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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 7.Mai 2005 9:51 Titel: Solarworld verfünffacht Gewinn |
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ftd.de; 03.05.2005
Solarworld verfünffacht Gewinn
Hersteller bleibt trotz guten Auftaktquartals vorsichtig. Der Bonner Solartechnik-Hersteller Solarworld hat den Gewinn im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verfünffacht. Der Überschuss stieg auf 7,43 Mio. Euro, nach 1,47 Mio. Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen gestern mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte von 3 Mio. Euro auf 13,4 Mio. Euro zu.
Solarworld ist das größte deutsche Unternehmen der Branche. Das Auftaktquartal fällt in der Solartechnik traditionell eher schwach aus. Solarworld hält aber trotz des guten Starts 2005 an der Jahresprognose fest. Der Umsatz soll von 200 Mio. Euro 2004 auf 280 Mio. Euro steigen, der Überschuss von 18,1 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro. "Unsere Schätzungen sind immer konservativ. Daher werden wir sie auch nicht anheben", sagte Vorstandschef Frank Asbeck der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Börse honorierte das Ergebnis gestern im frühen Handel mit einem Kursanstieg der Aktie um 3,3 Prozent auf 111 Euro. Im Tagesverlauf bröckelten die Gewinne aber wieder ab.
Solarworld profitiert von der hohen Nachfrage nach Solarstrom-Anlagen im In- und Ausland sowie von einem integrierten Geschäftsmodell. Das Unternehmen stellt alle Komponenten der Anlagen selbst her. Die Fotovoltaikanlagen von Solarworld wandeln Sonnenlicht in Strom. Weltweit entfallen derzeit 2,3 Prozent des Fotovoltaik-Marktes auf Solarworld.
Hier zu Lande wurde der aktuelle Boom beim Verkauf von Solarstromanlagen ausgelöst durch die gesetzlich festgelegte Vergütung von 45 bis 60 Cent je Kilowattstunde, die Betreiber von Solaranlagen für die Einspeisung ihres Stroms in das Netz erhalten. Zugleich floriert das Exportgeschäft in sonnenreiche Staaten, wo Fotovoltaik-Systeme bevorzugt in Gebieten abseits der Stromnetze installiert werden. Laut Firmenchef Asbeck ist die Solarworld-Produktion für das laufende Jahr bereits komplett verkauft, für 2006 weitgehend. Einen Engpass befürchtet die Branche derzeit wegen knapper Bestände des Halbleiters Silizium, der als Rohstoff für den Bau von Solarzellen dient.
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 11.Mai 2005 18:26 Titel: Re: Solarworld verfünffacht Gewinn |
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| Zitat: |
ftd.de; 03.05.2005
Solarworld verfünffacht Gewinn
... Der Überschuss stieg auf 7,43 Mio. Euro, nach 1,47 Mio. Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen gestern mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte von 3 Mio. Euro auf 13,4 Mio. Euro zu.
Solarworld ist das größte deutsche Unternehmen der Branche. ...
Die Börse honorierte das Ergebnis ...
Solarworld profitiert von der hohen Nachfrage nach Solarstrom-Anlagen im In- und Ausland ... |
Diese Branche hat langfristig gute Chancen ...
| Zitat: |
Hier zu Lande wurde der aktuelle Boom beim Verkauf von Solarstromanlagen ausgelöst durch die gesetzlich festgelegte Vergütung von 45 bis 60 Cent je Kilowattstunde, die Betreiber von Solaranlagen für die Einspeisung ihres Stroms in das Netz erhalten. ...
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... auch wenn die gemäss EEG heute festgeschriebenen Subventionen zukünftig kräftig sinken werden!
(Ich gebe es zu: Ich habe noch keine Solaranlage, aber ich werde mich bessern.) |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 21.Mai 2005 12:11 Titel: |
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Handelsblatt
Solaranlagen sind bis 2006 ausverkauft
Höhere Vergütungen für Strom aus Sonnenenergie heizen die Nachfrage kräftig an. Der erfolgreiche Börsengang und die guten Zahlen von Conergy haben es gezeigt: Solarunternehmen sind gefragt. Die Ausgabe von 4,5 Millionen Aktien des Hamburger Herstellers von Solaranlagen war Mitte März 29fach überzeichnet.
Für 2005 will der Börsenneuling sein Ergebnis mehr als verdoppeln. Die gesamte Solarbranche sonnt sich in einer Hochkonjunktur. Aktien von Unternehmen wie Solarworld, Sunways, Solarfabrik oder Solon verbuchten 2004 Kurssteigerungen bis zu 700 Prozent.
Grund für den Boom ist eine vor allem in Deutschland sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Solaranlagen zur Stromgewinnung. Seit die Bundesregierung die Einspeisevergütung für Solarstrom kräftig erhöht hat, können die Hersteller die Nachfrage nicht mehr befriedigen, obwohl ihre Kapazitäten steigen. "Die inländischen Fotovoltaikhersteller haben im vergangenen Jahr ihre Produktionskapazitäten verdoppelt", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft in Berlin. In Deutschland wurden rund 25 000 Solaranlagen zur Stromgewinnung mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt in Betrieb genommen gegenüber 150 Megawatt 2003. Dies waren erstmals mehr als in Japan, dem bisherigen Spitzenreiter in der Solarenergie.
"Die Hersteller sind bis 2006 praktisch ausverkauft", erläutert Patrick Hummel, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg. Lieferzeiten von 14 Wochen sind an der Tagesordnung. Flaschenhals ist vor allem das Silizium, aus dem die Kollektoren für die Solaranlagen geschnitten werden. Die großen Hersteller wie Wacker oder Degussa investieren kräftig in neue Kapazitäten, Analyst Hummel erwartet eine Entspannung aber nicht vor 2006.
Rund 3 500 Unternehmen sind in Deutschland in der Solarindustrie tätig, der größte Teil davon Handwerksbetriebe. Knapp 50 stellen Wafer, Module oder ganze Solaranlagen her. Etwa zehn sind bereits an der Börse notiert. Doch nur Solarworld fertigt die ganze Palette von der Waferproduktion bis zur kompletten Solaranlage. Das Bonner Unternehmen ist mit dieser Strategie sehr erfolgreich. 2004 verdoppelte sich der Umsatz auf knapp 200 Mill. Euro, der Jahresüberschuss stieg auf 18 Mill. Euro nach einem Verlust von 5,4 Mill. Euro im Jahr zuvor.
Die Attraktivität der Sonnenenergie haben auch die Energiekonzerne entdeckt. BP, Shell oder RWE steigen direkt oder über Töchter in die Produktion von Solarzellen oder Modulen ein. Shell Solar hat im Herbst als Generalunternehmer das weltweit größte Solarstrom-Kraftwerk in Espenhain bei Leipzig in Betrieb genommen und alle 33 500 Module geliefert. BP hat in den vergangenen fünf Jahren weltweit 500 Mill. Dollar in Solaraktivitäten investiert und schrieb 2004 erstmalig schwarze Zahlen im internationalen Solargeschäft. RWE Schott Solar nennt sich selbst Europas größter Solarhersteller und will seine Standorte im bayerischen Alzenau und in Tschechien kräftig ausbauen. Als weltweiter Marktführer bei Photovoltaikmodulen gilt Sharp. Der japanische Konzern verfügt in Japan über zehn Fertigungslinien mit einer Kapazität von 400 Megawatt.
Nicht nur in Deutschland wächst der Markt rasant. Japan und die USA fördern die Solarenergie seit längerem. Jüngst hat auch Spanien eine Einspeisevergütung verabschiedet und schreibt vor, dass neue Gebäude Vorrichtungen zur Gewinnung von Solarenergie haben müssen.
Analyst Hummel erwartet, dass Solaranlagen in Ländern wie Spanien bald ohne Subventionen rentabel sein werden. "Die Kostensenkungen aus den jetzt gebauten großen Fabriken und die Lerneffekte mit der Technologie werden die Anlagen rentabel machen", schätzt er. Zudem sinkt die Vergütung für Neuanlagen in Deutschland jedes Jahr um fünf Prozent. Verbandsgeschäftsführer Körnig erwartet, dass Fotovoltaikanlagen in zehn Jahren in Mittelmeerländern mit dem Preis für Spitzenlaststrom zum Betreiben von Klimaanlagen konkurrieren können.
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 17.Jul 2005 11:18 Titel: Solar wird boomen! |
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Zur Erinnerung!
Klaus Maurischat hatte hier folgendes aus dem "Handelsblatt" zitiert:
| Zitat: |
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Die Attraktivität der Sonnenenergie haben auch die Energiekonzerne entdeckt. BP, Shell oder RWE steigen direkt oder über Töchter in die Produktion von Solarzellen oder Modulen ein. Shell Solar hat im Herbst als Generalunternehmer das weltweit größte Solarstrom-Kraftwerk in Espenhain bei Leipzig in Betrieb genommen und alle 33 500 Module geliefert. BP hat in den vergangenen fünf Jahren weltweit 500 Mill. Dollar in Solaraktivitäten investiert und schrieb 2004 erstmalig schwarze Zahlen im internationalen Solargeschäft. RWE Schott Solar nennt sich selbst Europas größter Solarhersteller und will seine Standorte im bayerischen Alzenau und in Tschechien kräftig ausbauen. Als weltweiter Marktführer bei Photovoltaikmodulen gilt Sharp. Der japanische Konzern verfügt in Japan über zehn Fertigungslinien mit einer Kapazität von 400 Megawatt.
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Die in den vorgenannten Berichten aufgeführten Rahmendaten beweisen, dass die Sonne auch wirtschaftliche Begehrlichkeiten weckt, - und das ist auch gut so! - Dennoch: Gelegentlich mögen wir uns auch an die grossen Vorkämpfer für das kommende Solarzeitalter erinnern, - besonders des Respektes wegen. Der beigefügte Bericht würdigt den Zeit Lebens unermütlich mahnenden Carl Amery!
:: ARTIKEL :: Carl Amery lebt weiter
Am 26. Mai hat Carl Amery die Augen geschlossen. Carl Amery lebt weiter mit den Gedanken, die er in die Welt gesetzt hat. Sie haben einen ebenso elementaren wie bleibenden Stellenwert. Sie sind aufruettelnde Mahnrufe an die Gesellschaft, besonders an diejenigen, die hervorgehobene politische und wirtschaftliche Verantwortung zum Handeln haben: Mahnrufe, die es nicht bei Warnungen belassen, sondern solche mit klarer Perspektive. Gastkommentar von Hermann Scheer aus "Solarzeitalter" 1/2005.
http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Art-Zukunft/6639.php
Am Schluss des Beitrags ist ein Quellenhinweis auf EUROSOLAR zu finden:
http://www.eurosolar.org/new/willkommen.php
Auch die "kritischen" Energiefreaks unter uns finden hier viele nützliche Informationen. |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 355 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 22.Jul 2005 21:34 Titel: Re: Solar wird boomen! |
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Eine Studie, die die Schlüsselrolle für solarthermische Kraftwerke in der MENA-Region unterstreicht, macht deutlich, dass es sich hier um ein ökonomisches Potenzial erster Ordnung handelt.
Die 300 Seiten starke MED-CSP-Studie ist in englischer Sprache abrufbar unter: www.dlr.de/tt/MED-CSP
Eine deutschsprachige Zusammenfassung von 18 Seiten liegt ebenfalls vor.
WC.H |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 22.Sep 2005 7:44 Titel: |
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| Zitat: |
Mögliche "Jamaika-Koalition" gibt Aktie des Sonnenstrom-Konzerns Schub
Solarworld-Chef Frank Asbeck besitzt offenbar prophetische Fähigkeiten: Am Dienstag vor der Bundestagswahl traf sich der Chef des größten integrierten Solar-Konzerns Deutschlands mit Volker Schlegel, dem deutschen Botschafter in Kingston, Jamaika. Ziel des Treffens war es, die Vertriebsmöglichkeiten für Photovoltaik-Anlagen in der Karibik auszuloten.
Als hätte er was geahnt. Eine Woche später flatterte erneut die Jamaika-Fahne segensreich über dem Haupte des Solarworld-Chefs: Denn kaum zwei Tage nach der Bundestagswahl gewann die Möglichkeit einer schwarz-gelb-grünen "Jamaika-Koalition" in Berlin enorm an Popularität. Die Aussicht einer Regierungsbeteiligung der Grünen trieb den Aktienkurs der Solarworld auf den Rekordwert von 126 Euro.
Die Aktien des Bonner Unternehmens, das als einziger Anbieter von der Silizium-Gewinnung bis hin zur Photovoltaik-Fabrik alle Stufen solarer Wertschöpfung abdeckt, sind innerhalb eines Jahres um 700 Prozent gestiegen.
vollständig unter > Welt / von Daniel Wetzel |
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