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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 16.Dez 2007 17:14 Titel: Offener Brief an den UN-Generalsekretär |
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Offener Brief an den UN-Generalsekretär
Über hundert kritische Wissenschaftler weltweit haben zum Abschluss der Bali-Konferenz einen offenen Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in Sachen Klima unterzeichnet.
Hier die deutsche Übersetzung:
12. Dezember 2007
Seine Exzellenz Ban Ki-Moon
Generalsekretär der Vereinten Nationen New York, NY
Vereinigte Staaten von Amerika
Sehr geehrter Herr Generalsekretär,
die UN-Klimakonferenz führt die Welt in die grundsätzlich falsche Richtung.
Es ist nicht möglich, den Klimawandel zu stoppen oder das Ausmaß zu kontrollieren, inwieweit sich unser Planet erwärmt oder abkühlt. Klimawandel ist ein natürliches Phänomen, das die Menschheit in allen Zeiten betroffen hat. Archäologische Zeugnisse, mündliche oder schriftliche Überlieferungen bestätigen alle die dramatischen Herausforderungen, denen vergangene Gesellschaften durch unvorhergesehene Änderungen der Temperatur, Niederschläge, Winde oder anderer Klimavariablen ausgesetzt waren. Wir müssen deshalb die Völker mit der Fähigkeit ausstatten, die volle Bandbreite dieser natürlichen Phänomene auffangen zu können, indem wir wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand ermöglichen.
Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel (IPCC) der UNO hat zunehmend alarmierende Feststellungen über die klimatischen Einflüsse des menschengemachten Kohlenstoffdioxids (CO2) getroffen, einem nicht-umweltschädlichen Gas, das lebensnotwendig für die Photosynthese ist. Obwohl wir die Hinweise verstehen, die zu deren Sichtweise geführt haben, dass CO2-Emissionen gefährlich seien, sind die Schlußfolgerungen des IPCC gänzlich unzureichend, um politische Entscheidungen zu treffen, die das künftige Wohlergehen deutlich vermindern werden. Insbesondere ist es nicht nachgewiesen, dass es möglich ist, das globale Klima durch Begrenzung des Ausstoßes anthropogener Treibhausgase signifikant zu ändern.
Da der Versuch die CO2-Emissionen drastisch zu vermindern die Entwicklung verlangsamen wird, bewirkt der gegenwärtige Ansatz einer CO2-Reduktion der UNO zunächst eher eine größere Belastung der Menschheit durch den künftigen Klimawandel als eine Milderung.
Die “Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger” sind unter Politikern und Nichtwissenschaftlern die am meisten gelesenen IPCC-Berichte und die Grundlage für die meisten Gesetzesvorlagen zum Klimawandel. Jedoch werden diese Zusammenfassungen durch ein relativ kleines Autorenteam zusammengestellt und die endgültigen Entwürfe Zeile für Zeile von Regierungsvertretern freigegeben. Der allergrößte Teil der IPCC–Mitarbeiter und Gutachter und die zehntausende anderer Wissenschaftler, die qualifiziert sind, diese Angelegenheiten zu kommentieren sind nicht in die Vorbereitung dieser Dokumente einbezogen. Diese Zusammenfassungen können deshalb nicht als Konsens der Experten angesehen werden.
Im Gegensatz zu den Aussagen der zusammenfassenden IPCC-Berichte:
- sind die kürzlichen Beobachtungen von Phänomenen wie Gletscherrückzug, Meeresspiegelanstieg und Wanderung temperaturempfindlicher Spezies kein Anzeichen für einen abnormen Klimawandel, da für keine dieser Veränderungen nachgewiesen wurde, dass sie außerhalb der bekannten Bandbreite natürlicher Variabilität liegen.
- fällt die von Satelliten während des 20. Jahrhunderts gemessene mittlere Erwärmungsrate von 0,1 – 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt, in den natürlichen Bereich von Erwärmung und Abkühlung in den letzten 10 000 Jahren.
- räumen führende Wissenschaftler einschließlich einige ehemalige IPCC-Verantwortliche ein, dass die heutigen Computermodelle das Klima nicht voraussagen können. In Übereinstimmung damit und ungeachtet der Computervorhersagen eines Temperaturanstiegs gab es seit 1998 keine globale Nettoerwärmung. Die Tatsache, dass das gegenwärtige Temperaturplateau einer späten Wärmeperiode im 20. Jahrhundert folgt ist in Übereinstimmung mit einem aktuell fortlaufenden natürlichen Zyklus über Jahrzehnte und Jahrtausende.
Neue bedeutende, begutachtete Untersuchungen ließen eher noch mehr Zweifel an der Hypothese der gefährlichen menschengemachten Globalen Erwärmung aufkommen, was in völligem Widerspruch zu der oft wiederholten Feststellung steht, dass die Wissenschaft zum Klimawandel einen erfolgreichen abschließenden Stand erreicht hat. Da aber die IPCC-Arbeitsgruppen im Allgemeinen angewiesen wurden, nur die veröffentlichten Arbeiten bis zum Mai 2005 zu berücksichtigen, sind diese wichtigen Erkenntnisse nicht in ihren Zusammenfassungen enthalten, d.h. die IPCC-Zustandsberichte sind im Wesentlichen schon veraltet.
Die UNO-Klimakonferenz in Bali wurde organisiert, um für die Welt erhebliche CO2-Einschränkungen festzulegen ohne Rücksicht auf das offensichtliche Scheitern des Kyoto-Protokolls, den chaotischen Zustand des europäischen CO2-Handelsmarktes und die Ineffektivität anderer kostenintensiver Initiativen zur Drosselung der Treibhausgasemissionen. Ausgewogene Kosten/Nutzen-Analysen zeigen keine Notwendigkeit weltweit Maßregeln zur Verhinderung des Energieverbrauchs einzuführen, um die CO2-Emissionen einzuschränken. Weiterhin ist es unvernünftig das Nachhaltigkeitsprinzip anzuwenden, da viele Wissenschaftler klimatische Erwärmung und Abkühlung als realistische Möglichkeiten einer mittelfristigen Zukunft erkennen.
Die gegenwärtige Zielrichtung der UNO, den Klimawandel zu bekämpfen, wie im Entwicklungsprogramm der UNO vom 27. November „Human Development Report“ erläutert, lenkt die Regierungen von der Anpassung an die unvermeidlichen natürlichen Klimaänderungen ab, wie sie auch immer aussehen werden. Nationale und internationale Bemühungen für solche Veränderungen sind notwendig, um den gefährdetsten Bürgern zu helfen, sich an die kommenden Bedingungen anzupassen. Versuche den globalen Klimawandel zu verhindern sind aussichtslos und stellen eine tragische Verschwendung von Ressourcen dar, die besser für die tatsächlichen und dringlichen Probleme der Menschheit verwendet würden.
Hochachtungsvoll
Liste der Unterzeichner im Anhang
Kopie: Staatsoberhäupter der Länder der unterzeichnenden Personen
(übernommen aus "Oekologismus.de") |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 357 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 16.Dez 2007 21:46 Titel: zum Offenen Brief an den UNO-Chef ... |
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| Zitat: |
Offener Brief an den UN-Generalsekretär
Über hundert kritische Wissenschaftler weltweit haben zum Abschluss der Bali-Konferenz einen offenen Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in Sachen Klima unterzeichnet.
Hier die deutsche Übersetzung: |
Eigentlich wollte ich das leidige Thema „Klimawandel“, mit deren Strapazierung die breite Öffentlichkeit auf geradezu groteske Art und Weise an der Nase herumgeführt wird, nur noch sehr selten mit meinem persönlichen Senf kommentieren. Aber der heutige Beitrag, den unser umwelt-interessierter GoMoPa-Freund @hdschulz gefunden hat und unserer Corona zur Kenntnis gegeben hat, verleitet mich auch mal wieder zu einem Statement.
Im Text sind einige Feststellungen, die ich aufgrund meines jahrelangen Interesses einfach mal unterstreichen möchte.
Ob die erste Aussage „die UN-Klimakonferenz führt die Welt in die grundsätzlich falsche Richtung“ als unfehlbares Dogma angesehen werden kann, möchte ich noch vorsichtig in Frage stellen.
Aufgrund der nachgewiesenen Ergebnisse ist die Aussage
| Zitat: |
| Klimawandel ist ein natürliches Phänomen, das die Menschheit in allen Zeiten betroffen hat. Archäologische Zeugnisse, mündliche oder schriftliche Überlieferungen bestätigen alle die dramatischen Herausforderungen, denen vergangene Gesellschaften durch unvorhergesehene Änderungen der Temperatur, Niederschläge, Winde oder anderer Klimavariablen ausgesetzt waren. … |
wohl eine Erkenntnis, die sogar zweifelsfrei wissenschaftlich belegt ist.
Die Aussage
| Zitat: |
| Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel (IPCC) der UNO hat zunehmend alarmierende Feststellungen über die klimatischen Einflüsse des menschengemachten Kohlenstoffdioxids (CO2) getroffen, einem nicht-umweltschädlichen Gas, das lebensnotwendig für die Photosynthese ist. |
ist bekannt und wirkt auf mich nur noch wie „gedroschenes Stroh“.
Natürlich kann ich nachvollziehen, dass eine wesentlich höhere CO2-Konzentration, als heute vorhanden, das globale Atmosphären-Gleichgewicht so verändern kann, dass es als eine schleichende Gefährdung eingestuft werden muss.
Insoweit kann ich der Aussage
| Zitat: |
| Da der Versuch die CO2-Emissionen drastisch zu vermindern die Entwicklung verlangsamen wird, bewirkt der gegenwärtige Ansatz einer CO2-Reduktion der UNO zunächst eher eine größere Belastung der Menschheit durch den künftigen Klimawandel als eine Milderung. |
ohne Einschränkung zustimmen.
Was auch mir im Ergebnis sehr unangenehm aufstösst, ist die folgende Konsequenz, die leider in vielen Meinungen zum Ausdruck kommt:
| Zitat: |
| Die “Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger” sind unter Politikern und Nichtwissenschaftlern die am meisten gelesenen IPCC-Berichte und die Grundlage für die meisten Gesetzesvorlagen zum Klimawandel. Jedoch werden diese Zusammenfassungen durch ein relativ kleines Autorenteam zusammengestellt und die endgültigen Entwürfe Zeile für Zeile von Regierungsvertretern freigegeben. |
Ist es tatsächlich so, dass wir uns nur noch – wie in diesen Fall – von einem kleinen Autorenteam die Bergpredigt anhören und anschliessend die Gängelung und Bevormundung von „Berufts"-Politikern ertragen müssen? – Nun sollen sich der eine oder andere Leser nicht aufregen, denn mir ist wohl bekannt, dass es unter den Politikern auch sehr gut informierte Fachleute gibt, die sich mit Expertisen so auseinander setzen können, dass ihre abschliessende Meinung und das darauf fussende Votum dem eigentlichen Politiker-Auftrag gerecht wird.
| Zitat: |
| Der allergrößte Teil der IPCC–Mitarbeiter und Gutachter und die zehntausende andere Wissenschaftler, die qualifiziert sind, diese Angelegenheiten zu kommentieren, sind nicht in die Vorbereitung dieser Dokumente einbezogen. Diese Zusammenfassungen können deshalb nicht als Konsens der Experten angesehen werden. |
So ist es eben leider! - Aber dafür hat die Völkergemeinschaft einen globalen Einpeitscher, der m.E. hemmungslos als Märchenerzähler oder besser als Schockgeschichtenverfasser auch noch seine sorgsam aussortierten Horrorszenarien in Videos zusammenfasst und damit in die Hauptstädte des Globus jettet und als Umwelt-Messias verehrt und hoch geehrt wird. Dabei sind noch nicht mal alle zusammengetragenen Erkenntnisse falsch; dennoch, - der prophetenhafte Kommentierung kann ich nur wenig Substanz abgewinnen.
Ich möchte die weiteren Statements des Offenen Briefes aus meinem Verständnis voll unterstreichen, auch wenn das vielleicht so manchem gut informierten und auch wissenschaftlich geschulten Leser völlig gegen den Strich geht. - Hervorzuheben ist m.E. besonders die folgende Feststellung:
[quote]Führende Wissenschaftler einschließlich einige ehemalige IPCC-Verantwortliche räumen ein, dass die heutigen Computermodelle das Klima nicht voraussagen können. In Übereinstimmung damit und ungeachtet der Computervorhersagen eines Temperaturanstiegs gab es seit 1998 keine globale Nettoerwärmung. Die Tatsache, dass das gegenwärtige Temperaturplateau einer späten Wärmeperiode im 20. Jahrhundert folgt ist in Übereinstimmung mit einem aktuell fortlaufenden natürlichen Zyklus über Jahrzehnte und Jahrtausende.[/unquote]
Im Offenen Brief heisst es weiter:
| Zitat: |
| Neue bedeutende, begutachtete Untersuchungen ließen eher noch mehr Zweifel an der Hypothese der gefährlichen menschengemachten Globalen Erwärmung aufkommen, was in völligem Widerspruch zu der oft wiederholten Feststellung steht, dass die Wissenschaft zum Klimawandel einen erfolgreichen abschließenden Stand erreicht hat. Da aber die IPCC-Arbeitsgruppen im Allgemeinen angewiesen wurden, nur die veröffentlichten Arbeiten bis zum Mai 2005 zu berücksichtigen, sind diese wichtigen Erkenntnisse nicht in ihren Zusammenfassungen enthalten, d.h. die IPCC-Zustandsberichte sind im Wesentlichen schon veraltet. |
Wenn dem so ist, - und das ist bezogen auf den Kenntnisstand Ende 2005 offensichtlich so -, dann ist diese Vorgehensweise natürlich zu missbilligen. - Aber wer hat nur die IPCC-Arbeitsgruppen mit dieser Einschränkung belegt?
Mich rüttelt das Schlusswort des Offenen Briefes auf (wach bin ich schon):
| Zitat: |
| Versuche, den globalen Klimawandel zu verhindern, sind aussichtslos und stellen eine tragische Verschwendung von Ressourcen dar, die besser für die tatsächlichen und dringlichen Probleme der Menschheit verwendet würden. |
Genau das ist für mich der Kernsatz, den ich wohl nicht weiter kommentieren muss!
Ressourcenschonung ist das A und O für nachhaltiges Wirtschaften. Hier sind die Politiker tatsächlich aufgerufen, Rahmenbedingungen in ein gesetzliches Regelwerk zu giessen, so dass auch die nächste Generation anerkennend feststellen wird: Ja, die Altvorderen haben sich bemüht, uns so viel mit dem Nachlass zu übertragen, dass auch wir wiederum Ressourcen schonend und damit zukunftsorientiert wirtschaften können.
Ich möchte das Thema nun nicht weiter mit einem Beitrag überlasten, was der Einzelne für Möglichkeiten zur Ressourcenschonung hat. Viele kennen die Möglichkeiten, - nicht alle handeln danach. Hier ist die Gemeinschaft trotz der vielen positiven Beispiele immer wieder neu gefordert!
Vielleicht kann zum Thema „Reduzierung der Treibhausgase“ mal ein berufener Spezialist - ggf. aus dem UBA oder dem Wissenschaftszirkel – die neuesten Erkenntnisse sowie bezahlbare Massnahmen für die entsprechende Emissionsminderung mit eventueller Einschätzung auf die langfristigen Klimaschwankungen und deren fühlbare Auswirkungen auf unsere Lebensqualität dankenswerter Weise zusammenfassen.
Ich bin gewappnet für Kritik und Zuspruch und wünsche allen GoMoPa-Umweltfreaks und sonstigen Interessierten besinnliche Festtage. – WC.Hofmann
P.S.: Ich bedauere es, dass so wenig deutsche Wissenschaftler den Offenen Brief unterschrieben haben! |
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