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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 12.Jul 2005 7:42 Titel: GE übernimmt fünf deutsche Windparks |
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ftd
GE übernimmt fünf deutsche Windparks
Finanztochter des US-Konzerns zahlt 135 Mio. Euro an Repower sowie Denker & Wulf. Der US-Konzern General Electric (GE) steigt in den Betrieb von deutschen Windparks ein. Die Energie-Finanzierungstochter von GE erwirbt fünf Windparks mit 66 Windrädern und knapp 100 Megawatt Leistung für 135,5 Mio. Euro, teilte die deutsche Firma Repower Systems gestern mit.
Repower und deren Ex-Tochter Denker & Wulf sind Verkäufer der Anlagen. "Der Verkauf des Portfolios zeigt, dass Windenergie eine attraktive Technologieinvestition für Finanzinvestoren darstellt", sagte Repower-Chef Fritz Vahrenholt. Eine veränderte Energiepolitik durch eine mögliche neue Bundesregierung könnte auf sinkende Fördersätze für Windenergie hinauslaufen. Bestehende Anlagen bleiben davon allerdings voraussichtlich unberührt. Betreiber von Windparks erhalten derzeit 8,53 Cent Vergütung je Kilowattstunde bei der Einspeisung ins Stromnetz.
Repower feierte die Transaktion gestern als Einstieg einer neuen Generation von Investoren in den deutschen Markt. Analysten teilen die Beobachtung im Prinzip. "Windenergie ist nicht mehr allein als Steuersparmodell für ökologisch motivierte Privatinvestoren interessant. Jetzt gehen mehr und mehr Großinvestoren in den Markt", sagte Nils Machemehl von der Hamburger Bank MM Warburg. Sinkende Neuinvestitionen in Windräder hatten die Branche zuletzt in eine Krise gestürzt.
GE, größter Mischkonzern der Welt, ist neben dem Engagement als Finanzinvestor auch als Hersteller von Windrädern aktiv. Einer der schärfsten Rivalen auf diesem Sektor ist Siemens. Im vergangenen Herbst war der deutsche Konzern mit der Übernahme des dänischen Windradbauers Bonus und des deutschen Getriebeproduzenten Flender in das Geschäft eingestiegen. Der Start der beiden Konzerne hat den bisherigen Weltmarktführer, Vestas aus Dänemark, in Bedrängnis gebracht. Vestas hat vor zwei Wochen ein straffes Kostensenkungsprogramm angekündigt. Siemens und GE sind auch in allen anderen Energieerzeugungssparten tätig, darunter Kernenergie. GE Energy erzielte im vorigen Jahr rund 17 Mrd. $ Umsatz.
Über alle Sparten will GE den Umsatz mit umweltfreundlicher Technologie wie Erneuerbaren Energien oder Wasseraufbereitung bis 2010 auf 20 Mrd. $ weltweit erhöhen. Das wäre etwa eine Verdoppelung gegenüber dem heute erreichten Niveau. Vorstandschef Jeffrey Immelt will das Unternehmen mit einem "Ecomagination" genannten Programm zu einem der führenden Konzerne weltweit im Bereich der Umwelttechnologie ausbauen.
In seiner Markenstrategie für Deutschland hebt das Unternehmen den Umweltaspekt besonders hervor, sagte Immelt der FTD. "Deutschland zählt zu den führenden Ländern in der Solar- und Windtechnologie", so Immelt. Dies sei einer der Gründe, warum GE sein europäisches Zentrum für Forschung und Entwicklung in München angesiedelt habe.
Vier der fünf deutschen Windparks übernimmt die GE-Tochter aus dem Bestand von Denker & Wulf. Von der gesamten Transaktionssumme entfällt daher nur ein Bruchteil auf Repower, teilte das Unternehmen mit. Repower-Aktien zogen bis zum späten Nachmittag um 2,97 Prozent auf 16,99 Euro an. Der Verkauf wird erst wirksam, wenn die Kartellbehörden zugestimmt haben.
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