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Glaubenssache Klimawandel

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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 26.Feb 2006 19:22    Titel: Re: Glaubenssache Klimawandel? Antworten mit Zitat

WC.Hofmann hat folgendes geschrieben::
Stochastische Prozesse sind auch durch Monitoring nicht beeinflussbar.

Wohl wahr - nur glauben diejenigen, die das Klimageschehen durchschaut zu haben glauben, nicht an einen stochastischen Prozess, sondern an ihre festgefügten Formeln.
(zweimal "glauben" im vorigen Satz - hat Klimawandel doch was mit Glauben zu tun?)

Eine schöne Meldung dazu im "scienceticker" unter der Überschrift: "Badewannen-Temperaturen im kreidezeitlichen Atlantik": Man hatte festgestellt, dass die mittels Bohrkernanalysen ermittelten Temperaturen aus der Kreidezeit höher waren, als man es mittels aktueller Klimamodelle errechnen konnte, die dem CO2-Gehalt der Luft den maßgeblichen Einfluß auf die Temperaturentwicklung zuschreiben.
Zitat:
"Diese Temperaturen übertreffen alles, was wir bislang gesehen haben", erklärt Karen Bice von der Woods Hole Oceanographic Institution. Füttere man Klimamodelle mit den damaligen Werten des atmosphärischen Kohlendioxidgehalts, lieferten diese jedoch stets deutlich niedrigere Werte, so die Paläoklimatologin. Möglicherweise werde auch die kommende Erwärmung unterschätzt.

Auf die naheliegende Idee, dass die verwendeten Klimamodelle die Abhängigkeiten im Klimageschehen nicht ausreichend genau wiedergeben und deshalb zu fehlerhaften Ergebnissen führen, und dass für die Erwärmung in der Kreidezeit (sowie in der Gegenwart) außer CO2 noch andere Ursachen in Frage kommen könnten, kam die Dame nicht.

Dazu in einen Artikel über das Projekt "Climateprediction.net", der bisher größten Auswertung von Klimamodellen in "Nature":
Zitat:
Die meisten dieser Modelle sagen eine Erwärmung voraus, einige wenige hingegen eine Abkühlung. Die neuen Ergebnisse unterscheiden sich beträchtlich: Die globale Durchschnittstemperatur wird demnach im Laufe der nächsten 100 Jahre um zwei bis elf Grad steigen, oder um bis zu ein Grad fallen. "Die große Bandbreite zeigt, daß unser Wissen über das Klima geringer ist, als gedacht", resümiert von Storch.

Das zeigt das Dilemma der Klimaforscher: Leichte Variationen in den Formeln der mehreren tausend Klimaprozesse, die in den Modellen jeweils gerechnet werde, haben zu vollkommen unterschiedlichen Ergebnissen geführt - obwohl alle 2000 Klimamodelle das Klima der letzten 45 Jahre erfolgreich nachbilden konnten. Die Formeln sind mithin zu ungenau. Das ist nicht neu, denn selbst fundamentale Klimaprozesse sind nicht genau bestimmbar.
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 27.Feb 2006 10:30    Titel: Re: Glaubenssache Klimawandel? Antworten mit Zitat

WC.Hofmann hat folgendes geschrieben::
Stochastische Prozesse sind auch durch Monitoring nicht beeinflussbar.

Bin gefragt worden, was das heißen soll. Meine Interpretation:
Stochastische Prozesse (Klimaereignisse) sind auch durch Monitoring (Kyoto-Protokolle) nicht beeinflussbar. Gut so?
Zitat:
Dennoch sind die Informationen zur Thematik hilfreich, wie u.a.... Klimaänderung so rasant wie noch nie...(...sonnenseite...)

Und was liest man da:
Zitat:
Auf dem Höchstleistungsrechnersystem des Deutschen Klimarechenzentrums haben die Klimaforscher des MPI-M mit ihrem komplexen Klimamodell berechnet, dass die globale Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um vier Grad steigen und der Meeresspiegel durchschnittlich um bis zu 30 Zentimeter ansteigen könnte.

Aha - es "könnte" so sein. Oder vielleicht auch anders?
Deckt diese Aussage die vollmundige Überschrift?
Wohl kaum.
Ich behaupte mal: Nächste Woche bin ich Millionär (ich könnte ja im Lotto gewinnen!)
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 14.Apr 2006 8:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wie formulierte der Prophet der Ökologisten, Franz Alt, auf seinen "sonnenseiten" so aufrüttelnd:
Zitat:
Klimaänderung so rasant wie noch nie...

Und was macht das Klima?

Es hält sich einfach nicht an seine Prophezeihung!

"There IS a problem with global warming... it stopped in 1998"
telegraph.co
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Spiritus Rector
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 12.12.2003
Beiträge: 1123
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 3.Feb 2007 9:58    Titel: Antworten mit Zitat

Alarmierender Klimabericht der Uno - Klimawandel mit enormen Folgen für Deutschland

Der neue Uno-Weltklimabericht alarmiert: In den kommenden Jahrzehnten muss sich die Welt den Forschern zufolge auf einen drastischen Temperaturanstieg einstellen. Damit verbunden seien Überschwemmungen Dürre und Stürme einstellen. Die Wissenschaftler mahnen: Stellen sich die Menschen nicht ihrer Verantwortung, kann es noch schlimmer kommen.

Die Forscher malen ein düsteres Szenario: Die Temperaturen auf der Erde werden bis zum Jahr 2100 wahrscheinlich mehr als doppelt so schnell steigen wie im vergangenen Jahrhundert, schreiben sie im Weltklimabericht der Vereinten Nationen, der am Freitag in Paris vorgestellt wurde.

Die Uno-Studie prognostiziert eine durchschnittliche Erwärmung zwischen 1,8 und 4 Grad in diesem Jahrhundert - in den vergangenen hundert Jahren waren die Temperaturen um 0,8 Grad gestiegen. Der Meeresspiegel steige bis 2100 zwischen 18 und 59 Zentimetern an.

Weiter heißt es in der Studie der weltweit führenden Klimaforscher, der Mensch trage die Verantwortung für die globale Erwärmung. Die Veränderungen in der Atmosphäre und den Weltmeeren sowie der Verlust von Packeis seien ohne äußere Einwirkung nicht zu erklären. Es sei „sehr wahrscheinlich“, dass diese Entwicklung nicht allein auf natürliche Ursachen zurückzuführen sei.

Die Wahrscheinlichkeit liege bei mehr als 90 Prozent, dass die Klimaerwärmung der vergangenen 50 Jahre vor allem auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe in Kraftwerken, Fabriken und Autos zurückgehe. Künftig seien mehr Dürreperioden, Hitzewellen und Überschwemmungen zu erwarten, erklärten die Experten. Gletscher würden abschmelzen und der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um fast 60 Zentimeter steigen. Seit Beginn der Temperaturstatistik vor etwa 150 Jahren seien zehn der heißesten Jahre seit 1994 verzeichnet worden.

Die mehr als 500 Autoren äußerten sich damit schärfer als noch 2001. Damals erklärten sie lediglich, es sei wahrscheinlich, dass der Mensch die Verantwortung für die Erderwärmung trage.

Die Folgen der vom Menschen verursachten Erderwärmung sind in Deutschland bereits heute eindeutig nachweisbar, sagte einer der Hauptautoren des neuen Weltklimaberichts, der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf. „In Deutschland beobachten wir einen Trend hin zu größerer Trockenheit im Sommer, insbesondere im östlichen Teil“, erläuterte Rahmstorf.

Konsequenzen der Erderwärmung zeigten sich zudem an Nord- und Ostseeküste. Dort werde im Vergleich zum globalen Mittelwert künftig sogar ein überdurchschnittlicher Anstieg des Meeresspiegels erwartet. Negativ sind die Folgen der im Weltklimabericht prognostizierten Entwicklungen vor allem für den Menschen. „Aus geologischer Sicht ist es völlig unproblematisch, wenn der Meeresspiegel um einen Meter steigt“, sagte Rahmstorf. „Das ist nur sehr schlecht für uns, weil wir die Städte dort gebaut haben, wo bislang die Küstenlinien gewesen sind.“

Ähnliches gelte für Änderungen bei der Niederschlagsverteilung. „Unsere Flussläufe sind darauf ausgerichtet, die Wassermassen aufzunehmen, die erfahrungsgemäß in den letzten Jahrhunderten immer wieder vorgekommen sind“, sagte der Klimaforscher. „Wenn sich das ändert, bekommen wir Probleme wie beim Hochwasser 2002 in Dresden.“

Aufhalten lässt sich der Klimawandel nach den Berechnungen der Klimaforscher nur durch eine Halbierung des weltweiten Treibhausgas- Ausstoßes bis 2050, sagte Rahmstorf. „Der Bericht stellt ganz klar fest, dass der Mensch überwiegend an der globalen Erwärmung Schuld hat. Natürliche Faktoren spielen eine völlig untergeordnete Rolle.“

Die Botschaft ist einfach: Die Kohlendioxidemissionen müssen viel stärker reduziert und Vorbereitungen für den Klimawandel getroffen werden. Die Autoren des Berichtes setzen darauf, dass ihr Weckruf den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft, aber auch den Verbrauchern einen heilsamen Schock versetzen wird. „Ich hoffe darauf, dass der Bericht die Menschen und Regierungen so aufrütteln wird, dass sie entschlossen handeln“, hatte der Chef der internationalen Forschergruppe, R. K. Pachauri, bereits Ende Januar der gesagt.

Quelle: Handelsblatt

_________________
Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.

(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)

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sell
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.04.2005
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 5.Feb 2007 11:06    Titel: Klimawandel Antworten mit Zitat

Die Bezeichnung "Klimawandel" relativiert die ernste Problematik. Nicht das Klima wandelt sich - sondern es wird bewußt verwandelt durch die Folgen exzessiven egoistischen Energiekonsums, Mikrowellen etc. Es müsste besser heißen "gezielte Vernichtung der Bios- und Atmosphäre ". Lt. AEVU sieht es auch weitaus ernster aus als im zitierten Bericht von Spiritus Rektor geschildert. Nicht bis 2100 werden die extremen Veränderungen eintreten sondern bereits in den nächsten 20 Jahren.
Neue Energieerzeuger müssen umgehend eingesetzt werden. Selbst die gegenwärtig - meist heuchlerisch propagierten - erneuerbare Energien sind bereits von gestern. Aber immerhin wird damit ein kleiner Beitrag geleistet.
Es gibt bereits 0-Energie-Generatoren - aber sie sind von der Lobby (und unseren davon abhängigen Politikern) nicht gewünscht.
Oder gibt es doch offene Ohren für diese neuen Technologien - und Menschen, die gewillt sind sie umzusetzen?
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beih14
Specialist


Anmeldungsdatum: 07.04.2004
Beiträge: 145
Wohnort: im deutschsprachigen Raum

BeitragVerfasst am: 6.Feb 2007 0:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die Augen und Ohren sind offen für diese neuen Technologien, auch wenn diese zivilen Ungehorsam fordern.
Aber wo sind die Wegweiser dorthin ?
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eurofetischist
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Anmeldungsdatum: 26.02.2006
Beiträge: 106

BeitragVerfasst am: 6.Feb 2007 8:53    Titel: Antworten mit Zitat

es vergeht mittlerweile kein jahr in dem ich nicht eine erdbewegungsfirma beauftragen muss irgendwelche hochwasserschäden, vermuhrungen und zerstörte weganlagen zu beseitigen bzw wiederherzustellen.

natürlich gab es diese wetterereigisse auch in früherer zeit, die häufung ist aber schon markannt. daran besteht für mich leider kein zweifel.
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MaharetFOS
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 6.Feb 2007 9:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke ebenfalls, dass wir den Klimawandel bereits zu spüren bekommen, oder bin ich die einzige hier, die glaubt, sich daran erinnern zu können, dass meine Kindheitswinter kälter waren und wesentlich mehr Schnee hatten? Ich kann mich daran erinnern, fast die kompletten Weihnachtsferien auf meinem Schlitten verbracht zu haben, während meine eigenen Kinder schon gar keinen Schlitten mehr besitzen, weil sich das für die paar Tage Schneematsch im Jahr nicht lohnt. Nostalgisches Denken, oder werden unsere Winter wirklich schon so viel wärmer?
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2938

BeitragVerfasst am: 10.Mai 2007 7:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Interview des Autos Enrico Dimontalban von Gottfried Wolmeringer

Wolmeringer: „Sehr geehrter Herr DiMontalban, sie haben ein Buch zu dem Thema Umweltkatastrophen und Gegenmaßnahmen mit dem Titel ‚Über den Wassern’ geschrieben. Ich treffe sie nun hier in Bangkok, wo sie für Recherchen zu einem weiteren Buch unterwegs sind. Was halten Sie vom neusten UN-Klimabericht?“

Dimontalban: „Es ist schlicht und einfach eine Farce. Die Katastrophe kaschiert man mit der Aussage: ‚Furchtbares kommt auf uns zu, lasst uns gemeinsam die Augen nicht ganz schließen, aber blinzeln. Dann wird es nicht so schlimm.“

Wolmeringer: „Wieso halten Sie diesen Bericht für so wenig brauchbar?“

Dimontalban: „Man geht nicht auf die wirklich wichtigen Sachverhalte ein und versucht die Teilnehmer mit laschen Umweltschutzzielen dazu zu bewegen überhaupt erst einmal mitzumachen.“

Wolmeringer: „Das wäre z.B. ?“

Dimontalban: „CO2 im Erdboden zu versenken, statt dafür zu sorgen, dass es genug Pflanzen gibt, die das CO2 verbrauchen. Am meisten enttäuscht mich die Aussage des Berichts, wir hätten noch 8 Jahre für Gegenmaßnahmen Zeit. Das ist schlicht und einfach ein völliges Verkennen unserer Lage. In Wirklichkeit hätten wir vor 8 Jahren mit massiven Maßnahmen beginnen müssen. Die Aussagen sind gerade so, als hätte der Klimawandel überhaupt noch gar nicht eingesetzt. Es ist nicht 5 vor 12 meine Herrn von der UN, es ist längst Halb Eins.“

Wolmeringer: “Also ist Ihrer Meinung nach der ganze Bericht wertlos?”

Dimontalban: „Das will ich damit nicht sagen. Durch solche Berichte wird die Allgemeinheit mehr und mehr sensibilisiert und diese gewaltigste Aufgabe in der Geschichte der Menschheit, wird erst einmal überhaupt als Aufgabe wahrgenommen. Der Bericht selbst entspricht im Niveau etwa dem Bericht ,Grenzen des Wachstums’ des Club of Rome aus dem Jahre 1972, von dem sich im Grunde nicht eine einzige Aussage bewahrheitete. Es wurde damals festgestellt, dass die wichtigsten Rohstoffe unweigerlich zur Neige gehen. Was ja auch richtig ist, nur der Zeitrahmen wurde völlig falsch gesetzt. So entstand der gegenteilige Eindruck von dem, was man eigentlich erreichen wollte. Da man Unrecht hatte, glauben die Menschen nun noch mehr daran, die Vorräte wären eigentlich unerschöpflich. Solche Dinge schaden nur und bringen uns nicht einen einzigen Schritt weiter.“

Wolmeringer: „Aber es werden doch konkrete Vorschläge gemacht, Treibhausgase senken durch Einsatz von Atomenergie. Noch ist alles bezahlbar, bis in etwa 8 Jahren.“

Dimontalban: „Ich bitte Sie! Selbst unsere Pisa geouteten Schulkinder wissen, dass bei der Gewinnung von Uran weit mehr CO2 und andere schädliche Stoffe frei werden, als für eine sinnvolle Energiegewinnung akzeptabel ist. Für mich tragen die Aussagen deutlich sichtbar das Siegel der Atomlobby, die sich vom Klimabericht einen Freibrief für den Bau weiterer Kernkraftwerke erhoffen. Der Unfall von Tschernobyl z.B. hat gewaltigen einen Schaden verursacht. Allein die Personenschäden nach westlichen Sätzen berechnet ergeben wahrhaft astronomische Summen. Würde man den Gesamtschaden wirklich reell berechnen, er würde den Wert von allem je erzeugten Kernstroms um das mehr als Hundertfache übersteigen. Zumal die Geschichte noch lange nicht am Ende ist. Der sogenannte Sarkophag ist praktisch schon wieder kaputt. Atomkraft, nein danke. Statt dessen sollte man lieber die Fusionsenergie der Sonne nutzen, die völlig kostenlos und reichlich zur Verfügung gestellt wird. In Form von Solaranlagen oder der nachwachsenden Rohstoffe z.B. die CO2-neutral sind.“

Wolmeringer: „Also ist man doch auf dem richtigen Weg.“

Dimontalban: „Eben nicht. Das zeigt das etwa zur gleichen Zeit geplante "Open Skies-Luftverkehrsabkommen“ zwischen der EU und den USA. Und vor allem die damit in Aussicht gestellte Chance billigerer Flüge, was wohl am ehesten den Wünschen und der Vorgehensweise unserer Entscheidungsträger entspricht.
Was macht es beispielsweise für einen Sinn, wenn Millionen Menschen alljährlich irgendwo ans Meer fliegen, sich dort eine Woche an den Strand legen und dann wieder mit Sonnenbrand zurückfliegen?“

Wolmeringer: „Aber was soll nun Ihrer Meinung nach getan werden?“

Dimontalban: „Bäume gepflanzt!”

Wolmeringer: „Sonst nichts?”

Dimontalban: „Es wird nicht genügen. Denn die Natur wird uns das Leben in Zukunft sehr schwer machen. Wir werden uns viel einfallen lassen müssen, wenn unsere Kinder noch auf diesem Planeten leben sollen. Aber wir könnten schon einmal damit anfangen Bäume zu pflanzen, Energie zu sparen und vorsichtiger mit der Welt umzugehen.“

Wolmeringer: „Windräder nicht zu vergessen.“

Dimontalban: „Lieber etwas sparsamer mit der Elektrizität umgehen.“

Wolmeringer: „Herzlichen Dank das Sie Zeit für ein paar Fragen hatten. Viel Erfolg bei der Recherche zu Ihren neuen Buch.“

Zitat:
Rom, 5.Mai.07
Klimabericht mehr als enttäuschend

Enttäuschend nennt der deutsche Klimaforscher und Bestsellerautor Enrico Dimontalban das Ergebnis des am 4. Mai in Bangkok veröffentlichten jüngsten UN-Klimaberichts. „Er entspricht im Niveau etwa dem Bericht ,Grenzen des Wachstums’ des Club of Rome aus dem Jahre 1972, von dem sich im Grunde nicht eine einzige Aussage bewahrheitete. ...
Solche Aussagen bringen uns auch nicht einen einzigen Schritt weiter!“ kommentierte Herr Dimontalban den vorliegenden Bericht. Außerdem ist er auch der Meinung, dass dieser voller sachlicher Schwächen sei und die Zahl der mitarbeitenden Wissenschaftler etwa der Zahl der enthaltenen Fehlaussagen entspricht. Seiner Ansicht nach sind solche Berichte auch stets das Ergebnis politischer Ressentiments und Rücksichtnamen. Zumal, wenn man bedenkt, dass die wichtigsten Umweltsünder USA, China und Indien gar nicht aktiv beteiligt sind.
Am meisten enttäusche ihn die Aussage des Berichts, wir hätten noch 8 Jahre für Gegenmaßnahmen Zeit: „In Wirklichkeit hätten wir vor 8 Jahren mit massiven Maßnahmen beginnen müssen. Die Aussagen sind gerade so, als hätte der Klimawandel überhaupt noch gar nicht eingesetzt. Es ist nicht 5 vor 12 meine Herrn, es ist längst Halb Eins.“ Aber an dieser Stelle hat seiner Meinung nach der Wunsch, keine Hysterie in den Medien zu erzeugen, absolute Priorität. Zudem steht für ihn fest: „Umweltkonferenzen sind eigentlich nur Beschwichtigungsmaßnahmen für Umweltsünder.“
Seiner Meinung nach zeigt das etwa zur gleichen Zeit geplante "Open Skies-Luftverkehrsabkommen“ zwischen der EU und den USA und vor allem die damit in Aussicht gestellte Chance billigerer Flüge, viel deutlicher die Wünsche und die Vorgehensweise der Entscheidungsträger.
„Was macht es beispielsweise für einen Sinn, wenn Millionen Menschen alljährlich irgendwo ans Meer fliegen, sich dort eine Woche an den Strand legen und dann wieder mit Sonnenbrand zurückfliegen?“ fragt er lakonisch. Seiner Meinung nach müssen wir unsere Grundeinstellung total ändern, wenn die Menschheit überhaupt die geringste Chance haben soll, die nächsten 100 Jahre zu überdauern.
So weist er beispielsweise auf die Idee hin, man könne CO2 auch wie Atommüll unterirdisch lagern, in seinen Augen regelrechter Unsinn denn: „CO2 als Hauptnahrung unser Pflanzenwelt erfordert nur eine einzige Maßnahme, das Anpflanzen von Bäumen. Außerdem ist es ein Irrtum, wenn wir glauben, den CO2-Ausstoß ein wenig zu senken, hätte irgendeine Wirkung, da wir gleichzeitig die Wälder abfackeln und den Pflanzenwuchs im Meer zerstören. Wir müssten dagegen den CO2-Ausstoß auf 0 verringern und gleichzeitig durch Massenanpflanzungen den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, um eine positive Wirkung zu erzielen.“
Sein Fazit ist: Wir sind heute nicht einmal in der Lage für zwei Tage das Wetter sicher vorherzusagen. Welchen Wert sollten demnach Überlegungen haben, die wir über den Klimawandel anstellen?
Auch die Äußerungen bezüglich der Atomenergie haben Enrico Dimontalban maßlos enttäuscht. Er meint, selbst unsere Pisa geouteten Schulkinder wüssten bereits, dass bei der Gewinnung von Uran weit mehr CO2 und andere schädliche Stoffe frei werden, als für eine sinnvolle Energiegewinnung akzeptabel ist. „Das trägt deutlich sichtbar das Siegel der Atomlobby, die sich vom Klimabericht einen Freibrief für den Bau weiterer Kernkraftwerke erhofft.“ Dabei, so die Aussage des Bestsellerautors hätte allein der Unfall von Tschernobyl einen Schaden verursacht, der, würde man ihn wirklich reell berechnen, den Wert allen je erzeugten Kernstroms um das mehr als Hundertfache übersteigt. Statt dessen sollte man lieber die Fusionsenergie der Sonne nutzen, die völlig kostenlos und reichlich zur Verfügung gestellt wird.
„Wenn wir bedenken, wie viel CO2 völlig sinnlos ausgestoßen wird, beispielsweise bei militärischen Übungen, bei Brandstiftungen, bei Wettrennen, Feuerwerken und vielem ähnlichem mehr und um nur mal ein paar offensichtliche Dinge zu nennen, so ist der Klimabericht eigentlich ein Armutszeugnis. Da die einfachsten Möglichkeiten etwas für das Klima zu tun, gar nicht erst erwähnt werden und andere Sachen, die augenscheinlich falsch sind, gehäuft darin vorkommen.“
Aber etwas Positives bringt seiner Meinung nach auch dieser Klimabericht. Die Allgemeinheit wird mehr und mehr sensibilisiert und das größte Problem, das sich der Menschheit im Laufe ihrer Existenz bisher stellte, wird erst einmal überhaupt als Problem wahrgenommen. Die meisten Menschen jedoch, die jeden Tag um ihre Existenz kämpfen müssen, sind gar nicht in der Lage eine für das Klima positive Änderung ihrer Lebensgewohnheit herbeizuführen. Wie einfach wäre es dagegen für uns einmal einen Baum zu pflanzen oder auf eine Vergnügungsreise zu verzichten?
Daher zählt für Herrn Dimontalban ein allgemeiner Wertewandel zu den Grundvoraussetzungen um die Klimaprobleme bewältigen zu können, was er vor Jahren auch schon in seinem Buch „Über den Wasser“ beschrieb.



Pressemitteilung: Lulu
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hdschulz
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 10.Mai 2007 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Enttäuschend nennt der deutsche Klimaforscher und Bestsellerautor Enrico Dimontalban das Ergebnis des am 4. Mai in Bangkok veröffentlichten jüngsten UN-Klimaberichts. „Er entspricht im Niveau etwa dem Bericht ,Grenzen des Wachstums’ des Club of Rome aus dem Jahre 1972, von dem sich im Grunde nicht eine einzige Aussage bewahrheitete. ...
Na dann ist doch noch Hoffnung - oder?
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beih14
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Anmeldungsdatum: 07.04.2004
Beiträge: 145
Wohnort: im deutschsprachigen Raum

BeitragVerfasst am: 10.Mai 2007 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte nicht schulmeisternd sein, aber es gibt noch eine wesentliche parallele negative Entwicklung die mit dem Klimawandel einhergeht.
Der sinkende Wertewandel.
a la Kinderschänder, was dir gehört gehört mir auch... Schutz des Lebens,.. Wegwefgesellschaft,..usw.

Wenn es gelingt Tugenden und Werte wieder hochzuhalten, dann verliert das Gespenst des Klimawandels seinen Schrecken, weil alle gemeinsam dagegen antreten.

sonnige Grüße beih14
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hdschulz
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 11.Jun 2007 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wissenschaft und Ökototalitarismus

Ein vorzüglicher Kommentar von “der Physiker” auf dem Ökologismusblog:

Es macht mich immer wieder fassungslos, wie die Anhänger der Hypothese vom menschgemachten Klimawandel auf Einsprüche, Gegenargumente und kritisches Hinterfragen reagieren. All dies, was doch so essentiell zu jeder wissenschaftlichen, wie auch politischen Debatte gehört, wird abgelehnt, wird umgehend mit persönlichen Diffamierungen und Abqualifizierungen des Gegenübers beantwortet.

Es bringt doch nichts, sich gegenseitig Weblinks um die Ohren zu hauen, die alles und nichts beweisen. Klimaforschung erscheint mir mehr und mehr als ein Gefecht um Meinungen denn als ein Gefecht um wissenschaftliche Erkenntnisse. Und für jede Meinung gibt es eben einen Gegenstandpunkt, für jedes Indiz mindestens zwei entgegengesetzte Interpretationen. Das ist so, das ist Wissenschaft, das darf in der Wissenschaft auch niemals anders sein. Ansonsten wäre es Religion.

Es macht mich immer wieder fassungslos, mit welcher Verve, mit welcher Anmaßung, mit welcher Hybris die Anhänger der Hypothese vom menschgemachten Klimawandel auf Einsprüche, Gegenargumente und kritisches Hinterfragen reagieren. Denn was sie da so vehement verteidigen, ist doch nichts als ein Modell der Realität. Und ist denn die Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung an den Universitäten in den letzten Jahren wirklich so gesunken, daß die Protagonisten zwischen Modell und Realität nicht mehr unterscheiden können?

Ein Modell ist nichts als ein Werkzeug, mit es möglich wird, bestimmte Phänomene den von uns beherrschten mathematischen Techniken zugänglich zu machen. Die Natur aber, die Realität, verfügt nicht über diese mathematischen Werkzeuge, sie richtet sich auch nicht nach diesen. Allein die Tatsache, daß wir etwas derart simples wie das Verhältnis von Umfang und Durchmesser eines Kreises nicht in unserem Zahlensystem exakt darstellen können, muß uns doch zu denken geben. Wir haben mächtige Werkzeuge entwickelt, um die Phänomene zu beschreiben, keine Frage. Aber diese Werkzeuge beruhen auf zentralen Konzepten, die allein unserer Phantasie entsprungen sind (bspw. „stetige Funktion“ oder auch „unendlich kleine Differenz“) und in der Natur nicht realisiert wurden.

Ein Modell ermöglicht innerhalb akzeptierter Fehlergrenzen Beschreibungen von Vorgängen und Vorhersagen über Phänomene, keine Frage. Es ist innerhalb genau zu definierender Randbedingungen gültig, keine Frage. Aber es ist nicht zu verwechseln mit der Wirklichkeit. Wir wissen es doch mittlerweile besser. Wir wissen, daß das Newtonsche Konzept von Kraft und Masse, von Impuls und Geschwindigkeit, von Zeit und Raum falsch ist. Aber wir können damit in gewissen Grenzen hinreichend genau rechnen. Wir wissen, daß es keine Gravitationsfelder gibt, aber wir können mit diesem Modell die natürlichen Phänomene innerhalb gewisser Grenzen nachbilden und nachrechnen. Der Begriff „Feld“ ist ohnehin eine der mächtigsten und attraktivsten Entwicklungen in der Physik, aber ein „Feld“ ist eben nur ein mathematisches Modell der Wirklichkeit. Daß es innerhalb gewisser Grenzen möglich ist, mit diesem Modell Vorgänge zu beschreiben, darf uns nicht dazu verleiten, zu glauben, daß „Felder“ damit auch wirklich existieren. Wir wissen doch auch, daß Elektronen keine kleinen, massiven Kugeln sind, die um Atomkerne kreisen, obwohl wir mit diesem Modell sehr spannende Technologien entwickeln konnten. Wir wissen ebenfalls, daß Elektronen keine Wellenpakete sind, die zufällig im Raum hin und her springen und dabei vom Attraktor „Atomkern“ mit gewissen Wahrscheinlichkeiten in bestimmte Raumregionen gezwungen werden. Wir wissen, daß es sich in Wirklichkeit anders verhält. Und so weiter, und so fort. Nur, weil wir in bestimmten Bereichen keine besseren Modelle haben, dürfen wir niemals, niemals davon ausgehen, daß die verfügbaren Modelle auch nur irgend etwas mit der Realität zu tun haben.

Und so beschreibt auch die klassische Thermodynamik ein wunderschönes gedankliches Konstrukt, eine wahre Perle menschlicher Schaffenskraft: das thermodynamische Gleichgewicht. Blöd nur, daß es ein solches in Wahrheit gar nicht gibt. Insbesondere die Erde mit all ihren Komponenten war niemals und ist nirgends im thermodynamischen Gleichgewicht. Ganz zu schweigen davon, daß sie weit davon entfernt ist, ein Schwarzer Körper zu sein und daß ihre Atmosphäre keinesfalls auch nur im Ansatz ein ideales Gas darstellt.

Es erfüllt mich mit Entsetzen, wie die Anhänger der Hypothese vom menschgemachten Klimawandel mit zunehmender Inbrunst ihre Modellvorstellungen als genaue Abbilder der Realität verteidigen, wie sie mit zunehmender Inbrunst das Ende des Erkenntnisprozesses verkünden. „Wir haben alles schon erforscht, entdeckt und erkannt“, sagen sie, „es gibt nichts mehr zu diskutieren, wir kennen die Wahrheit“ und als „Beweis“ wird immer schnell irgendeine wissenschaftliche Arbeit mit irgendeinem Internetlink herangeführt. Eine wissenschaftliche Arbeit, die, so zeigt die Erfahrung, bereits in wenigen Monaten überholt sein kann und nur einen Schritt auf dem Weg zu weiterer Erkenntnis darstellt, keinesfalls einen Endpunkt. Eine wissenschaftliche Arbeit, die keinesfalls irgendeine Behauptung als endgültige Wahrheit beinhaltet, sondern deren Interpretation sich im Kontext eines sich verändernden Zeitgeistes ebenfalls entsprechend verändern wird.

Nein, Modelle sind keine Beweise. Sie validieren nur das, wozu sie gemacht sind. Ein Modell, daß den Einfluß von CO2 auf die Erderwärmung nachweisen soll, wird auch genau das tun, und sonst nichts. Ein Modell, daß das Gegenteil belegen soll, wird auch genau das tun, und sonst nichts. Wer traut sich, eine Entscheidung darüber zu treffen, welches Modell nun der Wirklichkeit eher entspricht und welches weniger? Wer ist von seiner eigenen Kompetenz so sehr überzeugt, daß er glaubt, die wesentlichen Aspekte einer komplexen Umwelt vollständig erkannt zu haben? Wer ist so wenig bescheiden angesichts der vielfältigen unerklärlichen Wunder, die uns die Natur täglich vorführt? Wer ist so eingebildet?

Es erfüllt mich mit Entsetzen, wie die Anhänger der Hypothese vom menschgemachten Klimawandel mit zunehmender Inbrunst die IPCC-Berichte als letzten Schluß der Weisheit verteidigen. Die Berichte eines UN-Gremiums, einer Kommission, bestehend aus 30 Leuten aus 30 verschiedenen Ländern von denen nur gut die Hälfte überhaupt Expertise in der Klimaforschung aufweisen. Eine Kommission, die keine eigene Forschung durchführt, sondern lediglich Forschungsarbeiten anderer sammelt und zusammenfaßt. Eine Kommission, die den klaren Auftrag hat, lediglich solche Forschungsarbeiten in ihren Kanon einzufügen, die Indizien für den menschgemachten Klimawandel beinhalten, keine anderen. Was ist mit dieser Gesellschaft los, daß so intensiv und kaum widersprochen gefordert werden kann, unseren Verstand, unsere Vernunft und unsere Fähigkeit zu einem eigenen, unahhängigen Urteil auf eine Kommission zu übertragen und deren Berichte als endgültige Weisheit hinzunehmen? Es ist als hätte die Aufklärung niemals stattgefunden. Das IPCC erscheint in der öffentlichen Wahrnehmung mehr und mehr wie ein Gremium unfehlbarer Kardinäle, dessen zentrale Glaubensgrundsätze im Buch der Bücher niedergelegt niemals kritisiert werden dürfen. Oder man macht sich des Verbrechens der Gotteslästerung, der Blasphemie schuldig und endet entsprechend auf der modernen Version des Scheiterhaufens, stigmatisiert als ahnungsloser Idiot durch die veröffentlichte Meinung.

Nein, das IPCC ist kein unabhängiges Gremium von überragender Kompetenz. Es erfüllt einen bestimmten politischen Auftrag und auch nur diesen. Wie auch die katholische Kirche keinerlei Schriftgut in ihren offiziellen Kanon integrieren wird, das die Jungfräulichkeit Mariens bezweifelt, so wird das IPCC kein Schriftgut in seinen Kanon integrieren, das den menschgemachten Klimawandel bezweifelt. Wie kann es nur geschehen, daß einer nicht mal besonders herausragend besetzten Kommission eine derartige Interpretationshoheit über die öffentliche Debatte zugewiesen wird? Daß ihr Kanon gleichsam als entscheidende Qualitätssicherung in der Klimaforschung angesehen wird? Daß mithin alles, was sie nicht berücksichtigt, auch nicht als wertvoll genug angesehen wird, durch irgendwen anders berücksichtigt zu werden? Ein Farmer aus Gambia, ein Ökonom aus Indien, eine Wasserbauingenieurin aus Venezuala erklären uns (neben 27 anderen), wie das Klima funktioniert und wie es sich entwickelt?

Nein, wir wissen nichts über das Klima. Alles, was wir mit einiger Sicherheit sagen können ist, daß die Temperaturen auf unserem Planeten seit einigen hundert Millionen Jahren immer in Bereichen liegen, in denen vielzelliges Leben möglich ist. Es scheint sich also um eine Art selbstorganisiertes System zu handeln, gesteuert durch eine Vielzahl an Rückkopplungsmechanismen. Mehr wissen wir nicht. Und alle Wissenschaft, die wir in den letzten hundert Jahren dazu durchgeführt haben, hat als wesentliches Resultat nur eine Erweiterung unserer Wissenslücken erbracht, nur mehr Kenntnis über die Menge an Mechanismen, über die wir noch nicht ausreichend Bescheid wissen.

Wissenschaft entwickelt sich dynamisch. Viel dynamischer, als es unser Klima tut. Aber Wissenschaft hat kein klares Ziel. Es sieht so aus, als wenn wir immer besser über die Natur Bescheid wüßten, denn die fortschreitende Wissenschaft ermöglicht uns immer mehr und bessere technische Systeme. Aber das ist nur eine Illusion. In Wahrheit vergrößert all unsere Wissenschaft nur den Raum des Unbekannten, ermöglicht uns nur immer neue Vorstöße in diesen, die letztlich in immer neue technische Spielereien münden.

Und vor diesem Hintergrund sitzen derzeit in Heiligendamm 8 Staatschef beieinander, Staatschefs, deren Gesellschaften in einem Jahr nicht so viel Energie umsetzen wie ein großes Erdbeben, ein großer Vulkan, ein großer Hurrikan in wenigen Sekunden oder Minuten. Und unter diesen Staatschefs gibt es einige, die glauben, sie könnten eine eventuelle Erwärmung des Klimas auf maximal 2 Grad begrenzen, durch welche Maßnahme auch immer. Die glauben, wir könnten das Klima steuern und beherrschen.

Der Artikel oben ist so bedeutend, weil er vor allem auf die gesellschaftlich wirkenden Mechanismen hinweist, die mit einem Modernen Mythos wie der menschgemachten Klimaänderung zwangsläufig einhergehen. Ganz unabhängig davon, ob man der einen oder der anderen wissenschaftlichen Ansicht zuneigt, so muß doch jedem mit klarem Verstand deutlich sein, welche Gefahren solche Mechanismen aufweisen. Wie auf diese Art und Weise, mithilfe selbsterfüllender Prophezeiungen und einer unheiligen Allianz von Wissenschaft, Politik, Medien und Industrie ein Popanz geschaffen werden kann. Wie auf diese Art und Weise Menschen in großer Zahl manipuliert werden können. Und wie auf diese Art und Weise dies mit jedem beliebigen Thema geschehen kann.

Ich könnte einen vergleichbaren Artikel über das Waldsterben schreiben. Auch ich war einst ein gläubiger Jünger dieses Mythos. Ich mußte erkennen, wie sehr ich mich habe instrumentalisieren lassen, wie sehr ich meine eigene Vernunft, meinen eigenen Verstand gleichschalten ließ.

David Evans schreibt „die Integrität der Wissenschaft wird am Ende gewinnen“. Beim Waldsterben war es so. Beim Klimawandel aber habe ich Angst. Wenn wir nicht alle – ob wir nun an die Klimawirksamkeit von CO2 glauben oder nicht – endlich aufstehen und der Politik sagen: „So nicht!“, dann befürchte ich, wird die Integrität der Wissenschaft dauerhaft Schaden nehmen.
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2938

BeitragVerfasst am: 12.Jun 2007 8:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
G8-Erklärung zum Klimaschutz ist bedeutungslos

Geophysiker Karl-Heinz Sander (Baunatal):
Mikrowellen erwärmen die Atmosphäre

Täglich lesen und hören wir über die Klimakatastrophe. Klimagipfel, G8-Gipfel, Kyoto-Protokoll, EU-Richtlinien und vor allem CO2 Reduzierung sind allgegenwärtige The-men. Der Mensch ist in der Lage das Klima zu beeinflussen. Aber tut er dies durch CO2? Alle Wissenschaftler sollen sich darin einig sein. Dabei herrscht schon Unei¬nigkeit darüber, wo-her das meiste CO2 in der Atmosphäre stammt. Tatsächlich gibt es nicht nur KEINEN Beweis dafür, es gibt sogar Gegenbeweise:

Paläoklimatologen (Fachleute für Klimageschichte) z.B. von der Bundesanstalt für Geowis-senschaften (Hannover), sind bei Untersuchungen zu folgenden Ergebnissen gelangt:

o Rekonstruktionen des Klimas vergangener Zeiten belegen, dass Temperatur und at-mos¬phärische CO2-Gehalte im Verlauf der letzten 250 Jahre nicht miteinander ge-koppelt sind.
o Temperaturanstiege und –abnahmen in den letzten 120 Jahren erfolgten ohne ein-deutigen Bezug zum CO2.

Daraus folgt: Es ist statistischer Zufall, wenn bei dieser Klimaerwärmung scheinbar ein An-stieg des CO2 beobachtet wird. Bei allen Klimaveränderungen in der Erdgeschichte hat es keine beeinflussende Rolle gespielt. Daher wäre diese Beobachtung irrelevant. Wohl werden Ursache und Wirkung verwechselt.

Aber CO2 ist relativ leicht zu bekämpfen - solange dass alle wollen. Politiker glauben daran und stellen Forschungsgelder ausschließlich zur Erforschung des CO2 zur Verfügung. Ge-genthesen oder Beweise sind weder finanzierbar noch publizierbar. Dennoch lässt sich eine andere Ursache sehr leicht belegen, wie es der Baunataler Geophysiker Karl-Heinz Sander nach 20 Jahren Temperaturmessung belegen kann.
Mikrowellen als Ursache
Das weltweite Informationsbedürfnis (Mobiltelefone und Sateliten-TV), unser Sicherheitsbe-dürfnis (Militärtechnik) und unser Orientierungsbedürfnis (GPS), haben erst in den letzten 20 Jahren ein weltumspannendes Netzwerk an Sendeanlagen geschaffen, das in riesigem Ausmaß elektromagnetische Wellen im Gigahertz-Bereich in die Atmosphäre strahlt. Bis vor 20 Jahren gab es nur temperaturunschädliche Ultrakurzwellen und Kurzwellen. Wir bezeich-nen Gigahertz-Wellen gemeinhin als Mikrowellen. Sender, Handys und Computerprozesso-ren arbeiten tatsächlich im selben Frequenzbereich wie der Mikrowellenherd in der Küche. In Nutzung und Leistung unterscheiden sie sich. In der Wirkung überhaupt nicht.

Jede Mikrowelle bringt alle Moleküle mit Dipolcharakter (vornehmlich Flüssigkeiten) zum Schwingen, wodurch diese sich erwärmen. Je mehr Leistung, desto schneller und wärmer. Den „wissenschaftlichen Beweis“ dafür „untermauert“ unsere Küchentechnik täglich.

Die Leistung der gesamten Weltumspannenden Kommunikationstechnologie reicht nicht aus, um uns alle zum Kochen zu bringen, aber es gibt praktisch keinen mikrowellenfreien Raum mehr auf dieser Erde. Die Strahlung besteht aus purer Energie, die mit Lichtgeschwindigkeit durch Raum und Atmosphäre eilt und so lange thermisch wirkt, wie sie messbar ist. Milliar-den Schwingungen je Sekunde lassen jedes Wasserteilchen in der Luft zwangsläufig mit-schwingen und sich erwärmen. Die gesamte Atmosphäre enthält mehr Wasser als Sauerstoff und erhitzt sich also durch Mikrowellen. Die momentane Energiemenge reicht durchaus für eine Erwärmung um 2 - 3 Grad Celsius.

Da es keine mikrowellenfreien Räume mehr gibt, kann keine Temperatur mehr ohne ihren Einfluss gemessen werden. Der Mikrowelleneinfluss ist aber – aufgrund der beschriebenen Wirkung - bei hoher Luftfeuchtigkeit am größten. Es muss also die Temperatur in einer künstlichen Atmosphäre mit hoher Luftfeuchtigkeit und der tatsächlichen Umgebung vergli-chen werden. Langzeitmessungen von Karl-Heinz Sander (Baunatal) belegen die Annahme, dass unter permanentem Mikrowelleneinfluss die Temperatur in der Atmosphäre steigt, denn in der künstlichen, feuchteren Atmosphäre hat er immer eine höhere Temperatur gemessen als in der tatsächlichen Umgebungstemperatur. Dass bei gleich hoher Luftfeuchte beide At-mosphären auch die gleiche Temperatur hatten, belegt die Annahme. Bei allen Messungen mit unterschiedlicher Luftfeuchte wichen die Messergebnisse hingegen bis zu 3 Grad Celsius von einander ab. Auch bei Messungen mit anderen Medien, die durch Mikrowellen beein-flussbar sind (Stahlwolle) waren die gleichen Auffälligkeiten zu beobachten.

Die Temperaturunterschiede hängen sehr vom Standort und von Höhenunterschieden ab. In Höhenlagen über 400m liegt die Objekttemperatur (künstliche Atmosphäre) um 3 Grad über der Außentemperatur. In höheren Lagen erfolgt die Ausbreitung der Mikrowellen ungehinder-ter als beispielsweise in Tälern. Bei Messungen vor 20 Jahren, als Fernsehen und Mobiltele-fon noch nicht im Gigahertz-Bereich arbeiteten bzw. noch keine Flächendeckung erreicht war, waren diese Unterschiede übrigens höher als heute. Diese Beobachtung erhärtet die Theorie. In keinem Fall war die Temperatur in der künstlichen Atmosphäre niedriger als in der Umgebungsluft. Messreihen über Tage, Stunden und sogar Jahr belegen höhere Tempe-raturunterschiede bei auffälligen Luftfeuchte-Unterschieden und geringere bei Luftfeuchte-Gleichheit.

Interessant ist in diesem Zusammenhang der Verlauf der Temperaturkurven unter Berück-sichtigung der Zunahme von Mikrowellen-Nutzern.
Entwicklung der Mikrowellen-Nutzung
o Bis 1987 waren Gigahertz-Wellen nur im militärischen und zivilen Radar weit verbrei-tet. Signifikante Auswirkungen waren bis dahin in unmittelbarer Nähe zu Sendeanla-gen feststellbar.
o 1988 begann der 1987 in den Weltraum geschossene erste ASTRA-Satellit seine Sendetätigkeit für das Satellitenfernsehen. Inzwischen gibt es allein 13 ASTRA-Satelliten und eine Vielzahl weiterer in anderen Systemen.
o Ab 1991 begann das D-Netz, in 1992 erreichte es eine erkennbare Flächendeckung.
o 1993 war GPS einsatzbereit, 1995 wurde weltweit Flächendeckung mit 24 Satelliten erreicht.
o 1994 und 1997 gingen die beiden E-Netze im Mobiltelefonbereich an den Start.
o 1995 wurde der DECT-Standard für Schnurlostelefone eingeführt, die sich seitdem rasant verbreiten.
o Kurz nach der Jahrtausendwende wurden W-Lan und Bluetoth in der Vernetzung von elektronischen Geräten zunehmend eingesetzt.

1987 war also das letzte, relativ Mikrowellenfreie Jahr. Signifikant ist der Vergleich der Durchschnittstemperaturen von 1901 bis zu diesem Jahr, mit der um etwa 20 Jahre längeren Zeitspanne bis 2006. Also der Zeit in der Mikrowellen massiv zugenommen haben: In der Zeit von 1901 bis 1987 verläuft die Durchschnittstemperatur absolut gleichmäßig. Das heißt, es hat nicht die geringste Erwärmung stattgefunden.

Erst unter Einbeziehung des Zeitabschnittes von 1988 – 2006 wird das deutlich, was als Kli-mawandel bekannt ist. Jetzt steigt die lineare Trendlinie deutlich an und erreicht einen Unter-schied von 0,8 Grad in diesem Zeitraum.

Ohne die Mikrowellenstarken Jahre ab 1988 wäre der Trend übrigens in den späten 60er, den 70er und den frühen 80er Jahren nach unten verlaufen. Der Sprung in 1988 (Satelliten-fernsehen) beginnt die Trendlinie dann nach „oben zu ziehen“.


Pressemitteilung von: GFGS
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Neugier
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Anmeldungsdatum: 10.10.2004
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 12.Jun 2007 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

GM&P Info hat folgendes geschrieben::
Zitat:
G8-Erklärung zum Klimaschutz ist bedeutungslos

Geophysiker Karl-Heinz Sander (Baunatal):
Mikrowellen erwärmen die Atmosphäre

...
Da es keine mikrowellenfreien Räume mehr gibt, ...

Pressemitteilung von: GFGS


Ich lerne gern dazu und lass mich auch gern berichtigen.

Hat der Autor dieses Artikels noch nie etwas von einem Faradayschen Käfig gehört?

Neugier
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Neugier
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Anmeldungsdatum: 10.10.2004
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 12.Jun 2007 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

@all

Ich wundere mich ein wenig, dass es hier noch keine Reaktionen zur gestrigen Sendung "Extra" (?) von RTL gibt. Da sollte man sich schon so seine Gedanken zur Legitimation der "gewählten Volksvertreter" machen.

Bleibt schön neugierig
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WeserStrom
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 33
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 13.Jun 2007 9:50    Titel: Antworten mit Zitat

hdschulz hat folgendes geschrieben::


Einflussfaktoren gibt es viele, nicht alle sind bekannt, geschweige denn global zu berechnen.
Einer der Faktoren ist das CO2, in der Luft momentan zu 0,037% enthalten.



Welcher Anteil ist hier gemeint? Volumenanteil oder Massenanteil?

Bei wikidpedia ist angegeben Volumen=0,038%, Masse=0,058 %.

Im übrigen finde ich die ganze Diskussion um CO2 sehr einseitig, da die vom Menschen durch die Industrialisierung produzierte Abwärme, der Zustand der Ozeane u.a. Faktoren eine Rolle spielen.
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 13.Jun 2007 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Jede Mikrowelle bringt alle Moleküle mit Dipolcharakter (vornehmlich Flüssigkeiten) zum Schwingen, wodurch diese sich erwärmen. Je mehr Leistung, desto schneller und wärmer. Den „wissenschaftlichen Beweis“ dafür „untermauert“ unsere Küchentechnik täglich.
Die Leistung der gesamten Weltumspannenden Kommunikationstechnologie reicht nicht aus, um uns alle zum Kochen zu bringen, aber es gibt praktisch keinen mikrowellenfreien Raum mehr auf dieser Erde. Die Strahlung besteht aus purer Energie, die mit Lichtgeschwindigkeit durch Raum und Atmosphäre eilt und so lange thermisch wirkt, wie sie messbar ist. Milliar-den Schwingungen je Sekunde lassen jedes Wasserteilchen in der Luft zwangsläufig mit-schwingen und sich erwärmen. Die gesamte Atmosphäre enthält mehr Wasser als Sauerstoff und erhitzt sich also durch Mikrowellen. Die momentane Energiemenge reicht durchaus für eine Erwärmung um 2 - 3 Grad Celsius.

Die Schlußfolgerung erscheint mir reichlich unwahrscheinlich:
Auch für Mikrowellen gilt der Satz von der Erhaltung der Energie, d.h. es kann bei der Umwandlung nicht mehr Watt an Wärme rauskommen, als vorher an Watt Elektrizität reingesteckt wurde. (und es wird ja sogar nur ein Teil in Wärme umgewandelt) Diese Energiemenge ist im Vergleich zur Sonneneinstrahlung als Motor der Erwärmung ja wohl zu vernachlässigen. Was sagen eigentlich die mitlesenden Physiker dazu?
Zitat:
Ich wundere mich ein wenig, dass es hier noch keine Reaktionen zur gestrigen Sendung "Extra" (?) von RTL gibt.

Na ja, das Thema wird hier seit langer Zeit schon von allen Seiten beleuchtet und wer alles mitverfolgt hat, für den war der Inhalt der Sendung nicht ganz so überraschend.
Aber für alle, die sie verpasst haben, hier der Videostream:
http://www.oekologismus.de/index.php/archives/2007/06/12/video-rtl-extra-der-klimaschwindel
Zitat:
hdschulz hat folgendes geschrieben::
Einer der Faktoren ist das CO2, in der Luft momentan zu 0,037% enthalten.

Welcher Anteil ist hier gemeint? Volumenanteil oder Massenanteil?
Bei wikidpedia ist angegeben Volumen=0,038%, Masse=0,058 %.

Na dann sollte doch wohl klar sein, daß hier Vol.% gemeint sind. Erscheint Ihnen die dritte Stelle hinter dem Komma wichtig?
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WeserStrom
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 33
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 14.Jun 2007 11:12    Titel: RTL - Entlarvung des "Klimaschwindels" misslungen Antworten mit Zitat

Am Montag, 11.6.2007 zeigte RTL einen Film des britischen Channel 4.
Darin sollte der Klimawandel als Lüge enttarnt werden. Aufgedeckt wurde
heute von der Süddeutschen Zeitung, dass der im Film häufig gezeigte
Meteorologe Gerd Rainer Weber beim Gesamtverband des deutschen
Steinkohlebergbaus angestellt ist ...

Bezüglich der %-Angaben wollte ich nur mal darauf hinweisen, dass mit recht unterschiedlichen Zahlen gearbeitet wird.

Und jetzt die wissenschaftlichen Fakten:

"Der Gehalt des Treibhausgases CO2 in der Erdatmosphäre ist ein entscheidendes Regulativ des globalen Klimas. Ohne atmosphärische Treibhausgase läge die mittlere Temperatur des unseres Planeten bei minus 18 Grad Celsius. Die präindustriellen Treibhausgaskonzentrationen schwankten während der letzten 400.000 Jahre zwischen 280 ppm (parts per million) in den Warm- oder Interglazialzeiten und 180 ppm in den Kalt- oder Glazialzeiten bei mittleren globalen Temperaturen zwischen 15 und 12 Grad Celcius. Der heutige atmosphärische CO2-Gehalt beträgt 370 ppm und steigt stark an, die damit verbundene derzeitige globale Erwärmung liegt bei etwa 0,7 Grad Celsius in den letzten 130 Jahren.
Im jüngsten geologischen Analog einer wärmeren Welt, der pliozänen Warmzeit vor etwa 3 Millionen Jahren, lag die mittlere Temperatur des Planeten Erde um etwa 2 bis 3 Grad Celcius höher als heute und die atmosphärische CO2-Konzentration betrug 400 bis 500 ppm. Damals war diese ozeanische ‚Süsswasserkappe' im subarktischen Nord-Pazifik nicht vorhanden und im Südpolarmeer stark reduziert und unser Planet hatte kein Eis auf der Nordhemisphäre, auch nicht auf Grönland, mit dem Ergebnis eines sechs Meter höheren Meeresspiegels. Bei der derzeitigen anthropogenen Emission von Treibhausgasen wie CO2 ist es wahrscheinlich, dass ein solches Szenario einer eisfreien Nordhemisphäre in diesem Jahrhundert angestoßen oder realisiert wird." (Quelle: GeoForschungsZentrum Potsdam)
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 14.Jun 2007 15:37    Titel: Re: RTL - Entlarvung des "Klimaschwindels" misslun Antworten mit Zitat

WeserStrom hat folgendes geschrieben::
...... Und jetzt die wissenschaftlichen Fakten:
"Der Gehalt des Treibhausgases CO2 in der Erdatmosphäre ist ein entscheidendes Regulativ des globalen Klimas. Ohne atmosphärische Treibhausgase läge die mittlere Temperatur des unseres Planeten bei minus 18 Grad Celsius.

Nein - keine wissenschaftlichen Fakten, sondern Halbwahrheiten und Suggestion:
Was das entscheidende Regulativ des globalen Klimas ist, vermag heute niemand zu sagen - wahrscheinlich gibt es das gar nicht, sondern am Klimageschehen sind viele Faktoren mit mannigfaltigen Wirkungen und Wechselwirkungen beteiligt, deren quantitative und gelegentlich auch qualitative Beziehungen nicht hinreichend klar sind. Am Treibhauseffekt selbst als einem dieser mannigfaltigen Faktoren ist CO2 nur mit ca. 30% beteiligt.

Übrigens war der Meteorologe Weber nur einer von 20 Klima-und Wetterforschern, die in der Originalsendung von channel-4 zu Wort kamen.

Ich möchte nicht zum x-ten Mal alles wiederholen, was hier schon zum Klima geschrieben wurde, deshalb nur noch zwei Links:
http://www2.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/02-intro-3-twk.htm
http://www.schulphysik.de/klima/alvens/klima.html
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Neugier
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Anmeldungsdatum: 10.10.2004
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 14.Jun 2007 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Schulz,

danke für den Videostream.

Wenn sich jetzt noch jemand findet, der mir verrät, wie ich diese Videos auf meine Festplatte bekomme - das wäre super.

Neugier
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