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Du sollst die Umwelt nicht verschmutzen! !

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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 23.März 2005 23:16    Titel: Du sollst die Umwelt nicht verschmutzen! Antworten mit Zitat

Vorab: Meinen Beitrag formulierte ich heute Nachmittag; ich hatte die Mitteilungen des Users @dhschulz um 1:53pm noch gelesen, musste aber bis heute Abend 10:00pm unterbrechen. Nach der Meinungsäusserung von @Browser um 4:02pm habe ich lange überlegt, ob ich den vorbereiteten Text noch verwenden sollte. Ich schicke ihn dennoch. Also los geht’s.

@Browser
Sie schrieben oben u.a.

Zitat:
Ich behalte mir für den Moment mal die Annahme vor, daß in gewisser Hinsicht die Erde auf einem entwicklungstechnischen Höhepunkt angelangt ist, wo es sich nunmehr entscheidet, wie die kommende Entwicklung aussehen wird. Das hängt von der Verantwortlichkeit des Menschen ab.


Ich erwähnte oben u.a.

Zitat:
Bitte bedenken Sie bei Ihren Überlegungen, dass die letzte Eiszeit „erdgeschichtlich“ gerade mal erst vorbei ist, - und die nächste kommt bestimmt!


Sie entgegneten mir u.a.:

Zitat:
... und genau darum geht es mir nicht. ...


@Browser, ich möchte Sie nicht von der im erdgeschichtlichen Zeitmass rasch auf uns zukommenden nächsten Eiszeit überzeugen. Die Fachliteratur wird Ihnen das Szenario näher bringen können.

Sie schrieben:
Zitat:
„Sehen Sie sich die Entwicklung von Naturschutzgebieten an (die vor den Menschen geschützt sind) und die Entwicklung der Natur in den nicht geschützten Gebieten.“


Es sollte auch heissen dürfen: ... (die für den Menschen geschützt werden) ...

Zu den „nicht geschützten Gebieten“: Hier sollte man schon differenziert argumentieren. Natürlich trifft die Aussage „Der Regenwald wird zu wenig geschützt“ leider sehr oft zu. Allseits bekannte Beispiele erspare ich mir hier zu erwähnen. – Bei uns und in vielen anderen Ländern mit einem vergleichbaren Umweltbewusstsein haben wir inzwischen gesetzliche Vorgaben, die jeglichen Eingriff in die Natur auf den Prüfstand stellen. Wer Industrieanlagen oder die Erschliessung von Rohstofflagerstätten plant (um nur zwei umfassende Beispiele zu nennen), der weiß zu genau, was ein Gebietsentwicklungsplan mit einem landschaftspflegerischen Begleitplan ist; der weiß, welche Arbeit in der Dokumentation eines Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung steckt.

@all, es ist doch nicht so, dass bei uns alle umweltrelevanten Sichtweisen völlig ausser Acht gelassen werden. Natürlich müssen wir alle ständig unser Handeln in Bezug auf die Biosphäre auf den Prüfstein stellen. Eine gute Umwelterziehung ist für die Zukunftssicherung genauso wichtig, wie ein transparenter Gesetzesrahmen. Überreglementierung ist eher hinderlich und wirkt auf mich persönlich in Bezug auf den notwendigen Umwelt- und Ressourcenschutz leider oft negativ und ideenlos.

Ich erlaube mir, die Weissagung der Cree zu zitieren, die Sie ja alle kennen:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann“.

Ich versuche so zu handeln, dass diese Weissagung nicht Wahrheit wird. Und wer denkt, verantwortliche Politiker, Unternehmer und die vielen Menschen in unserer Gemeinschaft würden nur so handeln, dass die Weissagung bald traurige Wirklichkeit würde, der ist doch verbohrt und weltfremd. – Natürlich gibt es Umweltfrevel, der geahndet werden muss; natürlich muss das Umweltbewusstsein ständig wach gehalten werden! – Ich vertraue darauf, dass wir z.B. in Deutschland die junge Generation in eine sauberere Umwelt hineinwachsen lassen, als wir sie in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts u.a. im Ruhrgebiet und im Saarland ertragen mussten, - vom damals fast biologisch toten weil total verdreckten und vergifteten Rhein mal ganz abgesehen.

Ich bin ein Optimist, was die Nutzung wissenschaftlich-technologischer Erkenntnisse zur Lösung allfälliger Umwelt- bzw. allgemeiner Entwicklungsprobleme betrifft.

Und dennoch wird auch das vorausschauende „menschliche“ Handeln die nächste Eiszeit nicht verhindern können, mein lieber @Browser. Ihre getroffene Annahme, „daß in gewisser Hinsicht die Erde auf einem entwicklungstechnischen Höhepunkt angelangt ist“, trifft nämlich keineswegs zu. Der Gedankenansatz „erdgeschichtliche Entwicklung in Bezug auf technische Höhepunkte“ ist für mich nicht verifizierbar. – Bestimmt werden Sie mit einer geänderten Wortwahl das gut ausdrücken können, was Sie meinten.


@hdschulz
Auch ich möchte hervorheben: Der überwiegend „besonnene Ton“ in allen Beiträgen ist wohltuend, obwohl wir alle hoffentlich auch emotionsgeladene Beiträge verkraften können, wenn sie erkennbar nicht am Ziel des auch mal etwas aufgebrachten Posters vorbei schiessen. Diesen Eindruck hatte ich in diesem Thread bisher nicht gehabt.
Ich erkenne in Ihren Beiträgen, dass Sie sich mit der Thematik offensichtlich nicht erst seit gestern befassen. - Der Link www.junkscience.com/ war mir bisher fremd. Ich danke für die Osterlektüre.

Also weiter mit dem Thema?

Grüsse an alle, WC.Hofmann

Soweit mein schon heute Nachmittag vorbereiteter Text.

++++++++++++++++++++++

Nun noch einige Kommentare zu den drei weiteren Posts.

@Browser
Sie schrieben u.a.: „Drücke ich mich derart unverständlich aus?
Die Evolution geht solange weiter, bis sich irgendwann einmal, die Erde betreffend spätestens in 95 Mill. Jahren, naturgemäß alles in Richtung Zerstörung und Neuanfang ausrichtet, sollten keine konkurrierenden Ursachen die Erde früher zerstören.“


1. Sorry, für mich schon etwas. – 2. Warum schreiben Sie nicht „59 Millionen Jahre“? – Die Autoren des vorausschauenden „Dokumentarfilms“ haben bestimmt im Simulationsmodell den einen oder anderen Parameter im wissenschaftlichen Wetteifer etwas zu optimistisch bewertet. – Könnte doch sein, oder?

Im Übrigen stelle ich fest, dass Sie auch noch genauso viel lernen müssen wie ich selbst. Das beruhigt mich, - und wir werden daran arbeiten.


@hdschulz
Ich mag Ihren Argumenten gut folgen. Eine Diskussion mit Ihnen wäre für mich bestimmt ein Gewinn. - Dennoch: Das „grüne Gefasel“ sollten Sie etwas gelassener und zudem auch positiver bewerten. Ich habe mich in den Feldern, die ich glaube beurteilen zu können, in den letzten 20 Jahren auch mit dem sog. „grünen Gedankengut“ intensiv auseinandergesetzt; damit bin ich nicht schlecht gefahren. Ich bin aber weder für Horrorvisionen noch für Heilsverkündungen empfänglich.


@Roderich Hopp
Mal von einigen verbalen Floskeln abgesehen, die ich für überflüssig halte, finde ich Ihren Beitrag für mich persönlich sehr gelungen. Natürlich ist mir das Phänomen „Grosstierhaltung“ bekannt. Sie haben es aber gut verstanden, in einem kurzen Bericht ein kritisches Kapitel vorzustellen, in dem offensichtlich mehr Handlungsbedarf von Nöten ist, als die grosse Masse der Konsumenten es wohl wahrhaben mag.

Allen Postern ein Dankeschön.
WC.Hofmann
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Browser
.


Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 24.März 2005 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo W.C.Hofmann

Es stört mich nicht im geringsten, wenn jemand anderer Meinung ist als ich.
Wenn ich aber einen Satz lese wie diesen:
Zitat:
Im Übrigen stelle ich fest, dass Sie auch noch genauso viel lernen müssen wie ich selbst. Das beruhigt mich, - und wir werden daran arbeiten.
...dann frage ich mich, wie es Ihnen aufgrund der bei Ihnen vorliegenden Wissensbegrenzung, die Sie selbst als solche erkennen, möglich ist zu beurteilen, daß ich ebenfalls noch viel lernen muß.

Aber Sie haben recht. Wir sind alle keine Wissenschaftler, die sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema fundiert beschäftigen. Wir ziehen Schlußfolgerungen mit unserem beschränkten Wissen und begründen diese, sofern überhaupt möglich, innerhalb unseres beschränkten Wissens.
Und wenn wir dann noch die Erfahrung machen, ich zitiere den User hdschulz:
Zitat:
Die Klimaskeptiker (unter anderen die US-Regierung und ca. 25% der Fachwissenschaftler) bezweifeln keineswegs, daß es den Klimawandel gibt, sie bezeifeln allerdings, daß dieser maßgeblich durch menschliche Aktivitäten verursacht wurde.
dann dürfen wir trotz unserer Wissensbegrenzung, verwundert zwar, aber nichtsdestotrotz berechtigterweise, die Frage stellen: was denken denn die anderen Regierungen und vor allem, was haben denn die restlichen 75% der Fachwissenschaftler für eine Auffassung?

Mir geht es hauptsächlich darum, zu erkennen, daß die erdgeschichtlichen Bewegungen in der Stärke und in der Auswirkung, mit der diese anfangs stattgefunden haben, mit dem Grad der Abkühlung nachgelassen, bzw. in der Intensität nachgelassen haben. Da die Erde aber immer noch arbeitet, werden auch weiterhin natürliche Veränderungen stattfinden, mit denen der Mensch aber umgehen können sollte bzw. imstande sein sollte, nach Erkennen einer maßgeblichen Veränderung die entsprechenden Vorsorgen zu treffen. Zumindest wird er dies beherrschen, sofern nicht von außen kommende Faktoren greifen, welche die Erde vernichten können (z.B. die Sonne, die angeblich nach etwa 95 Mill. Jahren sich aufblähen wird und hierbei das gesamte Sonnensystem vernichtet, bevor sie zu einem Zwergstern in sich zusammenstürzt).
In wie weit der Mensch allerdings auf Umweltveränderungen, entstanden durch sein Einwirken, noch reagieren kann (das beginnt beispielsweise beim genmanipulierten Raps, der von Bienen nicht mehr angeflogen wird und endet vielleicht bei Brandrodungen, Zerstörung der Regenwälder, ABC-Kriege etc.), ist eine andere Frage.

Die Erde hat sich über Millionen Jahre hinweg ohne Eingreifen des Menschen hervorragend entwickelt, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als der Mensch auftauchte.
Sinnvoll wäre es jetzt, daß der Mensch im Einklang mit der Natur sein Leben lebt und da in die Natur helfend und stützend eingreift, wo es notwendig ist, nicht aber zerstörend und jegliche weitere Existenz des Lebens vernichtend. Sich die Natur untertan machen bedeutet nicht deren Zerstörung, sondern deren Schutz und Nutzbarmachung.

Mit den besten Wünschen, Browser
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berndffm
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 01.02.2005
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 24.März 2005 14:41    Titel: Klima und seiner Veränderung! Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Erde hat sich über Millionen Jahre hinweg ohne Eingreifen des Menschen hervorragend entwickelt, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als der Mensch auftauchte.
Sinnvoll wäre es jetzt, daß der Mensch im Einklang mit der Natur sein Leben lebt und da in die Natur helfend und stützend eingreift, wo es notwendig ist, nicht aber zerstörend und jegliche weitere Existenz des Lebens vernichtend. Sich die Natur untertan machen bedeutet nicht deren Zerstörung, sondern deren Schutz und Nutzbarmachung.

Da wir hier in diesem Thread zwei Lager finden, bin ich der persönlichen Auffassung, dass das obige Zitat einen gemeinsamen Nenner bilden könnte.
Tatsache ist, dass die Erde im Laufe ihrer Entwicklung und Bevölkerung mit Lebewesen Warm- und Kaltzeiten in Zyklen erlebt hat.
Die heutige Entwicklung weist auf die Annäherung an eine neue Warmzeit hin. Das wäre auch logisch, weil die letzte Kaltzeit ist uns ja als Eiszeit bekannt und es muß nach den bisherigen Erfahrungen eine neue Warmzeit folgen.
Diese Eiszeit liegt aus Sicht der Erdgeschichte noch nicht einmal sehr lange zurück.
Betrachtet man Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit der Klimaentwicklung der Erde, dann haben wir es heute etwas eiliger in der Entwicklung, als die normalen nachgewiesenen Zyklen.
Deshalb brauche ich hier nicht in irgendeiner Form eine Partei ergreifen, ich brauche nur auf aktuelle Erscheinungen aufmerksam machen, für welche tatsächlich allein der Mensch verantwortlich zeichnet.
Für was der Mensch Heute und in der Vergangenheit alles verantwortlich gemacht werden muß, dass ist hier im Thread schon ausführlich dargestellt.

Allerdings haben wir einen Vorteil, unsere Generation wird die Frage, wer hat denn nun Recht, nicht mehr beantworten müssen. Das werden die nachfolgenden Generationen für uns tun, in dem sie ihre eigenen Erfahrungen aufschreiben werden, wenn sie es noch können.
Aus der vorgenannten Sicht sollte man nicht mehr über einzelne Theorien diskutieren, sondern etwas dafür tun, dass der Mensch verantwortungsvoller mit seiner Lebensgrundlage - der Erde - umgeht.

MfG
Bernd
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 953

BeitragVerfasst am: 25.März 2005 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

@Browser

Mit Ihrer Zahl von 95 Mill. Jahren kam ich nicht klar, nun weiß ich jedoch, was Sie gemeint haben:
Wir haben sogar noch ein bißchen mehr Zeit bis zum Ende unseres Planetensystems: Man vermutet, daß in ca. 900 Millionen Jahren auf der Erde die für höher entwickelte Lebewesen kritische Temperatur von 30 Grad überschritten wird, danach entwickelt sich die Sonne in Richtung des Stadiums eines "Roten Riesen", das sie in ca. 6 Milliarden Jahren erreicht haben soll, dabei werden die sonnennahen Planeten einschließlich der Erde von ihr verschlungen.

Gerne komme ich Ihrer Bitte nach Literaturhinweisen nach:

Berner, Ulrich und Streif, Hansjörg (Hrsg.)
Klimafakten. Der Rückblick - ein Schlüssel für die Zukunft
E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung,
Stuttgart 2001
Das Buch stellt ausführlich dar, dass Temperaturschwankungen im Laufe der Erdgeschichte längst nicht immer an die Schwankungen des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre gekoppelt waren. Es muss deshalb starke natürliche Ursachen für Klimaveränderungen geben. Eine Botschaft die Klima-Katastrophisten gar nicht mögen. Besonders wenn renommierte Wissenschaftler dahinter stehen. In diesem Fall sind es die Forscher der Bundesanstalt für Geowissenschaften, des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenschutz und des Instituts für geowissenchaftliche Gemeinschaftsaufgaben.


Die Launische Sonne
von Nigel Calder
Dr.Böttiger Verlags-GmbH
Die launische Sonne widerlegt Klimatheorien
In dem Buch lesen sie in klarer und einfacher Sprache das Wichtigste über den Kampf der gegensätzlichen Klimatheorien Dabei geht es nicht um Haarspaltereien, sondern um des Wohlergehen aller Erdenbewohner. Das Klima bleibt verletzlich und kann Hitze oder Kälte, Überschwemmung oder Trockenheit bringen Gefährlich wird es aber, wenn die wissenschaftliche Forschung das Streben noch Wahrheit gegen den gutbezahlten Dienst für Regierungen eintauscht.


Lexikon der Öko-Irrtümer
Überraschende Fakten zu Energie, Gentechnik, Gesundheit, Klima, Ozon, Wald und vielen anderen Umweltthemen
Von Dirk Maxeiner und Michael Miersch
Piper Verlag, München Mai 2000
ISBN 3-492-22873-9
494 Seiten
9,90 Euro


Die Zukunft und ihre Feinde
Wie Fortschrittspessimisten unsere Gesellschaft lähmen
Von Dirk Maxeiner und Michael Miersch
Eichborn Verlag,
Frankfurt am Main 2002
ISBN 3-8218-3912-0
250 Seiten
19,90 Euro



Huber, Peter
Hard Green
Basic Books, New York 1999
Der Harvard und MIT-geschulte Ingenieur hält die herkömmlichen Umweltschützer mittlerweile für die grösste Umweltgefahr. Mit ihrer "sanften" Ideologie verhindern sie reihenweise dringend benötigte technische Lösungen für Umweltprobleme. "Hard Green" plädiert im Gegensatz dazu für einen rationalen Umweltschutz ohne Technikfeindlichkeit. Anhand vieler Beispiele weist Huber nach: Gerade das "Künstliche" erweist sich zunehmend als Rettungsanker für das "Natürliche".



Hug, Heinz
Der tägliche Ökohorror
Verlag Wolfgang Brune, Leipzig
Der Chemiker Dr. Heinz Hug hat sein 1997 erstmals erschienenes Buch aktualisiert und neu aufgelegt. Der Mann arbeitet das ganze Horror-Spektrum ab, ist faktenstark und liebt es nachzurechnen, was immer wieder zu verblüffenden Resultaten führt. Hug verbirgt seine daraus resultierende Empörung nicht, der Leser sollte deshalb ein Freund gepflegter Polemik sein. Zu beziehen unter: http://www.Wolfgang-Brune.de.


Lomborg, Bjørn
Apocalypse No!
Klampen-Verlag, Lüneburg
Ein Recherchebericht des dänische Statistik- und Politik-Professor und ehemaliges Greenpeace-Mitglieds Bjørn Lomborg. Mit wissenschaftlicher Akribie und auf Grundlage von vielen hundert Forschungsarbeiten überprüft und widerlegt er die gängigen Untergangsmythen. Lomborgs Buch hat in Skandinavien, England und Amerika zu heftigen Diskussionen geführt.


Reichholf, Josef
Comeback der Biber
C. H. Beck, München 1993
Ein brillantes Buch, voller ökologischer Überraschungen. Reichholf misst die gängigen Öko-Phrasen an den Erkenntnissen der Wissenschaft. Anhand anschaulicher Beispiele zeigt er, dass das vielzitierte "Gleichgewicht der Natur" eine Fiktion ist.



Reichholf, Josef
Die falschen Propheten
Wagenbach, Berlin 2002
Josef H. Reichholf ist Zoologieprofessor, renommierter Ökologe, Führungsmitglied des WWF und Autor viel zitierter Regenwald Bücher. Es widerstrebt ihm, dass sein Forschungsgebiet, der Ökologie, als Namensgeber einer neuen Religion herhalten muss. "Es ist wie in früheren Zeiten, als Ablass gezahlt wurde, um Vergebung der Sünden zu erlangen. Das war damals wie heute einträglich: damals für die Kirche heute für den Staat," schreibt Reichholf.


Sohn, Gunnar
Die Öko-Pharisäer — Umweltschutz als Vorwand
Ullstein, Berlin 1995
Sohn schildert, wie totalitäre Öko-Oberlehrer, den Umweltschutz für ihre ideologischen Ziele missbrauchen: Sie reden vom Umbau der Industriegesellschaft und meinen Abschaffung der Marktwirtschaft.


Warnke, Götz
Die grüne Ideologie
Peter Lang, Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 1998
Gibt es ein grünes Weltbild und worin besteht dessen Sinnstruktur? Warnkes Diagnose: Es gibt keine feste Weltanschauung, die Esoteriker und Windkraftinvestor, Marxisten und Pazifisten, Bürgerrechtler und Vogelschützer eint. Deshalb sucht und findet der Autor das geistige Bindemittel der Grünen in einer speziellen Gefühlslage, die ihre geistige Nahrung aus Heile-Welt-Mythen, totalitären Gesellschaftsutopien und Naturromantik bezieht. Das Buch liefert viel Stoff, um das Innenleben der Grünen besser zu verstehen.


Günter Ederer
Die Sehnsucht nach einer verlogenen Welt
Goldmann-Taschenbuch Juli 2002
Unsere Angst vor Freiheit, Markt und Eigenverantwortung. Über Gutmenschen und andere Scheinheilige.
(darin besonders das Kapitel 25: Co², Weltuntergang als Steuerquelle)



Noch ein paar Links:
www.wasserplanet.becsoft.de
www.junkscience.com
www.maxeiner-miersch.de
www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/13/bs13-71.htm
www.gaertner-online.de
www.schulphysik.de/klima1.html
www.konrad-fischer-info.de/7thuene1.htm

Viel Spaß beim Lesen - und nicht ins Boxhorn jagen lassen: Die Welt geht noch nicht unter!!!

@Roderich Hopp

Ich hoffe, Sie haben die vielen Zahlen zur Rinderzucht nicht selbst recherchiert. Das Ganze ist ein typisches Beispiel dafür, wie mit angeblich exakten wissenschaftlichen Daten grüne Ideologie verkauft werden soll: Methan absorbiert tatsächlich die 35-fache Wärmestrahlungsmenge von CO², allerdings nur unter einer winzigen einschränkenden Bedingung: der abstrahlende Körper (die Erde) muß 90° warm sein! Näheres unter www.schulphysik.de/klima1.html
Mit ein wenig Überlegung kommen einem auch ohne physikalische Kenntnisse Zweifel an der These: Seit Jahrmillionen streiften von der afrikanischen Savanne über die asiatische Steppe und die südamerikanische Pampas bis zur nordamerikanischen Prärie Millionen und Abermillionen von methanfurzenden Wiederkäuern (allein in Nordamerika soll es vor 200 Jahren ca. 200 Millionen Bisons gegeben haben) Einfluß auf das Klima, nachdem man den Großteil davon abgemukst hatte: keiner! Man könnte es auch so sehen: Die heutigen Rinderherden erhalten mit ihrer Methanproduktion das alte Gleichgewicht!
(Scherz!)


@ WC.Hofmann

Zitat:
Das „grüne Gefasel“ sollten Sie etwas gelassener und zudem auch positiver bewerten.


Ja wenn's denn bei "Gefasel" bliebe, doch leider sitzen die grünen Ideologen inzwischen an den Schalthebeln der Macht und greifen uns in die Taschen, um z.B. ihr Lieblingsspielzeug zu finanzieren, was unter immensem Landschaftsverbrauch nur bedingt zur Energieversorgung taugt: Auch zu Spitzenverbrauchszeiten herrscht nämlich gelegentlich Windstille, so daß man kein einziges Kraftwerk stillegen kann, jedoch etliche zu diskontinuierlichem Betrieb zwingt, was die Energiekosten zusätzlich erhöht, die wir alle zu bezahlen haben.
Übrigens sind die hohen Energiekosten nur einer der hauptsächlich von den grünen Ideologen zu verantwortenden Gründe für die lahmende Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.
Die Regulierungswut der grünen Weltverbesserer greift immer weiter um sich: z.B. sollen die Radiosender eine Sprachquotenregelung beachten und als Vermieter sollen wir uns den Vertragspartner nicht mehr frei aussuchen dürfen. Wir sind auf dem "Weg in die Knechtschaft" (Hayek)
und Viele haben es noch gar nicht gemerkt.

@berndffm

Zitat:
....etwas dafür tun, dass der Mensch verantwortungsvoller mit seiner Lebensgrundlage - der Erde - umgeht.


Kann ich nur voll unterstreichen - ich lasse mir aber nicht gerne von den hohen Priestern der neuen Heilslehre mit falschen und verlogenen Argumenten ein schlechtes Gewissen einreden.

In diesem Sinne: Laßt Euch allen das Steak zu Ostern schmecken und fahrt mit dem Auto Eurer Wahl ins Grüne. Die Fläche der Wälder in Deutschland und vielen anderen Gegenden der Welt nehmen wieder zu!

Gruß hdschulz
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 25.März 2005 19:28    Titel: Du sollst die Umwelt nicht verschmutzen! Antworten mit Zitat

hdschulz hat folgendes geschrieben::

...
@ WC.Hofmann

Zitat:
Das „grüne Gefasel“ sollten Sie etwas gelassener und zudem auch positiver bewerten.


Ja wenn's denn bei "Gefasel" bliebe, ...
Übrigens sind die hohen Energiekosten nur einer der hauptsächlich von den grünen Ideologen zu verantwortenden Gründe für die lahmende Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.
...
Gruß hdschulz


@hdschulz
Ihre Beiträge sind m.E. ein wirklicher Gewinn; das Lesen macht Spass!
Ihre Kommentare zu den "Büffelherden" sind bekannt und nicht falsch. @Roderich Hopp sprach aber eine Thematik an, die aus vielerlei Gesichtspunkten nicht ausser Acht gelassen werden sollte.

Ich muss Ihnen widersprechen, wenn Sie die hohen Energiekosten für die lahmende deutsche Wirtschaft verantwortlich machen. Dies ist auch kein "grünes" Phänomen. Ich würde Ihnen zustimmen, wenn Sie einen "vertretbaren" Energiemix fordern würden.

Leider komme ich heute aus Zeitgründen nicht zu einer Stellungnahme, - Sie werden dies bitte nachsehen.

@all
Das Thema lautete: Du sollst die Umwelt nicht verschmutzen!

Die vielen Themenkreise, die bisher angesprochen wurden, sollten vielleicht eher in neuen Threads behandelt werden. - Der Moderator wird's vielleicht richten.

Ostergrüsse, WC.H
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beih14
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Anmeldungsdatum: 07.04.2004
Beiträge: 145
Wohnort: im deutschsprachigen Raum

BeitragVerfasst am: 25.März 2005 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Man sieht, dass es Themen gibt die unter die Haut gehen sonst würden hier keine Standpunkte manifestiert.

Eines muss ich hdschulz absolut beipflichten "so schnell geht die Sonne nicht unter".
Wenn auch Bücher geschrieben werden um eine Meinung darzustellen und damit ein Geschäft zu machen so wird nichts so heiss gegessen als es gekocht wird.
Den Punkt hat KM mit seinem Beitrag auf jeden Fall getroffen.

Zum Umweltschutz gibt es einen ganz einfachen Vergleich mit einem Bankkonto.

Leistest du keine Einzahlungen sondern nur Belastungen, ist schnell "schluss mit lustig"

Die Sonne schickt keine Rechnung

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hdschulz
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 953

BeitragVerfasst am: 26.März 2005 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

@ W.C.Hofmann

Danke für den netten Kommentar. Auch wenn es nicht zum Thema gehört und ich mir damit das letzte Wohlwollen verscherze: Ich werde mir nicht anmaßen, einen "vertretbaren" (das hieße von mir so eingeschätzten) Energiemix zu fordern. Ich weiß, daß es im Extremfall es so viele Meinungen wie Köpfe bei der Beurteilung dessen geben könnte, was denn "vertretbar" sei.
Als Mensch mit klassisch liberalen Prinzipien (ohne parteipolitische Bindung) bin ich gegen jede vermeidbare Regulierung und denke, daß die Politik sich darauf beschränken sollte, für stringente Rahmenbedingungen zu sorgen und deren korrekte Einhaltung zu überwachen. Im Übrigen glaube ich, daß die Entscheidung über einen "vertretbaren Energiemix" bei den Politikern in den denkbar schlechtesten Händen ist. Sie entscheiden entsprechend ihrer Ideologie, dem Druck von Lobby und veröffentlichter Meinung sowie danach, was ihnen am ehesten die Wiederwahl ermöglicht. Damit meine ich nicht etwa nur die "Grünen" sondern alle Politiker.

Zu Vertiefung dieses Themas empfehle ich gerne den folgenden Link
www.mehr-freiheit.de

Ich habe auch noch einen weiteren Link zur Klimathematik:
www.klimanotizen.de

Gruß hdschulz
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hdschulz
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 953

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2005 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Schade, es scheint niemand mehr die gängigen Öko- und Klima-Untergangs-Mythen vertreten zu wollen - ich hätte noch ein paar Antworten parat.

Browser hat wohl mit den Literaturquellen zu tun,
Roderich Hopp ist im wahrsten Sinne des Wortes der "bullshit" ausgegangen und
W.C.Hofmann hat leider immer noch keine Zeit für einen Kommentar.

So möchte ich zum Schluß noch einmal den Aufhänger dieses threads kommentieren: das Kyoto-Protokoll.
Dazu sagt das Bundesministerim für Bildung und Forschung:
"Zu den im Kyoto-Protokoll vereinbarten Reduktionszielen der Treibhausgasemissionen liegen ebenfalls Modellrechnungen vor die, extrapoliert bis 2050, nur eine äußerst geringfügige Änderung (weniger als ein Zehntel Grad) gegenüber der sonstigen Temperaturentwicklung errechnen. Daher ist das Protokoll in seiner jetzigen Form kaum dazu geeignet, das Klima zu stabilisieren. Seine Wirkung ist eher im politischen Bereich zu finden, da es die einzige Klimavölkerrechtliche Basis für weitergehende Maßnahmen darstellt." (BMBF-Studie: "Herausforderung Klimawandel - Bestandsaufnahme und Perspektiven der Klimaforschung" von 2003, S. 10)
www.bmbf.de/pub/klimawandel.pdf

Im Klartext: Kyoto ist klimatisch wirkungslos!

Aber - ist es nicht besser wenigstens etwas zu tun, als die Hände in den Schoß zu legen ?
Bei der Beantwortung dieser Frage kann vielleicht ein Blick auf die Kosten helfen:

500 Milliarden Dollar pro Jahr im Jahre 2050 kostet Kyoto die Industrieländer (OECD).
Diesen Wert erhält man, wenn die niedrigste und höchste Schätzung gemittelt wird.

Was erhalten wir für diese Ausgaben ? ? ?

Das alles wirft weitere Fragen auf:
Warum erfährt die Öffentlichkeit erst jetzt, nach vielen Jahren öffentlicher, internationaler Aufregung, dass diese Vereinbarung klimatisch wirkungslos ist ?
Wurde das Abkommen unterzeichnet, ohne dass jemand die Wirkung vorher berechnet hatte ?
Oder war die Wirkungslosigkeit schon vorher bekannt und niemand hat das öffentlich und laut genug gesagt ?
Wenn ein wirkungsloses Kyotoprotokoll schon so teuer ist, wie teuer ist dann eines, das den Klimawandel wirksam bremsen soll ?

Wenn der Klimawandel so eintreten sollte, wie die Klimamodelle es voraussagen, kann es sich die Menschheit dann überhaupt leisten soviel Geld zu verschwenden, anstatt es in Anpassungsmaßnahmen zu stecken ?

Ist Anpassung an den Klimawandel nicht generell effektiver, egal ob er natürlich oder menschengemacht ist ?

Mit diesen Fragen steht man heute nicht mehr allein.
Auch in Entwicklungsländern gibt es kritische Stimmen. Eine davon kann hier in Englisch gelesen werden.:
Vanguard (Nigeria) v. 11.01.2004: „Klimakontrolle gefährlich für Entwicklungsländer“
www.vanguardngr.com/articles/2002/business/b412012004.html

Anscheinend wird es Zeit einmal vorurteilsfrei über dieses Thema zu diskutieren und nicht weiterhin die Welt allzu voreilig in Gut (für Kyoto) und Böse (gegen Kyoto) einzuteilen.

(zitiert nach www.klimanotizen.de)

Es erhebt sich natürlich auch die Frage, warum denn so viele Regierungen das Protokoll unterzeichnet haben.
Das hat zunächst einmal damit zu tun, daß jede Regierung mit der Unterzeichnung zu hause punkten will: seht her ihr Wähler, wir tun etwas für die Zukunft der Welt! Dabei wissen sie genau, daß sie im Zweifelsfall die Bestimmungen gar nicht einzuhalten brauchen und immer eine Entschuldigung finden werden, wer will sie zwingen?
Einige (z.B. Rußland) erhoffen sich finanzielle Vorteile aus dem Emissionsrechtehandel, andere, besonders Entwicklungsländer, zusätzliche Entwicklungshilfe.

Ganz kurz möchte ich in diesem Zusammenhang auch noch auf die Frage von Browser eingehen, was denn die Mehrheit der Klimatologen denkt und vertritt: Klimaforscher sind Menschen wie wir alle und machen sich also auch gerne wichtig. Wenn so jemand glaubt, ein Thema zu bearbeiten, das im Extremfall ein Katastrophenszenario beschreiben könnte, dann kann er nichts besseres tun, als die Katastrophe wahrscheinlicher zu machen: Schon sind ihm die Aufmerksamkeit der Medien und der Politiker sowie jede Menge Forschungsgelder und Aufwertung seiner Arbeit und Institution sicher.
So einfach ist das.

Gruß hdschulz
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2005 17:47    Titel: Wenn denn alles so einfach wäre , Antworten mit Zitat

werter User hdschulz.
Mir ist ganz bestimmt nicht der bullshit ausgegangen und ich habe in meinem vorigen Posting bewusst dieses Beispiel mit den Rindviechern angeführt, um damit zu unterstreichen, dass wir Menschen ein Teil der Schöpfung sind und diese mit unserem nachweislich sinnlosen und schädlichen Tun trotzdem weiter fortführen. Wie sich das auswirkt, wird sich zeigen. Wir sind Verursacher dessen was unwiderruflich durch Unvernunft zerstört wurde und wird. Ob mit und ohne Kyoto- Protokoll, können wir jetzt schon mit Sicherheit sagen ( Artensterben, Vernichtung von Ökosystemen ohne überhaupt auch nur deren genetisches Wirkungspotential annähernd erforscht zu haben ) Nebenwirkungen wie das übermäßige Furzen von 1, 4 Mrd Rindern durch Füttern mit hochwertig konzentriertem Kraftfutter, sind nur eine von vielen Randerscheinungen die eine klimatische Veränderung unseres Planetenbewirkt, wenn sie auch zyklisch bedingt sein sollte, dann doch mit dazu beiträgt diese Zyklen zu verkürzen und das Ganze zu beschleunigen.
Dies ist der kleine Unterschied zu den geschätzten ( keiner hat sie gezählt ) 200 Mio Bisons auf den Prärien Nordamerikas und den damals vielleicht 3-4 Mio Indianern die diesen Kontinent bevölkerten. Ich persönlich bezweifle diese große Zahl von 200 Mio denn die natürlichen Prärien Nordamerikas machten nur ca 30 % der Fläche, der Rest war, und das ist nachweislich, bewaldet. Da ein Bison auch ca 30- 40 Kg Prärie- Gras pro Tag benötigt um zu Überleben, erscheinen mir 200 Mio Bisons schon recht viel. ( GAnz schöner Haufen Sch..e bei 200 Mio )
Nun, man kann sagen der böse weiße Mann hat sie ausgerottet um den Prärieindianern die Lebensgrundlage zu entziehen , und sie dann durch Longhorns, Herefords u.a. Rassen aus good old Europe zu ersetzen. So blöd waren die Menschen damals auch nicht, haben es auch zuerst versucht die Herden einzuzäunen. Aber der genetisch über Millionen Jahre ausgeprägte Wandertrieb ließ diese Tiere nicht kurzfristig domestizieren. Und haben sie schon mal 25 000 Bisons in einer Stampede gesehen ?? Ich konnte mich in den 70igern in Kanada von der geballten Kraft aus nächster Nähe überzeugen. Zum Glück saßen wir sicher in unseren Leos und die laufenden Motoren veranlassten die Tiere, einen Bogen um uns zu machen, bzw.unsere Kisten nicht frontal oder von hinten auf die Hörner zu nehmen.
Das Kyoto- Protokoll ist von Politikern und einer Lobby geschaffen und erlaubt halt jetzt den Handel mit Umweltemmissionspapierchen die diejenigen die ohnehin schon reich sind, noch reicher machen wird, und die sogenannten Entwicklungsländer , welch hässliches und menschenverachtendes Wort, werden dadurch noch mehr von den Industriestaaten abhängig. Klimaforscher geben ernsthaft ihre Ansichten wider, die nicht unbedingt deckungsgleich mit den Ansichten Anderer sind und es auch nicht sein müssen. Wer auf Recht haben pocht unterliegt dem Irrtum, dadurch verschont zu werden. Dem ist aber nicht so. Und das liegt in der Natur der Sache. Wer halt gerade dort ist wo eine „Naturkatastrophe „ eintritt, unterliegt unbeschadet der Person dem Ereignis. Ändern wird sich nichts solange die eine Seite abwiegelt und die andere Seite aufbauscht, je nach dem welchen Effekt man damit erzielen will. Sie haben Ihre Meinung von wo her auch immer, ich habe meine Meinung zum größten Teil dort vor Ort gebildet ,wo es sich
schon für alle sichtbar bemerkbar gemacht hat. Ob in den Regenwälder Südamerikas oder an den Küsten Patagoniens, in der Arktis und insbesondere in der Antarktis, die Schnelligkeit der klimatischen Veränderungen, und- hier widerspreche ich ihnen auch beweisbar – durch den Einfluss des Menschen wird uns immer öfter bei sogenannten Naturkatastrophen zu schaffen machen.
Ich hatte es hier schon einmal in einem anderen Zusammenhang erwähnt.
Die Folgen des 26.12. 2004 mit über 300 000 Toten haben die Menschen selbst verursacht und auch wir in der westlichen Hemisphäre haben uns, wenn sie so wollen mitschuldig gemacht.
Als ich 1975 in Vietnam und in Thailand war, da gab es noch kein Puket und kein Kao Lac so wie heute bzw. vor dem 26.12.2004, und ein Großteil der Küste war mit schützenden Mangrovenwäldern bewachsen. Auch lebten dort noch nicht so viele Menschen wie heute. Dann lockte der schnelle Verdienst mit dem Tourismus und der Shrimps- Produktion für den Export. Die Mangrovenwälder fielen der Axt zum Opfer und immer mehr Menschen zog es an die Küste da die Hotels und die Urlaubszentren Arbeit und Geld versprachen. Hinzu kam noch, zumindest in Thailand das schnelle Geld mit dem Sextourismus. Und so kam es durch das Aufeinandertreffen von Umständen in einer bestimmten Konstellation zur besagten Naturkatastrophe und den vielen Toten. Nur dort, und das ist nachweislich, wo z. B die Mangrovenwälder noch in Resten vorhanden waren und die Küste noch in ihrem ursprünglichen Zustand war, gab es im Vergleich zu den zu bestimmten Zwecken urbanisierten Regionen kaum Tote und nur geringfügige Zerstörungen. Und da vor einigen Tagen beim zweiten Beben zum Glück die Komponente fehlte, die am 26.12. derartige Zerstörung bewirkte, kamen die Menschen dort beim Zweiten Mal sehr glimpflich davon.
Und wie ist es beim dritten Mal ?? Oder hat die Menschheit davon Kenntnis genommen das ein Eisberg bzw eine Schelfeisplatte von der Größe des Saarlandes den Atlantik entlang an der Küste Südamerikas gen. Norden zieht. ? Verursacht durch die Erwärmung und die Umweltverschmutzung ( auch nachweislich ) weil die Statik der Eismassen am Südpol durch die Erwärmung beeinträchtigt wird. Das sich Risse im Packeis immer mehr verbreitern und schon bis zu 1000 Km in Richtung Polkappen ziehen ? Das an der mir so nahen Nordseeküste die Krabbenfischer Fischspezies fangen die es früher nur in der Karibik und im Südatlantik gab. ?
Dass der Ostseedorsch aussterben wird, da sich der Salzgehalt der Ostsee verändert hat, die Eier deshalb nicht mehr im Wasser schweben sondern auf den Boden der Ostsee sinken und dort im Dreck und wegen des Sauerstoffmangels ersticken ?? Dass sich auch der Salzgehalt der Nordsee ändert, da immer mehr Süßwasser in den Nordatlantik gelangt ? Dies sind nur einige Beispiele.
Sicher wäre Anpassung an den Klimawandel effektiver. Noch geht’s, und es wäre jetzt auch noch finanziell zu verkraften. Über kurz oder lang wird aber auch dies vorbei sein und dann wird es nur noch ein Hauen und Stechen geben. Die Natur wird sich andere Schöpfer suchen und dem Menschen als derzeit größten Störenfried in der Schöpfung auf diesem Planeten auf ihre Art Einhalt gebieten. Nicht so dramatisch, wie in effektvollen Filmchen a la Emmerich, aber langfristig genauso wirkungsvoll und das ist beim derzeitigen Stand menschlichen Tuns und Handeln so sicher wie das Amen in der Kirche oder der Pups eines wiederkäuenden Mastrindes. Für und Wider wird es aufgrund unserer Denkweise immer geben. Diesen Thread hier mit Postings zu füllen geht dann eben nur, wenn man mal wieder ein wenig Zeit dafür hat. Man muß ja auch noch seine Brötchen verdienen.
Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende
Roderich Hopp
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Goodman
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Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5416

BeitragVerfasst am: 2.Apr 2005 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Passend zum Thema, dieser Artikel aus dem Handelsblatt Nr. 062, vom 31.03.05 Seite 30

Unstillbarer Hunger auf Öl

Nirgends lässt sich der Boom Chinas so klar ablesen wie an der Entwicklung der Rohstoffpreise. Mittlerweile ist die aufstrebende Volkswirtschaft für acht Prozent des täglichen Weltölverbrauchs verantwortlich und liegt damit nach den USA auf Rang zwei. 2005 dürfte Chinas Ölnachfrage um neun (2004: +15) Prozent steigen.

Von STEFAN SCHILBE Der erhöhte Energiebedarf erklärt sich durch die Industrialisierung: Wegen der sehr niedrigen Lohnkosten hat sich das Land zum wichtigsten Anbieter produzierter Güter gemausert - vergleichbar mit der Situation der USA 1890 oder der Japans 1940. Im Zuge der Industrialisierung und des steigenden Lebensstandards wächst jedoch unweigerlich der Ölverbrauch pro Kopf mit. Während in den USA 25, in Japan 16 und der Eurozone 12 Barrel (159 Liter) Öl pro Kopf im Jahr konsumiert werden, hinkt China inklusive Hongkong mit 1,8 Barrel deutlich hinterher.

Wenn sich langfristig allein die Bevölkerung in Chinas Stadtgebieten - heute schon über 500 Millionen Menschen - den Verbrauchsgewohnheiten Japans annähern würde, entspräche dies der doppelten jährlichen Produktionskapazität des weltgrößten Anbieters Saudi Arabien. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass die Stadtbevölkerung im Verlauf der Urbanisierung nach unseren Schätzungen bis 2008 auf 600 Millionen Bewohner wachsen dürfte. So gesehen spricht einiges dafür, dass der Ölpreis langfristig noch nicht seine Höchstkurse erreicht hat. Stefan Schilbe Chefvolkswirt HSBC Trinkaus & Burkhardt Schilbe, Stefan

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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 953

BeitragVerfasst am: 2.Apr 2005 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roderich Hopp,

schön daß Sie sich die Zeit genommen haben, die eingeschlafene Diskussion noch mal zu beleben und daß Ihnen der "bullshit" noch nicht ausgegangen ist. Sicher müssen wir alle noch unsere Brötchen verdienen - die Zeit für Hobbys und das Schreiben von Forumsbeiträgen ist begrenzt. Ich für meinen Teil möchte deshalb auch nach diesem Beitrag keine weitere Zeit mehr in die aktuelle Diskussion investieren, denn wir reden aneinander vorbei und ich kann nicht sehen, wie das zu ändern wäre. Ich gebe mir die größte Mühe, mit rationellen Argumenten und unter Verweis auf Literaturquellen und Originalzitaten diverse Ökomythen als solche zu entlarven, doch niemand nimmt den Faden auf und versucht, das Diskussionsknäuel mit mir zu entwirren. Statt dessen werden gebetsmühlenartig die Mythen wiederholt und der Untergang der Menschheit als "so sicher wie das Amen in der Kirche" dargestellt.
Damit wären wir wieder beim Thema: Die Ökologisten sind nicht an der Aufdeckung von wissenschaftlichen Zusammenhängen sondern an der Verkündigung ihrer Heilslehre interessiert. Was dabei stört, wird geflissentlich ausgeblendet. Wer einmal daran glaubt, daß der Mensch von Natur aus eher böse ist und "die Schöpfung" oder "die Natur" oder "Gott" oder "Mutter Gäa" ihn bestrafen wird, wenn er nicht umkehrt und das tut, was die Propheten und die Hohen Priester der neuen Heilslehre ihm als Buße auferlegen, z.B. seinen Müll zu trennen und Dosenpfand zu bezahlen und Windräder zu finanzieren und Atomkraftwerke abzuschalten und Ökosteuer zu bezahlen usw., wer also erst einmal die neue Religion verinnerlicht hat, der ist für rationelle Argumentation verloren - schon immer ein Kennzeichen aller Religiositäten.
Zitat:
Die Natur wird sich andere Schöpfer suchen und dem Menschen als derzeit größten Störenfried in der Schöpfung auf diesem Planeten auf ihre Art Einhalt gebieten

Lieber Roderich Hopp, ich glaube bei Ihnen diese neue Religiosität erkannt zu haben. Lesen Sie doch zur Selbsterkenntnis noch einmal das Zitat aus meinem zweiten posting (Maxeiner und Miersch: Ein Vorschlag zur Güte), vielleicht erkennen Sie sich wieder.
Bei der Angelegenheit mit den Rinderfürzen wird Ihr Glaube durch Wiederholung nicht beweisbarer, auch wenn Sie Sache nur noch als "eine von vielen Randerscheinungen, die eine klimatische Veränderung unseres Planeten bewirken" darstellen.
Ich widerspreche in pars und in toto. Es bringt in diesem Zusammenhang nichts, die Zahl von 200 Mio Bisons im früheren Nordamerika "aus dem Bauch heraus" zu bezweifeln, rechnen Sie doch mal nach: Sie selbst beziffern den früheren Prärieanteil Nordamerikas mit 30%, bei ca. 20 Mio km² Gesamtfläche macht das 6 Mio km², bleibt für jedes Rindvieh 30.000 m². Meinen Sie nicht, das könnte ihm reichen? Wo die doch so eng zusammenbleiben, wie Sie selbst erleben konnten?

Ich muß zugeben, daß ich ein bißchen sauer bin über Ihren abwertenden Vergleich unserer unterschiedlichen Wissensquellen:
Zitat:
Sie haben Ihre Meinung von wo her auch immer, ich habe meine Meinung zum größten Teil dort vor Ort gebildet ,wo es sich schon für alle sichtbar bemerkbar gemacht hat

Also woher ich mein Wissen beziehe, habe ich ausführlich mit Quellenangaben zu dokumentieren versucht, das scheint Sie nicht zu interessieren. Sie selbst verlassen sich offensichtlich lieber auf den Augenschein. (in Kombination mit Ihrem Glauben passt das bestens) Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, daß die Zusammenhänge ein wenig komplizierter sein könnten, als es der Augenschein vermittelt?

Ein gutes Beispiel dafür und für Ihre generelle Argumentationsweise ist der Fakt, daß z.Zt. ein großes Eisfeld von der Antaktis wegdriftet, wie Sie es richtig beschreiben. Diese Tatsache wird sogleich von Ihnen zu einem Beweis für die "Schelligkeit der klimatischen Veränderungen (damit meinen Sie natürlich Erwärmung) durch den Einfluß des Menschen, insbesondere in der Antarktis" umgemünzt und zu einer düsteren Prognose bezüglich künftiger Naturkatastrophen genutzt.
Auf die naheliegende Idee, daß es da einen natürlichen Kreislauf von Schneefall und Eisabbruch am Rand des Shelfeises gibt mit gelegentlich außergewöhnlich großen Bruchstücken oder auf die Idee, einmal die Entwicklung der Durchschnitttstemperaturen der Antarktis in den letzten Jahrzehnten zu vergleichen um zu überprüfen, ob Ihre These Bestand hat, kommen Sie jedoch nicht. Ich kann Ihnen da gerne weiterhelfen - und nun müssen Sie ganz stark sein:

Der größte Teil der Antarktis hat sich in den letzten Jahrzehnten abgekühlt

Die Messung des Klimas der Antarktis reicht noch nicht lange zurück. Die älteste hier gefundene Temperaturreihe beginnt im Jahre 1944.

In einer Studie haben Forscher der Universität von Illinois festgestellt, dass die Antarktis sich in den letzten Jahrzehnten (1966 bis 2000) im Durchschnitt abgekühlt hat. Besonders im Sommer und Herbst war dieses festzustellen. (nature v. 29.01.2002, Peter T. Doran, John, C. Priscu et al:
Antarctic climate cooling and terrestrial ecosystem response)

Näheres unter www.klimanotizen.de/html/newsletter_10.html

Wieder einmal ist ein Klimamythos zerbrochen, der von Leuten wie Ihnen unreflektiert verbreitet wird, weil sie ihn einfach glauben wollen.

Werden Sie weiterhin alles nachbeten, was die Vorbeter des neuen Glaubens verkünden?
Werden Sie weiterhin z.B. bei Ihrer Vorhersage des zukünftigen Aussterbens des Ostseedorschs (das Sie als Prophet der neuen Religion natürlich eo ipso weißsagen können) die simple Tatsache außer acht lassen, daß er in seiner Vergangenheit als Gattung weit extremere Klimabedingungen überstanden hat, z.B. das mittelalterliche Klimaoptimum (nomen est omen), in dem vor seiner Haustür in Schweden Wein angebaut wurde und Grönland ( = Grünland) seinen Namen bekam oder die Eiszeit bis vor ca. 10.000 Jahren, als die Ostsee total vergletschert war?

Zu Ihrem Vergleich der Auswirkungen des Tsunai-Unglücks in unterschiedlich bebauten Küstenzonen Südostasiens habe ich nur eine Frage: Wollen Sie mich verarschen? Kann es sein, daß Mangrovenwälder unbewohnt sind und deshalb auch niemand in ihnen umkommen kann?

Seien Sie doch mal ehrlich, schalten Sie wirklich noch Ihren Verstand ein, wenn Sie eine Meldung über zukünftige Klimakatastrophen lesen oder übernehmen Sie sie ungeprüft, weil Sie es so möchten?

Ich wiederhole gerne den "Vorschlag zur Güte" von Maxeiner/Miersch: Glauben Sie doch was Sie wollen, ich werde Ihnen nicht dreinreden, aber versuchen Sie nicht, Glaube als Erkenntnis zu verkaufen.

In diesem Sinne auch Ihnen weiterhin ein schönes Wochenende
und freundlichen Gruß hdschulz
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mhmoeller
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Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 2.Apr 2005 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

@hdschulz

Zitat:
Zu Ihrem Vergleich der Auswirkungen des Tsunai-Unglücks in unterschiedlich bebauten Küstenzonen Südostasiens habe ich nur eine Frage: Wollen Sie mich verarschen? Kann es sein, daß Mangrovenwälder unbewohnt sind und deshalb auch niemand in ihnen umkommen kann?


Danke - Sie haben mein Wochenende gerettet - selten so herzlich gelacht.
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 4.Apr 2005 17:42    Titel: Du sollst die Umwelt nicht verschmutzen! Antworten mit Zitat

hdschulz hat folgendes geschrieben::
Schade, es scheint niemand mehr die gängigen Öko- und Klima-Untergangs-Mythen vertreten zu wollen - ich hätte noch ein paar Antworten parat.
...

...
Zitat:
W.C.Hofmann hat leider immer noch keine Zeit für einen Kommentar.


Sorry, aber manchmal muss ich auch mal an einem Projekt oder auch nur im Garten arbeiten. Der Teich und das Biotop ist wieder für den Sommer fit, - und die Katze ging leer aus!

Zitat:
Im Klartext: Kyoto ist klimatisch wirkungslos!

Aber - ist es nicht besser wenigstens etwas zu tun, als die Hände in den Schoß zu legen?
Bei der Beantwortung dieser Frage kann vielleicht ein Blick auf die Kosten helfen:

500 Milliarden Dollar pro Jahr [im Jahre ? / eher gemeint: bis zum Jahr (bitte kommentieren)] 2050 kostet Kyoto die Industrieländer (OECD).
...
Das alles wirft weitere Fragen auf:
Warum erfährt die Öffentlichkeit erst jetzt, nach vielen Jahren öffentlicher, internationaler Aufregung, dass diese Vereinbarung klimatisch wirkungslos ist?
...
Anscheinend wird es Zeit einmal vorurteilsfrei über dieses Thema zu diskutieren und nicht weiterhin die Welt allzu voreilig in Gut (für Kyoto) und Böse (gegen Kyoto) einzuteilen.
...
... Wenn so jemand glaubt, ein Thema zu bearbeiten, das im Extremfall ein Katastrophenszenario beschreiben könnte, dann kann er nichts besseres tun, als die Katastrophe wahrscheinlicher zu machen: Schon sind ihm die Aufmerksamkeit der Medien und der Politiker sowie jede Menge Forschungsgelder und Aufwertung seiner Arbeit und Institution sicher.
So einfach ist das. Gruß hdschulz


@hdschulz

Ich habe Ihren Beitrag mit grossem Interesse gelesen. Ihre Kommentare sind so fundiert, dass eine oberflächliche Beantwortung Ihnen gegenüber nicht gerecht würde. Im Übrigen hatten Sie sehr viel Literatur bzw. Links angegeben, die teilweise sehr lesenswert sind; - manche Informationen sind vielleicht etwas zu populistisch. Auf jeden Fall war ich auch über Ostern mit Ihren Link-Angaben beschäftigt.

Alle von Ihnen angesprochenen Fragen bedürfen einer umfassenden Beantwortung und somit einer Klärung der Sachverhalte auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die angegebenen Kosten für die Umsetzung des Kyoto-Protokolls sind möglicherweise in der Grössenordnung richtig. Auch dieses Kapital muss erwirtschaftet werden. Ich vermute eher, dass eine "umweltrelevante Vollkostenermittlung“ ein noch höheres jährliches Budget verschlingen würde. – Ich will hier einfach nicht mehr die Möglichkeiten anreissen, die sich daraus für die einzelnen Volkswirtschaften ergeben, weil ich mit einer solchen These eh wieder anecken würde. Und ich habe auch keine Lust, mich hier in diesen Forum ständig rechtfertigen zu müssen. – Ich möchte aber deutlich unterstreichen, dass das von K.M. angerissene Thema ein ernstzunehmendes ist; jeder möge bei sich selber beginne.

@hdschulz, Ihre Einschätzung bezüglich "Katastrophenscenarien" und der damit verbundenen Heraushebung der "laut denkenden Gilde der Fachwissenschaftler" unterstreiche ich völlig. Dennoch stelle ich fest, dass wir uns auch diese „Vordenker“ leisten müssen.

Die Gesamtthematik ist so grundlegend wichtig, dass die partielle Behandlung von Einzelthemen eine sehr gewagte Vorgehensweise ist, - aber in der Praxis ist sehr oft die Salamitaktik ein übliches Procedere.

Sie haben sich wirklich viel Mühe gegeben, mit rationellen Argumenten und unter Verweis auf Literaturquellen und Originalzitate diverse „Ökomythen“ zu entlarven. Wenn so wenige reagieren, dann liegt das m.E. nicht nur am Desinteresse, sondern insbesondere an der Komplexität der Materie. Und einen Diskussionsknäuel kann man in den seltensten Fällen in einem Internet-Forum entwirren. Denn gerade hier ist es einfach, gebetsmühlenartig Mythen zu wiederholen, ohne dass ein Moderator dem Einhalt gebieten kann, wenn eine Einzelmeinung ständig in neuer Verpackung präsentiert wird.

Warum also Ihr Frust?

Sie stellten fest:
Zitat:
Damit wären wir wieder beim Thema: Die Ökologisten sind nicht an der Aufdeckung von wissenschaftlichen Zusammenhängen, sondern an der Verkündigung ihrer Heilslehre interessiert.


Was haben Sie den erwartet?

Ich teile Ihre Meinung allerdings nicht ganz, wenn Sie meinen, die "Propheten und die Hohen Priester der neuen Heilslehre" würden uns Bußen auferlegen, z.B. die Mülltrennung und das Dosenpfand, um bei Ihren Beispielen zu bleiben. – Die gesetzlich vorgeschriebene Mülltrennung hat sehr wesentlich dazu beigetragen, dass heute die verschiedenen Abfallkontingente als eine wichtige Voraussetzung für eine notwendige Sekundärrohstoffwirtschaft anerkannt sind. Das Dosenpfand ist m.E. normalerweise entbehrlich, da die stoffliche Verwertung des Abfalls eh gesetzlich vorgeschrieben ist. Aber es erzieht doch den einen oder anderen Lümmel dazu, die leere Dose eher nicht einfach in die Botanik zu werfen. – Die Nutzung der Windkraft ist für mich kein falscher Weg; er ist eher etwas zu einseitig. Ich wünsche mir zukünftig wesentlich mehr Nutzung der Sonnenenergie und der Geothermie, da wo es prädestiniert möglich ist. Kernkraftwerke aus reinen ideologischen Gründen abzustellen, ist eher fragwürdig, - nicht nur aus ökonomischen Gründen. Und alle einigermassen günstig gewinnbaren fossilen Brennstoffe in den nächsten einhundert Jahren endgültig durch den Schornstein zu pusten, grenzt geradezu an ingenieurwissenschaftliche Einfallslosigkeit. – Das sage ich, obwohl ich u.a. auch mit Tagebautechnologie in sog. Braunkohle-Grosstagebauen in meinem Berufsleben viel zu tun hatte, - und nicht nur in Deutschland. – Hoffentlich werden kurzfristig grössere Erfolge auf dem Sektor der Brennstoffzellenentwicklung zu verzeichnen sein; dies betrifft auch die Miniaturisierung dieser Technologie. - [Nun komm mir bitte niemand und behaupte, ich hätte die wichtige "Wasserkraft" unterschlagen!]

Sie stimmen mir zu, wenn ich behaupte, dass die umweltrelevante Thematik, die hier besonders auch in Ihren Beiträgen zur Sprache kam, sehr komplex ist. Es kann natürlich auch sein, dass hier einige sehr gut informierte User nicht ihre eigene Meinung zur Diskussion stellen wollen, weil sie davon überzeugt sind, dass ein Forum ein zu statisches Medium ist; - hingegen würde ein Chat ein direkt abrufbares Wissen voraussetzen. Da hat dann jedes „Reden um den heissen Brei“ schnell seine Grenze gefunden.

Ich persönlich habe mich über Ihre Beiträge gefreut und würde gerne mal mit Ihnen telefonieren. Ich betone ausdrücklich, dass ich auch alle anderen Beiträge zu diesem Thema sehr gerne gelesen habe und mir natürlich über einige Statements Gedanken mache.

Grüsse, WC.Hofmann
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 953

BeitragVerfasst am: 4.Apr 2005 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

@W.C.Hofmann

Danke sehr für Ihren Beitrag.
Ich bin ab morgen für den Rest der Woche unterwegs und komme wohl auch danach nicht gleich zu einer ausführlicheren Antwort - die wird aber kommen. Versprochen!

Gruß hdschulz
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 4.Apr 2005 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Werter User hdschulz !
Ich werde hier letztmals auf ihre Einwände eingehen da ,wie Sie ja richtig erkannt haben, aus welchen Gründen auch immer ein Weiterkommen wegen der Verschiedenheit der Standpunkte nicht möglich ist. Mit Ihrer Argumentation und dem Vertreten Ihrer Standpunkte lassen Sie andere Argumente ja gar nicht gelten. Entweder werden Sie als „Bullshit „ abgetan „ oder als eine Religion, oder als grünes apokalyptisches Gedankengut , und sie versuchen dies wissenschaftlich ad adsurdum zu führen, so nach dem Motto. – Die Wissenschaft festgestellt .....
Dabei zitieren Sie doch auch nur immer wieder eine Ihrer Quellen, die dann doch auch nur Ansichten von vielen sind und darüber hinaus genauso diskussionsfähig sein könnten.
Der User W.C. Hoffmann hat in einem seiner Postings einen Satz der weltberühmten Rede eines bekannten Indianerhäuptlings und Schamanen der Cree zitiert.
Mir ist die ganze Rede geläufig denn diese war und ist kein ökologisches Geschwafel eines Wilden, für mich auch keine Vorhersage, sondern es sind nur die Gedanken eines Mannes der die Tragweite des Handelns und die Folgen für die Natur schon damals glasklar erkannt hat. Und ein Großteil dessen ist ja dann auch so eingetreten, weil die meisten Menschen die Botschaft zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht danach gehandelt haben.
Im Übrigen bin ich kein Ökologist und auch kein omani padme hum daher betender Reiligionist irgendeiner Coleur oder einer dogmatischen Glaubensgenossenschaft.
Wenn Sie bei mir eine Art von Religiöstität zu erkennen vermögen so ist das ihr persönlicher Gedanke und dem werde ich auch nicht widersprechen weil dies an der Natur der Sache vorbeigehen, und den Kern dieser Diskussion hier auch nicht im entferntesten berühren würde. Die moderne Wissenschaft vermag viele Erkenntnisse diskussionsfähiger zu machen wie in vergangenen Zeiten, und wenn man bestimmte Hypothesen vertritt wird man deshalb auch nicht gleich vor den Inquistor zitiert. Aber was sie letztendlich bewirken wird, wird uns der weitere Verlauf der Evolution zeigen.
Zu ihrer Rechnung mit den 6 Mio km² Prärie und darauf 200 Mio Bisons merke ich nur soviel an, dass erwiesenermaßen die Bisons nur 6-8 große Wanderwege vom Süden bis hoch nach Kanada bevölkerten und sich auch nur in diesen Territorien aufhielten. Dies hat La Salle schon Anfang des 18 Jahrhunderts beschrieben, Auch, dass die Prärieindianer oft hunderte von Km wanderten um die „Herden „ und damit Nahrung und Lebensgrundlage zu suchen, Nachgewiesener Maßen auch nur ein knappes Zehntel der Prärie mit dem Gras bewachsen war, das die Bisons bevorzugten bzw. benötigten.
Letztendlich ist es doch auch egal, wieviel Platz die Bisons damals hatten, wieviel haben sie heute und wieviel ist von der ursprünglichen Prärie noch übrig geblieben.? Auch dies ist ein Indiz dafür ,dass des Menschen Wille sehr starken Einfluss auf die Schöpfung und das Gesicht der Erde hat. Auch ist es ein Irrtum anzunehmen, dass Büffelherden eng zusammenlebten. Eine Stampede ist auch für Büffel ein außergewöhnliches Ereignis und gehörte nicht zu deren Allltagsleben.
Zu den Auswirkungen von Rinderfürzen auf die Atmosphäre empfehle ich Ihnen, sich mal die Satellitenaufnahmen der NASA anzusehen, insbesondere die der Pampas in Argentinien und die der brandgerodeten Flächen Brasiliens. Da können sie ganz deutlich die Auswirkungen der Massentierhaltung (Methangas ) farblich erkennen.
Wenn Sie meine Aussage- bezüglich ihrer Meinungsbildung als abwertend betrachten dann haben Sie sich einen langen Schlips umgebunden und sollten darauf achten , dass sie nicht aus Versehen selbst drauf treten. Dies war nicht abwertend gemeint sondern sollte als Vergleich dienen zu dem was in Büchern steht, und das was man mit dem Auge vor Ort sieht. Zumal man diese Veränderungen
Immer deutlicher feststellt, je öfter man an diese Orte zurückkehrt.
Ich war üb er 6 Jahre hinweg 16 mal im Regenwald Südamerikas und ich habe 16 mal Veränderung hautnah erlebt und gesehen, verursacht durch Menschen Hand.
Den Wert ihrer Quellenangaben und die Inhalte der Autoren streite ich in keiner Weise ab, denn sie sind zu Wort gewordene Gedanken derer, die sie aufgeschrieben haben und uns damit etwas sagen wollen. Und das ist jedes Menschen gutes Recht.
Dieses Recht sollten sie, ohne zu verunglimpfen oder sich gar dem Versuch gezielter Manipulation auszusetzen dann auch jedem Menschen zugestehen. Was soll den der Fettdruck, dass sich die Antarktis seit Jahren abkühlt im Zusammenhang mit dem Abdriften der Schelfeisplatte in der Größe des Saarlands. Wo habe ich auch nur mit einem Wort geschrieben oder erwähnt dass dies die Folgen der Erderwärmung seien. ? Sie unterstellen mir dies einfach weil Sie mit Ihrer Meinung meine von ihnen angenommene Meinung, ich würde denken dass die Erderwärmung daran schuld sei, unterstreichen wollen. Ich maße mich nicht an ihre Gedanken zu manipulieren.
In diesem Zusammenhang nur 2 Fragen. Wieviele Tage im Jahr schneit es in der Antarktis und am Südpol ? , und wie groß sind die Niederschlagsmengen bei Temperaturen bis gemessenen 72 Grad Minus ?
Ich habe ganz klar und deutlich geschrieben das sich aufgrund des derzeitigen Klimas und klimatischer Ereignisse die Statik der Eismassen verändert hat .
Sie schreiben von Temperaturmessungen ab 1944.. Die Humboldt Universtität u.a: haben Archefakte aus der Nazizeit von Expeditionen zur Antarktis ,die vom damaligen Reichsführer SS ausgingen ,und zwar von der Zeit von 1935 –1939 Das damalige Nazideutschland hat große Teil der Antarktis de fakto für sich in Anspruch angenommen und territorial auch kartographiert.
Ich bete niemandem etwas nach und ich befasse mich auch nicht mit irgendwelchen Vorbetern irgendeiner Glaubensrichtung da ich meine Gedanken für mich frei formuliere. Anderen teile ich sie nur dann mit wen Sie diese hören wollen. Diese polemisierende Fragestellung zeigt mir deutlich ihre Gedanken und den Versuch zu manipulieren. Zumal Sie dann gleich noch oberlehrerhaft einen draufsetzen was den Ostseedorsch anbelangt. Sie sollten mal die Fischer und Meeresbiologen der Ostseestaaten hinterfragen wie es um den IST- Zustand der derzeitigen Dorschbestände und dem Zustand des Meeresbodens in der Ostsee steht ? Im übrigen wird auch heute noch in Südschweden in manchen Gegenden Wein angebaut. Und Fakt ist das der Dorsch als Schwarmfisch erst nach dem Ende der letzten Eiszeit ( davor war die Ostsee in weiten Teilen bis auf den Grund zugefroren ) in dieselbe einwanderte und diesen neuen Lebensraum als Unterart des atlantischen Kabeljau in Anspruch nahm. Da das Ostseewasser bekanntlich einen geringeren Salzgehalt ( aufgrund und als Folge der Eiszeiten ) hat wie der Atlantik, haben sich die Eier des Dorsches in einem langen Evolutionszeitraum diesem Salzgehalt angepasst und die Jungfische sind im Schweb geschlüpft.
Das dies heute nicht mehr oder nur schwer möglich ist hat u.a. 1. Mit der Veränderung des Salzgehalts durch vemehrten Zufluss von Süsswasser in die Ostsee zu tun. ( dies hat auch etwas mit dem regulierten Flussausbau und den Folgen zu tun, siehe u.a. Oderhochwasser 2002 ) und 2. mit dem Sauerstoffmangel der Ostsee, wenn bestimmte Luftströmungen einen Austausch der Wassermassen erschweren.
Grönland (Grünland ) bekam seinen Namen im frühen Mittelalter aufgrund einer Verwechslung: Die Wikinger und auch die Vorfahren der Iren haben schon lange vor Christof Kolumbus die grüne Ostküste und die vorgelagerten Inseln Amerikas mit ihren schnellen Drachenbooten besucht, was durch Funde u.a. in Maine und in Halifax auch historisch bewiesen ist. Dabei entdeckten sie auch im 7 Jhdt. Grönland, mit seinem schmalen grünen Küstenstreifen und nannten diesen Teil dann auch Grönland (Grünland ) Isländische und norwegische Wikinger haben dann auch später im 10 Jahrhundert die Küsten Grönlands systematisch besiedelt und auch dieser Küste den Namen Grönland gegeben. Leif Erikson von dem man weiß das er von Grönland Reisen zur Küste Amerikas unternommen hat , nannte sich selbst auch Fürst von Grönland. Nur was hat Grönland mit dem Dorsch zu tun. Oder wollen Sie uns damit sagen, dass die Ostsee schon früher wärmer war als heute. ?
Es ist richtig das man im späten Mittelalter bzw. im 16 /17 Jahrhundert aufgrund einer klimatischen Kälteperiode , da der Nordatlantik derart zugefroren war, das von Norwegen nach Island und auch nach Grönland zu Fuß übers Eis konnte und die Isländer und Grönländer aufgrund Hungersnöte stark dezimiert wurden.
Keiner wollte Sie im Bezug auf Tsunami verarschen, Herr Oberlehrer,
Fakt ist jedoch, dass die Mangrovengürtel Thailands und Indonesiens in den letzten 30 Jahren zugunsten der Shrimpszucht und der Urbanisierung der Küsten für den Tourismus weitestgehend vernichtet wurden. Klitzekleine Restbestände ( wie bei uns geringe Teile der Berliner Mauer ) ließ man aus touristischen Gründen stehen.
Diese Gürtel sind zum Teil höchstens 30 –40 m in der Tiefe und keinesfalls zusammenhängend und manchmal nur ein paar hundert Meter lang .Dahinter gibt es auch Ferienanlagen und Hotels, die genauso bewohnt waren wie die ungeschützten Strände, und dazwischen auch ausgebaute Strände für die Urlauber . Und genau hier an diesen wenigen Stellen bei Puket und Kao Lac, Pattaia, und Aceh oder an der Küste Sri Lankas konnte man erkennen, wie die Reste der ursprünglichen Mangrovenwälder und der dadurch auch intakten davor gelagerten Korallenriffe die Wucht der Zerstörung minderten und im Hinterland nur geringe Schäden anrichteten, während ein paar hundert Meter weiter an den ausgebauten Stränden die Flut landeinwärts alles mitriss. Im Übrigen habe ich mit diesem Beispiel klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass menschliches Handeln wie in diesem Fall natürliche Ursachen verstärken kann und somit Wirkung erzielt die auf die Verursacher und Unschuldige zurückgeht Im Übrigen verdanken mein ältester Sohn und seine Frau einem Restmangrovenwäldchen in Thailand mit großer Wahrscheinlichkeit ihr Leben. Dies abschließend zu ihrer süffisanten und polemischen Frage ob Mangrovenwälder unbewohnt sind. Selbst da würden Sie irren, denn auch Magrovenwälder sind, da wo es sie noch gibt,. bewohnt.
Zum Schluss möchte ich nur noch anmerken, dass ich meinen Verstand nicht einzuschalten brauche, da ich ihn nie abgeschaltet habe.

Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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