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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 3.Jul 2007 7:49 Titel: Mit Frittenfett das Klima retten |
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Die Imbiss-Kette McDonald's will künftig ihren Fuhrpark mit gebrauchtem Öl befeuern - und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Was ungewöhnlich klingt, ist technisch längst machbar und funktioniert auch mit Erdnussöl oder aus Stroh hergestelltem Ethanol. Biodiesel wird längst als alternativer Kraftstoff eingesetzt.
McDonald's plant nun, 155 LKWs in Großbritannien mit gebrauchtem Frittieröl zu befeuern, das gesammelt, gefiltert und aufbereitet werden soll. Biodiesel soll künftig 85 Prozent des Gesamtverbrauchs der McDonald's-Flotte an Dieseltreibstoff ausmachen. Die restlichen 15 Prozent sollen aus Rapsöl gewonnen werden.
Auch wenn der Öko-Diesel noch ein paar Pence pro Liter mehr kostet, sollen jährlich sechs Millionen Liter Öl wiederverwertet werden - was in etwa dem Spritbedarf im vergangenen Jahr entspricht. Langfristig wird erwartet, dass sich die Kosten für den selbsthergestellten Biodiesel an den Zapfsäulenpreis für herkömmlichen Diesel angleichen. Deutlicher als im Preis macht sich die Umstellung allerdings bei den CO2-Emissionen der Flotte bemerkbar: Deren Ausstoß soll um 78 Prozent sinken.
Diese Initiative ist Teil eines Nachhaltigkeitsprogramms, mit dem die Fast-Food-Kette ihr Image aufpolieren will. In Zusammenarbeit mit Greenpeace beispielsweise wurde vor einem Jahr bereits die Verwendung von Sojaprodukten gestoppt, für deren Anbaufläche brasilianischer Regenwald im Amazonasgebiet gerodet wurde.
Ob auch die Tankwagen, die den Biodiesel verteilen sollen, mit aufbereitetem Frittierfett betankt werden, ließ McDonald's offen. Dennoch bilden solche und andere Vorzeigeprojekte Steilvorlagen für die Umweltleistung von Filialen jenseits des Atlantiks: Das europäische Frühwarnsystem zeichne den Verlauf der Nachhaltigkeitsdebatte in den USA vor, sagte Francesca DeBiase, Chief Supply Chain Officer in Großbritannien der Financial Times.
Quelle: Moritz Jäger/SZ |
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selen Specialist
Anmeldungsdatum: 24.02.2005 Beiträge: 77 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 3.Jul 2007 14:57 Titel: |
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Ein guter Beitrag zur Umwelt, den hier MC Donald leistet.
Leider muss ich den Recherchen von gomopa wiedersprechen.
"Auch wenn der Öko-Diesel noch ein paar Pence pro Liter mehr kostet "
ist nicht richtig.
Pflanzenöl, Rapsöl, Soja, Palmöl usw. sind deutlich billiger als Diesel.
Aus eigenen Erfahrungen sind die Einsparungen beim Fahren mit Pflanzenöl bei etwa 30 %
Ich tanke 3x bis 6x die Woche reines Rapsöl !
Diesel kosten 1,15 Euro / Liter
Rapsöl kostet 0,75 Euro / Liter
Frittenöl wird vermutlich bei 0,35 bis 0,55 Euro / Liter gehandelt.
Also liegt hier nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Konzept bei.
Der Umbau zum Betrieb der Fahrzeuge liegt bei 2.500,00 Euro bis 3.000,00 Euro je LKW.
Der Verbauch bei etwa 30 Liter / 100 km
Fahrleistungen bis 100.000 km/ Jahr sind realistisch,
Jeder kann selbst rechnen.
je mehr Fahrzeuge auf den Betrieb mit Pflanzenöl umgebaut werden, um so unabhängiger sind wir von den Öl- Multis.
und gespart wir obendrein.
O.B. |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 15.Jul 2007 12:58 Titel: |
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| selen hat folgendes geschrieben:: |
Pflanzenöl, Rapsöl, Soja, Palmöl usw. sind deutlich billiger als Diesel.....
je mehr Fahrzeuge auf den Betrieb mit Pflanzenöl umgebaut werden, um so unabhängiger sind wir von den Öl- Multis.
und gespart wir obendrein.... |
Schönes Beispiel für eine Milchmädchenrechnung.
Natürlich ist die Herstellung von Pflanzenöl zum Betrieb von Verbrennungsmotoren teurer als die Herstellung von Dieselkraftstoff aus Rohöl.
Subventionen werden bei Kostenberechnungen schon mal gerne "vergessen" und wenn zu deren Finanzierung dem Steuerzahler in die Tasche gegriffen wird, kann sich der Nutznießer über seinen Vorteil freuen.
Er sollte allerdings nicht versuchen, die Finanziers für dumm zu verkaufen. |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 24.Jul 2007 13:51 Titel: |
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Nun wird auch noch in der "Zeit" unter der Überschrift "Verzapfter Unfug" behauptet, daß die Herstellung von Kraftstoffen aus Biomasse ökologisch nicht sinnvoll ist.
Siehe: http://www.zeit.de/2007/30/Glosse-Biosprit |
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selen Specialist
Anmeldungsdatum: 24.02.2005 Beiträge: 77 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 24.Jul 2007 20:10 Titel: |
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Hallo Herr Schulz
Dass die Herstellung von " nachwachsenden Energieträgern " teuerer ist, als das "" Herstellen "" von Diesel oder Benzin aus Erdöl ist wohl richtig.
Aber Sie wissen, wie lange es dauert, bis Rohöl von selbst nachwächst ?
Dass es sich hier um Steuersubventionen handelt, mag ebenso richtig sein.
Aber dass jedem Bürger, und Fahrer eines Fahrzeuges durch unseren Saat 87 % an Steuern abgeknöpft werden, finden Sie ebenso ok ?
Ich selbst hatte es schon mal geschrieben.
Weg mit den KFZ Steuern, her mit Sprit für 2,50 Euro, und ich glaube, dass 30 bis 40 % des verbrauchten Rohöls für den Antrieb von Aggregaten aus nachwachsenden Energieformen kommen würde.
Ich würde auch weiterhin Rapsöl tanken, auch wenn dieses nicht mehr so billig zu haben währe !
Der finanzielle Gewinn kann gut anderweitig verwendet werden.
Ich hab persönlich ein gutes Gefühl, mit jedem verbrauchten Liter Pflanzenöl im Gegenzug die gleiche Menge Diese nicht verbraucht zu haben.
Oder bin ich der einzige PÖL- Fahrer ?
Mfg
O.B. |
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hdschulz Insider
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 953
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Verfasst am: 25.Jul 2007 17:23 Titel: |
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| selen hat folgendes geschrieben:: |
| Aber Sie wissen, wie lange es dauert, bis Rohöl von selbst nachwächst ? |
Ne - wissen Sie's? Ist eigentlich nicht möglich, denn man weiß noch nicht einmal zweifelsfrei, wie die Suppe überhaupt entsteht.
Siehe hier.
| Zitat: |
| Aber dass jedem Bürger, und Fahrer eines Fahrzeuges durch unseren Saat 87 % an Steuern abgeknöpft werden, finden Sie ebenso ok ? |
Ich? Wieso ich? Sie wollen doch den Sprit (natürlich per Steuererhöhung) auf 2,50 € verteuern!
Ich fänd' es o.k., wenn der Staat die KFZ-Steuer abschafft und die Mineralölsteuer exakt in Höhe der erforderlichen Aufwendungen für den Straßenbau erhebt. Wenn dann noch die Autobahnen verkauft und per Maut finanziert werden, wird die Sache gerecht und zukunftsfähig.
| Zitat: |
| .....und ich glaube, dass 30 bis 40 % des verbrauchten Rohöls für den Antrieb von Aggregaten aus nachwachsenden Energieformen kommen würde. |
Das glaubt noch nicht einmal Greenpeace. Die rechnen mit 1% des Rohölverbrauchs, wenn in Deutschland alle verfügbaren Flächen einbezogen werden.
Siehe hier.
| Zitat: |
| Ich hab persönlich ein gutes Gefühl, mit jedem verbrauchten Liter Pflanzenöl im Gegenzug die gleiche Menge Diese nicht verbraucht zu haben. |
Ist ja auch völlig o.k. - nur löst das nicht die Probleme, wenn das alle (oder auch nur viele) machen wollen. |
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