GoMoPa
 
 
 
 
GoMoPa    SuchenSuchen RegistrierenRegistrieren ProfilProfil LoginLogin
FAQFAQ MitgliederlisteMitgliederliste Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen



Glaubenssache Klimawandel

Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten GOMOPA® : Startseite ->  Foren-Übersicht -> Umweltthemen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen 
Autor Nachricht
hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 1.Okt 2005 14:09    Titel: Glaubenssache Klimawandel Antworten mit Zitat

Dazu meint Dirk Maxeiner heute:

Alarmistische Dauerbeschallung

Gestern war klimatisch mal wieder High-Noon. Das Max-Planck-Institut für Meteorlogie in Hamburg hat einen schönen neuen Computer und der muss sich nun bezahlt machen, indem er serienweise Katastrophenprognosen liefert, die dann mit einer gewissen Genugtuung in die Welt hinausposaunt werden. Immerschlimmerismus nennt man das. "Deutschland vor Klimaschock" titelte Bild. Ich bin ehrlich gesagt etwas müde, ständig auf die Wissens-Anmaßungen der Klimakatastrophen-Industrie einzugehen. Ist in Anbetracht der alarmistischen Dauerbeschallung auch kaum zu schaffen. Deshalb finde ich es ganz wunderbar, daß mein geschätzter Kollege Ulli Kulke das heute in DIE WELT erledigt hat. Kompliment Uli.
Siehe: http://www.welt.de/data/2005/10/01/783175.html:

Glaubenssache Klimawandel
Am Nordpol schmilzt das Eis
von Ulli Kulke

In der Debatte über die künftige Klimaentwicklung spielen wie in keiner anderen Glaube und Glaubwürdigkeit die Hauptrollen. Kein Normalbürger kann ernsthaft nachvollziehen, ob die Modelle der Superrechner, die Daten, mit denen sie gefüttert werden, und die Szenarien, die sie ausspucken, korrekt sind.

Wer hat recht? Die apokalyptischen Reiter aus Max-Planck- und anderen Instituten, die Angst und Schrecken über die Zukunft der Erde verbreiten? Oder die unverbesserlichen Klimaoptimisten, die behaupten, der Mensch habe mit der Klimaentwicklung nichts oder fast nichts zu tun? Eine Frage, die wir ehrlicherweise nur nach der Mehrheit - wie viele sagen das eine, wie viele das andere - oder nach Sympathie für die jeweiligen Protagonisten entscheiden können, auch für die Medien, über die sie ihre Meinung transportieren. Oder danach, was wir glauben wollen: Waren wir nicht schon immer für Energieeinsparung und haben mit dem Klima nun ein Zusatzargument?

Die großen Mehrheiten haben zur Zeit die Klimawarner hinter sich. Vielleicht vor allem wegen Blättern, die gern und regelmäßig Weltuntergangsstimmung verbreiten, vielleicht aber auch zu Recht. Und dennoch hat gerade diese Seite ein Glaubwürdigkeitsproblem. Seine neuesten Prognosen für das Klima am Ende dieses Jahrhunderts, die das Max-Planck-Institut für Meteorologie jetzt herausgab, sind nichts Neues. Um 2,5 bis 4,1 Grad soll die Temperatur nun ansteigen. Dabei handelt es sich um eine Vorhersage, die lediglich etwas genauer ist als die bisherige Spannweite der Daten des Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC), mit dem das Max-Planck-Institut auch zusammenarbeitet: Zwischen 1,4 und 5,8 Grad Celsius hieß es da. Es ist also sogar das schlimmste Szenario in stärkerem Maße abgemildert, als die freundlichste Variante verschärft wurde. Und dennoch gaben die Forscher ihre Mitteilung mit einem erneut alarmierenden Unterton heraus, der dankbar von den Medien aufgegriffen wurde. Freundlicherweise klärt das Institut in derselben Presseerklärung auch darüber auf, daß in den letzten zwei Jahren im Hause etwa 50 Wissenschaftler an der neuen Studie gearbeitet hätten mit einem finanziellen Aufwand von knapp zehn Millionen Mark - ein Geldsegen, der gewiß mit der Alarmstimmung im Lande zusammenhängt. Eine Stimmung, die mit dem ständigen Unterton gerechtfertigt wird, daß wir die künftige Klimaentwicklung in der Hand hätten. Welch eine Hybris!

Dabei sind sich die Klimaforscher beiderseits nur in zwei Dingen weitgehend einig: Erstens, es wird wärmer. Zweitens, auch die Einhaltung des Kyoto-Protokolls würde an der Klimasituation zum Beispiel in 50 Jahren nichts ändern. Daraus ergibt sich, daß sich die Forschung auf zwei Dinge konzentrieren muß: Erstens, wie schlimm ist diese Entwicklung wirklich? Zweitens, was für Vorkehrungen müssen wir gegebenenfalls treffen? Dies ist wichtiger, als bis auf die fünfte Stelle hinterm Komma den Anteil, "die Schuld", des Menschen zu taxieren.

Weitgehend unbeachtet ist zum Beispiel eine Weltkarte des Max-Planck-Instituts für Meteorologie selbst, auf der die wirtschaftlichen Gewinner und Verlierer einer Klimaerwärmung abgebildet werden und die beileibe nicht auf eine große Hungersnot hindeuten, die aber vielen Entwicklungsländern, auch in Afrika, bessere Ernten prognostiziert, während die Zukunft der Landwirtschaft der USA interessanterweise unsicher ist. Das IPCC zum Beispiel warnt vor Massen von Hitzetoten. Die Erkenntnis aber, daß harte Winter erheblich mehr Kältetote fordern, als in heißen Sommern zusätzlich sterben, eine Klimaerwärmung in dieser Hinsicht also segensreich wäre, paßt ebenfalls nicht in den Mainstream der Klimadebatte.

Die Klimaschwankungen im Mittelalter wiesen sehr hohe Amplituden auf. Grönland war grün, Leif Eriksson sei Zeuge. Und Hannibal genoß bei seinem Marsch über die Alpen, daß sie seinerzeit weitgehend eisfrei waren. Das einzige, was die Wissenschaftler hieran zu interessieren scheint, ist der Vergleich von anthropogenem und nicht anthropogenem Klimawandel, als ob es nur um Schuld und Sühne ginge. Interessanter, weil nützlicher wäre doch die Fragestellung: Hat es damals das radikale Artensterben gegeben, vor dem heute das IPCC warnt? Wie war das damals mit den Wetterextremen?

Apropos: Wenn heute ständig die Rede ist von schmelzenden Alpengletschern - was ist mit den wachsenden Eisbergen in Skandinaviens Oberland? Sie mögen in Einklang stehen mit den Computermodellen. Erwähnt werden sie dennoch kaum, weil sie nicht in die Stimmung passen. Dabei würde all dies sehr zu mehr Glaubwürdigkeit beitragen, die in der Debatte so bitter nötig ist.

Artikel erschienen am Sa, 1. Oktober 2005
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 2.Okt 2005 15:55    Titel: Spürbarer Klimawandel auch in Deutschland Antworten mit Zitat

Presse-Information 048/2005
Umweltbundesamt

Zitat:
Spürbarer Klimawandel auch in Deutschland: Höchste Zeit zur Anpassung

Umweltbundesamt sieht Nachholbedarf bei der Anpassung an Folgen des Klimawandels

Längere Trockenperioden, stärkere Regenfälle und zerstörerische Stürme sprechen nach Ansicht der meisten Klimaforscher eine klare Sprache: Der Klimawandel findet bereits statt – und dass auch in Deutschland. Wie spürbar der Klimawandel in Deutschland bereits ist und welche Folgen dieser mit sich bringen wird, zeigen zwei aktuelle Studien, die im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) unter der Leitung von Prof. Christian D. Schönwiese vom Meteorologischen Institut der Universität Frankfurt und von Prof. Wolfgang Cramer vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung entstanden sind. „Der Blick für bestehende und künftige Risiken der regionalen Klimaentwicklung ist zu schärfen“, sagt Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des UBA, zu den Studien. „Wir müssen nicht nur versuchen, das Ausmaß des Klimawandels wirkungsvoll zu begrenzen. Wir müssen uns auch schneller als bisher dem Klimawandel anpassen – etwa im Deichbau und dem Hochwasserschutz –, um zukünftige volkswirtschaftliche Schäden so gering wie möglich zu halten. Nach Aussage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) könnten allein die volkswirtschaftlichen Schäden ab 2050 weltweit die Größenordnung von mehreren Billionen Euro pro Jahr erreichen, davon weit mehr als 100 Milliarden Euro allein in Deutschland.“

Die Stürme und Überschwemmungen haben sich weltweit im letzten Jahrzehnt gegenüber den 60er Jahren verdoppelt bis verdreifacht, die volkswirtschaftlichen Schäden versechsfacht. Eine wesentliche Ursache hierfür: Das Klima ändert sich. Häufigere und heftigere Starkniederschläge, Hochwässer und Hitzewellen sowie ihre Auswirkungen sind auch in Deutschland spürbar. Kurzzeitige, extrem hohe Niederschläge und besonders warme Tage – speziell im Winter – treten viel häufiger auf, als noch vor 100 Jahren. Die Temperatur stieg in Deutschland in den vergangenen 100 Jahren um etwa 0,8°Celsius an. Dieser stetige Wandel wurde durch häufiger und heftiger werdende Wetterextremereignisse begleitet. Trotz anspruchsvoller Klimaschutzmaßnahmen, dürfte bis 2080 in Deutschland eine deutliche Erwärmung von etwa 1,8-3,6°C eintreten. Es wird mit zunehmend wärmeren, feuchteren Wintern und heißeren, trockeneren Sommern gerechnet. Die Wahrscheinlichkeit für extreme Hitzewellen, erhöhte sich in den vergangenen 100 Jahren bereits um mehr als das 20fache. Eine weitere Zunahme von Hitzewellen und überwiegend winterlichen Starkniederschlägen ist wahrscheinlich.

Vielfältige Risiken – teilweise aber auch Chancen – ergeben sich aus dem Klimawandel für den Naturschutz, die menschliche Gesundheit, die Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, sowie für Tourismus und Verkehr in Deutschland.

Für ganz Deutschland gehen Risiken vor allem von Hochwasser und Trockenperioden aus. Momentan besitzen Südwestdeutschland, die zentralen Teile Ostdeutschlands und die Alpen die höchste Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel. Die Gesundheit und der regionale Tourismus – der auf Wintersport setzt – sind vor allem gefährdet. Hier gilt es, zeitnah Anpassungsmaßnahmen, die in vielen Fällen bereits zur Verfügung stehen, umzusetzen.

Die Studien „Berechnung der Wahrscheinlichkeiten für das Eintreten von Extremereignissen durch Klimaänderungen – Schwerpunkt Deutschland„ und „Klimawandel in Deutschland – Vulnerabilität und Anpassungsstrategien klimasensitiver Systeme“ sowie ein Hintergrundpapier zu Klimafolgen und Anpassung sind unter der Adresse www.umweltbundesamt.de/klimaschutz sowie unter www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/index.htm abrufbar.

Weiterführende Informationen zu Fragen der Klimaänderungen und des Klimaschutzes sind unter www.klimaschuetzen.de zu finden

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2005/pd05-048.htm
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Ronald
Insider


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beiträge: 781

BeitragVerfasst am: 2.Okt 2005 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

@Andreas_Müller,

Sie werden @hdschulz nicht zur Einsicht bringen.

Er stellt in diesem Bereich nur ein was seiner Anschauung entspricht. Wissenschaftliche Untersuchungen anerkannter Institute und Wissenschaftler weltweit sind für ihn nicht relevant.
Es lohnt nicht darauf einzugehen, 6 Milliarden Menschen sind dabei unsere Erde zu zerstören. Wenn erst einmal alle Wälder abgeholzt sind steht auch kein reproduzierter Sauerstoff mehr zur Verfügung.
Hat sich dann eh erledigt - die Menschheit.

Kein Tier zerstört seine Lebensgrundlagen, zumindest nicht wenn es sich in freier Wildbahn bewegen kann.
Das Untier Mensch, in enge Zwänge gepresst, ist fleißig dabei.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 2.Okt 2005 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kein Tier zerstört seine Lebensgrundlagen, zumindest nicht wenn es sich in freier Wildbahn bewegen kann.
Das Untier Mensch, in enge Zwänge gepresst, ist fleißig dabei.

Krass gesagt, dem stimme ich aber voll zu.
Bestimmte Veränderungen wird es auch weiter ohne den Menschen geben. Trotzdem kann man da noch reichlich machen. Es lohnt sich immer umzudenken.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 2.Okt 2005 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn erst einmal alle Wälder abgeholzt sind steht auch kein reproduzierter Sauerstoff mehr zur Verfügung.

Ein gutes Argument; da muss man nicht erst nachdenken, ob der Mensch Schuld haben könnte.

Der Treibhauseffekt ist irgendwo natürlich. Aber auch hierdran ist der Mensch schon an Veränderungen schuld; das ist nicht von der Hand zu weisen.
Zitat:
Der Treibhauseffekt

Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre auf der Erde kein menschliches Leben möglich. Denn die kurzwelligen Sonnenstrahlen, die auf der Erdoberfläche eintreffen, werden in infrarote Wärmestrahlung umgewandelt und zurück ins All reflektiert. Ein Teil der Strahlen aber gelangt nicht zurück in den Weltraum, sondern wird von natürlichen Treibhausgasen absorbiert. Nur deshalb herrscht auf der Erde eine Durchschnitts-Temperatur von 15 Grad, andernfalls läge sie bei unwirtlichen minus 15 Grad. Wie viel Wärme von der Erde in den Weltraum gelangen kann, hängt von der Zusammensetzung der Atmosphäre ab. Doch die hat der Mensch aus dem Gleichgewicht gebracht.
Die Erde erwärmt sich

Durch das Ungleichgewicht erwärmt sich die Erdatmosphäre: So warm wie am Ende des 20. Jahrhunderts war es auf der nördlichen Erdhalbkugel während der vergangenen 1.000 Jahre noch nie. Für diesen Zeitraum nämlich können Wissenschaftler die Erdtemperaturen zum Beispiel durch Analysen von Korallen oder Eisbohrkernen rekonstruieren. Seit Beginn der Industrialisierung werden durch den Menschen in steigendem Maße Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase in die Atmosphäre transportiert. Dadurch verstärkt sich der natürliche Treibhauseffekt drastisch - es wird wärmer.


Zitat:
Klimawandel: Der Mensch ist schuld

Der Ausstoß von Treibhausgasen durch den Menschen ist definitiv schuld an der Erderwärmung - das bestätigt jetzt eine Studie von NASA, Columbia Universität und US-Energieministerium. Der Wärmeaustausch zwischen Erde und Weltraum sei aus dem Gleichgewicht geraten, berichten die Forscher in der Zeitschrift "Science". Selbst wenn der Treibhausgas-Ausstoß sofort gestoppt werden würde, steige die Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert um mindestens 0,55 Grad. Steige der Treibhausgas-Ausstoß weiter, könne alles "außer Kontrolle" geraten.

Die Forscher hatten mehr als 1.800 Meeressonden für ihre Messungen eingesetzt sowie Satelliten, die den Anstieg des Meeresspiegels erfassten. Aus diesen Daten errechneten die Wissenschaftler den Wärmegehalt des Meeres und die Energiebilanz zwischen Erde und Weltraum. Ergebnis: Pro Quadratmeter Oberfläche nimmt die Erde fast ein Watt mehr an Energie von der Sonne auf, als sie wieder ins All strahlt. Dies heizt die Atmosphäre stetig auf.

Aus: http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/klima/treibhaus.xml
Da haben wir schon alle Hände voll zu tun.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 4.Okt 2005 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Sie werden @hdschulz nicht zur Einsicht bringen.
Er stellt in diesem Bereich nur ein was seiner Anschauung entspricht.

Richtig! - und ich tue das mit Bedacht.
Ich möchte mit meinen Beiträgen darauf aufmerksam machen, dass es außer der sattsam bekannten Mainstream-Meinung zu den Ursachen, Umständen und Folgen des Klimawandels noch alternative Ansichten gibt, über die unter Fachwissenschaftlern intensiv diskutiert wird.
Diese Diskussion, die ich seit Jahren aufmerksam beobachte (wenn ich ihr auch zugegebenermaßen mangels Fachwissen gelegentlich nicht komplett folgen kann) beweist, dass die Frage nach der Wahrheit in diesem Zusammenhang noch keineswegs beantwortet ist.
Im Übrigen entwickelt sie sich so, dass die Argumente der "Skeptiker" mehr und mehr Anerkennung finden.
Das geht inzwischen soweit, dass sogar der Vizepräsident des IPCC (des UN-Gremiums zur Aufarbeitung der Ergebnisse der Klimaforscher für die Politik) im Juli dieses Jahres feststellen musste: "Es gibt keinen bewiesenen Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung und den Aktivitäten des Menschen", nachdem das IPCC jahrelang vom Gegenteil ausgegangen war, weswegen unter anderem das Kyoto-Protokoll verabschiedet wurde.
In der Wissenschaft wird die Frage nach der Wahrheit einer Theorie übrigens nicht durch Mehrheits-Abstimmung geklärt, sondern durch schlüssige und in Experimenten reproduzierbare Beweise.
Diese liegen nicht vor!
Da helfen auch keine Supercomputer mit noch so viel Rechenpower, wenn die Einflussgrößen und Abhängigkeiten nicht umfassend bekannt sind.
Das Grundproblem die Klimaforschung liegt in der Superkomplexität des Beobachtungsgegenstandes. Jegliche Vereinfachung eines solchen Systems bewirkt über die Zeit eine erhebliche Verfälschung des prognostizierten Verhaltens gegenüber der Realität.
Durch die Vielzahl abhängiger nichtlinearer Zusammenhänge hilft auch keine Eichung oder Verifizierung mit Messdaten. Unsere Erkenntnismöglichkeit sind hier schlichtweg beschränkt, es hat mehr mit menschlicher Psyche als mit Wissenschaft zu tun, wenn diese Beschränkungen heruntergespielt werden.
Alles spricht dafür, dass das Klima sich andauernd verändert, und wenig spricht dafür, dass eine Computerprognose zum Klima mehr wert ist als eine Prognose der Bundestagswahl.
Eine einheitliche These der anthropogenen Klimaerwärmung gibt es gar nicht.
Vielmehr gibt es dazu viele Theorien, sodass derjenige, der die anthropogene Klimaerwärmung bestätigt sehen möchte, immer eine passende Theorie findet. Es gibt inzwischen sogar schon Theorien, die die anthropogene Klimaerwärmung selbst für den Fall bestätigen, dass es erkennbar kälter wird, wie z.Zt. in der Antaktis, wo die Eismenge im Gegensatz zur Arktis zunimmt.
Dass die katastrophischen Klimamodelle sowieso immer nur Zeiträume und Daten berücksichtigen, die ihnen gerade in den Kram passen, kommt erschwerend hinzu.
Erklärbar ist dieser Wirrwarr auch dadurch, dass sich Teile der Klimaforschung in einen unseligen Teufelskreis gegenseitiger Abhängigkeit mit der Politik begeben haben.
Ohne regelmäßige Horrormeldungen verliert die Klimaschutzpolitik Rückhalt in der Bevölkerung, ohne diesen Rückhalt in der Bevölkerung verlieren diejenigen Politiker Einfluss, die die teuren Parallelcomputeranlagen und Forschungsprogramme der Klimaforschung finanzieren.
Da die Klimamodelle so wahnsinnig kompliziert sind, ist es praktisch aussichtslos, sie verstehen zu wollen.
Zum unverstandenen Klimamodell gibt es einiges an Quellen und es kommen fast täglich Meldungen über Dinge, die bisher nicht berücksichtigt worden sind, z.B. die Rolle der kosmischen Strahlung und des Sonnenwindes.
Überhaupt ist die Bedeutung der schwankenden Sonnenaktivität weder qualitativ noch quantitativ erfassbar, weil man schlicht die Abhängigkeiten noch nicht durchschaut. Gerade zur Rolle der Sonne und zur Bedeutung der Sonnenfleckenzyklen gibt es verblüffend stimmige Theorieansätze, die alle bisherigen "Treibhausklimamodelle" komplett zur Makulatur werden lassen: http://www.solidaritaet.com/fusion/1998/1/calder.htm

Diese Theorie könnte auch elegant das gerade erst entdeckte Abschmelzen der Polkappen auf dem Mars in den letzten Jahren erklären – das kann ja wohl nicht auf menschliche Einflüsse zurückgeführt werden.

Auch der Einfluss des kosmischen Staubes auf das Klima wird neuerdings diskutiert:
http://www.astronews.com/news/artikel/2005/08/0508-020.shtml

Auch dieses Phänomen ist in den Klimamodellen nicht berücksichtigt – wie auch, man weiß einfach nichts genaues darüber.

Weitere wichtige unberücksichtigte Einflussgrößen auf das Klimageschehen hat das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz zusammen mit Wissenschaftlern aus Belgien und Brasilien bei Messungen im Amanzonasgebiet gefunden: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2004/pressemitteilung20040224/index.html
Ich brauche es wohl nicht zu betonen: In den Klimamodellen ist das unberücksichtigt, weil bisher unbekannt. Quantitative Relationen als Grundlage für Berechnungen: Fehlanzeige!

Wenn also von Katastrophisten wieder einmal der Weltuntergang aus der Theorie des Treibhauseffektes hergeleitet wird, hat man es hier mit menschlicher Hybris zu tun, gepaart mit unwissendem Gebrüll.

Der Ruf der Klimakatastrophiker lautet nicht "Mehr Wissenschaft" sondern: "Kehret um, ihr lebt in Sünde!"
Wie im Mittelalter sind diese Endzeitszenarien eher ein zeitgeistiges Problem und haben nur insofern etwas mit Wissenschaft zu tun, weil sie zeigen, wir sehr Teile der Wissenschaft sich mittlerweile in den verlängerten Arm sozialromantischer Rhetorik verwandelt haben.
Seit 20 Jahren rennen diese Spinner mit ihren Schildern "Morgen ist Weltuntergang" durch die Hörsäle, und haben dabei auch noch eine beachtliche Presse.

Zitat:
Wenn erst einmal alle Wälder abgeholzt sind steht auch kein reproduzierter Sauerstoff mehr zur Verfügung.
Hat sich dann eh erledigt - die Menschheit.

Sicher doch: Morgen ist Weltuntergang, siehe oben.
Die Realität sieht anders aus: z.Zt. nimmt die sauerstoffproduzierende Biomasse zumindest auf der Nordhalbkugel zu, unter Anderem auch die Waldfläche in Deutschland (wie war das noch mal mit dem Waldsterben?) auch wenn das nicht in den ökologistischen Kram passt, genauso wenig wie die Tatsache, dass es am Südrand der Sahara wieder grüner wird.
http://cybele.bu.edu/greenergh/grn.nt.html

Zitat:
Kein Tier zerstört seine Lebensgrundlagen, zumindest nicht wenn es sich in freier Wildbahn bewegen kann.
Das Untier Mensch, in enge Zwänge gepresst, ist fleißig dabei.


Hier fehlt dann nur noch der Spruch vom ökologischen Gleichgewicht und vielleicht noch der von der Rücksichtnahme der Naturvölker auf ihre Umwelt, die in der angeblichen Rede des Häuptlings Seattle kumuliert: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann."
Auch hier sieht die ideologiefreie Wirklichkeit wieder ganz anders aus: Tiere nehmen keinerlei Rücksicht auf ihre Lebensgrundlagen, ein ökologisches Gleichgewicht gibt es nicht, Naturvölker haben schon jede Menge Spezies ausgelöscht und der Spruch des Häuptlings Seattle stammt aus der Feder eines Hollywoodregisseurs.

Wer die ökologistischen Sprüche immer noch nachbetet, sollte einmal nachlesen, ob er sich hier nicht wiederfindet:
http://www.maxeiner-miersch.de/oekologismus.htm

Und wenn wir schon mal dabei sind – auch das ist lesenswert:

http://www.maxeiner-miersch.de/optimismus.htm

http://www.maxeiner-miersch.de/standp2005-02-16a.htm

http://www.gomopa.net/Finanzforum/Umweltthemen/Du-sollst-die-Umwelt-nicht-verschmutzen.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 4.Okt 2005 17:35    Titel: Irren ist menschlich Antworten mit Zitat

@ hdschulz

Ihre Argumente sind nicht schlecht, da kann man nix gegen sagen. Es gibt viele Ansichten zu dem Thema.
Es sagt ja keiner, dass es immer nur am Menschen liegt.
Klar hat der Mensch keinen Einfluss auf alles. Trotzdem hat er einiges zum Problem beigetragen.
Aber was soll man davon halten?:
hdschulz hat folgendes geschrieben::
Wenn also von Katastrophisten wieder einmal der Weltuntergang aus der Theorie des Treibhauseffektes hergeleitet wird, hat man es hier mit menschlicher Hybris zu tun, gepaart mit unwissendem Gebrüll.

Sind wir dann nicht alle Katastrophisten?
Die einen wollen wenigstens versuchen, etwas zu verbessern.
Das find ich nicht schlimm - im Gegenteil.
Ohnmachtsgedanken und eingeredete Hilflosigkeit helfen da auch nicht weiter.
Die Menschen haben viele Fehler gemacht und sollten das doch mal einsehen oder nicht?
Es gibt noch viel zu tun...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 4.Okt 2005 17:47    Titel: Frei erfunden? Antworten mit Zitat

Ist das hier frei erfunden? Ich glaub nicht.
Zitat:
Deutsche Kraftwerke Europas Top-Klimakiller

WWF-Rangliste: Neun der 30 schmutzigsten Kraftwerke in der EU stehen in Deutschland

Frankfurt/M., 04.10.2005: Deutsche Kraftwerke gehören zu den klimaschädlichsten in Europa. Das ist das Ergebnis einer aktuellen WWF-Untersuchung. Demnach stehen neun der 30 schmutzigsten und ineffizientesten Kraftwerke Europas in Deutschland. Unter den Top Ten sind gleich fünf deutsche, vier davon gehören zum Energiekonzern RWE: Frimmersdorf (RWE, Rang 2), Jänschwalde (Vattenfall, 5), Weisweiler (RWE, 6), Neurath (RWE, 7) und Niederaußem (RWE, 10). 27 der 30 kritisierten Kraftwerke sind Kohlekraftwerke. Negativ-Spitzenreiter ist das Kraftwerk Agios Dimitrios in Griechenland.

„Deutschlands Kraftwerke sind Europas Top-Klimakiller“, kommentiert WWF-Expertin Regine Günther das Ranking der „Dirty Thirty“. „Der Sommer 2005 mit seinen Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen war nur ein Vorgeschmack auf das, was uns der Klimawandel bringt, wenn wir die CO2-Emissionen nicht drastisch senken. Die Energieversorger müssen von der Politik endlich in die Pflicht genommen werden.“

Die WWF-Untersuchung zeigt, wie viel Kohlendioxid die größten Kraftwerke in der EU für eine erzeugte Kilowattstunde Strom ausstoßen. Kohlekraftwerke schneiden besonders schlecht ab: „Eine Kilowattstunde Strom aus einem Braunkohlekraftwerk belastet das Klima mit über einem Kilo CO2. Bei der gleichen Strommenge aus einem Gaskraftwerk sind es nur 365 Gramm“, sagt Günther. Der WWF fordere deshalb, Kohle durch umweltfreundlichere Alternativen wie Gas und erneuerbare Energien zu ersetzen.

...

Ein Umstieg auf effiziente Gaskraftwerke würde nach einem WWF-Szenario die CO2-Emissionen bis 2030 um 47,8 Prozent senken; der Einsatz erneuerbarer Energien brächte eine Einsparung von über 73 Prozent. „Die Energiebranche verursacht 37 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Deshalb trägt sie auch eine besondere Verantwortung für das Klima“, sagt Regine Günther. Hinter den meisten der kritisierten Kraftwerke stünden nur ein halbes Dutzend Firmen, darunter E.ON und RWE, der größte europäische CO2-Produzent auf dem Energiesektor. „RWE muss umdenken und sich von der Braunkohle verabschieden und in nachhaltige Energieerzeugung investieren“, fordert Günther.

...

04.10.2005
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02698/index.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 4.Okt 2005 18:46    Titel: Re: Irren ist menschlich Antworten mit Zitat

Andreas_Müller hat folgendes geschrieben::

Die Menschen haben viele Fehler gemacht und sollten das doch mal einsehen oder nicht?
Es gibt noch viel zu tun...


Das muß man erst mal den Menschen beibringen, denn egal wen man trifft und anspricht, man hört immer wieder:,, Nicht ich , sonder der und der und der machen was falsch."
Doch um das zu begreifen, das wir alle schuld an dem was heute ist , sind, müssen manche Mitmenschen erst mal Ihr Bewustsein auf trapp bringen.
Grüße
Heinrich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 4.Okt 2005 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

@ Heinrich Dreier

Manche wollen eben immer anderen die Schuld in die Schuhe schieben.
Ich selbst sags dauernd:
"Augen zu und durch."
Aber immer sollte man doch nicht wegsehen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2922

BeitragVerfasst am: 5.Okt 2005 7:53    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas_Müller hat folgendes geschrieben::
@ Heinrich Dreier

Manche wollen eben immer anderen die Schuld in die Schuhe schieben.
Ich selbst sags dauernd:
"Augen zu und durch."
Aber immer sollte man doch nicht wegsehen.


@Andreas_Müller

Es ist ja auch so einfach, alles auf Andere abzuwälzen, glauben die meisten. Doch besser ist es , nicht die Augen zu zu machen, sondern immer die Augen offen halten, und dann durch. Wenn man die Augen offen hält, und durch geht, kann man später auch noch war rekonstruieren, und für sich für seine Zukunft was verbessern.

Grüße
Heinrich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 5.Okt 2005 15:23    Titel: Re: Irren ist menschlich Antworten mit Zitat

Andreas_Müller hat folgendes geschrieben::

Die einen wollen wenigstens versuchen, etwas zu verbessern.
Das find ich nicht schlimm - im Gegenteil.


Einverstanden - schlimm wird das Ganze jedoch, wenn ausgehend von einer unklaren Ausgangslage Maßnahmen ergriffen werden, die nicht effektiv sind und wahnsinnig viel Geld kosten, das für sinnvolle Alternativen nicht mehr zur Verfügung steht. (Kyoto)

In diesem Zusammenhang ist Folgendes zu bedenken:

Das Klima ist nie statisch, d.h. der Klimawandel ist Normalität.
Es gab in unseren Breiten Eiszeiten und tropisches Klima, etwas weniger extrem vor etwa 1000 Jahren das mittelalterliche Klimaoptimum, als Grönland von den Wickingern besiedelt und in Schweden Wein angebaut wurde. Dreihundert Jahre später die "Kleine Eiszeit", als in Nordeuropa die Getreidepflanzen erfroren und die Schotten keinen Ausweg sahen, als sich den Engländern anzuschließen. Mittelfristig bewegen wir uns wieder in Richtung Eiszeit.
Das Klima wird von vielen Faktoren beeinflußt. Die wichtigsten sind die elektromagnetische und Teilchen-Strahlung der Sonne und des Kosmos, die Neigung der Erdachse, die Zusammensetzung der Atmosphäre, Zustand und Zusammensetzung der Erdoberfläche sowie Vulkanismus.
Nichts davon ist konstant, die Abhängigkeiten und Beeinflussungen vieler Einzelfaktoren sind nicht hinreichend erkannt und quantifizierbar und ständig werden neue Faktoren und neue Beeinflussungen bekannt.
Computerklimamodelle, die die Wirklichkeit abbilden und Voraussagen ermöglichen sollen, ähneln der Wirklichkeit etwa so sehr wie ein Strichmännchen dem Menschenbild.
Einer dieser Einzelfaktoren ist das Kohlendioxid, welches in der Lage ist, aus dem Infrarotspektrum die Wärmestrahlung bei bestimmten Frequenzen zu absorbieren.
Die quantitative Auswirkung dieses Phänomens auf den Wärmehaushalt der gesamten Erde ist unter Physikern umstritten.
Kohlendioxid ist der wichtigste Grundstoff für die Erzeugung von Biomasse in den photosythetisierenden Pflanzen und unterliegt einem Gesamtkreislauf, der alle Pflanzen, Tiere und Menschen, viele Mineralien und Bestandteile der Erdkruste, sowie alles Süß- und Seewasser mit dessen Ablagerungen umfaßt.
Der Mensch trägt mit seinen Aktivitäten zur Steigerung des Gehalts von CO2 in der Luft bei (Gesamtgehalt in der Luft z.Zt. ca. 0,037%) und nimmt somit Einfluß auf den Kreislauf.
Das Ergebnis diese Einflusses auf eine fiktive globale Durchschnittstemperatur in Zehntelgraden für bestimmte Zeitpunkte mit Hilfe von Supercomputern errechnen zu wollen, hat im Ergebnis soviel Wahrheitsgehalt wie das Lesen aus dem Kaffeesatz.

Dabei sind sich die Klimaforscher in zwei Dingen weitgehend einig: Erstens, es wird wärmer. Zweitens, auch die Einhaltung des Kyoto-Protokolls würde an der Klimasituation zum Beispiel in 50 Jahren nichts ändern. Daraus ergibt sich, daß sich die Forschung auf zwei Dinge konzentrieren muß: Erstens, wie schlimm ist diese Entwicklung wirklich? Zweitens, was für Vorkehrungen müssen wir gegebenenfalls treffen? Dies ist wichtiger, als bis auf die fünfte Stelle hinterm Komma den Anteil, "die Schuld", des Menschen zu taxieren und ihn als "Klimakiller" abzuurteilen.
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht, das läßt sich auch im Zusammenhang mit Forderungen der ökologistischen Gutmenschengemeinde feststellen. So wäre z.B. die kürzliche Überschwemmung in New Orleans evtl. verhindert worden, wenn sogenannte Umweltschützer nicht vor längerer Zeit die Erhöhung der Dämme wegen der damit verbundenen Trockenlegung von Sumpfflächen verhindert hätten.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 6.Okt 2005 6:14    Titel: Antworten mit Zitat

hdschulz hat folgendes geschrieben::
Das Klima ist nie statisch, d.h. der Klimawandel ist Normalität.
Es gab in unseren Breiten Eiszeiten und tropisches Klima, etwas weniger extrem vor etwa 1000 Jahren das mittelalterliche Klimaoptimum, als Grönland von den Wickingern besiedelt und in Schweden Wein angebaut wurde. Dreihundert Jahre später die "Kleine Eiszeit", als in Nordeuropa die Getreidepflanzen erfroren und die Schotten keinen Ausweg sahen, als sich den Engländern anzuschließen. Mittelfristig bewegen wir uns wieder in Richtung Eiszeit.

Das sehe ich auch so. Ein paar Dinge können die Menschen nicht ändern. Das sag ich doch auch. Da müssen wir durch.
Ganz hilflos sind wir aber nicht, da lässt sich noch was drehen.
Unschuldig ist der Mensch doch nicht. Deutliche Fehler müssen wir doch mal einsehen oder nicht?
Selbst wenns nur ein kleinerer Beitrag ist, lohnt es sich immer. Selbst wenn Sachen unklar sind, sollte man sie anpacken.
Zitat:
Das Klima wird von vielen Faktoren beeinflußt.

Das ist richtig. Aber doch auch vom Menschen. Auch wenn was umstritten ist, kann man doch was machen oder nicht?
Alles einfach auf was andres schieben ist keine Lösung.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 6.Okt 2005 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas_Müller hat folgendes geschrieben::
.....Deutliche Fehler müssen wir doch mal einsehen oder nicht?
....Selbst wenns nur ein kleinerer Beitrag ist, lohnt es sich immer. Selbst wenn Sachen unklar sind, sollte man sie anpacken......
Auch wenn was umstritten ist, kann man doch was machen oder nicht?
Alles einfach auf was andres schieben ist keine Lösung....


Wie soll ich denn das verstehen? Deutliche Fehler, die aber dann doch unklar sind? Ja was denn nun?
Hauptsache man tut was, auch wenn man nicht genau weiß warum und wozu das führt?

Werden wir doch mal konkret. In Bezug auf den Klimawandel soll ja was getan werden: Stichwort Kyoto-Protokoll.

Dazu sagt das Bundesministerim für Bildung und Forschung:
"Zu den im Kyoto-Protokoll vereinbarten Reduktionszielen der Treibhausgasemissionen liegen ebenfalls Modellrechnungen vor die, extrapoliert bis 2050, nur eine äußerst geringfügige Änderung (weniger als ein Zehntel Grad) gegenüber der sonstigen Temperaturentwicklung errechnen. Daher ist das Protokoll in seiner jetzigen Form kaum dazu geeignet, das Klima zu stabilisieren. Seine Wirkung ist eher im politischen Bereich zu finden, da es die einzige Klimavölkerrechtliche Basis für weitergehende Maßnahmen darstellt." (BMBF-Studie: "Herausforderung Klimawandel - Bestandsaufnahme und Perspektiven der Klimaforschung" von 2003, S. 10)
www.bmbf.de/pub/klimawandel.pdf

Im Klartext: Kyoto ist klimatisch wirkungslos!

Aber - ist es nicht besser wenigstens etwas zu tun, als die Hände in den Schoß zu legen ?
Bei der Beantwortung dieser Frage kann vielleicht ein Blick auf die Kosten helfen:

500 Milliarden Dollar pro Jahr im Jahre 2050 kostet Kyoto die Industrieländer (OECD).
Diesen Wert erhält man, wenn die niedrigste und höchste Schätzung gemittelt wird.
Im Klartext: 500 Milliarden Dollar für eine mehr symbolische Maßnahme, deren Wert vom BMBF in der politischen Erziehung in Richtung Umweltbewußtsein gesehen wird.

Ja vielen Dank! Als wenn es für die Umwelt (und die Menschen, die zu ihr gehören! nichts sinnvolleres zu tun gäbe!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 6.Okt 2005 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Immer ruhig weg.
Einfach nochmal ansehen:
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02698/index.html
Das ist nunmal so.

Zitat:
Kyoto ist klimatisch wirkungslos!

Ist das so? Das seh ich anders. Legt das einer fest?

Der Mensch ist nicht unschuldig. Das müssen wir einsehen.
Ich kann meinen Müll auch einfach in den Wald werfen. Gut ist das trotzdem nicht. Auch wenns sich nicht auf das Klima auswirkt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 6.Okt 2005 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn wir nur nen kleinen Teil beitragen können, lohnt es sich.
Sollen wir jetzt 'den Kopp zumachen'?
Es gibt Fördermöglichkeiten, nicht umsonst.
Nutzen wir die.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 6.Okt 2005 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Werte User !
Dahingehend möchte ich einfach mal folgendes anmerken.
Fakt ist dasvor tausend Jahren nicht mal 500 Mio Menschen die Erde bevölkert haben,vor 2000 Jahren oder zu Hannibals Zeiten nicht mal 300 Mio Menschen.
Vor 2000 Jahren gab es vielleicht 250 Mio Rinder, Büffel usw. weltweit. Heute sind es 14 Milliarden Rinder.
Diese Zahl und andere Fütterungsarten produzieren u.a. das 56 fache an Methangas wie vor 2000 Jahren. Mal abgesehen von den Mengen Mist und Gülle,die erst Ende der letzten Neunziger einer gezielten und vollständigen Verwertung zugeführt wurden
Hinzu kommen die Ausdünstungen von derzeit 6 Mrd auf der Erde lebenden Menschen deren Fäkalien, und evtl. daraus resultierende Prozessabläufe sich mit anderen durch Menschen bewirkte Faktoren beschleunigend auf eine natürliche Erwärmung der Erde auswirken.
Fakt ist auch, das es den Römern als damals größte ziviliserte Macht trotz einer sog. humanen Weltanschauung gelungen ist, das Gesicht der Erde derart zu verändern,dass diese Auswirkungen heute noch in den betroffenen Ländern die Landschaft prägen. Siehe Iberien = Spanien das schon vor 2000 Jahren seine Wälder für den Bau der römischen Flotte und für die Profitvermehrung römischer Kaufleute herhalten musste. Dasselbe glt auch für die einstige Kornkammer Roms in Nordafrika.
Es gibt unzählige Beispiele für die Veränderung der Erde durch menschkliches Streben und Handeln die zumindest historisch erfasst sind.
Siehe auch bei uns z.B. die Schaffung der vielbesungenen Kunstlandschaft
"Lüneburger Heide ".
Entstanden durch den Holzverbrauch in den Salzsieden, erhalten durch die Einführung korsischer Bergschafe ( heute Heidschnucken ), die mit Vorliebe Birkensprösslinge und anderes Kleingehölz wegfressen und somit das Heidekraut
blühen lassen an dem sich jedes Jahr tausende Touristen erfreuen.

Fakt ist aber auch und wissenschaftlich beweisbar das alleine in Deutschland bei sinnvoller Sicherung und Dämmung der bestehenden Bausubstanz jedes Jahr 218 000 000 000 Liter Heizöl ( in Worten Zweihundertachtzehnmilliarden ) eingespart werden Könnten. Bei derzeit 64 Cent /Liter Heizöl werden 34 062 500 000, Euro buchstäblich zum Schornstein hinausgejagt.
Von den dabei produzierten Emmissionen mal ganz zu schweigen. Die vielgepriesenen Öl- und Gasheizungen sind die größten " Umweltverschmutzer, " noch vor der Industrie .
Einerseits werden Milliarden Subventionen in Sackgassentechnologien wie Fotovoltaik und hohe Einspeisevergütungen verschleudert, andererseits lässt der Staat es zu das Volksvermögen im wahrsten Sinne des Wortes verschleudert und vergeudet wird.
Abgesehen davon, dass mit derartigen Direktivprogrammen die Bau- und Baunebenwirtschaft die in den letzten 15 Jahren 500 000 wegrationaliserten Arbeitsplätze wiederbeleben könnte.
Das Für und Wider derartiger Meinungen der verschiedenen Lager sollte man nicht unbedingt zu einem weiteren Störfaktor in unserer Gesellschaft machen.
Um es mal salopp, wie es ein Ölmult in seiner Werbeaussage macht ,auszudrücken : "Es gibt viel zu tun, packen wir es an ! " Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 6.Okt 2005 20:02    Titel: Nachtrag Rechenfehler Antworten mit Zitat

Sorry, falsche Eingabe.
Bei einem Preis von derzeit 64 Cent / L Heizöl auf 3000 Liter Abnahmenbasis sind das tatsächlich
139 520 000 000,00 Euro und nicht wie von mir irrtümlich eingegeben 34 062 500 000 Euro
Dies macht das Ganze in Anbetracht der leeren Rentenkassen noch erschreckender.
Man stelle sich nur einmal diesen Betrag, sinnvoll angelegt für eine Alters / Pflegevorsorge vor.
Man könnte jetzt anfangen darüber nachzudenken ob in Anbetracht der Steuereinnahmen aus derartigen fiskalisch vorauszuberechnenden Verbrauchsmengen nicht auch eine gewisse Absicht unserer Obrigkeit dahinter steckt.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2005 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas_Müller hat folgendes geschrieben::
Immer ruhig weg.
Einfach nochmal ansehen:
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02698/index.html
Das ist nunmal so.

Wir reden aneinander vorbei! Das ist durchaus nunmal nicht so!
Fakt ist:
Klimawandel ist immer, war immer, wird immer sein.
Einflussfaktoren gibt es viele, nicht alle sind bekannt, geschweige denn global zu berechnen.
Einer der Faktoren ist das CO2, in der Luft momentan zu 0,037% enthalten.
Bedeutung des CO2 (ohne das kein Leben möglich wäre) für das Klima: umstritten.
Menschliche Aktivitäten erhöhen den CO2-Anteil, Beweise für die Schuld des Menschen am Klimawandel: Fehlanzeige (lt. UN-Gremium IPCC)
Auswirkung des Kyoto-Protokolls: praktisch keine (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Warum sollte ich in diesem Zusammenhang den Propagandastuss der Katastrophen-Lobby zum zweiten Mal lesen?
Um zu erfahren, dass sich unter den 10 größten europäischen Kraftwerken 5 deutsche befinden? Geschenkt!
Soll ich vielleicht solche Schwachsinnsformulierungen wie „Klimakiller Kraftwerke“ ernst nehmen?
Ist CO2 Schmutz oder Müll?
Kann man „das Klima“ umbringen?
Welches Klima ist hier gemeint – doch wohl das „Weltklima“. Gibt es das überhaupt?
Ist jede Abweichung von einem fiktiven „Idealzustand“ (welchem eigentlich? – wer legt das fest?) dieses fiktiven Gebildes gleich tödlich?
Hat sich das Klima in der Vergangenheit schon einmal umbringen lassen, als sich Parameter ähnlich änderten?
Wird sich die Frage nach der Zukunft des Klimas bald erledigt haben, weil bestimmte Kraftwerke mit Killereigenschaften es umbringen werden?
Fragen über Fragen!
Darauf gibt die Katastrophen-Lobby keine Antwort. Ist auch klar. warum: Sie profitiert von dem Katastrophenszenario. Je mehr Katastrophe, um so wertvoller und wichtiger die Warner.

Zitat:
Zitat:
Kyoto ist klimatisch wirkungslos!

Ist das so? Das seh ich anders. Legt das einer fest?

Wie anders sehen Sie das? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung geht von einer Absenkung der globalen Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2050 von weniger als einem Zehntel Grad aus. Die Klimaforscher sind sich hier einmal ausnahmweise ziemlich einig. Haben Sie andere Informationen?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 355
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 26.Feb 2006 11:03    Titel: Glaubenssache Klimawandel? Antworten mit Zitat

Klimawandel hat mit Glauben nichts zu tun. Das Klima wird uns beherrschen und begleiten, ob wir wollen oder nicht. Stochastische Prozesse sind auch durch Monitoring nicht beeinflussbar. - Dennoch sind die Informationen zur Thematik hilfreich, wie u.a.

:: 11 :: Klimaänderung so rasant wie noch nie
+ 23.02.2006 + Hamburger Klimaforscher präsentieren neueste Modellergebnisse für das kommende Jahrhundert.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4645
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden www.finanzkatalog24.net www.finanzblog24.net Werben mit GoMoPa® Beschwerde erheben
Prepaid Kreditkarte ohne Schufa
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   

Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten     Foren-Übersicht -> Umweltthemen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3

 
Gehen Sie zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten