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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 29.Okt 2005 10:07 Titel: Schon wieder ein Öko-Mythos versenkt |
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Original von Michael Miersch 28.10.2005 18:22
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=1262&ref=0
Manchmal kann ich es kaum glauben, wie viele von den „allgemein anerkannten“ Öko-Glaubenssätzen sich als faktisch falsch erweisen.
Zum Beispiel fand ich es immer plausibel, dass Wälder, insbesondere Bergwälder, vor Überschwemmungen schützen. Letzte Woche war ich in Kopenhagen bei Bjørn Lomborg. Er machte mich auf einen Artikel im „Economist“ aufmerksam. Darin wird ein Bericht des „International Forestry Research Centre“ besprochen, der in Kooperation mit der FAO veröffentlichet wurde. Darin heißt es, die Wirkung der Wälder würde stark überschätzt. Wälder könnten relativ schwache Regen auf lokaler Ebene aufnehmen. Regen, die zu großen Überschwemmungen führen, sind jedoch so stark, dass die Wälder nur für kurze Zeit das Wasser aufsaugen. Dann fließt es ungebremst in die Täler. Zitat. „If the rain is heavy. prolonged and falls over large areas, the presence of trees will not prevent catastrophic floods.“ Und noch eins: „Floods are no more freequent today than they were 120 years ago, when lush forests were abundant. The problem is just that more people now live and work on flood plains.“
Der Artikel erschien nur in der gedruckten Ausgabe. Auf der Website des Economist findet man leider nur diesen Appetithappen:
Deforestation and floods
Economist (print edition) Oct 13th 2005
EVERY year, massive floods cause misery to millions of people living in Bangladesh, Cambodia, China, India, Thailand, Vietnam and elsewhere in the Asian lowlands. Politicians and environmentalists alike commonly attribute such disasters to the clearing of Asia's upland mountain forests. But this blame is unfairly attributed, according to a United Nations report published this week.… |
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mason11 Newbie
Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 45 Wohnort: Leer/Ostfriesland
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Verfasst am: 5.Nov 2005 18:03 Titel: Re: Schon wieder ein Öko-Mythos versenkt |
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| hdschulz hat folgendes geschrieben:: |
"... The problem is just that more people now live and work on flood plains.“
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Diesen Satz finde ich sehr treffend. Auf der Erde leben eben heute mehr Menschen als vor 150 Jahren.
Ich verstehe allerdings nicht ganz, um welchen Ökomythos es hier geht. Außerdem finde ich es sehr oberflächlich betrachtet, wenn die Probleme in Ländern, in denen es klimatisch bedingt eine jährliche Regenzeit, Monsunzeit usw. gibt, mit unseren mitteleuropäischen Maßstäben gemessen werden.
Es gibt ökologische Probleme, es gibt klimatisch bedingte Probleme für den Menschen usw. usf. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 7.Nov 2005 9:58 Titel: Re: Schon wieder ein Öko-Mythos versenkt |
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| mason11 hat folgendes geschrieben:: |
Ich verstehe allerdings nicht ganz, um welchen Ökomythos es hier geht. Außerdem finde ich es sehr oberflächlich betrachtet, wenn die Probleme in Ländern, in denen es klimatisch bedingt eine jährliche Regenzeit, Monsunzeit usw. gibt, mit unseren mitteleuropäischen Maßstäben gemessen werden.
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Michael Miersch hat den Mythos im zitierten Beitrag so beschrieben:
| Zitat: |
| ....... dass Wälder, insbesondere Bergwälder, vor Überschwemmungen schützen. |
Warum soll es oberflächlich betrachtet sein, wenn die Bedeutung von Bergwäldern für das Ausmaß von Überschwemmungen anhand der Verhältnisse in Monsunländern beurteilt wird, wo dieser Mythos besteht? Welche unanwendbaren mitteleuropäischen Maßstäbe meinen Sie? |
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daianafilm Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2005 Beiträge: 66 Wohnort: München
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Verfasst am: 22.Nov 2005 14:07 Titel: @hdschulz |
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Ich kann Ihnen erklaeren, warum der Bericht vom( IFRC) u.Ihr vorhergehendes Posting nicht nur oberflaechlich,sondern falsch sind.
1.Wald ist nicht gleich Wald
2.Welche Sorte von Waelder sind gemeint?
Fichte,Kiefer,Laub-oder Palmenwald?
3.Welche Neigung hat der Wald?
4.Welche Bodenbeschaffenheit ist vorhanden?
5.Wo,in welchem Kontinent,Land,welcher Region liegt der Wald?
6.Eventuell,wie alt ist der Wald?
Damit ist die Antwort eigentlich schon gegeben.
Hat ein Artikelschreiber weil der Bericht aus dem Economist stammt den Status eines Halbgottes?
Ich kann nie verstehen wieso vereinfachende Schlagworte u.Phrasen ohne
simple gedankliche Ueberpruefung genuesslich aufgesogen u. verbreitet werden.
Warum zeigen diese Leute,nachdem sie etwas niedergemacht haben nicht eine bessere Loesung auf?
Hier handelt es sich wiedereinmal um Personen,die ihr Wissen nur in Schulen erworben u.ohne offenen Augen durch die Welt schreiten.
Es koennte bei einer so fundamentalen Aeusserung dieser Organsitation fast den Verdacht entstehen,fur welche Interessen stehen diese eigentlich?
Gruss daianafilm |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 22.Nov 2005 15:36 Titel: |
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| Zitat: |
.Welche Sorte von Waelder sind gemeint?
Fichte,Kiefer,Laub-oder Palmenwald? |
Schilderwald!  |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 22.Nov 2005 15:52 Titel: Re: @hdschulz |
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| daianafilm hat folgendes geschrieben:: |
Ich kann Ihnen erklaeren, warum der Bericht vom( IFRC) u.Ihr vorhergehendes Posting nicht nur oberflaechlich,sondern falsch sind.
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Hmm........ Ihr Erklärungsversuch in allen Ehren - er zeigt, daß Sie, zumindest was die Bedeutung von Bergwäldern für Überschwemmungen anbelangt, nicht mit sich reden lassen.
Doch was haben Ihre sechs Feststellungen bzw. Fragen mit dem Fazit des Berichtes des "Center for International Forestry Research" (CIFOR) zu tun, einer NGO, die vom United Nations Development Programm, der Welt Bank, der FAO, dem World Resources Institute und der Rockefeller Foundation gesponsert wird? Siehe:
http://www.fao.org/documents/show_cdr.asp?url_file=/docrep/u6010E/u6010e0b.htm
Wollen Sie damit ausdrücken, daß deren generelles Fazit in unserem speziellen Fall:
| Zitat: |
| „If the rain is heavy. prolonged and falls over large areas, the presence of trees will not prevent catastrophic floods.“ |
unzulässig ist, denn "Wald ist nicht gleich Wald"?
Natürlich ist jeder Wald individuell beschaffen. Kann man aber deshalb etwa keine allgemeinen Aussagen über ihn machen? Z.B. daß er vor Erosion schützt, zur Luftreinigung beiträgt, Sauerstoff produziert, CO2 absorbiert, temperaturausgleichend wirkt etc.?
Warum stellen Sie Vorwürfe und Verdächtigungen in den Raum, für die Sie keine Begründung liefern? Sie fordern "gedankliche Überprüfung", argumentieren aber selbst nach dem Motto daß "nicht ist, was nicht sein darf". Bezeichnend ist auch Ihr Argument von den "Personen,die ihr Wissen nur in Schulen erworben (haben) u.ohne offenen Augen durch die Welt schreiten" Genügt Ihnen denn der Anschein? Haben Sie mit wissenschaftlichen Methoden, die dem Augenschein widersprechen nicht viel am Hut?
Natürlich kann dann zu guter Letzt der dumpfe Verdacht unzulässiger Interessenvertretung nicht fehlen. Daß die inkriminierte Organisation sich dem Umweltschutzgedanken und der Nachhaltigkeit verschrieben hat (siehe Website mit obigem Link), spielt dann wohl keine Rolle mehr. |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1014
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Verfasst am: 23.Nov 2005 11:44 Titel: |
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| werner callies hat folgendes geschrieben:: |
Schilderwald!  |
Wie wär's mit "Märchenwald"?  |
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daianafilm Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2005 Beiträge: 66 Wohnort: München
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Verfasst am: 23.Nov 2005 21:00 Titel: Schon wieder ein Öko-Mythos versenkt |
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@hdschulz
Reden Sie jetzt nicht um den Brei herum oder wollen Sie nicht mehr verstehen worum es in Ihren ersten zwei Beitraegen im Kern ging.
Es ging in Ihrem ersten Beitrag nicht um Erosion,Luftreinigung,Sauerstoff,CO2 u. Temperaturregelung,sondern rein um die Regenaufnahme des Waldes.
Zitat:
...Manchmal kann ich es kaum glauben,wie viele von den" allgemein anerkannten Oeko-Glaubenssaetzen"sich als faktisch falsch erweisen.
Zitat:
...Waelder koennen relativ schwachen Regen auf lokaler Ebene aufnehmen.
Aus Ihrem zweiten Beitrag:
Zitat:
...Kann man aber deshalb keine allgemeinen Aussagen ueber ihn machen.
Eben nicht; ein Urteil ueber den Wald so allgemein.
Das ist die Falschaussage,weil sie oberflaechlich , pauschal ist u.nur einer populistischen Aktion gleichgestellt ist.
.
Deshalb habe ich die 6 Fragen in meinem vorhergehenden Beitrag Ihrem Urteil entgegengesetzt.
Sie beten das selbe nach, was laut Ihrem Bericht diese Organisationen als neue Erkenntnis in den Medien vorstellen u.rechtfertigen diese mit wissenschaftlichen Methoden.
Ihre Erkenntnisse,dass die Waelder nur kurze Zeit das Wasser aufsaugen
u. dann fliesst es ungebremst in die Taeler sind eine Binsenweisheit.
Dazu brauche ich nur einen Waldarbeiter,einen Bauer oder einen Foerster vor Ort zu befragen u. diese liefern mir solche Erkenntnisse binnen Minuten aus erster Hand;bekannt bei diesen seit Jahrhunderten.
Die Zusammenhaenge zum Thema Wald sind so komplex,u.gleichzeitig differenziert,dass man eine Bewertung so allgemein (wie vorhin) als Qualitaets-Organisation(die etwas leistet) nicht abgeben kann.(Das ist billig)
Das liess fuer mich den Rueckschluss zu:
wer als Organisation fuer die Natur wirklich etwas bewegt u.leistet,der
wartet mit anderen Berichten auf.ZB
Gesund strukturierte Waelder koennen enorm viel Wasser aufsaugen...,differenzieren..,Loesungsausblicke...,Zielvorgaben u.s.w.
Ich habe in meinem Beitrag auch nicht von Anschein gesprochen,sondern von" mit offenen Augen".
Werde Ihnen nicht weiter den Gefallen tun,mich mit solchen Verdrehungen u. Misch Masch,wie in Ihrem letzten Inhalt weiter auseinanderzusetzen.
Gruss daianafilm |
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