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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 19.Okt 2007 20:32 Titel: Rote Karte für Lastwagen |
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München ist die erste bayerische Stadt, die im Kampf gegen den Feinstaub ihre Innenstadt für jeglichen Lkw-Verkehr sperren wird, der nicht Anlieger- oder Lieferverkehr ist. Nach jahrelangem Tauziehen der Behörden wird das Fahrverbot für Lkw ab 3,5 Tonnen im Februar 2008 in Kraft treten. Alle Lkw, die kein direktes Ziel in München haben, müssen damit künftig auf den Autobahnring A99 ausweichen.
Rund 300 Schilder sollen vom 1. Februar 2008 an auf den Autobahnen wie auch im Stadtgebiet mit Gesperrtzeichen für Lastwagen und Hinweisen wie "Lieferverkehr frei" oder "Umfahrung München" auf die A99 umleiten. Bei Verstößen wird ein Bußgeld von 20 Euro (!!! /Mod.) erhoben.
Das Durchfahrtsverbot soll vor allen Dingen den gewerblichen Güterverkehr treffen, dessen eigentliches Ziel nicht München ist. "Das betrifft pro Tag 8.000 Lkw über 3,5 Tonnen, die kein Anlieger- oder Lieferverkehr sind", so Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle. "Wir hoffen, dass die Polizei intensiv kontrollieren wird. Und die Erfahrungen aus Stuttgart zeigen, dass man sehr wohl den Münchner Unternehmer erkennen kann, der etwas liefert." Die Stadt rechnet damit, dass mit der neuen Maßnahme die Feinstaub-Grenze von 50 Mikrogramm an 8 bis 15 Tagen weniger überschritten wird als bisher.
Darüber hinaus will die Stadt den Bereich innerhalb des Mittleren Rings von 2008 an zur "Umweltzone" erklären und damit sämtliche Dieselfahrzeuge ohne Rußfilter und Benziner ohne Katalysatoren aussperren. Rechtsgrundlage dafür ist eine "Plakettenverordnung" des Bundes, die am 1. März in Kraft getreten ist. Diskussionen gibt es allerdings noch darüber, welche Fahrzeuge in die Fahrverbote eingeschlossen werden sollen. Nach der derzeitigen Regelung wären auch Fahrzeuge mit Benzin-Motoren und Katalysatoren der ersten Generation betroffen, die kaum oder gar nicht zur Feinstaub-Problematik beitragen.
München gehört zu den Spitzenreitern, was die Feinstaubbelastung angeht. An der Landshuter Allee etwa kam es 2006 zu insgesamt 92 Überschreitungen des zulässigen Grenzwerts - immerhin ein leichter Rückgang. 2005 waren es noch 107 Überschreitungen. Auch die Stationen am Münchner Stachus und an der Prinzregentenstraße gehören zu den neuralgischen Feinstaub-Punkten. Bis zu 20 Prozent der Brummifahrer nutzen derzeit die Tour durch München, um die Autobahngebühr zu umgehen.
Quelle: br-online
Auch hier: Für 6,7 Millionen Pkw werden viele Innenstädte zur Tabuzone |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 4.Feb 2008 21:53 Titel: |
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Lastwagen mit hohen Emissionswerten müssen für die Einfahrt in die Londoner Innenstadt seit Montag eine Gebühr von 200 Pfund (266 Euro) zahlen.
Bürgermeister Ken Livingstone erklärte, die Niedrigemissionszone werde die Luftqualität verbessern und die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung reduzieren.
Der Plan stützt sich auf ein Netz von Kameras in der Innenstadt. Das System gleicht die Nummernschilder der einfahrenden Lastwagen mit den vorhandenen Daten ab und prüft, ob die Lkw den Emissionsstandards der Europäischen Union entsprechen.
Wer die 200 Pfund nicht zahlt, muß mit einem Bußgeld von 1000 Pfund rechnen. Die Zone gilt zunächst nur für dieselbetriebene Lastwagen von mehr als zwölf Tonnen. Im Sommer sollen auch kleinere Fahrzeuge wie Busse, Kleinbusse und große Vans einbezogen werden. Pkw und Motorräder sind nicht betroffen.
(AP) |
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