens Dr. Koch präsentiert, aus denen die Funktionalität einer KDV500 ersichtliche oder/und die Dieselqualität nachgewiesen werden konnte. Dies ist einer der Gründe, weshalb wir mit Dr.Koch nicht weitermachen konnten, zumal wir anfangs seinen Vorträgen glaubten und seine Aussagen an Dritte weitergaben.
4.
Dr. Koch kann definitiv auch per Stand heute keine funktionierende Anlage liefern.
5.
Ob der Katalysatorverbrauch tatsächlich bei 1% liegt, ist erst einmal eine schlichte Behauptung, die physikalisch nicht zu untermauern ist. Die bisherigen "offiziellen" Kalkulationen Dr. Kochs gehen von 1,5% aus, was in etwa einem Jahresverbrauch bei Vollbetrieb von € 300.000 entspräche. Eine Verminderung auf 1% wäre schön, ist in Zusammenhang mit dem Gesamtergebnis tatsächlich nicht unbedingt relevant - höchstens verkaufsfördernd, wenn es denn etwas zu verkaufen gäbe, das funktioniert.
6.
Die Vertragsankündigungen von Dr. Koch sind wie bereits auch von anderen erwähnt, mit grosser Vorsicht zu geniessen.
a)
Wir hatten den ersten Streit mit ihm, als wir in Kroatien und Slowenien Projektgesellschaften gründeten - Hintergrund: Er hatte mit einem Staatsunternehmen eine Tochtergesellschaft gegründet und Exklusivität zugesichert ... die er schon patentrechtlich gar nicht einräumen konnte, was die Kroaten mitbekamen, als wir auf den Markt kamen ...
b)
Ein PR-technisch hoch angelegter Bericht über den Abschluss eines Vertrages mit der italienischen ENI über die Verwertung von immerhin 9.000.000t Altölen (übrigens: niemand uns bekannter Mensch sah bislang die Mexiko-Anlage im Betrieb) kam nie über die Vorgespräche hinaus.
c)
Mit grossem Hallo wurde durch die Stadt Bologna und die Regionen Venetien und Lombardei die Vorstellung der KDV-Technologie in Zusammenhang mit der Gründung der von Ihnen angesprochenen italienischen Tochtergesellschaft bekannt gegeben. Alle drei Regionen distanzieren sich mittlerweile. Bei dem Vertragspartner handelt es sich im übrigen um einen Autoverwerter aus Norditalien, der hofft, die Kunststoffabfälle auf diese Art zu verwerten - viel Glück, nicht einmal VW (Auslöser des entsprechenden Forschungsauftrages bei der HAW Hamburg / Prof. Willner), schaffte das bislang.
d)
Insbesondere den italienischen Markt beobachten wir sehr genau, da wir seit 1981 aus Neapel und Rom heraus in unterschiedlichen Branchen, meistens Bauwesen und Müllentsorgung arbeiten - wir werden sehen, was aus der Ankündigung kommt, dass im April 2006 die erste italienische Koch-Anlage starten soll ...
7.
Clyvia nimmt tatsächlich ein völlig anderes Verfahren und ist u.E. lediglich ein Instrument zur Aktienspekulation, was wir allerdings nicht verifizieren können. Immer noch besser als die (Diesel-)Luftblasen des Dr. Koch.
8.
Die B&B ist uns als schweizer Gesellschaft bekannt, die laut Dr. Koch dessen (nicht vorhandene) Patente kopierte und Eigengeschäfte versuchte. Uninteressant.
9.
KDV sollte nicht mit Dr. Koch identifiziert werden. Das Verfahren ist kein "Koch-Verfahren", sondern Schulbuchwissen und absolut führend im Vergleich zu alternativen Verfahren, wenn es denn funktioniert. Das ist die Aufgabe.
10.
Auf www.NRG700.de wird nicht "gelästert", sondern dargestellt, welche Probleme Dr. Koch verursacht hat und bei anderen verursacht. Sowohl auf www.NRG700.de als auch bei www.FBH.NRG700.de stellen wir die jeweils aktuelle Situation aus unserer Sicht subjektiv dar.
11.
Nochmals zum Schluss: Wir suchen keine Kunden oder Vertriebspartner; wir entwickeln die Patente gemeinsam mit universitären Partnern (hoffentlich) zur Markt- und Serienreife für Projektgesellschaften, die wir mit strategischen Partnern auf verschiedenen europäischen Märkten gründeten und weiterhin gründen. Aufgrund der derzeitigen Forschungssituation und der Art des Vorgehens brauchen wir keinen PR-Wirbel, so dass "man" über unsere diesbezüglichen Aktivitäten auch nicht unbedingt irgendwo etwas lesen muss. Massgeblich für diese Aktivitäten ist mittlerweile bei uns die NRG700 Forschungs- und Entwicklungs GmbH in Wien, die wir vor kurzem gründeten. Weil auf der Website noch nicht aktualisiert, hier die Erreichbarkeit: Wienerbergstrasse 11, A-1100 Wien, Fon +43 1 99 460 6415, Fax +43 1 99 460 5000, [E-Mail anzeigen]
Und noch ein kleiner Nachsatz: Wenn es Dr. Koch, B&B, Spinner & Co. oder anderen wirklich vor uns gelingen sollte, einen Dauerbetrieb einer KDV-Anlage wirtschaftlich rentabel darzustellen: Klasse! Dann sparen wir Entwicklungskosten und kaufen dort ...
Mit besten Wünschen,
Rolf Neuendorf |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 13.Dez 2005 16:53 Titel: |
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Sorry, daß ich geschrieben habe auf nrg700.de wird gelästert, das war nicht so gemeint.
Ich kann mich den Ausführungen von Herrn Neuendorf nur anschließen da wir ähnliche Erfahrungen gemacht haben und das Verhalten von Alphakat tatsächlich nicht übertrieben ist.
Es gibt keinen Zweifel daran, daß die Technik funktioniert nur ist die Beherschung von Massen, wie sie z.B. bei einer 1000 Ltr Anlage benötigt wird nicht so einfach und auf gar keinen Fall mit einer Mini Demoanlage vergleichbar.
Man muss sich nur vorstellen, daß für 1000 Ltr = 750 kg Output ca. 2500 kg Biomasse verarbeitet werden müssen. 2500 kg Biomasse z.B. in Form von Sägemehl stellt eine trocken Menge von ca. 4500 Ltr dar. Diese Menge muss zermahlen werden und dann in den Flüssigkreislauf eingetragen werden, ohne das es zu Klumpenbildung kommt und das Gemisch noch durch die Pumpen bewegt und mit Energie angereichert werden kann. Damit das funktioniert ist eine erhebliche Menge an Zusatzöl notwendig, das dann ebenfalls reagiert und aus ist es mit Biodiesel. Selbst die neue Zumischverordnung hilft da nicht weiter.
Es geht ja nun dem Ende 2005 zu und wir werden beobachten wer in 2006 mit seinen Entwicklungen voran kommt.
Der Markt ist groß genug für mehrere Anbieter und Konkurrenz belebt ja bekanntlicherweise das Geschäft.
Gruß an alle Mitstreiter
Eagle |
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Rolf Neuendorf Specialist
Anmeldungsdatum: 08.03.2003 Beiträge: 77 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 13.Dez 2005 20:35 Titel: @ eagleflight und @ Moderatoren |
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... das mit dem "lästern" ist kein Thema, ich bin hier anderes gewohnt
Als Nachsatz vielleicht: Die mit uns kooperierende Universität und wir kalkulieren mit einem (weiteren!) Entwicklungsaufwand von mindestens € 1.500.000 (ohne Kosten für den Prototyp), bis die KDV-Technik wirklich dauerhaft funktioniert ... das trennt zum Glück auch die Spinner, Träumer und Kopierer von den solide agierenden Personen/Firmen. Aber der Einsatz lohnt sich - oder senkt die Steuern, wenn es wider Erwarten nicht funktionieren sollte.
Und tatsächlich: Der Markt ist riesengross, jedenfalls der Abnehmermarkt, so dass dieses kleingeistige und engstirnige Gehabe darum, wer die Wahrheit gepachtet hat und wer nicht, völlig fehl am Platze ist. Sicherlich hat derjenige, der zuerst den Dauerbetrieb und EN590 als output nachweisen kann, die Nase vorn - aber wir befinden uns hierbei in einer ähnlichen Position wie damals, als die ersten PC auf den Markt kamen. Jeder Wettbewerber sorgt für Propaganda für die Technik und so werden letztlich alle erkennen, dass eine Zusammenarbeit allen gut tun wird (ist jedenfalls zu hoffen).
In diesem Sinne, sehen wir einmal, was uns 2006 zeitigt.
Mit besten Wünschen
Rolf Neuendorf
p.s. @ Moderatoren
Wenn Klaus irgendetwas braucht - einfach anrufen. |
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ariadne-frankfurt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.11.2005 Beiträge: 2 Wohnort: Frankfurt
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Verfasst am: 14.Dez 2005 1:23 Titel: |
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Die Darstellungen über die Probleme bei den Vertragsverhandlungen zwischen nrg 700 mit Alphakat überzeugen mich nicht. Wenn ein Vertrag geschlossen worden ist, können später nicht die Kaufpreise nach oben gesetzt werden. Wahrscheinlich war noch kein Vertrag oder nichtmal ein letter of intent geschlossen. Es gab woh lediglich Verhandlungen. Verträge in dieser Größenordnung werden nicht auf Basis irgendwelcher Absprachen getroffen.- insbesondere wenn seitens nrg700 angeblich bereits vertragliche Bindungen an den künftigen Anlagenstandorten eingegagen und sogar schon Grundstücke erworben wurden.
Vielleicht waren die vermeintlichen Kapitalnachweise irgendwelcher "Subventionsstellen" auch nicht gerade überzeugend und Alphakt hat von der Geschäftsbeziehung Abstand genommen?
Insgesamt wirken die Darstellung von nrg 700 sehr dubios. Es fragt sich auch wer hier unprofessionell vorgegangen ist. Die öffentliche Darstellung dieser Vorgänge in der Form wie nrg700 sie auf ihrer Internetseite vornimmt, würde ich als ehemaliger Verhandlungspartner jedenfalls nicht tolerieren. Einzelne -möglicherweise aus dem Zusammenhang gerissene -Vertragsklauseln im Internet zu zititieren, ist ebenfalls jenseits jeglichen seriösen Geschäftsgebahrens.
Ich habe mir die Laboranlage im Erzgebirge angesehen. Niemand behauptete dort, dass es sich hierbei um eine KDV 500 Anlage handelt und es wurde eindeutig kommuniziert, dass die erste "Großanlage" im Frühjahr 2006 aufgebaut wird und dann auch besichtigt werden kann. Momentan wird die Produktionssätte der Anlagen erst aufgebaut. Wie hätte denn im Sommer 2005 an nrg 700 geliefert werden sollen? Wie hat sich nrg 700 das denn vorgestellt? Hätten die Anlagen vom Himmel fallen sollen?
Das Thema Patente ist auch interessant. Ich habe die Patentschrift gelesen. Wie kann denn nrg700 die Anlage in Österreich selbst herstellen, wenn das Patent europaweit geschützt ist? |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 14.Dez 2005 10:06 Titel: |
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Das mit den Patenten würde mich auch interessieren.
Wo kann man nachlesen, daß die Patente nicht bezahlt wurden ????
Meines Wissens nach gibt es ein Patent aus 2005, das den hydropneumatischen Energieeintrag beinhaltet. Dieses entspricht dem Stand der KDV Technik, die von Alphakat angeboten wird. Das Patent aus 2001 beinhaltet eine Flammenheizung des Reaktors und wurde schon bei den Versuchen bei Bayernöl als nicht zeitgemäß verworfen und brachte keine zufriedenstellenden Erebnisse, deshalb auch die negative Aussage in der VDRI Zeitschrift im Frühjahr 2005.
Das Wirkprinzip, nämlich die katalytische Depolymerisation von Stoffen unter Einwirkung von zeolithen als Katalysator wurde von Prof. Bayer 1981 patentiert und ist zwischenzeitlich zum Stand der Technik geworden.
Es gibt weltweit ca. 30 Patente, die sich mit ähnlichen Verfahren beschäftigen, aus Indien gibt es sogar eine fast identische Patentanmeldung wie das letzte an Alphakat erteilte Patent.
Also kann man beruhigt entwickeln |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 14.Dez 2005 10:42 Titel: Re: Dieseltreibstoff aus Abfällen etc. |
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| WC.Hofmann hat folgendes geschrieben:: |
| Zitat: |
Daher hier der Link, der zur Firma Clyvia GmbH in Wegberg führt:
http://www.clyvia-tec.com/
Dieser Hinweis von KM erlaubt nun den Vergleich zwischen zwei Systemen. Die Clyvia-Pilotanlage wird aber erst im Laufe der 2. Jahreshälfte 2005 vorstellungsreif sein. ... |
Aus der Samstagsausgabe der Aachener Zeitung vom 17.06.2005 ein aktueller Kurzbericht zum Thema:
Clyvia arbeitet Kunststoffabfälle auf
Wegberg. Millionen Tonnen organischer Reststoffe können zu Dieselkraftstoff verarbeitet werden.
Die Clyvia Technology GmbH, Wegberg-Wildenrath, sieht nach dem Wegfall der Mülldeponierung ein Potenzial für 500 solche Verarbeitungsnlagen allein in Deutschland.
Clyvia, eine Tochter des US-Unternehmens Clyvia Inc., hat ein Verfahren entwickelt, mit dem in der Stunde 500 Liter Diesel aus Altöl und Kunststoffen gewonnen werden können, erklärten die Geschäftsführer Dieter Wagels und Dr. Manfred Sappok am Freitag. ... .
Ausführlicher Bericht in der AZ-Druckausgabe und im ePaper-Angebot der AZ.
Das Technik-Paket zur Dieselherstellung der Firma Clyvia GmbH geht wohl bald in die Demonstrationsphase. ... |
@all
Der heutige Bericht in der Aachener Zeitung - Wirtschaft & Service, S. 21, zum Thema Abfall entsorgen und Energie gewinnen erwähnt den Ersten Spatenstich für den Bau einer Pilotanlage durch die Firma Clyvia Technology in Wegberg-Wildenrath.
Die Pressemitteilungen finden man auch unter http://www.clyviatec.de/presse/.
Das Thema bleibt aktuell und damit dieser Thread interessant. Die intensive Auseinandersetzung einiger User mit der KDV-Technik ist nicht langweilig. Eins ist sicher: Jede technologische Phantasie wird offenbar!
Ich warte geduldig auf eine Demonstrationsanlage mit industriellem Nutzungshintergrund. Zum sog. upscaling einer Pilotanlage ist in diesem Thread schon einiges kritisch angemerkt worden. Daher hoffe ich auch, dass Clyvia Technology eine Demo-Anlage in Angriff nimmt. Das Pilotstadium müsste ja längst abgeschlossen sein und die Parameter für das Genehmigungsverfahren der Demo-Anlage geliefert haben.
WC.H |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 14.Dez 2005 13:33 Titel: |
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zu Clyvia
Laut Presseartikel soll die Anlage mit einer Effektivität von 80-95% arbeiten. Kann mir jemand erklären, wie das Verfahren funktioniert ????
Aus den Unterlagen der Firma lese ich heraus, daß man in einem Reaktor Kunststoffmasse erhitzt und dann soll bei 400°C sich der Kraftstoff bilden.
Ausfallender Kohlenstoff wird von den Wänden abgekratzt und in der Reaktionsmasse vermischt.
Wie soll das gehen ?
Wenn ich Plastik koche, dann stinkt es ganz fürchterlich und irgendwann habe ich einen Kohlebrocken und jede Menge Dioxin u.a.
Also. Eine Bitte an die Spezialisten hier eine Erklärung zu posten.
Gruß
Eagle |
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Rolf Neuendorf Specialist
Anmeldungsdatum: 08.03.2003 Beiträge: 77 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 18.Dez 2005 15:34 Titel: @ ariadne |
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@ ariadne
Ich möchte hier nicht wieder in eine grosse Diskussion hineingezogen werden, aber: Bevor Sie hier als Vertriebspartner der Alphakat Stellung beziehen, sollten Sie dies auch entsprechend kennzeichnen. Zum anderen ist es genau der Punkt, den Sie ansprechen: Alphakat hat gegen Verträge verstossen und wenn Anlagen des Typs KDV500 (bitte richtig lesen und zitieren) nicht vom Himmel fallen, dann konnte Alphakat die Verpflichtungen gar nicht erfüllen - was so dann auch eintraf. Es handelte sich zudem nicht um Eigenkapitalnachweise von Subventionsstellen (bitte richtig lesen und zitieren), sondern um Eigenkapitalnachweise, die von Subventionsleitstellen (bitte richtig lesen und zitieren) anerkannt worden waren. Ende der Diskussion, Koch kann nicht liefern und konnte nicht liefern, als er Verpflichtungen uns (und anderen) gegenüber einging. Punktum.
Er muss im übrigen auch keine Produktionsstätte aufbauen, mein Bester, sondern kauft die Anlagenteile bei Anlagenbauern ein - sobald er das Geld dafür hat, aber dabei helfen ihm ja viele kleine, nicht aufgeklärte Vertriebler (vielleicht).
... und wie man legal Patente umgeht, werden Sie irgendwann vielleicht auch wissen.
... hüten Sie sich davor, mit Worten wie "dubios" und unhaltbaren Unterstellungen und Vermutungen, diese Diskussion hier in die falsche Richtung zu bringen. Informieren Sie sich lieber genau über technische, wirtschaftliche und rechtliche Hintergründe, bevor Sie Ihre Meinung kundtun.
@ eagleflight
... eine derart hohe Effizienz ist kaum mit der KDV-Technologie erreichbar, schon gar nicht mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren, das Clyvia anwenden will.
... die Nichtzahlung der Patentgebühren wird durch das Deutsche Patent- und markenamt bestätigt |
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Rolf Neuendorf Specialist
Anmeldungsdatum: 08.03.2003 Beiträge: 77 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 18.Dez 2005 15:35 Titel: @ ariadne |
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@ ariadne
Ich möchte hier nicht wieder in eine grosse Diskussion hineingezogen werden, aber: Bevor Sie hier als Vertriebspartner der Alphakat Stellung beziehen, sollten Sie dies auch entsprechend kennzeichnen. Zum anderen ist es genau der Punkt, den Sie ansprechen: Alphakat hat gegen Verträge verstossen und wenn Anlagen des Typs KDV500 (bitte richtig lesen und zitieren) nicht vom Himmel fallen, dann konnte Alphakat die Verpflichtungen gar nicht erfüllen - was so dann auch eintraf. Es handelte sich zudem nicht um Eigenkapitalnachweise von Subventionsstellen (bitte richtig lesen und zitieren), sondern um Eigenkapitalnachweise, die von Subventionsleitstellen (bitte richtig lesen und zitieren) anerkannt worden waren. Ende der Diskussion, Koch kann nicht liefern und konnte nicht liefern, als er Verpflichtungen uns (und anderen) gegenüber einging. Punktum.
Er muss im übrigen auch keine Produktionsstätte aufbauen, mein Bester, sondern kauft die Anlagenteile bei Anlagenbauern ein - sobald er das Geld dafür hat, aber dabei helfen ihm ja viele kleine, nicht aufgeklärte Vertriebler (vielleicht).
... und wie man legal Patente umgeht, werden Sie irgendwann vielleicht auch wissen.
... hüten Sie sich davor, mit Worten wie "dubios" und unhaltbaren Unterstellungen und Vermutungen, diese Diskussion hier in die falsche Richtung zu bringen. Informieren Sie sich lieber genau über technische, wirtschaftliche und rechtliche Hintergründe, bevor Sie Ihre Meinung kundtun.
@ eagleflight
... eine derart hohe Effizienz ist kaum mit der KDV-Technologie erreichbar, schon gar nicht mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren, das Clyvia anwenden will.
... die Nichtzahlung der Patentgebühren wird durch das Deutsche Patent- und markenamt bestätigt |
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eagleflight Specialist
Anmeldungsdatum: 12.10.2004 Beiträge: 93 Wohnort: Frankfurt - Germany
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Verfasst am: 18.Dez 2005 16:59 Titel: |
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irgendwie ist mein letzter Beitrag nicht angekommen also nochmals:
........ein solcher Wirkungsgrad, wei bei Clivia beschrieben ist IMHO gar nicht möglich, da ja fast alle enthaltenen Kohlenwasserstoffe genau auf die Länge von Diesel gecrackt werden müssten und das geht weder mit Fischer-Tropsch noch mit KDV.
........ kann man irgendwo nachlsen, daß Clivia mit Fischer Tropsch arbeiten will. Dann dürfte ja der Wirkungsgrad nicht viel höher als bei Choren liegen......
Ich stimme der Aussage bzgl. der Vermittler zu. Diese ollten sich erst einmal informieren oder das Chemiebuch aus dem Keller holen, bevor Kunden phantastische Ausbeuten versprochen werden.
Ich habe es selbst erlebt, daß Kunden, die nebenbei Chemie studiert hatten und aus dem Anlagenbau kamen nach dem Besuch der Demoanlage kopfschüttelnd gegangen sind. Der Vortrag über die "eierlegende Wollmilchs..." und die leichte Hochskalierbarkeit auf 1000 Ltr. und mehr/Std. war zu heftig um seriös zu wirken. Der betreffende Kunde ist GF eines der grössten Recyclingbetrieb in Europa und war ganz erschüttert, daß er in vielen Jahren Praxis nicht gelernt hat wie einfach Anlagenbau ist.
Seit Murphy weiß man ja, daß die Lieferzeiten eines Kaufgegenstandes sich umgekehrt proportional zu den Versprechungen der Verkäufer verhalten. Wo kann man beantragen, daß dieser Satz auch um die Eigenschaften erweitert wird ?????  |
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Rolf Neuendorf Specialist
Anmeldungsdatum: 08.03.2003 Beiträge: 77 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 18.Dez 2005 18:29 Titel: @ Eagleflight |
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.. wir gingen erst davon aus, dass Clyvia das KDV-Verfahren weiterentwickeln und dann anwenden will.
Nach Auskunft einer Subventionsleitstelle aber soll es sich um FT, also im Prinzip um das (geschützte) Choren-Verfahren handeln, das eine Ausbeute von 20-30% des inputs bringen kann. Clyvia selbst hält sich total bedeckt hinsichtlich des anzuwendenden Verfahrens und umschreibt sehr blumig ihr Vorhaben ... es wird seine Gründe haben, denken wir. Dies bezieht sich im übrigen auch auf mögliche Standorte, die "Muttergesellschaft" in Deleware und andere Fakten.
Da wir keine Hobbydetektive sind, beteiligen wir uns auch nicht weiter an Spekulationen, zumal für uns bei den Nachforschungen nur wichtig war, ob mit Clyvia ggfls. im Bereich KDV-Weiterentwicklung ein Partner oder Mitbewerber heranwächst.
Ihnen noch einen schönen Abend
und danke für die erfrischende Ironie,
mit besten Wünschen,
Rolf Neuendorf |
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ariadne-frankfurt Newbie
Anmeldungsdatum: 18.11.2005 Beiträge: 2 Wohnort: Frankfurt
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Verfasst am: 20.Dez 2005 21:00 Titel: |
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| Hr. Neuendorf: Nur kurz zur Klarstellung. Ich bin kein Vertriebspartner! Mich interessieren die Anlage und die Technik und die daraus resultierenden Lösungsmöglichkeiten. |
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Rolf Neuendorf Specialist
Anmeldungsdatum: 08.03.2003 Beiträge: 77 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: 21.Dez 2005 9:23 Titel: @ariadne |
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| ... schon klar. Wie konnte ich das nur denken ... |
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sibestschn Newbie
Anmeldungsdatum: 22.12.2005 Beiträge: 1 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 22.Dez 2005 11:03 Titel: |
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Hallo,
ich habe mit großem Interesse Ihre Beiträge gelesen, da ich schon selbst mal mit einem angeblich "lizensiertem Vertreter" von Dr. Koch zu tun hatte. Ich war aber dann doch von den 5000 Euro abgeschreckt, die ich für die Besichtigung der Versuchsanlage in Sachsen zahlen sollte.
Aber nun zu etwas anderem: Ich war auf der Bremer "Waste-to Energy"-Messe und habe einem Beitrag des koreanischen Erfinders des EOS-Systems gelauscht. Leider habe ich die Gelegenheit damals nicht zum Fragestellen nutzen können, da ich terminlich unter großem Zeitdruck stand, würde aber gern wissen, ob jemand darüber etwas weiß.
Für alle, die erstmal nicht wissen, worum es hier geht, ein kleiner Ausschnitt von der WTE:
| Zitat: |
| Das südkoreanische Unternehmen EOS System, das gerade eine Niederlassung in Deutschland eröffnet, beschäftigt sich mit der Produktion von Diesel aus Kunststoffabfällen. Das patentierte Verfahren setzt auf die sogenannte Pyrolyse, ein Prozess, der auch als Entgasung bezeichnet wird. Kohlenstoffhaltige Verbindungen wie Abfälle werden unter Ausschluß von Sauerstoff bei Temperaturen zwischen 500 und 900 Grad Celsius zersetzt. In dem von EOS System entwickelten Verfahren wird mittels Niedrigtemperatur-Pyrolyse bei 350 bis 450 Grad Celsius gasförmiger Kraftstoff aus Kunststoffresten erzeugt, der anschließend abgekühlt und zu Diesel raffiniert wird. 10% dieses Kraftstoffs, der sich für die Fahrzeugbetankung eignet, sind nach Aussage des Unternehmens ausreichend, um den Zersetzungsprozeß zu betrieben. Das Besondere bei dem Verfahren ist eine Förderschnecke, die durch den geregelten Fluß der Abfälle für höhere Sicherheit und gesteigerte Verarbeitungskapazität sorgt. Dadurch kann das System 24 Stunden ohne Unterbrechung laufen. "Für den Betrieb der Anlage ist kein zusätzlicher Brennstoff erforderlich", erklärt You-goon Shin, Director Overseas Sales. "Durch das neue, patentierte Verfahren können in der Anlage 20 Tonnen Plastikabfälle pro Tag verarbeitet werden. Eine Vorbehandlung der Reststoffe, Trocknung, Reinigung oder Sortierung, ist mit unserem System nicht erforderlich." Im vergangenen Jahr wurden zwei Anlagen in Korea in Betrieb genommen. Auf der "waste to energy" wird EOS System das Patent erstmalig in Europa vorstellen. |
Bis dann, freu mich auf Antworten |
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