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vander Specialist
Anmeldungsdatum: 18.08.2004 Beiträge: 169 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 1.Apr 2005 9:56 Titel: Feinstaub... |
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Gefunden: http://www.bwl-bote.de/
Feinstaub: Der neue Hebel zur Rationierung von Mobilität?
Nachdem die Feinstaub-Debatte so richtig Fahrt aufgenommen hat entsteht zunehmend der Verdacht, daß wir es hier wie schon bei "Klimaerwärmung" und "Waldsterben" wiederum mit einer politischen Verknappungsmaßnahme eher als mit einer wirklichen Umweltdebatte zu tun haben. Zur Frage, ob und inwieweit Feinstaub gesundheitsschädlich ist, nehmen wir hier aber ausdrücklich nicht Stellung. Die in der Debatte offenbaren Aspekte der öffentlichen Diskussion sind interessant genug.
So kann, wer die Medienberichte verfolgt unschwer feststellen, daß sich die Wissenschaft offenbar hinsichtlich Art und Umfang der durch Feinstäube ausgelösten Gesundheitsgefahren noch keineswegs einig ist. Während wir diesen Teil der Debatte hier ja nicht diskutieren wollen ist aber doch sehr typisch, daß trotz offenbarer Ungewißheit in der Sache schon mit recht massiven Kürzungen und Zwangsmaßnahmen gedroht wird - bis hin zu Fahrverboten und der unsäglichen City-Maut, was wohl das Aus für viele Einzelhändler und anderen Gewerbetreibenden in den Innenstädten bedeuten würde. Das freilich wäre noch das Wenigste, denn bei dem gegenwärtigen Arbeitskräftemangel finden die gekündigten Mitarbeiter sicher nahtlos neue Jobs, zum Beispiel bei TollCollect oder in den Umweltämtern. Letztere brauchen bald Feinstaub-Meßwarte ohne Ende.
Nein, wirklich aussagekräftig ist hier die Art und Weise der Reaktion, nämlich daß auf eine angebliche oder reale Gesundheitsgefahr mit Zwang, Kürzung und Verknappung reagiert wird. Schon auf die Idee, daß man Anreize schaffen könnte - z.B. durch Steuernachlässe oder Subventionen - scheint man gar nicht zu kommen. Dies erlaubt einen Blick auf die wirkliche Intention derer, die solche Debatten lostreten: stünde die Fürsorge, zur der Vater Staat nunmal verpflichtet ist auf der Agenda, hätte man ganz anders reagiert, und vor allem früher, denn was jetzt abgeht war seit Jahren vorhersehbar. Da der Staat aber eher ein Rabenvater ist, wurde die Debatte - mutwillig? - jahrelang verschleppt und nun als Kürzungs- statt als Fürsorgediskussion geführt. Wie wohltuend ist da jetzt die Feinstaub-Propaganda, erlaubt sie doch einen bequemen und maschendrahtzaunübergreifenden Konsens darüber, daß Mobilität schädlich iat. Könnte es einen besseren politischen Hebel geben?
Rabenvater Staat will also nicht fürsorgen, sondern die Menschen durch ideologisch motivierte Kürzungen im Zustand der Armut halten, denn so sind sie leichter regierbar. Armut ist machbar Herr Nachbar: Das dürfte des Feinstaubes Kern sein, aber darüber berichten die Mainstream-Medien wie üblich nicht. Wäre ja auch nicht politisch korrekt. |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 4.Apr 2005 22:47 Titel: Re: Feinstaub... |
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| vander hat folgendes geschrieben:: |
Gefunden: http://www.bwl-bote.de/
Feinstaub: Der neue Hebel zur Rationierung von Mobilität? ... . |
@vander
Sie haben freundlicherweise das Thema "Feinstaub" hier eingestellt und eine Quellenangabe gegeben. - Was nun?
Das Thema ist inzwischen in aller Munde. Was soll getan werden? Wo ist Handlungsbedarf?
Ich erlaube mir als zusätzliche Quellenangabe dem Link www.sonnenseite.com zu erwähnen; der Newsletter Sonnenseite.com des Fernsehmoderators Dr. Franz Alt erscheint sonntäglich als lesenswerte Lektüre "für nach dem Frühstück" - (nicht als Frühstückslektüre missbrauchen). In der Ausgabe vom 3. April 2005 finden wir z.B.:
:: 03 :: Deutschland schlaeft
Die EU hat vor 10 Jahren beschlossen, Grenzwerte fuer Feinstaeube und Rußpartikel festzulegen. Die Grenzwerte sind seit vier Jahren bekannt. Aber weder die Automanager noch der Autokanzler haben irgendetwas unternommen. Und nun, da die Grenzwerte in Muenchen und Stuttgart, in Koeln und Duesseldorf, in Berlin und Hamburg permanent ueberschritten werden, tun alle Verantwortlichen ganz unschuldig und ueberrascht.
http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6161.php
Vielleicht entwickelt sich eine Diskussion. Ich gehe davon aus, das dies auch in Ihrem Sinne ist.
WC.Hofmann |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 5.Apr 2005 7:01 Titel: |
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Nach einer kurzen Verschnaufpause hatten Ende vergangener Woche die Ölpreise erheblich zugelegt hat. Am Montag kostete das Faß (Barrel, 159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent erstmals über 57 US-Dollar. Auch in den USA waren bereits am Freitag die Faßpreise deutlich über 57 Dollar geklettert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte vergangenen Donnerstag einen möglichen Ölpreis von 105 Dollar für die nahe Zukunft prognostiziert.
Diese Preisexplosion verunsichert nicht nur die Finanzmärkte und läßt die Ölrechnungen der importabhängigen Staaten steigen. Sie senkt auch die kauffähige Nachfrage in den einzelnen Volkswirtschaften. Verbraucher müssen einen ständig größer werdenden Teil des Budgets für Heizung, Energie und Benzin ausgeben. Indirekt wirkt der hohe Ölpreis über die teurer werdenden Dienstleistungen, Produkte und Verbrauchsgüter, deren Herstellung Öl erfordert.
Über kurz oder lang wird sich kaum noch jemand die Bewegung des Autos leisten können.
Im übrigen, die Meßstationen entnehmen die Luft in drei Meter Höhe.
Wie sieht es in Kopfhöhe von Kindern aus?
Wenn hier gemessen würde so sähe es katastrophal aus, sagen selbst gestandene Fachleute. |
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vander Specialist
Anmeldungsdatum: 18.08.2004 Beiträge: 169 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 5.Apr 2005 9:59 Titel: |
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@WC.Hofmann
...Feinstaub in aller Munde, Bronchen, Lungen...,
Bin inzwischen persönlich der Meinung, daß manche Meldungen, wenn diese denn gut recherchiert und auch interpretiert wurden, auch ohne weiteren persönlichen Kommentar bei den Lesern rüber kommen.
Ich frage mich hierbei beispielsweise persönlich nur, ob die Grenzer alle noch leben, die in der Vergangenheit an den ehemaligen Grenzstatioen tagtäglich ihren Dienst ausführten und dabei tonnenweise dieselverursachten Feinstaub durch ihr empfindliches Lungen-Bronchen Filtersystem filterten...??
Ohne Frage besteht dieses Problem ganz ohne Zweifel seit vielen Jahrzehnten real. Nur, "wen," hat das früher in irgendeiner Form berührt oder gar interessiert? Nun könnte man sagen, jetzt ist es aber soweit, jetzt interessiert sich die Politik ernsthaft hierfür. Nur, warum tat diese dies früher nicht, warum und worauf, wurde so lange gewartet??
Es gibt immer noch nicht die gesetzlich vorgeschriebene Einbaupflicht von Dieselrussfiltern bei deutschen Neufahrzeugen. Worauf wartet man hier??
Hier war mal wieder das Ausland z. B. Frankreich ein wichtiger Vorreiter.
Warum hat die deutsche Autoindustirie, nicht gleich, nachdem beispielsweise Peugeot in allen Dieselfahrzeugen diese Filter werksmäßig einbaute, ebenfalls diesen fortschrittlichen Einbau als einen wichtigen Bevölkerungs- und Umweltschutz veranlasst??
Bin wirklich einmal gespannt, auf eine plausible und einleuchtende Antwort hierauf.
Manche Dinge auf Erden, sind wirklich erschreckend unlogisch...
Grüße
vander |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 5.Apr 2005 11:54 Titel: Feinstaub |
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| vander hat folgendes geschrieben:: |
@WC.Hofmann
...Feinstaub in aller Munde, Bronchen, Lungen...,
Bin inzwischen persönlich der Meinung, daß manche Meldungen, wenn diese denn gut recherchiert und auch interpretiert wurden, auch ohne weiteren persönlichen Kommentar bei den Lesern rüber kommen.
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@vander
Ich will Ihnen nicht widersprechen und ich habe auch Verständnis dafür, dass Sie nicht weiter kommentieren bzw. lammentieren wollen.
Ich griff Ihren Quellenhinweis auf, weil bis dahin keine Resonanz gepostet wurde. Ich begann wie folgt:
| Zitat: |
@vander
Sie haben freundlicherweise das Thema "Feinstaub" hier eingestellt und eine Quellenangabe gegeben. - Was nun?
Das Thema ist inzwischen in aller Munde. Was soll getan werden? Wo ist Handlungsbedarf? |
Dieser Aufruf ging an Sie stellvertretend für @all.
Feinstaub ist überall, wo "gehobelt" wird. Der stochastische Prozesstäter Wind sorgt schon für die Feinstaubverteilung, ob es sich nun um den Staubanteil in Emissionen, den zusätzlichen Möglichkeiten zur Staubentwicklung z.B. in der Industrie und speziell bei uns in NRW in den rheinischen Tagebaubetrieben oder auch nur um geogen belasteten Staub aus der natürlichen Erusion handelt. Als gesetzlichen Rahmen haben wir das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) mit seinen Verordnungs- und Verwaltungsvorschriften. Hierzu gehört auch die TA-Luft. Weitere europäische Regelungen wurden verabschiedet und in das geltende nationale Recht übernommen.
Daher nochmal die einfache Frage: Was nun?
Natürlich ist die Antwort nicht einfach, denn sie wird nicht lauten: Alles, was Feinstaub entwickelt, wird rigoros abgestellt!
Es wird viele Teillösungen geben, die letztlich in der Summenbilanz dazu führen müssen, dass eine gesundheitlich relevante Zielsetzung mit einem vertretbaren Aufwand realisiert werden kann. Dazu gehören auch strikte Massnahmenkataloge, solange keine befriedigende technische Lösung zur Einschränkung/Minderung industriell verursachte Fein- und Feinststäube (u.a. Aerosole) verfügbar sind. Ich bin allerdings schon der Ansicht, dass eine strikte Einhaltung der TA-Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) den rechtlichen Rahmen in Verantwortung gegenüber dem BImSchG gut absteckt. Daran haben sich insbesondere die Genehmigungsbehörden und die Überwachungsinstitutionen strikt zu halten. Für nachweisbar fahrlässige Pflichtverletzungen hat der Gesetzgeber einen entsprechenden Rechtsrahmen mit eventueller Strafverfolgung vorgesehen.
Also, wo liegen die Probleme tatsächlich?
Ich bitte auch die besonders kritischen User um die geschätzte Meinung.
WC.Hofmann |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 9.Apr 2005 15:07 Titel: |
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Die Interpretation der Meßwerte und daraus resultierende Gesetzgebung
sind immer eng an den jeweiligen Stand der Technik orientiert.
Morgen z.B. wird ein Gerät zum mobilen Einsatz erfunden, welches die Stäube in die einzelnen Bestandteile zerlegt.
Wen trifft es dann?
Die Straßenbahn mit ihrem metallischen Abrieb auf Schiene und Fahrdraht?
Oder Gummiabrieb der Reifen?
Vor einiger Zeit diskutierte der ADAC, bei TÜV - Inspektionen auch die
Frontscheibe auf Microeinschläge zu untersuchen.
Sollte die Scheibe zu stark perforiert sein - auswechseln. Die Lichtstreuung
und Blendwirkung bei Nachtfahrten wurde als Grund dafür angegeben.
Es findet sich immer was, die Kosten trägt in allen Fällen immer der
Verbraucher.
Das Problem der Stäube möchte ich nicht in Abrede stellen. |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 10.Apr 2005 8:25 Titel: Feinstaub |
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Ein Beitrag aus dem Newsletter vom 10.04.2005
von Dr. Franz Alt, Baden-Baden
Kostenlose Bestellung unter http://www.sonnenseite.com/cgi-bin/ml/lists.cgi
:: 08 :: Sonnendiesel ohne Feinstaub
Feinstaub? Dieselruß? Alles kein Problem fuer eine saechsische Firma, die Diesel produziert. Choren Industries GmbH im saechsischen Freiberg produziert Sonnendiesel aus nachwachsenden Rohstoffen. "Wenn alle Autos unseren Diesel fuehren, muessten wir uns ueber Feinstaub keine Sorgen machen", sagte Carlhanns Uhle, der kaufmaennische Geschaeftsfuehrer von Choren Industries. Viele Fachleute sind davon ueberzeugt, dass heute in Sachsen der umweltfreundlichste Diesel der Welt hergestellt wird.
http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6184.php |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 11.Apr 2005 11:49 Titel: |
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DEKRA Umfrage : Autofahrer bereit für den Umstieg
+ 10.04.2005 + Die deutschen Autofahrer sind bereit für den Umstieg auf alternative Autos, die mit Gas, Biodiesel oder einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor (Hybridantrieb) angetrieben werden. In einer Umfrage von DEKRA erklärten sich 94,9 Prozent aller Befragten grundsätzlich bereit, auf alternative PKWs umzusteigen.
Für fast ebenso viele (92,4 Prozent) sind geringere laufende Kosten ein Anreiz, einen Alternativantrieb zu wählen. 82,2 Prozent der Teilnehmer würden auch einen höheren Anschaffungspreis in Kauf nehmen, wenn er sich durch niedrige Betriebskosten in absehbarer Zeit amortisiert.
Für mehr Umweltschutz durch ein alternativ angetriebenes Auto würden viele Autofahrer auch Nachteile in Kauf nehmen, so etwa geringere Fahrleistungen (66,7 Prozent), geringere Reichweite (47,2 Prozent), ein dünneres Tankstellennetz (47,1 Prozent) oder kürzere Wartungsintervalle (40,7 Prozent). Die Anschaffung von Alternativ-Autos sollte nach Ansicht der meisten Befragten (92,4 Prozent) vom Staat stärker gefördert werden. In punkto Information zu alternativen Antriebsarten gibt es allerdings noch großen Nachholbedarf: Nur etwa jeder sechste (17,2 Prozent) fühlt sich über Alternativ-Antriebe ausreichend informiert.
Quelle: DEKRA » |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 14.Apr 2005 17:07 Titel: Re: Feinstaub... |
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| vander hat folgendes geschrieben:: |
Gefunden: http://www.bwl-bote.de/
Feinstaub: Der neue Hebel zur Rationierung von Mobilität?
Nachdem die Feinstaub-Debatte so richtig Fahrt aufgenommen hat entsteht zunehmend der Verdacht, daß wir es hier wie schon bei "Klimaerwärmung" und "Waldsterben" wiederum mit einer politischen Verknappungsmaßnahme eher als mit einer wirklichen Umweltdebatte zu tun haben. Zur Frage, ob und inwieweit Feinstaub gesundheitsschädlich ist, nehmen wir hier aber ausdrücklich nicht Stellung. Die in der Debatte offenbaren Aspekte der öffentlichen Diskussion sind interessant genug.
So kann, wer die Medienberichte verfolgt unschwer feststellen, daß sich die Wissenschaft offenbar hinsichtlich Art und Umfang der durch Feinstäube ausgelösten Gesundheitsgefahren noch keineswegs einig ist. Während wir diesen Teil der Debatte hier ja nicht diskutieren wollen ist aber doch sehr typisch, daß trotz offenbarer Ungewißheit in der Sache schon mit recht massiven Kürzungen und Zwangsmaßnahmen gedroht wird - bis hin zu Fahrverboten und der unsäglichen City-Maut, was wohl das Aus für viele Einzelhändler und anderen Gewerbetreibenden in den Innenstädten bedeuten würde. Das freilich wäre noch das Wenigste, denn bei dem gegenwärtigen Arbeitskräftemangel finden die gekündigten Mitarbeiter sicher nahtlos neue Jobs, zum Beispiel bei TollCollect oder in den Umweltämtern. Letztere brauchen bald Feinstaub-Meßwarte ohne Ende.
Nein, wirklich aussagekräftig ist hier die Art und Weise der Reaktion, nämlich daß auf eine angebliche oder reale Gesundheitsgefahr mit Zwang, Kürzung und Verknappung reagiert wird. Schon auf die Idee, daß man Anreize schaffen könnte - z.B. durch Steuernachlässe oder Subventionen - scheint man gar nicht zu kommen. Dies erlaubt einen Blick auf die wirkliche Intention derer, die solche Debatten lostreten: stünde die Fürsorge, zur der Vater Staat nunmal verpflichtet ist auf der Agenda, hätte man ganz anders reagiert, und vor allem früher, denn was jetzt abgeht war seit Jahren vorhersehbar. Da der Staat aber eher ein Rabenvater ist, wurde die Debatte - mutwillig? - jahrelang verschleppt und nun als Kürzungs- statt als Fürsorgediskussion geführt. Wie wohltuend ist da jetzt die Feinstaub-Propaganda, erlaubt sie doch einen bequemen und maschendrahtzaunübergreifenden Konsens darüber, daß Mobilität schädlich iat. Könnte es einen besseren politischen Hebel geben?
Rabenvater Staat will also nicht fürsorgen, sondern die Menschen durch ideologisch motivierte Kürzungen im Zustand der Armut halten, denn so sind sie leichter regierbar. Armut ist machbar Herr Nachbar: Das dürfte des Feinstaubes Kern sein, aber darüber berichten die Mainstream-Medien wie üblich nicht. Wäre ja auch nicht politisch korrekt. |
Halo vander,
ich möchte bitte jede Zeile Ihres Posts unterstreichen.
Vor allem die Worte Propaganda und Mainstream trifft diesen unsäglichen Hype um ein Thema, das bis vor ein paar Wochen keines war, absolut richtig.
Vielleicht sollte ich mir auch die richtigen PR-Berater suchen um meiner Forderung nach mehr Taschengeld den richtigen Ausdruck zu verleihen.
Mit kopfschleudernden Grüssen aus dem Schwarzwald.
Rainer Dressler |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 14.Apr 2005 17:42 Titel: |
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Ist auch meines Erachtens wieder mal eher viel Lärm um ein Thema das eigentlich schon lange da war. Ich mag das Problem nicht verniedlichen - aber etwas ruhiger und sachlicher könnte man das ganze schon angehen. Aber in Zeiten von Infotainment....
Die DEKRA-Umfrage in Ronalds Zeilen ist mir aufgefallen:
+ 10.04.2005 + Die deutschen Autofahrer sind bereit für den Umstieg auf alternative Autos, die mit Gas, Biodiesel oder einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor (Hybridantrieb) angetrieben werden. In einer Umfrage von DEKRA erklärten sich 94,9 Prozent aller Befragten grundsätzlich bereit, auf alternative PKWs umzusteigen.
Für fast ebenso viele (92,4 Prozent) sind geringere laufende Kosten ein Anreiz, einen Alternativantrieb zu wählen. 82,2 Prozent der Teilnehmer würden auch einen höheren Anschaffungspreis in Kauf nehmen, wenn er sich durch niedrige Betriebskosten in absehbarer Zeit amortisiert.
Ich habe mir im Februar so eine Hybrid-SUV bestellt. Die Nachfrage scheint das Angebot zu übersteigen denn Liefertermin ist Oktober 05! (Na, passt wenigstens auf den Winter.) Ich hätte mir so ein Ding ohne Hybrid niemals gekauft, ganz einfach deshalb weil mich der hohe Verbrauch ärgert. Umweltschutzgedanken, ich gestehe es offen, haben damit wenigstens bei mir nix zu tun und auch an den Feinstaub habe ich nicht gedacht. Es ist ganz einfach die Technik die mich fasziniert hat.
Aber mit den niedrigeren Betriebskosten, richtig gerechnet, ist es nicht gerade einfach. Habe für meinen Fall nachgerechnet und festgestellt dass es sich erst ab 100'000 km rechnet (Anschaffungspreis, Unterhalt, Versicherung etc alles reingerechnet). Dafür aber gibt der Hersteller einen Durchschnittsverbrauch von unter 10 Litern/100 km an. Ich trau es den Jungs zu und bin gespannt ob es denn tatsächlich so eintrifft.
Vorfreude jedenfalls ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Laut DEKRA-Umfrage jedenfalls bin ich völlig normal.
Grüsse
Trader |
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 14.Apr 2005 18:12 Titel: |
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| Trader hat folgendes geschrieben:: |
Ist auch meines Erachtens wieder mal eher viel Lärm um ein Thema das eigentlich schon lange da war. Ich mag das Problem nicht verniedlichen - aber etwas ruhiger und sachlicher könnte man das ganze schon angehen. Aber in Zeiten von Infotainment....
Die DEKRA-Umfrage in Ronalds Zeilen ist mir aufgefallen:
+ 10.04.2005 + Die deutschen Autofahrer sind bereit für den Umstieg auf alternative Autos, die mit Gas, Biodiesel oder einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor (Hybridantrieb) angetrieben werden. In einer Umfrage von DEKRA erklärten sich 94,9 Prozent aller Befragten grundsätzlich bereit, auf alternative PKWs umzusteigen.
Für fast ebenso viele (92,4 Prozent) sind geringere laufende Kosten ein Anreiz, einen Alternativantrieb zu wählen. 82,2 Prozent der Teilnehmer würden auch einen höheren Anschaffungspreis in Kauf nehmen, wenn er sich durch niedrige Betriebskosten in absehbarer Zeit amortisiert.
Ich habe mir im Februar so eine Hybrid-SUV bestellt. Die Nachfrage scheint das Angebot zu übersteigen denn Liefertermin ist Oktober 05! (Na, passt wenigstens auf den Winter.) Ich hätte mir so ein Ding ohne Hybrid niemals gekauft, ganz einfach deshalb weil mich der hohe Verbrauch ärgert. Umweltschutzgedanken, ich gestehe es offen, haben damit wenigstens bei mir nix zu tun und auch an den Feinstaub habe ich nicht gedacht. Es ist ganz einfach die Technik die mich fasziniert hat.
Aber mit den niedrigeren Betriebskosten, richtig gerechnet, ist es nicht gerade einfach. Habe für meinen Fall nachgerechnet und festgestellt dass es sich erst ab 100'000 km rechnet (Anschaffungspreis, Unterhalt, Versicherung etc alles reingerechnet). Dafür aber gibt der Hersteller einen Durchschnittsverbrauch von unter 10 Litern/100 km an. Ich trau es den Jungs zu und bin gespannt ob es denn tatsächlich so eintrifft.
Vorfreude jedenfalls ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Laut DEKRA-Umfrage jedenfalls bin ich völlig normal.
Grüsse
Trader |
Hallo lieber trader,
was ist das für ein Hybrid?
Benzin-Strom oder Benzin-Gas. Wasserstoffzelle (ist aber eher noch zu teuer, soweit ich weiss)?
Ich hoffe für Dich, dass es tatsächlich unter 10 l/100 bleibt, ich kann nicht so recht daran glauben , vor allem wegen dem Gewicht.
Wie immer mit den besten Grüssen aus dem Schwarzwald.
Rainer Dressler |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 15.Apr 2005 13:29 Titel: |
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@Rainer Dressler
3,3l-V6-Benziner mit je einem Stromagregat an Vorder- und Hinterachse. Nennt sich RX400h von Lexus (Nichts ist unmöglich-Toyota).
Die Werksangabe lautet auf knapp 8l/100 km, bei 1800kg Leergewicht ein guter Wert. Ich rechne mal grob mit knapp 10 Literchen. Man wird sehen habe aber aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dem Hersteller keinen Grund daran zu zweifeln.
Genau sagen kann ich es leider erst wenn das Auto geliefert wird.
Grüsse
Trader |
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 16.Apr 2005 18:28 Titel: |
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| Trader hat folgendes geschrieben:: |
@Rainer Dressler
3,3l-V6-Benziner mit je einem Stromagregat an Vorder- und Hinterachse. Nennt sich RX400h von Lexus (Nichts ist unmöglich-Toyota).
Die Werksangabe lautet auf knapp 8l/100 km, bei 1800kg Leergewicht ein guter Wert. Ich rechne mal grob mit knapp 10 Literchen. Man wird sehen habe aber aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dem Hersteller keinen Grund daran zu zweifeln.
Genau sagen kann ich es leider erst wenn das Auto geliefert wird.
Grüsse
Trader |
Na denn, bei einer Werksangabe von 8l/100 solltest Du mit 10 dabei sein.
Würde mich interessieren, was der so im Alltag leistet, vielleicht kannst Du ja mal einen Bericht absetzen, nur einen ganz kleinen.
Viele Grüsse aus dem Schwarzwald.
Rainer |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 16.Apr 2005 22:45 Titel: Feinstaub |
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Ich habe den Eindruck, dass sich das "Feinstaub"-Problem hier in der Diskussion nur um die mit Russpartikeln versetzten Emmissionen der Diesel-Fahrzeuge dreht.
Der Fein- und Feinststaub hat viele natürliche und überwiegend technologisch bedingte Ursachen. Ich versuchte in meinem Beitrag vom 5. April darauf hinzuweisen und erwähnte auch das BImSchG sowie die geltende TA-Luft.
Vielleicht hat hier noch jemand einen Beitrag parat, der in diese Richtung geht.
WC.H |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 17.Apr 2005 9:10 Titel: Feinstaub |
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Informationen zum Thema mit Quellennachweis:
:: 03 :: Annette Peters erforscht den Feinstaub
Die Muenchener Feinstaub-Expertin Annette Peters hat in der Harvard School of Public Health in den USA studiert und meint: "Im Vergleich zu den USA ist Deutschland ein Entwicklungsland. Wir haben jetzt einen Grenzwert fuer Partikel. In den USA sind sie seit 1997 reguliert."
http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6222.php |
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 17.Apr 2005 9:44 Titel: Re: Feinstaub |
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| WC.Hofmann hat folgendes geschrieben:: |
Informationen zum Thema mit Quellennachweis:
:: 03 :: Annette Peters erforscht den Feinstaub
Die Muenchener Feinstaub-Expertin Annette Peters hat in der Harvard School of Public Health in den USA studiert und meint: "Im Vergleich zu den USA ist Deutschland ein Entwicklungsland. Wir haben jetzt einen Grenzwert fuer Partikel. In den USA sind sie seit 1997 reguliert."
http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6222.php |
Lieber Herr Hofmann,
die USA mit Deutschland zu vergleichen ist kaum tauglich.
Wenn die USA eine Besiedelungsdichte hätte wie Deutschland, ja sogar Europa, dürfte dort kein Auto mehr fahren. Aber nach wie vor fahren sie , und zwar reichlich.
Des weiteren ist der Ölhunger der USA ungebrochen, es werden offensichtlich Kriege deswegen geführt.
Wofür dieses Öl insgesamt gebraucht wird lasse ich mal dahin gestellt.
Das Feinstaubthema ist komplex, deshalb mit einigen griffigen Formeln nicht abzuhandeln.
Wenn ich mir die Anstrengungen der vergangenen 35 Jahre anschaue (welche ich kenne), die gerade bei uns in Deutschland unternommen wurden, um Emissionen zu minimieren, dann bin ich der Meinung, dass wir uns im internationalen Vergleich ganz gewiss nicht zu verstecken brauchen.
Dass vieles noch besser sein könnte ist unbestritten, das zu beheben muss aber eine Volkswirtschaft erst einmal leisten können. Und leider ist es so wie mit Allem, wenn man an die Feinheiten geht wird es richtig teuer.
Alles rennt nach China. Warum? Nicht nur der billigen Löhne wegen, sondern auch der Freibeuterei, was den Umweltschutz angeht.
China ersäuft im Dreck, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass dort auch erhebliche Mittel aufgewendet werden müssen, um das Problem (zumindest) einzudämmen.
Mit den besten Grüssen aus dem Schwarzwald.
Rainer Dressler |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 19.Apr 2005 7:20 Titel: |
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<<Es gibt keinen Belastungswert, unter dem Feinstaub harmlos ist>>
Es gibt keinen Belastungswert, unter dem Feinstaub harmlos ist. Selbst in sauberen Umgebungen führt eine kleine Zunahme der Luftverschmutzung zum Anstieg von Krankheitssymptomen und Mortalität. Die größten Auswirkungen hat die Langzeitbelastung durch Luftverschmutzung, wie sie beispielsweise für Einwohner besteht, die in Stadtteilen mit hohem Verkehrsaufkommen wohnen. Einer großen amerikanischen Studie zufolge ist das Sterberisiko in stark verschmutzten Regionen der USA um 10-15% höher als in sauberen Gegenden des Landes.
Interview mit Michal Krzyzanowski vom Europäischen Zentrum für Umwelt und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19909/1.html |
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 23.Apr 2005 0:01 Titel: Re: Feinstaub |
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| WC.Hofmann hat folgendes geschrieben:: |
Ich habe den Eindruck, dass sich das "Feinstaub"-Problem hier in der Diskussion nur um die mit Russpartikeln versetzten Emmissionen der Diesel-Fahrzeuge dreht.
Der Fein- und Feinststaub hat viele natürliche und überwiegend technologisch bedingte Ursachen. Ich versuchte in meinem Beitrag vom 5. April darauf hinzuweisen und erwähnte auch das BImSchG sowie die geltende TA-Luft.
Vielleicht hat hier noch jemand einen Beitrag parat, der in diese Richtung geht.
WC.H |
Lieber Herr Hofmann,
leider habe ich keinen Artikel parat, kann aber Ihren obigen Hinweis, dass es sich bei dem neuesten Hype nur ganz oberflächlich um Dieselfahzeuge dreht, nur zustimmen.
Offensichtlich dreht es sich nur darum, den Dieselpreis an andere Kraftstoffe anzugleichen, wobei der Unterschied z.Z. schon fast marginal ist.
Aber wenn der Diesel hoch geht, geht auch das Heizöl hoch, auch so ein schlimmer Finger.
Mit den besten Grüssen aus dem Schwarzwald.
Rainer Dressler |
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